Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Finanzkrise’

ABörsen-Crash von 1929: Kann sich die Finanzkatastrophe wiederholen?

Posted by hkarner - 22. Oktober 2019

Dank an H.G. 
SN, 18/10/2019, Hannes Breustedt
Vor 90 Jahren leitete der „Schwarze Donnerstag“ die große Weltwirtschaftskrise ein. Die Kombination aus Spekulationsblasen, Konjunkturflaute und Handelskonflikten endete in einem ökonomischen Totalabsturz. Einige Parallelen zur Gegenwart sind unübersehbar.
Broker am „Schwarzen Freitag“ 1929 in der New Yorker Börse: Innerhalb weniger Tage verloren Millionen Amerikaner ihr Vermögen, die Panik griff weltweit auf die Börsenplätze über. SN/AP Broker am „Schwarzen Freitag“ 1929 in der New Yorker Börse: Innerhalb weniger Tage verloren Millionen Amerikaner ihr Vermögen, die Panik griff weltweit auf die Börsenplätze über. Der Börsen-Crash von 1929 beendete den Wirtschaftsboom der Goldenen Zwanziger im vergangenen Jahrhundert abrupt. Der auf das Finanzbeben folgende Konjunktureinbruch ging als Great Depression in die Geschichtsbücher ein und gilt bis heute als schwerste und längste Weltwirtschaftskrise der Neuzeit. Vor allem der Schwarze Donnerstag am 24. Oktober bleibt als eines der dunkelsten Kapitel der Finanzhistorie in Erinnerung – in Europa aufgrund des Zeitunterschieds auch Schwarzer Freitag genannt. 90 Jahre später sind die Bewertungen an der Börse erneut bedenklich hoch. Und erneut halten Handelskonflikte und Konjunktursorgen Anleger in Atem – besteht das Risiko, dass sich ein Desaster wie damals wiederholt?

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World economy is sleepwalking into a new financial crisis, warns Mervyn King

Posted by hkarner - 22. Oktober 2019

Date: 21-10-2019
Source: The Guardian Larry Elliott in Washington

Past crashes spawned new thinking and reform but nothing has changed since 2008 banking meltdown, says former Bank of England boss

Lord King said resistance to new thinking meant a repeat of the financial chaos of the 2008-09 period was looming.

The world is sleepwalking towards a fresh economic and financial crisis that will have devastating consequences for the democratic market system, according to the former Bank of England governor Mervyn King.

Lord King, who was in charge at Threadneedle Street during the near-death of the global banking system and deep economic slump a decade ago, said the resistance to new thinking meant a repeat of the chaos of the 2008-09 period was looming. Den Rest des Beitrags lesen »

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How to await the apocalypse in style

Posted by hkarner - 20. Oktober 2019

Date: 18-10-2019
Source: The Economist

The business of preparing for disaster is still going strong

Ron hubbard sells high-end fallout shelters, and business is booming. Just $144,999 (fiat currency, not gold), buys a 500-square-foot, sandblasted, tar-coated, modular fallout shelter with a bulletproof hatch, decontamination shower, gas-tight interior doors, L-shaped entry “to attenuate gamma radiation”, kitchen, bathroom, sleeping space for a family and, of course, the chance to upgrade it as far as the buyer’s wallet will allow. Shouting down the phone in his Texas twang, Mr Hubbard says that “people are buying [my shelters] because they think the shit’s going to hit the fan in this country! Eventually a hard-core socialist liberal’s going to take control, and they’re not going to let that happen. People are preparing for civil war.”

Preparing for disaster—“prepping”, as practitioners tend to call it—is nothing new. At the height of the cold war, people built fallout shelters in their yards, and governments installed them under public buildings. Moscow’s immense subway stations double as fallout shelters; Switzerland’s network of shelters can house the country’s entire population. Den Rest des Beitrags lesen »

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The risks from India’s rotten banks

Posted by hkarner - 12. Oktober 2019

Date: 10-10-2019
Source: The Economist

A slow-motion financial crisis threatens the country’s economic future

Imagine a central bank tweeting that, yes, there are rumours of “certain” banks facing deposit runs but “there is no need to panic”. Would you feel reassured? That is the unenviable position Indians found themselves in last week as a financial storm rumbled on in the world’s fifth-biggest economy with no sign of the authorities getting a firm grip. In the latest fiasco a co-operative bank, pmc, is accused of fraud, prompting depositors to yank their cash out. Meanwhile shares in Yes Bank, a private lender, have collapsed by 40% in the past month as rumours swirl. These are not isolated incidents. Roughly a third of the financial system is on crutches or under suspicion. Dazed by the scale of the task, the government and the Reserve Bank of India (rbi) are dithering. Until they act, India’s economy will not perk up—and there is a danger of a full-blown crisis.

