Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Vorboten der Rezession: Geldmarktfonds verzeichnen stärkste Zuflüsse… 

Posted by hkarner - 9. Oktober 2019

dwn, 8/10. Dank an H.G.

Die starke Umschichtung der Anleger in Geldmarktfonds im dritten Quartal deutet darauf hin, dass in naher Zukunft eine Rezession ansteht.

Investoren haben im dritten Quartal massiv in Geldmarktfonds investiert.
Laut Daten des US-Finanzdienstleisters Thomson Reuters Lipper lagen
die Nettozuflüsse bei Investmentfonds und ETFs in dieser Fondssparte im
dritten Quartal bei 221,5 Milliarden US-Dollar. Damit hat sich der Nettozufluss
in den ersten neun Monaten des Jahres auf 349,7 Milliarden USDollar
erhöht. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Der deutsche Mittelstand wird von Finanzinvestoren seit 20 Jahren umgekrempelt, verwertet, abgeschrumpft!“

Posted by hkarner - 13. September 2019

dwn, 12/9/2019 Dank an H.G.

Die mittelständisch geprägte Industrie gilt als einer der Erfolgsgaranten für die deutsche Volkswirtschaft. Der Autor Werner Rügemer hingegen hält dieses Bild für Schönfärberei. Im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten erläutert er, warum der Mittelstand zunehmend unter Druck durch der Öffentlichkeit unbekannte Finanzinvestoren gerät und welche Folgen dies für die Arbeitnehmer hat.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Mittelständische Unternehmen werden oft als Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Zu Recht?

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Werner Rügemer: Nein, zu Unrecht. Dieser nostalgische Blick verdeckt die Wirklichkeit. Es ist ja nicht zufällig, dass die traditionelle, typische Mittelstandspartei FDP ihre Basis und Funktion verliert und hektisch an irgendwelchen neuen Themen herumhampelt. Die Bundesregierungen und die beteiligten Regierungsparteien begünstigen seit Jahrzehnten die Konzentration, die Monopol- und Oligopolbildung.

Das geschieht zum Beispiel durch die Steuer-, Subventions- und Forschungspolitik: Bevorzugt werden die großen Konzerne. Das wird zudem durch die Europäische Union und die Europäische Kommission ebenso gefördert. So ist etwa die Nutzung sowohl des innereuropäischen wie des globalen Systems an Steuer- und Finanzoasen teuer und beratungsaufwendig – sie lohnt sich vor allem für Großkonzerne.

Deshalb expandiert vor allem das Subunternehmertum: Nehmen Sie etwa die hunderttausenden mittelständischen Unternehmen, die sich als Subunternehmer von Auto- und Baukonzernen, der Deutschen Post DHL und den anderen großen Logistikkonzernen abstrampeln. Auch etwa in der Fleischverarbeitung werden Mittelständler von den Marktführern wie Tönnies aufgekauft und dann teilweise geschlossen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Big Short Investor: Blase bei Indexfonds könnte den nächsten Crash auslösen

Posted by hkarner - 11. September 2019

DWN, 9/9/2019

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Dank an H.G.

 

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Ausfälle von Unternehmenskrediten häufen sich in Europa

Posted by hkarner - 19. August 2019

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 18.08.19 20:25 Uhr

Die aktuelle Reihe von Ausfällen bei Unternehmenskrediten bedeutet möglicherweise eine Kehrtwende im Markt mit Credit Default Swaps.
Die Galapagos Group, zu der vor allem der knapp 100-jährige Bochumer Hersteller von Wärmetauschern Kelvion gehört, hatte am vergangenen Freitag angekündigt, dass sie einen Teil ihrer Schulden nicht bezahlen kann. Die geplante Schuldenabschreibung in Höhe von 250 Millionen Euro dürfte nun auch Auszahlungen bei sogenannten Credit Default Swaps (CDS) auslösen, wie die Financial Times berichtet.

