Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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WIRTSCHAFTS-NOBELPREIS IN DER KRITIK

Posted by hkarner - 19. Oktober 2017

FURCHE-Kolumne 226, WilfriedStadler

Mitten in den ökonomischen und geopolitischen Turbulenzen einer Welt, deren politische und wirtschaftliche Machthaber sich immer schwerer dabei tun, einen gemeinsamen Takt zu finden, ging dieser Tage der Wirtschafts-Nobelpreis an den Verhaltens-Ökonomen Richard Thaler. Während die einen begrüßen, dass damit eine vermeintlich unterschätzte Forschungsrichtung endlich vor den Vorhang geholt wird, sehen andere in der Entscheidung für ein Orchideenfach schlichte Realitätsverweigerung. Angesichts eines dramatischen Nachholbedarfs der Wirtschaftswissenschaften in zentralen Fragen – von der digitalen Ökonomie über die wachsende Ungleichheit bis zur überfälligen Suche nach einem global durchsetzbaren Besteuerungssystem von Großunternehmen – erscheint mir diese Kritik berechtigt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zwischenbericht der High-Level Expert Group on Sustainable Finance (HLEG)

Posted by klausgabriel - 26. September 2017

CRIC Homepage, 25/9

Grundsätzlich begrüßenswerte Empfehlungen sind in punkto Anspruch und Entschlusskraft ausbaufähig – CRIC bringt sich in den Dialogprozess ein (11.09.2017)

Die Europäische Kommission hat eine Fachgruppe damit beauftragt, Empfehlungen zu Sustainable Finance zu erarbeiten, die nun als Zwischenbericht vorliegen. Dieser enthält begrüßenswerte Vorschläge, fällt jedoch insgesamt etwas halbherzig aus. So liegt der Fokus auf dem Klimawandel, weitere Umweltthemen rangieren auf Platz zwei und bei sozialen Themen fehlt es fast gänzlich an Konkretem. Insgesamt mangelt es an einem umfassenden Nachhaltigkeitsverständnis. In den finalen Bericht sollen die Antworten aus einer Befragung einfließen, an der sich auch CRIC beteiligt hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich: Putsch gegen SP-Kern?

Posted by hkarner - 24. September 2017

Die Wahlkampagne der SPÖ, die schon bisher von einer beispiellosen Pleiten, Pech und Pannen-Serie überschattet war, hat ein weiteres Highlight geliefert, das das Politische Wien amüsiert. Eine angeblich von einem “SP-Insider” stammende, schmerzhaft-treffende Schwächenanalyse des Bundeskanzlers und Spitzenkandidaten Christian Kern hat den Weg in ein SP-nahes Boulevardblatt gefunden und gibt nun die Frage auf: Unvorsichtigkeit und Inkompetenz oder Putschversuch um zu retten, was noch zu retten ist? Bloggerin Alexandra Bader tippt auf Zweiteres.

https://alexandrabader.wordpress.com/2017/09/21/spoe-der-pusch-gegen-christian-kern/

 

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Karrenzieher und Politicos

Posted by hkarner - 23. September 2017

Hier eine Erklärung für das Verhalten unserer demokratisch legitimierten Politicos, die ganz ohne Freimaurer und europäische Lebensmüdigkeit auskommt: Die Politiker (fast) aller Parteien haben mit- und gegeneinander ein Wirtschaftssystem gebaut, das zwingend scheitern muss, das mithilfe der Zentralbank(en) aber sehr lange am Leben erhalten werden konnte – Jahrzehnte länger als zu erwarten gewesen wäre. Seine Lebensverlängerungs-Möglichkeiten sind jetzt aber ausgeschöpft. Deswegen versucht man die Flucht nach vorne – in “EU” und “replacement migration”.

Das System zeichnet sich durch eine ständige Erhöhung und Verbreiterung der Steuer- und Abgabenlast für immer weniger Produktive aus, die immer mehr Unproduktive “erhalten müssten”.

Rein rechnerisch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Manufacturing Sector Starts Growing!

Posted by hkarner - 9. September 2017

Tuesday, September 5, 2017, Observing Greece

The latest report by IHS Markit about the Greek manufacturing sector has got to be the best news in ages! It says that:

* the Greek manufacturing sector growth, i. e. the Purchasing Managers Index (PMI), climbed to the highest level since August of 2008!
* it was bolstered by BOTH domestic and foreign demand!
* and the rate of jobs growth was the sharpest in over 17-1/2 years!

