Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Deutsche Bank muss Investmentbanking-Ausstieg durchrechnen

Posted by hkarner - 16. April 2018

16. April 2018, 08:00 derstandard.at

Einem Insider zufolge soll die Berechnung auf Geheiß der EZB-Aufsicht passieren. Ein Zusammenhang mit dem Chefwechsel bestehe jedoch nicht

Frankfurt – Die Deutsche Bank muss einem Insider zufolge auf Anweisung der EZB-Bankenaufsicht durchrechnen, was die Abwicklung des Investmentbanking kosten würde. Die Berechnungen liefen schon seit einiger Zeit und stünden nicht im Zusammenhang mit dem Chefwechsel bei Deutschlands größtem Geldhaus, sagte die mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag.

Die Deutsche Bank solle simulieren, wie sich der Wert des Kapitalmarkt- und Derivategeschäfts entwickelt, wenn sie als zahlungsfähiges Institut das Neugeschäft plötzlich einstellt. Es gehe also nicht um eine Abwicklung im Fall einer Pleite, die deutlich aufwendiger wäre. Die Deutsche Bank erklärte, sie berechne „für Regulatoren routinemäßig die Konsequenzen einer geordneten Abwicklung von Positionen in unseren Handelsbüchern“. Die EZB lehnte eine Stellungnahme ab. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kurz-Beraterin Mei-Pochtler: „Werte sind wichtiger als Herkunft“

Posted by hkarner - 12. April 2018

InterviewAndreas Schnauder, 12. April 2018, 08:00 derstandard.at

Der Kanzler hat die Beraterin engagiert, um eine Strategie für Österreich und den Weltraum auszuarbeiten

STANDARD: Sie wollen mit Think Austria eine langfristige Strategie für Österreich entwickeln und zur evidenzbasierten Politik beitragen. Worum geht es?

Antonella Mei-Pochtler: Man sollte bei politischen Handlungen immer die Wirkung, die konkreten Ergebnisse messen, so wie in einem Unternehmen. Klarerweise geht es hier nicht nur um ökonomische Kriterien, sondern es muss auch der öffentliche Wert evaluiert werden. Aber da gibt es Messlatten. Wir brauchen ein Wirksamkeitsbarometer und einen Expertenpool.

STANDARD: Gibt es nicht genug Experten in Ministerien und Instituten, die ohnehin regelmäßig beigezogen werden?

Mei-Pochtler: Die Bereiche sind so vernetzt und komplex, dass heute nicht einmal ein Leonardo da Vinci den vollen Durchblick hätte. In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron, in Kanada Premier Justin Trudeau ähnliche Stellen installiert, auch Singapur und Großbritannien haben vergleichbare Gremien. Das machen sie alle, um neben dem Tagesgeschäft nach vorn zu schauen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gute Freundschaft mit China belebt das Geschäft

Posted by hkarner - 8. April 2018

Andreas Schnauder aus Peking, 8. April 2018, 19:18 derstandard.at

Österreichische Firmen räumen in China groß ab, Menschenrechte bleiben eher ausgespart. Ein heikles Manöver gelang offenbar bei der Seidenstraße

Österreichs politische Spitzenrepräsentanten haben beim offiziellen Staatsbesuch in China viel erreicht. So stehen die Chancen gut, dass der Schönbrunner Zoo wieder ein Pandamännchen erhalten wird. Präsident Xi Jinping habe zugesichert, das Anliegen Wiens „sehr wohlwollend prüfen zu werden“, erklärte sein Pendant Alexander van der Bellen nach dem Treffen im Volkskongress. Dort hatte der Bundespräsident eine hochrangige Delegation mit Kanzler Sebastian Kurz, vier Ministern und zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur angeführt, um neben Xi Ministerpräsident Li Keqiang und weitere Regierungsvertreter Chinas zu besuchen.

