Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Raiffeisenbanken verteilen Steuerungsaufgaben

Posted by hkarner - 27. Juni 2017

27. Juni 2017, 18:30 derstandard.at

Die Banken im Raiffeisensektor werden sich über den Sommer neu ordnen und ihre zentrale Steuerung (wahrscheinlich) über eine neue Genossenschaft regeln

Wien – Der Generalanwalt des Raiffeisenverbands, Walter Rothensteiner, geht davon aus, dass sich die Sektorbanken „in den nächsten zwei Monaten“ auf eine Struktur für ihre künftige Zusammenarbeit einigen werden. Das sagte er am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Nötig ist die Neuordnung wegen der Fusion des bisherigen Spitzeninstituts RZB mit der Raiffeisen Bank International (RBI); das börsennotierte Institut gibt die Steuerungsaufgaben für den Sektor ab. Die großen Landesbanken (RLBs) sind aber noch nicht ganz einig, wer welche zentrale Funktion übernehmen wird. Dabei geht es um Aufgaben wie EDV, Werbung, Zahlungsverkehr – wie berichtet soll dafür demnächst eine Genossenschaft gegründet werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF schenkt Trump ein: Stärkung statt Belastung der Unterschicht nötig

Posted by hkarner - 27. Juni 2017

27. Juni 2017, 14:00 derstandard.at

In seinem Länderbericht kritisiert der Währungsfonds Ungleichheit und Armut – hier müsse die Regierung ansetzen

Auf den ersten Blick läuft die US-Wirtschaft rund. Seit Jahren verzeichnen die Vereinigten Staaten höheres Wachstum als beispielsweise Europa und Japan und annähernd Vollbeschäftigung. Doch auf den zweiten Blick stellt sich die Lage anders dar, wie der Internationale Währungsfonds in einem am Dienstag erschienenen Länderbericht konstatiert. Der Fonds senkte am Dienstag seine US-Wachstumsprognose für das laufende Jahr um 0,2 Punkte auf 2,1 Prozent und für kommendes Jahr um 0,4 Punkte auf ebenfalls 2,1 Prozent. Der Wohlstand ist immer ungleicher verteilt. Seit 2000 hat sich das Realeinkommen für mehr als die Hälfte der Amerikaner verschlechtert. Auch die niedrige Arbeitslosigkeit täuscht. Tatsächlich haben viele US-Bürger resigniert und sind aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden. Nur noch 63 der Bevölkerung sind beschäftigt oder suchen einen Job. 2007 lag diese Quote noch bei 66 Prozent. Und: Mit 13,5 Prozent ist die Armutsrate eine der höchsten in entwickelten Volkswirtschaften.

CO2-Steuer gefordert

Während US-Präsident Donald Trump Steuererleichterungen für Reiche und Konzerne plant, macht der Währungsfonds anders gelagerte Vorschläge. Vor allem untere und mittlere Einkommen sollten entlastet werden. Auch bei der Gegenfinanzierung setzt der Fonds andere Prioritäten als das Weiße Haus: Eine bundesweite Umsatzsteuer von fünf Prozent, eine CO2-Abgabe und höhere Steuern auf Gas sollten gut zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erlösen. Zudem wünscht sich der Währungsfonds weitere Schritte zur Stärkung der unteren Einkommensschichten. Ein einheitlicher und höherer Mindestlohn zählt ebenso zu den Vorschlägen wie leichterer Zugang zum Bildungssystem und bessere soziale Absicherung. All das würde nicht nur die Ungleichheit mindern, sondern auch die Produktivität erhöhen, ist der IWF überzeugt. Stattdessen plane die US-Regierung in ihrem Haushaltsplan übermäßige Kürzungen bei unteren und mittleren Einkommensgruppen. (as, 27.6.2017) – derstandard.at/2000059874476/IWF-schenkt-Trump-ein-Staerkung-statt-Belastung-der-Unterschicht

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Aufsichtsjobs: Finanzminister schreibt FMA-Vorstand aus

Posted by hkarner - 25. Juni 2017

Renate Graber, 24. Juni 2017, 15:27 derstandard.at

Die Verträge der amtierenden Chefs Ettl und Kumpfmüller laufen im nächsten Jahr aus – dem Vernehmen nach wollen sie sich erneut bewerben

Wien – Nächstes Jahr laufen die Verträge der beiden Chefs der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller, aus. Die Nachbesetzung der Posten könnte sich theoretisch noch in der derzeitigen Regierungskonstellation ausgehen, denn: Am Samstag wurden die Posten vom Finanzministerium im Amtsblatt der Wiener Zeitung ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist läuft bis 24. Juli. Wie zu hören ist, wollen sich der 51-jährige Exnotenbanker Ettl (er ist der SPÖ zuzurechnen) und der der ÖVP zuzurechnende 47-jährige Exbanker Kumpfmüller (Raiffeisenlandesbank und Hypo OÖ, später Bundesfinanzierungsagentur sowie einst im Kabinett der damaligen Wirtschaftsstaatssekretärin Maria Fekter) bewerben und ihre Verträge verlängern. Die Funktionsperiode beträgt fünf Jahre.

