Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Wie sinnvoll ist eine Prämie für Drittautos?

Posted by hkarner - 26. September 2016

26.09.2016 | 18:44 | Josef Urschitz (Die Presse)Urschitz CC

Die E-Autoprämie floppt – und wird in Österreich trotzdem eingeführt.

Konsumenten entscheiden nicht mit Blickpunkt auf politische Zielsetzungen, sondern wählen ihr Angebot nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten aus: Dieser Grundsatz, den der Europäische Rechnungshof neulich sinngemäß den europäischen Eisenbahnen ins Stammbuch geschrieben hat, gilt universell.

Also auch für den Bereich der Elektromobilität. Solange E-Autos außerhalb sehr kleiner Nischen nicht marktfähig sind, sind Ankaufsprämien für solche Fahrzeuge hinausgeschmissenes Steuerzahlergeld.

Den Beweis für diese These kann man sich derzeit live anschauen: In Salzburg gibt es seit Jahresbeginn eine Prämie von 5000 bis 6000 Euro für „Stromer“. Die haben bisher 35 (!) Kunden in Anspruch genommen. In Deutschland, wo seit knapp drei Monaten mit 4000 Euro pro Fahrzeug gefördert wird, haben bisher ganze 2000 Interessenten zugeschlagen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Israel Chemicals CEO Stefan Borgas Resigned After Sexual Harassment Allegation

Posted by hkarner - 26. September 2016

Eine saubere Optik, nicht wahr? (hfk)
Published On: Sun, Sep 11th, 2016, Jewish Times
Israel Chemicals (ICL) CEO, Stefan Borgas, asked the Board of Directors to accept his resignation from his duties as CEO and as member of the Board. Borgas has been replaced by the company’s former executive vice president and COO Asher Grinbaum who becomes acting CEO.

Borgas (52), who was nominated in September 2012, said: “after four successful years of leading ICL through a historically dramatic downturn of the commodity industry, I feel that it is time for me to move the center of my life back to Europe. Therefore, I ask the BOD to support my request.”

But today, ICL said: “Due to the Prevention of Sexual Harassment Law, the company is prevented from providing any detail or document regarding the complaint or its very existence.”

The complaint regarding alleged sexual harassment, filed against Borgas several months ago by a senior executive. Accorging the alleged complain this harassment had taken place after the two executives had dined in one of Tel Aviv’s restaurants.

Globes reports:

“as far as we know, after the dinner, Borgas accompanied the employee to her home, which was only a few dozen meters from his own. He then asked the employee to go up to her apartment, in order to get an impression of the place. When they parted, Borgas hugged and kissed the employee, according to her version against her will, and causing her to feel emotional distress. Borgas, on the other hand, claimed that this was an innocent and friendly kiss, not exceeding the acceptable norms.”

After the incident the employee was fired. But two months later the ICL board found out about this event and transfered the matter to the examination of Judge. Judge (ret.) Ornit Agassi on Tuesday, submitted her conclusions, which determined that this was sexual harassment, even if only in the milder sense of the term.

On Friday September 9, in a laconic statement the ICL board announced Borgas’ resignation.

Ehemaliger Lonza-CEO Stefan Borgas wird neuer RHI-Chef

26.09.2016 | 12:21 |  (DiePresse.com) Den Rest des Beitrags lesen »

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Aktie der Deutschen Bank sinkt auf historischen Tiefstand

Posted by hkarner - 26. September 2016

26. September 2016, 15:53, derstandard.at

Gerüchte um angebliche Ablehnung von Staatshilfen drücken Kurs

Frankfurt – Der Aktienkurs der Deutschen Bank hat am Montag an der Frankfurter Börse ein historisches Tief erreicht. Vorübergehend gab die Aktie auf 10,63 Euro nach und war damit so billig wie nie zuvor. Unter allen 30 im Deutschen Aktienindex (Dax) vertretenen Wertpapieren schlug sich das der Deutschen Bank am schlechtesten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jetzt hat Werner Faymann auch einen bezahlten Job

Posted by hkarner - 26. September 2016

25.09.2016 | 08:55 | Hanna Kordik (Die Presse)

Faymann CCWerner Faymann wird Lobbyist für die Wiener Städtische. Lustig: Unter dem Dach des Versicherungskonzerns haben auch seine Vertrauten Josef Ostermayer und Sonja Steßl Jobs bekommen.

Es sei ihm von Herzen vergönnt: Werner Faymann hat einen Job. Einen, der auch bezahlt wird. Jene, die Faymanns berufliches Fortkommen nach seiner beendeten Politikerkarriere atemlos verfolgen, werden sich noch erinnern: Am 20. Juni hat sich Werner Faymann höchstselbst ins Lobbyingregister eintragen lassen. Nun, er hat es nicht umsonst getan. Mit der Wiener Städtischen Versicherung wird gerade ein Lobbyingvertrag aufgesetzt. Für die Versicherung soll sich Faymann um ein EU-weites Anliegen der Branche kümmern: Die jetzige Bestimmung, wonach Wohnbau-Investitionen von Versicherungskonzernen üppig mit Eigenkapital unterlegt werden müssen, soll gelockert werden.

