Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Umgehung der Schuldenbremse durch Infrastruktur-Gesellschaften

Posted by hkarner - 23. Juni 2017

Monetative e.V., 23/6/2017

Union und SPD haben kürzlich in großer Eile 13 Grundgesetzänderungen durch die parlamentarischen Gremien gepeitscht, um private Infrastrukturgesellschaften z.B. zum Autobahnbau zu ermöglichen. Hier ein Bericht dazu aus der Berliner Zeitung. Das hat auch etwas mit unserem Geldsystem zu tun, wie eine interessante Studie aufzeigt:

„Gemeinwohl als Zukunftsaufgabe – öffentliche Infrastrukturen zwischen Daseinsvorsorge und Finanzmärkten“ ist der Titel einer jüngst veröffentlichten Studie der Organisationen „Heinrich-Böll-Stiftung“ und „Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB)“. Was hat das mit dem Geldsystem zu tun? Es scheint den Regierenden klar zu werden, dass die ebenfalls mit Grundgesetzänderung beschlossene sogenannte Schuldenbremse nicht eingehalten werden kann. Die Autoren der Studie zitieren aus einem SPD-Papier zu den geplanten Gesellschaften: „Die Kreditfähigkeit der Gesellschaften wird sichergestellt, ohne die Schuldenbremse zu verletzen“. So könnte die Schuldenbremse also „elegant“ umgangen werden, um z.B. Autobahnen, Brücken oder auch marode Schulbauten zu sanieren. Dafür wird der Staat aber zum Anlageprojekt für überschüssiges, von den Banken selbst hergestelltes Geld. Die Zinsen an die privaten Investoren (Banken, Versicherungen etc.) müssen dann wir alle zahlen! Bitte protestieren Sie gegen diese drohende Privatisierung öffentlicher Infrastruktur mit Leserbriefen und Beiträgen in Diskussionsforen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ilija Trojanow – der Weltensammler als Populist

Posted by hkarner - 23. Mai 2017

Gero Jenner, 23. Mai

Am 22. Mai kam in den sieben Uhr Nachrichten von des österreichischen Kultursenders Ö1 Ilya Trojanow über sein neues Buch „Nach der Flucht“ zu Wort. Er beschrieb das Erlebnis der Befreiung, der erfüllten Wissbegierde, welche das Wandern zwischen den Welten in einem aufnahmebereiten Geist bewirkt. Schon Goethe hatte Ähnliches mit den Worten zum Ausdruck gebracht, dass ein kluger Mensch auf Reisen am meisten lerne. Man braucht jedoch nicht einmal besonders klug zu sein, um die Konfrontation mit anderen Menschen, anderen Kulturen als einen Ausbruch aus der Enge des eigenen Selbst und der Routine des Alltags zu empfinden.

Trojanow durchlebte mehrere kulturelle Häutungen, weil er – in Bulgarien geboren – abwechselnd in Nairobi, im Chiemgau und München, in Paris und Mumbai heimisch war – ein Bilderbuch-Kosmopolit. Früher einmal, als das Fliegen noch Privileg und Abenteuer war, vermittelte es das ekstatische Erlebnis mit einem einzigen Sprung: Über den Wolken schwebend, tauchte man in das Unbekannte. Ich selbst habe dieses Erlebnis mehrfach erlebt. Auf meinen Reisen nach Indien, nach Japan, Ceylon und Indonesien habe ich diesen Ausbruch immer wie eine Art von Erlösung erfahren. Kosmopolitismus, das ist im besten Fall ja weit mehr als abstraktes Bücherwissen, das sich ein Mensch aus Reiseführern oder Fachbüchern über fremde Kulturen aneignet. Es ist erlebte Geschichte, welche die eigene Vergangenheit als Lebensringe umschließt, aber dabei in der Gegenwart weiterwirkt, weil die Berührung mit anderen Menschen, Landschaften und Leidenschaften den eigenen Blick auf die Welt nachhaltig verändert. Den Rest des Beitrags lesen »

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7th Circuit Court of Appeals Set to Rule on Banking Industry Arbitration Protections

Posted by hkarner - 21. Mai 2017

Thanks to H.H.

