Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Presse’

Banken wollen 57 Milliarden Euro sparen

Posted by hkarner - 19. Juni 2018

Das Geschäftsmodell der Banken wird durch das Eindringen branchenfremder Unternehmen auf die Probe gestellt. Die Finanzinstitute müssen sich daher etwas überlegen.

Banken und andere Finanzdienstleister zücken den Rotstift: Die Branche plant im deutschsprachigen Raum demnach Einsparungen von insgesamt 57 Milliarden Euro. Davon entfallen allein 47 Milliarden Euro auf die kommenden 18 Monate. Das geht aus einer Studie der Managementberatung Horváth & Partners hervor. Befragt wurden knapp 150 Unternehmen, wobei der größte Teil auf Privat-und Geschäftsbanken sowie Volks-und Raiffeisenbanken entfiel.

Die Finanzbranche steht laut Horváth & Partners unter anderem deshalb unter Druck, weil immer mehr branchenfremde Unternehmen klassische Bankdienste übernehmen würden. Banken müssen daher deutlich effizienter werden, wenn sie am Markt bestehen bleiben wollen, lautet das Urteil. Ein Beispiel für neue Marktteilnehmer dürfte die Solarisbank AG sein.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Euroreform: Deutsch-französische Hörfehler

Posted by hkarner - 18. Juni 2018

Grundlegende weltanschauliche Unterschiede erschweren Berlin und Paris das Ringen um Einigkeit in der Frage, wie die Wirtschafts- und Währungsunion umgebaut werden soll.

Brüssel. Seit der Euro aus dem Ei schlüpfte und die nun 19 Mitglieder der Wirtschafts- und Währungsunion in Wohl und Wehe geldpolitisch aneinanderschmiedete, scheinen französische und deutsche Politiker ungeachtet ihrer Parteizugehörigkeit an zwei komplementären Hörfehlern zu laborieren: Die Deutschen vernehmen nur das Wort „Währungsunion“, wenn es um den Euro geht. Sprich: Budgetdisziplin, Haushaltsregeln, strikte Trennung nationaler Haftungen. Die Franzosen wiederum reden beharrlich von der „Wirtschaftsunion“, welche der Euro begründet habe. Das ziehe die Notwendigkeit von Konvergenz, Ausgleich der ökonomischen Imbalancen und gemeinsamer Umverteilungsmechanismen nach sich. So herzlich Angela Merkel und Emmanuel Macron auch miteinander umgehen: Diese Kluft trennt auch ihre Sichtweisen auf das gemeinsame Geld.

Somit ist die eintägige gemeinsame Klausur der Regierungskabinette Deutschlands und Frankreichs auf dem brandenburgischen Barockschloss Meseberg am Dienstag ein erneuter Versuch, endlich wirklich über dieselbe Sache zu reden, wenn es um die Reform der Eurozone geht. Eine gemeinsame Position für den Europäischen Rat am 28. und 29. Juni in Brüssel soll diesem Treffen entspringen. Monatelang war Berlin angesichts der verfahrenen Koalitionsverhandlungen europapolitisch gelähmt. Nun müsse es umso schneller vorangehen, hörte „Die Presse“ vorige Woche in Paris während mehrerer Gespräche mit Beratern aus den Schaltstellen des französischen Regierungsapparates fast wortgleich. „Ich hoffe, dass niemand mit einem reinen Scheinabkommen zufrieden wäre“, hieß es stellvertretend für diese französischen Erwartungen aus der Präsidentschaftskanzlei. Den Rest des Beitrags lesen »

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Studie: Bitcoin-Boom war gezielte Manipulation

Posted by hkarner - 15. Juni 2018

Der historische Preisanstieg der Kryptowährung auf rund 20.000 US-Dollar war Teil eines großen Betrugs, schreibt der US-Ökonom John Griffin, der auf das Entdecken von Marktmanipulationen spezialisiert ist.

Hinter dem fulimnanten Aufstieg von Bitcoin im vergangenen Jahr könnte mehr stecken als die blanke Euphorie der Investoren. Zumindest die Hälfte des Preisanstiegs auf 20.000 Dollar dürfte gezielte Manipulation gewesen sein, so das Ergebnis einer neuen Studie des US-Finanzwissenschaftlers John Griffin.

