Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Strafzinsen: Immer mehr Banken planen Negativzinsen für Private

Posted by hkarner - 17. Oktober 2019

Als erste Bank in Italien will die Bank-Austria-Mutter Unicredit reiche Privatkunden zur Kassa bitten. In Österreich schützt ein OGH-Urteil Sparer

Leopold Stefan, derstandard.at

Banken zahlen Milliarden an Strafzinsen an die EZB. Immer mehr Institute wollen diese Kosten auf ihre Kunden abwälzen.

Wien/Mailand – Vielen Banken brennt es längst unter den Nägeln. Im September hob die Europäische Zentralbank den Strafzins auf 0,5 Prozent an. Die EZB verlangt von Europas Geldhäusern seit fünf Jahren Zinsen für geparktes Geld. Seither lieferten die Banken über 21 Milliarden Euro in Frankfurt ab, wie eine Auswertung der Plattform Deposit Solutions berechnet. Immer mehr Finanzinstitute wollen diese Kosten in Form von Negativzinsen an ihre Kunden weitergeben.

In den meisten Fällen sind davon Unternehmen betroffen – in Deutschland etwa jedes dritte, wie eine aktuelle Umfrage ergab. Doch auch wohlhabende Privatkunden werden zunehmend zur Kassa gebeten. Nun will als erste Bank in Italien die Bank-Austria-Mutter Unicredit private Spareinlagen mit Negativzinsen belegen. Betroffen sind Kunden mit einem Vermögen von über einer Million Euro. Ähnliche Schritte haben bereits die Berliner Volksbank und die dänische Jyske Bank unternommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Immobilienboom treibt Ungleichheit – Politik eher machtlos

Posted by hkarner - 9. Oktober 2019

Vermögen sind in Österreich und Deutschland stark konzentriert. Studien zeigen, welch große Rolle Immobilien spielen. Der Einfluss der Politik ist dagegen bescheiden

Leopold Stefan, derstandard.at

So sehr sich die Politik bemüht die Einkommen zu beeinflussen, die Aufs und Abs an den Märkten prägen Vermögenskonzentration viel stärker.

Nach tristen Jahren infolge der Finanz- und Eurokrise erlebte die deutsche Wirtschaft einen fulminanten Aufschwung, der sich nun dem Ende zuneigt. Unterm Strich sind die Deutschen gut ausgestiegen: Das Nettovermögen ist seit 2012 um mehr als 20 Prozent gewachsen, ohne dass die Ungleichheit zunahm, wie eine jüngst präsentierte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt.

Demnach besaßen die reichsten zehn Prozent 2017 zwar mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens (56 Prozent). Aber die Vermögensungleichheit verharrte in den letzten zehn Jahren auf diesem Niveau, sagt Studienautor Markus Grabka. Im internationalen Vergleich bleibt Deutschland jedoch weiterhin im Spitzenfeld bei der Vermögenskonzentration. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonom: „Wir haben einen Wohlfahrtsstaat für Reiche“

Posted by hkarner - 4. Oktober 2019

Die Geldpolitik erhöht die Preise und die Ungleichheit. Die Notenbanken haben panische Angst vor der Krise, sagt Ökonom Rahim Taghizadegan

Andreas Schnauder

Sie pumpt immer mehr Geld in Anleihenkäufe und senkt die Zinsen noch tiefer in das negative Terrain. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht, sagt der Ökonom Rahim Taghizadegan. Er rechnet mit der Einführung von Digitalwährungen. Denn wenn Negativzinsen nicht nur real, sondern auch nominell die Sparguthaben entwerten, droht ein Run der Sparer auf die Banken. Und das privat gebunkerte Bargeld können die Notenbanken nicht steuern. Taghizadegan warnt, dass die Maßnahmen die Vermögenspreise immer weiter antreiben.

STANDARD: Elf Jahre nach dem Lehman-Kollaps verstärkt die Europäische Zentralbank den Krisenmodus. Mit welchen Effekten rechnen Sie?

