Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Kann die Sonne Trumps Mauer zu Mexiko wirklich bezahlen?

Posted by hkarner - 22. Juni 2017

Der US-Präsident will den strittigen Grenzwall mit Solarpaneelen ausstatten und den Strom verkaufen, damit sich „die Mauer selbst zahlt“. Doch die Rechnung geht nicht auf.

Washington/Wien. Die Mauer zu Mexiko. Sie war eines jener umstrittenen Wahlversprechen, die Donald Trump das Präsidentenamt beschert haben. Doch das Multimilliarden-Dollar-Projekt kommt nicht so recht in die Gänge – weil niemand da ist, der es bezahlen will. Mexiko denkt nicht daran, auf Trumps Forderungen einzugehen und die Kosten für den Grenzwall selbst zu tragen. Auch der US-Kongress gibt keine oder nur minimale Mittel für den Bau frei. Nun soll die Sonne die Rechnung für die tausend Meilen (1609 km) lange Mauer begleichen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich bei Innovationen nur auf Platz 20

Posted by hkarner - 15. Juni 2017

Weltmeister ist schon zum siebenten Mal die Schweiz.

Genf. Was Innovationen angeht, ist die Schweiz Weltmeister – und dies bereits zum siebenten Mal in Folge. Die weiteren Spitzenränge belegen Schweden, Holland, die USA und das Vereinigte Königreich. Österreich liegt im Globalen Innovationsindex der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), der Cornell University und der französischen Wirtschaftsuniversität Insead wieder auf Platz 20. Der Studie zufolge ist die Schweiz besonders stark im Innovations-Output sowie in der Generierung und Verbreitung von Wissen. WIPO Global Innovation Index 2017

Österreich punktet vor allem mit dem stabilen politischen und regulatorischen Umfeld, hoher Rechtssicherheit sowie mit gut ausgebildetem Personal und den relativ hohen Forschungsausgaben, gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung. Auch die Onlinedienstleistungen der Regierung werden gut bewertet. Eher schwächer schneidet Österreich hingegen bei der Entwicklung der Märkte ab, etwa beim Zugang zu Krediten oder dem Schutz von Minderheitsinvestoren. Beim Innovationsoutput ist Österreich gemessen an der Spitzengruppe eher schwach. Den Rest des Beitrags lesen »

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Macron will EU auf mehr Protektionismus trimmen

Posted by hkarner - 15. Juni 2017

Frankreich fordert besseren Schutz gegen die Übernahme strategischer Firmen – ein Streitpunkt für den kommenden EU-Gipfel.

Wien. In der kommenden Woche hat Emmanuel Macron seinen ersten Auftritt auf einem EU-Gipfel. Im Gepäck hat der neue französische Präsident nicht nur freundliche Worte für seine Kollegen, sondern auch ein brisantes Arbeitspapier: Paris fordert Brüssel zu gemeinsamen Schritten gegen Übernahmen von Unternehmen in Schlüsselbranchen durch nicht europäische Investoren auf. Das berichtet die „Financial Times“.

Für seinen Vorstoß für ein „schützendes Europa“ ist Macron kräftiger Applaus aus Berlin und Rom sicher. Vor allem Deutschland sorgt sich schon seit Längerem um einen „Ausverkauf“ seiner Hightech-Unternehmen an chinesische Staatsfirmen.

Vor allem aber dürfte ein Schwenk in Richtung Protektionismus die europäische Position gegenüber Donald Trump deutlich schwächen. Bisher grenzt sich Europa ja als Herold offener Märkte gegen die „America first“-Politik des US-Präsidenten ab. Wenn der alte Kontinent künftig auch nur leicht in dieselbe Richtung tendiert, wird die Kritik an Trump rasch unglaubwürdig. Den Rest des Beitrags lesen »

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Frankreich könnte erneut Maastricht-Ziel verfehlen

Posted by hkarner - 9. Juni 2017

Die französische Zentralbank teilte mit, dass Frankreich erneut die EU-Defizitgrenze von drei Prozent verfehlen dürfte. Das Defizit dürfte heuer bei 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen.

Kann Frankreichs Präsident Macron sein Versprechen von einem geringeren Defizit halten? – (

Paris. Frankreich dürfte einer Prognose seiner Notenbank zufolge 2017 die EU-Defizitgrenze von drei Prozent erneut verfehlen. Wie die Zentralbank am Freitag mitteilte, rechnet sie für dieses Jahr mit einem Minus von 3,1 Prozent der Wirtschaftsleistung. Der neue Präsident Emmanuel Macron hält dagegen offiziell an dem Versprechen seines Vorgängers Francois Hollande fest, die Lücke auf 2,8 Prozent zu begrenzen. Allerdings hatte Haushaltsminister Gerald Darmanin der Zeitung „Le Monde“ zufolge dieses Ziel am Donnerstag als „zu optimistisch“ bezeichnet. Das französische Defizit liegt seit Jahren über der in den EU-Verträgen erlaubten Obergrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Den Rest des Beitrags lesen »

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OeNB: Kaum Gefahr aus Osteuropa für Banken

Posted by hkarner - 6. Juni 2017

Osteuropäische Haushalte sind zwar relativ höher verschuldet als jene in Österreich. Die Risken für heimische Banken seien aber gering.

