Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Handelsblatt’

Macrons gescheiterte Mission

Posted by hkarner - 25. April 2018

Handelsblatt, com, 25/4

eine „Schuppen-Affäre“ dimmt aktuell den Glanz Emmanuel Macrons in den USA. Beim Staatsbesuch wischte Präsident Donald Trump demonstrativ vor Kameras dem französischen Kollegen die Schuppen vom Sakko – und der Franzose wirkte dabei ganz und gar nicht so, als könne er wie geplant dem Gastgeber eine Verlängerung des Atomabkommens mit dem Iran abhandeln. Trump nannte das Agreement bei dieser Gelegenheit vielmehr „lächerlich“, schimpfte auf ein „verrottetes Fundament“ und ließ wüste Drohungen gegen Teheran folgen. Macron ist in Washington alles in allem nicht mehr als die adrette Staffage im boulevardfreudigsten Theater des Westens.

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Merkel blockt Macron

Posted by hkarner - 18. April 2018

Handelsblatt.com, 18-4, HANS-JÜRGEN JAKOBS

Emmanuel Macron muss sich vorkommen wie ein Galan, der wirbt und wirbt um seine Angebetete, der sogar unter ihrem Balkon singt, der aber mit Plattitüden und Plastikrosen abgespeist wird. Er wirkt wie Alain Delon, der Romy Schneider nie bekommt. Am Dienstag hat der französische Staatspräsident wieder  eine seiner Pro-Europa-Reden gehalten, diesmal ging es in Straßburg um „Europas Wiedergeburt“ und Finanzhilfen für Kommunen, die Flüchtlinge aufnehmen. Und natürlich um eine Reform der Währungsunion, für die Macron einen Euro-Finanzminister und ein Euro-Budget anregt. Deutschland aber, Objekt seiner Begierde und lange paralysiert von den Wirren seines Regierungsaufbaus, hat Krähwinkel zur Hauptstadt erklärt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Olaf Scholz holt Goldman-Sachs-Chef und einen Bahn-Vorstand ins Finanzministerium

Posted by hkarner - 19. März 2018

Da fängt Scholz ja schon gut an: Mit der Bestellung eines Goldman-Managers und Investment Bankers für FINANZMARKT zeigt er Unkenntnis und Instinktlosigkeit (hfk)
Finanzminister Olaf Scholz holt neue Leute in die Wilhelmstraße. Jörg Kukies, Co-Chef bei Goldman Sachs, und Bahn-Vorstand Werner Gatzer werden Staatssekretäre.

19.03.2018 – 11:43 Uhr Handelsblatt.com

Berlin. Der neue Finanzminister Olaf Scholz weilt beim G20-Treffen in Argentinien, während in Berlin bedeutende Personalien verkündet werden: Der Co-Chef von Goldman Sachs in Deutschland, Jörg Kukies, wechselt als Staatssekretär ins Bundesfinanzministerium.

Kukies werde die Bereiche Finanzmarkt- und Europapolitik verantworten, teilte das Ministerium am Montag mit. Das Bundeskabinett muss der Berufung des 50-Jährigen noch zustimmen.

Harald Christ, Schatzmeister des Wirtschaftsforums der SPD e.V. verwies darauf, dass gerade die internationale Entwicklung auf dem Finanzsektor auch eine Herausforderung für den Finanzstandort Deutschland darstelle. „Mit Jörg Kukies ist das Bundesfinanzministerium diesbezüglich sehr gut aufgestellt“, betonte Christ. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Laufzeit von AKK

Posted by hkarner - 20. Februar 2018

Handelsblatt, 20/2

Der Richtungsstreit in der CDU ist beendet, ehe er überhaupt ausbrechen konnte. Das simple Mittel: Personalentscheidung. Die nun aus dem Zylinder gezauberte Generalsekretärin in spe Annegret Kramp-Karrenbauer tritt an als Jeanne d’Arc der letzten Volkspartei, die das auch bleiben will. Sie ist nach gängigen Etikettenspielereien sozialpolitisch links, ökonomisch Mitte und gesellschaftspolitisch rechts, also akzeptabel für alle und darf deshalb das neue Grundsatzprogramm fördern. Die Laufzeit von „AKK“, wie die Saarländerin parteiintern geherzt wird, wird als Generalin präzise dann enden, wenn Angela Merkel  zugunsten der Saarländerin von der Macht lässt. Oder anders gewendet: Der Kanzlerin ist in der Not geglückt, was zuweilen Mittelständlern misslingt – beizeiten eine Nachfolgelösung zu finden.

Eine ganz andere Frage ist, warum mit der Frau aus Püttlingen und dem als Wirtschaftsminister gehandelten Peter Altmaier nunmehr gleich zwei Hauptfiguren des Merkel-Matriarchats aus dem Saarland kommen. Vielleicht ist es die Mischung aus alter Bergmannssolidarität, französischer Lebenslust und katholischem Wertegerüst, die Vertreter des kleinen, armen Landes in Berlin so kompatibel macht. Man glaubt sich sicher, von ihnen nichts zu befürchten zu haben.

