Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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40 Prozent der Wiener Unternehmer haben Migrationshintergrund

Posted by hkarner - 14. Oktober 2018

Regina Bruckner, 13. Oktober 2018, 12:00 derstandard.at

Die Zahl der ausländischen Entrepreneure in Österreich steigt. Nicht alle nehmen freiwillig diesen Weg

„Als Friseur musst du ein bisschen verrückt sein. Ich will wie Zohan sein.“ Noch ist Hasan Ali Duran nicht so weit, dass die Damenwelt vor dem eigenen Salon Schlange steht wie bei Zohan – seinem boratähnlichen Vorbild aus dem aberwitzigen Klamaukfilm Leg dich nicht mit Zohan an. Noch hat er Lehrjahre vor sich – bei Joel’s Dreamhair im fünften Wiener Gemeindebezirk. Bis er, wie sein vom US-Blödler Adam Sandler verkörpertes Vorbild, Frauen mit seinem „silky smooth“-Stil glücklich macht, wird der 19-Jährige wohl noch viele Haare vom Boden aufkehren. Schicke schwarze Maojacke, aschblondes, akkurat geschnittenes Haar, fein säuberlich gestutzter Schnurrbart, seine Profession trägt der junge Mann schon jetzt mit Stolz und Lausbubenhaftigkeit vor sich her. Kunden hält er mit überschwänglicher Geste und angedeuteter Eleganz die Tür zur Gasse auf – Zohan lässt grüßen.

Sein eigener Herr

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Abbauerlös aus alter ÖVAG 13-mal höher als erwartet

Posted by hkarner - 9. Oktober 2018

Jetzt weiss man, wieso die besonders helle Frau Fekter keine Bad Banks wollte! (hfk)

9. Oktober 2018, 05:50 derstandard.at

Die Liquidation der „Bad Bank“ Immigon soll nächstes Jahr eingeleitet werden, sie lagert ihre Personalabteilung an die Heta aus

Wien – Der Abbau der Ex-Krisenbank ÖVAG wird Staat und Volksbankern keine neuen Verluste, sondern einen unerwarteten Geldregen bescheren. Die Altlasten aus Krediten, Wertpapieren und in der ÖVAG-Bad-Bank Immigon zum Verkauf geparkten Firmen wurden weitestgehend abgebaut. Mit den Verwertungen ist zurzeit 13-mal mehr in der Kassa als bei Beginn des Abbaus Mitte 2015 erwartet.

Gut für den Fiskus

Das ist gut für den Staatshaushalt. Die ehemalige Volksbanken AG (ÖVAG) musste 2009 und 2012 mit rund 1,25 Steuermilliarden vom Staat aufgefangen werden. Mitte 2015 wurde sie zerschlagen, der „gute Teil“ ging an die Volksbank Wien. Mit der ÖVAG-Resteverwertung begann die Immigon. „Da kommt schon was zurück“, sagt Immigon-Chef Stephan Koren. Anfangs wurde geschätzt, dass im Abbauvehikel bestenfalls um die 50 Millionen Euro Eigenkapital (de facto als Liquidationserlös) überbleiben werden. Tatsächlich enthält die Bilanz der Immigon Portfolioabbau AG schon Ende 2017 rund 674 Millionen Euro Eigenkapital. Damit stand man beim gut Dreizehnfachen des Angenommenen. Wie viel es am Schluss wird, hänge davon ab, wie die Ergebnisse heuer und 2019 aussehen werden, so Koren, und wie viel die Liquidation abschließend kostet. Jedenfalls seien die Erwartungen deutlich übertroffen worden. “ Den Rest des Beitrags lesen »

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Nobelpreis als Symbol gegen ökonomische Trutzburg

Posted by hkarner - 8. Oktober 2018

derstandard.at
8. Oktober 2018, 18:53

Die beiden US-Ökonomen Paul Romer und William Nordhaus wurden für ihre Arbeiten rund um Klimawandel und technologische Innovation ausgezeichnet

Wien – Da sage noch einer, die Ökonomie sei kein selbstkritisches, kein streitbares Fach. Die höchste Auszeichnung, die Wirtschaftswissenschaftern vorbehalten ist, die als Wirtschaftsnobelpreis bezeichnete Trophäe der schwedischen Nationalbank, geht dieses Jahr an die US-Ökonomen William Nordhaus und Paul Romer. Beide haben sich unter Kollegen nicht nur Freunde, sondern eine beachtliche Liste an Feinden gemacht.

