Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Presse’

Neue Risken nach dem Rückzug

Posted by hkarner - 11. Dezember 2017

Banken. Dass sie in Osteuropa leisertreten, hat Österreichs Institute sicherer, aber weniger mächtig gemacht. Droht nun neuer Übermut?

Wien. Emotional lässt sich das Osteuropa-Abenteuer von Österreichs Banken in drei Phasen teilen: Euphorie, Entsetzen und Erleichterung. Letztere dominiert bis heute. Denn die Institute haben das Risiko nach der Krise in den Griff bekommen. Der Anteil notleidender Kredite sinkt kontinuierlich. Aber die Sicherheit hat ihren Preis: Sie erforderte einen Rückzug aus besonders volatilen Märkten, Verkauf von Töchtern und Kreditpaketen. Damit hat sich der Marktanteil der rot-weiß-roten Pioniere in der Region seit 2004 halbiert, von 16 auf acht Prozent. Das zeigt der aktuelle Stabilitätsbericht der Nationalbank (OeNB; siehe rechte Grafik). In die Lücke stießen lokale Player und Konkurrenten aus Westeuropa vor. Dass die Unicredit ihr Ostgeschäft seit 2016 direkt von Mailand aus steuert und nicht mehr über die Bank Austria in Wien, war hier nur der letzte Schlag.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ex-Chef von Italiens Krisenbank Monte dei Paschi freigesprochen

Posted by hkarner - 7. Dezember 2017

Giuseppe Mussari war erstinstanzlich zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Ein Berufungsgericht in Florenz hat am Donnerstag den ehemaligen Chef der Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS), Giuseppe Mussari, freigesprochen. Er war beschuldigt worden, in der Bilanz des Jahres 2009 Verluste in Höhe von 300 Mio. Euro verheimlicht zu haben. Erstinstanzlich war er zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Freigesprochen wurden auch der Ex-Generaldirektor Antonio Vigni und Ex-Finanzdirektor Gianluca Baldassarri. Letzterer arbeitete von 2001 bis 2012 bei Monte Paschi. Er führte die Finanzabteilung, die im Zentrum der Betrugsermittlungen steht, und verließ die Bank kurz nach Amtsantritt des derzeitigen Konzernchefs Fabrizio Viola im Jänner 2012. Er hatte acht Monate in Untersuchungshaft verbracht.

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China investiert Milliarden in Mittel- und Osteuropa

Posted by hkarner - 28. November 2017

China kündigt Milliardenhilfen für Mittel- und Osteuropa an. Das erste chinesische Großprojekt in Serbien war 2014 eine Donau-Brücke in Belgrad. Nun folgt eine Autobahn zwischen Preljina und Pozega.

 27.11.2017 um 17:10, diepresse.com

Serbische Regierungsvertreter haben heute, Montag, die China Communications Construction Company Ltd. (CCCC) mit dem Bau einer knapp 31 Kilometer langen Autobahnstrecke im Korridor 11 beauftragt. Bei der Autobahnstrecke zwischen Preljina und Pozega ( Westserbien) geht es um ein Bauvorhaben im Wert von 450 Millionen Euro, teilte das serbische Bauministerium mit.

Die chinesische Firma wurde mit den Projekt- und Bauarbeiten beauftragt. Ein Drittel der Autobahnstrecke sind Tunnels und Brücken, hieß es in Belgrader Medienberichten. Über die Finanzierungsweise wurden keine Details mitgeteilt.

Das Abkommen wurde am Rande des heutigen Wirtschaftsgipfels in Budapest unterzeichnet, an dem neben dem chinesischen Regierungschef Li Keqiang auch Ministerpräsidenten aus 16 Ländern Mittel-Osteuropas teilnehmen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vermögen: Amazon-Chef Bezos ist 100 Milliarden Dollar schwer

Posted by hkarner - 25. November 2017

Erstmals seit 1999 knackte laut Bloomberg-Berechnungen wieder ein Mensch die 100-Milliarden-Dollar-Marke. Ein Amazon-Kurs-Plus gab den Ausschlag.

Das Vermögen von Amazon-Gründer Jeff Bezos als reichster Person auf der Welt hat nach Berechnungen des Finanzdienstes Bloomberg 100 Milliarden Dollar (84,20 Mrd. Euro) erreicht. Der 53-Jährige knackte die Marke als erster seit Microsoft-Mitgründer Bill Gates 1999.

Bei Bezos‘ Vermögen gab am Freitag das Kursplus von 2,58 Prozent bei Amazon-Aktien den Ausschlag. Das starke Geschäft am Einkaufstag „Black Friday“ hatte die Anleger zuversichtlich gestimmt.