Wahlen kann „s’Annegret“, wie die 55-Jährige in ihrer Heimatregion heißt, auch gewinnen. Es war ja ihr fulminanter 40,7-Prozent-Erfolg gegen Rot-Rot bei der Landtagswahl vor fast einem Jahr, der den Niedergang der SPD einleitete und aus dem „Schulz-Effekt“ letztendlich einen „Schulz-Affekt“ machte. Den Rest des Beitrags lesen »

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RBI-Chef Strobl: „Die größte Bedrohung kommt aus der Politik“

Posted by hkarner - 29. Dezember 2017

Der Chef der Raiffeisenbank International, Johann Strobl, sieht die gute Entwicklung in Osteuropa durch die Politik gefährdet, befürchtet nach 2018 einen wirtschaftlichen Abschwung und hofft, dass die neue Regierung die Zeichen der Zeit erkennt.

Wien. „Ich hoffe, dass die neue Regierung die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich verbessert.“ In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ äußert sich der Chef der Raiffeisenbank International (RBI), Johann Strobl, zuversichtlich zu neuen türkis-blauen Bundesregierung. „Wirtschaftlich fürchte ich keine Rückschläge, und gesellschaftlich muss man anerkennen, dass sich ein Teil der Bevölkerung Sorgen um seine Zukunft macht“, antwortete er auf die Frage, ob ihn ein zunehmender politischer Populismus in Österreich Sorgen bereitet.

 Strobl steht seit März an der Spitze der RBI, hat heuer die Fusion mit der Raiffeisen Zentralbank gemanagt und schaffte in den ersten neun Monaten eine Verdoppelung des Ergebnisses auf 910 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite liegt laut Strobl bei elf Prozent. Der Kurs der RBI-Aktie liegt bei über 30 Euro. Zu Jahresbeginn notierte die Aktie bei unter 18 Euro.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Trump-Revolution marschiert

Posted by hkarner - 10. Oktober 2017

Gabor Steingart, Handelsblatt.com, 10/10/2017

Amerika erlebt einen politischen Hurrikan, dessen Zentrum sich zwischen State Department, Weißem Haus und Capitol Hill in ständiger Bewegung befindet und dessen Thermodynamik wir in Europa bald zu spüren bekommen. Es geht um Fragen zu Krieg und Frieden, auch wenn sie sich derzeit hinter einer Nebelwand von persönlichen Anschuldigungen zu verbergen scheinen.

Kaum hat Außenminister Rex Tillerson seinen Präsidenten in vertrauter Runde einen „Deppen” genannt, meldet sich via Twitter der dem Außenminister eng verbundene Senator Bob Corker zu Wort, seines Zeichens oberster Republikaner im Auswärtigen Ausschuss des Senats. Es sei eine Schande, dass sich das Weiße Haus zu einem „adult day care center“, einer Seniorentagesstätte, entwickelt habe.

Im Interview mit der „New York Times“ begründet der Mann seine harschen Worte so: „Ich weiß aus gesicherter Quelle, dass die Mitarbeiter im Weißen Haus an jedem einzelnen Tag alles geben, ihn einzudämmen.“ Ihn – den Präsidenten. Eindämmen – damit waren einst die Russen gemeint. Mit seinen unbeherrschten verbalen Angriffen auf andere Länder riskiere Trump, dass sich die Nation „auf den Weg in Richtung eines Dritten Weltkriegs begebe“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Baustelle wird smart

Posted by hkarner - 28. März 2017

von: Martin Kölling, Handelsblatt.com

Datum: 28.03.2017 17:04 Uhr

Selbst Bagger und Bulldozer werden in Zeiten der Digitalisierung smart. Mit Drohnen, künstlicher Intelligenz und Datenauswertung will der Hersteller Komatsu die Baustelle revolutionieren – und sein Geschäftsmodell.

 

Tokio. Die Baustelle der Zukunft sieht unscheinbar aus. Nicht ganz einen Hektar ist die Sandfläche in einem Vorstadthafen Tokios groß, auf der ein Bulldozer und ein paar Bagger herumrollen. Die Innovation bemerkt nur, wer den Führern der Baumaschinen genau auf die Hände schaut. Ein Bulldozerfahrer nimmt die Hände vom Steuer, dennoch bleibt sein Arbeitsgerät präzise in der Spur. Denn vernetzt mit einem Steuerzentrum in der Datenwolke und aufgerüstet mit zentimetergenauen dreidimensionalen Karten, Kameras und künstlicher Intelligenz kann die Maschine schon einen Teil ihrer Arbeit halbautomatisch verrichten.

