Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Kritik ohne Kritiker – das seltsame Lob des ökonomischen Mainstreams

Posted by hkarner - 14. August 2017

Christian Müller, 9. Aug. 2017 Ökonomenstimme

Die Mainstream-Ökonomik sieht sich in der Kritik und kritisiert wiederum die Kritiker. Doch diese bleiben erstaunlich namenlos und verteidigt werden vor allem die Methodik und ihre mathematische Modellierung. Dabei ist auch die Mainstream-Ökonomik an sich schon weiter, wie dieser Beitrag zeigt.

In den letzten Wochen erschienen in der gedruckten deutschen Presse und in diversen Online-Foren mehrere Beiträge von Volkswirten, die alle die Absicht verfolgen, den ökonomischen „Mainstream“ gegen Kritik in Schutz zu nehmen. Die Ökonomenstimme hat zuletzt Dirk Niepelt (4. August 2017) das Wort gegeben.[ 1 ]

Der augenfällige Anlass für die Verteidigung der Volkswirtschaftslehre sind die anhaltenden Nachwirkungen der Finanzmarktkrise, die auch die Frage nach theoretischen Erklärungen für die Krise aufwirft. Angesichts der Ahnungslosigkeit der meisten Volkswirte sowie der anerkannten Unfähigkeit, die Krise in den üblichen Modellen adäquat abzubilden, erscheint eine Verteidigung der Volkswirtschaftslehre durchaus angezeigt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Janusköpfiges Eigentum: Königsweg in die Freiheit oder in Revolutionen und Unfreiheit

Posted by hkarner - 11. August 2017

Gero Jenner,11. August 2017

Es gibt kein unmittelbareres, kein elementareres Eigentum als das, was ich an meinem eigenen Körper habe. Wenn man mich fesselt, ins Gefängnis wirft oder auch nur meinen Tätigkeitsbereich beschränkt, dann verliere ich das Recht auf dieses angeborene Grundeigentum – meine Freiheit wird aufgehoben. Im Extrem macht man Menschen zu Sklaven, indem man ihnen die Verfügung über den eigenen Körper nimmt. Dieser unterliegt nicht mehr ihrem eigenen Wollen, sondern gerät unter die Botmäßigkeit von Fremden. In der Antike und in den Südstaaten der United States haben die Sklavenhalter andere Menschen zu ihrem Eigentum gemacht und auf diese Weise die eigene Freiheit erhöht. Sie potenzierten ihren Reichtum, aber das geschah auf Kosten der Freiheit anderer Menschen.

Ein Grundbedürfnis des Menschen: die Verfügung über sich selbst und sein Eigentum

Die Definition von Eigentum als exklusive Verfügungsberechtigung hat hier – beim eigenen Körper – ihren Ausgangspunkt. Ich bin frei, wenn ich über Dinge – angefangen beim eigenen Körper – nach meinem Wollen, meinen Plänen und meinem Lebenszweck verfüge. Niemand wird ernsthaft bezweifeln, dass es einem Menschen die tiefste Befriedigung verschafft, sich von keinem anderen sagen lassen zu müssen, was er mit seinem eigenen Körper anstellen soll, wenn also kein fremdes Wollen, fremde Pläne und fremde Zwecke an die Stelle des eigenen treten und dadurch seine Freiheit beschneiden. Aus genau diesem Grund sind ja alle Arten der Kollektivierung, wo Menschen von oben gegängelt werden, auf so erbitterten Widerstand gestoßen – sie beschneiden ein Grundbedürfnis des Menschen: die Verfügung über sich selbst und die Dinge, die er als sein Eigentum für sich in Anspruch nimmt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Umgehung der Schuldenbremse durch Infrastruktur-Gesellschaften

Posted by hkarner - 23. Juni 2017

Monetative e.V., 23/6/2017

Union und SPD haben kürzlich in großer Eile 13 Grundgesetzänderungen durch die parlamentarischen Gremien gepeitscht, um private Infrastrukturgesellschaften z.B. zum Autobahnbau zu ermöglichen. Hier ein Bericht dazu aus der Berliner Zeitung. Das hat auch etwas mit unserem Geldsystem zu tun, wie eine interessante Studie aufzeigt:

