Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ECB’

Marcel Fratzscher: „Was brauchen wir denn noch, um endlich aufzuwachen?“

Posted by hkarner - 30. Mai 2018

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sieht in der italienischen Staatskrise eine große Gefahr für Deutschlands Wirtschaft.

„Italien ist so groß und bedeutsam, dass seine Krise zu Deutschlands Problem wird“, sagte Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben). Italien könne auch Deutschland mit in den Sog einer tiefen Depression ziehen. Italien habe mehr Schulden als Deutschland, ein Fünftel der Wirtschaftsleistung der Eurozone werde in Italien generiert.

Es gebe enge Verknüpfungen zwischen Deutschland und Italien, sagte der DIW-Präsident. Viele deutsche Banken hätten dort Kredite vergeben, viele Unternehmen betrieben intensiven Handel. „Wenn Italien also auch nur annähernd in Schieflage gerät, ist es zu groß, grundlegend gerettet werden zu können. Dann wird es düster aussehen für Europa“, mahnte Fratzscher.

Die Situation sei umso bedrohlicher, da der Europäischen Zentralbank (EZB) die Hände gebunden seien: „Die EZB kann nicht sagen: Der politische Wille, aus dem Euro auszusteigen, ist vielleicht da – aber wir hindern die Regierung daran“, sagte der Ökonom. Wenn die EZB Italien nicht stabilisieren könne, „kann es letztlich niemand“. Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

As ECB Contemplates Rate Move, Storm Clouds Gather Over Eurozone

Posted by hkarner - 26. April 2018

Date: 25-04-2018
Source: The Wall Street Journal

Bloc’s economy appears to have slowed, coinciding with mounting tensions over trade and the strength of the euro

A general view of the European Central Bank under dark clouds in Frankfurt, Germany. Analysts have in recent weeks dialed back their forecasts for when the ECB might increase short-term interest rate.

FRANKFURT—Trade disputes and a stronger currency are threatening a hard-fought economic recovery in the 19-nation eurozone, potentially delaying a move by the European Central Bank to follow the Federal Reserve in increasing short-term interest rates.

Trade conflicts are a particular concern for the ECB because the region escaped the lingering effects of its debt crisis in part due to the strength of its export sector. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Top ECB Officials Give Different Takes on the Economy

Posted by hkarner - 23. April 2018

Date: 21-04-2018
Source: The Wall Street Journal

Mario Draghi warns of a peak in the growth cycle, while Jens Weidmann says Germany ‘is still booming’

European Central Bank President Mario Draghi, left, Deutsche Bundesbank President Jens Weidmann right

WASHINGTON—Two of the European Central Bank’s most influential officials offered differing interpretations of an apparent slowdown in the eurozone economy, highlighting the thorny decisions facing the bank as it prepares to draw a line under a decade of easy money just as growth softens.

Speaking at a gathering of finance ministers and central bankers here Friday, ECB President Mario Draghi warned that the eurozone’s growth cycle may have peaked, and suggested his bank would move only slowly to phase out its large monetary stimulus.

Across town, Jens Weidmann, president of Germany’s central bank, acknowledged signs of a slowdown in Europe’s largest economy in the first quarter. But Mr. Weidmann played down the change, suggesting he would continue to press the ECB to phase out easy money soon.

“There’s no reason to see a turning point in growth—Germany’s economy is still booming,” said Mr. Weidmann, who also sits on the ECB’s 25-member rate-setting committee. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

A Plan for Europe’s Great Unwinding

Posted by hkarner - 13. April 2018

Date: 12-04-2018
Source: The Wall Street Journal

Mario Draghi has less than two years to devise an exit strategy from today’s extraordinary monetary policy.

The economic crisis in Europe is finally fading, and Mario Draghi and his colleagues at the European Central Bank can breathe a sigh of relief. Their strategy of negative interest rates and asset purchases is paying dividends. But now the recovery brings fresh headaches for Mr. Draghi. It will soon be time to start the complex task of unwinding the extraordinary and unconventional monetary stimulus that has resuscitated the economy.

