Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Wachstum in Osteuropa bleibt hinter den Erwartungen zurück

Posted by hkarner - 16. August 2017

Konjunktur. Das rasante Wirtschaftswachstum in Polen, Rumänien und Ungarn ging zurück. Nun steigen vor allem Inflation und Lohnkosten.

Wien. Es sind noch immer imposante Konjunkturdaten, die aus den EU-Ländern im Osten gemeldet werden. Dennoch brachte das zweite Quartal nun eine klare Trendwende. Länder wie Polen, Rumänien und Ungarn konnten das rasante Tempo nicht mehr halten, das Wirtschaftswachstum ging signifiant zurück.

So sank etwa in Polen das BIP-Wachstum im zweiten Quartal auf 3,8 Prozent, Wirtschaftsforscher erwarten aber für dieses Jahr insgesamt dennoch ein Wachstum von vier Prozent. „Die Wirtschaft stößt an Kapazitätsgrenzen“, sagt der Ökonom Liam Carson der Agentur Bloomberg. Der Experte von Capital Economics in London verweist etwa darauf, dass in vielen Regionen Vollbeschäftigung – ja mittlerweile Personalmangel herrscht, dass Fabriken voll ausgelastet seien.

Rumänien wies nach wie vor die höchste Wachstumsrate aller EU-Länder aus. Doch waren es in den ersten drei Monaten noch 5,7 Prozent, lag das Wachstum im zweiten Quartal bei 5,1 Prozent. Das Land hatte mit Steuersenkungen und staatlichen Investitionen das Wachstum kräftig befeuert. Nun weist es die höchste Inflation seit drei Jahren auf. Die rumänische Notenbank signalisiert bereits eine Zinserhöhung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Goldman sieht Bitcoin bei 4800 Dollar

Posted by hkarner - 15. August 2017

Bitcoin werde auf 4800 Dollar steigen und dann auf 2300 fallen, sagt Goldman Sachs. Für andere Analysten ist das dicke Ende der Bitcoin-Bubble aber schon in Sicht.

Wien/New York. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihr Kursziel für die Kryptowährung Bitcoin auf 4800 Dollar angehoben. Danach werde es zu einer Korrektur kommen, schreibt die Goldman-Analystin Sheba Jafari in einer Notiz für Kunden und Investoren.

Die berühmte Investmentbank hat Analysen für Bitcoin erst in diesem Juni in ihr Programm aufgenommen, nachdem eine Reihe von Hedgefonds darum gebeten hatten. Bisher liegt Goldman auch goldrichtig – nur dass der Preis für Bitcoin das zuletzt ausgegebene Ziel der Analystin schon übertroffen hat.

Entscheidend für Anleger ist aber vor allem der zweite Teil ihrer neuesten Analyse: Bitcoin werde auf bis zu 4827 Dollar steigen – und dann um mehr als 30 Prozent korrigieren. Das würde bedeuten, dass die Kryptowährung auf bis zu 2300 Dollar fallen könnte.

Bis Sonntag früh hat Bitcoin einen sehr starken Anstieg auf knapp 4400 Dollar erlebt. Seitdem ist es in einer kleinen Korrektur. Die Kryptowährung hat sich damit von den Marktturbulenzen von Juni und Juli erholt, als Unsicherheiten über die Zukunft von Bitcoin und Streitereien in der Community zu fallenden Preisen geführt haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken verschlafen die Digitalisierung

Posted by hkarner - 15. August 2017

Studie. Schon 51 Prozent der Österreicher wickeln ihre Bankgeschäfte vorwiegend digital ab. Allerdings nutzen die heimischen Banken das Potenzial neuer Technologien zu wenig.

 Wien. Kaum eine andere Branche steht vor so großen Herausforderungen wie der Finanzsektor. Österreichs Banken sind im internationalen Vergleich nach wie vor zu wenig profitabel, und auch die Kapitalausstattung ist niedrig, stellte die OECD vor Kurzem in einem Bericht fest. Mit der Nutzung neuer Technologien könnten die Banken im Privatkundengeschäft ihr Ertragspotenzial deutlich heben.

„Österreichs Banken verschlafen derzeit noch zu viele Chancen der Digitalisierung“, sagt Lukas Haider, Experte der Boston Consulting Group (BCG) für Financial Services in Österreich. Haider untermauert seinen Befund mit der neuen Studie „Global Retail Banking 2017“, die der „Presse“ vorab exklusiv vorliegt. Für die Studie wurden 42.000 Privatkunden in 16 Ländern befragt.