Paul Romer hatte vor allem als Chefökonom der Weltbank für Kontroversen gesorgt. In seiner kurzen Amtszeit in der Washingtoner Institution setzte er sich für eine klarere Sprache und weniger Floskeln in Weltbank-Berichten ein. Der Kampf gipfelte im Frühjahr 2017 in einer E-Mail, in der er seinen Mitarbeitern eine Art Dienstanweisung dazu erteilte, wie oft sie das Wort „und“ verwenden dürfen. Sollten in einem Text mehr als 2,6 Prozent der Wörter auf „und“ entfallen, sei die Publikation nicht erlaubt, so Romer, der damit glaubte, kürzere sowie prägnantere Texte zu fördern.

Die Mail wurde an die US-Presse geleakt und löste einen Miniskandal um die Art und Weise aus, wie der Chefökonom der Weltbank seinen Job ausübt. Kurze Zeit später, im Jänner 2018, war der US-Amerikaner seinen Job in der Weltbank auch schon los. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gottfried Haber wird neuer Präsident des Fiskalrats

Posted by hkarner - 6. Oktober 2018

5. Oktober 2018, 13:42 derstandard.at

Der Wirtschaftsökonom folgt ab November Bernhard Felderer nach. Der Beschluss fällt kommenden Mittwoch im Ministerrat

Wien – Gottfried Haber wird neuer Präsident des Fiskalrates, der die Einhaltung der EU-Sparvorgaben in Österreich überwacht. Das hat Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) am Freitag angekündigt. Der 45-jährige Wirtschaftsökonom arbeitet an der Donau Universität Krems und gilt als ÖVP-nahe. Er tritt mit 1. November die Nachfolge von Bernhard Felderer an, der ein Jahr vor Ablauf des Mandats abgetreten ist. Bruno Rossmann, Budgetsprecher und Klubobmann der Liste Pilz, kann der Ernennung einiges abgewinnen: „Es ist zwar wenig überraschend, dass die ÖVP erneut einen Mainstream-Ökonomen an der Spitze des Fiskalrats installiert, aber dennoch eine verpasste Chance für einen dringend nötigen Paradigmenwechsel.“ Dennoch: „Fachlich habe ich Gottfried Haber in den Budget-Expertenhearings als dialogorientierten Experten kennengelernt, dessen ökonomische Sichtweise ich zwar oftmals nicht teile, der diese aber auch dann vertritt, wenn sie nicht der Regierungslinie entspricht.“ Nicht ganz so freundlich äußert sich SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer, der zwar einerseits Haber fachliche Kompetenz zugesteht, andererseits aber ÖVP-Postenschacher beklagt und fürchtet, dass künftig nicht mehr von „einer Unabhängigkeit des Fiskalrats die Rede sein könne.“ Der Ministerrat wird Habers Bestellung kommenden Mittwoch beschließen. Löger lobte Haber am Freitag als die beste Wahl für die verantwortungsvolle Tätigkeit an der Spitze des Fiskalrates. „Mit Haber wird ein starker Fürsprecher für einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld an der Spitze des Fiskalrates stehen, der nicht zuletzt aufgrund seiner ausgesprochen hohen Fachexpertise im Bereich des Finanz- und Budgetwesens mein vollstes Vertrauen genießt“, so Löger in einer Stellungnahme.

Vizepräsident seit 2013

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IWF warnt vor neuer Finanzkrise

Posted by hkarner - 4. Oktober 2018

Dank an H.G.