Wann immer Bitcoinpreis 2017 gefallen ist, wurde die Kryptowährung Tether auf der Börse Bitfinex eingesetzt, um Bitcoin zuzukaufen und damit den Preis zu „stabilisieren und manipulieren“, schreibt der Experte für Finanzbetrug. „Betrug und Manipulation hinterlassen oft Spuren in den Daten und es ist fein, dass es eine Blockchain gibt, um diese Dinge nachzuvollziehen“, sagte Griffin zu CNBC. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Schockierend schwacher“ Zuwachs bei Investitionen in China

Posted by hkarner - 14. Juni 2018

In den ersten fünf Monaten gab es den geringster Zuwachs bei den Investitionen in Chinas Wirtschaft seit mehr als 20 Jahren. Die drohenden US-Strafzölle könnten den Export bremsen. Die Investitionen in Anlagen legten nur um 6,1 Prozent zu.

Die Zahlen von Chinas Statistikamt zeigen eine Flaute bei den Investitionen im Land. Die Investitionen wachsen so langsam wie seit 22 Jahren nicht mehr. Die Anlageinvestitionen – etwa in Fabriken und Maschinen – legten von Jänner bis Mai nur noch um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Das ist der kleinste Zuwachs seit mindestens 1996. Zugleich produzierte die Industrie im Mai weniger als erwartet, während der Einzelhandelsumsatz mit 8,5 Prozent so langsam wuchs wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Die Daten „waren für chinesische Verhältnisse allesamt schockierend schwach“, schrieben die Ökonomen der Rabobank in einer Studie. Die Zentralbank entschied sich angesichts der Hinweise auf eine Konjunkturabkühlung dafür, ihre Zinsen für Interbankengeschäfte nicht anzutasten. Marktteilnehmer hatten mit einer leichten Erhöhung gerechnet, nachdem die US-Notenbank ihren Leitzins zuvor wie erwartet auf die neue Spanne von 1,75 bis 2,0 Prozent angehoben hatte. Wird der Zinsabstand zu den USA zu groß, könnte Kapital aus der Volksrepublik abgezogen werden. „Sie haben die Zinsen nicht angehoben, um das wirtschaftliche Wachstum in Schwung zu halten“, sagte Analyst Ken Cheung von der Mizuho Bank in Hongkong. Den Rest des Beitrags lesen »

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Post verhandelt mit Banken und Handelsketten

Posted by hkarner - 5. Juni 2018

Die Bawag-Nachfolge soll binnen Wochen geklärt sein.

Wien. Die Ära der Bawag PSK geht zu Ende. Aber was wird folgen? Welche Bank wird in die Postfilialen einziehen? Aktuell verhandle man noch mit zwei Bietergruppen, sagte Post-Chef Georg Pölzl am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten. In ein paar Wochen soll die Entscheidung fallen.

Wer noch im Rennen ist, wollte der Post-Chef freilich nicht verraten. Gerüchte gibt es rund um die Volksbanken, die Austrian Anadi Bank, die spanische Santander und die deutsche Commerzbank.

Mit dem neuen Bankpartner stellt sich Pölzl ein Joint Venture vor. Eine Mehrheitsbeteiligung schloss er aus. Wie bisher sollen vor allem einfache Bank- und Versicherungsdienstleistungen angeboten werden. Bis Ende 2019 muss die Post aus 73 Bawag-Filialen ausziehen. Bis zu 40 davon will das Unternehmen durch eigene Filialen ersetzen, den Rest mit Hilfe von Post-Partnern. Heuer wird die Post erstmals wieder Personal aufbauen – etwa 200 Personen. Im Endstadium seien auch die Verhandlungen mit neuen Handelspartnern, die Schließfächer in den Filialen oder davor aufstellen sollen. Auch hier hüllt sich der Post-Chef noch in Schweigen. Rewe (u. a. Billa, Merkur, Penny) ist nach eigenen Angaben nicht gemeint. (ag./red.)

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 06.06.2018)

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Kommt eine neue Finanzkrise?

Posted by hkarner - 5. Juni 2018

61 Prozent der Deutschen sehen in einer neuen Finanzkrise die größte Bedrohung für ihren Wohlstand.

Vor zehn Jahren war die internationale Finanzkrise auf Ihrem Höhepunkt. Seit Jahren blüht die deutsche Wirtschaft, doch die Angst vor der Krise geht weiter um. Eine Mehrheit der Deutschen sieht in einer möglichen neuen Finanzkrise die größte Bedrohung für ihren Wohlstand. Das glauben nach einer Umfrage des Allensbach-Instituts 61 Prozent der Bevölkerung.

Damit rangiert die Furcht vor einer neuen Krise sogar noch vor den traditionellen Angstthemen Inflation (57 Prozent) und Einbrechern (55 Prozent).

