Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘ECB’

Der Euro am Beginn des dritten Jahrzehnts

Posted by hkarner - 31. Juli 2018

20 Jahre Euro-Geschichte in 5 Minuten: großartig! (hfk)

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the ifo Institute and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MÜNCHEN – Wenn man den Zeitpunkt der unwiderruflichen Festlegung der Wechselkurse im Mai 1998 als Startpunkt setzt, ist der Euro nun zwanzig Jahre alt. Das erste Jahrzehnt war Party in Südeuropa, im zweiten herrschte Katerstimmung und das dritte steht im Zeichen einer zunehmenden politischen Radikalisierung.

Die Party kam durch den billigen Kredit zustande, den die Kapitalmärkte Südeuropa unter dem Schutz des Euro zur Verfügung stellten. Plötzlich war Geld genug da, die Gehälter der Staatsbediensteten und die Renten zu erhöhen und außerdem mehr private Konsum- und Investitionsausgaben zu finanzieren.

Die Geldflut erzeugte inflationäre Wirtschaftsblasen, die am Ende des ersten Jahrzehnts platzen, als die Lehman-Krise auch Europa erfasste. Zurück blieben völlig überteuerte Torsos einst halbwegs wettbewerbsfähiger Volkswirtschaften, die in ernste Schwierigkeiten gerieten, weil sich die Kapitalmärkte einer Fortführung der Kreditfinanzierung verweigerten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Five Questions for the European Central Bank’s Meeting

Posted by hkarner - 27. Juli 2018

Date: 26-07-2018
Source: The Wall Street Journal

ECB isn’t expected to raise interest rates soon, but Mario Draghi might offer some clues on the bank’s next steps

European Central Bank President Mario Draghi .

The European Central Bank is shifting its attention to an old-fashioned policy tool: interest rates.

No sooner had the bank moved last month to phase out its giant bond-buying program than officials were discussing the likely timing of an interest-rate increase, the ECB’s first in more than seven years.

There is no rush. The ECB says it expects to wait at least a year before raising its key interest rate, currently minus 0.4%, underscoring a divergence with the Federal Reserve, which is expected to increase rate four times this year.

That reflects differences in economic growth: U.S. data on Friday is expected to show the world’s largest economy expanded more than 4% at an annualized pace during the second quarter. That is probably more than double the pace of the eurozone economy, whose second-quarter growth figures will be published on Tuesday. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Italiener als neuer EZB-Top-Bankenkontrolleur?

Posted by hkarner - 17. Juli 2018

Die Suche nach einem neuen obersten Bankenkontrolleur für die Euro-Zone geht in die heiße Phase.

Der Chef der EU-Bankenaufsicht, Andrea Enria, hat gute Chancen auf neue Top-Position

Die EZB veröffentlichte am Montag eine Stellenausschreibung für die Top-Position in der Finanzaufsicht – mit einer Bewerbungsfrist bis zum 24. August. Denn die Französin Daniele Nouy scheidet Ende Dezember nach fünf Jahren aus dem Amt. Zwar hat noch niemand öffentlich seinen Hut in den Ring geworfen. Doch Insidern zufolge gibt es Interesse aus Italien. Es wartet keine leichte Aufgabe. Denn die Geldhäuser im Euro-Raum schleppten Ende 2017 als Spätfolge der Finanzkrise immer noch faule Kredite im Volumen von 721 Milliarden Euro mit sich herum. Zudem hinken viele Banken in puncto Gewinnstärke angelsächsischen Rivalen weit hinterher.

Die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt seit Herbst 2014 die größten Unternehmen in der Finanzbranche – darunter hierzulande die Deutsche Bank und die Commerzbank. Bei kleineren Häusern haben nach wie vor die nationalen Behörden den Hut auf.

Für die Nouy-Nachfolge kursieren in Medienberichten bereits Namen. Dazu zählen der Chef der EU-Bankenaufsicht, Andrea Enria, EZB-Bankenwächter Ignazio Angeloni, die Vize-Notenbankchefin von Irland, Sharon Donnery, und der ehemalige Bankenaufseher bei der niederländischen Zentralbank, Jan Sijbrand. Drei mit der Situation vertraute Personen sagten Reuters, sie gingen davon aus, dass sich der Italiener Enria bewerben werde. Eine Stellungnahme war von ihm nicht zu erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Time to Untie the ECB’s Hands

Posted by hkarner - 16. Juli 2018

Stefan Gerlach

Stefan Gerlach is Chief Economist at EFG Bank in Zurich and Former Deputy Governor of the Central Bank of Ireland. He has also served as Executive Director and Chief Economist of the Hong Kong Monetary Authority and as Secretary to the Committee on the Global Financial System at the BIS.