Viele Freundlichkeiten

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Hypo-Prozess gegen Ex-Chef Pinkl und Co endet mit Freisprüchen

Posted by hkarner - 5. April 2018

5. April 2018, 12:18 derstandard.at

Die Richterin fand keinen Hinweis auf vorsätzliches Fehlverhalten, der Staatsanwalt meldet Nichtigkeit und Berufung an

Klagenfurt – Der Strafprozess gegen den gesamten im Jahr 2009 amtierenden Vorstand der Hypo Alpe Adria am Landesgericht Klagenfurt hat am Donnerstag mit Freisprüchen für alle fünf Angeklagten geendet. Einzelrichterin Sabine Roßmann erklärte, sie habe diese Urteile nicht im Zweifel, sondern in der vollen Überzeugung gefällt, dass die Angeklagten nichts falsch gemacht und nichts unterlassen hätten. Staatsanwalt Andreas Höbl warf Ex-Vorstandsvorsitzendem Franz Pinkl, Ex-Vorstand Andreas Dörhöfer und drei weiteren Ex-Vorständen vor, kurz vor der Verstaatlichung am 14. Dezember 2009 den Aufsichtsrat der Hypo Alpe Adria nicht ausreichend informiert und dadurch die Liquiditätsprobleme verschleiert zu haben. Die Vorstände hätten in der Sitzung vom 10. Dezember berichten müssen, dass der Mehrheitseigentümer, die Bayerische Landesbank (BLB), das Money Market Limit Agreement (MMLA) von 500 Millionen Euro sowie drei weitere Kredite in Gesamthöhe von 650 Millionen gekündigt hat. Er verwies auf die prekäre Liquiditätslage der Bank, die durch die Kündigung der Kreditlinien wesentlich verschärft worden sei.

Die Verteidigung hatte Freisprüche gefordert und sich unter anderem auf das Sachverständigengutachten berufen, das keine Gefährdung der Liquidität durch die Kündigung der Kreditlinien habe feststellen können. Damit habe es keine wirtschaftlichen Auswirkungen gegeben, folglich sei eine Sonderberichterstattung auch nicht notwendig gewesen, meinte Pinkls Anwalt Gernot Murko. Die Aufsichtsratssitzung habe zwei Tage vor der Verstaatlichung stattgefunden, sechs Mitglieder des Aufsichtsrats hätten über die Informationen ohnehin verfügt, die Vertreter der Minderheitseigentümer hätten keine Möglichkeit gehabt, Einfluss zu nehmen. „Die Berge sind gekreißt, ein Mäuslein ward geboren“, kommentierte Murko das lange Verfahren.

Kritik an Staatsanwaltschaft

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Automatisierung: Österreich bei gefährdeten Jobs im Mittelfeld

Posted by hkarner - 3. April 2018

3. April 2018, 17:43 derstandard.at

Hierzulande bestehe 49 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass ein Job automatisiert wird, so eine Studie der OECD. In der Slowakei sind die Jobs am stärksten gefährdet

Wien – Österreich liegt im Mittelfeld von 32 untersuchten OECD-Ländern, wenn es um die Gefährdung von Arbeitsplätzen durch die zunehmende Automatisierung geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Job automatisiert und verloren geht, liegt bei 49 Prozent. Am stärksten gefährdet ist die Slowakei mit 62 Prozent, am geringsten Neuseeland mit 39 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 48 Prozent. Laut der heute veröffentlichten OECD-Studie können rund 14 Prozent der Jobs in den untersuchten 32 Ländern relativ leicht automatisiert werden – die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei über 70 Prozent. Das entspricht über 66 Millionen Arbeitnehmern. Zusätzliche 32 Prozent der Jobs dürften bedeutenden Veränderungen unterworfen werden. Ein großer Teil der Aufgaben könnte automatisiert werden und damit die benötigten Anforderungen für diese Jobs verändern.

