Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘ÖVAG’

Abbauerlös aus alter ÖVAG 13-mal höher als erwartet

Posted by hkarner - 9. Oktober 2018

Jetzt weiss man, wieso die besonders helle Frau Fekter keine Bad Banks wollte! (hfk)

9. Oktober 2018, 05:50 derstandard.at

Die Liquidation der „Bad Bank“ Immigon soll nächstes Jahr eingeleitet werden, sie lagert ihre Personalabteilung an die Heta aus

Wien – Der Abbau der Ex-Krisenbank ÖVAG wird Staat und Volksbankern keine neuen Verluste, sondern einen unerwarteten Geldregen bescheren. Die Altlasten aus Krediten, Wertpapieren und in der ÖVAG-Bad-Bank Immigon zum Verkauf geparkten Firmen wurden weitestgehend abgebaut. Mit den Verwertungen ist zurzeit 13-mal mehr in der Kassa als bei Beginn des Abbaus Mitte 2015 erwartet.

Gut für den Fiskus

Das ist gut für den Staatshaushalt. Die ehemalige Volksbanken AG (ÖVAG) musste 2009 und 2012 mit rund 1,25 Steuermilliarden vom Staat aufgefangen werden. Mitte 2015 wurde sie zerschlagen, der „gute Teil“ ging an die Volksbank Wien. Mit der ÖVAG-Resteverwertung begann die Immigon. „Da kommt schon was zurück“, sagt Immigon-Chef Stephan Koren. Anfangs wurde geschätzt, dass im Abbauvehikel bestenfalls um die 50 Millionen Euro Eigenkapital (de facto als Liquidationserlös) überbleiben werden. Tatsächlich enthält die Bilanz der Immigon Portfolioabbau AG schon Ende 2017 rund 674 Millionen Euro Eigenkapital. Damit stand man beim gut Dreizehnfachen des Angenommenen. Wie viel es am Schluss wird, hänge davon ab, wie die Ergebnisse heuer und 2019 aussehen werden, so Koren, und wie viel die Liquidation abschließend kostet. Jedenfalls seien die Erwartungen deutlich übertroffen worden. “ Den Rest des Beitrags lesen »

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Kommunalkredit: Freisprüche für Platzer und Co rechtskräftig

Posted by hkarner - 3. Oktober 2016

Also, wenn das keine Untreue war! Und den § 39 BWG kennen die Herren Staatsanwälte auch nicht! Oder? (hfk)

3. Oktober 2016, 17:16 derstandard.at

 Die vier Freisprüche in der Causa Kommunalkredit sind rechtskräftig geworden. Es wurden keine Rechtsmittel mehr eingelegt

Wien – Die Causa Kommunalkredit gehört nun endgültig der Vergangenheit an. Die Freisprüche für den ehemaligen Chef des Kommunalfinanzierers, Reinhard Platzer, sowie für drei weitere Exmanager, sind rechtskräftig. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft Wien (WKStA) hat die von ihr angemeldete Nichtigkeitsbeschwerde gegen das im September 2015 gefällte Urteil des Wiener Straflandesgerichts zurückgezogen.

Kein Rechtsmittel von staatlicher KA Finanz

Die staatliche Bad Bank KA Finanz, die dem Verfahren als Privatbeteiligte beigetreten war und Rechtsmittel angemeldet hatte, hat selbiges nicht eingebracht. Das hat Platzers Anwalt Mario Schmieder dem STANDARD mitgeteilt. In der Sache war es im Zusammenhang mit Wertpapiertransaktionen um den Vorwurf der Untreue gegangen. Die Kommunalkredit gehörte zur Gruppe der Österreichischen Volksbanken AG (Övag) und musste im Herbst 2008 verstaatlicht werden. (gra, 3.10.2016) – derstandard.at/2000045314789/Kommunalkredit-Freisprueche-fuer-Platzer-und-Co-rechtskraeftig

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Deutsche-Bank-Haftung für ÖVAG-Anleihen aufgelöst

Posted by hkarner - 6. Januar 2016

6. Jänner 2016, 16:59

 Immigon ist Garantie los

Wien – Der Umbau des österreichischen Volksbankensektors wird 2016 an Geschwindigkeit zulegen. Laut „Fusions-Roadmap“ stehen heuer 19 Zusammenschlüsse von „kleinen“ Volksbanken an. Am Ende der Straße werden von zuletzt rund 40 Volksbanken noch acht Regionalbanken übrig sein.