Neue Rahmenbedingungen

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EZB: Italienische Krisenbanken sollen abgewickelt werden

Posted by hkarner - 24. Juni 2017

23. Juni 2017, 22:57 derstandard.at

Bedingungen für eine Rettung seien nicht gegeben

Frankfurt/Rom – Die zwei kleineren italienischen Krisenbanken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca sollen laut der Europäischen Zentralbank (EZB) nach italienischem Insolvenzrecht abgewickelt werden. Die Bedingungen für eine Rettung seien nicht gegeben, teilte die Zentralbank am Freitagabend mit. Grund sei mangelndes Kapital. Die europäische Bankenabwicklungsbehörde SRB (Single Resolution Board) habe entschieden, dass die Rettungsbedingungen nicht gegeben seien, hieß es weiter. Die italienische Regierung werde Maßnahmen unter anderem zum Schutz von Kontoinhabern ergreifen, teilte das italienische Finanzministerium mit. Auch die EU-Kommission erklärte am Abend, dass sie im Gespräch mit Italien über die Banken sei.

Sechs Milliarden Euro benötigt

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Ökonom: „Als Individuen können wir die Welt nicht retten“

Posted by hkarner - 21. Juni 2017

InterviewNora Laufer, 21. Juni 2017, 11:00 derstandard.at

Graeme Maxton begrüßt den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen

Grame Maxton, Generalsekretär des Club of Rome, fordert eine Ein-Kind-Politik in Europa und weniger Demokratie in Umweltfragen. Er spricht über sein Buch „Ein Prozent ist genug“, über Kapitalismus und wieso vegane Ernährung der Umwelt nicht unbedingt hilft.

STANDARD: Zugespitzt formuliert prognostiziert der Club of Rome seit 40 Jahren den Weltuntergang. Ist es bald so weit?

Maxton: Wir haben vorausgesagt, dass das wirtschaftliche und ökologische System in den 2030er- oder 2040er-Jahren kollabieren wird. Ich würde sagen, dass der Verfallsprozess vor zehn Jahren begonnen hat und sich in 20 Jahren zuspitzt. Es geht jetzt nicht mehr darum, den Klimawandel zu umgehen, sondern ihn zu managen.

STANDARD: Wie kann der Effekt abgeschwächt werden?

Maxton: Zuerst müssen wir aufhören, es schlimmer zu machen. Unser ökologischer Fußabdruck ist zu groß. Wir leben, als hätten wir eineinhalb Planeten. In Europa als hätten wir drei Planeten, in den USA fünf. Wir müssen weniger Ressourcen verwenden, weniger verschmutzen, vor allem was Treibhausgase betrifft. Den Rest des Beitrags lesen »

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Investmentbanker Michael Treichl gestorben

Posted by hkarner - 19. Juni 2017

19. Juni 2017, 13:58 derstandard.at

Der Bruder von Erste-Chef Andreas Treichl hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder

London/Wien – Es war eine imposante Karriere, die Michael Treichl hinlegte und die am Freitag tragisch endete. Als Sohn des früheren CA-Chefs Heinrich Treichl war ihm das Bankgeschäft ebenso wie seinem Bruder Andreas quasi in die Wiege gelegt worden. Nach Jus-Studium und Harvard Business School dockte Treichl bei verschiedenen Investmentbanken in den USA an. Lazard, Merrill Lynch und Warburg zählten zu seinen Stationen, bevor er sich als Vermögensverwalter und Private-Equity-Invstor etablierte. Seit 2005 leitete Michael Treichl die Audrey Capital Advisers, die im hohen Finanzgeschäft mit Hedgefonds zusammenarbeitet. Über die Jahre sammelte er offenbar ein beträchtliches Vermögen an. Zumindest deutete der Lebensstil darauf hin: 2001 erwarb Treichl das historisch bedeutsame Anwesen Parnham House in der südenglischen Grafschaft Dorset. Kauf und Renovierung sollen einen zweistelligen Millionenbetrag in Pfund ausgemacht haben. Homestorys gab es in britischen Medien zuhauf. Michael hatte keine Scheu, seinen Reichtum öffentlich zu zeigen. Teure Autos, Mitgliedschaft im Londoner Tennisverein Queen’s Club, Heli-Skiing, Großwildjagd. Auch sonst unterschied den älteren Treichl, geboren 1948, einiges von seinem Bruder Andreas. Den Rest des Beitrags lesen »