Industrie und Agrarwirtschaft besonders betroffen

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Trumps nächste Attacke: US-Post verliert durch Amazon Milliarden

Posted by hkarner - 3. April 2018

1. April 2018, 12:32, derstandard.at

Der US-Präsident setzt die Angriffe gegen den Handelsriesen fort. Wahrscheinlich ist, dass er eine persönliche Fehde mit Bezos austrage

Washington – US-Präsident Donald Trump hat in seiner öffentlichen Attacke gegen den Handelsriesen Amazon nachgelegt. Die US-Postbehörde verliere durch Amazon Milliardensummen, kritisierte Trump am Samstag früh (Ortszeit) in einer Nachricht auf Twitter. Bei jedem Paket, das die Post für Amazon ausliefere, mache sie im Durchschnitt 1,50 Dollar (1,22 Euro) Verlust. Dieser Betrug müsse aufhören, forderte er. Einen Beleg für diese Zahlen nannte Trump nicht. Die US-Post USPS macht seit Jahren Verluste, was aber vor allem auf das nachlassende Briefgeschäft zurückgeht. Der Paketversand beschert der unabhängigen Behörde dagegen Zuwachs. Trump hatte schon in den vergangenen Tagen massiv gegen den Online-Händler ausgeteilt. Jüngst hat er dem US-Internetkonzern vorgeworfen, zu wenig Steuern zu zahlen und der heimischen Wirtschaft zu schaden. Schon „lange vor der Wahl“ zum Präsidenten habe er seine Bedenken gegenüber Amazon geäußert, schrieb er vergangene Woche. Anders als andere Firmen zahle der Konzern „wenige oder gar keine Steuern“ an den Staat und benutze das US-Postwesen als „Boten“.

Riesige Verluste

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Post liebäugelt mit Beteiligung an Volksbanken

Posted by hkarner - 31. März 2018

Genau, so schaut ein genossenschaftliches Banken-Modell aus. Aber vielleicht wird die Post AG zur Genossenschaft! (hfk)

Renate Graber, 31. März 2018, 09:00, derstandard.at

Auf die Scheidung zwischen Post und Bawag könnte eine Hochzeit folgen. Die Post könnte sich am Volksbankensektor beteiligen: mit mehr als 30 Prozent

Wien – Die Bawag PSK hat sich von der Österreichischen Post AG getrennt und zieht aus den Postfilialen aus. Von den rund 320 beamteten Postlern, die als Finanzberater an den Bawag-Schaltern der Postämter gearbeitet haben, hat die Bank schon rund 140 zurückgeschickt. Für die pensionsfähigen unter ihnen wird an einem Sozialplan gebastelt, die jüngeren sollen umgeschult und in den Postbetrieb eingegliedert werden. Parallel dazu sucht die teilstaatliche, börsennotierte Post (knapp 53 Prozent hält die Öbib) nun dringend nach einem neuen Bankpartner – und könnte diesmal in einer echten Ehe landen, und zwar mit den österreichischen Volksbanken, konkret der Volksbank (VB) Wien AG. Angepeilt wird, gut informierten Kreisen zufolge, eine Beteiligung der Post, von rund 35 Prozent ist die Rede.

Weit gediehene Überlegungen

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Die Deutsche Bank sucht einen neuen Chef

Posted by hkarner - 28. März 2018

Christoph Reichmuth, 27. März 2018, 17:54 derstandard.at

Bei der Deutschen Bank muss offenbar Chef John Cryan seinen Posten räumen. Auch eine Vorstandskollegin muss um ihren Job bangen

Die schlechten Ergebnisse bei Deutschlands größtem Geldhaus sorgen für atmosphärische Störungen zwischen Bank-Chef John Cryan und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner – mit dem Ergebnis, dass sich der gebürtige Österreicher Achleitner nach einem neuen Chef für die Deutsche Bank umsehen soll. Das berichtete jedenfalls die britische Times. Es kursieren sogar bereits Namen möglicher Nachfolger für den 57-jährigen Briten John Cryan, dessen Vertrag noch bis zum Jahr 2020 läuft. Achleitner, der vor seinem Wechsel zur Deutschen Bank für den Versicherungsriesen Allianz und die US-Investmentbank Goldman Sachs arbeitete, habe unter anderem den Europa-Statthalter von Goldman, Richard Gnodde, angesprochen, ob dieser den Job übernehmen wolle, berichtete die Zeitung. Gnodde habe abgewunken.

Auch mit den Chefs der italienischen Großbank Unicredit und des britischen Finanzhauses Standard Chartered, Jean Pierre Mustier und Bill Winters, sei Achleitner in Kontakt getreten. Die Deutsche Bank, Unicredit und Standard Chartered wollten keinen Kommentar abgeben. Mustier selbst hatte im Jänner einem Wechsel eine klare Absage erteilt. Auch von den Großaktionären der Deutschen Bank, dem chinesischen Mischkonzern HNA, dem Emirat Katar und dem US-Vermögensverwalter Blackrock gab es keine Stellungnahme zum Bericht.

Kaum Erfolge beim Sanierungskurs

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Vorsorgekassen müssen Sicherheitsnetz knüpfen

Posted by hkarner - 27. März 2018

Bettina Pfluger, 27. März 2018, 17:59 derstandard.at

Die Finanzmarktaufsicht sorgt mit der neuen Bilanzverordnung dafür, dass auch Vorsorgekassen für mögliche Bedrohungen abgesichert sind

Wien – Nach den Banken und Versicherungen zieht die Finanzmarktaufsicht FMA nun bei den Vorsorgekassen quasi ein Auffangnetz ein, das die Branche durch holprige Zeiten bringt. Mit der Bilanzverordnung müssen die Vorsorgekassen künftig eine Kapitalgarantierückstellung bilden. Diese soll als Vorsorge für geplante künftige Aufwände dienen. Was für Laien nach wenig Aufwand klingt, stellt die Branche aber durchaus vor Herausforderungen. Denn unklar ist, in welcher Höhe die Rückstellung zu bilden sein wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen, ein wirtschaftlicher und politischer Machtfaktor

Posted by hkarner - 26. März 2018

Analyse Renate Graber,24. März 2018, 16:00 derstandard.at

Zucker, Mehl und Stärke, Banken, Versicherungen und Medien: Die wahre Stärke des Raiffeisensektors ist seine politischen Vernetzung

Die Macht von Raiffeisen zu vermessen ist keine einfache Angelegenheit. Natürlich, man kann den Genossenschaftssektor, der gerade den 200. Geburtstag seines Gründers feiert, in Zahlen fassen – und die machen was her. Unterm Giebelkreuz versammeln sich rund 1500 Genossenschaften, an die 200.000 Beschäftigte und 500 Beteiligungsgesellschaften. Rund 90 Lagerhaus-Genossenschaften, 433 Raiffeisenkassen, acht Raiffeisenlandesbanken, Raiffeisen Bank International (RBI; in 14 osteuropäischen Ländern aktiv), Zuckerfabriken (Agrana), Molkereien Nöm und Bergland, Beteiligungen am Versicherungskonzern Uniqa, an Baugesellschaft Strabag und Medien wie Kurier, Kronen Zeitung, News, Trend und Profil: Raiffeisen hat sein grünes Netz flächendeckend über Österreich geworfen. So vermessen, ist der grüne Riese, die Genossenschaft, deren Zweck es ist, „den Menschen langfristig Nutzen zu stiften“ (Ex-Generalanwalt Christian Konrad 2005), einer der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Fragt man hingegen Raiffeisen-Manager und Funktionäre, fällt die Einordnung anders aus. Die Macht des Sektors werde maßlos überschätzt, meinte etwa Ex-RBI-Chef Karl Sevelda. Und Konrad, der als Oberboss (Generalanwalt) bis 2012 als personifizierter Machtfaktor im Lande galt und bis zu 86 Funktionen gleichzeitig innehatte, räumte erst bei seinem Abschied ein, dass er „ein gewisses Maß an Autorität“ habe, man ihm folge, „auch wenn ich nichts anschaffen kann“.

Politisches Schwergewicht

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