Es sei ihm von Herzen vergönnt: Josef Ostermayer hat einen Job. Der ehemalige SPÖ-Kulturminister wird per 1. November Vorstandsmitglied der Wohnbaugesellschaft Sozialbau AG

Es sei ihr von Herzen vergönnt: Sonja Steßl hat einen Job. Die frühere SPÖ-Staatssekretärin wird ab 1. Oktober bei der Wiener Städtischen die Sparte Krankenversicherung mit rund 650.000 Kunden leiten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Summers: Banken sind nicht sicherer als vor dem Crash

Posted by hkarner - 26. September 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Summers CCEin Arbeitspapier zur Stabilität von Großbanken kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Die Finanzinstitute sind heute keineswegs stabiler als vor der Finanzkrise von 2008. Große Zusammenbrüche sind weiterhin möglich, meint der frühere US-Finanzminister Larry Summers.

Einem Arbeitspapier zufolge hat sich an den beträchtlichen Risiken im Bankensektor seit der Finanzkrise von 2008 trotz zahlreicher neuer Gesetze kaum etwas gebessert, berichtet das Wall Street Journal. Die Autoren des Berichts, die Ökonomin Natasha Sarin von der Harvard University sowie der ehemalige amerikanische Finanzminister Lawrence Summers, hatten die Risiken untersucht, die von den größten US-Banken und ihren Konkurrenten auf der ganzen Welt ausgehen.

„Zu unserer Überraschung mussten wir feststellen, dass die ausgewerteten Daten kaum die These unterstützen, dass die größten Banken signifikant sicherer als vor der Finanzkrise sind. Tatsächlich spricht sogar einiges dafür, dass die Risiken zugenommen haben“, schreiben Sarin und Summers. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schuldenbremse: Wenn der Wahnsinn um die Ecke kommt

Posted by hkarner - 26. September 2016

23.09.2016, MakroskopFlassbeck CC

Rheinland-Pfalz spart. Das Land spart 2000 Stellen im öffentlichen Dienst ein, um der Verfassung Genüge zu tun. Warum nur ist das, was der Verfassung Genüge tut, genau das Gegenteil dessen, was den Bürgern des Landes Genüge tut?

Verfassungsregeln sind normalerweise abstrakte Gebote oder Verbote, denen der durchschnittliche Bürger fast nie begegnet. Anders ist das mit der Schuldenbremse, die von der ersten großen Koalition aus CDU/CSU und SPD in die deutsche Verfassung gehoben wurde. Ich war dieser Tage in Rheinland-Pfalz und hörte im Autoradio Meldungen, die ich zunächst nicht glauben konnte, weil sie wie Nachrichten aus einer fernen Galaxie klangen, wo die Menschen noch nichts von gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen gehört haben.

Da hieß es, die neu gewählte Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP wolle bis 2020 im öffentlichen Dienst 2000 Stellen einsparen. Unter anderem würden im Bildungsbereich, wo man vor einigen Jahren über 200 Stellen neu geschaffen hatte, nun 300 Stellen eingespart. Das ist die Bildungsrepublik und die Republik, die sich zum Ziel gesetzt hat, viele Menschen, die im vergangenen Jahr zugewandert sind, schnellstens zu integrieren! Mehr als 200 Stellen sollen zudem in der Finanzverwaltung eingespart werden, die offensichtlich schon hoch effizient ist und keinen großen Steuersünder entkommen lässt. Den Rest des Beitrags lesen »

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In Italien haben heuer schon 1.000 Bankfilialen zugesperrt

Posted by hkarner - 26. September 2016

24. September 2016, 12:39 derstandard.at

Doppelt so viele als im Gesamtjahr 2015

Rom – Die Bankenumstrukturierung in Italien wirkt sich negativ auf die Beschäftigung aus. In den ersten neun Monaten 2016 wurden circa 1.000 Bankfilialen geschlossen, das sind doppelt so viel als im Gesamtzeitraum 2015, berichtete der Chef der italienischen Bankenvereinigung ABI, Antonio Patuelli, nach Medienangaben vom Samstag. Patuelli reagierte auf Kritik seitens des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wonach es in Italien zu viele Bankfilialen gebe. Patuelli betonte, dass die Banken ihren Entwicklungsplänen entsprechend mit einer tief greifenden Umstrukturierung beschäftigt seien. Die Zahl der Filialen in Italien sei niedriger als in Deutschland, Frankreich und sogar als in Spanien, das weniger Einwohner als Italien zähle.

