Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Lebenswerteste Städte laut „Economist“: Nur Melbourne schlägt Wien

Posted by hkarner - 16. August 2017

16. August 2017, 11:22 derstandard.at

Einer Untersuchung des Magazins platziert Wien auf Platz zwei vor Vancouver, Melbourne ist zum siebten Mal in Folge an der Spitze

London/Wien – Die australische Millionenmetropole Melbourne bleibt einer Studie zufolge die lebenswerteste Stadt der Welt. In der alljährlichen Untersuchung des britischen Nachrichtenmagazins „The Economist“ kam Melbourne am Mittwoch bereits zum siebten Mal in Folge auf Platz eins. Wien landete auf Platz zwei.

Für die Rangliste werden jedes Jahr verschiedene Werte von insgesamt 140 Städten miteinander verglichen. Gemessen wird unter anderem, wie es in Sachen Gesundheitswesen, Kultur, Umwelt, Bildung und Infrastruktur steht. Einbezogen wird zum Beispiel aber auch, wie groß die Gefahr von Terroranschlägen ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB-Hilfen: Deutsches Verfassungsgericht schaltet erneut EuGH ein

Posted by hkarner - 15. August 2017

15. August 2017, 11:42 derstandard.at

Karlsruhe hat Zweifel an Staatsanleihenkäufen

Karlsruhe – Die umstrittenen Staatsanleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) werden vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) überprüft. Das gab das deutsche Verfassungsgericht am Dienstag in Karlsruhe bekannt. „Es bestehen Zweifel, ob der PSPP-Beschluss (Public Sector Purchase Programme) mit dem Verbot monetärer Haushaltsfinanzierung vereinbar ist“, hieß es zur Begründung.

Anleihenkäufe zur Finanzierung von Staatshaushalten wären nicht vom Mandat der EZB gedeckt, so die deutschen Richter. Gleichzeitig beantragte das Bundesverfassungsgericht ein beschleunigtes Verfahren, weil „die Rechtssache eine rasche Erledigung erfordert“. Hintergrund des Falls sind drei Verfassungsbeschwerden gegen das seit 2015 laufende Kaufprogramm. Bis der EuGH die Fragen beantwortet hat, wird das Verfahren in Karlsruhe unterbrochen. Erst nach der Entscheidung des EuGH wird das oberste deutsche Gericht abschließend über die Verfassungsbeschwerden urteilen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hello Bank legt Banklizenz zurück

Posted by hkarner - 11. August 2017

11. August 2017, 10:26 derstandard.at

Der größte heimische Direktbroker legt seine Konzession zurück und wird zu einer Niederlassung der BNP Paribas in Österreich

Wien – Dieser Tage bekamen die Kunden der Hello Bank Post. Was ihnen mitgeteilt worden ist: Der Direktbroker wird in Österreich keine eigene Banklizenz mehr haben. Auftreten wird er künftig in der neuen Rechstform als Niederlassung der BNP Paribas S.A., berichtet „fondsprofessionell.at“. Für die Kunden soll sich dadurch nichts ändern, versichert das Unternehmen gegenüber dem Anlagemagazin: „Die Hello Bank bleibt die Hello Bank. Und wird auch weiterhin wie gewohnt unter diesem Namen als eine Marke der BNP Paribas S.A. ihre Geschäftstätigkeit von Salzburg aus ausüben und auch die fünf Filialen in Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien betreiben. Alle Kundenverträge und die Vereinbarungen zum Datenschutz bleiben unverändert. Ebenso unverändert bleiben die Zugangsdaten der Kunden.“ (red, 11.8.2017) – derstandard.at/2000062547199/Hello-Bank-legt-Banklizenz-zurueck

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Dem Rabatt vom Britenrabatt geht es an den Kragen

Posted by hkarner - 7. August 2017

7. August 2017, 17:40 derstandard.at

EU-Budgetkommissar Günther Oettinger plädiert für die Abschaffung sämtlicher Beitragsrabatte für EU-Mitgliedstaaten nach dem Brexit

Brüssel/London – Zur Füllung der Lücke im Haushalt der Europäischen Union nach einem britischen Austritt macht sich EU-Budgetkommissar Günther Oettinger für die Abschaffung sämtlicher Beitragsrabatte für Mitgliedstaaten stark. Sie wurden vor Jahrzehnten eingeführt, weil Großbritannien auf einem Rabatt bestanden hatte.