The immediate problem facing Mr. Draghi is how to phase out the ECB’s asset-purchase program, known as quantitative easing or QE, and then gradually return interest rates to more normal levels. And that is only the beginning.

The ECB’s balance sheet has doubled in size over the past three years. This is partly as a result of QE. But it is also reflects the €750 billion of cheap fixed-rate, long-term funding that the ECB has lent to banks. In some respects those loans, known as TLTROs, are an indirect form of QE, with the ECB lending the banks cash and the banks buying bonds. Either way the ECB is printing money and its balance sheet is increasing. That balance sheet will eventually have to shrink back to more normal levels. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Nach Interview: EZB geht auf Distanz zu OeNB-Chef Nowotny

Posted by hkarner - 10. April 2018

 orf.on, 10.04.2018

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich von den jüngsten Äußerungen des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und Ratsmitglieds, Ewald Nowotny, zu Anleihenkäufen und Zinsentwicklung distanziert. Das seien die Ansichten von Nowotny, die nicht jene des EZB-Rats widerspiegeln würden, erklärte heute ein Sprecher.

Ende des Anleihenkaufprogramms angekündigt

Nowotny hatte in einem Reuters-Interview unter anderem gesagt, die EZB werde wohl ihr billionenschweres Anleihenkaufprogramm bis zum Jahresende auslaufen lassen. Das werde den Weg für die erste Zinserhöhung seit dem Jahr 2011 bereiten. Dabei sollten die Währungshüter graduell vorgehen, wobei zuerst der Einlagensatz angehoben werden könnte. „Ich würde kein Problem damit haben, in einem ersten Schritt von minus 0,4 Prozent auf minus 0,2 Prozent zu gehen und dann als zweiten Schritt den Leitzins einzubeziehen“, sagte Nowotny.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Der „gefährlichste Mann Europas“ zu Besuch in Wien

Posted by hkarner - 26. März 2018

Jens Weidmann könnte der nächste EZB-Chef werden. Der deutsche Hardliner wird oft angefeindet. Nicht so in Österreich.

Warum wird der deutsche Bundesbank-Chef, Jens Weidmann, mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet? Diese Frage sollte am Montag bei der Verleihung dieses Ordens in der Nationalbank beantwortet werden. Gouverneur Ewald Nowotny meinte aber gleich zu Beginn: „Die Verleihung der Auszeichnung bedarf bei Jens Weidmann eigentlich keiner speziellen Begründung.“ Immerhin sei Weidmann einer der „wichtigsten Notenbanker der Welt“, ein „Freund“ und ein „überzeugter Kämpfer für Europa“.

Also wurde der Orden rasch verliehen, um zum eigentlichen Grund des Termins zu kommen. Jens Weidmann, von Angela Merkel persönlich auserkoren, soll 2019 auf Mario Draghi als Chef der Europäischen Zentralbank folgen. Da kann es nicht schaden, ihn mal live zu erleben – und die Freundschaft zu betonen. Immerhin sitzen Österreich und Deutschland im selben Hartwährungs-Boot. Weder Wien noch Berlin will aus Europa eine Transferunion machen, aber beide wollen den Euro stärken. Die Frage ist nur: wie? Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Wirtschaftsweise fordern von EZB Ende des billigen Geldes

Posted by hkarner - 21. März 2018

Die Geldpolitik der großen Notenbanken zähle zu den Risiken für die globale Konjunktur, sagten die deutschen Wirtschaftsweisen.

Die Wirtschaftsweisen fordern von der EZB eine baldige Abkehr von der Zeit des billigen Geldes. Angesichts der guten konjunkturellen Lage im Euro-Raum und der wieder höheren Inflation ist die Einleitung eines Ausstiegs der EZB aus der expansiven Geldpolitik überfällig“, erklärte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am Mittwoch in seiner neuen Konjunkturprognose. Um dabei größere Verwerfungen an den Finanzmärkten zu vermeiden, sei für die Europäische Zentralbank „die Kommunikation einer Normalisierungsstrategie von großer Bedeutung“. Auch Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise forderte ein Ende der vor allem in Deutschland umstrittenen Geldflut.