Kein Ende in Sicht Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Do Top Execs Fear Trump, and Fear to Say So?

Posted by hkarner - 26. September 2016

Author: Ed Dolan  ·  September 22nd, 2016  · RGE EconoMonitorDolan cc

It is not surprising that there is little love for Donald Trump’s presidential candidacy among the leaders of top US multinational corporations. Why then, asks Andrew Ross Sorkin of the New York Times, do they not speak out? Why do they quickly follow up their private comments with, “I could never say that on the record”? I find some of the views reflected in Sorkin’s article disturbing.

The attitudes of top executives would be more understandable if they centered on the issue of free trade, but they do not. Yes, big business has profited from past trade deals and backs new ones like the TPP and TTIP, which Trump promises to cancel. But Trump’s Democratic opponent and a majority of Congressional candidates from both parties have also joined the anti-trade bandwagon, so trade policy is in for a change no matter who wins this election. As Trump himself would say, there’s something else going on.

Trump the bully is one broader fear of the executive class. Sorkin quotes Reid Hoffman, co-founder of LinkedIn, who was one of the few willing to speak to him on the record: Den Rest des Beitrags lesen »

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Finanzalchemie radikal eindämmen, aber nicht durch Vollgeld – 1

Posted by hkarner - 26. September 2016

21.09.2016, Makroskop

 Von Stephan Schulmeister090428_wir_schulmeister_fr

Finanzspekulationen haben destabilisierende Wirkungen auf die Realwirtschaft und sind daher einzudämmen. Die Reformvorschläge der Vollgeldreformer aber laufen in die Irre. Im vorliegenden Beitrag möchte ich zwei erfolgversprechende Maßnahmen zur Begrenzung der Finanzspekulation vorschlagen: die Ersetzung des Fließhandels durch elektronische Auktionen und die Einführung einer generellen Finanztransaktionssteuer.

In einem Punkt herrscht Einigkeit unter allen anti-neoliberalen Ökonomen, von Keynesianern bis zu Anhängern einer „Gemeinwohlökonomie“ oder eines „Vollgelds“: Die sich seit den 1970er Jahren verschlechternde Wirtschaftsentwicklung wurde in hohem Maß – wenn nicht hauptsächlich –  durch die Ent-Fesselung und den jahrzehntelangen Boom der Finanzmärkte verursacht. Finanzspekulation destabilisierte die wichtigsten Preise wie Wechselkurse, Rohstoffpreise, Aktienkurse und Zinssätze und trug so zum Entstehen von Ölpreisschocks, Schuldenkrisen, Aktiencrashs und Finanzkrisen bei, mitsamt ihren fatalen Folgen in Gestalt von Rezessionen, steigender Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung, Sozialabbau, Lohnkürzungen und Prekariat.

Weniger Einigkeit herrscht in der Frage, wie die Finanzalchemie zu unterbinden sei. Radikale „Systemreformer“ sehen die Hauptursache der Finanzexzesse im herrschenden Geldsystem und wollen dieses durch Einführung von Vollgeld grundlegend erneuern. Ihre Argumentation geht in Kurzform so: Den Rest des Beitrags lesen »

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US-Investmentbanken machen Jagd auf Banken in Europa

Posted by hkarner - 26. September 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

US-Investmentbanken haben im ersten Halbjahr deutlich höhere Gewinne gemacht als ihre europäischen Konkurrenten. Damit sind sie gerüstet, um bei einer Konsolidierung BAnken aus Europa zu übernehmen. Härtester Konkurrent der Amerikaner ist die Deutsche Bank.

US-amerikanische Investmentbanken haben im vergangenen Halbjahr deutlich mehr Gewinn erwirtschaftet als ihre Konkurrenten aus Europa. Dies geht aus einem Bericht des Branchendienstes Coalition hervor, der zweimal im Jahr die Ertragslage der weltgrößten Investmentbanken vergleicht. Dabei werden Einnahmen aus Marktaktivitäten wie Aktien und Anleihen ebenso berücksichtigt wie Gewinne aus dem Investmentbanking, welches Wetten und Spekulationen aller Art und die Beratung von Firmenkunden umfasst. Im Bereich der Übernahmen konnten die Amerikaner dieses Jahr insbesondere auch mit der Beratung von Bayer und Monsanto punkten.

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2011 nehmen US-Banken die fünf ersten Plätze in der Rangliste ein, berichtet Business Insider. Die Deutsche Bank zählt den neuesten Erhebungen zufolge nicht mehr zu den Top 5 der weltgrößten Investmentbanken. Den Daten von Coalition zufolge rutschte das Institut im internationalen Ranking auf Platz 6 ab, nach Platz 3 vor Jahresfrist. Den Rest des Beitrags lesen »

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