 , diepresse.com

Wien. Das Geschäft in Osteuropa ist für heimische Banken bereits seit langem Segen und Fluch zugleich. Einerseits gibt es nach wie vor keine Region, in der Raiffeisen oder Erste Bank so hohe Renditen erzielen können, wie in den östlichen Nachbarstaaten. Andererseits sorgen die wirtschaftliche Volatilität und die höhere Quote an Kreditausfällen in diesen Schwellenländern auch immer wieder für Kritik von Ratingagenturen und Verunsicherung bei den Aktionären.

Die Nationalbank hat sich daher in einer Studie nun angesehen, wie finanziell gesund osteuropäische Haushalte im Verhältnis zu ihren österreichischen Pendants sind. Eine Untersuchung, die erst seit kurzem möglich wurde, da die Datenbasis erst seit Ende des Vorjahres aufgrund einer von der EZB induzierten europaweiten Vermögensstudie (HFCS) verfügbar ist.

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Experten: „Gold schleicht sich nach oben“

Posted by hkarner - 1. Juni 2017

In Euro steht der Goldpreis nur 18 Prozent unter seinem Rekord. Die Performance ist stabil. Aber dennoch bleibt es ruhig um das Metall. Es herrscht ja keine Krise. Noch nicht.

Bitcoin, Trump, Yuan-Aufstieg, Brexit und eine türkise ÖVP. Das sind die Themen, die derzeit alles dominieren. Um das Gold ist es ruhiger geworden. Vorbei die Zeiten, in denen das Metall auf den Titelseiten der Boulevardblätter glänzte. Wegen hoher Gewinne – und dann wegen hoher Verluste.

Den Experten Ronald Stöferle und Mark Valek ist das recht. „Gold schleicht sich nach oben“, sagt Stöferle am Donnerstag bei der Vorstellung des bereits 11. Reports mit dem Namen „In Gold we Trust“. Der Goldreport gehört zu den Standardwerken in einer Branche, in der die beiden Wiener inzwischen jeder kennt. Gemeinsam managen Stöferle und Valek in Liechtenstein einen Fonds für Incrementum. Die 180-Seiten Goldreport laufen nebenbei.

Ein festes Kursziel geben die Experten diesmal nicht aus. Aber in ihrem Report zerlegen sie die Entwicklung der Weltwirtschaft und auch der Geopolitik bis ins Detail. Ihr Fazit: Eine Krise ist überfällig. Und Gold ist derzeit noch billig – relativ zu Aktien und Anleihen. „Zwar scheint oberflächlich im Moment an den Finanzmärkten alles in Ordnung zu sein. Wir hallten dies aber für eine angespannte Ruhe, die bald zu Ende gehen könnte“, sagt Stöferle Als Gegengift empfiehlt der Goldexperte – wie könnte es anders sein – ein bisschen Gold. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hannes Androsch: „Der Leidensdruck ist nicht groß genug“

Posted by hkarner - 31. Mai 2017

Der Industrielle Androsch geht mit der Regierung hart ins Gericht: Er kritisiert mangelnden Reformwillen in vielen Bereichen. Mit steigenden Zinsen rolle auf das Budget eine Lawine zu.

Steuern, Arbeitskosten, Bürokratie, Gesundheit, Bildung: Die „Lieblingsthemen“ des früheren SPÖ-Finanzministers und nunmehrigen Industriellen Hannes Androsch bleiben. Und auch seine harsche Kritik am Reformunwillen der Regierung – der gerade in Auflösung begriffenen genauso wie der vorigen.

Er gibt sich auch nicht der Illusion hin, dass im nunmehrigen Wahlkampf Themen wie die Bildungs- und die Gesundheitsreform, wo „seit Jahrzehnten nichts auf den Weg gebracht wurde“, abgearbeitet werden. Nicht nur im Bildungssystem, das angesichts der Digitalisierung vor einer extremen Herausforderung stehe, seien die Verhinderungskräfte stärker als die Gestaltungskräfte.

„Offenbar ist der Leidensdruck noch nicht groß genug“, lautete die wenig optimistische Diagnose von Androsch am Mittwoch im Klub der Wirtschaftspublizisten. Der Grund: die anziehende Konjunktur vermittle den – trügerischen – Eindruck, „dass es uns sehr gut geht“. Daher werde sich auch nichts ändern. Den Rest des Beitrags lesen »

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Draghi: „Sind manchmal ganz knapp am Abgrund vorbeigeschrammt“

Posted by hkarner - 29. Mai 2017

Der EZB-Chef hat sich positiv über die Wirtschaft in der Eurozone geäußert, sieht die Währungsunion aber nach wie vor anfällig.