„Gemeinwohl als Zukunftsaufgabe – öffentliche Infrastrukturen zwischen Daseinsvorsorge und Finanzmärkten“ ist der Titel einer jüngst veröffentlichten Studie der Organisationen „Heinrich-Böll-Stiftung“ und „Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB)“. Was hat das mit dem Geldsystem zu tun? Es scheint den Regierenden klar zu werden, dass die ebenfalls mit Grundgesetzänderung beschlossene sogenannte Schuldenbremse nicht eingehalten werden kann. Die Autoren der Studie zitieren aus einem SPD-Papier zu den geplanten Gesellschaften: „Die Kreditfähigkeit der Gesellschaften wird sichergestellt, ohne die Schuldenbremse zu verletzen“. So könnte die Schuldenbremse also „elegant“ umgangen werden, um z.B. Autobahnen, Brücken oder auch marode Schulbauten zu sanieren. Dafür wird der Staat aber zum Anlageprojekt für überschüssiges, von den Banken selbst hergestelltes Geld. Die Zinsen an die privaten Investoren (Banken, Versicherungen etc.) müssen dann wir alle zahlen! Bitte protestieren Sie gegen diese drohende Privatisierung öffentlicher Infrastruktur mit Leserbriefen und Beiträgen in Diskussionsforen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ilija Trojanow – der Weltensammler als Populist

Posted by hkarner - 23. Mai 2017

Gero Jenner, 23. Mai

Am 22. Mai kam in den sieben Uhr Nachrichten von des österreichischen Kultursenders Ö1 Ilya Trojanow über sein neues Buch „Nach der Flucht“ zu Wort. Er beschrieb das Erlebnis der Befreiung, der erfüllten Wissbegierde, welche das Wandern zwischen den Welten in einem aufnahmebereiten Geist bewirkt. Schon Goethe hatte Ähnliches mit den Worten zum Ausdruck gebracht, dass ein kluger Mensch auf Reisen am meisten lerne. Man braucht jedoch nicht einmal besonders klug zu sein, um die Konfrontation mit anderen Menschen, anderen Kulturen als einen Ausbruch aus der Enge des eigenen Selbst und der Routine des Alltags zu empfinden.

Trojanow durchlebte mehrere kulturelle Häutungen, weil er – in Bulgarien geboren – abwechselnd in Nairobi, im Chiemgau und München, in Paris und Mumbai heimisch war – ein Bilderbuch-Kosmopolit. Früher einmal, als das Fliegen noch Privileg und Abenteuer war, vermittelte es das ekstatische Erlebnis mit einem einzigen Sprung: Über den Wolken schwebend, tauchte man in das Unbekannte. Ich selbst habe dieses Erlebnis mehrfach erlebt. Auf meinen Reisen nach Indien, nach Japan, Ceylon und Indonesien habe ich diesen Ausbruch immer wie eine Art von Erlösung erfahren. Kosmopolitismus, das ist im besten Fall ja weit mehr als abstraktes Bücherwissen, das sich ein Mensch aus Reiseführern oder Fachbüchern über fremde Kulturen aneignet. Es ist erlebte Geschichte, welche die eigene Vergangenheit als Lebensringe umschließt, aber dabei in der Gegenwart weiterwirkt, weil die Berührung mit anderen Menschen, Landschaften und Leidenschaften den eigenen Blick auf die Welt nachhaltig verändert. Den Rest des Beitrags lesen »

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7th Circuit Court of Appeals Set to Rule on Banking Industry Arbitration Protections

Posted by hkarner - 21. Mai 2017

Thanks to H.H.

Thad Beversdorf, First Rebuttal, May 18, 2017

The very well respected Judge Posner, of the 7th Circuit Court of Appeals and who mediated the US Government v Microsoft case, is about to rule on the validity of the banking industry’s employer arbitration clause within the employment agreement.  And the interesting piece here is that it appears the appeals court panel is about to force the banks outside of arbitration by suggesting the arbitration clause within the employee contract is actually not an obligation.

Such a ruling has the potential to overthrow the banking industry’s many decade old hold over its employee and customer disputes.  That is, if the ruling goes as it looks it will, thousands of employee and customer disputes may be pushed outside of arbitration and in front of public juries.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Weisheit des kontemplativen Lebens – inmitten von Mausefallen

