Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Presse’

Konjunktur: Die Party in Europa ist vorbei

Posted by hkarner - 8. Februar 2019

Brüssel stutzt die Wachstumsaussichten für die EU zusammen. Italien schrammt knapp an der Rezession vorbei.

Brüssel/Frankfurt. Seit Wochen warnen Wirtschaftsforscher und Unternehmer mehr oder weniger verklausuliert vor einem Einbruch der Konjunktur in Europa. Mit dem gestrigen Donnerstag sind auch die letzten Zweifel beseitigt: Unabhängig voneinander erklärten die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission den simultanen Aufschwung der vergangenen Jahre für beendet. Und dieses Ende fällt deutlich abrupter aus als gedacht.

Im Detail unterscheiden sich die beiden Prognosen dann doch voneinander. So betonen die Währungshüter in Frankfurt, dass es mit dem Wirtschaftswachstum in der Eurozone in erster Linie kurzfristig bergab gehen werde. Darin versteckt sich auch die Botschaft, dass es – zumindest unter EZB-Präsident Mario Draghi – wohl keine nennenswerte Zinserhöhung geben wird.

Die EU-Kommission malt die Zukunftsaussichten des größten Wirtschaftsraumes der Welt in ihrer Winterprognose noch schwärzer als die Zentralbanker. Im kommenden Jahr werde die Eurozone nur noch um 1,3 Prozent wachsen. Das sind 0,6 Prozentpunkte weniger, als Brüssel im Herbst für 2019 in Aussicht gestellt hatte. Fast alle Länder müssen Einbußen hinnehmen. Italien kratzt gar an der Rezession. Alle Mitgliedstaaten (inkl. Großbritannien) werden heuer um 1,5 statt 1,9 Prozent wachsen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Hausbank ist den Österreichern nicht mehr so wichtig

Posted by hkarner - 5. Februar 2019

Bei mehr als einer Bank Kunde zu sein, war früher fast unvorstellbar. Heute ist es anders.

Von der Wiege bis zur Bahre – die Hausbank begleitete die meisten Österreicher stets ein Leben lang. Doch ist die Loyalität der Kunden in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.
Demnach haben bereits 78 Prozent ein Konto bei mindestens zwei verschiedenen Banken. Ein Fünftel besitzt sogar Konten bei mehr als vier Finanzinstituten. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung des Wirtschaftsprüfers EY („Global Consumer Banking Survey 2018“) hervor.

Das Vertrauen in die Hausbank sinkt zudem allmählich. Nur noch 39 Prozent sprachen „ihrem“ Institut volles Vertrauen aus, vier Jahre zuvor waren es immerhin noch 42 Prozent. Der Schutz persönlicher und finanzieller Daten ist für die Hälfte das wichtigste Argument. Dass das Geld bei ihrer Bank sicher ist, war für 48 Prozent ausschlaggebend. Die individualisierte Beratung als vertrauensbildende Maßnahme spielte hingegen nur für fast ein Viertel eine Rolle.

Schon heute verzichtet mehr als die Hälfte der Befragten auf den persönlichen Kontakt zu einem Bankberater, wenn der Online-Auftritt des Instituts stimmt. Allerdings würde nur ein Drittel aufgrund eines besseren digitalen Angebots den Anbieter wechseln. Unter Jugendlichen ist die Hemmschwelle da schon geringer. Für 50 Prozent der 18-34-jährigen ist eine „gute digitale Erfahrung“ der Hauptgrund für einen Wechsel des Finanzdienstleisters. Die Hälfte fühlt sich bei einer Online-Bank wohler, als früher.

Digital und Stationär wichtig  Den Rest des Beitrags lesen »

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„Redliche“ Unternehmer sollen schneller schuldenfrei sein

Posted by hkarner - 5. Februar 2019

Gescheiterte Unternehmer sollen mit einer EU-Richtlinie schneller eine zweite Chance bekommen. Auch indem sie sich binnen drei Jahren entschulden können. Die Dauer des Privatkonkurses könnte auch für Konsumschuldner gesenkt werden. Gläubigerschützer sehen das kritisch.

Wien. Es gibt diesen Sager, dass es die Österreicher nicht so mit dem Scheitern haben. Gern wird dabei der Vergleich mit den USA gezogen, wo es angeblich zum guten Ton gehört, als Unternehmer schon einmal Schiffbruch erlitten zu haben. Aktuell nimmt eine EU-Richtlinie Gestalt an, die das unternehmerische Scheitern gesellschaftsfähiger machen soll. Nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ein bankrotter Unternehmer soll die Möglichkeit bekommen, sich „innerhalb eines Zeitraums von höchstens drei Jahren vollständig zu entschulden“, heißt es in dem EU-Papier. Auch dann, wenn er mit seinem Privatvermögen haftet und deshalb Privatkonkurs anmelden muss.

In Österreich meldeten voriges Jahr 10.024 Menschen einen Privatkonkurs an. „Rund ein Viertel davon waren Unternehmer“, sagt Clemens Mitterlehner, Geschäftsführer der Schuldnerberatungen in Österreich. Sie haben in der Regel höhere Schulden angehäuft als Private, die in die Pleite schlittern: Aus den 118.030 Euro, mit denen Ex-Selbstständige durchschnittlich verschuldet sind, sind die echten Extrembeträge schon herausgerechnet. Im Schnitt landen Menschen mit 64.000 Euro Schulden im Privatkonkurs.

Auch fürVerbraucher  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ex-Notenbank-Präsident Raidl warnt vor Postenschacher in der Nationalbank

Posted by hkarner - 21. Januar 2019

Claus Raidl mischt sich in das personelle Tauziehen bei der Nationalbank ein. Einen der beiden FPÖ-Kandidaten für das Direktorium nennt er eklatant ungeeignet für den Posten.

Im türkis-blauen Tauziehen um Einfluss in der Nationalbank warnt der ÖVP-nahe frühere Notenbank-Präsident Claus Raidl nun vor Postenschacher. 

Im türkis-blauen Tauziehen um Einfluss in der Nationalbank warnt der ÖVP-nahe frühere Notenbank-Präsident Claus Raidl nun vor Postenschacher. Im „profil“ bezeichnet Raidl einen der beiden FPÖ-Kandidaten für das Direktorium, den Wiener Landtagsabgeordneten Eduard Schock, als eklatant ungeeignet für den Posten.

ÖVP und FPÖ wollen sich das Direktorium der Nationalbank aufteilen: beide Koalitionsparteien sollen je zwei Mitglieder nominieren. Während Raidl den von der FPÖ als Nationalbank-Gouverneuer ins Rennen geschickten früheren Weltbank-Direktor Robert Holzmann als gute Entscheidung lobt, weicht der Lebenslauf des Wiener Kommunalpolitikers Schock aber eklatant von den Ausschreibungsbedingungen ab, wie der frühere Nationalbank-Präsident meint.

„Wird als parteipolitische Entscheidung gesehen werden“ Den Rest des Beitrags lesen »

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„Idiotie, den Faktor Arbeit zu belasten, weil es keine Erbschaftssteuern gibt“

Posted by hkarner - 15. Januar 2019

Der ehemalige Wifo-Chef Karl Aiginger tritt mit seiner „Querdenkerplattform: Wien – Europa“ für eine Senkung der Abgabenquote in der EU ein.

Ökonom Karl Aiginger: „Eine Erbschaftssteuer, die sich nach den letzten 20 Steuererklärungen bemisst, würde dazu führen, dass nur jemand zahlt, der hohe Einkommen hat“

14.01.2019 um 12:40, diepresse.com

Der Gründer und Chef der „Querdenkerplattform: Wien – Europa“, Karl Aiginger, ist am Montag auf die Zukunft Europas im „doppelten Wahljahr 2019“ eingegangen. Schließlich werde heuer nicht nur ein neues EU-Parlament gewählt, sondern auch eine Strategie für die Zukunft Europas, so der Wirtschaftsprofessor vor Journalisten im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien. Dabei ergebe sich für Österreich „eine interessante Situation, weil eine populistische Partei in der Regierung sitzt und der Kanzler ein ‚rising Star‘ in Europa ist“.

Die EU könne aus einer Krise heraus jedenfalls stärker werden, sagt Aiginger. Die Umbruchstimmung gehöre von der EU genutzt, um intern mehr Gleichheit zu schaffen. Unter anderem tritt er dafür ein, die Abgabenquote senken. Hierbei sei es prinzipiell „eine Idiotie, den Faktor Arbeit zu belasten, weil es keine Erbschaftssteuern gibt – ein glatter Wahnsinn“. Europa könne eine klar definierte Bemessungsgrundlage in Form einer Richtlinie fixieren: „Eine Erbschaftssteuer, die sich nach den letzten 20 Steuererklärungen bemisst, würde dazu führen, dass nur jemand zahlt, der hohe Einkommen hat“, sagte Aiginger. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ivanka Trump wird als neue Weltbank-Chefin gehandelt

Posted by hkarner - 14. Januar 2019

Na bumm! (hfk)

Nach der Rücktrittsankündigung von Jim Yong Kim hat die Nachfolgesuche begonnen. Außer der Präsidententochter sei auch die frühere UN-Botschafterin Nikki Haley im Gespräch, heißt es.

Nach der Rücktrittsankündigung von Weltbank-Chef Jim Yong Kim werden laut einem Pressebericht die frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, und Präsidententochter Ivanka Trump als Nachfolgerinnen gehandelt. Das berichtete die „Financial Times“ am Freitag ohne Nennung ihrer Quellen.

Auch die Namen von Mark Green, dem Chef der US-Behörde für internationale Entwicklung (USaid), und des hochrangigen Vertreters im Finanzministerium, David Malpass, würden genannt, schrieb das Blatt weiter.

Haley hatte ihren Botschafterposten bei den Vereinten Nationen im Dezember aufgegeben, um eine Auszeit zu nehmen. Ivanka Trump zählt zu den Beratern ihres Vaters, US-Präsident Donald Trump. Sie war 2017 die treibende Kraft hinter der Einrichtung eines von Saudiarabien unterstützten Weltbank-Fonds zur Förderung von Unternehmensgründungen durch Frauen. Die Initiative trägt den Namen Women Entrepreneurs Finance Initiative (We-Fi).

Traditionell steht Amerikaner an Weltbank-Spitze

Weltbank-Chef Kim hatte am Montag für den 1. Februar überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Er gibt den Posten damit mehr als drei Jahre vor dem eigentlichen Ende seiner zweiten Amtszeit auf. Das US-Finanzministerium wollte sich am Freitag auf Anfrage nicht zu möglichen Nachfolgern äußern. Das Ministerium habe eine „bedeutende Zahl an Empfehlungen“ erhalten und beginne nun mit der internen Prüfung zur Nominierung des künftigen Weltbank-Chefs, hieß es. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kathrein Bank: Chefin gegangen

Posted by hkarner - 11. Januar 2019

Susanne Höllinger hat ihr Mandat zurückgelegt.

Wien. Die bisherige Vorstandsvorsitzende der Kathrein Privatbank, Susanne Höllinger, wurde von ihrem Mandat auf eigenen Wunsch hin abberufen. Zu den konkreten Gründen wolle sie nichts sagen, heißt es auf Anfrage der „Presse“.

Das Institut wird nun interimistisch von Vorstand Harald Holzer geführt. Kommenden Mittwoch soll in einem Sonderaufsichtsrat die Entscheidung über Höllingers Nachfolger gefällt werden. Es gilt als möglich, dass sie nicht nachbesetzt und der Vorstand verkleinert wird. Höllinger war seit Anfang 2013 Vorstandsvorsitzende bei der Kathrein Privatbank. Sie verantwortete zuvor das Private Banking der Erste Bank und folgte auf den langjährigen Chef Christoph Kraus. Eigentümer der Kathrein Privatbank ist Raiffeisen Bank International. (jaz)

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Weltbank-Präsident tritt vorzeitig zurück und wechselt in Privatwirtschaft

Posted by hkarner - 8. Januar 2019

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim wird mit 1. Februar zurücktreten. Seine Amtszeit wäre bis Mitte 2022 gelaufen.

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim tritt zurück – REUTERS

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim tritt vorzeitig ab. Der US-Amerikaner werde sein Amt zum 1. Februar niederlegen, teilte die Organisation am Montag mit. Der 59-jährige erklärte, er werde dann einem Unternehmen beitreten, das sich um den Ausbau von Infrastruktur-Projekten in Entwicklungsländern kümmere.

Kim hatte im Juli 2017 seine zweite Amtszeit angetreten, die bis Mitte 2022 dauern sollte. Seine Aufgaben sollen ab Februar vorübergehend von der Weltbank-Managerin Kristalina Georgieva übernommen werden.

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Premier Conte: „Italiens Wirtschaftslage ist solide“

Posted by hkarner - 29. Dezember 2018

„Italien ist die siebtstärkste Volkswirtschaft der Welt und die Ersparnisse der Italiener sind hoch“, erklärte Conte bei einer Pressekonferenz zum Jahresende.

Der italienische Premier Giuseppe Conte ist der Ansicht, dass Italiens Wirtschaftslage solide sei. Zwar sei das Land von einer hohen Verschuldung belastet, diese sei jedoch unter Kontrolle. „Italien ist die siebtstärkste Volkswirtschaft der Welt und die Ersparnisse der Italiener sind hoch“, erklärte Conte bei einer Pressekonferenz zum Jahresende.

Die Regierung habe Italiens Wachstumsprognosen 2019 auf 1,0 Prozent nach unten revidieren müssen. „Dies bedeutet aber nicht, dass wir uns mit einem niedrigen Wirtschaftswachstum begnügen wollen“, so Conte. Er äußerte die Hoffnung, dass die italienische Wirtschaft im neuen Jahr kräftiger als 1,0 Prozent wachsen werde.

Conte zeigte sich überzeugt, dass die Regierung aus der rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung bis Ende der fünfjährigen Legislaturperiode im Sattel bleiben wird. Die Regierung brauche Zeit, um ihren umfangreichen Koalitionsvertrag umzusetzen. „Es besteht eine perfekte Harmonie zwischen den beiden politischen Kräften, zwischen den Vorsitzenden der Regierungsparteien und mir. Beide Parteichefs, Matteo Salvini und Luigi Di Maio, sind sehr vernünftig“, lobte Conte. Seit dem Regierungsantritt im Juni sei es nie zu Divergenzen zwischen den Regierungskräften gekommen. Die beiden Regierungsparteien würden lediglich im Interesse der Bürger handeln.

Conte kündigte die Einrichtung eines Komitees an, das Verschwendungen in der öffentlichen Verwaltung reduzieren soll. Damit sollen Gelder gespart werden, die zur Umsetzung der Reformen der Regierung verwendet werden sollen, sagte Conte.

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Voestalpine-Chef: USA sitzen gegenüber China auf längerem Ast

Posted by hkarner - 11. Dezember 2018

Die USA haben mehr Hebel, sagte Wolfgang Eder. Der Welthandel sei derzeit in Richtung „Merkantilismus“ unterwegs – jeder Staat mache wieder, was er will.

Das grob unkonventionelle Ausscheren des US-Präsidenten Donald Trump von den über Jahrzehnte etablierten Regeln im Welthandelssystem „führt zu massiven Veränderungen in den internationalen Handelsströmen“, stellte Wolfgang Eder, Chef des oberösterreichischen Stahlkonzerns voestalpine,  am Montag vor Journalisten fest. Die EU mache sich im internationalen Handelsstreit „kleiner und schwächer als sie ist“.

„Würde man sich international als ‚EU‘ verkaufen, wären wir der potenteste Wirtschaftspartner der Welt“, meinte Eder und kritisierte damit Vorstöße einzelner EU-Mitgliedstaaten, sich mit Trump bilateral zu arrangieren.

Die USA führten per 1. Juni 2018 einen Sonderzoll von 25 Prozent auf Stahl sowie von zehn Prozent auf Aluminium ein. In der globalen Stahlindustrie sei es dadurch bereits zu Umlenkungseffekten zulasten Europas gekommen: „Europa hat fast fünf Millionen Tonnen Stahl verloren, die USA haben 2,3 Millionen Tonnen gewonnen“, erklärte Eder und verglich dabei die heurige Entwicklung gegenüber 2017. Mittlerweile seien nicht nur Stahl und Aluminium betroffen, sondern auch landwirtschaftliche Produkte bis hin zu Diskussionen um die Autoindustrie. „Eine ganze Reihe von Staaten klagt vor der WTO (Welthandelsorganisation, Anm.), wenn ein Land einseitig versucht, den Welthandels zu dominieren“, sagte der voestalpine-Chef. Den Rest des Beitrags lesen »

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