Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Nationalbank sucht neues Präsidententeam

Posted by hkarner - 4. August 2018

3. August 2018, 12:00 derstandard.at

Ex-IWF-Experte Holzmann als Präsident gehandelt

Wien – In vier Wochen braucht die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) einen neuen Präsidenten und einen neuen Vizepräsidenten für ihren Generalrat. Die Verträge von Claus Raidl (ÖVP) und Max Kothbauer (SPÖ) laufen Ende August aus – wer ihnen ins Kontrollgremium folgen wird, ist aber noch nicht bekannt. Auch OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny weiß nicht, wer kommen wird. Man gehe davon aus, „dass eine verantwortungsvolle Regierung die Nachfolger rechtzeitig nominieren wird“, sagt er nur.

Ringen um Farbe und Jobs

Der Ministerrat wird wohl am 22. August entscheiden, zuletzt haben ÖVP und FPÖ heftig gerungen, wer was wird – schließlich geht es um ein größeres Personalpaket. Das Farbmuster für die OeNB steht dem Vernehmen nach schon fest; Namen werden freilich nur wenige kolportiert. Der Präsident des Generalrats soll von der FPÖ, der Vizepräsident von der ÖVP kommen. Nächster Gouverneur (das Mandat des Sozialdemokraten Nowotny läuft im August 2019 aus) soll dafür ein Schwarzer werden, sein Stellvertreter im Gegenzug ein Blauer. Kolportiert wird, dass die Regierung das gesamte Direktorium austauschen möchte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hiobsbotschaft für Rom: Wachstum bremst sich ein

Posted by hkarner - 30. Juli 2018

29. Juli 2018, 18:20  derstandard.at

Italiens Wirtschaft wächst langsamer. Mit dem Bankenverband ABI hat nun das vierte Institut die Prognose geschwächt

Mailand – Hiobsbotschaft für Italiens Regierung: Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich. Der Bankenverband ABI (Associazione Bancaria Italiana) hat die Wachstumsprognose für 2018 bis 2010 von ursprünglich 1,5 auf 1,3 Prozent pro Jahr gesenkt. Nach dem Industriellenverband Confindustria, der Notenbank Banca d’Italia und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) sagte am Wochenende die vierte Institution reduziertes Wachstum voraus. Die Gründe für die Abschwächung sind zwei Monate nach Antritt der neuen Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung teils hausgemacht: Vizepremier und Industrieminister Luigi Di Maio will wichtige Infrastrukturprojekte stoppen und Verträge auflösen. So soll der Kaufvertrag für das Stahlwerk Ilva rückgängig gemacht und das mit den Franzosen vereinbarte Superschnellbahnprojekt TAV zwischen Turin und Lyon abgebrochen werden. Das verunsichert ausländische Investoren und wird Rom auch teuer zu stehen kommen. Allein der TAV-Stopp würde zwei Milliarden Euro an Rückzahlung erfordern, die von der EU bereits finanziert wurden. Dabei braucht das Land Projekte, um den Rückstand zu anderen EU-Ländern aufzuholen.

Arbeitsmarkt schwächelt

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Causa Buwog: … dann wäre Grasser „mausetot“

Posted by hkarner - 29. Juli 2018

Renate Graber, 28. Juli 2018, 11:00 derstandard.at

Die Staatsanwaltschaft hat neues Buwog-Material geliefert, das Einblick ins Verhältnis zwischen Anwälten und heutigen Angeklagten gibt

Eine kleine Verschnaufpause haben die Buwog-Angeklagten gerade, die Verhandlung geht – mit halbtägiger Unterbrechung am 1. August – erst Mitte September weiter. In der jüngsten Verhandlungswoche gab es einige Aufregung: Die Staatsanwaltschaft hat Unterlagen eingebracht, die aus den 2010 durchgeführten Hausdurchsuchungen beim angeklagten Anwalt und Steuerberater Gerald Toifl bzw. in der Kanzlei stammen und vor allem Toifls E-Mail-Korrespondenz mit Kollegen und seinem Mandanten Walter Meischberger beinhalten. Etliche Verteidiger haben sofort Anträge gestellt, dass das Gericht die Unterlagen nicht verwenden möge. „Wir sind der Ansicht, dass das neue Material, die Rechtsanwaltskorrespondenz, nicht verwertet werden darf“, erklärt das der Verteidiger Toifls, Oliver Scherbaum. Anwalt Mario Schmieder, der für die Kanzleien Kerschbaum Partner und Leitner & Leitner spricht, wo Toifl einst tätig war, sieht es ähnlich. Würde man die Akten verlesen, würde das Aussageverweigerungsrecht von Berufsgeheimnisträgern (in diesem Fall des Anwalts) verletzt, sagt er. Schmieder vertritt auch im Buwog-Prozess, und zwar einen Angeklagten zum Punkt Linzer Terminal Tower. Den Rest des Beitrags lesen »

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Volksbanken bremsen Rückzahlung von Staatsgeld

Posted by hkarner - 26. Juli 2018

Lieber den Mund voll nehmen statt zu handeln! Das mit den 80>60% kennen wir nun auch schon 3 Jahre! (hfk)
25. Juli 2018, 17:46, derstandard.at

Der Volksbankensektor zahlt doch erst 2023 ganz zurück. Die Fusionen sind erledigt, die Kostenreduktionen nicht

Wien – Aus dem Vorhaben der Volksbanken, das vom Staat eingeschossene Kapital früher zurückzuzahlen als vorgeschrieben (also 2023), wird nun doch nichts.

