Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Partei von Marine Le Pen überholt Frankreichs Präsident Macron

Posted by hkarner - 4. November 2018

Stand: 10:42 Uhr, welt.de, 4/11

Die Stimmung in Frankreich schlägt um: Ein halbes Jahr vor der Europawahl hat die rechte Partei von Marine Le Pen die En-Marche-Bewegung von Präsident Emmanuel Macron in der Wählergunst überholt.

Quelle: WELT / Christoph Hipp

Eine Umfrage zur Europawahl in Frankreich sieht die Partei der Rechtspopulistin Le Pen vor der von Präsident Macron.
  • Bei der Präsidentenwahl konnte sich Emmanuel Macron noch gegen Marine Le Pen durchsetzen.
  • Für den rechten Block aus vier Parteien in Frankreich würden der Umfrage zufolge 30 Prozent der Befragten stimmen.
In Frankreich hat die rechtspopulistische Partei von Marine Le Pen, Rassemblement National (RN), in einer Umfrage zur Europawahl im nächsten Jahr die Partei des amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron überholt. Macrons LREM kam demnach in der Befragung nur noch auf 19 Prozent der Stimmen und verlor gegenüber der letzten Umfrage einen Punkt. 21 Prozent der französischen Wähler gaben an, sie würden bei der Europawahl RN wählen.

Damit legte die Partei von Le Pen gegenüber der letzten Umfrage deutlich um vier Prozentpunkte zu. Zusammen mit den Parteien von Nicolas Dupont-Aignan sowie zwei „Frexit“-Parteien von ehemaligen politischen Weggefährten von Le Pen kommen rechte Parteien insgesamt auf 30 Prozent der Stimmen in der Befragung, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die konservative Partei Les Républicains von Laurent Wauquiez kommt hingegen nur noch auf 13 Prozent, die linke Partei Insoumise, die von Jean-Luc Mélenchon geführt wird, sackte von 14 auf nur noch elf Prozent ab.

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Das „Krisenmetall“ Gold gerät selbst in eine Krise

Posted by hkarner - 4. August 2018

| 3.08.2018, welt.de

Leitender Wirtschaftsredakteur
Steigende Zinsen sind Gift für den Goldpreis
Vor allem in Krisenzeiten flüchten sich viele Anleger in den Kauf von Gold. Das Edelmetall galt bisher als sicher. Nun ist die Nachfrage so gering wie seit 2009 nicht mehr.
Die Gold-Nachfrage stürzt auf den tiefsten Stand seit 2009. Dabei müsste das Edelmetall durch das globale Chaos für Spekulanten attraktiver werden. Doch eine Entwicklung macht dem Krisenmetall deutlich zu schaffen.

Stell dir vor es herrscht Handelskrieg und keiner geht hin. Dieser leicht abgewandelte Satz von Bertolt Brecht lässt sich gerade beim Gold erleben. Das Edelmetall, das seine Qualitäten immer in der Krise entfaltet und deshalb unter Investoren auch Krisenmetall heißt, steckt selbst in der Krise.

Obwohl die Welt in Unordnung steckt und die Nachfrage nach sicheren Anlagen steigen müsste, hat das Krisenmetall den schlechtesten Start seit nahezu einer Dekade hingelegt. Im ersten Halbjahr rutschte die Nachfrage nach Gold auf 1959 Tonnen ab, das waren 127 Tonnen weniger als im Vorjahr und gleichzeitig das niedrigste Niveau seit 2009. Das offenbart der neueste Report des World Gold Council, einer globalen einer globalen Interessenvereinigung der Minenindustrie. Den Rest des Beitrags lesen »

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Orbán rüstet sich für seine nächste Schlacht

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Date: 05-07-2018
Source: WELT

Viktor Orbán macht der Kanzlerin seine Aufwartung in einer Zeit, in der Angela Merkel so angeschlagen ist wie selten zuvor. Umso strahlender dürfte der Ungar in Berlin auftreten.

In der Asylpolitik ist die EU nun dort, wo Ungarns Premier sie haben will. Doch bei seinem Berlin-Besuch kann er sich auf diesem Erfolg nicht lange ausruhen – denn Angela Merkel hat etwas, was Orbán unbedingt braucht.

Es ist ein heikler Besuch in schwierigen Zeiten, wenigstens aus Sicht des Kanzleramts. Am Donnerstag kommt ausgerechnet Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán nach Berlin zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU). Der Termin mit Europas ältestem Abschottungsbefürworter dürfte aus Sicht der Kanzlerin zur Unzeit kommen, haben sich die beiden Schwesterparteien doch eben erst auf einen Asylkompromiss geeinigt, der allerdings noch vom Koalitionspartner SPD abgesegnet werden muss.

