Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Zunehmende Konkurrenz für Banken im Geschäft mit Firmenkunden

Posted by hkarner - 28. Mai 2017

Alexander Hahn, 28. Mai 2017, 10:00 derstandard.at

 Banken droht in den nächsten Jahren ein Teil des Firmenkundengeschäfts verlorenzugehen. Für die Institute steht viel Geld auf dem Spiel

Wien – In nur 15 Minuten vom Kreditantrag bis zur Bewilligung in einem vollständig online abgewickelten Prozess. Mit Offerten wie diesem von Ferratum, einem Anbieter von Kleinkrediten bis 100.000 Euro für Unternehmen, wollen innovative Finanzdienstleister, auch Fintechs genannt, nach dem Privatkunden- nun auch im Firmenkundengeschäft den Banken Konkurrenz machen. Dabei bieten sich ihnen viele Möglichkeiten, wie die Beratungsgesellschaft SSC Management Consult in einer Studie feststellt. Es gilt dabei aber auch noch einige Hürden zu überwinden. Bereits durch ihren Online-Auftritt machen sich die herkömmlichen Banken angreifbar, meint SSC-Partner Michael Schmidt: „Der Online-Auftritt im Privatkundengeschäft ist schon sehr gut, aber der gewerbliche Teil hinkt hinterher.“ Das sehen die Institute, bei denen sich das Angebot im Firmenbereich mitunter bereits mit einer Online-Terminvereinbarung erschöpft, selbst ähnlich: 59 Prozent der befragten Institute stufen ihr Produkt- und Serviceangebot im Internet als „schwach“ oder „sehr schwach“ ein.

Zunächst einfache Produkte Den Rest des Beitrags lesen »

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Endet bald der Steuerwettbewerb in der EU?

Posted by hkarner - 22. Mai 2017

Offiziell geht es beim Vorstoß von Paris und Berlin nur um gleiche Berechnung. Endet bald der Steuerwettbewerb?

Wien. Der französische Finanzminister, Bruno Le Maire, lässt aufhorchen – nicht nur, weil er neu ist. „Die Harmonisierung der Unternehmenssteuern ist ein fundamentales Thema in Europa“, sagte der Frischgekürte dem „Handelsblatt“ vor seinem ersten Besuch in Berlin. Nur so lasse sich die „illegitime Konkurrenz durch Steuerdumping“ bekämpfen. In Brüssel hört man das gern: Die EU-Kommission bemüht sich seit einem Jahrzehnt erfolglos um das „fundamentale Thema“. Nun wollen Paris und Berlin vorangehen und weitere Mitstreiter an Bord holen. Eine bilaterale Arbeitsgruppe soll bis zum deutsch-französischen Ministerrat im Juli Vorschläge erarbeiten und damit der alten Initiative neuen Schwung verleihen.

Was aber bedeutet „Harmonisierung“? Eine einheitliche Belastung, ein Ende des Steuerwettbewerbs? Zumindest offiziell nicht: Worüber die Finanzminister am heutigen Dienstag beim Ecofin ringen, sind nur Details zu einer Angleichung der Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer. Dass die Steuerbasis überall gleich berechnet wird, soll die Höhe der Belastung „transparenter“, also besser vergleichbar, machen. Schon frühere EU-Richtlinienentwürfe haben klargestellt: Wenn durch die neue Form der Berechnung das Steueraufkommen für einen Staat sinkt, hat er das Recht, zum Ausgleich den Steuersatz zu erhöhen. Aber schon bei der einheitlichen Basis geht die Einigkeit nicht weit. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Regierung bringt Weidmann als Draghi-Nachfolger ins Spiel

Posted by hkarner - 20. Mai 2017

Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble wollen einem Medienbericht zufolge den Bundesbank-Chef ins Spiel springen. Weidmann wäre demnach bereit, EZB-Chef zu werden.

Führende Vertreter der Regierung in Berlin wollen sich laut einem „Spiegel“-Bericht für Bundesbankchef Jens Weidmann als künftigen EZB-Präsidenten einsetzen. Laut Vorabbericht des Nachrichtenmagazins vom Freitag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble deutsche Ansprüche geltend machen, wenn EZB-Präsident Mario Draghi 2019 aus dem Amt ausscheidet.

Wie der „Spiegel“ weiter ohne Angaben von Quellen berichtet, halten Merkel und Schäuble die Zeit dann für einen Deutschen an der Spitze der Zentralbank für gekommen. Sie war vor Draghi von dem Franzosen Jean-Claude Trichet (2003-2011) und dem Niederländer Wim Duisenberg (1998-2003) geführt worden.

Schäuble für geldpolitische Wende Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Does Germany Have Boring Politics?

Posted by hkarner - 19. Mai 2017

I guess the author must live on another planet. He has not heard of the outcome in NRW last Sunday! (hfk)

Date: 18-05-2017
Source: Foreign Affairs

Good Institutions Thwart Radicalism

Proponents of liberal democracy breathed a sigh of relief on May 7, when political newcomer Emmanuel Macron roundly defeated right-wing nationalist Marine Le Pen in the French presidential election. But this election, although critical for the future of the European Union, was far from being this year’s only electoral barometer in Europe: British Prime Minister Theresa May has called for a snap general election on June 8, France selects a new legislature on June 11 and 18, and Germany elects a new parliament—which could result in a new chancellor—on September 24.

