Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Erst mal kein Italexit

Posted by hkarner - 21. Februar 2018

Date: 20-02-2018
Source: Die Zeit Von Michael Braun

Am 4. März wird in Italien gewählt. In Umfragen sind die Euroskeptiker wie Beppe Grillo stark, doch EU und Investoren geben sich gelassen. Dafür gibt es gute Gründe.

Kurz vor den italienischen Parlamentswahlen am 4. März beschwören viele ein politisches Patt in Rom oder gar einen Vormarsch der EU- und Euro-feindlichen Kräfte, und damit einen möglichen Ausstieg der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone aus der Gemeinschaftswährung. Doch je näher der Wahltag rückt, desto entspannter geben sich die Finanzmärkte. Am Freitag lag der Spread, der Zinsabstand zwischen Italien und Deutschland bei Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit, bei knapp 1,3 Prozent – der niedrigste in den letzten Monaten gemessene Wert. Zum Vergleich: Zum Jahresende 2017 betrug er noch etwa 1,9 Prozent.

An den Meinungsumfragen kann das nicht liegen. Demnach würden 27 bis 28 Prozent der Befragten die von dem Komiker Beppe Grillo gegründete Protestbewegung der Fünf Sterne wählen, den Movimento5Stelle (M5S). Damit hat sie beste Chancen, stärkste Partei zu werden. Im letzten Wahlkampf hatte der M5S noch ein Referendum über Italiens Ausstieg aus dem Euro gefordert. Die mit Marine Le Pens Front National verbündete und klar gegen den Euro positionierte Lega Nord unter Matteo Salvini steuert auf nie erreichte 12 bis 14 Prozent zu. Und die stramm rechte, ebenfalls EU-feindliche Partei Fratelli d’Italia (FdI, „Brüder Italiens“) könnte bei den Wahlen fünf Prozent der Stimmen holen. Das macht insgesamt fast die Hälfte für Kräfte, die traditionell als Euroskeptiker, wenn nicht als Eurogegner gelten. Dagegen kommt die Europa-freundlichste Kraft unter den größeren Parteien, die regierende gemäßigt linke Partito Democratico (PD) unter Matteo Renzi, nur noch auf 22 bis 24 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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Im Dschungel

Posted by hkarner - 18. Februar 2018

Willkommen in der Gegenwart, Deutschland! (hfk)

Date: 17-02-2018
Source: Die Zeit Ein Kommentar von Marc Brost

Die Politik ist wild geworden, sogar die Kanzlerin ist von Kritikern umzingelt.
Gegen die Wut findet sie kein Mittel.

Regierungsbildung: Angela Merkel

Von dem Philosophen Hermann Lübbe stammt der Begriff „Gegenwartsschrumpfung“: Weil sich die Welt rasant verändere, werde der Zeitraum, den wir als konstant und überschaubar betrachten, immer kürzer. So gesehen, haben Union und SPD in diesen Tagen noch eins draufgelegt – und die Gegenwart mal eben weggeschrumpft.

Denn was gestern als richtig galt (einen Koalitionsvertrag fertig zu verhandeln und die Ministerposten offenzulassen), ist heute falsch (weil die Personaldebatte in CDU und SPD jede inhaltliche Bewertung überlagert). Wer eben noch Außenminister werden wollte (Martin Schulz), will es im nächsten Moment nicht mehr sein. Wer Außenminister bleiben will (Sigmar Gabriel), darf es nicht bleiben. Die Frau, die eigentlich erst viel später neue SPD-Vorsitzende werden wollte (Andrea Nahles), soll diesen Job schon im April antreten. Und die Frau, die in der eigenen Partei lange unangefochten war (Angela Merkel), muss sich mit einem Mal selbst ins TV-Studio zum Interview einladen und sich dort erklären, weil sie die Unzufriedenheit der eigenen Leute anders nicht in den Griff bekommt.

Konstant ist bei alldem nur, dass Union wie SPD in der Wählergunst zurückfallen: Wenn morgen Wahlen wären, würde die gar nicht mehr so große Koalition weniger als die Hälfte der Stimmen erzielen. Die Union liegt unter 30 Prozent, die SPD nur noch bei 16,5 Prozent. Die Volksparteien erreichen das Volk nicht mehr.

Die Bürger fordern Veränderungen, aber die Parteien bieten ihnen zu wenig an Den Rest des Beitrags lesen »

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Steuerflucht: Österreich – Steueroase für Konzerne

Posted by hkarner - 13. Februar 2018

Eine kleine Tabaktrafik zahlt in Österreich fast genauso viel Steuern wie ein milliardenschwerer Industriekonzern. Die großen Unternehmen werden vom Finanzministerium umarmt, die kleinen zur Ader gelassen.