3. Oktober 2018, 18:51 derstandard.at

Der Währungsfonds sieht neue Herausforderungen für Regulierer und Aufseher. Er warnt vor Regulierungsunlust und Regellockerungen

Washington/Berlin – Der Internationale Währungsfonds warnt vor neuen Gefahren für die globale Finanzstabilität. In den zehn Jahren seit dem Höhepunkt der großen Finanzkrise seien zwar erhebliche Fortschritte gelungen, um das weltweite Finanzsystem weniger anfällig zu machen, erklärte der IWF am Mittwoch. Es bleibe aber viel zu tun, nicht zuletzt wegen neuer Risiken etwa in Verbindung mit den neuartigen Fintech-Firmen, die im Zuge der Verlagerung der Geldströme ins Internet an Bedeutung gewinnen, und der Cybersicherheit. Auch rein wirtschaftlich und finanzpolitisch seien die Folgen der Finanzkrise vielerorts noch spürbar.

Staatsverschuldungen gestiegen

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Italiens Regierung weist Kritik an Schuldenplänen zurück

Posted by hkarner - 1. Oktober 2018

30. September 2018, 10:04 derstandard.at

Der Wirtschaftminister und Premier Giuseppe Conte verteidigen die Budgetpläne der Regierung. Die Opposition ruft zu Demos auf

Rom – Der italienische Wirtschaftsminister Giovanni Tria verteidigt die Budgetpläne der Regierung in Rom vor wachsender Kritik. Der Haushaltsplan strebe ein Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent 2019 und von 1,7 Prozent 2020 an. Darüber hinaus habe sich die Regierung das Ziel einer Senkung der Staatsschulden von einem Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) in den nächsten drei Jahren gesetzt. Der Budgetentwurf sei keine „Herausforderung“ gegenüber Brüssel, so der Minister im Interview mit der Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ am Sonntag. Tria, der als Garant für Finanzdisziplin gilt, versicherte, dass er nie mit seinem Rücktritt gedroht habe. Es sei zwar zu Verhandlungen mit den Ministern gekommen, seine Demission sei jedoch nie ein Thema gewesen.

Wachsende Kritik aus In- und Ausland

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Staat bleiben laut Fiskalrat Kosten von zwölf Milliarden Euro nach Bankenhilfen

Posted by hkarner - 1. Oktober 2018

28. September 2018, 14:16 derstandard.at

Zum Höhepunkt der Bankenkrise lag die Belastung drei Mal so hoch

Wien – Der Fiskalrat geht davon aus, dass das Bankenhilfspaket auch nach Abwicklung der notverstaatlichten „Bad Banks“ noch elf bis zwölf Milliarden Euro an Schulden hinterlassen wird. Am Höhepunkt der Hilfsmaßnahmen waren es 37,2 Milliarden Euro, sagte Fiskalrats-Experte Johannes Holler am Rande einer Pressekonferenz am Freitag. Gänzlich abgebaut werden sollen die drei Bad Banks bis 2023. Wie stark die Bankenpakete der vergangenen Jahre die Staatsfinanzen belastet haben, lässt sich mit verschiedenen Methoden berechnen. So hat die Statistik Austria am Donnerstag den Schuldenstand der drei Bad Banks veröffentlicht. Insgesamt waren es zuletzt (Stand 2017) 15,1 Milliarden Euro. Ein deutlicher Rückgang von 28,3 Milliarden Euro 2015. Erzielt wurde der Rückgang durch den Verkauf des Vermögens der „Abbaubanken“ HETA (für die Hypo Alpe Adria), KA Finanz (Kommunalkredit) und Immigon (ÖVAG).

Höhepunkt bei 37,2 Milliarden Euro

Der Fiskalrat hat dagegen gemeinsam mit der Österreichischen Nationalbank (OeNB) berechnet, wie viel der Staat für Bankenhilfen bezahlt hat und welche Einnahmen im Gegenzug zurückgeflossen sind. Letzteres über die Dividenden der Bad Banks oder die von anderen unterstützten Banken bezahlten Haftungsentgelte. Laut dieser Rechnung beliefen sich die Kosten für den Staat am Höhepunkt der Hilfspakete auf bis zu 37,2 Milliarden Euro. Die Rückflüsse haben die Belastung auf 27 Milliarden Euro reduziert. Und insgesamt rechnen Fiskalrat und Nationalbank damit, dass der Staat nach der 2023 erwarteten vollständigen Abwicklung der drei Bad Banks noch auf elf bis zwölf Milliarden Euro an Kosten sitzen bleiben dürfte.