I am reminded of an article which a wrote 4 months ago, titled „The Gut Says: ‚Greece Is On The Rebound!‚“

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Soviel zu einem falschen Flüchtlingsbild …

Posted by hkarner - 5. September 2017

… wenn sich so eine grossartige Organisation wie „Way of Hope“ darum bemüht ! (hfk)

Von allen Flüchtlingen, die WAY of HOPE – Flüchtlingshilfe Weiz in den letzten 3 Jahren betreut hat, haben 66 einen Bescheid bekommen. 19 davon haben sich in Weiz angesiedelt, darunter 5 Familien. Von den 19 haben alle eine Arbeit gefunden, was hauptsächlich das Verdienst der exzellenten Arbeit von DLG (Dienstleistungsgesellschaft der Region Weiz) und AMS Weiz ist.

In all diesen 3 Jahren gab es keinen einzigen kriminellen Vorfall.
Laut AMS konnten sogar alle 40 anerkannten Flüchtlinge aus dem Bereich des AMS Weiz vermittelt werden.
Das ist natürlich nur ein kleines Beispiel.
In Österreich gibt es aber mit Sicherheit viele solcher Orte, wo auch derart positive Erfahrungen gemacht werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kritik ohne Kritiker – das seltsame Lob des ökonomischen Mainstreams

Posted by hkarner - 14. August 2017

Christian Müller, 9. Aug. 2017 Ökonomenstimme

Die Mainstream-Ökonomik sieht sich in der Kritik und kritisiert wiederum die Kritiker. Doch diese bleiben erstaunlich namenlos und verteidigt werden vor allem die Methodik und ihre mathematische Modellierung. Dabei ist auch die Mainstream-Ökonomik an sich schon weiter, wie dieser Beitrag zeigt.

In den letzten Wochen erschienen in der gedruckten deutschen Presse und in diversen Online-Foren mehrere Beiträge von Volkswirten, die alle die Absicht verfolgen, den ökonomischen „Mainstream“ gegen Kritik in Schutz zu nehmen. Die Ökonomenstimme hat zuletzt Dirk Niepelt (4. August 2017) das Wort gegeben.[ 1 ]

Der augenfällige Anlass für die Verteidigung der Volkswirtschaftslehre sind die anhaltenden Nachwirkungen der Finanzmarktkrise, die auch die Frage nach theoretischen Erklärungen für die Krise aufwirft. Angesichts der Ahnungslosigkeit der meisten Volkswirte sowie der anerkannten Unfähigkeit, die Krise in den üblichen Modellen adäquat abzubilden, erscheint eine Verteidigung der Volkswirtschaftslehre durchaus angezeigt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Janusköpfiges Eigentum: Königsweg in die Freiheit oder in Revolutionen und Unfreiheit

Posted by hkarner - 11. August 2017

Gero Jenner,11. August 2017

Es gibt kein unmittelbareres, kein elementareres Eigentum als das, was ich an meinem eigenen Körper habe. Wenn man mich fesselt, ins Gefängnis wirft oder auch nur meinen Tätigkeitsbereich beschränkt, dann verliere ich das Recht auf dieses angeborene Grundeigentum – meine Freiheit wird aufgehoben. Im Extrem macht man Menschen zu Sklaven, indem man ihnen die Verfügung über den eigenen Körper nimmt. Dieser unterliegt nicht mehr ihrem eigenen Wollen, sondern gerät unter die Botmäßigkeit von Fremden. In der Antike und in den Südstaaten der United States haben die Sklavenhalter andere Menschen zu ihrem Eigentum gemacht und auf diese Weise die eigene Freiheit erhöht. Sie potenzierten ihren Reichtum, aber das geschah auf Kosten der Freiheit anderer Menschen.