Derzeit sind von den 300 Millionen Euro noch rund 230 Millionen offen. Der Plan, dem Staat kommendes Jahr 130 Millionen zurückzuüberweisen und den Rest dann 2020, wurde begraben. Der Chef der Volksbank (VB) Wien, Gerald Fleischmann, erklärte das am Mittwoch bei einem Pressegespräch damit, dass man lieber den Eigenkapitalpolster aufstocke – und zwar von 12,4 auf 13 Prozent. Bei dieser Quote liege der Schnitt von Österreichs Banken, dorthin wolle man aufschließen.

Kooperation mit Post geplatzt

Diese „Umentscheidung“ (Fleischmann) hat wohl auch ein wenig mit dem Platzen der Kooperationspläne mit der Post AG zu tun. Die hätte sich gern an der Volksbank (VB) Wien beteiligt; mit einem Teil des Verkaufserlöses hätte der Sektor die Schulden tilgen können. Der Deal ist geplatzt, vor allem die Volksbanken im Westen haben sich quergelegt. Sie wollten, wie berichtet, lieber die VB Wien an die Bawag verkaufen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dancefloor-Star wird neuer Chef von Goldman

Posted by hkarner - 17. Juli 2018

16. Juli 2018, 17:46, derstandard.at

Der neue Goldman-Sachs-Chef David Solomon macht nicht nur als Banker, sondern auch als DJ Furore

New York – Don’t Stop von DJ D-Sol, ein Dance-Remake des gleichnamigen Songs von Fleetwood Mac aus dem Jahr 1977, findet dieser Tage besondere Beachtung. Mit 1,2 Millionen Aufrufen auf Spotify ist der Song zwar noch kein echter Chartstürmer, doch Interpret D-Sol macht auch anderweitig von sich reden. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich David Solomon. Und der steht kurz vor dem Aufstieg in den Wall-Street-Olymp.

crowd
Der Hit „Don’t Stop“ von DJ D-Sol aka David Solomon.

Schon seit Monaten wird Solomon als heißestes Eisen für die Nachfolge von Lloyd Blankfein an der Spitze von Goldman Sachs gehandelt. Nun dürfte es so weit sein, wie die New York Times berichtet. Goldman Sachs ist so etwas wie die Speerspitze des Kapitalismus, steht für Profitmaximierung und politische Einflussnahme, Kritiker geißeln das Bankhaus regelmäßig als Inbegriff der Gier. US-Präsident Donald Trump bekleidete schon einige Goldmänner mit wichtigen Ämtern, darunter Steven Mnuchin als Finanzminister und Gary Cohn als Wirtschaftsberater, Letzterer ist schon Geschichte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Was eine Heuschrecke am AC Milan findet

Posted by hkarner - 13. Juli 2018

Jakob Pallinger, 12. Juli 2018, 09:00 derstandard.at

Weil es bei dem italienischen Fußballklub finanziell bergab geht, übernimmt ihn ein amerikanischer Hedgefonds

Während alle Welt auf die Nationalmannschaften der Fußball-WM blickt, kann dabei so manche Klub-Veränderung untergehen. So hat der AC Milan zwar im Moment eine Spielpause, im Hintergrund des Vereins rumort es aber gewaltig. Der US-Hedgefonds Elliott hat dort das Ruder übernommen und will dem Verein mit einer Finanzspritze von 50 Millionen Euro unter die Arme greifen. Die Übernahme fügt sich in eine Reihe von Geschäftsführer- und Investorenwechseln. Vor rund einem Jahr übernahm der chinesische Geschäftsmann Li Yonghong den Verein von dem ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi für 740 Millionen Euro. Allerdings war schon zu Beginn unklar, woher Li die Mittel für die Finanzierung nahm. Jedenfalls einen Teil des Geldes schoss die Anlagegesellschaft Elliott zu, welche die Darlehen hoch verzinste. Li soll allerdings bei der Rückzahlung der Kredite in Verzug geraten sein, seit Monaten hatte er bereits Investoren gesucht, welche die Zahlungsverpflichtungen des Vereins stemmen sollten.

