Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Greece’

Österreich haftet mit 11,14 Milliarden Euro für Griechenland

Posted by hkarner - 3. Mai 2018

Die Haftungen für Griechenland haben Österreich bereits Zinseinnahmen von 112 Millionen Euro gebracht.

Österreich hat in den vergangenen Jahren in Summe Haftungen für Griechenland in Höhe von 11,14 Milliarden Euro übernommen, geht aus dem Quartalsbericht des Finanzministeriums hervor. Die Zinseinnahmen aus den bilateralen Darlehen für die Griechen betrugen demnach zum Ende des 1. Quartals 2018 kumuliert rund 112 Millionen Euro.

Der gesetzlich relevante Stand der österreichischen Haftungen für die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) inklusive Übergarantien per Ende des Quartals betrug rund 9,86 Milliarden Euro für Kapital. Der freie Rahmen für Haftungen des Bundes in Form von Garantien für die Begehung von Finanzierungen durch die EFSF wird vom Bericht mit rund 11,78 Milliarden Euro beziffert. Die Haftungen für Zinsen inklusive Übergarantien beliefen sich auf rund 1,29 Milliarden Euro.

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Greek Political Rebel Wants to Take On Europe Again

Posted by hkarner - 28. März 2018

What a lunatic! What is REALISTIC with his party? (hfk)

Date: 27-03-2018
Source: The Wall Street Journal

Former Finance Minister Yanis Varoufakis unveils a new party called the European Realistic Disobedience Front

Former Greek Finance minister Yanis Varoufakis arrives to present his new party, the European Realistic Disobedience Front in Athens.

ATHENS— Yanis Varoufakis is back to rescue Greece and rock the European establishment again. Or so he hopes.

On Monday night the flamboyant former finance minister, who enraged European authorities at the height of Greece’s debt crisis in 2015, launched his new Greek political party at a theater here.

That year, his country bowed to strict austerity demands. Now his solution to Greece’s sky-high debt is the same as his unsuccessful push before: to show creditors who’s boss.

If elected, he told the gathering of around 300 people, he will run looser budgets. Greek banks will be revived with public money. He will swap Greece’s bonds for new ones whose payments depend on economic growth. These and other policies to end Greece’s “debt colony status” will be implemented on day one, he said. Den Rest des Beitrags lesen »

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ZWEI FINANZMINISTER – EINE ZEITREISE

Posted by hkarner - 15. Februar 2018

FURCHE-Kolumne 234, Wilfried Stadler

„Die ganze Geschichte“ nennt Yanis Varoufakis sein packendes Buch mit dokumentarischen Erinnerungen an jenes erste Halbjahr 2015, in dem er als griechischer Kurzzeit-Finanzminister gegen die Troika von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds ankämpfte. Mit seiner so rasanten wie provokanten Solofahrt durch die Wirrnisse der Eurokratie kam der exzellente Ökonom und passionierte Motorradfahrer einem Kompromiss mit den Gläubigern zum Greifen nahe. Dann aber erhöhte der binnen weniger Wochen zum Weltstar des Nonkonformismus aufgestiegene Varoufakis seinen Einsatz – und pokerte am Ende zu hoch. Seine Manöver um den angedrohten und dann doch nicht vollzogenen Euro-Ausstieg kosteten die ohnehin leidgeprüfte griechische Bevölkerung viel zusätzliches Geld, Wachstum und Beschäftigung. Erst heute nähert sich Griechenland wieder einem volkswirtschaftlichen Normalzustand.

Außer Zweifel steht jedoch, dass es ausreichende Gründe für Kritik an der Eurokratie gab und gibt. Denn es dauerte schmerzhaft lange, bis nach dem Schock der von der Finanzkrise ausgelösten Staatsschuldenkrise ein taugliches Kriseninstrumentarium entwickelt werden konnte. Auch ist die Kernfrage noch immer offen, wie die Spielregeln für das zulässige Maß an Staatsschulden („Maastricht-Kriterien“) in hoch verschuldeten Ländern so angepasst werden können, dass Budgetsanierung und Wachstum miteinander vereinbare Ziele bleiben. Den Rest des Beitrags lesen »

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A Plea For Exit From The Eurozone (And The EU As Well!)!

Posted by hkarner - 5. Februar 2018

Tuesday, January 23, 2018, Observing Greece

Here is a passionate plea for Greece to exit the Eurozone (and the EU as well): „Greece – Convenient Victim Or Complacent Masochist?“ The author has quite a resume:

Peter Koenig is an economist and geopolitical analyst. He is also a former World Bank staff and worked extensively around the world in the fields of environment and water resources. He lectures at universities in the US, Europe and South America. He writes regularly for Global Research, ICH, RT, Sputnik, PressTV, The 21st Century (China), TeleSUR, The Vineyard of The Saker Blog, and other internet sites. He is the author of Implosion – An Economic Thriller about War, Environmental Destruction and Corporate Greed – fiction based on facts and on 30 years of World Bank experience around the globe. He is also a co-author of The World Order and Revolution! – Essays from the Resistance.

