Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Lega-Chef Salvini will Parallelwährung in Italien

Posted by hkarner - 5. Juni 2019

Dominik Straub aus Rom, 3. Juni 2019, 09:00 derstandard.at

Partei fordert Ausgabe staatlicher Schuldtitel in kleiner Stückelung – diese könnten den Euroaustritt einleiten, warnen Experten

Rom – Sollte es in naher Zukunft zu einem Ausscheiden Italiens aus der europäischen Einheitswährung kommen, dann kennt man inzwischen das genaue Datum, wann der erste Schritt dazu eingeleitet wurde: am 28. Mai 2019. An diesem Tag hat die italienische Abgeordnetenkammer einen Antrag verabschiedet, der es der Regierung erlaubt, die zweistelligen Milliardenschulden des italienischen Staates gegenüber den einheimischen Unternehmen unter anderem auch durch die Ausgabe von sogenannten Mini-Bots in kleiner Stückelung zu begleichen. Bot ist die Abkürzung für Buono ordinario del tesoro: Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit (maximal zwölf Monate), die normalerweise zur Erhöhung der kurzfristigen Liquidität des Staates dienen. Der Nennwert der bisherigen Bots lautet auf mindestens 1.000 Euro – und genau das ist der Haken der neuen Mini-Bots: Bei diesen läge der Nennwert bei 100 Euro oder noch tiefer. Experten warnen: Sind die neuen Mini-Bots erst einmal ausgegeben, könnten sie schnell als Zahlungsmittel verwendet werden – und so zu einer Art Parallelwährung werden.

Austritt in Trippelschritten

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A Flat Tax for Italy

Posted by hkarner - 3. Juni 2019

Date: 02-06-2019
Source: The Wall Street Journal By The Editorial Board

Salvini braces for a fiscal showdown with Brussels.

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Italy’s Deputy Prime Minister Matteo Salvini.

Brussels will grapple for years with the political fallout from insurgent victories in last week’s European Parliament elections. How’s this for a strategy: Don’t fight ’em when they’re right. An early chance comes via a tax-cut plan from Italy’s Matteo Salvini.

Mr. Salvini, who leads the right-leaning League party, was one of the biggest winners in the election. His party, which forms half of the governing coalition in Rome, won 34% of Italians’ votes, compared to 23% for the center-left Democratic Party and 17% for his left-wing coalition partners in the 5-Star Movement. Mr. Salvini racked up those votes in part by promising tax cuts the European commissioners in Brussels don’t like.

Rome spent most of the autumn battling Brussels to a draw over Italy’s new budget. The awkward right-left coalition government eventually abandoned some of its tax-cut and spending plans while Brussels massaged its economic forecasts to pretend Italy’s budget would balance one day.

But what Brussels won’t admit—and Mr. Salvini knows—is that economic growth is a precondition to balance a budget or reduce Italy’s debt burden of 130% of GDP. The Italian politician has been persuading voters since last year’s showdown. “Reducing taxes is the only way to lower . . . the debt and deficit,” he said in an interview with Reuters before the election, “so they should allow us to cut taxes.” “They” is a pointed reference to the fiscal scolds at the European Commission. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Leitfaden für Finanzkrisenmanager

Posted by hkarner - 30. Mai 2019

Howard Davies, the first chairman of the United Kingdom’s Financial Services Authority (1997-2003), is Chairman of the Royal Bank of Scotland. He was Director of the London School of Economics (2003-11) and served as Deputy Governor of the Bank of England and Director-General of the Confederation of British Industry.

EDINBURGH – Journalisten, so heißt es, verfassen „eine erste grobe Version der Geschichte”. Es ist ein großer Anspruch, aber die Besten unter ihnen kommen dem nahe. Während der Großen Finanzkrise 2008 gelang es Andrew Ross Sorkin von der New York Times mit seinem Buch Die Unfehlbaren. Es ist noch immer eine zutreffende Beschreibung dessen, was an der Wall Street los war, als die Märkte zusammenbrachen. Sorkin hatte einen guten Zugang zu den beteiligten Schlüsselpersonen. 

Die zweite Version der Geschichte wird oft von den wichtigsten Beteiligten selbst geschrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Winston Churchill zuversichtlich, die Geschichte würde ihn freundlich behandeln, weil er beabsichtigte, „diese Geschichte selbst zu schreiben”. Als die Finanzkrise ausbrach, könnte derselbe Gedanke auch Hank Paulson, Ben Bernanke und Tim Geithner angetrieben haben, die US-Finanzminister, Vorsitzender der Federal Reserve Bank und Präsident der New York Fed waren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stories That Can’t End Well

Posted by hkarner - 8. Mai 2019

Harold James is Professor of History and International Affairs at Princeton University and a senior fellow at the Center for International Governance Innovation. A specialist on German economic history and on globalization, he is a co-author of the new book The Euro and The Battle of Ideas, and the author of The Creation and Destruction of Value: The Globalization Cycle, Krupp: A History of the Legendary German Firm, and Making the European Monetary Union.