Ein Grundbedürfnis des Menschen: die Verfügung über sich selbst und sein Eigentum

Die Definition von Eigentum als exklusive Verfügungsberechtigung hat hier – beim eigenen Körper – ihren Ausgangspunkt. Ich bin frei, wenn ich über Dinge – angefangen beim eigenen Körper – nach meinem Wollen, meinen Plänen und meinem Lebenszweck verfüge. Niemand wird ernsthaft bezweifeln, dass es einem Menschen die tiefste Befriedigung verschafft, sich von keinem anderen sagen lassen zu müssen, was er mit seinem eigenen Körper anstellen soll, wenn also kein fremdes Wollen, fremde Pläne und fremde Zwecke an die Stelle des eigenen treten und dadurch seine Freiheit beschneiden. Aus genau diesem Grund sind ja alle Arten der Kollektivierung, wo Menschen von oben gegängelt werden, auf so erbitterten Widerstand gestoßen – sie beschneiden ein Grundbedürfnis des Menschen: die Verfügung über sich selbst und die Dinge, die er als sein Eigentum für sich in Anspruch nimmt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Umgehung der Schuldenbremse durch Infrastruktur-Gesellschaften

Posted by hkarner - 23. Juni 2017

Monetative e.V., 23/6/2017

Union und SPD haben kürzlich in großer Eile 13 Grundgesetzänderungen durch die parlamentarischen Gremien gepeitscht, um private Infrastrukturgesellschaften z.B. zum Autobahnbau zu ermöglichen. Hier ein Bericht dazu aus der Berliner Zeitung. Das hat auch etwas mit unserem Geldsystem zu tun, wie eine interessante Studie aufzeigt:

„Gemeinwohl als Zukunftsaufgabe – öffentliche Infrastrukturen zwischen Daseinsvorsorge und Finanzmärkten“ ist der Titel einer jüngst veröffentlichten Studie der Organisationen „Heinrich-Böll-Stiftung“ und „Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB)“. Was hat das mit dem Geldsystem zu tun? Es scheint den Regierenden klar zu werden, dass die ebenfalls mit Grundgesetzänderung beschlossene sogenannte Schuldenbremse nicht eingehalten werden kann. Die Autoren der Studie zitieren aus einem SPD-Papier zu den geplanten Gesellschaften: „Die Kreditfähigkeit der Gesellschaften wird sichergestellt, ohne die Schuldenbremse zu verletzen“. So könnte die Schuldenbremse also „elegant“ umgangen werden, um z.B. Autobahnen, Brücken oder auch marode Schulbauten zu sanieren. Dafür wird der Staat aber zum Anlageprojekt für überschüssiges, von den Banken selbst hergestelltes Geld. Die Zinsen an die privaten Investoren (Banken, Versicherungen etc.) müssen dann wir alle zahlen! Bitte protestieren Sie gegen diese drohende Privatisierung öffentlicher Infrastruktur mit Leserbriefen und Beiträgen in Diskussionsforen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ilija Trojanow – der Weltensammler als Populist

Posted by hkarner - 23. Mai 2017

Gero Jenner, 23. Mai

Am 22. Mai kam in den sieben Uhr Nachrichten von des österreichischen Kultursenders Ö1 Ilya Trojanow über sein neues Buch „Nach der Flucht“ zu Wort. Er beschrieb das Erlebnis der Befreiung, der erfüllten Wissbegierde, welche das Wandern zwischen den Welten in einem aufnahmebereiten Geist bewirkt. Schon Goethe hatte Ähnliches mit den Worten zum Ausdruck gebracht, dass ein kluger Mensch auf Reisen am meisten lerne. Man braucht jedoch nicht einmal besonders klug zu sein, um die Konfrontation mit anderen Menschen, anderen Kulturen als einen Ausbruch aus der Enge des eigenen Selbst und der Routine des Alltags zu empfinden.

Trojanow durchlebte mehrere kulturelle Häutungen, weil er – in Bulgarien geboren – abwechselnd in Nairobi, im Chiemgau und München, in Paris und Mumbai heimisch war – ein Bilderbuch-Kosmopolit. Früher einmal, als das Fliegen noch Privileg und Abenteuer war, vermittelte es das ekstatische Erlebnis mit einem einzigen Sprung: Über den Wolken schwebend, tauchte man in das Unbekannte. Ich selbst habe dieses Erlebnis mehrfach erlebt. Auf meinen Reisen nach Indien, nach Japan, Ceylon und Indonesien habe ich diesen Ausbruch immer wie eine Art von Erlösung erfahren. Kosmopolitismus, das ist im besten Fall ja weit mehr als abstraktes Bücherwissen, das sich ein Mensch aus Reiseführern oder Fachbüchern über fremde Kulturen aneignet. Es ist erlebte Geschichte, welche die eigene Vergangenheit als Lebensringe umschließt, aber dabei in der Gegenwart weiterwirkt, weil die Berührung mit anderen Menschen, Landschaften und Leidenschaften den eigenen Blick auf die Welt nachhaltig verändert. Den Rest des Beitrags lesen »

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