The European Central Bank is now signaling its intention to end quantitative easing this year, indicating that it expects eurozone inflation to reach its target of „below, but close to, 2%.“ But as the ECB prepares for the next crisis, it would be well advised to revisit its longstanding price-stability objective.

ZURICH – The European Central Bank’s recent announcement that it will try to end asset purchases by this December means that it has confidence in its ability to achieve price stability. But those who decided that price stability should be the ECB’s single, overriding policy goal may have shot themselves in the foot, not least by denying policymakers much-needed flexibility.

The ECB defines price stability as inflation “below, but close to, 2% over the medium term.” That is a lower inflation rate than even the Bundesbank achieved during its celebrated pre-euro history, and it is a tighter target than virtually all other central banks pursue. For some, too much of a good thing is apparently wonderful. Den Rest des Beitrags lesen »

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Erste personelle Veränderungen in der FMA

Posted by hkarner - 30. Juni 2018

David Grünberger, Leiter der Bilanzkontrolle, wird die FMA verlassen. Er geht zur Europäischen Zentralbank.

Wien. Wenig Freude haben die beiden Vorstände der FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller, mit den Plänen von Finanzminister Hartwig Löger, der Behörde Kompetenzen wegzunehmen. So erklärte Löger in einem „Presse“-Interview, er wolle die Rechnungslegungsprüfung aus der FMA herauslösen. Hier habe es „dauernd Auseinandersetzungen zwischen FMA und der Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) gegeben.“ Für Veränderungen besteht aus Sicht der Vorstände keinerlei Bedarf, sowohl mit der Nationalbank als auch mit der OePR laufe die Zusammenarbeit prima. Das jetzige System bewähre sich bestens.

Neue Herausforderung bei der EZB

Dass sich Löger von der geplanten Reform auch von der FMA nicht abhalten lassen wird, dürfte sich in der Behörde schon herum gesprochen haben. Dafür spricht eine personelle Veränderung, von der die „Presse“ erfuhr: David Grünberger, stellvertretender Leiter der Abteilung „Integrierte Finanzmärkte“, soll die FMA im Herbst verlassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Marcel Fratzscher: „Was brauchen wir denn noch, um endlich aufzuwachen?“

Posted by hkarner - 30. Mai 2018

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sieht in der italienischen Staatskrise eine große Gefahr für Deutschlands Wirtschaft.

„Italien ist so groß und bedeutsam, dass seine Krise zu Deutschlands Problem wird“, sagte Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben). Italien könne auch Deutschland mit in den Sog einer tiefen Depression ziehen. Italien habe mehr Schulden als Deutschland, ein Fünftel der Wirtschaftsleistung der Eurozone werde in Italien generiert.

Es gebe enge Verknüpfungen zwischen Deutschland und Italien, sagte der DIW-Präsident. Viele deutsche Banken hätten dort Kredite vergeben, viele Unternehmen betrieben intensiven Handel. „Wenn Italien also auch nur annähernd in Schieflage gerät, ist es zu groß, grundlegend gerettet werden zu können. Dann wird es düster aussehen für Europa“, mahnte Fratzscher.

Die Situation sei umso bedrohlicher, da der Europäischen Zentralbank (EZB) die Hände gebunden seien: „Die EZB kann nicht sagen: Der politische Wille, aus dem Euro auszusteigen, ist vielleicht da – aber wir hindern die Regierung daran“, sagte der Ökonom. Wenn die EZB Italien nicht stabilisieren könne, „kann es letztlich niemand“. Den Rest des Beitrags lesen »

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As ECB Contemplates Rate Move, Storm Clouds Gather Over Eurozone

Posted by hkarner - 26. April 2018

Date: 25-04-2018
Source: The Wall Street Journal

Bloc’s economy appears to have slowed, coinciding with mounting tensions over trade and the strength of the euro

A general view of the European Central Bank under dark clouds in Frankfurt, Germany. Analysts have in recent weeks dialed back their forecasts for when the ECB might increase short-term interest rate.

