Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Nationalbankchef: „Der Brexit wird unterschätzt“

Posted by hkarner - 25. April 2017

Interview András Szigetvari25. April 2017, 07:00 derstandard.AT

Politische Orientierungslosigkeit in den USA und die Folgen eines Brexits sieht Ewald Nowotny als die Bedrohungen für Europas Wirtschaft

Bei der Tagung des Internationalen Währungsfonds in Washington wurden Finanzminister und Notenbanker am vergangenen Wochenende über die größten Bedrohungen für die Weltwirtschaft unterrichtet. Politische Risiken standen dabei im Vordergrund. Nebenbei versuchte die österreichische Delegation mit Nowotny Klarheit über den Kurs der Trump-Regierung zu bekommen.

STANDARD: Welche Entwicklungen bereiten Ihnen derzeit am meisten Sorgen: der Brexit, die protektionistischen Tendenzen in den USA, der Nationalismus in Europa?

Nowotny: Beunruhigend sind aktuell vor allem die Unsicherheiten, die in Bezug auf künftige Maßnahmen der US-amerikanischen Regierung bestehen. Einer unserer Gesprächspartner in Washington hat uns gesagt, dass Trump und sein Team gar nicht erwartet haben, dass sie gewinnen. Sie haben also Wahlprogramme, sind aber nicht darauf vorbereitet, wie es weitergehen soll, und müssen sich das erst mühsam erarbeiten. Das heißt, die größte Ökonomie der Welt könnte für einige Zeit orientierungslos dahinschlingern. Den Rest des Beitrags lesen »

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Macron kein Heilsbringer und kein echter Reformer

Posted by hkarner - 24. April 2017

24. April 2017, 09:57 derstandard.at

Unter Finanzmarktexperten sorgte der Ausgang des ersten Wahlgangs für Erleichterung, der Euro reagiert vorübergehend mit Kursgewinnen

Berlin – Emmanuel Macron und Marine Le Pen treten am 7. Mai in der Stichwahl um das Amt des französischen Präsidenten an. Unter Finanzmarktexperten sorgte der Ausgang des ersten Wahlgangs für Erleichterung – sie hatten eine Stichwahl zwischen den Euro-Gegnern Le Pen und Mélenchon gefürchtet. D

er Euro reagierte vorübergehend mit Kursgewinnen und erreichte gegenüber dem Dollar den höchsten Wert seit gut fünf Monaten. Am Montag-Früh hat die Gemeinschaftswährung wieder etwas von den starken Gewinnen abgegeben. In der Früh kostete ein Euro 1,0856 US-Dollar. Nach Veröffentlichung der Hochrechnung im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen war der Kurs der Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,0937 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit November. Am Montag haben sich auch die 10-Jahresrenditen für das Land deutlich erholt. Mit 0,791 Prozent wurde der niedrigste und damit für Frankreich für die Refinanzierung günstigste Wert seit 12. Jänner erzielt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bank-Austria-Exaktionär ruft Höchstgericht an

Posted by hkarner - 24. April 2017

Renate Graber, 24. April 2017, 18:26 derstandard.at

Hedgefonds Polygon fühlt sich in seinem Recht auf faires Verfahren verletzt

Wien – Die Folgen eines erbittert geführten Streits rund um die Bank Austria (BA) beschäftigen nun auch den Verfassungsgerichtshof (VfGH). Bei ihm ist ein Parteiantrag auf Normenkontrolle eingelangt – eingebracht vom britischen Hedgefonds Polygon. Der Sprecher des VfGH bestätigt das Einlangen des Parteiantrags. Die Anwälte von Polygon finden sinngemäß, dass die Regeln der Schiedsgerichtsbarkeit das verfassungsgesetzlich verankerte Recht auf ein faires Verfahren und das Legalitätsprinzip verletzten.

Um diesen Ansatz zu erklären, tut ein Blick in die Vorgeschichte not. Polygon hatte sich seinem Geschäftsmodell entsprechend spät an der BA beteiligt und seit dem Zwangsausschluss der Minderheitsaktionäre durch Unicredit 2008 um einen höheren Abfindungskurs gekämpft. Im Rahmen dessen kam es zu einem Schiedsgerichtsverfahren – das Polygon verloren hat. In der Folge brachte der Fonds eine Klage beim Handelsgericht (HG) Wien ein. Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF entdeckt Schattenseiten der Globalisierung

Posted by hkarner - 20. April 2017

András Szigetvari aus Washington, 20. April 2017, 07:15 derstandard.at

Der Streit um Globalisierung, Freihandel und Ungleichheit dominiert Wahlkämpfe in Europa und den USA. Nun springt der Währungsfonds auf das Thema auf

Washington – Von ihrem kleinen Büro an der 19th Street in Washington, D.C., hat Mitali Das in den vergangenen Monaten die Revolution vorbereitet. Die Ökonomin arbeitet für den Internationalen Währungsfonds (IWF). Sie sammelte Daten aus dutzenden Ländern. Ein Team unter ihrer Leitung führte die Kalkulationen durch, jedes Ergebnis wurde penibel nachgeprüft. Fehler durften nicht passieren, dafür war die Materie zu heikel. In einer soeben publizierten Studie ist Mitali Das der Frage nachgegangen, wie sich globaler Handel und technischer Fortschritt auf Einkommen und Einkommensverteilung ausgewirkt haben.

Wo der IWF in dieser Frage ideologisch steht, ist klar: Jahrzehntelang haben die Experten des Fonds gepredigt, dass Liberalisierung und Marktöffnung der beste Weg zu mehr Wohlstand für alle sind. Ungleichheit und Verteilungsfragen spielten in diesen Überlegungen keine Rolle. Die Arbeiten von Das, einer indischstämmigen ehemaligen Professorin an der Columbia-Universität, haben das verändert.

Lohnquote

Die Ökonomin und ihre Kollegen haben sich angesehen, wie sich der Anteil der Arbeitseinkommen im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung (BIP) entwickelt hat. Unter die Lupe genommen wurde die Entwicklung dieser Lohnquote in 50 Ländern seit 1991. Das Ergebnis: Weltweit erhalten Arbeiter und Angestellte heute in der Mehrzahl der Länder einen geringeren Teil vom erwirtschafteten Wohlstand als zu Beginn der 1990er-Jahre. Auf Kapitalerträge dagegen entfällt ein größerer Teil des Kuchens. Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF: Warnung vor zu vielen kleinen Banken in Europa

Posted by hkarner - 19. April 2017

 András Szigetvari aus Washington19. April 2017, 15:55, derstandard.at

Finanzstabilität bessert sich, Gefahr der Blasenbildung in China

Washington – Rund zehn Jahre nach Beginn der Weltwirtschaftskrise haben die Aufräumarbeiten im Bankensektor deutliche Fortschritte gemacht. Das Risiko einer neuen Krise sei so niedrig wie schon lange nicht mehr: Das ist die gute Nachricht aus dem am Mittwoch in Washington vorgestellten Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur internationalen Finanzstabilität. Die schlechte lautet, dass vor allem in Europa viele Institute, besonders kleine und lokal tätige, weiter mit Problemen und nicht vorhandener Profitabilität kämpfen.

Zu viele faule Kredite

Zu den größten Sorgen des IWF zählten in den vergangenen Jahren die faulen Kredite, die von Bankkunden nicht mehr bedient werden. Das Ausmaß dieser Non-performing Loans ist laut Währungsfonds in den vergangenen beiden Jahren zwar um rund 120 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Doch noch immer schleppen Europas Kredithäuser faule Kredite in Höhe von einer Billion Dollar (940 Milliarden Euro) mit sich herum. Die größten Probleme gibt es laut Währungsfonds in Irland, wo 8,5 Prozent der Kredite faul sind. Aber auch in Italien (6,2) und Portugal (4,3 Prozent) sei die Quote bedenklich hoch. In Österreich liegt sie bei 1,3 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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Michael Treichls Anwesen in Südengland abgebrannt

Posted by hkarner - 18. April 2017

18. April 2017, 14:43 derstandard.at

Nach Großbrand blieb vom Großteil des Schlosses in Südengland nur die steinerne Fassade übrig

Wien/London – Schock für die Treichl-Familie: Am Karsamstag ist das jahrhundertealte Anwesen des Investmentbankers und Investors Michael Treichl in Südengland abgebrannt. Michael Treichl gehört zur prominentesten österreichischen Bankerdynastie: Er ist der Bruder von Erste-Chef Andreas Treichl und ältere Sohn des 2014 im Alter von 101 Jahren verstorbenen österreichischen „Jahrhundertbankers“ Heinrich Treichl. Lokale und überregionale britische Medien (Daily Mail, BBC etc.) zeigten Bilder der Brandruine in Dorset. Das gut 500 Jahre alte schlossartige Anwesen ist eines der ältesten Herrschaftsgebäude der Grafschaft und in Großbritannien historisch wichtig. Es ist trotz der Löschversuche von hundert Feuerwehrleuten zu einem großen Teil praktisch bis auf die Steinfassade zerstört worden. Den Rest des Beitrags lesen »

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xperte: „Versicherungen sind Korinthenkacker“

Posted by hkarner - 17. April 2017

E Bettina Pfluger17. April 2017, 14:00 derstandard.at

Walter Benda ist Versicherungsvermittler und übt harte Kritik am System. Er verrät Tricks der Branche und entschädigt einige seiner „Opfer“

STANDARD: Sieht man sich die Anzahl der Versicherungsverträge an und, das wir jährlich mehr als 2000 Euro dafür ausgeben, stellt sich die Frage: Sind wir überversichert?

Benda: Ja. In einigen Bereichen. Die Österreicher sind aber nicht ganz so überversichert wie die Deutschen, weil der Markt hier vor ein paar Jahren schon besser reguliert wurde. Dennoch gibt es oft überflüssige Policen.

STANDARD: Wo liegen wir falsch?

Benda: Wir haben in Summe zu viele Sachversicherungen, das persönliche Risiko wird zu wenig bedacht. Sachversicherungen sind im Vergleich preiswert und betreffen Güter, die man anfassen kann. Da ist die emotionale Bindung höher. Eigentlich ist es obskur, das Menschen ihr Auto höher absichern, als die eigene Familie oder die eigene Arbeitskraft oder Gesundheit. So passiert es aber. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gemeinsamer Balkan als großes Missverständnis

Posted by hkarner - 12. April 2017

Adelheid Wölfl aus Sarajevo, 12. April 2017, 12:00 derstandard.at

Der Ökonom Wladimir Gligorow sieht den gemeinsamen Markt der sechs Balkanstaaten, die nicht in der EU sind, als problematisch Die Lastwagen sollen nicht mehr so lang an den Grenzen stehen, der Handel zwischen den sechs Balkanstaaten angekurbelt werden. Die Idee, einen gemeinsamen Markt von Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien, dem Kosovo, Albanien und Mazedonien zu schaffen, wurde vor einigen Wochen von EU-Kommissar Johannes Hahn in Sarajevo vorgestellt. Die Idee geht vom serbischen Premier Aleksandar Vučić aus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Franzosen und Amerikaner geben bei Unicredit Ton an

Posted by hkarner - 10. April 2017

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand10. April 2017, 17:48 derstandard.at

Kapitalaufstockung brachte deutliche Veränderung bei Beteiligungsverhältnissen

Nach der Anfang März erfolgreich beendeten Kapitalaufstockung von 13 Milliarden Euro haben sich die Beteiligungsverhältnisse bei der Bank Austria Mutter Unicredit Group wesentlich verändert. Die Franzosen preschen nun bei der Unicredit vor, die Libyer ziehen sich zurück. Franzosen und Amerikaner halten inzwischen mehr als ein Viertel des Kapitals. Größter Einzelaktionär ist die State Street Bank Boston mit 10,8 Prozent, gefolgt von der französischen Société Générale (SG) mit 7,9 Prozent. Die SG-Beteiligung fördert zudem Gerüchte über ein mögliches Zusammengehen der beiden Banken – auch wenn sowohl die State Street Bank wie auch SG angeblich auch auf Konto Dritter gekauft haben sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schelling: Österreich nur mit 4,7 Prozent Anteil an faulen Krediten

Posted by hkarner - 8. April 2017

8. April 2017, 08:44 derstandard.at

Finanzminister: Griechenland mit 40 Prozent negativer Spitzenreiter – Zypern bei 35 Prozent – Deutschland mit nur 1,2 Prozent Klassenbeste

Valletta – Österreich liegt beim Anteil der sogenannten „faulen Kredite“ (non performing loans NPL) mit nur 4,7 Prozent sehr gut im EU-Vergleich. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) erklärte beim ECOFIN am Wochenende in Malta, dass die Spannweite in der EU zwischen 1,2 Prozent und 40 Prozent betrage. 40 Prozent an diesen faulen Krediten weist Griechenland auf, Zypern folgt mit 35 Prozent. Klassenbester ist Deutschland mit nur 1,2 Prozent. Jedenfalls habe sich die Lage der österreichischen Banken in den vergangenen Jahren nach der Finanzkrise deutlich verbessert. Ein gemeinsames EU-Vorgehen sei nicht gewünscht. Die EZB und Kommission seien dafür, verschiedenartige Maßnahmen einzusetzen, bis hin zu nationalen Abbaugesellschaften. Die Kommission soll auf Wunsch der EU-Finanzminister diese Maßnahmen definieren. (APA, 8.4.2017) – derstandard.at/2000055598075/Schelling-Oesterreich-nur-mit-4-7-Prozent-Anteil-an-faulen

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