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Spanien schreibt Hilfsgelder für Banken ab

Posted by hkarner - 19. Juni 2017

Jan Marot aus Granada, 19. Juni 2017, 17:28 derstandard.at

Die Nationalbank sieht keine Chance, Gelder zurückzuholen. Bei Banco Popular rollt eine Klagslawine an

Sie sind futsch. Rund 60,6 Milliarden Euro, die Spanien zwischen 2008 und 2014 für Bankenrettungen aufwandte. Wie aus einem 257-seitigen Bericht der Banco de España (BdE) hervorgeht, sind mehr als 80 Prozent der Hilfsgelder (gesamt 76,4 Mrd. Euro) nicht mehr zurückzuholen. Die Restrukturierung des Finanzsystems mündete in einer Konzentration. Von 45 Sparkassen und Banken zum Auftakt der Immobilienkrise sind neun übriggeblieben. Die „großen drei“, Banco Santander nach der Notübernahme der Banco Popular, Erste-Bank-Aktionär Caixa Bank und BBVA, halten über die Hälfte der Marktmacht. Die Filialzahl sank von 45.000 auf 31.000, die der Mitarbeiter gar um 73.000. „Der Sektor ist besser für künftige Krisen gewappnet“, heißt es im BdE-Bericht, der zum Auftakt der parlamentarischen Untersuchung über die Bankenkrise publik wurde.

Santander sprang ein Den Rest des Beitrags lesen »

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Wenn nur jemand Bankkunden fragen würde

Posted by hkarner - 18. Juni 2017

Regina Bruckner, 18. Juni 2017, 08:00 derstandard.at

Persönliche Beratung wird auch von jenen geschätzt, die mit digitalen Angeboten groß werden. Flexiblere Öffnungszeiten wären hilfreich

Wien – Österreicher galten lange als treue Seelen. Zumindest was ihre Beziehung zu ihrer Hausbank betrifft. Doch der Umbruch in der Bankenlandschaft sorgt auch bei den Kunden für Bewegung. Gründe dafür gibt es viele. Die mehr oder weniger zaghaften Versuche der Institute, angesichts des herausfordernden Umfeldes für Services auch Geld zu verlangen, Umstrukturierungen in den Filialen, Ausdünnen des Filialnetzes, Online-Konkurrenz und die zunehmend von Fintechs angebotenen Dienstleistungen helfen den Kunden auf die Sprünge. Meinen es die Befragten der aktuellen „Kundenbankstudie“ der Unternehmensberatung Eurogroup Consulting (EGC) ernst, so wird jeder Zehnte wahrscheinlich im nächsten Jahr das Konto bei seiner Bank kündigen und zur Konkurrenz wechseln. Wobei die größte Bereitschaft mit 36,8 Prozent in der Altersgruppe der 46- bis 64-Jährigen besteht, gefolgt von den 22- bis 30-Jährigen. Die meisten Wechselwilligen sind in Wien, Kärnten und im Burgendland zu Hause und die wenigsten mit gut acht Prozent in Vorarlberg.

Auf dem Irrweg Den Rest des Beitrags lesen »

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Anleger hoffen auf Abkehr von Brexit: Börsen steigen, Pfund tiefer

Posted by hkarner - 9. Juni 2017

Alexander Hahn, 9. Juni 2017, 13:41 derstandard.at

Zumindest ein harter Brexit dürfte laut Marktexperten vom Tisch sein – Phase großer Unsicherheit mit stark schwankendem Pfund erwartet

Wien – Normalerweise lähmen politische Unsicherheiten die internationalen Finanzmärkte geradezu. Auch nach dem Wahlfiasko der britischen Premierministerin Theresa May erwarten Experten zwar eine Phase der Unklarheit über das weitere Vorgehen, allerdings reagierten die Aktienmärkte in diesem Fall positiv. Die Anleger schöpfen offenbar Hoffnung, dass zumindest der von May zuvor angedrohte harte Brexit, also ein EU-Austritt ohne Einigung mit der Union, nun vom Tisch sein dürfte. „Der harte Brexit wurde gestern abgewählt“, betonte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Peter Dixon, am Freitag gegenüber Reuters. „Damit ist eine Einigung mit der EU auf längere Sicht wahrscheinlicher geworden.“ Gedanklich noch einen Schritt weiter wagt sich Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, der sogar einen Verbleib der Briten in der Union für möglich hält: „Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Exit vom Brexit eintritt, liegt nach meiner Meinung jetzt bei 60 Prozent.“

Abkehr vom Konfrontationskurs Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonom Sinn: Pensionen sollten an Kinderzahl gekoppelt werden

Posted by hkarner - 7. Juni 2017

7. Juni 2017, 15:37 derstandard.at

Österreich sei bei der Altersvorsorge ein Nachzügler, vor allem die zweite Pensionssäule müsste gestärkt werden

Wien – Österreich hinkt in der Altersvorsorge im europäischen Vergleich hinterher. Auf diesen Punkt konnten sich Bernd Marin, Gründer des Europäischen Bureaus für Politikberatung und Sozialforschung, und der ehemalige Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in einem Pressegespräch am Mittwoch einigen. Kritik gab es vor allem an der zweiten Säule, der Betriebspension. Diese ist laut Marin in Österreich ein Minderheitenprogramm. „Politik und Interessenverbände agieren häufig unfassbar verantwortungslos“, sagt der Sozialwissenschafter. Er vergleicht Pensionen mit Vorsorgeuntersuchungen und Safer Sex: Jeder wisse, dass es gut sei, und halte sich dennoch nicht immer daran. „Österreicher sind Vorsorgemuffel.“ Als Lösung nennt Marin die Integrierung von Firmenpensionen in Kollektivverträge.

Pension abhängig von der Kinderzahl

Sinn geht einen Schritt weiter und plädiert für die Schaffung einer weiteren Pensionssäule, abhängig von der Anzahl der eigenen Kinder: „Junge Leute müssen, wenn sie ins Arbeitsleben eintreten, über ein Pflichtsparprogramm sparen, und wenn sie dann Kinder kriegen, wird dieses Ersparnis sukzessive mit jedem weiteren Kind erlassen“, erklärt Sinn. Als Ausgleich würden Eltern eine zusätzliche umlagefinanzierte Pension erhalten. Kinderlose Menschen hätten aufgrund der wegfallenden Kosten der Kindererziehung mehr Ressourcen und müssten „halt weiter sparen“. Das derzeitige Modell sieht Sinn aufgrund der niedrigen Geburtenrate gefährdet: „Die Babyboomer wollen in 15 Jahren eine Pension von Kindern haben, die es nicht gibt.“ Das System der umlagefinanzierten Pension beschreibt er als paternalistisch: „Eltern erbringen Erziehungsleistungen, aber die Arbeitskraft steht später nicht den Eltern zur Verfügung, sondern der Gemeinschaft insgesamt.“ Marin bezeichnet diese Idee als reaktionär, auch die Idee einer alternden Gesellschaft treffe nicht zu: „Europa verjüngt sich eher, als dass es altert.“

Vorsorgewüsten und Vorsorgeparadiese

Viel Kritik gibt es von Marin auch an der „Koexistenz aus Vorsorgewüsten und Vorsorgeparadiesen“ in Österreich. Laut aktuellen Berechnungen der Statistik Austria (Stand 2015) beziehen rund 2,3 Millionen Menschen in Österreich eine Pension, tatsächlich ausgezahlt werden jedoch 2,7 Millionen Pensionen. Die Schräglage ergibt sich aus Doppel- und Mehrfachpensionen: 14 Prozent aller Pensionisten erhalten zwei oder mehrere Renten. „Eine dreiviertel Million bis eine Million Menschen sind im besten Erwerbsalter und beziehen eine Pension“, sagt Marin. Kritik gibt es auch an „Übergenüssen bei staatlichen Pensionen und Luxusrenten im geschützten Sektor“. Als Beispiel nennt Marin ehemalige Angestellte der Bundesbahnen, deren Pensionen teilweise höher seien als die Einkommen aktiver Mitarbeiter. „Das Pensionssystem muss ein Gesamtkunstwerk sein“, sagt Marin – eine Neujustierung sei notwendig, stehe in Österreich aber noch weitgehend aus. Er schlägt eine Konsolidierung der ersten Säule, der gesetzlichen Pension, und eine Stärkung der zweiten Säule vor. Staat und Betriebe müssten dabei Hand in Hand gehen. Die dritte Säule der privaten Vorsorge würde nach Marin erst nach der Sanierung der ersten beiden eine Rolle spielen. Dazu gehöre auch die Abschaffung des nach Geschlecht unterschiedlichen Pensionsantrittsalters, das der Rentenexperte eine „zurückgebliebene Idee“ nennt. (lauf, 7.6.2017) – derstandard.at/2000058878346/Oekonom-Sinn-Pensionen-sollten-an-Kinderzahl-gekoppelt-werden

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