Taghizadegan: Der Nullzins ist eine gewisse Sackgasse. Der wichtigste geldpolitische Hebel der Zentralbanken ist ausgeschöpft. Darum werden kreativere Maßnahmen ergriffen.

STANDARD: Sie meinen Anleihenkäufe und dergleichen?

Taghizadegan: Das ist eigentlich schon ein alter Hut. Jetzt geht der Trend in Richtung Digitalwährung und anderer Optionen. Ein Hinderungsgrund für die Einführung von Negativzinsen ist das Bargeld. Reale Negativzinsen sind ja schon lange da. Aber bei nominellen Negativzinsen könnten die Bürger ihr Erspartes von den Banken abziehen. Das gilt vor allem für Regionen, die nicht so anlageaffin sind. Das Abziehen von Einlagen würde die Banken ordentlich unter Druck setzen. Bargeld ist ein barbarisches Relikt. Es ist der Ausdruck für frei übertragbare Vermögenswerte, ohne Formulare, ohne Kontrolle.

STANDARD: Was wird mit Digitalgeld bezweckt?

Taghizadegan: Digitales Geld würde Dinge erlauben, die gern als Helikoptergeld bezeichnet werden. Gutschriften auf digitalen Wallets hätten auch den Anstrich einer gewissen Coolness. Das könnte man gleich mit einem Grundeinkommen verbinden.

STANDARD: Aber ist das nicht ein Widerspruch? Einerseits gibt es dann wegen negativer Nominalzinsen weniger auf dem Konto, andererseits sprechen Sie von Gutschriften.

Taghizadegan: Die beiden Systeme könnten parallel nebeneinander bestehen, mit einem Wechselkurs, der gesteuert oder manipuliert wird – je nachdem. Dazu gibt es auch ein Papier des Internationalen Währungsfonds. Einerseits soll der Negativzins zu mehr Kreditvergabe führen. Die direkte Schöpfung von Geld in Form von Anleihenkäufen oder auch Helikoptergeld würde über die Digitalwährung erfolgen.

STANDARD: Begünstigt billiges Notenbankgeld Vermögende?

Taghizadegan: Wir haben einen Wohlfahrtsstaat für Reiche. Das hat schon in der Finanzkrise begonnen. Das ist nicht die Intention, aber die Folge. Anleger nehmen günstiges Geld auf, investieren aber nicht in Güter, sondern in Carry-Trades. Sie legen das Geld also in Staatsanleihen anderer Länder mit höheren Zinsen an. Je vermögender jemand ist, desto mehr Kredit bekommt er und desto größer sind Hebel und Rendite. Das ist genau das Gegenteil der Intention, Investitionen in die Realwirtschaft anzukurbeln. Tatsächlich wird Geld aus ihr abgezogen.

STANDARD: Hat diese Entwicklung schon zu Preisblasen geführt?

Taghizadegan: Ja, man spricht schon von der Alles-Blase, weil alle Finanzassets korreliert sind. Somit gibt es ein Klumpenrisiko, selbst wenn die konservativste Anlageform gewählt wurde.

STANDARD: Das heißt, wenn eine Blase platzt, platzen alle Blasen?

Taghizadegan: Ja, und man kann sich schwer schützen. Das ist auch der Grund für die Explosion der Kryptowerte in Asien. Unmengen an Geldern suchten eine Veranlagungsform, die nicht mit anderen Assetklassen korreliert waren.

STANDARD: Wie wahrscheinlich ist dieses Crash-Szenario?

Taghizadegan: Es gibt auch das japanische Szenario, also eine Dauerkorrektur, die eingefroren ist. Den Japanern geht es einigermaßen gut, aber vor der Nullzinspolitik waren sie der Referenzpunkt der Innovation. Selbst amerikanische Unternehmen haben sich vor Japan gefürchtet. Das hat dramatisch abgenommen. Hier sieht man die Phänomene von 20 Jahren Zombifizierung der Wirtschaftsstruktur. Das führt zu einer gewissen Sinnleere. Junge Leute haben kein Interesse an Erwerbstätigkeit mehr, an Fortpflanzung, die Selbstmordrate ist hoch. Es kommt nichts Neues hervor. Ich glaube nicht, dass dieses Modell auf Europa umgelegt werden könnte. In Japan wird Hierarchie akzeptiert, selbst wenn man Sinnloses tut.