„Smart Construction“ nennt der japanische Baumaschinenhersteller Komatsu das Konzept, mit dem die globale Nummer zwei der Branche nun den Weltmarkt erobern und gleichzeitig sein Geschäftsmodell umbauen will. Dabei bauen die Japaner auf ihr Komtrax-System auf, das durch die Vernetzung mit dem Internet schon seit Jahren die Fernwartung von Maschinen erlaubt. Doch nun gehe es nicht mehr allein um den Verkauf von immer selbständigeren Maschinen und ihrer Wartung, erklärt Chikashi Shike, der Chef der Komatsu-Sparte für Smart Construction. „Wir wollen unser Angebot erweitern.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Yellen signalisiert Bereitschaft zu Zinserhöhung

Posted by hkarner - 3. März 2017

Janet Yellen, die Chefin der US-Notenbank Fed, hat eine Zinserhöhung Mitte März signalisiert. Eine Anhebung des US-Leitzinses sei unter gewissen Bedingungen „wahrscheinlich angemessen“.

Chicago/New York. Nur wenige Wochen nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump steuert die Notenbank Fed auf eine Zinserhöhung zu. Notenbankchefin Janet Yellen betonte am Freitag in Chicago, eine Anhebung Mitte März sei unter gewissen Bedingungen „wahrscheinlich angemessen“. Sie nannte als Voraussetzung, dass sich der Arbeitsmarkt und die Inflation weiter in die von der Fed gewünschte Richtung bewegten. Zugleich machte sie deutlich, dass die Fed 2017 die Zinszügel voraussichtlich stärken anziehen werde als in den beiden Vorjahren, als sie jeweils nur einen Schritt nach oben wagte.

Nach mehreren Chefs regionaler Fed-Ableger hatte zuvor auch die als besonders vorsichtig geltende Direktorin Lael Brainard eine Straffung im März angedeutet. Die Märkte stellen sich nunmehr fest darauf ein, dass die Fed Mitte des Monats handelt. Die Fed hat den Leitzins im Dezember auf das aktuelle Niveau von 0,5 bis 0,75 Prozent erhöht und sich drei Schritte nach oben für 2017 vorgenommen.

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Banken müssen „eigene Aufräum- und Umbauarbeiten abschließen“

Posted by hkarner - 13. Dezember 2016

13.12.2016 | 08:40 |  (DiePresse.com)

Ein Spitzenmanager der Deutschen Bank prophezeit in nicht allzu ferner Zukunft grenzüberschreitende Zusammenschlüsse in der gebeutelten Bankbranche.

Deutschlands größte Bank müsse zunächst beweisen, dass sie bei Kosten und Rendite vorankomme und ihre Strategie effizient umsetze, sagte Alasdair Warren, Chef des Investmentbankings in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Das stehe auch im kommenden Jahr im Mittelpunkt. „Aber wenn wir einmal unser Ziel erreicht haben, kann ich mir durchaus Szenarien vorstellen, in denen wir Teil einer internationalen Konsolidierung sein könnten.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Rohstoffpreise: Die Leitmedien entdecken die Hedgefonds, welch eine Leistung!

Posted by hkarner - 11. März 2016

10. März 2016 l l Flassbeck CC

Wenn man, wie ich das seit Jahren tue, die Entwicklung der Rohstoffpreise intensiv mit Blick auf mögliche Einflüsse der Finanzmärkte verfolgt, wundert einen nichts mehr. Bis vor wenigen Tagen fielen die Preise so, als ob es kein Morgen gäbe. Jetzt steigen sie wieder, als wäre der größte Konjunkturboom aller Zeiten ausgebrochen.

Das einzige, worüber man sich noch wundert, sind die deutschen (aber auch einige internationale) Medien, die bis vor ein paar Tagen geschrieben haben, dass die globalen Läger für Öl überquellen und die Produzenten produzieren, was das Zeug hält. Und nun? Stimmt das alles seit vergangenen Donnerstag um 13.59 Uhr nicht mehr? Ist sozusagen über Nacht die weltweite Nachfrage angesprungen und hat die Öllager ruckzuck geleert? Und genau das gleiche gilt für Stahl und für Kupfer und noch einige Rohstoffe mehr und alles exakt zur gleichen Zeit?

Offensichtlich ist das alles Unsinn. Wenn sie dann wenigstens aber einmal sagen würden, dass sie ihren Lesern jahrelang Unsinn erzählt haben. Nehmen wir die Süddeutsche Zeitung. Die schreibt jetzt klammheimlich (hier), dass Hedgefonds ihre Hände im Spiel haben könnten bei der schnellen Preiswende. Oder das Handelsblatt, das ist die Zeitung, die fast jeden Tag mit ungeheurer Phantasie beschreibt, was an den Märkten los ist, wenn man Finanztransaktionen ignoriert, die entdeckt auf einmal, dass es solche doch geben könnte (hier). Den Rest des Beitrags lesen »

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