Tatsächlich aber war das Treffen bereits direkt nach Orbáns Wiederwahl vereinbart worden, noch bevor der Streit die Union in Flammen setzte und das Ende von Merkels Kanzlerschaft nahe schien. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europäische Grenzen, die funktionieren, sind die Lösung

Posted by hkarner - 22. Juni 2018

Date: 21-06-2018
Source: Die Welt Von Klaus Geiger Redakteur Außenpolitik

Die halbherzigen Vereinbarungen der vergangenen Jahre haben Europa fast zerstört. Die Bundeskanzlerin setzt auf eine EU-weite Lösung. Das ist richtig. Nur eine große gemeinsame Lösung kann Europas Jahrhundertproblem der Migration lösen.

Es sah aus wie ein Duell. Hier die „Europäer“, Angela Merkel und Emmanuel Macron. Auf der anderen Seite die „Nationalisten“ um Sebastian Kurz, Horst Seehofer und Italiens Innenminister Matteo Salvini. Die einen verfolgen eine gemeinsame, europäische Lösung, während die anderen Häfen schließen und mit der Zurückweisung von Migranten drohen. Aber je länger der aktuelle Streit um die Migration dauert, desto klarer wird, dass die Positionen gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Und dass die provokante Haltung von Österreichern, Italienern und Bayern keineswegs eine Gefahr für die EU ist.

Sie könnte vielmehr eine Chance sein, sich nach Jahren des Lavierens einer echten europäischen Lösung der Migrationsfrage zu nähern. Einer ehrlichen, fairen und rechtsstaatlichen Migrationspolitik. Der Einstieg in einen solchen Prozess, das ist die Chance des anstehenden EU-Gipfels. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Gründe für den geheimnisvollen Dax-Verlust

Posted by hkarner - 29. März 2018

Von Frank Stocker | 29-03  |welt.de

Auslöser für das Börsenbeben ist die Zinsangst – vor allem in den USA. Aber ist die Sorge berechtigt? Bernd Meyer, Chefstratege bei Berenberg, erklärt, welche Fehler Anleger jetzt vermeiden sollten.

Gerüchten zufolge spekulieren Hedgefonds massiv gegen den Dax. Tatsächlich schneidet dieser seit Wochen wesentlich schlechter ab als US-Indizes. Doch die wirklichen Ursachen dafür liegen woanders.

Es scheinen geheimnisvolle Mächte am Werk, klandestine Händler, die den Aktienmarkt zuungunsten der europäischen Börsen beeinflussen. Denn steigt der Dow Jones um zwei Prozent, dann legt der Dax am folgenden Tag nur um ein Prozent zu.

Und gibt der Dow Jones ab, sei es ein Prozent, folgt der Dax mit einem Abschlag von zwei Prozent. So geht das seit rund vier Monaten, seit Ende November hat sich dadurch ein Unterschied von rund zwölf Prozentpunkten bei der Entwicklung deutscher und amerikanischer Aktienindizes aufgebaut.

Doch wer steckt dahinter? Gerüchte wabern, dass einige große US-Hedgefonds Wetten gegen europäische und insbesondere gegen deutsche Unternehmen laufen haben. Solche Wetten können den Trend zwar verstärken, sie sind aber sicher nicht die Ursache dafür.

Die Wette auf fallende Kurse ging auf Den Rest des Beitrags lesen »

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Sinn: „Diese Politik reißt uns in einen neuen Schuldensumpf“

Posted by hkarner - 25. Februar 2018

Date: 25-02-2018
Source: Die Welt

Bekannt für klare Worte: Hans-Werner Sinn war von 1999 bis 2016 Präsident des Ifo-Instituts

Hans-Werner Sinn warnt die deutsche Politik vor Macrons Plänen für die Euro-Zone. Sie führten schnurstracks in eine neue Schuldenkrise.

Viel Lob hat er allerdings für den voraussichtlichen Finanzminister Olaf Scholz übrig.

Der Top-Ökonom Hans-Werner Sinn hat die kommende Bundesregierung davor gewarnt, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bei der Reform der Euro-Zone zu weit entgegenzukommen. „Die Bundesregierung macht einen großen Fehler, wenn sie auf Macrons Vorschläge eingeht“, sagte Sinn im Gespräch mit WELT AM SONNTAG. „Würden die Ideen von Macron umgesetzt, würde das die Euro-Zone kurzfristig stabilisieren, aber langfristig destabilisieren.“

Zunächst würde eine vertiefte Währungsunion zwar die Banken und andere Großanleger beruhigen, insbesondere die französischen Banken, die hohe Kredite an die Euro-Krisenländer gegeben haben. Langfristig aber würden die vorgeschlagenen Reformen die Grundlage für eine neue Schuldenkrise legen, warnte der ehemalige Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung gegenüber WELT AM SONNTAG. Den Rest des Beitrags lesen »

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Goldman Sachs empfiehlt neun Prozent mehr Lohn für die Deutschen

Posted by hkarner - 7. Februar 2018

Von Frank Stocker | | welt.de

Metaller im Südwesten können sich über 4,3 Prozent mehr Lohn freuen. Doch das ist wenig, gemessen an der Forderung der Investmentbank Goldman Sachs: Die Löhne müssten viel stärker steigen – zeigt eine berühmte Formel.