Bezos verdrängt Gates

Bezos hatte im Oktober dank der Aufwertung seiner Amazon-Beteiligung Gates an der Spitze der Milliardärs-Rangliste abgelöst. Der Windows-Erfinder kommt jetzt laut Bloomberg auf ein Vermögen von 89,1 Milliarden Dollar. Gates hatte in den vergangenen Jahren allerdings auch großzügig gespendet. Hätte er sich dafür nicht unter anderem von 700 Millionen Microsoft-Aktien getrennt, läge sein Vermögen eher an der Marke von 150 Milliarden Dollar.

Bezos spendete Amazon-Anteile im Wert einer halben Milliarde Dollar und verkauft nach eigenen Angaben Aktien für rund eine Milliarde Dollar pro Jahr, um seine Raumfahrt-Firma Blue Origin zu finanzieren.

Bloomberg schätzt die Vermögen auf Basis öffentlich verfügbarer Informationen über Firmenanteile und Transaktionen und schränkt selbst ein, dass etwa die Bewertung von Blue Origin schwierig ist. Amazon selbst kommentiert Bezos‘ Vermögensverhältnisse nicht.

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JPMorgan-Chef: „Merkels Schwäche ist schlecht für uns alle“

Posted by hkarner - 23. November 2017

Bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsclubs von Chicago zeigte sich JPMorgan-Chef Jamie Dimon über die politische Lage in Deutschland sehr besorgt.

Der Chef der US-Großbank JPMorgan Chase Jamie Dimon hat sich besorgt über das Scheitern der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition in Deutschland geäußert. „Die Tatsache, dass sich (Bundeskanzlerin Angela) Merkel in einer geschwächten Position befindet, ist schlecht für uns alle“, sagte Jamie Dimon am Mittwoch auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsclubs von Chicago.

Auf die Frage, wie lange US-Präsident Donald Trump wohl noch im Amt sein werde, sagte er: „Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen dreieinhalb Jahre.“ Die Demokraten müssten jedoch einen vernünftigen Kandidaten aufstellen. Sonst werde Trump auch die Präsidentenwahl 2020 gewinnen.

JPMorgan ist die „gefährlichste“ Bank Den Rest des Beitrags lesen »

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Umfrage: 63 Prozent gegen Aus für Kammer-Pflichtmitgliedschaft

Posted by hkarner - 22. November 2017

63 % sind für die Beibehaltung der Pflichtmitgliedschaft, 43 % hingegen ordnen ihr keine Lösungskompetenz zu. Als Hauptgrund für die Pflichtmitgliedschaft wird die Kollektivvertragsfähigkeit genannt. Nun, wer schliesst die ab? Die Wirtschaftskammer (Zwangsmitgliedschaft) und -erraten ! – die Gewerkschaften (mit freiwilligen Mitgliedern!) hfk

Das Modell der Sozialpartnerschaft befürworten zwei Drittel der Befragten – unter SPÖ-Wählern sind es gar 90 Prozent, unter FPÖ-Wählern 44 Prozent.

Die Österreicher stehen weiter zur Sozialpartnerschaft und sie sind tendenziell gegen eine Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft bei den Kammern. Das hat eine Umfrage der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft (SWS) unter 980 Österreichern ergeben, die am Mittwoch präsentiert wurde.

Dass es in Österreich das Modell der Sozialpartnerschaft gibt, halten zwei Drittel der Befragten für einen Vorteil, Wähler der SPÖ sogar zu 90 Prozent. Aber auch bei Sympathisanten der Volkspartei finden zwei Drittel die Sozialpartnerschaft gut, bei den FPÖ-Wählern immerhin auch noch 44 Prozent.

Nur 43 Prozent orten Lösungskompetenz Den Rest des Beitrags lesen »

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Eurogruppenvorsitz: Schelling will Bewerbung bald klären

Posted by hkarner - 20. November 2017

Die Wahl des künftigen Eurogruppenchefs könnte wegen der politischen Instabilität in Deutschland verschoben werden.

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) will in den nächsten zehn Tagen klären, ob er sich offiziell als neuer Eurogruppenchef bewerben wird. Es gebe Gerüchte, wonach aufgrund der speziellen Situation in Deutschland die Wahl des Eurogruppenchefs verschoben werde, sagte Schelling Montag in Brüssel. „Das kann ich derzeit nicht beurteilen, ob das Wirklichkeit ist oder nur Gerüchte sind.“

„Wir werden das in den nächsten zehn Tagen sowohl in Österreich als auch auf internationaler Ebene mit der Europäischen Volkspartei diskutieren, wie wir hier weiter vorgehen. Wir werden auch sondieren, welche Kandidaten überhaupt zur Verfügung stehen, auch von anderen Fraktionen“, sagte Schelling. Es gebe wahrscheinlich zwei weitere Kandidaten, nachdem Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire seine Bewerbung zurückgezogen habe.

