Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ECB’

Aufseher einigen sich auf schärfere internationale Regeln für Banken

Posted by hkarner - 7. Dezember 2017

7. Dezember 2017, 17:31 derstandard.at

Für die Umsetzung bekommen Banken deutlich mehr Zeit als ursprünglich geplant

Frankfurt – Mit einer weiteren Verschärfung der Kapitalregeln für Banken wollen Aufseher und Notenbanker rund um den Globus das Finanzsystem sicherer machen. Nach monatelangem Streit einigten sich Europäer und Amerikaner auf einen Kompromiss zur Ausgestaltung der nach der jüngsten Finanzkrise eingeführten sogenannten Basel-III-Regeln. Die neuen Vereinbarungen sorgten für mehr Sicherheit, „ohne die Kapitalanforderungen deutlich zu vergrößern“, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, am Donnerstag in Frankfurt. Die Europäische Bankenaufsicht EBA rechnete vor, dass EU-Banken nach den neuen Regeln im Schnitt 12,9 Prozent mehr Kapital vorhalten müssen. Es sei nun entscheidend, dass die Vereinbarungen weltweit umgesetzt würden, betonte Draghi, der dem Gremium der Chefs von Notenbanken und Aufsichtsbehörden (GHOS) vorsitzt: „Wir sind noch nicht fertig.“ EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis mahnte, internationale Zusammenarbeit sei entscheidend, um Finanzstabilität rund um den Globus und gleiche Wettbewerbsbedingungen zu garantieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mini-Zinsen gefährden Finanzsystem

Posted by hkarner - 29. November 2017

Sie haben die lockere Geldpolitik zu verantworten. Nun aber warnen die Notenbanken selbst vor ihr. Die Leute seien sorglos, Banken im Fall eines Schocks zu wenig abgesichert.

Wien. Manch Ökonom warnt schon lange davor. Nun werfen auch die Notenbanken das Alarmlicht an. Am deutlichsten die Deutsche Bundesbank, die gestern die Sorglosigkeit angesichts der boomenden Konjunktur geißelte. Es bestehe die Gefahr, dass Risiken für die Finanzstabilität unterschätzt würden, schreibt sie in ihrem „Finanzstabilitätsbericht 2017“, der in Frankfurt vorgestellt wurde. Das Problem: Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei der Straffung der geldpolitischen Zügel säumiger ist als die US-Notenbank Fed.

Zwar wachse die deutsche Wirtschaft bereits das achte Jahr in Folge und Haushalte wie Firmen könnten sich günstig finanzieren, so die Bundesbank: Aber die Bewertungen vieler Kapitalanlagen seien sehr hoch. Auch nehme der Anteil niedrig verzinster Anlagen in den Bilanzen von Banken und Versicherern stetig zu. Sorge bereitet der Bundesbank zudem die sich immer schneller drehende Preisspirale bei Immobilien. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB drängt: Banken müssen endlich Problemkredite loswerden

Posted by hkarner - 14. November 2017

Angesichts eines immer noch rund 800 Milliarden Euro schweren Berges an notleidenden Krediten drängen Aufseher die Banken in der Währungsunion zum Handeln.

Zwar sei es in den vergangenen beiden Jahren gelungen, die Problemkredite in den Bankbilanzen um etwa 200 Milliarden Euro zu reduzieren. Allerdings bleibe der Rest eine immense Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems, warnte die für die Bankenaufsicht zuständige EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger am Dienstag auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt. „Darum müssen Banken jetzt handeln.“

Der Chef der europäischen Bankenaufsicht EBA, Andrea Enria, bemängelte, es gebe nach wie vor „eine Menge Banken, die nicht genug unternommen haben“. In acht der 28 EU-Staaten liege die Rate der notleidenden Kredite des Bankensystems bei mehr als zehn Prozent – deutlich über dem EU-Schnitt von 4,5 Prozent. Betroffen seien vor allem Geldhäuser in Südeuropa. Auch die Chefin europäischen Bankenabwicklungsbehörde, Elke König, forderte, die Banken müssten sich dringend Gedanken machen wie sie ihre Last an faulen Krediten reduzieren.