His conclusion is as follows: Den Rest des Beitrags lesen »

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Griechen machen Ernst mit dem Grundbuch

Posted by hkarner - 19. Januar 2018

Markus Bernath aus Athen, 19. Jänner 2018, 15:32 derstandard.at

Neue Behörde soll nach jahrzehntelangen Verzögerungen endlich ein nationales Kataster fertigstellen

Mit roten Farbbeuteln und mit Brandsätzen sind linksextreme Gruppen zu Wochenbeginn gegen die Polizei vor den Mauern des Parlaments in Athen angerannt. Vergeblich versuchten sie zusammen mit den Gewerkschaften die Neuregelung des Streikrechts und der Zwangsversteigerungen zu verhindern. Eine wichtige Reform in dem wohl letzten großen Sammelpaket von Gesetzen vor dem Ende von Griechenlands Kreditprogramm im August machte dafür wenig Aufsehen: der Aufbau einer neuen Katasterbehörde. Griechenland ist das einzige Land in Europa, das noch kein Grundbuch hat. Aber die Griechen arbeiten daran. Seit 23 Jahren. In der künftigen griechischen Katasterbehörde werden nun die bisherige nationale Agentur und knapp 400 lokale, privatwirtschaftlich organisierte Grundbuchbüros im Land zusammengeführt. Die neue Behörde soll einen ziemlich ambitionierten Endspurt hinlegen.

Offiziell bis 2020 – innerhalb von nur zwei Jahren – will Griechenland sein Kataster fertiggestellt haben. Dies wird Investitionen erleichtern. Weniger als ein Drittel des Grundbesitzes im Land, exakt 29,2 Prozent, sind seit Beginn der Kataster-Saga im Jahr 1995 erst kartografiert und rechtlich zugeordnet worden. Präsident der Kartografie-Agentur:

„Bei Null begonnen“

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Griechenland dankt einem Österreicher

Posted by hkarner - 18. Januar 2018

Thomas Wieser hat in der griechischen Schuldenkrise zwischen Nord- und Südeuropa erfolgreich vermittelt. Zu seinem Abschied streut ihm Athen, das noch dieses Jahr finanziell auf eigenen Beinen stehen möchte, Blumen.

Thomas Wieser hat zwischen Nord- und Südeuropa vermittelt.

Athen. Seltene Aufmerksamkeit für einen österreichischen EU-Beamten gab es in den vergangenen Tagen in Griechenland: Die renommierte Tageszeitung „Kathimerini“ widmete Thomas Wieser, dem scheidenden Vorsitzenden der Eurogroup Working Group – das ist jene Gruppe, die als administrative Basis der Eurofinanzminister agiert –, eine ganze Seite. Geschildert wurde Wieser als Mann, der „als Österreicher“ bei den Industriestaaten des europäischen Nordens sowie im Süden Vertrauen genoss und oft im letzten Moment, mithilfe seines „beißenden Humors“, die Verhandlungen rettete.

Einen Tag später zitierte ihn auch Kyriakos Mitsotakis, Chef der konservativen Opposition, als er im Parlament während der Diskussion zum jüngsten Spar- und Reformpaket für die nächste Kredittranche der Gläubiger die Unfähigkeit der Regierung von Alexis Tsipras anprangerte, internationale Investoren anzulocken. Wieser habe erklärt, dass die Regierungspolitik eines der Hauptprobleme für das Fernbleiben von Investoren sei. Mitsotakis vergaß allerdings anzufügen, dass der EU-Vermittler vor allem die Rechtsunsicherheit aufgrund der viel zu langsamen Rechtsprechung in Griechenland anführte – ein Problem, das nicht erst seit Tsipras‘ Machtantritt im Jahr 2015 besteht.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Greeks Lean Heavily on Grandparents’ Pensions

Posted by hkarner - 4. Januar 2018

Date: 03-01-2018
Source: The Wall Street Journal

Retirement funds, a benefit politicians bestowed with abandon for decades, are now the last hope for impoverished Greeks—even young ones

ATHENS—Two years ago, Lumbi Nychas, 33, moved back into his childhood bedroom after sales at his jewelry store shrank drastically. A few months later his sister followed, along with her husband and daughter. Today they all depend largely on the state pension of the siblings’ retired 67-year-old father.

Mr. Nychas and his sister use his bedroom as their workshop and sell their handmade jewelry online. “What I miss most is my serenity, the opportunity to just be alone and relax,” said Mr. Nychas, who would like to earn enough to move back out but doesn’t believe that day—let alone the wherewithal to start his own family—will come soon.

Greece’s pension system, a benefit pumped up over decades by profligate politicians, has become a de facto welfare net for the country’s most vulnerable citizens, with millions of grandparents using what was meant to be retirement money to provide critical support for their extended families.

That broad dependency compounds the pain Greeks feel as the government prepares to enact a new round of pension cuts in 2018 and 2019. Retirees are expected to see their pensions reduced by up to a fifth in what will be the 13th cut implemented since the start of the bailout regime in 2010. Den Rest des Beitrags lesen »

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Betting On A Greek Recovery?