Thad Beversdorf, First Rebuttal, May 18, 2017

The very well respected Judge Posner, of the 7th Circuit Court of Appeals and who mediated the US Government v Microsoft case, is about to rule on the validity of the banking industry’s employer arbitration clause within the employment agreement.  And the interesting piece here is that it appears the appeals court panel is about to force the banks outside of arbitration by suggesting the arbitration clause within the employee contract is actually not an obligation.

Such a ruling has the potential to overthrow the banking industry’s many decade old hold over its employee and customer disputes.  That is, if the ruling goes as it looks it will, thousands of employee and customer disputes may be pushed outside of arbitration and in front of public juries.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Weisheit des kontemplativen Lebens – inmitten von Mausefallen

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Gero Jenner, 30. April 2017

Vor kurzem erhielt ich eine Notiz, dass der bekannte Wirtschaftsanalyst Meinhard Miegel sich von der Ökonomie ab- und nun der schöneren Sphäre von Kunst, Kultur und Religion zuwenden würde. Jahre lang hatte Miegel sein Renommee auf Zahlen begründet, die sein Institut, das „IWG Bonn“, und später die „Denkwerkstatt Zukunft“ für ihn errechnete. Da ging es in erster Linie um Demographie und deren Folgen für Renten, Beschäftigung und den Wohlstand. Nun also würde es mit den Zahlen wohl eher zu Ende sein, die haben in Religion und Kunst nichts zu suchen – dort geht es um eine Dimension, die sich nicht quantifizieren lässt.
Ich weiß nicht, ob Meinhard Miegel sich an großen Vorbildern orientierte, als er diesen qualitativen Sprung vollzog. Blaise Pascal wäre da zu nennen, der ein begnadeter Mathematiker war, bevor er sich der Religion zuwandte, und natürlich der große Isaac Newton, der bekanntlich weit mehr Schriften esoterischen Inhalts verfasste als über Mathematik und Physik. Aber auch der Physiker Friedrich von Weizsäcker schrieb schließlich Bücher wie „Der Garten des Menschlichen“ und „Wege in der Gefahr“.

Tischrückende Nobelpreisträger Den Rest des Beitrags lesen »

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Dijsselbloem’s Dutch Flippancy

Posted by hkarner - 23. März 2017

Thursday, March 23, 2017, Observing Greece

I joined a large American bank as a trainee back in 1972. After having gone for over a year through various training programs with fellow MBAs, I was sent into the field where business development was the job description. My first boss was a Dutchman. An unforgettable man. Simply Dutch. The ideal boss to take one down from the academic heights of MBA training programs to the rough field of selling.

His Dutch humor was great for those who could take it and terrible for those who were overly sensitive. The former laughed about the latter for being overly sensitive. The latter asked whether being sensitive wasn’t part of responsible conduct.

MEP Ernest Urtasun (Spain): But you apologize for saying, or for implicitly saying, that the South has spent the money on women and alcohol in the last years? Would you apologize for that?

Jeroen Dijsselbloem (Dutch President of Eurogroup): No, certainly not!

My Dutch boss would have fired a guy who gave such a stupid response. And, frankly, I, too, thought – after listening to that exchange – that Dijsselbloem ought to tender his resignation the very next day. Absolutely irresponsible his insinuation! Some, like Nick Malkoutzis, took it with sarcasm by tweeting: „Dijsselbloem under fire for claiming Southern Eurozone spent money on ‘alcohol & women.’ The rest we just wasted.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Opinion leaders identify seven pillars for ‘better’ EU action

Posted by sschleicher - 20. März 2017

by Georgi Gotev | EURACTIV.com

Europe faces some significant challenges, but dismantling the EU is not the answer.

The 24-page document entitled The European way for a better future was presented as a contribution to the reflection on the future of the EU, and as an attempt to re-invent the link between citizens and their political leaders.

The group, in which former presidents and prime ministers are included, together with MEPs and intellectuals, was formed on 9 May 2016. At that time, as founder Guillaume Klossa said, it was becoming clear that the solutions to the problems of the Union could not come from top down.

Klossa also set up EuropaNova and is a former sherpa to the reflection group on the future of Europe, chaired by former Spanish PM Felipe González, which produced in 2010 a report which was largely ignored by decision makers.

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The only problem with reunions…

Posted by hkarner - 8. März 2017

Thanks to my friend R.C.

A group of chaps, all aged 40, discussed where they should meet for lunch. Finally it was agreed that they would meet at Wetherspoons in Uxbridge because the waitresses had stunning figures and wore mini-skirts.

Ten years later, at age 50, the friends once again discussed where they should meet for lunch. Finally it was agreed that they would meet at Wetherspoons in Uxbridge because the waitresses were attractive. The food and service was good and the beer selection was excellent

Ten years later, at age 60, the friends again discussed where they should meet for lunch. Finally it was agreed that they would meet at Wetherspoons in Uxbridge because there was plenty of parking, they could dine in peace and quiet with no loud music and it was good value for money. Den Rest des Beitrags lesen »

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Volksbank Wien verliert Vorstandsdirektor

Posted by hkarner - 17. Februar 2017

Wolfgang Schauer wurde von einer regionalen Volksbank (Kufstein) 2015 in den Vorstand der Volksbank Wien geholt, um die schauerVolksbanken und deren Kultur in der Zentrale zu vertreten. Er hat den Bereich „Markt“ und damit auch die Liaison zu den regionalen Volksbanken übernommen.

Nun ist er ausgeschieden. So attraktiv und zukunftssicher ist ihm der Job wohl erschienen.

Es spricht auch für die transparente Kommunikation der Volksbank Wien, dass es dazu keine Mitteilung an die Öfffentlichkeit gab. (hfk)

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Prof. Dr. Joseph Hubers Vollgeldtheorie – gebaut auf Sand und schlechtem Denken

Posted by hkarner - 14. Februar 2017

Gero Jenner, 10/2Jenner

Wissenschaftliche Arbeiten lassen eine Beurteilung nach verschiedenen Kriterien zu, von denen ich die folgenden für wesentlich halte:

  1. Sprachliche Kompetenz
  2. Sachliche Kompetenz im Hinblick auf vorhandenes Wissen
  3. Pädagogische Kompetenz bei der Vermittlung des eigenen Standpunktes
  4. Sachliche Kompetenz im Hinblick auf den Wahrheitsgehalt der Theorie

Ich möchte meine Besprechung des wissenschaftlichen Hauptwerks von Prof. Huber von vornherein so anlegen, dass ich sie mit dem wissenschaftlichen Hauptwerk von Helmut Creutz vergleiche, der über dasselbe Thema, die Geldtheorie, sein bekanntes Werk „Das Geldsyndrom“ verfasste. Dieser Vergleich scheint mir in mehrfacher Hinsicht erhellend.

Zunächst ist anzumerken, dass die vier oben genannten Kriterien in verschiedenen Wissensgebieten nicht die gleiche Bedeutung aufweisen. Für einen Mathematiker ist es möglich, auf sprachliche Kompetenz weitgehend oder auch ganz zu verzichten. Wenn es ihm gelingt, die richtige Lösung für ein komplexes Problem zu finden, dann braucht er dafür nicht mehr als eine abstrakte Formel. Es spielt nicht einmal eine Rolle, ob er sich in seinen Erklärungen der deutschen, der chinesischen oder der englischen Sprache bedient – so verhält es sich mit den Arbeiten der Physik und generell mit dem ganzen Bereich der Naturwissenschaften. Den Rest des Beitrags lesen »

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Recession 2017? Things Are Happening That Usually Never Happen Unless A New Recession Is Beginning

Posted by hkarner - 13. Februar 2017

By Michael Snyder, on February 8th, 2017, The Economic Collapse

New Crisis - Public DomainIs the U.S. economy about to get slammed by a major recession?  According to Gallup, U.S. economic confidence has soared to the highest level ever recorded, but meanwhile a whole host of key economic indicators are absolutely screaming that a new recession is beginning.  And if the U.S. economy does officially enter recession territory in 2017, it certainly won’t be a shock, because the truth is that we are well overdue for one.  Donald Trump has inherited quite an economic mess from Barack Obama, and it was probably inevitable that we were headed for a significant economic downturn no matter who won the election.

One of the key indicators to watch is average weekly hours.  When the economy shifts into recession mode, employers tend to start cutting back hours, and that is happening right now.  In fact, as Graham Summers has pointed out, we just witnessed the largest percentage decline in average weekly hours since the recession of 2008… Den Rest des Beitrags lesen »

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