Die EZB, die die 120 wichtigsten Banken in der Euro-Zone seit gut drei Jahren direkt beaufsichtigt, führt derzeit mit den betroffenen großen Instituten Gespräche über eine Lösung des Problems. Ein hoher Grad an notleidenden Krediten ist nicht nur für ein einzelnes Institut ein Problem, weil es dadurch in eine Schieflage geraten kann. Gesamtwirtschaftlich ist ein hoher Bestand fauler Kredite ebenfalls schlecht, weil das Bankensystem nicht mehr richtig in der Lage ist, Unternehmen und Haushalte mit neuen Krediten für Investitionen zu versorgen. Das bremst die Wirtschaft und belastet die Konjunktur. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB-Vize: Kryptowährungen werden Geld nie verdrängen

Posted by hkarner - 9. November 2017

Vitor Constancio sieht in virtuellen Währungen ein Handelsobjekt, mit dem spekuliert werde. Zentralbanken sollten diese nicht mit Blockchain-Technologie stützen.

Kryptowährungen werden nach Einschätzung der EZB niemals das Geld der Notenbanken ersetzen. Das herkömmliche Geldsystem werde in der Zukunft nicht von „privat“ geschöpften Digitalwährungen verdrängt, sagte der Vizechef der Europäischen Zentralbank (EZB), Vitor Constancio, am Donnerstag in Rom. Die virtuellen Währungen seien lediglich ein Handelsobjekt, mit dem spekuliert werde.

In einem begrenzten Rahmen fungierten sie als Tauschmittel unter sehr speziellen Bedingungen. Dazu zählten auch kriminelle Aktivitäten. Die EZB argumentiert seit längerem, dass Kryptowährungen kein Risiko für das Geldsystem darstellten, da die Volumina vergleichsweise gering seien.

Warnung vor Unterstützung durch Blockchain-Technologie Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Wirtschafts-Optimisten

Posted by hkarner - 8. November 2017

Konjunktur. Der deutsche Expertenrat fordert angesichts des „lang anhaltenden Aufschwungs“ von der Europäischen Zentralbank endlich eine Zinswende.

Berlin. Die deutschen Wirtschaftsweisen setzen sich an die Spitze der Konjunkturoptimisten. Für das kommende Jahr sagen sie der deutschen Wirtschaft ein Wachstum von 2,2 Prozent voraus. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresgutachten des Sachverständigenrates hervor, das Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde. Die Bundesregierung erwartet lediglich 1,9 Prozent, die führenden Institute zwei Prozent. Für das laufende Jahr hob das Expertengremium seine Prognose von 1,4 auf 2,0 Prozent an. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen und lang anhaltenden Aufschwung“, heißt es in dem Gutachten mit dem Titel „Für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik“.

Den Aufschwung sehen die fünf Professoren auf einem immer breiter werdenden Fundament. „Der private Konsum, die Staatsausgaben und die Bauinvestitionen steigen bereits seit längerem robust“, betonen sie. Zusätzlich investieren inzwischen die Unternehmen wieder stärker in Ausrüstungen sowie in Forschung und Entwicklung.Außerdem entwickelten sich wichtige Exportmärkte, insbesondere die Euro-Zone, zuletzt sehr dynamisch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wird ein Deutscher Europas nächster Währungshüter?

Posted by hkarner - 3. November 2017

In Frankfurt mehren sich die Gerüchte, dass EZB-Chef Mario Draghi in zwei Jahren einem Deutschen weichen soll.

Frankfurt/Paris. Der deutsche Bundesbankpräsident, Jens Weidmann, hält sich bedeckt. Die Debatte über die Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi sei zu früh, sagte er am Freitag der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echo“. Weidmann wird seit Monaten als einer der möglichen nächsten Euro-Zentralbank-Chefs gehandelt. Mit ihm würde sich die Währungspolitik der EZB deutlich ändern, denn Weidmann drängt seit Längerem, den Aufkauf von Staatsanleihen zu stoppen und zu einem normalen währungspolitischen Kurs zurückzukehren.

Die Amtszeit des Italieners, der weiterhin einen Antikrisenkurs bei der Europäischen Zentralbank (EZB) fährt, endet in etwa zwei Jahren. Weidmann verneinte die Frage der Zeitung, ob er sich im Draghi-Nachfolgerennen befinde. Er sei ein Zentralbanker, kein Politiker. „Ich bin sehr glücklich, an der Spitze der Bundesbank zu sein.“  Den Rest des Beitrags lesen »

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What Happens When the ECB Steps Back From Corporate Bonds?

Posted by hkarner - 27. Oktober 2017

Date: 25-10-2017
Source: The Wall Street Journal

Some investors are growing uneasy about the market’s long-term trajectory

The headquarters of the European Central Bank in Frankfurt. The ECB is expected this week to announce plans to trim its asset purchases.