Der Umbau ist bekanntermaßen der Krise des Sektors geschuldet, die in der Teilverstaatlichung des früheren Spitzeninstituts Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) ihren Höhepunkt gefunden hat. Zudem war die ÖVAG beim europäischen Stresstest durchgefallen. Inzwischen und nach einer Spaltung wurde aus der ÖVAG die Abbaubank Immigon, neues Spitzeninstitut ist die Volksbank Wien. Die Volksbanken kommen ihrem Auftrag zum Zusammenrücken „zwar nicht euphorisch, aber immerhin nach“, beschreibt ein auf Eigentümerseite Involvierter die Situation. Den Rest des Beitrags lesen »

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ÖVAG-Gutachter zerpflückt Beraterverträge

Posted by hkarner - 23. November 2015

So viel zur Qualität des Managements und des Aufsichtsrates (s.S. 122, da sind zwei noch heute (S. 149) in Spitzenposition im Sektor tätig!). Und zur „ownerlessness“ eines genossenschaftlichen Sektors. (hfk)

Renate Graber. 23. November 2015, 05:30 45 , derstandard.at

Beraterverträge waren in der Volksbanken AG (ÖVAG) mitunter schwer nachvollziehbar. Ein Gutachten ortet „äußerst unübliche“ Modalitäten.

Wien – Die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) hat vor ihrem Ableben noch einen Anlauf zur Vergangenheitserforschung genommen. Der Vorstand hat Wirtschaftsprüfer Ernst & Young beauftragt, die strategischen Entscheidungen von Ende 2007 bis Anfang 2013 zu untersuchen. Geprüft wird, wer wann was beschloss – und vor allem auch, welche Warnungen es gab und was selbige (nicht) bewirkten. Die ÖVAG, die 2005 die Mehrheit von Investkredit und Kommunalkredit (2008 notverstaatlicht) übernommen hatte, musste 2012 teilverstaatlicht werden. Vorigen Juli ging aus ihr die Bad Bank Immigon hervor, die Funktionen des Spitzeninstituts des Sektors übt nun die Volksbank Wien aus.

Aus dem Gutachten erwarten die Eigentümervertreter weniger Grundlagen für Klagen oder Anzeigen als „Aufklärung“, wie es zu den Entscheidungen und den daraus resultierenden riesigen Verlusten gekommen ist, wird erklärt. Paradies für Berater Das ist nicht der erste Erhellungsversuch: Die Ergebnisse der „Sonderuntersuchung ÖVAG“ durch Gutachter Matthias Kopetzky von Business Valuation liegen schon seit Mai auf dem Tisch. Er hat die Daten für Beraterverträge, Eigenkapitalbeschaffung, Geschäfte der Bank in Malta und Immobilienprojekte, bei denen es den Verdacht auf Kickbacks gab, unter die Lupe genommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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ÖVAG: Ein Bankenskandal, der nicht untersucht wird

Posted by hkarner - 9. November 2015

09.11.2015 | 18:00 | Von Christian Höller (Die Presse)

Nicht nur bei der Hypo, sondern auch beim Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG hat der Staat viel Geld verloren. Ein Gerichtsgutachten zeigt, dass auch bei der ÖVAG einiges im Argen lag. Der „Presse“ liegt das Gutachten exklusiv vor.

Wien. Österreich unternimmt einige Anstrengungen, um die Vorgänge bei der Hypo Alpe Adria aufzuklären. Im Parlament beschäftigt sich ein Untersuchungsausschuss mit dem Thema. Im Gegensatz dazu gerät das Debakel beim früheren Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG in Vergessenheit, obwohl der Staat auch mit dieser Bank viel Geld verloren hat. Allein im April 2009 unterstützte der Steuerzahler die ÖVAG mit über einer Milliarde Euro. Vergangenen Sommer wurde die teilstaatliche ÖVAG in die Abwicklungsgesellschaft Immigon umgewandelt.