After almost a century in which economic policymaking was the preserve of technocrats and social scientists, scholars from narrative-based disciplines have begun to feature prominently in policy debates. But by using partial knowledge to advance specific policy prescriptions, they have become even more dangerous than economists.

PRINCETON – In today’s irrational world of fake news and bad-faith politics, a new mantra has emerged: It’s all about narratives. Power today lies in one’s ability to tell a story. As a case in point, consider Ukrainian President-elect Volodymyr Zelensky, a comedian whose only political experience is that he played a president on TV. Zelensky beat the incumbent, Petro Poroshenko, because he knew how to spin a yarn.

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Droht die nächste Eurokrise?

Posted by hkarner - 29. April 2019

Dank an H.G.

Für bedrohlich hält Kapitalmarktstratege Martin Lück von Blackrock vor allem Italiens wachsendes Schuldendilemma. Der Zollstreit mit den USA sei dagegen lösbar, meint er.

Wien. US-Präsident Donald Trump sorgte zuletzt wieder für Wirbel, als er sämtliche Ausnahmen bei den Sanktionen für iranische Ölexporte strich. Daraufhin schnellte die Notierung kräftig nach oben. In der EU zeigte man sich wenig erfreut – dabei wartet auf die Kommissare in Brüssel ohnedies schon eine Menge Arbeit: Italiens Defizit schwillt stetig an. Und das Brexit-Dilemma zieht sich weiter in die Länge.

Auch Anlegern, die ihr Geld in europäische Werte gesteckt haben, macht all das Sorgen. Aber wie beurteilen Experten die Lage? „Die Presse“ sprach mit Martin Lück, er ist Kapitalmarktstratege bei Blackrock. Und auch er warnt vor bedrohlichen Szenarien – sieht aber dennoch auch Chancen. Was etwa den Brexit betrifft, hält er die neue Schonfrist bis Oktober nicht für zu lang: Ein längerer Zeitraum sei notwendig, betont er, denn so werde Zeit für ein mögliches zweites Austrittsreferendum geschaffen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die nächste Finanzkrise naht! – Nun doch einige Antworten der Spitzenkandidaten zur EU-Wahl

Posted by hkarner - 25. April 2019

Das Dokument:    Was haben wir aus der Finanzkrise gelernt _ Neue Krise

25. April 2019.

Dieser Brief erging an die Spitzenkandidaten der Parteien zur EU-Wahl:

der Föhrenbergkreis ist der führende Think-Tank zur Finanzkrise. Wir haben Followers aus 151 Ländern.

Seit 2008 ist nichts Seriöses zur Verhinderung der nächsten Krise passiert. Und wir haben die große Sorge, dass etwa ab 2020 der nächste Tsunami droht, ärger als 2008 (weil ja inzwischen nicht entschuldet wurde, ganz im Gegenteil!). Diesmal wird es besonders die Arbeitsplätze treffen, was ja durchaus gegen Ihre Kerninteressen geht.

Dass die EU am wenigsten getan hat, liegt nicht an den Staaten, sondern ausschließlich an den EU-Institutionen. Dabei ist das EU-Parlament ja peinlich wirkungslos geblieben. Und wir sehen dieses (unter den zwei wichtigsten) Thema nicht ordentlich auf der Agenda der wahlwerbenden Parteien bzw. deren Spitzenkandidaten.

Deswegen haben wir die beiliegende Analyse erstellt, mit den Fragen an die 7 Spitzenkandidaten Österreichs. Wir werden Ihre Antworten – zusammen mit den anderen – auf unserer Homepage – und mit wichtigen Medien – veröffentlichen und bitten um Ihre Stellungnahme bis 19. Mai.

Update 23/05/2019.

Grüne

Als Einzige haben zeitgerecht die Grünen (Werner Kogler) geantwortet, also die mit den geringsten Ressourcen. Wohl auch, weil sie als Einzige gute Vorschläge in Ihrem Programm haben, sogar den Vorschlag zu einem Trennbankensystem. Wahlprogramm_DieGruenen_EPWahl2019  Siehe SS. 16/17.

Nach einer Urgenz haben andere Spitzenkandidaten wie folgt geantwortet:

ÖVP/Karas: Mi. 22.05.2019 23:28

Sehr geehrter Herr Professor Karner, Den Rest des Beitrags lesen »

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The Rules Will Change but That’s (Probably) OK

Posted by hkarner - 23. April 2019

By John Mauldin

April 19, 2019

Fiscal Insanity

Avoiding the Windshield
The Cost of High Debt
New Rules, or Moving the Goalpost

“But the emperor has nothing at all on!” said a little child.

