Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Handelsblatt’

Die Baustelle wird smart

Posted by hkarner - 28. März 2017

von: Martin Kölling, Handelsblatt.com

Datum: 28.03.2017 17:04 Uhr

Selbst Bagger und Bulldozer werden in Zeiten der Digitalisierung smart. Mit Drohnen, künstlicher Intelligenz und Datenauswertung will der Hersteller Komatsu die Baustelle revolutionieren – und sein Geschäftsmodell.

 

Tokio. Die Baustelle der Zukunft sieht unscheinbar aus. Nicht ganz einen Hektar ist die Sandfläche in einem Vorstadthafen Tokios groß, auf der ein Bulldozer und ein paar Bagger herumrollen. Die Innovation bemerkt nur, wer den Führern der Baumaschinen genau auf die Hände schaut. Ein Bulldozerfahrer nimmt die Hände vom Steuer, dennoch bleibt sein Arbeitsgerät präzise in der Spur. Denn vernetzt mit einem Steuerzentrum in der Datenwolke und aufgerüstet mit zentimetergenauen dreidimensionalen Karten, Kameras und künstlicher Intelligenz kann die Maschine schon einen Teil ihrer Arbeit halbautomatisch verrichten.

„Smart Construction“ nennt der japanische Baumaschinenhersteller Komatsu das Konzept, mit dem die globale Nummer zwei der Branche nun den Weltmarkt erobern und gleichzeitig sein Geschäftsmodell umbauen will. Dabei bauen die Japaner auf ihr Komtrax-System auf, das durch die Vernetzung mit dem Internet schon seit Jahren die Fernwartung von Maschinen erlaubt. Doch nun gehe es nicht mehr allein um den Verkauf von immer selbständigeren Maschinen und ihrer Wartung, erklärt Chikashi Shike, der Chef der Komatsu-Sparte für Smart Construction. „Wir wollen unser Angebot erweitern.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Yellen signalisiert Bereitschaft zu Zinserhöhung

Posted by hkarner - 3. März 2017

Janet Yellen, die Chefin der US-Notenbank Fed, hat eine Zinserhöhung Mitte März signalisiert. Eine Anhebung des US-Leitzinses sei unter gewissen Bedingungen „wahrscheinlich angemessen“.

Chicago/New York. Nur wenige Wochen nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump steuert die Notenbank Fed auf eine Zinserhöhung zu. Notenbankchefin Janet Yellen betonte am Freitag in Chicago, eine Anhebung Mitte März sei unter gewissen Bedingungen „wahrscheinlich angemessen“. Sie nannte als Voraussetzung, dass sich der Arbeitsmarkt und die Inflation weiter in die von der Fed gewünschte Richtung bewegten. Zugleich machte sie deutlich, dass die Fed 2017 die Zinszügel voraussichtlich stärken anziehen werde als in den beiden Vorjahren, als sie jeweils nur einen Schritt nach oben wagte.

Nach mehreren Chefs regionaler Fed-Ableger hatte zuvor auch die als besonders vorsichtig geltende Direktorin Lael Brainard eine Straffung im März angedeutet. Die Märkte stellen sich nunmehr fest darauf ein, dass die Fed Mitte des Monats handelt. Die Fed hat den Leitzins im Dezember auf das aktuelle Niveau von 0,5 bis 0,75 Prozent erhöht und sich drei Schritte nach oben für 2017 vorgenommen.

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Banken müssen „eigene Aufräum- und Umbauarbeiten abschließen“

Posted by hkarner - 13. Dezember 2016

13.12.2016 | 08:40 |  (DiePresse.com)

Ein Spitzenmanager der Deutschen Bank prophezeit in nicht allzu ferner Zukunft grenzüberschreitende Zusammenschlüsse in der gebeutelten Bankbranche.

Deutschlands größte Bank müsse zunächst beweisen, dass sie bei Kosten und Rendite vorankomme und ihre Strategie effizient umsetze, sagte Alasdair Warren, Chef des Investmentbankings in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Das stehe auch im kommenden Jahr im Mittelpunkt. „Aber wenn wir einmal unser Ziel erreicht haben, kann ich mir durchaus Szenarien vorstellen, in denen wir Teil einer internationalen Konsolidierung sein könnten.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Rohstoffpreise: Die Leitmedien entdecken die Hedgefonds, welch eine Leistung!

Posted by hkarner - 11. März 2016

10. März 2016 l l Flassbeck CC

Wenn man, wie ich das seit Jahren tue, die Entwicklung der Rohstoffpreise intensiv mit Blick auf mögliche Einflüsse der Finanzmärkte verfolgt, wundert einen nichts mehr. Bis vor wenigen Tagen fielen die Preise so, als ob es kein Morgen gäbe. Jetzt steigen sie wieder, als wäre der größte Konjunkturboom aller Zeiten ausgebrochen.

