Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ECB’

Europe’s Biggest Job Opening Muddled by Politics

Posted by hkarner - 12. Februar 2019

Date: 11-02-2019
Source: The Wall Street Journal

At least five unofficial candidates are in the running to succeed Draghi as the head of the ECB

European Central Bank President Mario Draghi’s nonrenewable term ends in October.

FRANKFURT—Europe’s faltering economy and fractious politics are complicating the region’s biggest personnel question in years: Who will replace Mario Draghi as president of the European Central Bank?

Mr. Draghi, who previously ran Italy’s central bank, emerged as the dominant force in the European economy and financial markets during his seven-plus years as ECB head, holding the currency zone together by breaking taboos, including with the launch of a massive bond-buying program. Den Rest des Beitrags lesen »

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Konjunktur: Die Party in Europa ist vorbei

Posted by hkarner - 8. Februar 2019

Brüssel stutzt die Wachstumsaussichten für die EU zusammen. Italien schrammt knapp an der Rezession vorbei.

Brüssel/Frankfurt. Seit Wochen warnen Wirtschaftsforscher und Unternehmer mehr oder weniger verklausuliert vor einem Einbruch der Konjunktur in Europa. Mit dem gestrigen Donnerstag sind auch die letzten Zweifel beseitigt: Unabhängig voneinander erklärten die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission den simultanen Aufschwung der vergangenen Jahre für beendet. Und dieses Ende fällt deutlich abrupter aus als gedacht.

Im Detail unterscheiden sich die beiden Prognosen dann doch voneinander. So betonen die Währungshüter in Frankfurt, dass es mit dem Wirtschaftswachstum in der Eurozone in erster Linie kurzfristig bergab gehen werde. Darin versteckt sich auch die Botschaft, dass es – zumindest unter EZB-Präsident Mario Draghi – wohl keine nennenswerte Zinserhöhung geben wird.

Die EU-Kommission malt die Zukunftsaussichten des größten Wirtschaftsraumes der Welt in ihrer Winterprognose noch schwärzer als die Zentralbanker. Im kommenden Jahr werde die Eurozone nur noch um 1,3 Prozent wachsen. Das sind 0,6 Prozentpunkte weniger, als Brüssel im Herbst für 2019 in Aussicht gestellt hatte. Fast alle Länder müssen Einbußen hinnehmen. Italien kratzt gar an der Rezession. Alle Mitgliedstaaten (inkl. Großbritannien) werden heuer um 1,5 statt 1,9 Prozent wachsen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Drei Lektionen aus der quantitativen Lockerung in Europa

Posted by hkarner - 4. Februar 2019

Stefan Gerlach

Stefan Gerlach is Chief Economist at EFG Bank in Zurich and Former Deputy Governor of the Central Bank of Ireland. He has also served as Executive Director and Chief Economist of the Hong Kong Monetary Authority and as Secretary to the Committee on the Global Financial System at the BIS.

ZÜRICH – Da die Europäische Zentralbank die quantitative Lockerung (QE) kürzlich beendet hat, ist dies ein geeigneter Zeitpunkt, um über die Auswirkungen der Politik nachzudenken. Drei Schlussfolgerungen scheinen offensichtlich: Die Vermögenskäufe der EZB hatten erhebliche makroökonomische Vorteile; die politischen Kosten der QE waren viel höher als erwartet; und die ganze Episode war für die Bundesbank wirklich schlimm.

Durch die Senkung der Kosten von Bankkrediten durch die QE förderte die EZB die Kreditvergabe an kleine Unternehmen und Haushalte in der gesamten Eurozone. Dies gab dem Wirtschaftswachstum einen wichtigen Impuls, der zu einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und einem Aufwärtsdruck auf die Lohnkosten führte. Obwohl die Kerninflation gestiegen ist, bleibt die zugrunde liegende Inflation schwach, was bedeutet, dass die EZB eine expansive Geldpolitik beibehalten muss. Den Rest des Beitrags lesen »

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Cleaning up Italy’s banks is proving slow and painful

Posted by hkarner - 25. Januar 2019

Date: 24-01-2019
Source: The Economist

The scars of the financial crisis will be slow to fade

“The boils that had to burst have burst,” says Mario Deaglio, an economist at the University of Turin, of Italy’s banks. The latest carbuncle to come to a head is Banca Carige, which was put into temporary administration by the European Central Bank (ecb) on January 2nd—the first time the euro-zone regulator has exercised this power. The move followed a shareholders’ meeting in December that failed to approve the first tranche of a €400m ($455m) capital increase.

The ecb appointed three administrators, including Carige’s former chief executive and chairman, giving them three months to reduce the €3bn stock of bad loans and arrange a merger. Italy’s government issued a decree to guarantee the bank’s bonds for up to €3bn, and to support a precautionary recapitalisation, if requested. On January 18th Banca Carige said it would issue government-backed bonds to the tune of €2bn, and perhaps a further €1bn. But it maintains that it will find a market solution. The administrators will present a business plan next month. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB wird strenger zu Rom

Posted by hkarner - 16. Januar 2019

15. Jänner 2019, 18:15 derstandard.at

Das von der Regierung in Rom als „Diktat“ der EZB kritisierte Programm zum Abbau fauler Kredite bis 2026 kostet Italiens Bankensektor 15 Milliarden Euro.