STANDARD: Was soll die EZB tun?

Taghizadegan: Die Geldpolitik erhöht die Ungleichheit. Gleichzeitig kommt die Mitte unter Druck. Es wäre an der Zeit zuzugeben, dass die Instrumente erschöpft sind. Das Problem ist, dass die Märkte darauf scharf reagieren können, aber das wäre verkraftbar. Es handelt sich um eine Korrektur der Vermögenswerte, die lösen sich ja nicht in Luft auf. Die Hoffnung ist, dass sich eine bessere Verwendung des Kapitalstocks ergibt, wenn diese dramatische Aufblähung überwunden wird. Im ersten Wiener Bezirk könnten sich dann nicht nur Anwälte und Luxusshops die Mieten leisten, sondern lokale Unternehmen. (Andreas Schnauder, 3.10.2019)

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Agenda Austria richtet fünf Forderungen an nächste Regierung

Posted by hkarner - 18. September 2019

Der Standort Österreich schöpft sein Potenzial nicht aus, sagen die Ökonomen der liberalen Denkfabrik. Weniger Steuern, dafür länger arbeiten, lautet ihre Devise

In Österreich ist die Kluft zwischen in- und ausländischen Schülern eine der größten Europas. Hier müsse man ansetzen, sagt die Agenda Austria.

Wien – Leistung. Aufstieg. Sicherheit. Mit diesem Motto hatte einst SPÖ-Kanzler Bruno Kreisky die Stoßrichtung der Sozialdemokratie vorgegeben. Am Dienstag nahm die liberale Denkfabrik Agenda Austria daran Anlehnung, um ihren Forderungskatalog an die nächste Regierung zu präsentieren. Denn in Österreich fehle die Sicherheit, dass mit Leistung noch der Aufstieg gelinge, sagt Direktor Franz Schellhorn. Man müsse die Gunst der Stunde nutzen. Statt sich „gratis Geld in Frankfurt“ abzuholen, solle die Politik das niedrige Zinsumfeld nutzen, um Reformen anzupacken. Fünf Prioritäten gäbe es aus Sicht der Agenda Austria.

Steuern senken

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Finanzchef der Raiffeisen Bank International geht

Posted by hkarner - 12. September 2019

Vertrag von Martin Grüll wird im Februar nicht mehr verlängert. Kolportiert werden auch Unstimmigkeiten mit dem Konzernchef

Grüll bleibt nicht Finanzchef der Raiffeisen Bank International.

Wien – Knalleffekt in der Raiffeisen Bank International (RBI). Der Vertrag des langjährigen Finanzvorstands des Unternehmens, Martin Grüll, wird nicht mehr verlängert und läuft Ende Februar 2020 aus. Das teilte das von Johann Strobl geführte börsennotierte Unternehmen am Dienstagabend per Aussendung mit. Damit werde der Vorstand von derzeit sieben auf sechs Mitglieder verkleinert. Der Vertrag von Risikovorstand Hannes Mösenbacher, der ebenfalls im Februar ausläuft, wurde sehr wohl verlängert.

Grüll war seit 2005 Finanzvorstand der Großbank und genießt Ansehen in der österreichischen Bankenbranche. Aus der RBI war zu hören, dass das Einvernehmen zwischen ihm und Bankchef Strobl nicht ungetrübt war und sich in letzter Zeit verschlechtert habe. Strobl ist gerade dabei, Mitarbeiter abzubauen, vor allem in der Bankzentrale in Wien. Die Rede ist von 200 bis 300 Mitarbeitern, die gehen sollen.