Wetten gegen Unternehmen mit Credit Default Swaps CDS werden von globalen Investmentbanken gekauft und verkauft. Es handelt sich dabei um Derivate, die wie eine Versicherung gegen einen Zahlungsausfall wirken. Der Käufer zahlt Prämien und erhält eine Pauschale, falls das Unternehmen seine Schulden nicht begleicht.

Entscheidend ist, dass die Credit Default Swaps rein rechtlich nicht als Versicherung eingestuft werden. Daher können Finanzinstitute auch dann mit den CDS handeln, wenn sie gar keine Anleihen der betroffenen Unternehmen besitzen. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Bitte sofort anschnallen“: Der globale Abschwung erreicht das Finanzsystem

Posted by hkarner - 14. August 2019

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Michael Bernegger | Veröffentlicht: 12.08.19 18:46 Uhr, dwn

Zwischen der schwächelnden Weltwirtschaft und den Finanzmärkten haben sich extreme Ungleichgewichte aufgebaut.

Die Spannung wird sich in naher Zukunft in einem gewalttätigen Sturm entladen – mit verheerenden Folgen für Staaten, Unternehmen und Bürger, schreibt Michael Bernegger.

Für die Weltwirtschaft – Deutschland und Europa im Besonderen – braut sich ein heftiger Sturm zusammen. Bis jetzt waren Vorboten in Form von
Unternehmensbefragungen vor allem in der verarbeitenden Industrie sichtbar – Einkaufs-Manager- (PMI-) Indizes, IFO-Test für Deutschland. Doch die
Finanzmärkte signalisierten ein anderes Bild: Risikoindikatoren Fehlanzeige, Aktienmärkte an den oder nahe den Höchstständen, Kreditflut etc. Diese
Dichotomie dürfte sich allmählich auflösen. Die Auslöser sind: Verschärfung des Handelskrieges und der nahende Brexit.

Die Weltwirtschaft bot in den letzten Monaten das Bild einer gespaltenen Konjunktur. Praktisch weltweit verschlechterten sich die Indikatoren für die verarbeitende Industrie, wenn auch ungleich im Ausmaß. Am härtesten erwischte es die Eurozone und darin ausgerechnet Deutschland, letzteres aufgrund des Gewichts der Autoindustrie sowie der Exporte. Relativ gesehen noch gut schneiden die Vereinigten Staaten ab, wo die Vorlaufindikatoren immer noch leichte Expansion anzeigen. Global gesehen stand der Kontraktion oder zumindest Stagnation in der verarbeitenden Industrie ein weiterhin expandierender Dienstleistungssektor gegenüber. Nachfrageseitig wirkten vor allem der private und öffentliche Konsum konjunkturstützend, während die Investitionen auf erhöhtem Niveau stagnierten oder bereits abzubröckeln begannen. Den Rest des Beitrags lesen »

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USA: Ausfallraten bei Kreditkarten steigen deutlich

Posted by hkarner - 1. Mai 2019

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Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 29.04.19 17:18 Uhr
In den USA ist ein wichtiger Indikator zu Forderungsausfällen bei Kreditkarten auf den höchsten Stand seit fast sieben Jahren gestiegen.
Die Abschreibungsrate ist der Anteil der Kredite, bei dem die Kreditkartenunternehmen nicht mehr erwarten, dass die Schulden jemals wieder zurückgezahlt werden. Dieser Indikator ist Daten von Bloomberg zufolge in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres auf 3,82 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Wert seit dem zweiten Quartal 2012.

Zudem sind jene Kredite, bei denen die Rückzahlung schon seit mindestens 30 Tagen überfällig sind, bei den
sieben größten US-amerikanischen Kartenherausgebern angestiegen. Diese überfälligen Kredite sind ein Vorbote
zukünftiger Abschreibungen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hohe Schuldenstände verhindern weitere Leitzins-Anhebungen

Posted by hkarner - 18. April 2019

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Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 16.04.19 17:14 Uhr
Die Notenbanken der westlichen Industriestaaten haben im ersten Quartal 2019 den
Zinserhöhungszyklus abgesagt. Die immens gestiegenen Schuldenstände bei Staaten, Haushalten
und Firmen machen höhere Zinsen unmöglich.