Chef zieht sich zurück

Wie der Fiskalrat mitteilte, zieht sich sein Chef Bernhard Felderer nach fünf Jahren an der Spitze mit Ende September zurück. Über die Nachfolge entscheidet die Regierung im Ministerrat – und zwar „demnächst“, wie es im Finanzministerium am Freitag hieß. Felderer begründete seinen Rücktritt ein Jahr vor Ende seines sechsjährigen Mandats mit seinem im März begangenen 77. Geburtstag. Er habe noch viel vor, sagte der gebürtige Kärntner, der lange an Universitäten in den USA und in Deutschland gearbeitet hat, bevor er 1991 Chef des IHS in Wien wurde (bis 2012). So plane er ein Sabbatical in Argentinien und wolle noch einmal an die Universität in Chapel Hill (USA).

Keine gesundheitlichen Probleme

„Wenn ich das alles zusammenrechne, muss ich 110 Jahre alt werden“, sagte Felderer am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien. Daher habe er Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gebeten, ihn ein Jahr vor Auslaufen seiner Amtszeit abzulösen. Gesundheitliche Probleme habe er nicht, auch keine politischen, versicherte Felderer. Der studierte Jurist und Volkswirt war seit 2006 Präsident des Staatsschuldenausschusses, der Ende 2013 in den „Fiskalrat“ überging. Wehmut ob seines Abgangs ließ er auf Nachfrage deutlich durchblicken: „Fragen Sie nicht nochmal, sonst sehen Sie noch Tränen.“ Die Entscheidung über Felderers Nachfolge liegt bei der Regierung. Der Ministerrat wird sich laut Finanzministerium „demnächst“ mit der Personalie befassen. Als möglicher Nachfolger gilt Fiskalrats-Vizepräsident Gottfried Haber von der Donau Universität Krems. Er gilt als ÖVP-nahe, wurde von der Partei zuletzt für Budgethearings im Nationalrat nominiert und 2014 von der nunmehrigen niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner als Finanzminister ins Gespräch gebracht.

Nachfolge noch unklar

Wer Felderer nachfolgen wird, sagte das Finanzministerium am Freitag nicht. In einer gemeinsamen Aussendung lobten Kurz und Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) Felderer „starken Fürsprecher von geringerer Staatsverschuldung und einer niedrigeren Steuer- und Abgabenquote“: „Als Präsident des Fiskalrats hat Professor Bernhard Felderer oft die Finger in die Wunde gelegt, um auf dringend nötige Reformen im Staatsgefüge aufmerksam zu machen.“ Felderer selbst zeigte sich zum Abschied durchaus zufrieden mit dem Zustand der Staatsfinanzen in Österreich und Europa. In der EU gebe es kein Defizit mehr über drei Prozent der Wirtschaftsleistung: „Wir sind auf dem Weg zu mehr Finanzstabilität und können ruhiger als 2008 einer möglicherweise kommenden Krise entgegensehen.“ (APA, 28.9.2018) – derstandard.at/2000088275854/Staat-bleiben-laut-Fiskalrat-Kosten-von-zwoelf-Milliarden-Euro-nach

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Modernes Banking spaltet die Österreicher

Posted by hkarner - 29. September 2018

Bettina Pfluger, 29. September 2018, 14:00 derstandard.at

Für Bezahlen und Banking gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten. Das Verhalten der Kunden teilt Österreich in zwei Hälften, zeigt eine Studie.

Wie stehen die Österreicher zum Bargeld? Bezahlen sie lieber mit Karte oder bar? Nutzen sie Onlinebanking, oder brauchen sie noch eine Bankfiliale? Und wie sieht es mit den Angeboten von Fintechs und Kryptogeld aus? Diesen Fragen ist die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) nachgegangen. Die Ergebnisse der Studie „How Austrians bank and pay in an increasingly digitalized world“ zeigen deutlich: „Es gibt eine digitale Trennlinie“, erklärt Doris Ritzberger-Grünwald, Direktorin der Hauptabteilung Volkswirtschaft der OeNB. Die eine Seite agiert digital und modern, zahlt oft mit Karte oder kontaktlos, macht Onlinebanking und braucht die Infrastruktur einer Bank nicht unbedingt. Die andere Hälfte setzt auf Bargeld, geht regelmäßig in eine Bankfiliale und ist „weit entfernt vom Onlinebanking“, sagt Ritzberger-Grünwald. So nutzen 58 Prozent der Österreicher ab dem 15. Lebensjahr Onlinebanking, 32 Prozent besuchen einen Bankschalter höchstens einmal im Jahr, und 50 Prozent bezahlen mit der Karte – gern auch kontaktlos. Demgegenüber stehen 43 Prozent, die zumindest einmal im Monat zum Bankschalter gehen.