Ein Gerichtsgutachten macht nun deutlich, dass es auch bei der ÖVAG einiges aufzuklären gibt. So hat der vom Wiener Handelsgericht eingesetzte Gutachter Toni Kampelmühler eine mehr als 200 Seiten umfassende Expertise erstellt. „Herausgekommen ist, dass das frühere ÖVAG-Management die Öffentlichkeit und die Investoren nicht korrekt informiert hat“, sagt Anwalt Ingo Kapsch, der in dem Prozess einen geschädigten Anleger vertritt. Der „Presse“ liegt das Gutachten exklusiv vor. Zur Ausgangslage: Die ÖVAG hatte 2009 einen Verlust von knapp einer Milliarde Euro verbucht. Schon damals gab es Stimmen, dass es besser wäre, die Bank zu schließen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bund will bei Volksbanken noch genießen

Posted by hkarner - 5. Oktober 2015

Renate Graber, 2. Oktober 2015, 07:00, derstandard.at

Der Restrukturierungsplan wurde nicht einstimmig angenommen. Die Republik will sich den Zugriff auf ihre 300 Millionen über ein Genussrecht an einer neuen Gesellschaft sichern

Wien – Der Umbau des Volksbankensektors im Sommer hat ziemlicher Kraftanstrengungen bedurft, größerer als bisher bekannt. Der Zustimmungsbeschluss im EZB-Aufsichtsgremium, dem Supervisory Board, fiel (anders als üblich) nicht einstimmig. Die im Gremium vertretenen nationalen Aufsichtschefs stimmten für den Restrukturierungsplan der Volksbanken, und damit gegen die EZB-Mitglieder.

Erst Ende Juni (die Abspaltung war für Anfang Juli geplant) waren die Streitpunkte mit EZB und EU-Kommission bereinigt. Die Deutsche Bank übernahm eine Garantie von rund 800 Millionen Euro für im Sektor gezeichnete ÖVAG-Anleihen. Und die Republik Österreich hatte einen Weg gefunden, ihr im Sektor steckendes Partizipationskapital von 300 Mio. Euro abzusichern. Per Einstieg in die Volksbank (VB) Wien-Baden plus Recht auf Ausschüttungen, das als Genussrecht konstruiert ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bund übernimmt bei Volksbank Wien-Baden Sperrminorität

Posted by hkarner - 27. September 2015

25.09.2015, 16:29, Wirtschaftsblatt.at

Den Einstieg bei der Volksbank Wien-Baden ermöglicht hat die Entscheidung der EU-Kommission von Anfang Juli, wonach der Umstrukturierungsplan mit EU-Beihilfevorschriften vereinbar sei.

Wien. Die Volksbank Wien-Baden, Spitzeninstitut des Volksbanken-Verbundes seit die ÖVAG in der Bad-Bank Immigon aufgegangen ist, hat am Freitag den geplanten Einstieg des Österreichischen Staates mit bis zu 25 Prozent plus einer Aktie bei der Bundeswettbewerbsbehörde angemeldet. Der Einstieg erfolgt unentgeltlich. Es geht um die 300 Mio. Euro PS-Kapital, die der Staat noch in der Volksbankengruppe hat. 

Für die Tilgung der 300 Mio. Euro hatte die Volksbankengruppe von der EU-Kommission bis 2023 Zeit bekommen. Dass der Staat beim neuen Volksbanken-Spitzeninstitut einsteigen würde, war aber nicht an die große Glocke gehängt worden. Bei der ÖVAG-Bad-Bank Immigon ist die Republik Österreich bereits mit 43,3 Prozent an Bord. Den Rest des Beitrags lesen »

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ÖVAG-Bad-Bank erwartet höheren Gewinn für 2015

Posted by hkarner - 27. August 2015

27. August 2015, 18:34, derstandard.at

Dank positivem Sondereffekts durch Rückkauf von Anleihen für das laufende Jahr höherer Gewinn

Wien– Die Bad Bank des österreichischen Kriseninstituts ÖVAG erwartet dank eines positiven Sondereffekts durch den Rückkauf von Anleihen für das laufende Jahr einen höheren Gewinn. Der Vorstand rechne im Einzelabschluss mit einen Nettogewinn im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte die Bad Bank mit dem Namen Immigon am Donnerstag mit. Bislang hatte das Institut ein Plus von 25 Millionen Euro erwartet. Die Immigon hatte Anleihen und Schuldscheindarlehen unter ihrem Nennewert zurückgekauft.

