Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Verstummtes Orakel: Warum US-Anlageguru Warren Buffett die Wall Street meidet

Posted by hkarner - 12. August 2019

Buffett befindet sich im Investmentstreik, weil ihm die Preise der Firmen zu hoch sind. Und weil er dem Wirtschaftsboom unter Trump offenbar nicht traut

Alexander Hahn, derstandard.at

Warren Buffett, auch als Orakel von Omaha bekannt, findet keine passenden Unternehmen für eine Investition.

Offenbar hat das Orakel von Omaha nach zehn Jahren Börsenboom das Vertrauen in den Aufschwung verloren – der US-Anlageguru Warren Buffett investiert nicht mehr. Stattdessen häuft seine Investmentholding Berkshire Hathaway, einst aus einer Textilfirma entstanden, immer mehr Cashreserven an. Neuer Rekordstand Mitte des Geschäftsjahres 2019: beachtliche 122 Milliarden US-Dollar.

Dabei ist der 88-Jährige nicht ganz freiwillig in den Investmentstreik getreten. „Wir suchen weiter nach dem einen Mammutdeal“, hatte Buffett noch im Mai die Berkshire-Hathaway-Aktionäre in der Hauptversammlung wissen lassen – allein, in Zeiten, in denen die Bewertungen „in den Himmel ragen“, wird selbst ein Starinvestor wie Buffett nicht so leicht fündig.

Ein Auge zugedrückt

Dabei hat der an sich sehr preisbewusste Investor in früheren Boomphasen schon einmal bei etwas höheren Kursen ein Auge zugedrückt – allerdings nur, wenn er von der Qualität eines Unternehmens und des wirtschaftlichen Aufschwungs überzeugt war. Denn als sogenannten Value-Investor gelten für ihn folgende Grundsätze: Der Börsenpreis eines Unternehmens muss unter seinem inneren Wert liegen, und das Geschäftsmodell der Firma muss leicht verständlich sein.

Auf dieser Basis sammelte der aus Omaha im US-Bundesstaat Nebraska stammende Investor seit seiner Übernahme von Berkshire Hathaway in den 1960er-Jahren kontinuierlich große Aktienbestände von Unternehmen an, darunter klingende Namen der US-Wirtschaft wie American Express, Coca-Cola oder Gillette.

Markige Sprüche

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Handelskonflikt treibt Goldpreis auf höchsten Stand seit 2013

Posted by hkarner - 9. August 2019

Der Preis für eine Feinunze stieg am Mittwoch auf mehr als 1.500 US-Dollar

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China treibt Anleger in sogenannte sichere Häfen, zu denen auch Gold gezählt wird.

Frankfurt/London – Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat den Goldpreis auf den höchsten Wert seit Jahren getrieben. Am Mittwoch kostete eine Feinunze (31,1 Gramm) erstmals seit 2013 wieder mehr als 1.500 US-Dollar. Im Nachmittagshandel stieg der Preis für das Edelmetall zeitweise auf bis zu 1500,25 Dollar (1.341,07 Euro) und damit auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2013.

Stärkster Preistreiber bleibt die Sorge vor den Folgen des eskalierenden Handelskonflikts zwischen den USA und China. Diese treibt die Anleger in sogenannte sichere Häfen, zu denen auch Gold gezählt wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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AfCFTA: Die größte Freihandelszone der Welt soll Afrika ins Industriezeitalter katapultieren

Posted by hkarner - 5. August 2019

Auf dem Kontinent fallen fast alle Zölle. Die Erwartungen sind enorm. Aber was bringt der Handelspakt wirklich?

Andreas Sator

In der Serie alles gut? denkt STANDARD-Redakteur Andreas Sator über eine bessere Welt nach – und darüber, welchen Beitrag er leisten kann. Melden Sie sich hier für seinen kostenlosen Newsletter an.

Mehr als eine Milliarde Afrikanerinnen und Afrikaner sind seit einigen Wochen Teil von AfCFTA, des African Continental Free Trade Agreement, der gemessen an der Bevölkerung größten Freihandelszone der Welt. Auf 90 Prozent der Güter fallen die Zölle, für Unternehmer die Reisebeschränkungen. 54 von 55 Ländern des Kontinents sind dabei, Ausnahme ist das autoritäre Eritrea. AfCFTA wird helfen, sagt Ökonom Augustin Fosu, kann aber nur der Anfang sein. Fosu forscht an der Universität Ghana und ist einer der renommiertesten Ökonomen Afrikas. Er war Chefökonom der UN-Kommission für Afrika und beriet den Präsidenten von Ghana.

Eine Textilfabrik im Hawassa-Industriepark in Äthiopien. Afrikanische Länder wollen weniger abhängig von Rohstoffexporten werden. Ein Handelspakt soll dabei jetzt helfen.