Das einzige, worüber man sich noch wundert, sind die deutschen (aber auch einige internationale) Medien, die bis vor ein paar Tagen geschrieben haben, dass die globalen Läger für Öl überquellen und die Produzenten produzieren, was das Zeug hält. Und nun? Stimmt das alles seit vergangenen Donnerstag um 13.59 Uhr nicht mehr? Ist sozusagen über Nacht die weltweite Nachfrage angesprungen und hat die Öllager ruckzuck geleert? Und genau das gleiche gilt für Stahl und für Kupfer und noch einige Rohstoffe mehr und alles exakt zur gleichen Zeit?

Offensichtlich ist das alles Unsinn. Wenn sie dann wenigstens aber einmal sagen würden, dass sie ihren Lesern jahrelang Unsinn erzählt haben. Nehmen wir die Süddeutsche Zeitung. Die schreibt jetzt klammheimlich (hier), dass Hedgefonds ihre Hände im Spiel haben könnten bei der schnellen Preiswende. Oder das Handelsblatt, das ist die Zeitung, die fast jeden Tag mit ungeheurer Phantasie beschreibt, was an den Märkten los ist, wenn man Finanztransaktionen ignoriert, die entdeckt auf einmal, dass es solche doch geben könnte (hier). Den Rest des Beitrags lesen »

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Erste-Chef Treichl kritisiert EZB: „Enteignung der Sparer“

Posted by hkarner - 1. Dezember 2015

30.11.2015 | 08:32 |  (DiePresse.com)

Treichl CCMit ihrer Niedrigzinspolitik schade die Europäische Zentralbank sowohl den Kunden als auch dem Bankgeschäft. Kaum einer schaffe es noch, sich ein kleines Vermögen zu erwirtschaften, so Treichl.

Erste-Group-Chef Andreas Treichl hat erneut scharfe Kritik an der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geübt. „Die Niedrigzinsphase ist eine Enteignung für Sparer in ganz Europa“, so Treichl zum deutschen „Handelsblatt“.

Selbst Menschen, die gut verdienen, schafften es heute nicht mehr, sich ein kleines Vermögen aufzubauen. Das sei „extrem problematisch“. In dem Interview warnte der Vorstandschef der börsennotierten Bankengruppe vor den gesellschaftspolitischen Folgen der Beschlüsse der europäischen Währungshüter. Staaten mit nicht so guten Bonitäten könnten sich so zwar über Wasser halten. „Meinem Geschäft und meinen Kunden schadet aber die EZB.“ Man müsse derzeit reich sein, um noch reicher zu werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jürgen Fitschen hat keine Ahnung, wie die Deutsche Bank ihr Geld verdient

Posted by hkarner - 9. September 2015

Norbert Häring Geld und mehrHäring

02.09.2015

Wie schaffen Banken Mehrwert?, fragt der Chef der Deutschen Bank in einem Gastkommentar im heutigen Handelsblatt (paid). Seine Antwort: „Sie vergeben Kredite an Unternehmen, Privatkunden und Staaten. Sie finanzieren diese durch anvertraute Einlagen und aufgenommene Kredite.“ Warum das Unsinn ist, erklären die Bundesbank und die Bank von England.

In ihrem Schülerbuch „Geld und Geldpolitik Digital“ erklärt die Bundesbank in erfrischender Einfachheit, wie die Banken ganz ohne Rückgriff auf irgendwelche Einlagen Kredit vergeben:

Wird einem Kunden ein Kredit über 1000 Euro gewährt, erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um 1000 Euro. Es wurden 1000 Euro Buchgeld geschaffen.“

Die Bank of England setzt sich in ihrem Erklärstück “Money Creation in the modern economy“ explizit mit der Fitschen-These auseinander (meine Übersetzung):

Dieser Artikel erklärt, wie das meiste Geld in der modernen Wirtschaft dadurch geschaffen wird, dass Geschäftsbanken Kredite vergeben…. Die Geldschöpfung wie sie in der Praxis stattfindet, unterscheidet sich von einigen verbreiteten Missverständnissen – Banken agieren weder einfach als Vermittler, die Einlagen ausleihen, die Sparer ihnen anvertraut haben, noch  ‚multiplizieren‘ sie Zentralbankgeld um neue Kredite und Einlagen zu schaffen.“  Den Rest des Beitrags lesen »

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Jacques Delors„Wir müssen begreifen, was auf dem Spiel steht“

Posted by hkarner - 8. Juli 2015

delors CCBeim Thema Griechenland gehe es um mehr als nur um Finanzfragen, betonen die drei erfahrenen Europapolitiker Jacques Delors (left), Pascal Lamy (right) und Antonio Vitorino. Sie stellen einen dreiteiligen Gesamtplan zur Lösung vor.

Paris/Düsseldorf. Man kennt ihre Namen. Seit Jahrzehnten haben sie die europäische Politik maßgeblich mitgestaltet: die französischen Politiker Jacques Delors und Pascal Lamy sowie der frühere portugiesische Vizepremier Antonio Vitorino. In einem Gastbeitrag, der in Handelsblatt Online und in der französischen Zeitung Le Monde erscheint, fordern sie, das Griechenland-Thema im Kontext umliegender Krisen zu sehen. Sie schlagen einen Gesamtplan mit drei großen Teilen vor. Für Delors ist es das erste Mal seit Monaten, dass er sich zum Thema äußert.