Posted by hkarner - 14. Dezember 2017

Wednesday, December 13, 2017, Observing Greece

Having just finished our regular 3-month autumn stay in Greece, it’s a good time to reflect on the impressions I could gather and what may be in store for Greece until we return there next spring. Obviously, the all-important questions are: Has Greece really turned the corner (economically, that is)? Are we perhaps witnessing the beginning of an accelerated turn-around? In short: has the time come to bet on a Greek recovery?

There have been different views in recent months. Some, like the reputable American investor Kyle Bass, predicted that „investors are getting ready to pour billions back into the Greek economy„. Others considered talk about Greek economic recovery as „fake news in action„. Today, it was Bloomberg who headlined an article „Betting on the Greek Recovery.

What stands out is that all commentators focus on the macro-side of things: Will Greece successfully exit the program? Will Greece be able to return to markets? Will yields on Greek bonds decline further? Are bank shares rising? Do banks report profits? Etc. Den Rest des Beitrags lesen »

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Griechische Wirtschaft verlor im Sommer kräftig an Schwung

Posted by hkarner - 4. Dezember 2017

4. Dezember 2017, 14:15 derstandard.at

Steigende Exporte verhelfen dem krisengebeutelten Griechenland dennoch zu Wirtschaftswachstum, wenn auch zu langsamerem

Athen – Steigende Exporte haben der griechischen Wirtschaft in den Sommermonaten das dritte Quartal in Folge zu Wachstum verholfen. Allerdings fiel das Plus beim Bruttoinlandsprodukt von Juli bis September mit 0,3 Prozent merklich geringer aus als in der ersten Jahreshälfte, wie das Statistikamt am Montag in Athen mitteilte. Im zweiten Quartal hatte es noch zu einem Plus von 0,8 Prozent gereicht, zu Jahresbeginn zu 0,7 Prozent. Damit hinkt das unter einem hohen Schuldenberg ächzende Land dem Aufschwung in der Eurozone hinterher: Dort wuchs die Wirtschaft im abgelaufenen Vierteljahr mit 0,6 Prozent doppelt so schnell. „Die Erholung geht weiter“, sagte Eurobank-Chefvolkswirt Platon Monokroussos. „Weniger positiv ist allerdings, dass die Investitionen sehr schwanken und noch keinen überzeugenden Aufwärtstrend signalisieren.“ Die Exporte zogen um 5,0 Prozent zum Vorquartal an. Auch eine florierende Tourismussaison und höhere Staatsausgaben trugen das Wachstum. Dagegen investierten die Unternehmen weniger in Maschinen, Fahrzeuge und andere Ausrüstungen.

Finanzhilfen wehrten Kollaps ab

Griechenland muss seit 2010 mit internationalen Finanzhilfen vor dem finanziellen Kollaps bewahrt werden. Das laufende dritte Hilfspaket in Höhe von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August 2018 aus. Athen hofft, bis dahin das nötige Vertrauen an den Finanzmärkten zurückgewonnen zu haben, um sich wieder eigenständig Kapital beschaffen zu können. Die EU-Kommission erwartet in diesem Jahr ein Wachstum von 1,6 Prozent, 2018 sollen es sogar 2,5 Prozent sein. Dann dürfte auch die Arbeitslosenquote zumindest etwas zurückgehen, die derzeit mit mehr als 20 Prozent so hoch ist wie in keinem anderen Euro-Land.

Auf weitere Reformen geeinigt

Griechenland und seine internationalen Geldgeber einigten sich am Wochenende auf weitere Reformen, die die Grundlage für die Auszahlung weiterer Hilfsgelder sein könnten. Die Vereinbarung umfasst zahlreiche Punkte, etwa Finanzfragen,

Reformen am Arbeitsmarkt und im Energie-Bereich, den Umgang mit faulen Krediten und Privatisierungen. Die Euro-Finanzminister wollen sich noch am Montag mit dem Thema beschäftigen. Sollten sie die Vereinbarung billigen, könnten weitere fünf Milliarden Euro an Krediten aus dem insgesamt 86 Milliarden Euro umfassenden dritten Hilfsprogramm fließen. Griechenland hofft, dass es im August 2018 wie geplant auslaufen kann. (APA, 4.12.2017) – derstandard.at/2000069014023/Griechische-Wirtschaft-waechst-weiter-wenn-auch-langsamer

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Manufacturing Sector Starts Growing!

Posted by hkarner - 9. September 2017

Tuesday, September 5, 2017, Observing Greece

The latest report by IHS Markit about the Greek manufacturing sector has got to be the best news in ages! It says that:

* the Greek manufacturing sector growth, i. e. the Purchasing Managers Index (PMI), climbed to the highest level since August of 2008!
* it was bolstered by BOTH domestic and foreign demand!
* and the rate of jobs growth was the sharpest in over 17-1/2 years!

I am reminded of an article which a wrote 4 months ago, titled „The Gut Says: ‚Greece Is On The Rebound!‚“

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