Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ECB’

A Plan for Europe’s Great Unwinding

Posted by hkarner - 13. April 2018

Date: 12-04-2018
Source: The Wall Street Journal

Mario Draghi has less than two years to devise an exit strategy from today’s extraordinary monetary policy.

The economic crisis in Europe is finally fading, and Mario Draghi and his colleagues at the European Central Bank can breathe a sigh of relief. Their strategy of negative interest rates and asset purchases is paying dividends. But now the recovery brings fresh headaches for Mr. Draghi. It will soon be time to start the complex task of unwinding the extraordinary and unconventional monetary stimulus that has resuscitated the economy.

The immediate problem facing Mr. Draghi is how to phase out the ECB’s asset-purchase program, known as quantitative easing or QE, and then gradually return interest rates to more normal levels. And that is only the beginning.

The ECB’s balance sheet has doubled in size over the past three years. This is partly as a result of QE. But it is also reflects the €750 billion of cheap fixed-rate, long-term funding that the ECB has lent to banks. In some respects those loans, known as TLTROs, are an indirect form of QE, with the ECB lending the banks cash and the banks buying bonds. Either way the ECB is printing money and its balance sheet is increasing. That balance sheet will eventually have to shrink back to more normal levels. Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Nach Interview: EZB geht auf Distanz zu OeNB-Chef Nowotny

Posted by hkarner - 10. April 2018

 orf.on, 10.04.2018

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich von den jüngsten Äußerungen des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und Ratsmitglieds, Ewald Nowotny, zu Anleihenkäufen und Zinsentwicklung distanziert. Das seien die Ansichten von Nowotny, die nicht jene des EZB-Rats widerspiegeln würden, erklärte heute ein Sprecher.

Ende des Anleihenkaufprogramms angekündigt

Nowotny hatte in einem Reuters-Interview unter anderem gesagt, die EZB werde wohl ihr billionenschweres Anleihenkaufprogramm bis zum Jahresende auslaufen lassen. Das werde den Weg für die erste Zinserhöhung seit dem Jahr 2011 bereiten. Dabei sollten die Währungshüter graduell vorgehen, wobei zuerst der Einlagensatz angehoben werden könnte. „Ich würde kein Problem damit haben, in einem ersten Schritt von minus 0,4 Prozent auf minus 0,2 Prozent zu gehen und dann als zweiten Schritt den Leitzins einzubeziehen“, sagte Nowotny.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Der „gefährlichste Mann Europas“ zu Besuch in Wien

Posted by hkarner - 26. März 2018

Jens Weidmann könnte der nächste EZB-Chef werden. Der deutsche Hardliner wird oft angefeindet. Nicht so in Österreich.

Warum wird der deutsche Bundesbank-Chef, Jens Weidmann, mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet? Diese Frage sollte am Montag bei der Verleihung dieses Ordens in der Nationalbank beantwortet werden. Gouverneur Ewald Nowotny meinte aber gleich zu Beginn: „Die Verleihung der Auszeichnung bedarf bei Jens Weidmann eigentlich keiner speziellen Begründung.“ Immerhin sei Weidmann einer der „wichtigsten Notenbanker der Welt“, ein „Freund“ und ein „überzeugter Kämpfer für Europa“.

Also wurde der Orden rasch verliehen, um zum eigentlichen Grund des Termins zu kommen. Jens Weidmann, von Angela Merkel persönlich auserkoren, soll 2019 auf Mario Draghi als Chef der Europäischen Zentralbank folgen. Da kann es nicht schaden, ihn mal live zu erleben – und die Freundschaft zu betonen. Immerhin sitzen Österreich und Deutschland im selben Hartwährungs-Boot. Weder Wien noch Berlin will aus Europa eine Transferunion machen, aber beide wollen den Euro stärken. Die Frage ist nur: wie? Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Wirtschaftsweise fordern von EZB Ende des billigen Geldes

Posted by hkarner - 21. März 2018

Die Geldpolitik der großen Notenbanken zähle zu den Risiken für die globale Konjunktur, sagten die deutschen Wirtschaftsweisen.