FRANKFURT—Trade disputes and a stronger currency are threatening a hard-fought economic recovery in the 19-nation eurozone, potentially delaying a move by the European Central Bank to follow the Federal Reserve in increasing short-term interest rates.

Trade conflicts are a particular concern for the ECB because the region escaped the lingering effects of its debt crisis in part due to the strength of its export sector. Den Rest des Beitrags lesen »

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Top ECB Officials Give Different Takes on the Economy

Posted by hkarner - 23. April 2018

Date: 21-04-2018
Source: The Wall Street Journal

Mario Draghi warns of a peak in the growth cycle, while Jens Weidmann says Germany ‘is still booming’

European Central Bank President Mario Draghi, left, Deutsche Bundesbank President Jens Weidmann right

WASHINGTON—Two of the European Central Bank’s most influential officials offered differing interpretations of an apparent slowdown in the eurozone economy, highlighting the thorny decisions facing the bank as it prepares to draw a line under a decade of easy money just as growth softens.

Speaking at a gathering of finance ministers and central bankers here Friday, ECB President Mario Draghi warned that the eurozone’s growth cycle may have peaked, and suggested his bank would move only slowly to phase out its large monetary stimulus.

Across town, Jens Weidmann, president of Germany’s central bank, acknowledged signs of a slowdown in Europe’s largest economy in the first quarter. But Mr. Weidmann played down the change, suggesting he would continue to press the ECB to phase out easy money soon.

“There’s no reason to see a turning point in growth—Germany’s economy is still booming,” said Mr. Weidmann, who also sits on the ECB’s 25-member rate-setting committee. Den Rest des Beitrags lesen »

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A Plan for Europe’s Great Unwinding

Posted by hkarner - 13. April 2018

Date: 12-04-2018
Source: The Wall Street Journal

Mario Draghi has less than two years to devise an exit strategy from today’s extraordinary monetary policy.

The economic crisis in Europe is finally fading, and Mario Draghi and his colleagues at the European Central Bank can breathe a sigh of relief. Their strategy of negative interest rates and asset purchases is paying dividends. But now the recovery brings fresh headaches for Mr. Draghi. It will soon be time to start the complex task of unwinding the extraordinary and unconventional monetary stimulus that has resuscitated the economy.

The immediate problem facing Mr. Draghi is how to phase out the ECB’s asset-purchase program, known as quantitative easing or QE, and then gradually return interest rates to more normal levels. And that is only the beginning.

The ECB’s balance sheet has doubled in size over the past three years. This is partly as a result of QE. But it is also reflects the €750 billion of cheap fixed-rate, long-term funding that the ECB has lent to banks. In some respects those loans, known as TLTROs, are an indirect form of QE, with the ECB lending the banks cash and the banks buying bonds. Either way the ECB is printing money and its balance sheet is increasing. That balance sheet will eventually have to shrink back to more normal levels. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nach Interview: EZB geht auf Distanz zu OeNB-Chef Nowotny

Posted by hkarner - 10. April 2018

 orf.on, 10.04.2018

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich von den jüngsten Äußerungen des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und Ratsmitglieds, Ewald Nowotny, zu Anleihenkäufen und Zinsentwicklung distanziert. Das seien die Ansichten von Nowotny, die nicht jene des EZB-Rats widerspiegeln würden, erklärte heute ein Sprecher.

Ende des Anleihenkaufprogramms angekündigt

Nowotny hatte in einem Reuters-Interview unter anderem gesagt, die EZB werde wohl ihr billionenschweres Anleihenkaufprogramm bis zum Jahresende auslaufen lassen. Das werde den Weg für die erste Zinserhöhung seit dem Jahr 2011 bereiten. Dabei sollten die Währungshüter graduell vorgehen, wobei zuerst der Einlagensatz angehoben werden könnte. „Ich würde kein Problem damit haben, in einem ersten Schritt von minus 0,4 Prozent auf minus 0,2 Prozent zu gehen und dann als zweiten Schritt den Leitzins einzubeziehen“, sagte Nowotny.

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