Jacques Delors, der von 1985 bis 1995 Präsident der EG-Kommission und später mehreren EU-Kommissionen vorstand, hatte bereits Ende der 80er-Jahre einen Drei-Stufen-Plan zur Errichtung der Wirtschafts- und Währungsunion vorgeschlagen. Pascal Lamy war von 1999 bis 2004 EU-Kommissar für Außenhandel. Von September 2005 bis August 2013 war er Generaldirektor der Welthandelsorganisation.

Der Beitrag im Wortlaut: Den Rest des Beitrags lesen »

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Griechenland und die deutschen Banken – Kann das Griechen-Virus überspringen?

Posted by hkarner - 29. Juni 2015

 

Autor: Michael Brächer, handelsblatt.com

  • 29.06.2015 16:03 Uhr

In Athen stehen die Menschen vor den Geldautomaten Schlange. In Deutschland scheint alles zu sein wie immer. Die Banken hierzulande geben sich gelassen. Doch was, wenn die Ansteckungsgefahr größer ist als gedacht?

Die Krise in Griechenland könnte auch auf deutsche Banken übergreifen.

Frankfurt. Banken funktionieren nur deshalb, weil ihre Kunden darauf vertrauen, dass sie ihre Ersparnisse tatsächlich wiedersehen, wenn sie gebraucht werden. Was geschieht, wenn dieses Vertrauen wegbricht, zeigte sich am Wochenende in Athen: Die Menschen versuchten, ihr Geld am Automaten abzuheben – und brachten die ohnehin schon klammen griechischen Banken noch weiter in Schwierigkeiten.

Manch einer mag sich da fragen, wie gut die deutschen Institute darauf vorbereitet sind, sollte Griechenland den Euro verlassen. „Nur keine Panik“, lautet die Sprachregelung der deutschen Banken. Doch daran kann man zumindest zweifeln. Das zeigt die Reaktion am Aktienmarkt, an dem Deutsche Bank und Commerzbank zu den größten Verlierern zählen. Kein Plan – so die Befürchtung – ist so gut, dass er nicht vom Schicksal durchkreuzt werden könnte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Landesbanken knöpfen sich Bad Bank der Hypo Alpe vor

Posted by hkarner - 15. Juni 2015

Klagen eingereicht

 

Autor: Yasmin Osman, handelsblatt.com, Datum: 15.06.2015 16:07 Uhr

Die juristischen Scharmützel gegen das Schuldenmoratorium der österreichischen Bad Bank Heta häufen sich. Vier Banken haben sich zusammengetan und vor dem Landgericht Frankfurt Klage eingereicht. Sie fordern 218 Millionen Euro zurück.

Mehrere deutsche Banken fordern von der Bad Bank des Kärntner Instituts 218 Millionen Euro zurück.

Frankfurt. Die vier öffentlich-rechtlichen Banken Berlin Hyp, Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), HSH Nordbank und NordLB haben am Landgericht Frankfurt eine Klage gegen die Heta eingereicht. Die Institute verklagen die österreichische Bad Bank der Skandalbank Hypo Alpe Adria auf die Auszahlung von insgesamt 218 Millionen, wie ein Sprecher der NordLB dem Handelsblatt bestätigte. Die Klage sei am 5. Juni eingereicht worden.

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Deutsche-Bank-Chefs vor dem Rücktritt. Jain geht, Fitschen bleibt noch etwas

Posted by hkarner - 7. Juni 2015

Die beiden Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank haben ihren Rücktritt angeboten. Anshu Jain geht sofort, Jürgen Fitschen bleibt noch ein Jahr. Auch ein Nachfolger für die Doppelspitze steht bereits fest.

Düsseldorf. Die lange schwelende Führungskrise bei der Deutschen Bank führt jetzt zu ernsthaften Konsequenzen. Die beiden Vorstandschef Anshu Jain und Jürgen Fitschen haben dem Aufsichtsrat angeboten, ihre Ämter niederzulegen. Anshu Jain wird zum 30. Juni 2015 zurücktreten, wie die Deutsche Bank am Nachmittag bestätigte. Auf Bitten des Aufsichtsrats steht Jain vom 1. Juli 2015 bis Januar 2016 aber weiter als Berater der Bank zur Verfügung. Jürgen Fitschen hingegen hat der Aufsichtsrats gebeten, sein bisheriges Amt bis zum Abschluss der Hauptversammlung am 19. Mai 2016 wahrzunehmen, um einen geregelten Übergang sicherzustellen. Die Verträge von Jürgen Fitschen und Anshu Jain hatten ursprünglich eine Laufzeit bis zum 31. März 2017.  Den Rest des Beitrags lesen »

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