EZB-Chef Mario Draghi hat sich positiv über die wirtschaftliche Entwicklung in der Währungsunion geäußert. Es gebe einen „deutlichen Aufschwung“. Das Wirtschaftswachstum steige, die Arbeitslosigkeit sei auf den niedrigsten Stand seit 2009 gesunken, und die Verbraucher sowie die Unternehmen hätten Vertrauen gewonnen wie in den vergangenen sechs Jahren nicht mehr.

Draghi sieht die Eurozone nach wie vor anfällig. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass sie „in der Krise widerstandsfähig war, aber gleichzeitig manchmal nur ganz knapp am Abgrund vorbeigeschrammt ist“. Deswegen sollte man jetzt „vor Vertragsänderungen nicht zurückschrecken“.

Angesprochen auf die Forderungen des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach u.a. einem eigenen Eurozonen-Budget sagte Draghi im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments am Montag nur, dass „die Zeit des Nachdenkens gekommen ist“. Es müsse klar sein, wie die Zukunft gestaltet werden solle. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ist schon wieder Schluss mit Sparen?

Posted by hkarner - 26. Mai 2017

Die OECD-Staaten stehen mit 42,2 Billionen Dollar in der Kreide. Zuletzt gingen sie beim Schuldenmachen zwar vom Gas. Doch das dürfte sich bald ändern.

Wien. Die Industrienationen haben ihren Hunger nach mehr und mehr frischem Geld in den vergangenen Jahren etwas gezügelt. Im Verhältnis zum BIP kletterten die Staatsschulden seit 2007 zwar von unter 50 auf mittlerweile 73 Prozent an. Und die Gesamtverschuldung aller OECD-Staaten wird auch heuer um zwei Prozent auf 42,2 Billionen US-Dollar weiter anwachsen (siehe Grafik). Die Rasanz der Neuverschuldung nimmt aber seit einiger Zeit wieder ab, so das Ergebnis des „OECD Sovereign Borrowing Outlook 2017“.

Geld verdienen mit Schulden

Zum Vergleich: In den ersten Jahren nach der Finanzkrise (2008 bis 2010) stieg der absolute Schuldenstand der Staaten im Schnitt um zwölf Prozent pro Jahr. Zwischen 2010 und 2012 waren es immer noch sechs Prozent mehr in jedem Jahr. Vor allem die G7-Staaten hätten sich seither jedoch etwas zurückgehalten, so die Autoren.

Diese Entwicklung hat in ihren Augen vor allem einen Grund: Die niedrigen Zinsen der großen Zentralbanken. Sie verschaffen den Nationen ausreichend Spielraum, um die eigenen Kosten zu trimmen – ohne der Bevölkerung sonderlich große Einschnitte zumuten zu müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Endet bald der Steuerwettbewerb in der EU?

Posted by hkarner - 22. Mai 2017

Offiziell geht es beim Vorstoß von Paris und Berlin nur um gleiche Berechnung. Endet bald der Steuerwettbewerb?

Wien. Der französische Finanzminister, Bruno Le Maire, lässt aufhorchen – nicht nur, weil er neu ist. „Die Harmonisierung der Unternehmenssteuern ist ein fundamentales Thema in Europa“, sagte der Frischgekürte dem „Handelsblatt“ vor seinem ersten Besuch in Berlin. Nur so lasse sich die „illegitime Konkurrenz durch Steuerdumping“ bekämpfen. In Brüssel hört man das gern: Die EU-Kommission bemüht sich seit einem Jahrzehnt erfolglos um das „fundamentale Thema“. Nun wollen Paris und Berlin vorangehen und weitere Mitstreiter an Bord holen. Eine bilaterale Arbeitsgruppe soll bis zum deutsch-französischen Ministerrat im Juli Vorschläge erarbeiten und damit der alten Initiative neuen Schwung verleihen.

Was aber bedeutet „Harmonisierung“? Eine einheitliche Belastung, ein Ende des Steuerwettbewerbs? Zumindest offiziell nicht: Worüber die Finanzminister am heutigen Dienstag beim Ecofin ringen, sind nur Details zu einer Angleichung der Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer. Dass die Steuerbasis überall gleich berechnet wird, soll die Höhe der Belastung „transparenter“, also besser vergleichbar, machen. Schon frühere EU-Richtlinienentwürfe haben klargestellt: Wenn durch die neue Form der Berechnung das Steueraufkommen für einen Staat sinkt, hat er das Recht, zum Ausgleich den Steuersatz zu erhöhen. Aber schon bei der einheitlichen Basis geht die Einigkeit nicht weit. Den Rest des Beitrags lesen »

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