„Wenn diese Mutter aller Rabatte durch den Brexit wegfällt, müssen auch alle anderen Beitragsvergünstigungen gestrichen werden. Das wäre eine erhebliche Verwaltungsvereinfachung und würde den bisherigen Kuhhandel bei Haushaltsverhandlungen beenden“, sagte Oettinger in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung. Langfristig fehlten durch den für 2019 angepeilten Brexit pro Jahr zehn bis zwölf Milliarden Euro im EU-Etat. Diese Lücke sollte durch einen Mix aus Einsparungen und höheren Mitgliedsbeiträgen kompensiert werden, schlägt Oettinger vor: „Auf Deutschland könnte ein überschaubarer einstelliger Milliardenbetrag zusätzlich zukommen.“ Großbritannien werde aber bis „mindestens 2020“ Beiträge an die EU überweisen müssen, dies für langfristige Programme, die vor dem Brexit-Beschluss vereinbart worden seien. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wachstum ohne Biss: Warum Ökonomen den Wohlstand bedroht sehen

Posted by hkarner - 6. August 2017

 Eine ausgezeichnete Analyse von Andras Szigetvari, der sich immer mehr zu einer Größe beim Standard entwickelt!(hfk)

Bericht András Szigetvari 6. August 2017, 12:02 derstandard.at

Für Ökonomen ist es gegenwärtig eines der größten Rätsel: Die Welt kämpft mit dem langsamsten Produktivitätsanstieg in 60 Jahren. Neue Maschinen und Technologien, bessere Roboter und effizientere Programme breiten sich zu langsam im Wirtschaftsleben aus. Experten streiten darüber, was die genaue Ursache dafür ist. Vier Thesen zu einer globalen Herausforderung

Manuel Bruschi hat der Selbsttäuschung den Kampf angesagt und dafür 1,2 Millionen Euro aufgetrieben. Der 28-jährige Südtiroler hat mit drei Kollegen „Zei“ entwickelt. Dem achtseitigen Würfel lassen sich verschiedene Aktivitäten zuordnen, wie Teambesprechung, Recherche, Kaffeepause, Kollegentratsch. Jedes Mal, wenn der faustgroße Würfel gedreht wird, überträgt er die Zeit für die aktuelle Tätigkeit auf eine App oder ein Computerprogramm. Damit lässt sich exakt bestimmen, wie wir den Arbeitstag verbringen.

Der Würfel soll den Büroalltag produktiver machen. „Was wir nicht messen, können wir schlecht verbessern“, sagt Bruschi. Wer seinen Tag erst später dokumentiert, tendiere dazu, sich selbst zu belügen. Das Grazer Start-up hinter dem Würfel hat bereits besagte 1,2 Millionen von Investoren aufgetrieben, ist mit Auszeichnungen überhäuft worden und expandiert gerade in die USA. Zei trifft den Nerv der Zeit. Kaum eine Frage gibt Ökonomen weltweit derzeit so viele Rätsel auf wie jene, wie wir wieder produktiver werden können. Die Welt kämpft mit dem langsamsten Produktivitätsanstieg in 60 Jahren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Robert Gordon: „Große Vorteile der Digitalisierung sind passé“

Posted by hkarner - 6. August 2017

InterviewAndrás Szigetvari 6. August 2017, 11:54 derstandard.at

Der Welt sind die Ideen ausgegangen, die das Wachstum beflügeln: Mit dieser Theorie provoziert der US-Ökonom Robert Gordon

STANDARD: Der Juicero, die Saftpresse eines US-Start-ups, war 2016 das angesagte Investment im Silicon Valley. 120 Millionen Dollar steckten Finanziers in das Gerät mit dem Apple-Look. Doch dann wollte es kaum jemand haben. Produzieren sehr viele Start-ups nicht unnützes Zeug?

Robert Gordon (left): Das würde ich nicht sagen. Es gibt eine enorme Innovationsaktivität. Ständig entstehen neue Produkte, mit denen sich die Wohlfahrt der Konsumenten steigern lässt. Denken Sie an Unterhaltungselektronik, Virtual Reality. Es gibt laufend neue Messgeräte für irgendetwas, wie Fitness-Apps. Das Problem ist, dass diese Innovation die Produktivität von Unternehmen kaum steigen lässt.

STANDARD: In Ihrem Buch „The Rise and Fall of American Growth“ schreiben Sie, dass der Welt die Ideen ausgegangen sind, mit denen sich Wirtschaftswachstum anfachen lässt. Was ist mit selbstfahrenden Lkws und Pkws?

Gordon: In der Zukunft werden sie eine Rolle spielen, doch das Wachstumspotenzial dieser Innovationen wird stark übertrieben dargestellt. Selbstfahrende Pkws mögen privat nützlich sein, werden aber keine Jobs schaffen und kein Wachstum generieren. Bei selbstfahrenden Lkws ist die Frage, ob die Fahrer ersetzbar werden. Das würde Produktivitätsgewinn bringen. Doch wird oft vergessen, dass Lkws nicht nur weite Distanzen zwischen Städten zurücklegen. Ein großer Teil des Frachtverkehrs findet innerhalb einer Stadt oder auf kurzen Wegen statt. Die Fahrer liefern etwas aus, Bier oder Brot, entladen Waren, schlichten sie ein. Diese Tätigkeiten kann man nicht mit selbstfahrender Technologie ersetzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Donald Trump und der Fluch des unerwarteten Sieges

Posted by hkarner - 6. August 2017

Eine sehr kluge und profunde Analyse! (hfk)

AnalyseEric Frey, 5. August 2017, 13:00 derstandard.at

Seit einem Dreivierteljahr versucht Donald Trump, den intensiven Glücksmoment seines Wahltriumphs am Abend des 8. November 2016 festzuhalten