Mailand – Nach der Rettung der Genueser Sparkasse, den Problemen der Volksbank von Bari steht Monte dei Paschi di Siena (MPS) neuerdings im Fokus. Nach einer Warnung der EZB vor „beträchtlichen Herausforderungen“ samt Aufforderung zur Beschleunigung des Abbaues notleidender Kredite (NPL) wurde die Aktie der Bank am Dienstag vom Handel an der Mailänder Börse ausgesetzt.

Aber die EZB setzte noch eines drauf und verfügte, dass sämtliche unter ihrer engeren Kontrolle stehenden Banken (119) ihre Non Performing Loans (NPL) bis 2026 voll abschreiben müssen. Das trifft italienische Banken am stärksten. Laut Bankenverband ABI machten die Brutto-NPL zu Jahresmitte 2018 rund 225 Milliarden Euro aus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vier Gründe, im Jahr 2019 wirtschaftlich auf der Hut zu sein

Posted by hkarner - 27. Dezember 2018

Ansichtssache. Alexander Hahn, 26. Dezember 2018, 14:02 derstandard.at

Der nächste Abschwung rückt näher. Offen bleibt, wann er eintritt – und wie die vier Anlageklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Währungen reagieren

Einer Börsenweisheit zufolge verhält es sich mit Crash-Propheten wie mit stehengebliebenen Uhren: Zweimal am Tag liegen sie richtig. Wer stets vor der nächsten Krise warnt, wird irgendwann recht behalten. Derzeit leidet sowohl der Zyklus der Konjunktur als auch jener der Börse bereits an fortgeschrittener Altersschwäche – und im Lauf des Jahres 2018 mehrten sich die Warnsignale für eine nahende Trendwende nach unten. Die Wall Street rutschte gegen Ende des Jahres in negative Terrain, in Europa ging es ebenfalls mehrheitlich bergab. Es ist zwar nicht ausgemacht, dass sich diese durchwachsene Tendenz fortsetzt, dennoch sollten Investoren mit erhöhter Vorsicht auf das Jahr 2019 blicken. Ein Überblick, was für einen Abschwung spricht.

Konjunktur

Obwohl das leicht negative Wachstum der deutschen Konjunkturlokomotive im dritten Quartal unter Ökonomen als Ausreißer gilt, der den Problemen der Autoindustrie im Zuge der neuen Abgastests geschuldet ist, zeigt die wirtschaftliche Abkühlung im Nachbarland doch, dass die Zeit der Hochkonjunktur auf ihr Ende zugeht. Die gute Nachricht: Auch im nächsten Jahr soll die Wirtschaft beiderseits des Atlantiks noch wachsen, und vor 2020 geben Ökonomen einer möglichen Rezession in den USA keine Chance. Die weniger gute: Den Rest des Beitrags lesen »

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Fürs Einlösen seines Versprechens hat Draghi den schlechtesten Moment gewählt

Posted by hkarner - 14. Dezember 2018

| Lesedauer: 5 Minuten

„Die EZB setzt ein Signal, dass die Krise vorbei ist“
Alle rechnen damit, dass die EZB den Ausstieg aus den Staatsanleihekäufen heute besiegeln wird. Dabei zeichnet sich der nächste Abschwung bereits ab. Den Währungshütern bleiben dann nur noch weitaus unangenehmere Maßnahmen.

Über den Ausstieg aus dem umstrittenen Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) ist seit Monaten diskutiert worden. Heute könnte EZB-Präsident Mario Draghi verkünden, dass das billionenschwere Programm tatsächlich zum Jahresende auslaufen wird.

Das Paradoxe ist nur, dass sich die Anzeichen für den drohenden Abschwung in Europa längst verdichten. Italien könnte sogar bereits mitten in der Rezession stecken, und auch in Deutschland mehren sich die Zweifel, dass nach dem Minus im dritten Quartal nun die kraftvolle Gegenbewegung eingesetzt hat. Sollte es so kommen, könnte die EZB ihr Programm direkt wieder auspacken, statt es einzumotten.