For two reasons, Germany’s upcoming federal elections should provide more drama than usual. The first is the recent rise of the country’s first federally viable right-wing party since World War II—the anti-Muslim, nationalist Alternative for Germany (AfD) party. The second is the Social Democrat (SPD) Martin Schulz, who represents the first legitimate challenge to Angela Merkel’s chancellorship in over a decade. In other respects, though, the German elections promise to be the least exciting electoral contest in Europe this year. Den Rest des Beitrags lesen »

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Germany Will Lose if Macron Fails

Posted by hkarner - 16. Mai 2017

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Can Emmanuel Macron revive the Franco-German relationship?

Posted by hkarner - 13. Mai 2017

Date: 11-05-2017
Source: The Economist

Getting Europe back to speed will be no easy task

LIKE all the best clichés, the notion that the European Union is driven by a Franco-German “locomotive” is grounded in truth. From the founding of the European Coal and Steel Community to the creation of the euro, almost all the signature projects of post-war Europe have emerged from Paris and Berlin. The compromises forged between two former foes with competing political and economic visions have proved powerful enough to bring much of the rest of the continent along with them. Lately, though, the French part of the engine has run out of steam, and the European train has been idling. Can Emmanuel Macron, the young reformer who won France’s presidency wrapped in the EU flag, shunt it back on to the rails?

The grandest of Mr Macron’s many ideas involve fixing what he calls the “half-pregnancy” of Europe’s single currency. He wants intra-euro-zone transfers and investment, funded from a common budget and administered by fresh institutions like a finance ministry and parliament. But Germany has long looked askance at such gouvernement économique. As the two countries’ economic performance has diverged, it has become ever harder for French ideas to find an audience in Berlin. In 2012 Mr Macron’s newly minted predecessor (and former boss), François Hollande, took his anti-austerity campaign pledge to Angela Merkel and returned to Paris with a flea in his ear. Soon enough he was executing endless U-turns. He leaves office on May 14th with historically low approval ratings, an example of what not to do. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonomen: Macrons Stolperstein ist Deutschland

Posted by hkarner - 10. Mai 2017

András Szigetvari, 10. Mai 2017, 07:00 derstandard.at

Nach der Wahl in Frankreich wird über Reformen in der Eurozone debattiert. Die Ungleichgewichte zu beherrschen, sei schwierig

Wien/Brüssel – Die Ideen sprudeln nur so aus Emmanuel Macron heraus. Der frischgewählte französische Staatspräsident will die Eurozone kräftig umbauen. Er möchte einen Eurofinanzminister installieren und ein gemeinsames Budget aufstellen, das sich aus Steuereinnahmen aller 19 Euroländer speist. Zudem soll die wirtschaftliche Koordination verstärkt werden. Macron will auch in Berlin für mehr Investitionen zugunsten Europas werben. Das Kernziel des Franzosen ist es, das Wachstum anzufachen und damit die Ungleichgewichte in Europa abzubauen. Um die Schieflage zu erkennen, reicht ein Blick auf die Arbeitslosenstatistik.

Soziale Misere bleibt

Die Arbeitslosenquote ist in Deutschland, den Niederlanden und Österreich im Vergleich niedrig. Zugleich sind die Quoten in Europa nirgends so hoch wie im Süden, in Italien, Spanien, Griechenland und in Frankreich. Die wirtschaftliche Erholung hat überall eingesetzt. Aber in weiten Teilen Südeuropas und in Frankreich verläuft der Aufschwung so schleppend, dass sich an der sozialen Misere kaum etwas ändert. Den Rest des Beitrags lesen »

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If Macron fails, Germany fails

Posted by hkarner - 10. Mai 2017

Date: 09-05-2017
Source: The Economist

Angela Merkel should seize this chance to remake Europe

GERMAN celebrations of Emmanuel Macron’s victory had barely begun last night when the first arguments about it broke out. The French president-elect’s longstanding calls for a “new deal” between his country and Germany were the impetus. In return for French structural reforms and fiscal restraint Mr Macron wants Berlin to support the closer integration of the euro zone, including joint investment projects, Eurobonds (common debt) and a finance minister, budget and parliament for the 19-state currency area. All of which drives a trench through the Berlin political landscape.

On the one side are most in the centre-right CDU/CSU, the liberal FDP and especially in the finance ministry under Wolfgang Schäuble, the CDU finance minister. This camp opposes all of Mr Macron’s most ambitious proposals. It is backed by the majority of public opinion and the Bild Zeitung, Germany’s most-read newspaper. And it tends to the belief that the country already pays disproportionately into the European project, that its current success was built on tough reforms in the last decade and that struggling Latin economies like France need to go through the same painful but necessary process. This outlook has deep cultural roots in Germany’s aversion to loose money; the word for “debt” in German is the same as the word for “guilt”. Den Rest des Beitrags lesen »

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How Merkel Got Her Groove Back

Posted by hkarner - 8. Mai 2017

Date: 05-05-2017
Source: SPIEGEL

When Chancellor Merkel announced her re-election bid last November, it seemed as though she didn’t really want the job. Recently, however, she has rediscovered her drive — and is convinced that her experience is vital in these uncertain times.

On this cheerful Tuesday morning, Angela Merkel is at peace with herself and her country. She is standing in a factory loft in central Berlin and listening to Rami Rihawi, a refugee from Syria, who, in his blue suit and only slightly accented German, looks as though he has just jumped out of a glossy brochure on successful integration.

After fleeing his homeland to Germany, Rihawi attended a school for computer experts, the site of Merkel’s visit. He then received an internship at steel retailer Klöckner before being offered a fulltime job at the company. „We were extremely happy that Rami accepted our job offer,“ says Klöckner CEO Gisbert Rühl, who is standing proudly next to Rihawi. Den Rest des Beitrags lesen »

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