The origins of this mess go back to 2005. In the first phase conventional banks, which control about four-fifths of the system’s assets and are mostly state-run, lent too freely to infrastructure and industrial projects, sometimes ones backed by well-connected tycoons. The plight today is a continuation of the second phase: a boom-and-bust in lightly regulated shadow banks, which control the remaining fifth of the system. The danger grew in 2016 when the government temporarily abolished large banknotes, leading many people to deposit money in banks and mutual funds. These, in turn, used the windfall to make loans to shadow banks, which went on their own lending binge, often using the money to finance property projects. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonom: „Wir haben einen Wohlfahrtsstaat für Reiche“

Posted by hkarner - 4. Oktober 2019

Die Geldpolitik erhöht die Preise und die Ungleichheit. Die Notenbanken haben panische Angst vor der Krise, sagt Ökonom Rahim Taghizadegan

Andreas Schnauder

Sie pumpt immer mehr Geld in Anleihenkäufe und senkt die Zinsen noch tiefer in das negative Terrain. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht, sagt der Ökonom Rahim Taghizadegan. Er rechnet mit der Einführung von Digitalwährungen. Denn wenn Negativzinsen nicht nur real, sondern auch nominell die Sparguthaben entwerten, droht ein Run der Sparer auf die Banken. Und das privat gebunkerte Bargeld können die Notenbanken nicht steuern. Taghizadegan warnt, dass die Maßnahmen die Vermögenspreise immer weiter antreiben.

STANDARD: Elf Jahre nach dem Lehman-Kollaps verstärkt die Europäische Zentralbank den Krisenmodus. Mit welchen Effekten rechnen Sie?

Taghizadegan: Der Nullzins ist eine gewisse Sackgasse. Der wichtigste geldpolitische Hebel der Zentralbanken ist ausgeschöpft. Darum werden kreativere Maßnahmen ergriffen.

STANDARD: Sie meinen Anleihenkäufe und dergleichen?

Taghizadegan: Das ist eigentlich schon ein alter Hut. Jetzt geht der Trend in Richtung Digitalwährung und anderer Optionen. Ein Hinderungsgrund für die Einführung von Negativzinsen ist das Bargeld. Reale Negativzinsen sind ja schon lange da. Aber bei nominellen Negativzinsen könnten die Bürger ihr Erspartes von den Banken abziehen. Das gilt vor allem für Regionen, die nicht so anlageaffin sind. Das Abziehen von Einlagen würde die Banken ordentlich unter Druck setzen. Bargeld ist ein barbarisches Relikt. Es ist der Ausdruck für frei übertragbare Vermögenswerte, ohne Formulare, ohne Kontrolle.

STANDARD: Was wird mit Digitalgeld bezweckt?

Taghizadegan: Digitales Geld würde Dinge erlauben, die gern als Helikoptergeld bezeichnet werden. Gutschriften auf digitalen Wallets hätten auch den Anstrich einer gewissen Coolness. Das könnte man gleich mit einem Grundeinkommen verbinden.

STANDARD: Aber ist das nicht ein Widerspruch? Einerseits gibt es dann wegen negativer Nominalzinsen weniger auf dem Konto, andererseits sprechen Sie von Gutschriften.

Taghizadegan: Die beiden Systeme könnten parallel nebeneinander bestehen, mit einem Wechselkurs, der gesteuert oder manipuliert wird – je nachdem. Dazu gibt es auch ein Papier des Internationalen Währungsfonds. Einerseits soll der Negativzins zu mehr Kreditvergabe führen. Die direkte Schöpfung von Geld in Form von Anleihenkäufen oder auch Helikoptergeld würde über die Digitalwährung erfolgen.

STANDARD: Begünstigt billiges Notenbankgeld Vermögende?

Taghizadegan: Wir haben einen Wohlfahrtsstaat für Reiche. Das hat schon in der Finanzkrise begonnen. Das ist nicht die Intention, aber die Folge. Anleger nehmen günstiges Geld auf, investieren aber nicht in Güter, sondern in Carry-Trades. Sie legen das Geld also in Staatsanleihen anderer Länder mit höheren Zinsen an. Je vermögender jemand ist, desto mehr Kredit bekommt er und desto größer sind Hebel und Rendite. Das ist genau das Gegenteil der Intention, Investitionen in die Realwirtschaft anzukurbeln. Tatsächlich wird Geld aus ihr abgezogen.

STANDARD: Hat diese Entwicklung schon zu Preisblasen geführt?

Taghizadegan: Ja, man spricht schon von der Alles-Blase, weil alle Finanzassets korreliert sind. Somit gibt es ein Klumpenrisiko, selbst wenn die konservativste Anlageform gewählt wurde.

STANDARD: Das heißt, wenn eine Blase platzt, platzen alle Blasen?

Taghizadegan: Ja, und man kann sich schwer schützen. Das ist auch der Grund für die Explosion der Kryptowerte in Asien. Unmengen an Geldern suchten eine Veranlagungsform, die nicht mit anderen Assetklassen korreliert waren.

STANDARD: Wie wahrscheinlich ist dieses Crash-Szenario?

Taghizadegan: Es gibt auch das japanische Szenario, also eine Dauerkorrektur, die eingefroren ist. Den Japanern geht es einigermaßen gut, aber vor der Nullzinspolitik waren sie der Referenzpunkt der Innovation. Selbst amerikanische Unternehmen haben sich vor Japan gefürchtet. Das hat dramatisch abgenommen. Hier sieht man die Phänomene von 20 Jahren Zombifizierung der Wirtschaftsstruktur. Das führt zu einer gewissen Sinnleere. Junge Leute haben kein Interesse an Erwerbstätigkeit mehr, an Fortpflanzung, die Selbstmordrate ist hoch. Es kommt nichts Neues hervor. Ich glaube nicht, dass dieses Modell auf Europa umgelegt werden könnte. In Japan wird Hierarchie akzeptiert, selbst wenn man Sinnloses tut.

STANDARD: Was soll die EZB tun?

Taghizadegan: Die Geldpolitik erhöht die Ungleichheit. Gleichzeitig kommt die Mitte unter Druck. Es wäre an der Zeit zuzugeben, dass die Instrumente erschöpft sind. Das Problem ist, dass die Märkte darauf scharf reagieren können, aber das wäre verkraftbar. Es handelt sich um eine Korrektur der Vermögenswerte, die lösen sich ja nicht in Luft auf. Die Hoffnung ist, dass sich eine bessere Verwendung des Kapitalstocks ergibt, wenn diese dramatische Aufblähung überwunden wird. Im ersten Wiener Bezirk könnten sich dann nicht nur Anwälte und Luxusshops die Mieten leisten, sondern lokale Unternehmen. (Andreas Schnauder, 3.10.2019)

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Böse Erinnerung: US-Banken haben ein Cash-Problem

Posted by hkarner - 3. Oktober 2019

02.10.2019, Kurier.at

Die Zentralbank Fed muss US-Banken mit Milliardensummen versorgen, weil ihnen Mittel für das Tagesgeschäft fehlen

Es dürfte einer der merkwürdigsten Vorgänge in der jüngeren Finanzgeschichte sein: Obwohl amerikanische Banken noch immer in Zentralbankgeld schwimmen, scheint ihnen die Abwicklung alltäglicher Geschäfte Probleme zu bereiten. Das geht so weit, dass einer der wichtigsten Finanzmärkte der Welt, der US-Interbankenmarkt, nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.

Das Phänomen weckt schlimme Erinnerungen an die weltweite Finanzkrise vor gut einer Dekade. Der Interbanken- oder Geldmarkt ist eine Einrichtung, die der breiten Öffentlichkeit in aller Regel verborgen bleibt. Kein Wunder, handelt es sich doch um einen sehr speziellen Markt, auf dem sich Banken gegenseitig Finanzmittel für ihr tägliches Geschäft besorgen. Das funktioniert normalerweise absolut reibungslos.

Wie vor Ausbruch der Finanzkrise

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Global Growth to Hit Decade Low Amid U.S.-China Trade War

Posted by hkarner - 20. September 2019

Date: 19-09-2019
Source: The Wall Street Journal

OECD expects growth to remain low in 2020 and possibly beyond if the trade conflict spills over

A man works at a steel production facility in Sichuan province, China.