Mit dem Gewinn können die verbleibenden Gläubiger des Instituts wieder mit Zinszahlungen auf ihre Papiere rechnen. Den Rest des Beitrags lesen »

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ERGO: Weiter Ärger um tausende Lebensversicherungen

Posted by hkarner - 19. August 2015

18.08.2015 | 18:04 | Von Christian Höller (Die Presse)

Nur 14 Prozent der betroffenen Ergo-Versicherungskunden haben das freiwillige Rückkaufangebot angenommen. Einige verkauften mit Verlust. Der Verein für Konsumenteninformation prüft Schadenersatzansprüche.

Wien. Lebensversicherungen sind nicht immer sicher, wie das Beispiel der Ergo-Versicherung zeigt. Diese verkaufte Polizzen mit dem Namen Rocket, deren Ertrag auf Anleihen des Volksbanken-Spitzeninstituts ÖVAG basiert. Die Bank hat im Zuge der Finanzkrise allerdings massive Verluste erwirtschaftet und wird derzeit abgewickelt. Die Bad Bank der ÖVAG namens Immigon versuchte daher im Juli, die Anleihen mit Abschlägen zurückzukaufen. Für Immigon war das ein Erfolg. Denn die Inhaber der Anleihen akzeptierten teilweise beachtliche Abschläge. Doch viele Ergo-Kunden machten nicht mit.

Am gestrigen Dienstag wurde bekannt, dass nur 14 Prozent der betroffenen 14.000 Ergo-Versicherungskunden den Rückkauf angenommen haben. Neun Prozent der 14.000 Kunden erhalten mehr als das eingezahlte Kapital zurück. Bei rund fünf Prozent der Kunden wird der Auszahlungsbetrag jedoch unterhalb der eingezahlten Summe liegen. Im schlimmsten Fall liegt der Abschlag bei 13Prozent. Zu berücksichtigen sind noch steuerliche Belastungen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Prozess: Weitere Klagen gegen Volksbank

Posted by hkarner - 10. August 2015

10.08.2015 | 18:00 | von Christian Höller (Die Presse)

Neue Dokumente zeigen, dass der frühere Vorstand der Volksbanken AG (ÖVAG) Anleger und die Öffentlichkeit möglicherweise nicht korrekt informiert hat. Die Betroffenen bestreiten das.

Wien. Das Spitzeninstitut der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) wird abgewickelt. Die Bank wurde mit 1,3 Milliarden Euro gerettet. Zumindest 300 Millionen Euro will sich der Staat zurückholen. Ob das gelingen wird, ist fraglich. Am Wiener Handelsgericht läuft gerade ein Musterprozess eines Investors, der nachrangige ÖVAG-Anleihen gekauft hat. Diese sind nun wertlos. Bei dem Prozess geht es um die Frage, ob der frühere ÖVAG-Vorstand die Öffentlichkeit und Investoren nicht korrekt informiert hat.

Stellt sich heraus, dass man die Bank schon früher hätte abwickeln können, wäre dem Steuerzahler viel Geld erspart worden. Im Zuge des Prozesses musste die ÖVAG nun vor Gericht weitere brisante Dokumente hinterlegen. Daraus geht hervor, dass sich die Bank schon in den Jahren 2009 bis 2011 in einer schweren Krise befunden hat. In Presseaussendungen und Ad-hoc-Meldungen hatte die ÖVAG jedoch 2010 und 2011 von einer Trendwende und einem Turnaround gesprochen. „Die nun bekannt gewordenen Dokumente bestätigen unsere Position, dass Investoren irreführend und/oder falsch informiert worden sind“, sagt der Wiener Rechtsanwalt Ingo Kapsch, der den Investor vertritt. Den Rest des Beitrags lesen »

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