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Brexit: Ökonomin zu Großbritannien: „Wir haben unsere Industrie zerstört“

Posted by hkarner - 4. August 2019

Ann Pettifor, Beraterin von Labour-Chef Jeremy Corbyn, warnt vor Folgen eines harten Brexits. Ihre umstrittene Lösung: ein Green New Deal

Leopold Stefan

Das typisch britische Understatement ist meist schwerlich ins Deutsche zu übersetzen: „Pretty catastrophic“, schätzt Ann Pettifor die wirtschaftlichen Folgen eines harten Brexits ein. Die Volkswirtin sitzt im Beraterteam des Oppositionsführers und Labour-Chefs Jeremy Corbyn. Im STANDARD-Gespräch erzählt sie, was sie den Politikern auf beiden Seiten des Kanals raten würde, um die Wirtschaft in diesen turbulenten Zeiten nachhaltig auf die Beine zu stellen.

Jüngste Meldungen scheinen die Warnungen der britisch-südafrikanischen Volkswirtin zu bestätigen, die bereits mit ihrer Vorhersage der Finanzkrise 2008 Aufmerksamkeit erregt hatte: Das Pfund rasselte am Donnerstag auf ein Mehrjahrestief hinab, nachdem die US-Notenbank ihren Leitzins gesenkt hatte. Ausländische Investoren halten sich angesichts des Brexit-Trubels zurück.

Im Vorfeld des Brexit-Referendums haben EU-Befürworter den Teufel an die Wand gemalt und so ihr Vertrauen verspielt, sagt Ann Pettifor. Jetzt hört keiner mehr auf Warnrufe.
Foto: Reuters

Eine Zwickmühle: Die Briten haben ein „massives Handelsdefizit“, betont die Ökonomin. Die Wirtschaft sei abhängig von Investitionen aus dem Ausland. Eine abgewertete Währung könnte die Exporteure beflügeln. „Aber wir haben den Großteil unserer Industrie zerstört“, bedauert Pettifor, „Es ist schwer wiederzulernen, wie man Güter produziert.“

Ein harter Brexit würde die Unternehmen sofort treffen. Britische Firmen seien eng mit Zulieferern auf dem Kontinent verbunden. Die Lagerkapazitäten seien bald komplett ausgelastet. Würden jetzt Handelsbarrieren zur EU hochgezogen, stünden die britischen Unternehmer mit heruntergelassenen Hosen da. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Milliardenkosten der Zeitenwende für die Deutsche Bank

Posted by hkarner - 22. Juli 2019

Mit der Kehrtwende will die Deutsche Bank aus der Krise. Der Umbau kostet das größte Institut Deutschlands viel Geld. In der Quartalsbilanz steht ein Milliardenverlust

Die Deutsche Bank verliert keine Zeit. Manche Mitarbeiter mussten gleich nach Bekanntgabe der Radikalkur gehen.

Wachsend, effizient und profitabel, mit einem Vorsteuergewinn von mindestens sechs Milliarden Euro: Nach der strategischen Kehrtwende der Deutschen Bank, die 18.000 Jobs kosten wird, hat Bankchef Christian Sewing dieses Ziel für das Jahr 2022 ausgegeben. Auf dem Weg dorthin wird das deutsche Geldhaus wohl noch so einige unerfreuliche Bilanzen vorlegen müssen – wenn es überhaupt klappt, denn der Radikalumbau des Instituts kostet zunächst einmal viel Geld.

Gebühren und Zinsen

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EU-Banken fehlen 135 Milliarden Euro für neue Kapitalregeln

Posted by hkarner - 3. Juli 2019

Gelder fehlen fast nur Großbanken

Die EBA spricht von einer Kapitallücke.

Frankfurt – Banken in der EU brauchen nach einer Studie der EU-Bankenbehörde EBA 135 Mrd. Euro, um die künftigen Kapitalvorschriften zu erfüllen. Die vollständige Umsetzung der sogenannten Basel-III-Regeln würde die Mindestkapital-Anforderungen um 24,4 Prozent erhöhen, erklärte die EBA am Dienstag.

Die Kapitallücke trifft fast nur Großbanken, die weltweit aktiv sind. Von den 135 Milliarden Euro entfielen nur 0,9 Milliarden auf mittelgroße Geldhäuser und 0,1 Milliarden auf kleinere Institute.