Die Wirtschaftsweisen fordern von der EZB eine baldige Abkehr von der Zeit des billigen Geldes. Angesichts der guten konjunkturellen Lage im Euro-Raum und der wieder höheren Inflation ist die Einleitung eines Ausstiegs der EZB aus der expansiven Geldpolitik überfällig“, erklärte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am Mittwoch in seiner neuen Konjunkturprognose. Um dabei größere Verwerfungen an den Finanzmärkten zu vermeiden, sei für die Europäische Zentralbank „die Kommunikation einer Normalisierungsstrategie von großer Bedeutung“. Auch Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise forderte ein Ende der vor allem in Deutschland umstrittenen Geldflut.

Die Geldpolitik der großen Notenbanken zähle zu den Risiken für die globale Konjunktur, betonten die fünf Ökonomen und Regierungsberater. Denn die anhaltende Niedrigzinspolitik berge Risiken für die Finanzmarktstabilität. So könnte eine überraschend schnelle Straffung vor allem der US-Geldpolitik in Reaktion auf ein stärkeres Wachstum und eine höhere Inflation „zu erheblichen Preisanpassungen an den internationalen Finanzmärkten führen“.  Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

EZB gewährt Banken Aufschub für neue Problemkredit-Regeln

Posted by hkarner - 16. März 2018

Künftig sollen Geldhäuser alle ab 1. April neu als notleidend eingestuften Darlehen schrittweise vollständig über Rückstellungen abdecken. Für den Altbestand an faulen Krediten gelten die Vorgaben der Europäischen Zentralbank allerdings nicht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) räumt Geldhäuser in der Euro-Zone mehr Zeit ein, um sich auf neue Leitlinien zum Umgang mit faulen Krediten einzustellen. Erst ab 2021 sollen die Vorgaben der Kontrolleure in die turnusmäßige Bankenprüfung einfließen, wie die EZB-Aufsicht am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Die neuen Regeln verlangen, dass Banken in Zukunft alle Darlehen, die neu als ausfallgefährdend eingestuft werden, stärker als bisher mit Rückstellungen abfedern. So soll verhindert werden, dass Institute wie nach der Finanzkrise 2008 erneut einen Berg fauler Kredite auftürmen. An einem ersten Vorschlag der Aufseher hatte es vor allem aus Italien starke Kritik gegeben. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Danger Ahead for the Eurozone

Posted by hkarner - 8. März 2018

Date: 07-03-2018
Source: The Wall Street Journal

Policy makers needs to think carefully about what discretion the central bank should retain in a crisis.

Mario Draghi, head of the European Central Bank.

A recent flurry of activity between Paris and Berlin has raised hopes that the eurozone may be on the verge of a much-needed overhaul. The policy tools available to the European Central Bank are, however, receiving surprisingly little attention in this debate. This is worrisome, since experience has shown that when crisis shakes the eurozone, the central bank is the first line of defense.

Various reform proposals could de facto deny the ECB the discretion it has used to good effect in the past. In 2011, the bank was able to accept sovereign bonds as collateral for three-year loans to cash-squeezed banks (the LTRO program). In 2012, ECB President Mario Draghi developed a program to buy government bonds in the secondary market if necessary (the OMT program). In 2015, the ECB started buying government bonds as it proved the eurozone could engage in unorthodox monetary policies such as quantitative easing. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

ECB’s Weidmann Signals Openness to Succeeding Draghi as President

Posted by hkarner - 28. Februar 2018

Date: 27-02-2018
Source: The Wall Street Journal

Jens Weidmann has cautiously toned down his criticism of ECB policies in recent months as the economy has picked up

Jens Weidmann, president of the Bundesbank, said Tuesday that ending the ECB’s easy-money policies will “take quite some time.”

FRANKFURT—German Bundesbank President Jens Weidmann gave the clearest sign yet that he hopes to succeed Mario Draghi as president of the European Central Bank next year, suggesting he won’t be held back from applying for the job by reservations over the bank’s bond-buying program.

A candidacy from Mr. Weidmann, a 49-year-old former adviser to Chancellor Angela Merkel, would likely be supported by Berlin but opposed by some governments in Southern Europe, who have chafed at the German’s criticism of their spending habits and opposition to key ECB stimulus programs.