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Gero Jenner, 30. April 2017

Vor kurzem erhielt ich eine Notiz, dass der bekannte Wirtschaftsanalyst Meinhard Miegel sich von der Ökonomie ab- und nun der schöneren Sphäre von Kunst, Kultur und Religion zuwenden würde. Jahre lang hatte Miegel sein Renommee auf Zahlen begründet, die sein Institut, das „IWG Bonn“, und später die „Denkwerkstatt Zukunft“ für ihn errechnete. Da ging es in erster Linie um Demographie und deren Folgen für Renten, Beschäftigung und den Wohlstand. Nun also würde es mit den Zahlen wohl eher zu Ende sein, die haben in Religion und Kunst nichts zu suchen – dort geht es um eine Dimension, die sich nicht quantifizieren lässt.
Ich weiß nicht, ob Meinhard Miegel sich an großen Vorbildern orientierte, als er diesen qualitativen Sprung vollzog. Blaise Pascal wäre da zu nennen, der ein begnadeter Mathematiker war, bevor er sich der Religion zuwandte, und natürlich der große Isaac Newton, der bekanntlich weit mehr Schriften esoterischen Inhalts verfasste als über Mathematik und Physik. Aber auch der Physiker Friedrich von Weizsäcker schrieb schließlich Bücher wie „Der Garten des Menschlichen“ und „Wege in der Gefahr“.

Tischrückende Nobelpreisträger Den Rest des Beitrags lesen »

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Dijsselbloem’s Dutch Flippancy

Posted by hkarner - 23. März 2017

Thursday, March 23, 2017, Observing Greece

I joined a large American bank as a trainee back in 1972. After having gone for over a year through various training programs with fellow MBAs, I was sent into the field where business development was the job description. My first boss was a Dutchman. An unforgettable man. Simply Dutch. The ideal boss to take one down from the academic heights of MBA training programs to the rough field of selling.

His Dutch humor was great for those who could take it and terrible for those who were overly sensitive. The former laughed about the latter for being overly sensitive. The latter asked whether being sensitive wasn’t part of responsible conduct.

MEP Ernest Urtasun (Spain): But you apologize for saying, or for implicitly saying, that the South has spent the money on women and alcohol in the last years? Would you apologize for that?

Jeroen Dijsselbloem (Dutch President of Eurogroup): No, certainly not!

My Dutch boss would have fired a guy who gave such a stupid response. And, frankly, I, too, thought – after listening to that exchange – that Dijsselbloem ought to tender his resignation the very next day. Absolutely irresponsible his insinuation! Some, like Nick Malkoutzis, took it with sarcasm by tweeting: „Dijsselbloem under fire for claiming Southern Eurozone spent money on ‘alcohol & women.’ The rest we just wasted.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Opinion leaders identify seven pillars for ‘better’ EU action

Posted by sschleicher - 20. März 2017

by Georgi Gotev | EURACTIV.com

Europe faces some significant challenges, but dismantling the EU is not the answer.

The 24-page document entitled The European way for a better future was presented as a contribution to the reflection on the future of the EU, and as an attempt to re-invent the link between citizens and their political leaders.

The group, in which former presidents and prime ministers are included, together with MEPs and intellectuals, was formed on 9 May 2016. At that time, as founder Guillaume Klossa said, it was becoming clear that the solutions to the problems of the Union could not come from top down.

Klossa also set up EuropaNova and is a former sherpa to the reflection group on the future of Europe, chaired by former Spanish PM Felipe González, which produced in 2010 a report which was largely ignored by decision makers.

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The only problem with reunions…

Posted by hkarner - 8. März 2017

Thanks to my friend R.C.

A group of chaps, all aged 40, discussed where they should meet for lunch. Finally it was agreed that they would meet at Wetherspoons in Uxbridge because the waitresses had stunning figures and wore mini-skirts.

Ten years later, at age 50, the friends once again discussed where they should meet for lunch. Finally it was agreed that they would meet at Wetherspoons in Uxbridge because the waitresses were attractive. The food and service was good and the beer selection was excellent

Ten years later, at age 60, the friends again discussed where they should meet for lunch. Finally it was agreed that they would meet at Wetherspoons in Uxbridge because there was plenty of parking, they could dine in peace and quiet with no loud music and it was good value for money. Den Rest des Beitrags lesen »

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Volksbank Wien verliert Vorstandsdirektor

Posted by hkarner - 17. Februar 2017

Wolfgang Schauer wurde von einer regionalen Volksbank (Kufstein) 2015 in den Vorstand der Volksbank Wien geholt, um die schauerVolksbanken und deren Kultur in der Zentrale zu vertreten. Er hat den Bereich „Markt“ und damit auch die Liaison zu den regionalen Volksbanken übernommen.

Nun ist er ausgeschieden. So attraktiv und zukunftssicher ist ihm der Job wohl erschienen.

Es spricht auch für die transparente Kommunikation der Volksbank Wien, dass es dazu keine Mitteilung an die Öfffentlichkeit gab. (hfk)

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