Neue Kapitalvorschriften

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Salvini drängt auf Steuersenkung und droht mit Rücktritt

Posted by hkarner - 23. Juni 2019

 Na, sein Rücktritt wäre ja ein Fortschritt! Il suo retiro sarebbe una fortuna! (hfk)

Dominik Straub aus Rom, 21. Juni 2019, 11:22, derstandard.at

Das drohende Defizitverfahren die EU hat das Potenzial, die italienische Regierung zu Fall zu bringen

Rom – „Italien braucht eine mutige Steuerreform, wie sie US-Präsident Donald Trump durchgeführt hat“, betont Italiens Innenminister Matteo Salvini in einem Interview mit dem „Corriere della Sera“. Es sei seine Pflicht, diese umzusetzen. „Sollte ich wegen Brüssel nicht in der Lage sein, dies zu tun, verabschiede ich mich und gehe“, sagt der 46-jährige Vizepremier. „Mutig“ bedeute, dass die Steuerbelastung in Italien um mindestens zehn Milliarden Euro gesenkt werden müsse. „Es reicht mir mit diesen Käfigen, in denen die Zukunft eingesperrt wird, und mit dem Ersticken unseres potenziellen Wachstums.“ Der Lega-Chef verlangt schon seit Monaten die Einführung einer Pauschalsteuer von 15 Prozent auf allen Einkommen unter 50.000 Euro im Jahr. Das würde der Wirtschaft einen Wachstumsimpuls verleihen, der die Einnahmenausfälle für den Staat mehr als kompensieren würde, glaubt Salvini. Laut Finanzexperten würde die von Salvini vorgeschlagene Steuersenkung aber zunächst einmal zwischen 30 und 40 Milliarden Euro kosten. Der Vizepremier hat durchblicken lassen, dass er sich mit einer schrittweisen Einführung zufriedengeben könnte, wodurch die Kosten zumindest für das Jahr 2020 auf zehn Milliarden begrenzt werden könnten.

Schuldendienst so hoch wie Bildungsausgaben

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Italien will Schuldenregeln ändern, statt sie einzuhalten

Posted by hkarner - 21. Juni 2019

Dominik Straub aus Rom, 20. Juni 2019, 18:29, standard.at

Rom bleibt im Budgetstreit mit Brüssel stur. Anstatt Einsparungen vorzulegen, verlangt Regierungschef Conte neue Haushaltsregeln

Aufgrund neuer Daten kann ich versichern, dass sich sowohl der Staatshaushalt 2018 als auch derjenige des laufenden Jahres im Einklang mit dem Stabilitätspakt befindet“, heißt es in einem Brief, den Regierungschef Giuseppe Conte am Mittwochabend an die EU-Kommission und an die Staats- und Regierungschefs geschickt hat. out.stream powered by ADITION Sowohl bei den Ausgaben als auch bei den Einnahmen sei es im Vergleich zu den letzten Schätzungen zu „erheblichen Verbesserungen“ gekommen. Damit könne das Defizit im laufenden Jahr auf 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gedrückt werden – womit es nur unwesentlich über dem mit Brüssel vereinbarten Fehlbetrag von 2,04 Prozent liege.

Verfahren „unverständlich“

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Direktbanken: Deutsche Volksbank sperrt Zahlungen an N26 und Co

Posted by hkarner - 17. Juni 2019

16. Juni 2019, 11:49 derstandard.at

Abwehrmaßnahmen gegen betrügerische Überweisungen auf Konten von Direktbanken Deutsche Genossenschaftsbanken ergreifen Abwehrmaßnahmen gegen betrügerische Überweisungen auf Konten von Direktbanken wie N 26 oder Fidor.

„Die Volksbank Freiburg hat aufgrund einer Zunahme an Betrugsfällen im Online-Banking den Zahlungsverkehr mit den Direktbanken N 26, Fidor, Revolut, bunq, Solarisbank temporär eingestellt“, sagte ein Sprecher der Volksbank auf Anfrage. Hintergrund sei, dass aktuell gerade diese Banken von Betrügern aufgrund von einfachen Identifikationsverfahren wie beispielsweise Foto-Identifikation als Zielkonto für Straftaten genutzt würden, sagte der Sprecher. Spätestens an diesem Dienstag will die Volksbank ihre Systeme technisch so angepasst haben, dass die Sperre wieder aufgehoben werden kann. Aktuell gebe es „deutschlandweit eine erhöhte Anzahl an Betrugsfällen im Online-Banking“, teilte das genossenschaftliche Institut in einer Information an seine knapp 140.000 Privat- und Firmenkunden mit.

Schwarze Liste

Auch bei der Volksbank Rottweil stehen N 26 und Fidor nach Angaben von Institutschef Henry Rauner, der kürzlich bereits mit dem „Handelsblatt“ sprach, „nach wie vor auf der schwarzen Liste“ – Überweisungen mit diesen Zielen würden gesondert geprüft. Erst wenn der Kunde auf Nachfrage die Richtigkeit bestätige, werde das Geld freigegeben. Nach Rauners Angaben konnten Mitarbeiter seines Instituts mit 42.000 Kunden so schon in zwei bis drei Fällen betrügerische Transaktionen verhindern. Ein Einfallstor für Angriffe auf Kundenkonten bei der Volksbank Freiburg war – wie bei früheren Fällen in anderen Instituten – das sogenannte mTAN- oder mobileTAN-Verfahren. Hierbei wird die für Überweisungen notwendige TAN per SMS auf eine zuvor hinterlegte Handynummer geschickt. Kriminelle greifen zunächst die Zugangsdaten für das Online-Banking ab – etwa über Phishing-Mails oder Schadprogramme, die auf den Computer des Kunden eingeschleust werden. An die TANs kommen sie dann über Ersatz-SIM-Karten, die sie mit falschen Angaben beim Mobilfunkanbieter erschleichen.

Professionell und rasch

Vor allem die hohe Professionalität und die Geschwindigkeit, mit der Kriminelle sich Zugriff auf Kundengelder verschafften, überraschte die Volksbank Freiburg. „Sobald die Betrüger sich erfolgreich Zugang zum Online-Banking und einem TAN-Verfahren verschafft haben, finden die Verfügungen in wenigen Minuten statt“, berichtete der Sprecher. Fällt der Betrug auf, ist das Geld meist schon weiter ins Ausland transferiert oder in digitale Währungen wie Bitcoin umgetauscht. Eine Sprecherin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) betonte: „Sollte es zu einem Betrugsfall im Onlinebanking gekommen sein, entsteht Kunden kein Schaden, sie erhalten ihr Geld zurück.“ Voraussetzung sei, dass Kunden sorgfältig mit sensiblen Daten wie Geheimnummer (PIN) und TAN umgegangen seien.

Reibungsloser Zahlungsverkehr

N 26 teilte mit, das Unternehmen setze wie alle anderen Banken auch „Maßnahmen zur Geldwäscheprävention“ um. „Sobald wir davon erfahren, dass andere Banken einzelne Transaktionen an N 26 anhalten, treten wir so schnell wie möglich mit der betreffenden Bank in Kontakt, um das Problem zu lösen. Wir wollen sicherstellen, dass unsere Kunden reibungslos am Zahlungsverkehr teilnehmen können.“ Ein Sprecher der Fidor Bank betonte: „Jeder, der ein Konto bei der Fidor Bank eröffnet, durchläuft das fälschungssichere Video-Ident-Verfahren. Auch wer aus dem Ausland ein Konto eröffnen will, muss dieses Verfahren durchlaufen. Es ist deshalb wenig wahrscheinlich, dass Betrüger Inhaber solcher Konten sind und gestohlenes Geld dorthin überweisen lassen, wo man sie leicht identifizieren könnte.“ Volksbank-Chef Rauner jedoch wird den Eindruck nicht los, dass Finanz-Start-ups Betrügern das Geschäft erleichtern. „Die Identitätspflichten werden vielleicht nicht so streng gehandhabt und auch im Geldwäschebereich sind vielleicht die Systeme nicht auf dem Stand, den auch die Aufsicht sich wünscht“, meint Rauner. (dpa, 16.6.2019) – derstandard.at/2000104949531/Deutsche-Volksbank-sperrt-Zahlungen-an-N26-und-Co

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Saalschlacht in der Notenbank oder warum dort ein Rechter ausgezeichnet wird

Posted by hkarner - 16. Juni 2019

Renate Graber,15. Juni 2019, 10:00 derstandard.at

In der Nationalbank wird ein Konferenz mit „libertären“ Ökonomen stattfinden – inklusive Preisverleihung an einen extrem rechten Ökonomen. (Mit-)Veranstalterin: OeNB-Vizepräsidentin Kolm

So richtig willkommen ist sie – aus jetziger Sicht – nicht. Im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) findet am 13. und 14. November eine internationale Konferenz statt, die Austrian Economics Center sowie Hayek-Institut unter Barbara Kolm (mit)veranstalten. Konferiert wird laut Ankündigung im Internet über „Die österreichische Schule der Nationalökonomie im 21. Jahrhundert“, „libertäre“ Ökonomen werden die Referate halten, ebensolche teilnehmen. Und: Dem umstrittenen US-Historiker, Autor, Blogger und Podcaster (Contra Krugman) Thomas Woods soll der 2019 Hayek Lifetime Achievemet Award verliehen werden. Woods gilt als Murray-Rothbard-Anhänger; der US-Ökonom war Vordenker der anarchokapitalistischen Bewegung und der Libertarian Party. Harvard- und Columbia-Absolvent Wood war zudem bei der Gründung der rassistischen, weißen und nationalistischen League of the South dabei, die er auch unterstützte. Man könnte ihn also getrost einen extrem Rechten nennen.

„Nowotny nicht zuständig“

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