Mr. Weidmann’s predecessor as president of Germany’s central bank, Axel Weber, was the favorite to take over the ECB’s top job until he resigned unexpectedly in early 2011, clearing the way for Mr. Draghi to take the helm. Mr. Weber said at the time that he was worried about having to represent views he didn’t agree with on important ECB policies, including its government-bond purchases. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Deutscher könnte für mehr Balance an EZB-Spitze sorgen

Posted by hkarner - 20. Februar 2018

Thomas Mayer, Andreas Schnauder, 20. Februar 2018, 17:47 derstandard.at

Mit einem Spanier als Vize steigen die Chancen auf einen Deutschen als Draghi-Nachfolger und auf eine größere geografische Balance

Brüssel/Wien – Nach einem Jahr Anlauf und umfassendem Lobbying vor allem in seinem eigenen politischen Lager der europäischen Christdemokraten (EVP) hat Luis de Guindos es geschafft. Der konservative spanische Wirtschafts- und Finanzminister wird im Mai als Vizepräsident in das Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) einziehen. Er ersetzt dort den Portugiesen Vitor Constancio. Darauf haben sich die EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel geeinigt, nachdem die Minister der Eurogruppe de Guindos am Abend davor einhellig nominiert hatten. Im Herbst 2019 wird das Mandat von EZB-Chef Mario Draghi auslaufen. Die Kür de Guindos‘ deutet darauf hin, dass im Hintergrund ein Deal gelaufen ist, nach dem der nächste EZB-Präsident im Oktober 2019 aus Deutschland kommen wird: Bundesbankchef Jens Weidmann. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Verantwortungslose EZB

Posted by hkarner - 20. Februar 2018

Jürgen Stark

Jürgen Stark is a former Member of the Executive Board of the European Central Bank and former Deputy Governor of the Deutsche Bundesbank.

FRANKFURT – Der jüngste Flash-Crash des Dow Jones Aktien-Index um fast 1.600 Punkte zeigt, wie stark die Finanzmärkte und Wirtschafts-Akteure von der Politik der Zentralbanken abhängig geworden sind. Durch die niedrigen Zinsen und die mengenmäßige Lockerung der Geldpolitik wurden Anreize gesetzt, immer höhere Risiken einzugehen, die nicht adäquat bepreist sind. Je länger diese Politiken fortgesetzt werden, umso größer wird die Bedrohung für die globale Finanzstabilität.

Tatsache ist, dass die ultra-lockere Geldpolitik schon seit langer Zeit nicht mehr angemessen ist. Die Weltwirtschaft, insbesondere die fortgeschrittenen Volkswirtschaften, erfahren eine zunehmend stärkere wirtschaftliche Erholung. Nach dem aktuellen Wirtschaftlichen Ausblick des Internationalen Währungsfonds wird sich das wirtschaftliche Wachstum in den nächsten Quartalen insbesondere in den USA und dem Euro-Raum fortsetzen.

Dennoch befürchten internationale Institutionen, einschließlich des IWF, abrupte Marktkorrekturen, die sich normalerweise vollziehen, wenn sich die Inflations- oder Zinserwartungen ändern. Sie plädieren daher für einen sehr langsamen Ausstieg aus der derzeitigen Geldpolitik. So verzögern die Zentralbanken die Normalisierung der Geldpolitik immer mehr mit der Folge, dass die Vermögenspreise weiter gestiegen und dramatische Marktverzerrungen entstanden sind, die Korrekturen unvermeidlich machen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

ECB’s Draghi Warns of ‘New Headwinds’ From a Rising Euro

Posted by hkarner - 7. Februar 2018

Date: 06-02-2018
Source: The Wall Street Journal
European Central Bank chief also says the bank ‘cannot yet declare victory’ on the inflation front

European Central Bank President Mario Draghi warned Monday that the euro’s recent surge creates “new headwinds” for policy makers and should be closely watched.

The comments are the latest sign that a stronger euro—recently trading close to a three-year high of $1.25—could slow ECB efforts to unwind its giant monetary stimulus program.

Speaking at the European Parliament in Strasbourg, France, Mr. Draghi warned that the ECB “cannot yet declare victory” in its drive to push up inflation in the 19-nation eurozone.

“New headwinds have arisen from the recent volatility in the exchange rate, whose implications for the medium-term outlook for [inflation] require close monitoring,” Mr. Draghi told lawmakers.

The eurozone’s annual inflation rate fell to 1.3% in January as a result of weak energy-price growth, according to the European Union’s statistics agency. The ECB aims to keep inflation just below 2%. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »