Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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EZB-Chefin begräbt Hoffnung aus milden Konjunktureinbruch

Posted by hkarner - 29. Mai 2020

EZB-Präsidentin Christine Lagarde 

EZB-Präsidentin Christine Lagarde geht von einem BIP-Rückgang von bis zu 12 Prozent aus.  In Österreich verlangsamen sich der Abschwung in Industrie und Job-Abbau bereits.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone dürfte heuer um 8 bis 12 Prozent sinken, sagte die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB) am Mittwoch bei einer Veranstaltung mit Jugendlichen. Bisher hatten die Währungshüter 5 bis 12 Prozent Minus angenommen. Die Chancen auf einen vergleichsweise „milden“ Einbruch seien nicht mehr vorhanden, räumte Lagarde ein. Stattdessen dürfte der Einbruch nun im „mittleren“ bis „schweren“ Bereich des ursprünglichen Szenarios liegen.

Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone war bereits im ersten Quartal mit 3,8 Prozent in Rekordtempo geschrumpft. Im laufenden zweiten Vierteljahr rechnen Experten mit einem Minus zwischen 10 und 20 Prozent. Die Euroländer hatten mit umfangreichen Geschäftsschließungen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens auf den Virusausbruch reagiert, was weite Teile der Wirtschaft stark beeinträchtigte.

Düstere DIW-Prognose

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Deutsche Wirtschaft bricht ein – Größtes Minus seit Finanzkrise

Posted by hkarner - 26. Mai 2020

25.05.2020 um 10:26, presse.com

Export, Privatkonsum und Unternehmensinvestitionen brechen in der Coronakrise ein: Die deutsche Wirtschaft rutscht in eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Behörde bestätigte damit erste Daten. Noch schlechter dürfte Ökonomen zufolge das zweite Quartal ausfallen.

Die Schließung zahlreicher Geschäfte ab Mitte März zur Eindämmung der Pandemie bremste den Privatkonsum. Die Konsumausgaben der Verbraucher brachen im ersten Vierteljahr um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal ein. Der Privatkonsum ist eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur und macht gut die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung aus. Der Export von Waren und Dienstleistungen verringerte sich im ersten Quartal um 3,1 Prozent.

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FMA: Krise wird auch „Schock für Finanzwirtschaft“

Posted by hkarner - 14. Mai 2020

12.05.2020 um 13:30, diepresse

Die Coronakrise wird auch an den Finanzunternehmen nicht spurlos vorübergehen. „Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass das auch ein großer Schock für die Finanzwirtschaft sein wird“, sagte der Vorstand der Finanzmarktaufsicht, Helmut Ettl, am Dienstag. Allerdings sei der Sektor aktuell deutlich besser aufgestellt als noch bei der Finanzkrise.

Der Krisenpolster der heimischen Banken sei mittlerweile doppelt so hoch wie im Jahr 2008 und das Volumen fauler Kredite (non-performing loans/NPL) mit 2 Prozent deutlich geringer. Was seit 2008 an Regulierung aufgebaut wurde, sei gut gewesen und habe die Situation für jetzt klar stabilisiert, so der Co-Vorstand Eduard Müller. Das mache den Finanzsektor in der aktuellen Krise zu einem Teil der Lösung anstatt des Problems, wie es in der Finanzkrise der Fall war, so die beiden Vorstände.

Das niedrige NPL-Niveau wird sich aber nicht halten lassen. „Wenn wir 7 Prozent Wirtschaftseinbruch haben, wird es auch zu Zahlungsunfähigkeiten kommen“, so Ettl. Die Banken werden schon auf Basis der Konjunkturprognosen Rückstellungen bilden, noch bevor die faulen Kredite wieder mehr werden. Derzeit gebe es noch keine Ausfälle zu sehen, auch weil der Staat gerade massiv mit Hilfsmaßnahmen einspringe, so der FMA-Vorstand.

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Düstere Warnung von Fed-Chef Powell

Posted by hkarner - 1. Mai 2020

Dank an H.G.

Fed-Chef Jerome Powell : Noch nie da gewesener Einbruch des Wirtschaftswachstums 

Die US-Wirtschaft steuert wegen der Coronavirus-Krise auf eine tiefe Rezession zu. Im ersten Quartal ging die Wirtschaftsleistung bereits deutlich zurück, obwohl sich die Pandemie erst im März zugespitzt hatte. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) warnte für das zweite Quartal vor einem noch „noch nie da gewesenen“ Einbruch des Wirtschaftswachstums.

Das genaue Ausmaß und die Dauer der Konjunkturdelle werde von der Eindämmung des Coronavirus abhängen, sagte Fed-Chef Jerome Powell.

Die USA steuerten auf eine Phase „bedeutend“ höherer Arbeitslosigkeit und einer „bedeutend“ geringeren Wirtschaftsleistung zu, sagte Powell vor Journalisten. Bis zu einer Erholung werde es „einige Zeit dauern“. Gleichzeitig betonte er, dass der Ausblick vom Verlauf der Pandemie abhänge: „Wirtschaftsprognosen sind immer unsicher, aber heute sind sie ungewöhnlich unsicher, weil die Entwicklung der Wirtschaft in so hohem Maß vom Verlauf des Virus abhängt.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF befürchtet schlimmste Rezession seit der Großen Depression

Posted by hkarner - 15. April 2020

14.04.2020 um 14:40, diepresse.com

 

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat wegen der Coronakrise seine Schätzungen für die Weltwirtschaft innerhalb weniger Monate so stark gesenkt wie nie zuvor. 2020 werde vermutlich die schlimmste Rezession seit der Großen Depression in den 1930er Jahren bringen.

„Diese Krise ist wie keine andere bisher“, heißt es in der Aussendung vom IWF. Die wirtschaftliche Lage sei noch schlimmer als in der Finanzkrise 2008/09. Für das nächste Jahr erwartet der IWF eine kräftige Erholung, räumt aber ein, dass diese Schätzung in erster Linie von der Dauer der Pandemie abhängt und am Ende auch Makulatur sein kann.

Die Weltwirtschaft wird laut IWF 2020 um 3,0 Prozent schrumpfen. Damit wurde die Jänner-Schätzung um satte 6,3 Punkte reduziert. In der Finanzkrise hatte die Weltwirtschaft in etwa stagniert, damals waren primär Industriestaaten betroffen. Doch jetzt sind de facto alle Länder in Mitleidenschaft gezogen. Positiv wertete der IWF die schnellen und umfangreichen Rettungsprogramme zahlreicher Regierungen, die sich auf mehrere Billionen Dollar summieren. Dazu kämen die Hilfen der Notenbanken rund um den Globus. Laut IWF sollte im zweiten Halbjahr eine allmähliche Erholung einsetzen. 2021 dürfte die Weltwirtschaft dann um 5,8 Prozent wachsen.

BIP in Österreich sinkt um 7 Prozent

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Börsen schalten in den Krisenmodus

Posted by hkarner - 27. Februar 2020

Dank an H.G.

Ist die Börsenparty vorbei oder handelt es sich nur um eine kurzzeitige Korrektur?

Die Furcht vor dem Coronavirus beendet die wochenlange Kursrallye. Die Wiener Börse sackt auf ein Vier-Monats-Tief. Dabei könnte das Schlimmste schon ausgestanden sein.

Wien. Ist das der Anfang vom Ende der Börsenparty? Nach exorbitanten Kursgewinnen der vergangenen Wochen sacken die Aktienmärkte in die Verlustzone.

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EZB warnt vor Gefahren für die Finanzstabilität

Posted by hkarner - 21. November 2019

20.11.2019 um 10:28, diepresse.com

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht angesichts der anhaltenden Konjunkturschwäche und der ultratiefen Zinsen Gefahren für die Stabilität des Finanzsystems im Euroraum. Zwar unterstützten die Niedrigzinsen die Wirtschaft, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos am Mittwoch bei der Vorlage des halbjährlichen Stabilitätsberichts.

Ein daraus resultierender Anstieg der Risikobereitschaft könne aber mittelfristig Probleme für die Finanzstabilität schaffen. Die Behörden müssten mit allen Mitteln gegen den Aufbau solcher Schwachstellen vorgehen. In Deutschland müssen die Banken bereits mehr Vorsorge für Risiken treffen. Im Juli wurde der sogenannte antizyklische Kapitalpuffer von 0,25 Prozent eingeführt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wifo erwartet schwächeres Wachstum bis 2024

Posted by hkarner - 7. November 2019

05.11.2019 um 09:11, diepresse.com

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) erwartet für die kommenden fünf Jahre (2020-24) ein etwas schwächeres Wirtschaftswachstum – weniger als zuletzt prognostiziert und auch weniger als im Zeitraum 2014-19. Weil auch Österreich die weltweite Konjunkturabkühlung zu spüren bekommt, wird sich das Wachstum im Schnitt auf 1,4 Prozent pro Jahr abbremsen, bis 2019 waren es im Schnitt 1,9 Prozent.

Vor allem in den Jahren 2020 und 2021 stützen deutliche Einkommenssteigerungen bei den privaten Haushalten die Konsumausgaben der Verbraucher „und wirken dem internationalen Sog entgegen und mildern die wirtschaftliche Abkühlung in Österreich“, erklärte das Wifo am Dienstag zu seiner neuen Mittelfrist-Prognose. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken im Würgegriff von Nullzinsen und Rezession

Posted by hkarner - 5. Oktober 2019

Glaube kein Wort über die Profitabilität. Wenn ich z.B. 2013 als Ausgngsjahr nehme, kann ich viel „beweisen“ . Die Qualität der zeb ist ja aus der Beratung der Volksbanken 2015 ersichtlich. (hfk)

Die heimischen Institute sind besser aufgestellt als ihre europäischen Mitbewerber.

Wien. Negativzinsen: Seit die Europäische Zentralbank die Einlagenzinsen weiter ins Negative auf minus 0,5 Prozent gesenkt hat, was bedeutet, dass die Banken für bei der EZB geparktes Geld 0,5 Prozent Strafzinsen zahlen müssen, hängt dieses Damoklesschwert noch tiefer über den Geldinstituten. Vor allem in Deutschland gehen die Wogen hoch, haben die deutschen Institute doch schon im Vorjahr mit 2,4 Mrd. Euro „geblutet“.

Verdienen die Banken überhaupt noch Geld? Und wenn, womit? Diese und andere Fragen zu diesem Thema stellte der Strategieberater für Finanzdienste ZEB heuer zum sechsten Mal den 50 größten europäischen Banken sowie den 15 österreichischen Instituten. Die Antworten fallen durchaus gemischt aus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der geldpolitische Worst Case wird zur Wirklichkeit

Posted by hkarner - 17. September 2019

Dank an H.G.

Aufgrund der Versäumnisse der letzten Jahre steht die Zentralbank mit heruntergelassenen Hosen und ohne Pfeile im Köcher dem Abschwung gegenüber.

, diepresse.com

Mario Draghi hat es also wieder einmal getan. Er hat wieder an der Zinsschraube gedreht. Das erste Mal seit dem März 2016. Allerdings nicht so, wie das noch vor einigen Monaten erwartet wurde. Denn es kommt nicht zur von vielen Ökonomen seit Längerem geforderten Zinswende. Im Gegenteil. Die Europäische Zentralbank senkt ihren Einlagenzins von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent. Geschäftsbanken müssen künftig also noch mehr bezahlen, wenn sie Geld über Nacht bei der EZB parken. Das soll die Kreditvergabe steigern, hoffen die Zentralbanker. Zudem will die EZB monatlich wieder 20 Milliarden Euro in den Kauf von Anleihen stecken. Das erst im vergangenen Dezember gestoppte Programm wird wieder aufgenommen.

Die Zinswende ist somit auch offiziell auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Und das hat auch gute Gründe. Denn ein Gespenst geht um in Europa. Das Gespenst der Rezession. So erklärte das deutsche Ifo-Institut justament am Donnerstag, dass sich Deutschland im dritten Quartal wohl bereits in einer „technischen Rezession“ befände. Auch andere Institute bezeichnen die Rezessionsgefahr als „hoch“. Daran dürfte auch die jüngste Entspannung im Handelskrieg zwischen den USA und China nichts mehr ändern. Die fetten Jahre sind – so sieht es leider aus – fürs Erste einmal vorbei. Dass die Notenbank in einer solchen Phase eher die Konjunktur fördern als weiter dämpfen muss, ist keine Raketenwissenschaft.

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