Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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In der Drei-Banken-Gruppe bahnt sich Streit an

Posted by hkarner - 20. April 2019

19. April 2019, 18:03 derstandard.at

Die Bank Austria beantragt eine Sonderprüfung aller Kapitalerhöhungen der Kärntner BKS Bank – BKS sieht „Angriff“ auf Regionalbank

Wien – Streit bahnt sich in der seit den 1950erjahren streng miteinander verflochtenen Drei-Banken-Gruppe (besteht aus kärntnerisch-steirischern BKS Bank, Bank für Tirol und Vorarlberg sowie Oberbank) an. Die Minderheitsaktionärin Bank Austria (BA) wird bei der Hauptversammlung der BKS am 8. Mai eine Sonderprüfung beantragen. Das erschließt sich aus der am Freitag veröffentlichten Ergänzung zur Tagesordnung für die Aktionärsversamlung.

Die BA will, dass alle Kapitalerhöhungen seit 1994 von einem externen Wirtschaftsprüfer auf ihre Rechtmäßigkeit hin untersucht werden. Die BA stellt die wechselseitige Teilnahme der Institute an den Kapitalerhöhungen in Frage. Unter anderem soll geprüft werden, ob Rückforderungsansprüche bestehen, ob einzelnen Aktionären ein Vorteil entstanden ist bzw. ob der Gesellschaft oder Aktionären Schaden entstanden ist, aus dem sich allenfalls ein Schadenersatz ableiten ließe. Den Rest des Beitrags lesen »

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Regierung baut Finanzmarktaufsicht um und entfernt roten Vorstand

Posted by hkarner - 16. April 2019

S0 sehr die Umfärbung eine Sauerei ist: um den Arbeiterkämmerer Ettl ist wirlich nicht schade, Kumpfmüller ist aber auch nicht besser. Die FMA GF ist eine der grössten Baustellen der Republik, und die wird nun auch nicht ordentlich saniert! (hfk)

Andreas Schnauder, Renate Graber, 15. April 2019, 17:50 derstandard.at

Mit der Aufsichtsstruktur wird die FMA umgebaut, Helmut Ettl muss gehen. Die Regierung erwartet Effizienzsteigerungen und Einsparungen, die OeNB nicht

Wien – Die österreichische Aufsichtsreform hat internationale Ausmaße angenommen – jedenfalls im Zusammenhang mit der Präsentation des Gesetzesentwurfs und den Aufenthaltsorten der Betroffenen. In New York gaben am Montagvormittag (Ortszeit) Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und sein Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) die Details zum Gesetzesentwurf für die Bankenaufsichtsreform bekannt, den sie in Begutachtung schicken. Wie berichtet wird die Bankenaufsicht in der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA zusammengefasst. Jene rund 180 Mitarbeiter der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), die bislang mit Aufsichtstätigkeiten – etwa mit von der FMA beauftragten Vor-Ort-Prüfungen – beschäftigt waren, übersiedeln in die FMA. Allerdings wird mit der Struktur der Aufsicht gleich auch die FMA umgebaut. Das erschließt sich aus dem Gesetzestext und den Aussagen des Finanzministers, der gerade auf einer Roadshow in den USA unterwegs ist. Künftig wird es in der FMA nur noch einen Alleinvorstand geben und drei Exekutivdirektoren, jeweils einen für die Bereiche Banken, Versicherungen und Wertpapiere. Derzeit besteht die FMA-Führung aus zwei Vorstandsmitgliedern, eines vom Finanzministerium und eines von der Nationalbank nominiert. Klaus Kumpfmüller (ÖVP) sitzt auf dem Ticket der Regierung und Helmut Ettl (SPÖ) auf jenem der OeNB. Ettl sitzt dort aber nicht mehr lange. Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF mahnt Italien zur Haushaltssanierung

Posted by hkarner - 13. April 2019

12. April 2019, 16:59 derstandard.at

Internationaler Währungsfonds fordert Maßnahmenpaket

Washington – Der Internationale Währungsfonds (IWF) mahnt das hoch verschuldete Italien zur schrittweisen Sanierung seiner Staatsfinanzen. Dafür sei ein auf mittlere Sicht angelegtes Maßnahmenpaket „von entscheidender Bedeutung“, sagte der für Europa zuständige IWF-Bereichsleiter Poul Thomsen am Freitag in Washington. Neben der niedrigen Produktivität gelte es für das Land, auch die hohe strukturelle Arbeitslosigkeit anzugehen. EZB-Präsident Mario Draghi hat die Regierung in Rom ebenfalls aufgefordert, mehr zu tun, um „Wachstum und Beschäftigung zu schaffen“. Italien steckt in einer Rezession und ächzt unter einem Schuldenberg, der mehr als 130 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung ausmacht.

Streit mit EU-Kommission vorprogrammiert

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Von Flugzeug bis Wein: USA drohen der EU mit Vergeltungszöllen

Posted by hkarner - 10. April 2019

9. April 2019, 12:28 derstandard.at

Im Streit über illegale Subventionen für ihre jeweiligen Flugzeugbauer drohen die USA mit weiteren Zöllen

San Francisco/Toulouse/Washington – Im Streit über die Beihilfen für ihre jeweiligen Flugzeugbauer legen die USA nach und gehen wegen der Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus auf Konfrontationskurs mit der Europäischen Union. Und das wenige Tage, nachdem die in Genf ansässige WTO letztinstanzlich festgestellt hat, dass auch der US-Flugzeugbauer Boeing illegale Subventionen vom Staat erhalten hat. Im Fall des Flugzeugbauers Airbus, an dem Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien beteiligt sind, fiel das endgültige Urteil im Vorjahr. Im Fall von Boeing stand das Langstreckenflugzeug Boeing 787. Die EU hat eine illegale Förderung durch staatliche Stellen moniert, zum Beispiel Gelder der Weltraumbehörde Nasa, die in Forschung und Entwicklung von Boeing in Seattle geflossen sind, oder Steuervergünstigungen, die die US-Regierung dem Unternehmen gewährt hat.

Vergeltung

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EZB-Prüfung: Nur eine Bank durchgefallen

Posted by hkarner - 9. April 2019

Alles in Ordnung!? Oder stimmen die Prüfkriterien vielleicht nicht??? (Hfk)

8. April 2019, 12:08, derstandard.at

Bei 45 Banken stellten die Kontrolleure Liquiditätsschwächen fest

Frankfurt – Bei der jährlichen Prüfung der EZB-Bankenaufsicht haben erneut fast alle Kreditinstitute die Kapitalanforderungen erfüllt. Nur eine der mehr als 100 kontrollierten Großbanken aus der Eurozone fiel durch, wie die Europäische Zentralbank am Montag mitteilte. Den Namen nannte sie nicht. Insgesamt nahmen 2018 die Kapitalanforderungen leicht auf 10,6 Prozent zu nach 10,1 Prozent im Jahr davor. Grund dafür war nach Angaben der Kontrolleure die Einführung des Kapitalerhaltungspuffers.

Liquiditätsschwächen bei 45 Banken

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Totgesagte leben länger: Bitcoin mit großem Kurssprung

Posted by hkarner - 3. April 2019

2. April 2019, 17:12 derstandard.at

Die Kryptowährung stieg zeitweise um 20 Prozent, Aufseher warnen vor den Gefahren

Bitcoin hat nach dem fulminanten Höhenflug bis Ende 2017 fast nur noch negative Schlagzeilen produziert: Der Kurs stürzte vom Höchststand von knapp 20.000 Dollar auf unter 3.000 Dollar ab, dazu kamen jede Menge Betrugsaffären und Geldwäschefälle. Dass sich die Kryptowährung für Spekulation bestens eignet, hat sich am Dienstag wieder einmal gezeigt. Bitcoin, von vielen schon totgesagt, setzte zu einem Sprung um 20 Prozent an, um dann im Asienhandel mit einem Plus von 14 Prozent zu schließen. Ohne offenkundige Gründe stieg die Kryptowährung über die Marke von 5.000 Dollar, den höchsten Stand seit viereinhalb Monaten. Laut einem Analysten hat ein riesiger Kaufauftrag eines anonymen Marktteilnehmers im Wert von rund 100 Millionen Dollar, der auf drei Handelsplattformen aufgeteilt wurde, den Kurssprung ausgelöst. Danach gab der Kurs wieder etwas nach. Im Sog von Bitcoin zogen auch Ethereum und XRP an. Trotz des Kurssprungs ist der Bitcoin allerdings noch weit von seinem Rekordhoch von Ende 2017 entfernt. Damals war der Kurs der Kryptowährung auf Bitstamp bis auf 19.666 Dollar gestiegen.

Bankenaufseher warnen

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Bei der Deutsche-Bank-Fusion ist Goldman Sachs überall zu finden

Posted by hkarner - 20. März 2019

Andreas Schnauder, 19. März 2019, 08:38 derstandard.at

Staatssekretär Kukies und Aufsichtsratschef Achleitner waren früher bei Goldman Sachs. Die Bank berät nun die Commerzbank