Die Bewerbungsfrist läuft am 30. November ab. Am 4. Dezember sollte planmäßig die Wahl des Nachfolgers von Jeroen Dijsselbloem an der Spitze der Eurogruppe stattfinden

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China erlaubt Ausländern mehr Anteile an Banken

Posted by hkarner - 19. November 2017

China hat die Finanzwelt gerade überrascht. Die Hoffnungen so mancher Banker werden dennoch nicht erfüllt. Denn: Der Teufel steckt wie so oft im Detail.

China hat die Finanzwelt gerade überrascht. Die bisher sorgsam geschützte Bankenbranche soll deutlich stärker für ausländische Investoren geöffnet werden. Einige Banker dachten sogleich, dass ihre seit langem gehegten Hoffnungen, einen besseren Zugang auf dem weltgrößten Finanzmarkt zu bekommen, jetzt Realität werden könnten. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail.

Die Wahrscheinlichkeit spricht Experten zufolge eher dafür, dass nur ganz wenige jetzt vorpreschen. Die Restriktionen bei der maximalen Höhe von Beteiligungen zu lockern, sei nur ein Teil, sagt ein Anwalt aus Peking, der chinesische Banken und die dortigen Aufsichtsbehörden gut kennt. „Die größere Sorge ist aber, ob die Ausländer wirklich faire Wettbewerbsbedingungen bekommen.“

Kontrolle bei Joint Ventures im Wertpapiergeschäft Den Rest des Beitrags lesen »

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Amazon als Tummelplatz der Steuerbetrüger

Posted by hkarner - 16. November 2017

Chinas Händler überschwemmen die großen Onlineplattformen mit Billigangeboten und prellen den Fiskus um die Mehrwertsteuer. Deutschland will nun Amazon und eBay dafür in Haftung nehmen. Österreich hofft auf eine EU-Regelung.

Wien. Die Firma mit dem schönen Namen Huihong lässt Frauenherzen höherschlagen. Ob Lippenstift, Make-up oder modische Taschen – alles unschlagbar billig, bequem bei Amazon zu bestellen und, da schon in Deutschland lagernd, in wenigen Tagen im Haus. Wer auf „Impressum“ klickt, erfährt mehr: Das Unternehmen trage die Geschäftsbezeichnung Duxingbiaoye Youxiangongsi und befinde sich an der Adresse HuikegongyeyuanqidongqisouB702, irgendwo in der Zwölf-Millionen-Stadt Shenzhen. Man wünscht dem heimischen Fiskus viel Glück beim steuerlichen Zugriff. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB drängt: Banken müssen endlich Problemkredite loswerden

Posted by hkarner - 14. November 2017

Angesichts eines immer noch rund 800 Milliarden Euro schweren Berges an notleidenden Krediten drängen Aufseher die Banken in der Währungsunion zum Handeln.

Zwar sei es in den vergangenen beiden Jahren gelungen, die Problemkredite in den Bankbilanzen um etwa 200 Milliarden Euro zu reduzieren. Allerdings bleibe der Rest eine immense Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems, warnte die für die Bankenaufsicht zuständige EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger am Dienstag auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt. „Darum müssen Banken jetzt handeln.“

Der Chef der europäischen Bankenaufsicht EBA, Andrea Enria, bemängelte, es gebe nach wie vor „eine Menge Banken, die nicht genug unternommen haben“. In acht der 28 EU-Staaten liege die Rate der notleidenden Kredite des Bankensystems bei mehr als zehn Prozent – deutlich über dem EU-Schnitt von 4,5 Prozent. Betroffen seien vor allem Geldhäuser in Südeuropa. Auch die Chefin europäischen Bankenabwicklungsbehörde, Elke König, forderte, die Banken müssten sich dringend Gedanken machen wie sie ihre Last an faulen Krediten reduzieren.

Die EZB, die die 120 wichtigsten Banken in der Euro-Zone seit gut drei Jahren direkt beaufsichtigt, führt derzeit mit den betroffenen großen Instituten Gespräche über eine Lösung des Problems. Ein hoher Grad an notleidenden Krediten ist nicht nur für ein einzelnes Institut ein Problem, weil es dadurch in eine Schieflage geraten kann. Gesamtwirtschaftlich ist ein hoher Bestand fauler Kredite ebenfalls schlecht, weil das Bankensystem nicht mehr richtig in der Lage ist, Unternehmen und Haushalte mit neuen Krediten für Investitionen zu versorgen. Das bremst die Wirtschaft und belastet die Konjunktur. Den Rest des Beitrags lesen »

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