Österreichische Steuerpolitik: In Lannach in der Steiermark befindet sich ein großes Unternehmen des von Frank Stronach gegründeten Magna-Konzerns – die Magna Powertrain GmbH & Co. KG. 2.100 Mitarbeiter stellen hier Autoteile für VW, BMW und Jaguar her und erzielten 2015 einen Umsatz von knapp einer Milliarde Euro und einen Gewinn von 35 Millionen.

Die Steuerleistung der Magna Powertrain muss man allerdings mit der Lupe suchen: 45.000 Euro. Fehlen hier vielleicht zwei oder drei Nullen? Nein, es handelt sich auch nicht um einen einmaligen Steuer-Ausrutscher. Der Spartarif hat System. Denn von 2012 bis 2014 zahlte Magna Powertrain ähnlich kleine Beträge. Die Stellungnahme des Magna-Konzerns dazu lautet: „Generell kommunizieren wir die Ergebnisse einzelner Gesellschaften nicht proaktiv, jedoch können wir bestätigen, dass wir unsere steuerlichen Verpflichtungen sehr ernst nehmen und diesen nachkommen.“

Auch das ist österreichische Steuerpolitik: Eine Tabaktrafik in einem Wiener Bezirk innerhalb des Gürtels. Hier werden Zigaretten, Lottoscheine, Zeitschriften und Büromaterialien verkauft, aber auch Päckchen verschickt und verteilt. Diese vielen kleinen Verkäufe summieren sich bis zum Ende des Jahres auf einen Umsatz von rund einer Million Euro. Der Besitzer – nennen wir ihn Peter Gruber, denn seinen richtigen Namen will er lieber nicht preisgeben – gilt damit genauso als Unternehmer wie Frank Stronach.

Für den Gewinn, den Peter Gruber erzielt – 85.000 Euro – muss er natürlich auch Steuern zahlen. In seinem Fall sind das 31.000 Euro. Bleiben ihm also netto 54.000 Euro. Das ist, gemessen am österreichischen Durchschnittseinkommen, nicht schlecht. Allerdings muss man berücksichtigen, dass Gruber und seine mitarbeitende Frau sehr viel länger arbeiten als üblich: 60 bis 65 Stunden in der Woche.

Im Verhältnis zum Umsatz zahlt der kleine Trafikant also 700-mal so viel Steuern wie die große Magna Powertrain. Den Rest des Beitrags lesen »

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Koalitionsverhandlungen: Macht es für Europa!

Posted by hkarner - 14. Januar 2018

Date: 13-01-2018
Source: Die Zeit

Es wird spannend, wenn auf Druck Deutschlands das Solidaritätsprinzip mit der Vergabe von EU-Haushaltsmitteln verknüpft wird. Drei Gründe, warum daraus was werden kann.

Wissen Sie noch, was Sie letzten Sommer getan haben? Genauer: Am Wochenende, als der Herbst begann? Noch genauer: Am Sonntag, den 24. September 2017? Ganze fünfzehn Wochen und sechs Tage liegt dieser Tag mittlerweile zurück. Es war ein Tag mit Regentropfen und Sonnenschein, aber keiner wie jeder andere. Denn als Bürger durften Sie an diesem Tag mitbestimmen, was mit diesem Land und der Europäischen Union geschieht.

Damals fand die Bundestagswahl statt. Und heute, mehr als ein Vierteljahr später, gibt es endlich eine Antwort auf die Frage, was das Wahlresultat bedeutet. Kurz gesagt: Was die EU angeht, ist da wieder Hoffnung. Fügt man die Ergebnisse der Sondierungsgespräche als bislang fehlendes Puzzlestück in das Bild einer zukünftigen Europäischen Union, passt vieles zusammen. Deutschlands neue Pläne in der Europapolitik ergänzen die Vorhaben, die aus Brüssel und Frankreich bekannt sind. Die wahrscheinliche neue große Koalition bekennt sich nicht nur zu Europa, sie will es mitgestalten.

Wenn Martin Schulz nicht an der SPD-Basis scheitert, wenn also aus kompromissbereiten Sondierern Koalitionäre werden, wird Deutschland die EU bald nachhaltig prägen. Nach Monaten der Ungewissheit ist das ein Grund zum Durchatmen. Einige globale Herausforderungen brauchen europäische Antworten. Die Planer der möglichen großen Koalition haben das erkannt. Deutschland wird so wieder handlungsfähig. Und damit auch die EU. Den Rest des Beitrags lesen »

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Soziale Netzwerke: Facebook zerstört die Demokratie

Posted by hkarner - 26. Dezember 2017

Date: 26-12-2017
Source: DIE ZEIT Interview: John F. Jungclaussen

NIALL FERGUSON
Der Historiker Niall Ferguson lehrte in Harvard und ist nun Senior Fellow der Hoover Institution an der Stanford University. In seinem neuen Buch The Square and the Tower analysiert er die Geschichte sozialer Netzwerke

Die ungebrochene Macht sozialer Netzwerke ist gefährlich, sagt Niall Ferguson. Der renommierte Historiker sieht nur einen Ausweg.

Soziale Netzwerke: Der öffentliche Raum ein gigantischer Anzeigenmarkt ?

DIE ZEIT: Professor Ferguson, alle Welt redet von Netzwerken, Sie auch. Warum eigentlich?

Niall Ferguson: Wenn wir von Netzwerken reden, erliegen wir leicht einer Art technologischem Determinismus, weil wir glauben, dass mit dem Internet etwas ganz Einmaliges entstanden ist. In Wahrheit gibt es soziale Netzwerke natürlich seit Menschengedenken. Nehmen Sie nur das Christentum oder den Islam, das sind riesige Netzwerke. Da sind Ideen „viral gegangen“, wie man heute sagt, und haben sich ohne jegliche Technologie über riesige Distanzen verbreitet. Neu ist heute nur, dass unsere Netzwerke viel größer und schneller sind als je zuvor. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Ende der Leistungsgesellschaft

Posted by hkarner - 8. August 2017

Date: 07-08-2017
Source: http://www.zeit.de/

Die Nachkriegsgeneration brachte es durch Arbeit zu Wohlstand. Heute kann man kaum noch Vermögen aufbauen, ohne zu erben, sagen Wissenschaftler. Ein Millionär stimmt zu.

Im Kapitalismus träumen viele davon, irgendwann zu den Reichen aufzusteigen und im Luxus zu leben.

Peter Ackermann ist reich. Sein Vermögen hat er sich als Anwalt und Unternehmer selbst erarbeitet. 1938 in eine Berliner Familie von Pfarrern und Soldaten geboren, musste er während des Zweiten Weltkriegs und danach auf vieles verzichten. Das hat ihn geprägt. „Mein Ziel war schon früh, irgendwann mal zu den Wohlhabenden zu gehören“, sagt er heute. Er hat es geschafft.

Davon träumt wohl jeder. Doch Erfolgsgeschichten wie die von Ackermann sind in Deutschland inzwischen selten. Stattdessen zählt immer mehr, in welche Familie man geboren wird. Forscher der Universität Potsdam befragten im vergangenen Jahr 150 Wohlhabende mit einem Vermögen von mindestens einer Million Euro. Zwei Drittel gaben an, dass Erbschaften und Schenkungen ein wesentlicher Grund für ihr Vermögen seien.

Weil fast immer diejenigen erben, denen es sowieso schon gut geht, verstärken Erbschaften die Ungleichheit in der Gesellschaft. „Haushalte mit einem hohen Einkommen erhalten in der Regel hohe Erbschaften und Schenkungen, denn Kinder haben meistens einen ähnlichen sozialen Status wie ihre Eltern“, sagt Anita Tiefensee, die für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung zu Erbschaften, Vermögen und Einkommen forscht. Oder anders: Wer sowieso schon gut verdient, bekommt noch ein Erbe obendrauf. Den Rest des Beitrags lesen »

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Unsere Zukunft ist Improvisation

Posted by hkarner - 10. Juli 2017

Date: 09-07-2017
Source: Die Zeit

Der Gipfel zeigte: England und die USA sind destabilisiert und mit sich selbst beschäftigt. Angela Merkel füllt die Rolle der neuen Führerin der freien Welt nicht aus.

Es gibt dieses Bild vom Beginn des G20-Gipfels: Angela Merkel vor einer hellblauen Wand, auf der die Umrisse der Kontinente abgebildet sind. Die Kanzlerin hat die Hände zur Raute gefaltet, den Blick nach rechts gerichtet. Sie wartet auf die Staatsgäste, die jeden Augenblick ankommen können.

Es ist ein Bild, das zu der Rolle passt, die der deutschen Kanzlerin derzeit zugeschrieben wird: Angela Merkel, die neue Führerin der freien Welt. An diesem Wochenende aber ist klar geworden, dass Merkel diese Rolle nicht ausfüllen kann. Was sich vielmehr abzeichnet, ist eine Weltordnung ohne Führungsnation, dafür aber mit wechselnden Allianzen, die die Linien der internationalen Politik bestimmen. Den Rest des Beitrags lesen »

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USA: Geld stinkt nicht, es regiert

Posted by hkarner - 8. Juni 2017

Wie zwei superreiche Familien die amerikanische Politik fernsteuern – beim Klima, bei den Steuern und der Krankenversicherung.

Fünf Milliarden Dollar sollen die 20 reichsten Mitarbeiter in der US-Regierung besitzen. 

Das Weiße Haus hatte auch Tim Phillips in den Rose Garden eingeladen. Er sollte dabei sein, wenn Donald Trump seinen Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen bekannt geben würde. Denn das war der Moment, auf den Phillips seit Jahren hingearbeitet hat. Doch statt in glühender Hitze seinem Präsidenten zu lauschen, saß Phillips vergangenen Donnerstag in einem klimatisierten Saal in Los Angeles und sammelte schon Geld für sein nächstes großes Ziel, die radikale Senkung der Steuern.

Phillips ist der Präsident von Americans for Prosperity, einer ultralibertären Organisation, die 2004 von Charles und David Koch gegründet wurde. Den Kochs gehört der in Kansas ansässige Öl- und Chemiegigant Koch Industries, das zweitgrößte Privatunternehmen der USA. Gemeinsam besitzen sie 96 Milliarden Dollar. Sie gehören zu den reichsten Menschen der Welt – und zu den fünf größten Umweltverschmutzern Amerikas.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Nicht ohne meine Nation

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Date: 01-05-2017
Source: DIE ZEIT

Ob nun Frankreich, Großbritannien oder Polen: Die Europäer wollen ihre Identitäten nicht aufgeben. Nur die Deutschen träumen von neoliberaler Grenzenlosigkeit

Von Wolfgang Streeck ist emeritierter Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln

Europäische Union: Sollen in Zukunft alle eins werden? Das glaubt nur ein Land.

Nationen und ihre Staaten, so wird uns versichert, sind „soziale Konstruktionen“. Aber das heißt nicht, dass sie jederzeit dekonstruiert werden können. Auch Familien, Bürokratien, Aktiengesellschaften sind soziale Konstruktionen; abschaffen kann man sie trotzdem nicht. Wenn es ein gemeinsames europäisches Haus geben soll, muss in ihm Platz für die europäischen Nationen sein. An ihnen vorbei wird es keine europäische politische Ordnung geben, sondern nur mit ihnen, durch sie und auf ihrer Grundlage.

Eigentlich weiß das jeder, außer in Deutschland und, vielleicht, in Brüssel. Hier stellt man sich gerne vor, dass der nächste Schritt zu einem „vereinigten Europa“ von „europäischen Bürgern“ ausgehen sollte, die, ihrer Nationalstaaten überdrüssig, in einem irgendwie selbst eingesetzten Konvent die Entnationalisierung Europas beschließen. Ich nenne das den putschistischen Pfad zur europäischen Einigung. Dass er begehbar sein könnte, ist eine Illusion – aber Illusionen, und insbesondere solche deutsch-idealistischer Art, können katastrophale Folgen haben, indem sie vom Nötigen und Möglichen ablenken. Wer „Verfassungspatriotismus“ als Alternative zu Nationalismus und Chauvinismus anbietet, sollte sich übrigens nicht einmal in Gedanken um britische und holländische Referenden herummogeln wollen. Den Rest des Beitrags lesen »

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EU und Donald Trump: Gegenangriff

Posted by hkarner - 9. Februar 2017

Die EU hat begonnen, sich auf einen Handelskrieg gegen die USA vorzubereiten.

Seit Donald Trump in Washington die Amtsgeschäfte übernommen hat, ist Jyrki Katainen ein vielbeschäftigter Mann. Regierungsvertreter aus Indien, China und den Golfstaaten sind in den vergangenen Tagen an den Vizepräsidenten der Europäischen Kommission herangetreten, um über engere Handelsbeziehungen zu sprechen. Am Montag dieser Woche war Katainen in Berlin, um Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries über den Stand der Dinge zu unterrichten.

Der Besuch ist Teil eines Abwehrplans, mit dem sich die EU in aller Stille auf die vielleicht größte Herausforderung ihrer Geschichte vorbereitet: eine mögliche Konfrontation mit den Vereinigten Staaten von Amerika.

 Bislang schien ein solcher Konflikt undenkbar. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist ein geeintes Europa ein zentraler Pfeiler der amerikanischen Außenpolitik. Die europäische Integration galt in Washington bislang als Faktor für Frieden und Wohlstand auf der Welt – und hatte den gewünschten Nebeneffekt, einen riesigen Absatzmarkt für amerikanische Waren zu garantieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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