Es dürfte kein Zufall gewesen sein: Im Oktober des Vorjahres brachte die Investmentbank Goldman Sachs einen Bericht heraus, in dem eine Großfusion am deutschen Bankenmarkt analysiert wurde. Ein Zusammengehen von Deutscher Bank und Commerzbank wurde darin ausdrücklich befürwortet. Die Deutsche Bank, seit Jahren im Niedergang begriffen, aber immer noch Primus im großen Nachbarland, würde mit dem Schritt die Finanzierungskosten senken und Eigenkapital freisetzen, lauteten zwei der Argumente. Einer, der einen guten Draht zu Goldman Sachs hat, ist der Aufsichtsratschef der Deutschen Bank: Paul Achleitner. Seit sieben Jahren lenkt der Oberösterreicher die Geschicke des leidgeprüften Finanzkonzerns, der seinen Börsenwert in Achleitners Periode auf rund 16 Milliarden Euro fast halbiert hat. Zum Vergleich: Der französische Rivale BNP Paribas ist 56 Milliarden Euro, die spanische Santander 72 Milliarden Euro wert. Doch Achleitner sitzt trotzdem fest im Sattel. Läuft es – wieder einmal – nicht, müssen die operativen Chefs den Kopf hinhalten. Erst war es der schon von Achleitner inthronisierte Anshu Jain, der gehen musste, dann dessen Nachfolger John Cryan, der in die Wüste geschickt wurde.

Verwalter des Staatsanteils

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Klammes Italien sucht in China Geld für Infrastrukturprojekte

Posted by hkarner - 16. März 2019

15. März 2019, 17:39 derstandard.at

Rom will am Megaprojekt „neue Seidenstraße“ mitnaschen, aller Kritik aus der EU und aus den USA zum Trotz

Rom/Peking – Italien werde mit der angekündigten Kooperation bei der „neuen Seidenstraße“ weder zu einer „Kolonie Chinas“ noch zu einem „Brückenkopf“ für chinesische Handelsinteressen in Europa, versicherte Italiens Premier in kürzlich. Und schon gar nicht werde durch die italienische Beteiligung an dem gigantischen chinesischen Infrastrukturprojekt die Verankerung Italiens in der Nato in Frage gestellt: „Die atlantische Allianz bleibt eine tragende Säule unserer Außenpolitik“, versicherte Conte.

Die Beschwichtigungen des italienischen Regierungschefs kommen nicht von ungefähr: Die Regierung von Conte will am 22. März, wenn der chinesische Präsidenten Xi Jinping in Rom zum Staatsbesuch erwartet wird, eine Vereinbarung zur neuen Seidenstraße unterzeichnen. Dies hat vor allem in Washington harsche Kritik ausgelöst: China wolle mit der neuen Seidenstraße seinen Machtbereich ausweiten; falls Rom da mitmache, stelle es seine „internationale Reputation“ und die italienisch-amerikanische Freundschaft aufs Spiel, erklärte Garrett Marquis, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats in Washington.

USA drohen

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Werden Sparer wirklich enteignet? Vier Mythen über das billige Geld

Posted by hkarner - 11. März 2019

András Szigetvari, 10. März 2019, 12:51 derstandard.at

Die Europäische Zentralbank will mit milliardenschweren Krediten an den Bankensektor die Wirtschaft beleben. Dafür erntet sie viel Kritik. Nicht alles ist fundiert

Der „Nullzins-Draghi“ hat wieder zugeschlagen, „heute ist ein schwarzer Tag für Sparer“. Im Vergleich zur Wortwahl manch anderer deutscher Politiker und Ökonomen, die Draghi schon als „Brandstifter“ bezeichnet hatten, urteilte die Bild-Zeitung diese Woche richtig mild über die Europäische Zentralbank (EZB). Die EZB unter ihrem Chef Mario Draghi hat sich am Donnerstag dazu entschlossen, die Geldschleusen etwas weiter zu öffnen. Die EZB wird europäischen Banken Milliardenkredite für zwei Jahren anbieten. Der Zinssatz dafür liegt vorerst bei null Prozent. Die Ankündigung und die Kritik am Nullzinskurs ist Anlass, um einige Mythen rund um die Geldpolitik zu beleuchten.

1. Die Sparer werden enteignet

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Ökonomen: Italien braucht Reformen für sich, nicht für Eurozone

Posted by hkarner - 7. März 2019

Leopold Stefan, 6. März 2019, 14:20 derstandard.at

Kann Italien den Euro sprengen? Oder sichert der aktuelle Reformkurs die Währungsunion ab? Eine Diskussionsrunde über Schicksals- und Haftungsfragen

Wir sind zum Euro verdammt. So fasst der Ökonom Christian Keuschnigg die Lage zusammen, als am Dienstag in Wien bei einer Veranstaltung des Club 20 und des STANDARD über die Zukunft der gemeinsamen Währung diskutiert wurde. Ein Scheitern der Eurozone könnte erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten. „Dann kann ich mir auch den Bestand der EU nicht mehr vorstellen“, warnt der Ökonom. Die jüngste Krise habe Schwachstellen offengelegt. „Kein Land illustriert die Fehlentwicklung so sehr wie Italien.“ Doch die strukturellen Probleme des Landes – die Staatsschuld macht über 130 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus – müsste die Regierung in erster Linie durch eine neue politischen Kommunikation angehen: Nicht „wir gegen Zwangsreformer in Brüssel“ sollte die Devise in Rom lauten, sondern „Wir reformieren für die Zukunft unserer Kinder“.

Harte Währung braucht Weile

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