Herausgekommen ist, dass Österreichs Bankkunden im internationalen Vergleich zu den „digitalsten“ zählen. So erledigen nur noch elf Prozent der Kunden ihre Bankgeschäfte ausschließlich in der Filiale. In anderen Ländern ist der Anteil höher. In Deutschland, Frankreich und Kanada liegt er bei 13 Prozent, in Großbritannien bei 14 Prozent, in den USA bei 16 Prozent, in Italien bei 20 Prozent und in Japan bei 38 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Tax Freedom Day“: Ab 15. August arbeiten Österreicher in die eigene Tasche

Posted by hkarner - 14. August 2017

Mehr als ein halbes Jahr lang arbeitet der durchschnittliche Steuerzahler für den Staat, errechnete das wirtschaftsliberale „Austrian Economic Center“.

Der sogenannte „Tax Freedom Day“ fällt in Österreich heuer auf den 15. August, ab da arbeitet der durchschnittliche Steuerzahler demnach in die eigene Tasche. 2016 war dieser Tag auf 21. August datiert worden, wurde dann auf den 16. August korrigiert. Berechnet wird das Datum vom wirtschaftsliberalen Thinktank „Austrian Economic Center“, das damit auf die hohe Abgabenbelastung aufmerksam macht.

„Der Tax Freedom Day ist kein Glückstag, weil er viel zu spät ist“, sagte AEC-Direktorin Barbara Kolm am Montag im Gespräch mit der APA. Die Ökonomin ist auch Vorsitzende des Hayek-Instituts und wurde 2016 von der FPÖ ins Rennen um die Rechnungshof-Präsidentschaft geschickt. Die Abgabenquote für das Jahr 2017 prognostiziert Kolm auf 42,9 Prozent. Zum Vergleich: 2016 waren 42,7 Prozent. Beim Tax Freedom Day wird allerdings nicht das Bruttoinlandsprodukt zur Berechnung herangezogen, sondern das Volkseinkommen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Fast jeder dritte junge Italiener ohne Job und Ausbildung

Posted by hkarner - 12. August 2017

In den Niederlanden ist ihr Anteil am geringsten. Auch Österreich gehört zu den Ländern mit einer niedrigen Quote.

In der Europäischen Union gibt es die meisten Jugendlichen ohne Job und ohne Ausbildung im Alter von 20 bis 24 Jahren in Italien. Wie aus Daten des EU-Statistikamts Eurostat vom Freitag weiter hervorgeht, waren 2016 fast fünf Millionen Jugendliche in Europa – das entspricht in etwa der Bevölkerung Irlands – ohne Beschäftigung oder Ausbildung.

Dabei zeigt sich wie allgemein auch bei der Jugendarbeitslosenrate ein deutlicher Nord-Süd-Gegensatz:

Fast 90 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren leben in der EU. Das entspricht 17 Prozent der gesamten Bevölkerung.

 

 

 

 

 

 

 

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RBI baut faule Kredite ab und setzt auf Russland-Geschäft

Posted by hkarner - 10. August 2017

Die Raiffeisen Bank International konnte die Zahl notleidender Kredite stark reduzieren. Der Gewinn hat sich dadurch mehr als verdoppelt.

Wien. Bessere Zeiten, bessere Stimmung. Der Konjunkturaufschwung macht sich auch in den Büchern der Raiffeisen Bank International (RBI) bemerkbar. „Unser Halbjahresergebnis ist gut, besser, als wir erwartet haben“, sagte RBI-Chef Johann Strobl am Donnerstag in Wien. Der Nettogewinn steigt von 236 Mio. auf 587 Mio. Euro. „Hervorragend“, sagt Strobl zu diesen Zahlen seiner eigenen Bank.

Und sie sind tatsächlich der besseren Stimmung in der Wirtschaft geschuldet. Denn ein Großteil des Gewinns stammt aus der Reduktion von Kreditvorsorgen von 403 Mio. Euro im Vorjahr auf nur noch 76 Mio. Euro heuer. Heißt: Die Bank legt weniger Geld aus Angst vor ausfallenden Krediten beiseite. Das liegt auch daran, dass der Konzern seine notleidenden Kredite inzwischen ganz gut auf dem Markt anbringen kann. Ende Juni 2017 hatte er um eine Milliarde weniger an Problemkrediten in den Büchern als Ende 2016. Fast 470 Millionen Euro davon wurden verkauft. Das war nicht immer so leicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Beim Klima steht Trump im Regen

Posted by hkarner - 8. August 2017

Die eigenen Behörden erklären der US-Regierung, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel drastische Folgen für Amerika hat. Wird der Präsident den Bericht freigeben?

Wien. „Nicht erwähnen, nicht zitieren, nicht verteilen!“ Die Warnung, die über jeder der 500 Seiten steht, hat einen guten Grund. An den Inhalten liegt es nicht: Der „Spezialbericht zur Klimaforschung“ fasst nur den neuesten Stand der Wissenschaft zum Thema Erderwärmung zusammen, mitsamt ihrer dramatischen Folgen speziell für die USA. Brisant an der Metastudie, die der „New York Times“ zugespielt wurde und die deshalb seit Dienstag jedermann einsehen kann, sind vielmehr Adressat und Absender: Experten von 13 US-Bundesbehörden informieren damit in vierjährigem Abstand das Weiße Haus. Und sie widersprechen dieses Mal diametral dem amtierenden Präsidenten und seiner Entourage, die einen vom Menschen verursachten Klimawandel ebenso leugnen wie die Sinnhaftigkeit von Prognosen.