Von einer Minute auf die andere joblos

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Bankenrettungen kosteten Österreich zehn bis elf Milliarden Euro

Posted by hkarner - 12. September 2019

Wifo-Experte: War volkswirtschaftlich notwendig – WKO: Via Bankenabgabe flossen mehr als vier Milliarden an Staat zurück

Wegen der Belastung durch die taumelnde Hypo Alpe Adria wurde die Bonität der Republik herabgestuft. Die Hypo-Abbaueinheit Heta spielte in der Folge aber mehr ein als erwartet.

Foto: REUTERS/Heinz-Peter Bader/File Photo

Wien – Seit der Finanzkrise 2008 hat die Republik Österreich zwischen zehn und und elf Milliarden Euro ausgegeben, um die Bankenbranche zu unterstützen – weniger als ursprünglich erwartet, aber deutlich über dem Europa-Schnitt, geht aus Daten der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hervor. Die Bankenrettung war volkswirtschaftlich notwendig, sagte Wifo-Finanzexperte Thomas Url am Dienstagabend im ORF-Fernsehen.

Mit den knapp elf Mrd. Euro liegt Österreich zwar hinter Spitzenreitern wie Zypern, Griechenland oder Irland, hat aber im Vergleich zu den übrigen Euro-Staaten eines der teuersten Bankenrettungspakete aufgelegt. Während sich die Maßnahmen im Euroraum von 2008 bis 2018 im Schnitt mit knapp zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf das Maastricht-Budgetdefizit ausgewirkt haben, waren es in Österreich 3,7 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schrumpfende Wirtschaft Deutschland schlittert in die befürchtete Rezession

Posted by hkarner - 28. August 2019

Im dritten Quartal droht ein weiterer Rückgang des BIP. Dennoch dürfte Deutschland einen Budgetüberschuss von 45 Milliarden Euro verbuchen

Die sonst übliche Belebung der Baubranche im Frühjahr blieb heuer aus, weil wegen des milden Winters viele Bauleistungen schon im ersten Quartal erbracht wurden.

Wiesbaden – In der größten Volkswirtschaft Europas geht es mit der Wirtschaft weiter bergab. Handelskonflikte und eine schwächere Weltkonjunktur haben die exportabhängige deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel von April bis Juni um 0,1 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag eine frühere Schätzung bestätigte. Zum Jahresauftakt war Europas größte Volkswirtschaft noch um kräftige 0,4 Prozent gewachsen.

Schrumpft die Wirtschaft im laufenden Sommerquartal erneut, sprechen Experten von einer Rezession. Die jüngsten Konjunktursignale stimmen pessimistisch: Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel im August auf den schlechtesten Wert seit fast sieben Jahren, weil die Schwäche der Industrie zunehmend auf die Dienstleister überzugreifen droht.

Gebremster Außenhandel und investierende Unternehmen

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Deutsches Kanzleramt rechnet zeitnah mit Rezession

Posted by hkarner - 24. August 2019

Die schwache Industriekonjunktur dürfte „weiter anhalten“. Das geht aus einer Vorlage des Kanzleramts hervor, aus der der „Spiegel“ am Freitag zitierte

Die Experten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rechnen für die Zeit von Juli bis Oktober mit einem ähnlichen Rückgang wie im Quartal zuvor.

Berlin – Das deutsche Bundeskanzleramt rechnet zeitnah mit einer Rezession. „Für das dritte Quartal zeichnet sich abermals ein leichter Rückgang des Bruttoinlandsprodukts und damit eine technische Rezession ab“, zitiert „Der Spiegel“ aus einer Vorlage des Kanzleramts. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung bereits um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft.