Wer die ersten sechs turbulenten Monate der Trump-Präsidentschaft verstehen will, muss zu zwei Tagen zurückkehren, die Donald Trump ins Weiße Haus geführt haben. Am 16. Juni 2015 stieg er die Treppe im Foyer seines New Yorker Trump Tower hinunter und erklärte sich zum Präsidentschaftskandidaten. Der Immobilienunternehmer hatte schon mehrmals mit dem Gedanken gespielt und Vorbereitungen getroffen, aber diesmal ging er noch einen Schritt weiter. Was auch ihn selbst erstaunte: Seine Rede, in der Mexiko beschuldigte, Verbrecher und Vergewaltiger über die Grenze zu schicken, schlug in der Welt der elektronischen und sozialen Medien voll ein. Die nächsten 18 Monate waren wohl die schönsten seines Lebens. Trump ließ sich bei Wahlkampfveranstaltungen feiern, trieb zuerst die republikanischen Konkurrenten und dann Hillary Clinton mit seinem bodenständigen Schmäh vor sich her und überlebte selbst Peinlichkeiten wie das obszöne „Pussygate“-Tonband.

Ständige Kritik

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US-Republikaner blockieren Sessions‘ Entlassung

Posted by hkarner - 5. August 2017

 4. August 2017, 17:49, derstandard.at

Trump kann in Sommerpause keine Regierungsmitglieder ernennen – EU verschärft Russland-Sanktionen

Washington/Wien – Sollte es Donald Trumps Plan gewesen sein, seinen Justizminister Jeff Sessions durch verbale Attacken in aller Öffentlichkeit zum Rücktritt zu drängen, dann ging dieser nach hinten los. Nachdem bereits zuvor zahlreiche Republikaner den US-Präsidenten davor gewarnt hatten, Sessions zu entlassen, haben ihm die Senatoren im Kongress nun die Möglichkeit dazu erheblich erschwert.

Am Donnerstag Washingtoner Ortszeit stimmte der Senat für eine Vorgabe, nach der Trump eigenmächtig keine neuen Regierungsmitglieder ernennen kann. Der Beschluss fiel in der letzten Sitzung vor der Sommerpause – er gilt, bis der Kongress am 5. September wieder seine Arbeit aufnimmt. Da die Senatoren neun sogenannten Pro-forma-Sitzungen, die üblicherweise nur wenige Minuten dauern, während der Urlaubszeit angesetzt haben, bleibt die Parlamentskammer damit offiziell in Funktionsmodus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Familien an die Macht: Stiftung wird reformiert

Posted by hkarner - 4. August 2017

Andreas Schnauder, 4. August 2017, 07:20 derstandard.at

Das Justizministerium will die Einflussnahme von Stiftern und Begünstigten auf das in den Stiftungen geparkte Vermögen erhöhen

Wien – Sie heißen Piëch, Schlaff, Haselsteiner oder Mateschitz, zählen zu den Superreichen des Landes und haben neben viel Geld noch etwas gemeinsam: Sie zählen zu jenem Personenkreis, der sein Vermögen in einer der rund 3200 österreichischen Privatstiftungen wahrt und tunlichst vermehrt. Wobei die Bezeichnung „sein Vermögen“ irreführend erscheint, ist doch die Stiftung eigentümerlos. Damit geht auch einher, dass die Einflussnahme des „Gründers“ und der Begünstigten auf die Körperschaft stark eingegrenzt ist. Gemeinsam mit dem sukzessiven Wegfall von Steuerbegünstigungen hat die Judikatur den Privatstiftungen viel Wind aus den Segeln genommen. In den vergangenen Jahren wurden durchwegs deutlich mehr dieser Einrichtungen aufgelöst als neue gegründet.

Und: Die Rechtsstreitigkeiten zwischen den Angehörigen und dem Vorstand nehmen zu, vor allem wenn der Stifter verstorben ist. Da geht es oft um die Höhe der Zuwendungen an die Begünstigten, die Veranlagung und auch um strategische unternehmerische Fragen.

Wichtige Unternehmensbeteiligungen

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Unicredit schlägt sich nach radikalem Umbau besser als gedacht

Posted by hkarner - 3. August 2017

3. August 2017, 08:17 derstandard.at

Im zweiten Quartal in allen Sparten mehr Dynamik – Quartalsgewinn gestiegen

Mailand/Wien – Der radikale Umbau der italienischen Großbank Unicredit zahlt sich weiter aus. Im zweiten Quartal schnitt die Muttergesellschaft der österreichischen Bank Austria besser ab als erwartet. In allen wichtigen Sparten habe das Geschäft an Schwung gewonnen, erklärte Bankchef Jean Pierre Mustier am Donnerstag.

Der Quartalsgewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 945 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 587 Millionen gerechnet. Die Erträge – die gesamten Einnahmen – schrumpften zwar um acht Prozent auf 4,9 Milliarden Euro. Das war aber immer noch besser als Analysten erwartet hatten. Zudem hatten auch andere Banken angesichts mauer Kapitalmärkte im vergangenen Quartal einstecken müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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