In the spring of 2016, traders at Germany’s central bank sat down with investment bank advisers in Frankfurt to discuss a once unthinkable project: how to build a multibillion-euro corporate-debt fund.

Fast forward 18 months and the European Central Bank has changed the face of the euro corporate-debt market, having bought almost €120 billion ($141 billion) of these securities. Financing costs for companies have fallen to the point where junk-rated firms can borrow at similar yields to U.S. government debt, prompting concerns it is fueling a bubble.

Few investors think a bubble will burst Thursday, when the ECB is widely expected to announce plans to trim its asset purchases of €60 billion a month. But the fact that corporate bonds now trade around levels not seen since before the financial crisis makes many uneasy about the market’s long-term trajectory. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kräftige Verringerung der EZB-Anleihenkäufe erwartet

Posted by hkarner - 19. Oktober 2017

Die Europäische Zentralbank wird Volkswirten zufolge ihr billionenschweres Anleihen-Kaufprogramm wohl ab dem kommendem Jahr kräftig herunterfahren.

Ökonomen gehen laut einer Reuters-Umfrage davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer Ratssitzung am kommenden Donnerstag beschließen wird, ab Jänner 2018 die monatlichen Käufe um 20 Milliarden Euro auf dann 40 Milliarden Euro zu verringern. An der Erhebung nahmen 45 Experten teil. Die Antworten rangierten zwischen Kürzungen von fünf bis 40 Milliarden Euro. Der Mittelwert lag bei 20 Milliarden Euro.

EZB-Präsident Mario Draghi hat signalisiert, dass die Notenbank am 26. Oktober über die Zukunft der Maßnahmen entscheiden wird, das noch bis Ende 2017 läuft. Dann wird das in Deutschland umstrittene Kaufprogramm ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreicht haben. Es ist aktuell das wichtigste geldpolitische Instrument der Währungshüter im Kampf gegen eine aus ihrer Sicht zu schwache Inflation. Den Rest des Beitrags lesen »

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US-Starökonom: „Die Deutschen brauchen keine Angst zu haben“

Posted by hkarner - 18. Oktober 2017

Interview András Szigetvari18. Oktober 2017, 07:00 derstandard.at

Trotz wachsender Wirtschaft müsse die EZB ihre ultralockere Geldpolitik fortsetzen, sagt Barry Eichengreen

STANDARD: Der Internationale Währungsfonds warnt vor einem Crash am Finanzmarkt. Investoren gehen zu viele Risiken ein, weil sich mit sicheren Investitionen keine Zinsen verdienen lassen. Zentralbanken haben zu dieser Entwicklung mit ihrer lockeren Geldpolitik beigetragen. Ein Fehler?

Eichengreen: Die Zentralbanken haben das getan, was sie tun mussten, um die Wirtschaft zu stabilisieren und die Inflation anzufachen. Wie bei jeder medizinischen Behandlung gibt es Nebenwirkungen. Aber nur deshalb, weil es auf den Finanzmärkten zu Ausschweifungen kommt, dürfen Notenbanken ihre Kernaufgabe nicht aus den Augen verlieren, und diese lautet nun einmal für Preisstabilität zu sorgen. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Mystery of the Missing Inflation

Posted by hkarner - 14. September 2017

Nouriel Roubini

Nouriel Roubini, a professor at NYU’s Stern School of Business and CEO of Roubini Macro Associates, was Senior Economist for International Affairs in the White House’s Council of Economic Advisers during the Clinton Administration. He has worked for the International Monetary Fund, the US Federal Reserve, and the World Bank.

Since the summer of 2016, the global economy has been in a period of moderate expansion, yet inflation has yet to pick up in the advanced economies. The question that inflation-targeting central banks must confront is straightforward: why?

NEW YORK – Since the summer of 2016, the global economy has been in a period of moderate expansion, with the growth rate accelerating gradually. What has not picked up, at least in the advanced economies, is inflation. The question is why.

In the United States, Europe, Japan, and other developed economies, the recent growth acceleration has been driven by an increase in aggregate demand, a result of continued expansionary monetary and fiscal policies, as well as higher business and consumer confidence. That confidence has been driven by a decline in financial and economic risk, together with the containment of geopolitical risks, which, as a result, have so far had little impact on economies and markets. Den Rest des Beitrags lesen »

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