Die Experten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rechnen nun für die Zeit von Juli bis Oktober mit einem ähnlichen Rückgang. So hatte sich Anfang der Woche auch die Bundesbank geäußert: „Die gesamtwirtschaftliche Leistung könnte erneut leicht zurückgehen“, hieß es. Ausschlaggebend dafür ist demnach der „anhaltende Abschwung in der Industrie“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rekordgewinne: Arbeiterkammer kritisiert Umgang der Banken mit Geld

Posted by hkarner - 23. August 2019

Ausschüttungen seien zu hoch, Rücklagen zu niedrig – Basel IV sorgt für weiteren Druck – Raiffeisen-Experte kontert

Bettina Pfluger, derstandard.at

Geht es nach der AK, haben die heimischen Banken ihre Kapitalpolster zu behutsam angefasst.

Wien – Die heimischen Großbanken haben das Vorjahr mit Rekordgewinnen abgeschlossen. 5,7 Milliarden Euro fuhr der Sektor ein. Damit wurde nach dem bisherigen Rekordjahr 2017 (mit rund 4,9 Mrd. Euro) der höchste Überschuss in ihrer Geschichte erzielt. Dazu beigetragen haben vor allem eine nach der Finanzkrise wieder erstarkte Kreditnachfrage aufgrund einer regen Investitionsnachfrage und geringe Wertberichtigungskosten.

Davon haben auch die Anteilseigner profitiert, denn die Dividendenzahlungen waren entsprechend hoch. So schüttete die Erste Group mit 597,4 Mio. Euro (plus 16,7 Prozent im Vergleich zu 2018) von den im ATX notierten Unternehmen am meisten an ihre Aktionäre aus. Die Raiffeisen Bank International (RBI) belegte mit 305,6 Mio. Euro (plus 50 Prozent) Platz drei im Dividendenranking. Auf Platz vier rangiert die Bawag, die 215,2 Millionen Euro an ihre Anteilseigner verteilte. Das ist ein Plus von 269,1 Prozent im Vergleich zu 2018. Den Rest des Beitrags lesen »

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Verstummtes Orakel: Warum US-Anlageguru Warren Buffett die Wall Street meidet

Posted by hkarner - 12. August 2019

Buffett befindet sich im Investmentstreik, weil ihm die Preise der Firmen zu hoch sind. Und weil er dem Wirtschaftsboom unter Trump offenbar nicht traut

Alexander Hahn, derstandard.at

Warren Buffett, auch als Orakel von Omaha bekannt, findet keine passenden Unternehmen für eine Investition.

Offenbar hat das Orakel von Omaha nach zehn Jahren Börsenboom das Vertrauen in den Aufschwung verloren – der US-Anlageguru Warren Buffett investiert nicht mehr. Stattdessen häuft seine Investmentholding Berkshire Hathaway, einst aus einer Textilfirma entstanden, immer mehr Cashreserven an. Neuer Rekordstand Mitte des Geschäftsjahres 2019: beachtliche 122 Milliarden US-Dollar.

Dabei ist der 88-Jährige nicht ganz freiwillig in den Investmentstreik getreten. „Wir suchen weiter nach dem einen Mammutdeal“, hatte Buffett noch im Mai die Berkshire-Hathaway-Aktionäre in der Hauptversammlung wissen lassen – allein, in Zeiten, in denen die Bewertungen „in den Himmel ragen“, wird selbst ein Starinvestor wie Buffett nicht so leicht fündig.

Ein Auge zugedrückt

Dabei hat der an sich sehr preisbewusste Investor in früheren Boomphasen schon einmal bei etwas höheren Kursen ein Auge zugedrückt – allerdings nur, wenn er von der Qualität eines Unternehmens und des wirtschaftlichen Aufschwungs überzeugt war. Denn als sogenannten Value-Investor gelten für ihn folgende Grundsätze: Der Börsenpreis eines Unternehmens muss unter seinem inneren Wert liegen, und das Geschäftsmodell der Firma muss leicht verständlich sein.

Auf dieser Basis sammelte der aus Omaha im US-Bundesstaat Nebraska stammende Investor seit seiner Übernahme von Berkshire Hathaway in den 1960er-Jahren kontinuierlich große Aktienbestände von Unternehmen an, darunter klingende Namen der US-Wirtschaft wie American Express, Coca-Cola oder Gillette.

Markige Sprüche

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