Falls die Notenbank die Lage genauso absurd findet wie ihre Beobachter, so lässt sie sich öffentlich dazu bisher jedenfalls nichts anmerken. Unter den professionellen EZB-Watchern hingegen wächst die Kritik an den Währungshütern und ihrem extrem langsamen Abschied von der ultralockeren Geldpolitik. „Man stelle sich vor, Europa geht mit Minuszinsen in die Rezession. Das wäre historisch einmalig“, sagt Danielle DiMartino, die während der Finanzkrise bei der Fed in Dallas gearbeitet hat und mit Quill Intelligence mittlerweile ihr eigenes Analysehaus betreibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Broken Europe: Why the EU Is Stuck in Perpetual Crisis

Posted by hkarner - 11. Dezember 2018

Date: 10-12-2018
Source: Foreign Affairs By Helen Thompson

The European Union has always struggled to accommodate the democratic politics of its members. The problem became serious in 1999, with the creation of a currency union without an accompanying political and fiscal union. Then, beginning in 2011, the eurozone sovereign debt crisis turned what had been a real but manageable issue into a predicament from which the EU has no discernible escape. Stuck with an unworkable currency union, the EU can neither accommodate democracy in its member states nor suppress it. The result is likely to be the continuation of the pattern over the last decade: crisis after crisis with no lasting solution.

THE SICK MEN OF EUROPE
The confrontation between the Italian government and the eurozone authorities over the size of the Italian budget deficit is the latest example of the EU’s inability to cope with democracy. Both parties in the Italian coalition government, the Lega and the Five Star Movement, made tax and spending promises during the general election last year. But they cannot deliver on them, since doing so would mean running larger deficits. That would break commitments the previous government made to the European Commission and the fiscal rules enshrined in the treaties that set up the eurozone. Italy largely depends on the European Central Bank (ECB) to finance its borrowing, so it cannot simply defy the EU.

Yet the majority of Italian voters will not readily acquiesce to European control over Italian politics. Indeed, it was only after 2011, when the ECB and German Chancellor Angela Merkel pushed Italian President Giorgio Napolitano to fire the recalcitrant Italian Prime Minister Silvio Berlusconi and appoint a technocratic government, that the Five Star Movement began its spectacular rise. Today, the Italian government believes that the more it stands up to the EU, the more votes it will win in next May’s elections to the European Parliament.    Den Rest des Beitrags lesen »

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Der «Draghi-Crash» ist nur eine Frage der Zeit

Posted by stgara - 10. Dezember 2018

Die Stimmung an den Finanzmärkten ist sehr gut. Glaubt man jedoch dem Risikoexperten Markus Krall, so täuscht sie ungemein. Er fürchtet, dass die Strategie der Europäischen Zentralbank zu einer deflationären Krise führen wird.
Christof Leisinger
EZB-Präsident Mario Draghi heizt mit der expansiven Geldpolitik die Stimmung an den Börsen an.

Die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten ist erstaunlich gut. Die Kurse an den Börsen laufen von Hoch zu Hoch, die Renditen an den Bondmärkten sind weiterhin vergleichsweise tief und in Europa erholt sich nun auch der Euro. Dafür seien schwindende geopolitische Risiken, ein anziehendes Wirtschaftswachstum und nicht zuletzt die anhaltend expansive Geldpolitik der Zentralbanken verantwortlich, heisst es. Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, schreibt sich diese Entwicklung als Erfolg der extremen Krisenpolitik der Institution auf die eigene Fahne.

Markus Krall sieht das völlig anders. Der Unternehmensberater, der Banken und andere Finanzunternehmen seit 25 Jahren im Risikomanagement strategisch unterstützt, hält die Strategie der EZB nicht nur für wirkungslos, sondern sogar für extrem kontraproduktiv. Am Ende werde genau das unvermeidlich, was die EZB vordergründig vermeiden wolle. Er fürchtet, dass die EZB-Politik zu einem deflationären Crash führen wird.

Sie warnen in ihrem Buch vor einem «Draghi-Crash», während EZB-Präsident Mario Draghi den Erfolg der extrem expansiven Geldpolitik feiert. Wie passt das zusammen?

Ich glaube, dass das eine Wahrnehmungsstörung ist.

Wie meinen Sie das? Den Rest des Beitrags lesen »

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News from Euroland – recession imminent

Posted by hkarner - 8. Dezember 2018

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17 mins. to read

When the money tap went dry…

Across Europe, and particularly in the 18-member Eurozone, the economic news is sobering. It’s now clear that the credit crunch in emerging markets which has played out over most of this year, plus the slowdown in China, are having negative consequences in Europe. Yet, despite the ongoing trauma of Brexit, the UK is cruising along relatively smoothly – for now.

A number of critical events are about to coincide. Firstly, the ECB will cease printing money by means of quantitative easing (QE) in December. The principal measure of the money supply across Europe, M3, was growing by around 5 percent per year when the ECB was buying up to €80 billion of bonds a month in 2013. That rate slowed to 2.1 percent in Q3 this year and will prospectively fall to zero in Q1 2019.

QE was instigated by ECB President Mario Draghi who took over the reins on 1st November 2011. At the beginning of 2012, at the height of the European Sovereign Debt Crisis, he pledged that the ECB would do everything it takes to save the Euro. First came a programme of soft loans to Eurozone banks (the so-called LRTO); then came a massive programme of government and then corporate bond-buying following the example set by America’s Federal Reserve in the aftermath of the financial crisis of 2008. Den Rest des Beitrags lesen »

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