Der US-Großbank J.P. Morgan (JPM) zufolge hat die US-Zentralbank Federal Reserve die Phase der
Zinserhöhungen vorerst beendet. Der US-Leitzins liege derzeit zwischen 2,25 und 2,5 Prozent; angesichts der
aktuellen Inflation von 2 Prozent ergebe dies einen realen Leitzins nur knapp über der Nulllinie. In Europa habe
die EZB trotz fünfjähriger Wachstumsphase in der Eurozone gar nicht erst mit Zinserhöhungen begonnen und der
reale Leitzins ist mit minus 1 Prozent tief negativ.

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Zentralbank der Zentralbanken: IWF hat nicht genügend Geld, um auf neue Krise zu reagieren

Posted by hkarner - 4. April 2019

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Andere sollen einspringen

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 29.03.19 15:53 Uhr

Der IWF hat nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, um eine mögliche neue
Krise abzufangen, sagt der Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.
Nach Ansicht des Chefs der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Agustin Carstens,
wäre im Falle einer neuen Finanzkrise selbst der Internationale Währungsfonds (IWF) machtlos.
Carstens machte seine Aussagen mit Blick auf den türkischen Finanzmarkt, welcher seit Tagen von
starken Verkaufswellen erfasst wird und der die Keimzelle einer Krise des Weltfinanzsystems bilden
könnte.

Der IWF habe nicht genügend Geld, das er verleihen könnte, wenn plötzlich eine größere Krise in den
Schwellenländern ausbricht, die sich auf mehrere Staaten auswirkt, sagte Carstens auf einer Konferenz
bei der französischen Zentralbank am Donnerstag. Den Rest des Beitrags lesen »

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Federal Reserve: Ohne permanente Interventionen kommt der Crash

Posted by hkarner - 30. März 2019

Dank an H.G.!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 21.03.19 09:44 Uhr

Die Federal Reserve bricht die Normalisierung ihrer Geldpolitik ab. Das marode Finanzsystem kann offenbar keine dauerhaft steigenden Zinsen mehr vertragen. Für die Weltwirtschaft sind schwere Zeiten angebrochen.

Angesichts der unsicheren Konjunkturaussichten will die US-Notenbank Fed dieses Jahr die Füße stillhalten und die Ära der schrittweisen Zinserhöhungen beenden. Die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell planen nach neun Erhöhungen binnen drei Jahren für 2019 eine Pause, wie sie am Mittwoch signalisierten. Erst 2020 könnte noch eine Anhebung kommen.

Der Leitzins ist nun in der Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent in etwa auf einem Niveau, das die Wirtschaft laut Powell weder anschiebt noch bremst. „Jetzt ist eine großartige Zeit, um geduldig zu sein“, betonte er. Aus den Konjunkturdaten lasse sich kein Grund ableiten, Zinsen zu erhöhen oder zu senken.

Die Entscheidung der Zentralbank hat massive Auswirkungen. Praktisch gesteht sie damit ein, dass die Weltwirtschaft vor schwierigen Zeiten steht und eine Rezession nicht mehr ausgeschlossen ist. Es ist außerdem ein Eingeständnis, dass das auf Schuldgeld basierende Finanzsystem nicht mehr ohne dauerhafte Eingriffe durch die Zentralbanken bestehen kann. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken in Europa taumeln in die nächste Finanzkrise

Posted by hkarner - 5. November 2018

Dank an J.G. Wie immer, eine ganz scharfe Analyse von R. Barazon (hfk)

DWN, Roland Barazon, 5/11/2018

Banken in Europa taumeln in die nächste Finanz-Krise – DWN

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