Die Arbeitgeberverbände und ihre Ökonomen dürften Schnappatmung bekommen. Umso mehr, als sie schon Forderungen nach vier oder fünf Prozent mehr Lohn für die Arbeitnehmer regelmäßig als überzogen oder illusorisch bezeichnen. Für Gewerkschafter könnte die Nachricht dagegen gerade zur rechten Zeit kommen, angesichts der laufenden oder in Kürze anstehenden Tarifverhandlungen.

Denn aktuelle Berechnungen zeigen, dass die Löhne hierzulande weit stärker steigen könnten, als die Gewerkschaften in ihren kühnsten Überlegungen zu fordern wagen. Noch brisanter wird dies dadurch, dass die Zahlen ausgerechnet von der Investmentbank Goldman Sachs kommen, quasi dem Inbegriff des Turbokapitalismus.

Und diese geht dabei noch weiter: Nicht nur wären für die Arbeitnehmer weit höhere Lohnerhöhungen drin, sie wären sogar dringend nötig. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutschland verdankt seinen Rekordüberschuss allein Mario Draghi

Posted by hkarner - 12. Januar 2018

Von Anja Ettel | |welt.de

Deutschland erzielt höchsten Überschuss seit Wiedervereinigung

Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung nahmen zusammen 38,4 Milliarden Euro mehr ein, als sie ausgaben, wie das Statistische Bundesamt in Berlin mitteilte. Das ist der höchste Wert seit der Wiedervereinigung.

Die EZB-Geldpolitik hat Bund und Ländern über die Jahre Zinsen von 290 Milliarden Euro erspart. Doch der Preis ist hoch. Anleger wurden um ihre Erträge gebracht – und die Politik verteilt Geld, das sie eigentlich nicht hat.

In den Sondierungsgesprächen von Union und SPD zählt die Haushaltslage im Bund zu den angenehmeren Themen: immerhin ist der finanzielle Spielraum bereits während der Jamaika-Sondierungen auf bis zu 45 Milliarden Euro geschätzt worden. Aller Voraussicht nach könnte sogar noch die eine oder andere Milliarde mehr herausspringen: immerhin hat das Statistische Bundesamt soeben für 2017 einen Rekordüberschuss von 38 Milliarden Euro gemeldet, das entspricht 1,2 Prozent der Wirtschaftsleistung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa boomt – und ist zerrissen wie nie

Posted by hkarner - 11. Januar 2018

Von Nando Sommerfeldt, Holger Zschäpitz | 10. Jänner 2018,  | Lesedauer: 6 Minuten. diewelt.de

Quelle: Infografik Die Welt

Es könnte alles so gut sein. Die EU hat ihre ökonomische Krise gemeistert und hätte jetzt die Chance, echte Reformen einzuleiten. Stattdessen ist sie mehr gespalten denn je. Und der Riss verläuft nicht länger nur zwischen dem Norden und Süden.

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Schulz will Vereinigte Staaten von Europa bis 2025

Posted by hkarner - 7. Dezember 2017

Date: 07-12-2017
Source: Die Welt

Martin Schulz will die EU bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa umwandeln.

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz will die Europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln. Die EU-Mitglieder, die dieser föderalen Verfassung nicht zustimmen, müssten dann automatisch die EU verlassen, sagte Schulz am Donnerstag auf dem SPD-Parteitag in Berlin.

Die Sozialdemokraten und ihre Wähler bat er nach der historischen Niederlage bei der Bundestagswahl um Entschuldigung. „Ich trage als Kanzlerkandidat die Verantwortung für dieses Wahlergebnis“, sagte Schulz zu Beginn seiner Parteitagsrede.

Er wandte sich an alle, die der SPD vertraut und an sie geglaubt haben: „Bei all diesen Menschen bitte ich für meinen Anteil an dieser bitteren Niederlage um Entschuldigung.“ Die SPD hatte im September mit 20,5 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl bekommen.

„In den Wochen nach der Wahl haben wir ein denkbar schlechtes Bild abgegeben. Öffentlich wurde bei uns mehr über Personalfragen als über Inhalte gestritten. Das darf uns so nie wieder passieren“, sagte Schulz.

„So ein Jahr habe ich noch nicht erlebt“

Er habe privat und politisch schon „so manches Auf und Ab“ hinter sich, sagte Schulz vor rund 600 Delegierten, die am Nachmittag über die Aufnahme ergebnisoffener Gespräche mit der Union entscheiden und Schulz erneut zum SPD-Vorsitzenden wählen sollten. Den Rest des Beitrags lesen »

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