Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Kritik an Leitl: „Dilettantische Reform“

Posted by hkarner - 23. März 2017

Günther Oswald, 23. März 2017, 20:58 derstandard.at

Mit seinen Plänen für eine Wirtschaftskammerreform sorgt Christoph Leitl intern für enormen Unmut. Einige Landeskammern sorgen sich um ihre Existenz

Wien – Die Hoffnung der Zentrale wird sich wohl nicht ganz erfüllen. Einen Aufstand gegen Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl könne er nicht erkennen, sagte deren stellvertretender Generalsekretär Herwig Höllinger am Mittwoch. Zuvor war ein Brief publik geworden, in dem die Landeskammerpräsidenten aus Wien, Niederösterreich, Salzburg und dem Burgenland ihren Unmut über die Reformpläne Leitls kundtaten. Eine der Unterzeichnerinnen, die Niederösterreicherin Sonja Zwazl, deponierte am Donnerstag im Gespräch mit dem STANDARD, sie sei alles andere als erfreut, dass das Schreiben veröffentlicht wurde. Es gehe nur darum, offene „Detailfragen“ intern zu diskutieren. „Mehr steckt da nicht dahinter“, versuchte sie zu kalmieren.

Wirtschaftskammerpräsident möchte, dass die Kammer in Zukunft mit etwas weniger Geld auskommt.

„Respektlos“

Unter Zusage der Vertraulichkeit erzählen hochrangige Kammervertreter aber eine ganz andere Geschichte. Der Reformprozess – Leitl hatte eine Senkung der Kammerbeiträge ab 2019 um 100 Millionen Euro und Einsparungen von weiteren 34 Millionen Euro angekündigt – sei „dilettantisch“ abgewickelt, und die Landeskammern seien „respektlos“ behandelt worden, lautet der zentrale Vorwurf. Was gemeint ist: Eine interne Arbeitsgruppe sei bereits im Mai 2016 eingesetzt worden, bis zuletzt habe es aber wenige bis gar keine Informationen über die Vorhaben gegeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Griechenland lässt Dijsselbloem allein stolpern

Posted by hkarner - 22. März 2017

Markus Bernath aus Athen22. März 2017, 17:42 derstandard.at

Der Eurogruppen-Chef will nicht zurücktreten und bedauert „Missverständnisse“ wegen seiner Äußerungen

Sie waren die eigentlichen Adressaten der Stammtischäußerung von Jeroen Dijsselbloem, doch die griechische Regierung und ihr Sprecher Dimitris Tsanakopoulos fertigten am Mittwoch den Eurogruppen-Chef kühl ab. Eine Vorlage für Extremisten, den Graben zwischen Nord- und Südeuropa erweiternd und „nicht hilfreich“, während Europa gerade in einer Phase des politischen Nachdenkens über seine nächsten Schritte sei, kommentierte der Regierungssprecher in Athen. Und Tsanakopoulos fügte hinzu: „Es ist unnötig, auf den sexistischen Aspekt dieser Bemerkung hinzuweisen.“

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hatte der niederländische Finanzminister, der seit 2013 die Eurogruppe führt, zur Kredithilfe für EU-Länder erklärt: „Als Sozialdemokrat halte ich Solidarität für äußerst wichtig. Aber wer sie einfordert, hat auch Pflichten. Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um Ihre Unterstützung bitten.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonom über Trump: „US-Amerikaner wollen keine Nüsse pflücken“

Posted by hkarner - 21. März 2017

András Szigetvari21. März 2017, 13:00 derstandard.at

Kritik am Freihandel wächst. Ein Megadeal im Pazifik scheiterte an Trumps Widerstand. Verlierer sind laut Vu Thanh ärmere Länder

Als eine seiner ersten Amtshandlungen unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Dekret zum Ausstieg seines Landes aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP. Zwölf Staaten, darunter die USA, Australien und Japan, aber auch ärmere Länder wie Vietnam und Malaysia, hatten sich auf TPP geeinigt. Trump bezeichnete den von Barack Obama mitinitiierten Pakt als „Vergewaltigung“ von US-Interessen. Verlierer sind laut dem Ökonomen Vu Thanh Tu Anh die ärmeren Länder.

STANDARD: Was bedeutet der Rückzug der USA aus TPP für Vietnam.

Vu Thanh: Die Entscheidung hat Unzufriedenheit ausgelöst. Vietnam hatte sich viel erwartet.