“Listen to the voice of innocence!” exclaimed his father; and what the child had said was whispered from one to another.

“But he has nothing at all on!” at last cried out all the people. The emperor was suddenly embarrassed, for he knew that the people were right; but he thought the procession must go on now! And the lords of the bedchamber took greater pains than ever, to appear holding up the robes although, in reality, there were no robes at all.

—“The Emperor’s New Clothes” by Hans Christian Andersen

When you write about controversial topics for hundreds of thousands of readers for 20 years, you develop a thick skin. Virtually anything I say will upset someone.

So, when people say something like, “John Mauldin wakes up sucking lemons and then moves onto something sour,” as happened after last week’s letter, it doesn’t bother me. (It actually made me smile.) I write what I believe is correct. Those opinions change over time as I get new information.

I’m not the only one who changes. Laws and policies that may seem etched in stone are often more flexible than generally thought. In last week’s Japanification letter, I described how no one anticipated the various extreme measures taken in the last crisis, from TARP to QE to NIRP. Yet once those ideas were in play, they happened quickly.

I think the next crisis will bring similarly radical, sudden changes. We will think the unthinkable because we will see no other choices. That means the range of possible scenarios may be wider than you think. Den Rest des Beitrags lesen »

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Japanified World Ahead

Posted by hkarner - 15. April 2019

By John Mauldin

April 12, 2019

Losing Decades
Too Much, Too Fast
A $10 Trillion Federal Reserve Balance Sheet
Mastering Private Markets

Regular readers may have noticed me slowly losing confidence in the economy. Your impression is correct and there’s a good reason for it, as I will explain today. The facts have changed so my conclusions are changing, too.

I still think the economy is okay for now. I still see recession odds rising considerably in 2020. Maybe it will get pushed back another year or two, but at some point this growth phase will end, either in recession or an extended flat period (even flatter than the last decade, which says a lot). And I still think we are headed toward a global credit crisis I’ve dubbed The Great Reset.

What’s evolved is my judgment on the coming slowdown’s severity and duration. I think the rest of the world will enter a period something like Japan endured following 1990, and is still grappling with today. It won’t be the end of the world; Japan is still there, but the little growth it’s had was due mainly to exports. That won’t work when every major economy is in the same position.

Describing this decline as “Japanification” may be unfair to Japan but it’s the best paradigm we have. The good news is it will spread slowly. The bad news is it will end slowly, too. Den Rest des Beitrags lesen »

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Weak Spots in Global Financial System Could Amplify Shocks

Posted by hkarner - 11. April 2019

By Tobias Adrian and Fabio Natalucci

In the United States, the ratio of corporate debt to GDP is at record-high levels. In several European countries, banks are overloaded with government bonds. In China, bank profitability is declining, and capital levels remain low at small and medium-size lenders.

Vulnerabilities like these are on the rise across advanced and emerging market economies, according to the IMF’s latest Global Financial Stability Report. They aren’t all setting off alarm bells just yet. But if they continue to build, especially with still-easy financial conditions, they could amplify shocks to the global economy, raising the odds of a severe economic downturn a few years down the road.

With the right mix of policies, countries can sustain growth while keeping vulnerabilities in check.

This poses a dilemma for policymakers seeking to counter a slowing global economy, as discussed in the World Economic Outlook. By taking a patient approach to monetary policy, central banks can accommodate growing downside risks to the economy. But if financial conditions remain easy for too long, vulnerabilities will continue to build, and the odds of a sharp drop in economic growth at some later point will be higher. Den Rest des Beitrags lesen »

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Capitalism Gone Wild

Posted by hkarner - 6. April 2019

By John Mauldin

April 5, 2019

Unwise Investment
Zombie Companies
Gummed-Up Economy
Uncreative Destruction
The Drive for Scale
Helicopter Governments

Recession is coming. We can debate the timing, but the economy will turn decisively downward at some point. My own analysis, looking at the data available on April 4, says recession isn’t likely this year but unfortunately looks very probable in 2020.

In addition to when it will happen, there’s also the question of how deep the next recession will be. A shallow downturn wouldn’t be fun, but compared to the last one might feel relatively refreshing.

Alas, I don’t think we will be that lucky. I think the opposite: The next recession will be deeper, longer and far more painful to many more people than your average recession, and could persist as long as the last one. That is because the next recession in all likelihood will be truly global. If you sailed through 2007–2009 without your lifestyle changing, I wouldn’t assume it will happen that way again.

Ironically, but not surprisingly, it will be the response to the last recession that makes the next one so much worse. Part of the reason is that investors once again “learned” that if you simply stay the course, the market will get you back to where you were and more. The massive move into low-fee index investing instead of active management will make the next recession more painful. Den Rest des Beitrags lesen »

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