Größter aktivistischer Hedgefonds

Nun wird Elliott Mehrheitseigentümer. Die von Paul Singer geleitete Anlagegesellschaft gilt als größter aktivistischer Hedgefonds der Welt. Die sogenannten „Heuschrecken“ sind Fonds, die offensiv in Unternehmen investieren, um Gewinne für Anleger herauszuschlagen, und oftmals das Management beeinflussen, um dies zu erreichen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Rom dreht Renzis Jobreform zurück

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, 5. Juli 2018, 07:00 derstandard.at

Die neue italienische Regierung erschwert die Befristung von Arbeitsplätzen und will Abwanderung von Betrieben verhindern.

Die italienische Regierung hat zu Wochenbeginn das „Gesetz der Würde“ erlassen. Damit wird auch der Arbeitsmarkt umgekrempelt, befristete Arbeitsverträge werden in Zukunft erschwert. Lohnnebenkosten für solche Arbeitsverhältnisse werden verteuert, höhere Abfindungen bei ungerechtfertigten Vertragsauflösungen gefordert. Befristete Arbeitsverhältnisse sollen künftig maximal 24 (bisher 36) Monate dauern können und nur noch vier (bisher fünf) Mal verlängert werden können. Außerdem sollen Betriebe, die öffentliche Hilfen erhalten haben, diese zurückzahlen, wenn sie innerhalb von fünf Jahren Produktionen ins Ausland verlagern. Laut dem Unternehmerverband Confindustria werden die Firmen infolge der neuen Maßnahmen künftig mit Neueinstellungen zögern. Der Handelsverband Confcommercio kritisierte das Paket: „Ein Schuss nach hinten“, heißt es. Die Befürchtungen, dass dadurch die Schwarzarbeit wieder zunimmt, werden selbst von den Gewerkschaften geteilt, die sich jedoch offiziell zum neuen Dekret bekennen.

Regionales Gefälle geblieben

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Liechtensteinische Landesbank übernahm Semper Constantia Privatbank

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

4. Juli 2018, 18:50 derstandard.at

Kaufpreis betrug rund 185 Mio. Euro – Ex-Hauptaktionäre zu 6 Prozent an der LLB beteiligt

Wien/Vaduz – Die Semper Constantia Privatbank AG gehört nun zur Gänze der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB). Die Komplettübernahme, die rund 185 Mio. Euro kostete, sei per heute, Mittwoch, abgeschlossen worden, teilte die LLB in einer Aussendung mit. Der Kaufvertrag war kurz vor Weihnachten unterzeichnet worden. Die Akquisition der Semper Constantia ermögliche es, Österreich als „dritten wichtigen Heimmarkt“ – neben Liechtenstein und der Schweiz – zu etablieren und das „Leistungsangebot in Österreich signifikant auszubauen“.

Die Übernahme eröffne der LLB-Gruppe auch den Eintritt in den österreichischen Markt für Fondsdienstleistungen. Mehr als 18 Milliarden Euro Mit der am 3. April abgeschlossenen Übernahme der LB (Swiss) Investment AG in Zürich sicherte sich die LLB bereits den Eintritt in den Schweizer Fondsmarkt. Nun baut die Gruppe laut Eigenangaben auch ihr Fondsgeschäft in Österreich stark aus. „Die beiden Akquisitionen stellen für uns einen Quantensprung in der Umsetzung unserer Strategie ‚StepUp2020‘ dar“, meint CEO Roland Matt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der FPÖ fällt das Regieren schwer

Posted by hkarner - 4. Juli 2018

BlogEric Frey1. Juli 2018, 16:31, derstandard.at

Die Performance der blauen Minister ist schwach bis blamabel – das nützt vor allem der ÖVP

Für das Arbeitszeitgesetz ist eigentlich das Arbeitsministerium zuständig, und das ist in den Händen der FPÖ-Mega-Ministerin Beate Hartinger-Klein. Auffallend ist, dass dieses Ministerium in den Gesetzesentwurf für den Zwölfstundentag gar nicht eingebunden war – der entstand per Initiativantrag in den Parlamentsklubs von ÖVP und FPÖ.

Eine ministerielle Handschrift hätte der recht stümperhaft verfassten Novelle vielleicht gutgetan, aber offenbar wollte die Regierungsspitze nicht Hartinger-Klein die Schlüsselrolle bei der Präsentation und Verteidigung der Pläne überlassen. Bei ihren Aussagen zur Auflösung oder Nichtauflösung der Unfallversicherung AUVA hatte sie zu viel Porzellan zerschlagen.

Und auch in ihrer einzigen Wortmeldung zum Zwölfstundentag trat sie sogleich ins Fettnäpfchen, indem sie mit bissigen Worten erläuterte, warum Arbeitnehmer in Zukunft Überstunden nicht „justament“ ablehnen dürfen – eine Option, die Parteichef Heinz-Christian Strache kurz darauf in das Gesetz hineinreklamierte.

Kickls peinlicher Auftritt Den Rest des Beitrags lesen »

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