STANDARD: Was genau? Den Rest des Beitrags lesen »

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Causa AWS: Was Sonja Hammerschmid vorgeworfen wird

Posted by hkarner - 20. März 2017

20. März 2017, 17:42 derstandard.at

Die Staatsanwaltschaft ließ Razzien in der staatlichen Förderbank AWS durchführen

Wien – Die staatliche AWS (Austria Wirtschaftsservice) hat am Freitag Besuch von Ermittlern bekommen, die sich laut Krone Unterlagen über brisante Förderfälle abholten. Politisch ist die Sache freilich noch heißer: Es geht um Zusagen, die von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) in ihrer früheren Funktion als Abteilungsleiterin der AWS getätigt wurden. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt deswegen wegen Verdachts der Untreue gegen Hammerschmid. Für die Ministerin, die jede Schuld von sich weist, aber nicht näher auf die Causa eingehen will, gilt die Unschuldsvermutung. Als Basis der Ermittlungen dient ein interner Prüfbericht der AWS, der schwere Verfehlungen konstatiert. Dem STANDARD liegt das Papier vor, hier die wichtigsten Informationen zur Causa: Den Rest des Beitrags lesen »

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G20: Trump-Regierung verhindert Bekenntnis zum Freihandel

Posted by hkarner - 19. März 2017

18. März 2017, 18:57 derstandard.at

 G20-Länder nach US-Blockade nur mit Minimal-Konsens zum Handel – IWF-Chefin warnt davor, die Erholung der Weltwirtschaft auszubremsen

Baden-Baden – In der G20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer ist der Handelskonflikt mit den USA offen ausgebrochen. Die neue Regierung in Washington verhinderte nach heftigem Widerstand ein gemeinsames Bekenntnis zu freiem Handel und gegen Marktabschottung. Die Finanzminister und Notenbankchefs verständigten sich am Samstag nach zweitägigem Ringen in Baden-Baden nur auf einen Minimalkonsens. In der Abschlusserklärung heißt es knapp: „Wir arbeiten daran, den Beitrag des Handels für unsere Volkswirtschaften zu stärken.“ Damit konnte Gastgeber Deutschland trotz teils nächtelanger Kompromisssuche nur eine Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner erreichen. Themen wie Prinzipien für robustere Volkswirtschaften oder Investitionspartnerschäften für Afrika gerieten in den Hintergrund. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sozialforscher: „Es wird ohne Crash leider nicht mehr gehen“

Posted by hkarner - 15. März 2017

Günther Strobl, 15. März 2017, 07:00 derstandard.at

Peter Zellmann sieht den Grund für die Probleme am Arbeitsmarkt in falschen Überschriften und Polit-Entscheidungen

Wien – „Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Sie kommt mit aller Wucht, erfasst alle Bereiche und wird viele der bestehenden Arbeitsplätze vernichten.“ Peter Zellmann, empirischer Sozialforscher aus Wien mit Schwerpunkt Bildung, Lebensstil, Zukunft ist skeptisch, dass der Übergang in die neue Zeit noch auf sanfte Weise gelingen kann. Zu viel sei verabsäumt worden in den vergangenen Jahren. „Es wird ohne Crash leider nicht mehr gehen, davon bin ich jetzt überzeugt“, sagte Zellmann im Gespräch mit dem STANDARD. „Es gibt seit 20 Jahren Hinweise aus allen Wissenschaftsrichtungen auf diese gesellschaftlichen Entwicklungen. Das wurde und wird noch immer von der Politik ignoriert.“ Falsche Überschriften führten quasi in Permanenz zu falschen Entscheidungen.

Digitalisierung statt Entschleunigung

In seinem eben erschienenen Buch „Die Zukunft, die wir wollen. Was den Menschen wirklich wichtig ist“ (Manz-Verlag, 198 Seiten, 21,90 Euro) gibt Zellmann „Denkanstöße“. Mit der Digitalisierung werde kein Problem gelöst, ist eine seiner Thesen: „Das ist die Fortschreibung des immer Gleichen, Business as usual.“ Statt Entschleunigung, die viele Menschen herbeisehnten, finde mit fortschreitender Digitalisierung eine dramatische Beschleunigung statt. Das treffe auf die App am Handy genauso zu wie auf die sich selbst organisierende Fabrik, die deutlich weniger Beschäftigte weit mehr auf Trab hält als früher.

80 Prozent der Menschen klagten in Umfragen bereits jetzt, wesentlich weniger Zeit zur Verfügung zu haben als jemals zuvor – trotz vermeintlich ersparter Zeit dank der vielen unsichtbaren Helferlein. „Grund ist, dass wir immer mehr Erledigungen in immer kürzere Zeitintervalle hineinpacken,“ sagt Zellmann.

Fortschritt nicht verteufeln

Technik verteufeln ist seine Sache nicht. „Es geht um den richtigen Umgang damit. Der müsse gelehrt werden, in der Schule, im Elternhaus, Hauptsache irgendwo. In der Schule aber würden noch großteils Inhalte vermittelt, als ob wir noch im Industriezeitalter lebten. „Wenn wir so weitermachen, haben wir zwar jede Menge Akademiker, aber alle arbeitslos, weil falsch qualifiziert“, sagte Zellmann. Seiner Ansicht nach wird der Großteil der Menschen künftig im Bereich der persönlichen Dienstleistungen eine bezahlte Beschäftigung finden. „Wenn Roboter mit Robotern sprechen und diese teilweise schon in der Pflege zum Einsatz kommen, ist die persönliche Ansprache, das Zuhörenkönnen, der wirkliche Mehrwert, den der Mensch gegenüber Maschinen bieten kann.“ Dazu sei aber ein gerüttelt Maß an Empathie erforderlich – etwas, das aber nirgendwo gelehrt werde.

Ein Beispiel für eine falsche Überschrift, die in der Folge zu falschen Entscheidungen führt, ist die von der alternden Gesellschaft. „Nicht die Gesellschaft altert, sondern die Menschen werden älter“, sagte Zellmann. Das sei nicht nur nicht dasselbe, sondern bedeute für die meisten Lebensbereiche sogar das Gegenteil. Die Menschen seien fitter als früher, pflegebedürftig seien die Menschen in der Regel erst in den letzten vier Lebensjahren, egal wie hoch der Altersdurchschnitt in der Bevölkerung ist. Dass die „Generation Praktikum“, die sich von einer prekären Stelle zur nächsten hangelt, nicht längst revoltiert, liegt laut Zellmann an Eltern und Großeltern: „Viele haben es zu einem gewissen Wohlstand geschafft, davon profitieren die Kinder.“ Und die ticken in der Regel auch anders, wollen mehr teilen als besitzen. (Günther Strobl, 15.3.2017) – derstandard.at/2000054171249/Sozialforscher-Es-wird-ohne-Crash-leider-nicht-mehr-gehen

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Agrokor und Ina machen Kroatien zu schaffen

Posted by hkarner - 14. März 2017

Adelheid Wölfl, 14. März 2017, 07:07 derstandard.at

Agrokor steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Die von der Sberbank eingeforderte Zahlung von Krediten kann der Lebensmittelriese offenbar nicht leisten

Zagreb/Sarajevo – Kroatien erholt sich zusehends. Zuletzt lagen die Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei über drei Prozent. Der Ökonom Vladimir Cavrak von der Uni in Zagreb bescheinigt der neuen Regierung unter Premier Andrej Plenkovic auch einen relativ guten Start in der Wirtschaftspolitik. Kernpunkte sind eine Steuerreform, Erleichterungen für Unternehmen und der Rückkauf von ehemaligen Anteilen des kroatischen Erdölunternehmens Ina von der ungarischen Mol. Finanziert werden soll das durch den Verkauf von Anteilen der kroatischen Elektrizitätsgesellschaft HEP.

Das Finanzministerium rechnet mit einem Wachstumseffekt von 0,5 Prozent als Folge der Steuerreform. Cavrak meint, es fehle aber weiterhin der politische Wille, Strukturreformen durchzusetzen. Er würde bei den ineffizienten Lokalverwaltungen ansetzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Bankkredit wird zum Auslaufmodell

Posted by hkarner - 13. März 2017

Christoph Urbanek, 13. März 2017, 18:38 derstandard.at

 Strenge Regulierung und Zinslandschaft machen es Banken schwer, langfristige Immobilienkredite zu vergeben

Wien – Immobilientransaktionen, seien es der Erwerb oder der Bau eines privaten Eigenheimes oder gewerbliche Projekte, sind langfristige Unterfangen und benötigen in der Regel auch langfristige Finanzierungen. Das sollte eigentlich auch den Geschäftsstrategien österreichischer Banken entsprechen, die als Folge der Weltfinanzkrise dazu angehalten werden, ihre Kreditrisiken zu reduzieren oder andernfalls umfangreiche Risikovorsorgen zu bilden. Und langfristige Finanzierungen erweisen sich oft als risikoärmer und weisen daher auch tendenziell niedrigere Zinsen auf. Doch derzeit ist das Gegenteil der Fall. Sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich geht der Trend in Richtung kurzläufiger Kreditfinanzierungen – ein Thema, das bei der Immobilienmesse Mipim in Cannes diese Woche viel zur Sprache kommen dürfte. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Klub der neun Nullen“: Immer mehr Milliardäre in China

Posted by hkarner - 7. März 2017

Johnny Erling aus Peking7. März 2017, 13:54 derstandard.at

 Die Hurun-Liste zählt weltweit 2.257 Superreiche. Nach China und den USA rücken die Deutschen auf Platz drei auf

Peking – Im exklusiven „Klub der neun Nullen“ wird immer mehr Chinesisch gesprochen, sowohl unter den reichsten Männern der Welt als auch unter den reichsten Frauen. 2.257 Milliardäre in 68 Ländern hat der in Schanghai lebende Brite Rupert Hoogewerf für seine neue Hurun-Reichenliste aufgespürt. 629 Superreiche – und damit fast jeder dritte (29 Prozent) – sind chinesischer Herkunft. Der Abstand zu den 552 Superreichen der USA hat sich weiter vergrößert. Die Stadt mit den meisten Milliardären ist Peking (94), die zum zweiten Mal New York (86) den Rang abläuft. Zu den Aufsteigern gehören aber auch die Deutschen, die es auf 109 Milliardäre bringen, 27 mehr als im Vorjahr. Damit rücken sie auf Platz drei vor Indien (100) auf. Die Reichsten unter ihnen sind wie schon 2016 Dieter Schwarz von der gleichnamigen Gruppe und die Familie Karl Albrecht (Aldi), die es auf die Plätze 25 und 29 schaffen.

Deutliche Steigerung Den Rest des Beitrags lesen »

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