Die Meinungsforscher befragten für ihre repräsentative Umfrage im April 1.407 Bürger über 16 Jahre. Besonders akut sind die Ängste jedoch offensichtlich nicht: Weniger als ein Drittel – 28 Prozent – sieht Vermögen derzeit potenziell bedroht. Auftraggeber war die Stiftung Familienunternehmen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Marcel Fratzscher: „Was brauchen wir denn noch, um endlich aufzuwachen?“

Posted by hkarner - 30. Mai 2018

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, sieht in der italienischen Staatskrise eine große Gefahr für Deutschlands Wirtschaft.

„Italien ist so groß und bedeutsam, dass seine Krise zu Deutschlands Problem wird“, sagte Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben). Italien könne auch Deutschland mit in den Sog einer tiefen Depression ziehen. Italien habe mehr Schulden als Deutschland, ein Fünftel der Wirtschaftsleistung der Eurozone werde in Italien generiert.

Es gebe enge Verknüpfungen zwischen Deutschland und Italien, sagte der DIW-Präsident. Viele deutsche Banken hätten dort Kredite vergeben, viele Unternehmen betrieben intensiven Handel. „Wenn Italien also auch nur annähernd in Schieflage gerät, ist es zu groß, grundlegend gerettet werden zu können. Dann wird es düster aussehen für Europa“, mahnte Fratzscher.

Die Situation sei umso bedrohlicher, da der Europäischen Zentralbank (EZB) die Hände gebunden seien: „Die EZB kann nicht sagen: Der politische Wille, aus dem Euro auszusteigen, ist vielleicht da – aber wir hindern die Regierung daran“, sagte der Ökonom. Wenn die EZB Italien nicht stabilisieren könne, „kann es letztlich niemand“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Erstmals Frau an der Spitze der New Yorker Börse

Posted by hkarner - 23. Mai 2018

Erstmals in der 226-jährigen Geschichte steht eine Frau allein an der Spitze der New Yorker Börse. Somit werden zwei der drei wichtigsten US-Börsen von Frauen geführt.

Stacey Cunningham ist Chefin der New Yorker Börse 

Erstmals in der 226-jährigen Geschichte steht eine Frau allein an der Spitze der New Yorker Börse. Die New York Stock Exchange (NYSE) ernannte Stacey Cunningham zur Chefin, wie ein Sprecher der Muttergesellschaft Intercontinental Exchance (ICE) am Dienstag in New York mitteilte. Cunningham verantwortete bereits das operative Geschäft und folgt nun auf Tom Farley, der das Unternehmen verlässt.

Damit werden zwei der drei wichtigsten US-Börsen von Frauen geführt. So übernahm Adena Friedman im vergangenen Jahr die Leitung der Technologiebörse Nasdaq. Die NYSE hatte mit Catherine Kinney in der Vergangenheit schon einmal eine Chefin – allerdings musste diese sich den Posten teilen. Cunningham ist seit 2015 für das operative Geschäft als COO verantwortlich. Sie kam zum ersten Mal 1994 mit der NYSE in Berührung: als Händlerin auf dem Parkett. Den Rest des Beitrags lesen »

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Denizbank mit neuem Eigentümer

Posted by hkarner - 23. Mai 2018

Die russische Sberbank trennt sich für 2,7 Mrd. Euro von ihrer türkischen Tochter Denizbank, die auch in Österreich Filialen betreibt. Es ist nicht der erste Inhaberwechsel.

Wien. Die Denizbank ist die fünftgrößte Privatbank in der Türkei. Sie betreibt dort 741 Filialen. Auch in Österreich ist sie keine unbekannte. Bei uns ist das Institut an 27 Standorten vertreten, etwa am Wiener Hauptbahnhof oder am Schottenring. Mehr als 200.000 Kunden aus Deutschland und Österreich vertrauen der Denizbank ihr Geld an. Nun bekommt das Institut einen neuen Eigentümer. Schon wieder.

Am gestrigen Dienstag gab die russische Sberbank bekannt, sich von ihrer türkischen Tochter zu trennen. Für 14,6 Mrd. Türkische Lira oder umgerechnet 2,8 Mrd. Euro schnappt die in Dubai beheimatete Bank Emirates NBD zu. Durch die Übernahme steigt man zu einem führenden Geldhaus im Nahen Osten, in Nordafrika und der Türkei auf. Die Sberbank wiederum nannte als Verkaufsgrund einen Strategiewechsel im internationalen Geschäft. Chef German Gref sagte, dass man sich auf „die Entwicklung des Ökosystems der Sberbank“ konzentrieren wolle. Schon im Jänner hatte Gref erklärt, dass der türkische Markt zunehmend schwieriger und die Konkurrenz härter werde. Den Rest des Beitrags lesen »

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