Die Forscher fürchten, dass Donald Trump den Bericht nicht freigibt. Zumindest ihre Ergebnisse lassen sich nun nicht mehr unterdrücken – was die Regierung in eine unangenehme Lage bringt.  Den Rest des Beitrags lesen »

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„Meistgehasster Mann der USA“ wegen Betrugs verurteilt

Posted by hkarner - 7. August 2017

Der Hedgefondsmanager Martin Shkreli wurde verurteilt. Der 34-Jährige konnte den Spruch gelassen nehmen.

New York. Der einst als „meistgehasster Mann der USA“ betitelte US-Pharma- und Hedgefondsmanager Martin Shkreli ist nun wegen Finanzbetrugs verurteilt worden. Der 34-Jährige kam allerdings glimpflich davon: Die Jury verwarf mehr als die Hälfte der Anklagepunkte, darunter einen besonders gravierenden Vorwurf der Verschwörung zum Betrug mit Hilfe von Telekommunikationsmitteln.

Das Strafmaß nach dem am Freitag verkündeten Urteil eines New Yorker Bundesgerichts wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Shkreli reagierte nach Verlassen des Gerichts in Brooklyn euphorisch auf die Entscheidung der zwölf Geschworenen: „Ich bin entzückt, dass die Jury ihre Arbeit getan hat“, sagte er und bezeichnete sich als Opfer „einer Hexenjagd epischen Ausmaßes“. Shkreli, der während des Prozesses jede Aussage verweigerte, hatte eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren zu befürchten. Nach Angaben seines Verteidigers, Staranwalt Ben Brafman, muss er nun möglicherweise gar nicht ins Gefängnis. Wenn doch, werde die Haftstrafe „weit, weit unter der Dauer liegen, die die Regierung je erwogen hatte“, sagte der Anwalt, zu dessen prominenten Mandanten auch Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn gehörte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brexit: Banker-Gehälter werden „durchs Dach gehen“

Posted by hkarner - 28. Juli 2017

Wenn Banken ihren Standort in europäische Städte wie Frankfurt verlagern, wird es ihnen schwer fallen, genügend Fachkräfte zu finden, warnt ein Personalvermittler.

Banken, die wegen des Brexit Geschäftsteile von London in andere europäische Städte verlagern, werden die Gehälter aufgrund eines Fachkräftemangels erhöhen müssen, erwartet der Leiter eines auf Finanzfachleute spezialisierten Personalvermittlers. Wenn Banken ihren Standort in europäische Städte wie Frankfurt verlagern, würden sie schnell herausfinden, „dass es niemanden zum Anwerben gibt“, sagte Robert Walters, Gründer und CEO der gleichnamigen Firma. Bestimmte Qualifikationen sind seiner Aussage nach einfach in London konzentriert.

Die Gehälter werden „durchs Dach gehen“, um Mitarbeiter mit den notwendigen Fähigkeiten anzulocken, erklärte Walters telefonisch gegenüber Bloomberg. Er warnte zudem, dass die Verlagerung der Arbeitsplätzen von London in andere Städte ausbleiben oder nur in engem Rahmen stattfinden könnte.  Den Rest des Beitrags lesen »

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China will alle Staatsunternehmen in Kapitalgesellschaften umwandeln

Posted by hkarner - 26. Juli 2017

90 Prozent der staatlichen Konzerne wurden bereits in Kapitalgesellschaften umstrukturiert. Der Rest soll noch heuer folgen.

Die chinesische Führung will alle Staatsunternehmen in Kapitalgesellschaften umwandeln. So solle ein „modernes Unternehmenssystem“ geschaffen werden, das die „Unternehmensführung auf den Markt ausrichtet“, erklärte die Regierung in Peking am Mittwoch. Sie betonte, 90 Prozent der staatlichen Konzerne seien bereits in Kapitalgesellschaften umstrukturiert worden.

Der Rest soll bis Ende des Jahres folgen. Einzelheiten der Strukturreform blieben aber offen: So ist nicht klar, ob privates Kapital in die Unternehmen fließen soll und ob die neuen Kapitalgesellschaften börsennotierte Aktiengesellschaften sein sollen.

Präsident Xi Jinping hatte Anfang Juli dazu aufgerufen, die Reformen voranzutreiben, um ein „modernes System der Unternehmensführung“ zu gewährleisten. So könnten die bisher staatlichen Unternehmen an „Vitalität, Konkurrenzfähigkeit und Krisenfestigkeit“ gewinnen. Den Rest des Beitrags lesen »

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