Hohe Affinität

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Bankenaufsicht geht angeblich an FMA

Posted by hkarner - 26. September 2018

25. September 2018, 20:41 derstandard.at

Um Regulierung sollen sich verstärkt Finanzminister und Parlament kümmern

Wien – Die bisher zwischen Finanzmarktaufsicht (FMA) und Nationalbank (OeNB) aufgeteilte Bankenaufsicht soll an die FMA gehen, berichtet die „Presse“ in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Die aufwendige und kostspielige Doppelgleisigkeit hatte auch der Rechnungshof (RH) kritisiert und empfohlen, sie in einer Hand zusammenzulegen.

Nach langem Hin und Her habe die FMA nun den Zuschlag bekommen, doch müsse sich die Behörde künftig auf ihre Kernaufgaben, nämlich die Aufsicht, konzentrieren. Die Regulierung gehöre nicht dazu, sie solle nach dem neuen Modell verstärkt vom Finanzminister und dem Parlament wahrgenommen werden. Jene OeNB-Mitarbeiter, die bisher für die Prüfung und Analyse im Bereich der Bankenaufsicht zuständig waren, sollen zur FMA wechseln, heißt es. Nicht zur FMA würden jene OeNB-Abteilungen wandern, die für die Bereitstellung von Meldedaten, Statistiken und sonstigen für die Aufsicht notwendigen Informationen zuständig sind. Sie würden in der Nationalbank bleiben und der FMA alle notwendigen Daten zur Verfügung stellen bzw. den Zugriff darauf gewährleisten. Für die FMA-Variante habe sich die Koalition entschieden, da es für die Zentrierung der Bankenaufsicht bei der OeNB einer Verfassungsänderung und damit einer Zweidrittelmehrheit im Parlament bedurft hätte, so die Zeitung. (APA, 25.9.2018) – derstandard.at/2000088085600/Bankenaufsicht-geht-angeblich-an-die-FMA

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Milliarden für die Banken: Wurden nach Lehman nur die Reichen gerettet?

Posted by hkarner - 15. September 2018

Gute Analyse. Szigetvari wird immer mehr zum Star-Analytiker. Gratulation dem Standard! (hfk)

András Szigetvari, 15. September 2018, 08:00 derstandard.at

Unzählige Finanzinstitute wurden aufgefangen. Die Rettungsaktionen gelten als teuer unpopulär. Wer so denkt, macht es sich zu einfach

In den zehn Jahren seit Lehman hat sich in weiten Teilen der Gesellschaft die Ansicht durchgesetzt, dass in der Finanzkrise nur die Reichen gerettet wurden. Den Banken wurden milliardenschwere Notpakete nachgeworfen, um Spekulanten und Gläubiger aufzufangen, während die Steuerzahler die Verluste umgehängt bekamen, so der Vorwurf. Und tatsächlich waren Geldgeber der großen Finanzinstitute lange Zeit tabu: Ihre Forderungen wurden beglichen, ganz gleich, wie viel Steuergeld dafür verwendet wurde. Ein Blick zurück auf die entscheidenden Wendepunkte zu Beginn der Finanzkrise 2008 zeigt, dass sich diese Geschichte für die handelnden Akteure etwas anders darstellte. Chaotisch und improvisiert liefen die Rettungsaktionen in der Finanzwelt an. Oft hatte niemand den Überblick – und gerettet wurden eben nicht „nur“ die Reichen. Der Epilog zu Lehman beginnt am 11. März 2008 mit der Investmentbank Bear Stearns. Das Haus zählt nicht zu den größten an der Wall Street, gerät aber an diesem Dienstag in die Schlagzeilen.

Ein Investmenthaus etabliert sich

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