The global economy is set to grow at the slowest pace since the financial crisis,
with business investment and trade hampered by an escalating dispute between the U.S. and China that could inflict even more damage over coming years, the Organization for Economic Cooperation and Development said Thursday.

The Paris-based research body said it now expects world output of goods and services to increase by 2.9% this year, the smallest annual rise since 2009 when the global economy was pushed into a recession by the near-collapse of the financial system. Den Rest des Beitrags lesen »

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Will the IMF Finally Learn From Argentina?

Posted by hkarner - 16. September 2019

SYDNEY – Argentina’s politically intractable foreign-debt crisis serves as a powerful reminder that the International Monetary Fund still has no answer for dealing with the volatility of international capital flows to emerging economies. It also underscores the need for reform at the Fund itself.

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Bankenrettungen kosteten Österreich zehn bis elf Milliarden Euro

Posted by hkarner - 12. September 2019

Wifo-Experte: War volkswirtschaftlich notwendig – WKO: Via Bankenabgabe flossen mehr als vier Milliarden an Staat zurück

Wegen der Belastung durch die taumelnde Hypo Alpe Adria wurde die Bonität der Republik herabgestuft. Die Hypo-Abbaueinheit Heta spielte in der Folge aber mehr ein als erwartet.

Foto: REUTERS/Heinz-Peter Bader/File Photo

Wien – Seit der Finanzkrise 2008 hat die Republik Österreich zwischen zehn und und elf Milliarden Euro ausgegeben, um die Bankenbranche zu unterstützen – weniger als ursprünglich erwartet, aber deutlich über dem Europa-Schnitt, geht aus Daten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hervor. Die Bankenrettung war volkswirtschaftlich notwendig, sagte Wifo-Finanzexperte Thomas Url am Dienstagabend im ORF-Fernsehen.

Mit den knapp elf Mrd. Euro liegt Österreich zwar hinter Spitzenreitern wie Zypern, Griechenland oder Irland, hat aber im Vergleich zu den übrigen Euro-Staaten eines der teuersten Bankenrettungspakete aufgelegt. Während sich die Maßnahmen im Euroraum von 2008 bis 2018 im Schnitt mit knapp zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf das Maastricht-Budgetdefizit ausgewirkt haben, waren es in Österreich 3,7 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vertrauen in den Finanz-Sektor sinkt

Posted by hkarner - 12. September 2019

Hohe Schulden der Unternehmen sind Risiko für die Finanzstabilität. Menschen vertrauen der Technologie-Branche mehr als den Finanzdienstleistern.

Wien. Die Finanzkrise 2008 hat das Vertrauen in die Finanzmärkte bis aufs Mark erschüttert. In den folgenden Jahren wurde wieder Mut gefasst. Seit 2012 ist das Vertrauen in das Finanzsystem stetig gestiegen, geht aus dem Unternehmens- und Finanzausblick 2019 der Industrieländerorganisation OECD hervor. Dafür verantwortlich seien die umfassenden Regulierungen, die nach der Krise implementiert wurden. Doch seit 2018 schlägt das Pendel wieder in die andere Richtung. Laut dem Vertrauensbarometer einer von der OECD in Auftrag gegeben Studie fiel das Vertrauen der informierten Bevölkerung von 62 auf 61 Punkten. Damit sind jene gemeint, die sich mit Finanzthemen auskennen. 2012 stand es noch bei 48 Punkten. Die allgemeine Bevölkerung steht der Finanzbranche noch viel skeptischer gegenüber. 2017 wie 2018 lag der Index bei 54 Punkten.

„Sollte das Vertrauen weiter sinken, müssen wir die Maßnahmen der Politik zur Stabilisierung des Finanzsystems in den vergangenen Jahren hinterfragen“, sagt der OECD-Experte Robert Patalano. „Geht Vertrauen verloren, wird jeder nervös und vorsichtig.“ Das sei kein gutes Umfeld für Wirtschaftswachstum. Vertrauen in andere Menschen und Institutionen sei essenziell für sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt, heißt es in der OECD-Studie. Stabile Märkte agieren vorhersehbar. Zudem verlassen sich Marktteilnehmer darauf, dass sich alle an die Gesetze halten oder diese zumindest überwacht werden.

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