Die Geldpolitik der großen Notenbanken zähle zu den Risiken für die globale Konjunktur, betonten die fünf Ökonomen und Regierungsberater. Denn die anhaltende Niedrigzinspolitik berge Risiken für die Finanzmarktstabilität. So könnte eine überraschend schnelle Straffung vor allem der US-Geldpolitik in Reaktion auf ein stärkeres Wachstum und eine höhere Inflation „zu erheblichen Preisanpassungen an den internationalen Finanzmärkten führen“.  Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

EZB gewährt Banken Aufschub für neue Problemkredit-Regeln

Posted by hkarner - 16. März 2018

Künftig sollen Geldhäuser alle ab 1. April neu als notleidend eingestuften Darlehen schrittweise vollständig über Rückstellungen abdecken. Für den Altbestand an faulen Krediten gelten die Vorgaben der Europäischen Zentralbank allerdings nicht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) räumt Geldhäuser in der Euro-Zone mehr Zeit ein, um sich auf neue Leitlinien zum Umgang mit faulen Krediten einzustellen. Erst ab 2021 sollen die Vorgaben der Kontrolleure in die turnusmäßige Bankenprüfung einfließen, wie die EZB-Aufsicht am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Die neuen Regeln verlangen, dass Banken in Zukunft alle Darlehen, die neu als ausfallgefährdend eingestuft werden, stärker als bisher mit Rückstellungen abfedern. So soll verhindert werden, dass Institute wie nach der Finanzkrise 2008 erneut einen Berg fauler Kredite auftürmen. An einem ersten Vorschlag der Aufseher hatte es vor allem aus Italien starke Kritik gegeben. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Danger Ahead for the Eurozone

Posted by hkarner - 8. März 2018

Date: 07-03-2018
Source: The Wall Street Journal

Policy makers needs to think carefully about what discretion the central bank should retain in a crisis.

Mario Draghi, head of the European Central Bank.

A recent flurry of activity between Paris and Berlin has raised hopes that the eurozone may be on the verge of a much-needed overhaul. The policy tools available to the European Central Bank are, however, receiving surprisingly little attention in this debate. This is worrisome, since experience has shown that when crisis shakes the eurozone, the central bank is the first line of defense.

Various reform proposals could de facto deny the ECB the discretion it has used to good effect in the past. In 2011, the bank was able to accept sovereign bonds as collateral for three-year loans to cash-squeezed banks (the LTRO program). In 2012, ECB President Mario Draghi developed a program to buy government bonds in the secondary market if necessary (the OMT program). In 2015, the ECB started buying government bonds as it proved the eurozone could engage in unorthodox monetary policies such as quantitative easing. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

ECB’s Weidmann Signals Openness to Succeeding Draghi as President

Posted by hkarner - 28. Februar 2018

Date: 27-02-2018
Source: The Wall Street Journal

Jens Weidmann has cautiously toned down his criticism of ECB policies in recent months as the economy has picked up

Jens Weidmann, president of the Bundesbank, said Tuesday that ending the ECB’s easy-money policies will “take quite some time.”

FRANKFURT—German Bundesbank President Jens Weidmann gave the clearest sign yet that he hopes to succeed Mario Draghi as president of the European Central Bank next year, suggesting he won’t be held back from applying for the job by reservations over the bank’s bond-buying program.

A candidacy from Mr. Weidmann, a 49-year-old former adviser to Chancellor Angela Merkel, would likely be supported by Berlin but opposed by some governments in Southern Europe, who have chafed at the German’s criticism of their spending habits and opposition to key ECB stimulus programs.

Mr. Weidmann’s predecessor as president of Germany’s central bank, Axel Weber, was the favorite to take over the ECB’s top job until he resigned unexpectedly in early 2011, clearing the way for Mr. Draghi to take the helm. Mr. Weber said at the time that he was worried about having to represent views he didn’t agree with on important ECB policies, including its government-bond purchases. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »