Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Presse’

Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus

Posted by hkarner - 13. Oktober 2018

Den Großteil davon macht mit 192 Milliarden die Schwarzarbeit aus. Auch der Drogenhandel und die Prostitution tragen wesentlich dazu bei.

In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brexit: Nordirische DUP lehnt Handelsbarrieren durch Brexit ab

Posted by hkarner - 10. Oktober 2018

Theresa May ist auf die Stimmen der Kleinpartei im Parlament angewiesen. Die DUP will wirtschaftlichen Schaden in Nordirland verhindern. Gerüchteweise soll es bald einen Brexit-Deal geben.

Die nordirische Democratic Unionist Party (DUP) will sich jedem Brexit-Abkommen widersetzen, durch das neue Handelsbarrieren innerhalb des britischen Binnenmarktes entstehen würden. „Es darf keine Handelsschranken im britischen Binnenmarkt zum Schaden der wirtschaftlichen Lage Nordirlands geben“, warnte die DUP-Vorsitzende Arlene Foster am Dienstag nach einem Treffen mit dem EU-Chefunterhändler Michel Barnier in Brüssel. Ihre Partei könne kein Abkommen unterstützen, das den Weg für „Zölle oder andere regulierende Hindernisse“ bereite.

Die erzkonservative DUP unterstützt im britischen Unterhaus die Regierung von Premierministerin Theresa May, die dort ohne die Stimmen der Kleinpartei keine Mehrheit hätte.

Großbritannien scheidet Ende März 2019 aus der EU aus, doch die Gespräche über die Austrittsvereinbarung zwischen London und Brüssel treten auf der Stelle – nicht zuletzt wegen des Streits um die Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und dem EU-Mitglied Irland. Das Grenz-Problem gilt als eines der schwierigsten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wirecard greift Banken frontal an

Posted by hkarner - 5. Oktober 2018

Der deutsche Zahlungsdienstleister will sein mobiles Bezahlsystem Boon deutlich ausbauen. Auch der Abschluss von Versicherungen soll möglich werden.

Der vom Österreicher Markus Braun geleitete börsennotierte Zahlungsdienstleister Wirecard will den etablierten Banken Privatkunden abspenstig machen. Wirecard wolle sein mobiles Bezahlsystem Boon zu einem Smartphone-Konto ausbauen, sagte der Vorstandschef dem
deutschen „Handelsblatt“.

„Künftig sollen die Kunden via Boon Überweisungen tätigen können, Kredite ausleihen und Versicherungen abschließen“, so Braun. Die
Bezahllösung Boon ging im Jahr 2015 an den Start und hat heute bereits 35 Millionen Kunden weltweit.

Die Marke Boon solle künftig durch immer mehr Mehrwertleistungen erweitert werden, sagte Braun. So spreche das Unternehmen bereits
mit großen Versicherern über Kooperationen. „Beispielsweise sollen die Kunden ein Luxus- oder Elektronikprodukt beim Kauf gleich
versichern können“, sagte Braun.

Wirecard ist erst kürzlich in den deutschen Leitindex DAX aufgestiegen und warf das DAX-Gründungsmitglied Commerzbank aus dem Index.

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Zehn Jahre nach dem Schock: Alles wieder gut?

Posted by hkarner - 3. Oktober 2018

Die Herausforderung für Banken, für Kunden da zu sein und nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, bleibt bestehen.

Zehn Jahre nach Lehman Brothers stellt sich immer noch die Frage, wie das damals alles passieren konnte. In diversen Kommentaren zur Finanzkrise wurde das ausführlich abgehandelt. Und für Kunden von Banken und Versicherungen, die durch die damaligen Ereignisse teilweise massiv geschädigt wurden, ist jetzt ohnehin etwas anderes wichtiger. Nämlich, ob nun wieder alles gut ist oder ob man weiter vorsichtig bleiben muss.

Ist nun alles wieder gut Seite 1 Belegexemplar
Ist nun alles wieder gut Seite 2 Belegexemplar

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Harvard-Professorin wird neue IWF-Chefökonomin

Posted by hkarner - 2. Oktober 2018

Die 46 Jahre alte Gita Gopinath folgt Maurice Obstfeld als Chefökonomin des Internationalen Währungsfonds.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Wirtschaftswissenschaftlerin Gita Gopinath von der Havard Universität zur neuen Chefökonomin ernannt. Die 46-Jährige übernimmt damit die Nachfolge von Maurice Obstfeld, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht, wie der Fonds am Montag mitteilte.

„Gita gehört zu den herausragenden Ökonomen der Welt, mit einwandfreien akademischen Qualifikationen, einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz intellektueller Führung und umfangreicher internationaler Erfahrung“, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde. Gopinath wurde in Indien geboren und wuchs dort auf. Zudem hat sie die US-Staatsbürgerschaft.

Sie promovierte 2001 an der Princeton University in Wirtschaftswissenschaften und wurde 2010 zur Harvard-Professorin ernannt. Gopinath gilt als Expertin für internationale Finanz- und Handelspolitik, Schwellenländer, Finanzkrisen und Geldpolitik.

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IWF-Chefin prophezeit Wetterumschwung in der Weltwirtschaft

Posted by hkarner - 2. Oktober 2018

Die Weltwirtschaft werde nicht mehr auf dem noch im Juli prognostizierten Niveau von 3,9 Prozent wachsen, sagt IWF-Chef Christine Lagarde.

IWF-Chef Christine Lagarde

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht einen Wetterwechsel in der Weltwirtschaft bevorstehen. Viele Länder hätten Probleme, ihr Versprechen von größerem Wohlstand einzulösen, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Montag in Washington.

Einige der Risiken, die der IWF in seinen zurückliegenden Wirtschaftsprognosen skizziert habe, seien im Begriff einzutreten. „Es schüttet noch nicht, aber es nieselt schon ein bisschen“, sagte Lagarde, die in einer früheren Rede die Politiker in aller Welt aufgefordert hatte, sie sollten „das Dach reparieren, solange die Sonne scheint.“

Trump-Politik nicht zielführend

Die Weltwirtschaft werde nicht mehr ganz auf dem noch im Juli prognostizierten Niveau von 3,9 Prozent wachsen, sagte Lagarde. Es bedürfe jetzt klarer politischer Entscheidungen. „Wir müssen steuern, nicht uns treiben lassen“, betonte Lagarde. Sie untermauerte ihre Position, dass die von US-Präsident Donald Trump eingeschlagene Abschottungspolitik nicht zielführend sei. Den Rest des Beitrags lesen »

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Gute Staatsfinanzen durch Bad Banks

Posted by hkarner - 28. September 2018

Die Staatsschulden sind 2017 erstmals seit 20 Jahren auch absolut gesunken, durch den Abbau der Lasten aus der Bankenrettung. Auch das gesunkene Defizit hat zur Hälfte mit ihr zu tun.

Wien. Schlichte Jubelmeldungen könnte man leicht formulieren, aus den endgültigen Daten der Statistik Austria zu den öffentlichen Finanzen des Vorjahrs. Etwa so: Die Staatsschulden sind 2017 erstmals seit 20 Jahren auch in absoluten Zahlen gesunken! (von 296 auf 290 Mrd. Euro). Oder so: Das gesamtstaatliche Defizit hat sich halbiert! (von 1,6 auf 0,8 Prozent des BIPs). Und weil die Wirtschaft weiter rund läuft, Einnahmen sprudeln und die Zinsen extrem niedrig bleiben, sollte es mit der Schuldenquote (im Vorjahr 78,3 Prozent) auch heuer in die gewünschte Richtung gehen, nämlich deutlich bergab. Zumal Finanzminister Löger für 2019 ein Nulldefizit in Aussicht gestellt hat. Den Rest des Beitrags lesen »

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Londoner Bankenlobby warnt vor ungeordnetem Brexit

Posted by hkarner - 27. September 2018

Die Londoner Bankenlobby warnt davor, dass Millionen Versicherungspolicen und Verträge im Derivatehandel am 29. März 2019 ungültig werden, wenn nicht vorher eine politische Lösung gefunden wird.

Die Londoner Bankenlobby warnt vor einem ungeordneten Brexit. „Ich bin sehr besorgt, weil ein ’no deal‘ schlecht für uns alle wäre“, sagte Catherine McGuinness, Policy-Chefin der City of London Corporation, dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) laut Vorausbericht.

Sie warnte davor, dass Millionen Versicherungspolicen und Verträge im Derivatehandel am 29. März 2019 ungültig werden, wenn nicht vorher eine politische Lösung gefunden wird. „Dann ist die Finanzstabilität in Gefahr“, sagte McGuinness. Die europäischen Brexit-Unterhändler beharren bisher darauf, dass die Unternehmen das Problem der Vertragssicherheit selbst lösen sollen. Aufgrund der Masse an Kontrakten ist das McGuinness zufolge nicht möglich. „Es bleibt nicht genug Zeit, um alle Verträge umzuschreiben.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Digitalsteuer brächte Österreich maximal 80 Millionen Euro

Posted by hkarner - 20. September 2018

Das Ifo-Institut warnt die EU davor, die Umsätze von Google & Co. zu besteuern.

Wien. Es ist eines der Lieblingsprojekte von Finanzminister Hartwig Löger: Die Einführung einer EU-weiten Digitalsteuer für Internetriesen wie Google, Amazon und Facebook. Im Frühling schlug die EU-Kommission vor, die europäischen Umsätze der großen amerikanischen Techkonzerne mit bis zu drei Prozent zu besteuern. Aufgeteilt würden die Einnahmen nach Zahl der Nutzer in den jeweiligen Ländern. Jetzt warnt das Münchener Ifo-Institut davor, die Steuerpläne in die Tat umzusetzen. Gerade Exportnationen wie Deutschland oder Österreich seien Profiteure des Systems, wonach Waren da besteuert werden, wo sie hergestellt und nicht, wo sie konsumiert werden.

Zudem seien die positiven Effekte, die von der EU-Kommission in Aussicht gestellt wurden, fraglich. Das Institut rechnet mit einem maximalen Steueraufkommen von drei bis vier Milliarden Euro im Jahr. Österreich erhielte – nach Abzug der Digitalsteuer von der Bemessungsgrundlage – bestenfalls 79,3 Millionen Euro im Jahr. Das ist weniger als 0,1 Prozent der gesamten Steuereinnahmen des Landes. Brüssels Argument, dass die Digitalsteuer die Finanzkraft der Staaten verbessere, gehe also ins Leere. (auer)

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Weidmann: „Deutsche Banken waren nicht nur Opfer“

Posted by hkarner - 17. September 2018

Viele deutsche Institute seien hohe Risiko eingegangen, kritisiert Bundesbank-Präsident Jens Weidmann.

Weidmann äußert sich zum Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren.

Zehn Jahre nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers und der darauf folgenden weltweiten Bankenkrise sieht der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, die Ursachen für die Krise nicht allein in den USA. Die Krise habe zwar in den USA ihren Anfang genommen, „aber die deutschen Banken waren nicht nur Opfer“, sagte Weidmann der „Bild“-Zeitung (Montag).

„Die Finanzkrise war auch eine deutsche Krise.“ Viele deutsche Institute seien hohe Risiken eingegangen, die sie letztlich nicht tragen konnten. Den Rest des Beitrags lesen »

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