Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Abgesang auf Deutschland

Posted by hkarner - 13. April 2019

12-04-2019, diewelt.de

Finanz-Redakteur

Die amerikanische Zeitschrift „Businessweek“ hat in ihrer aktuellen Ausgabe ein pessimistisches Bild von der Zukunft Deutschlands gezeichnet. Vor allem eine Schlüsselbranche wird scharf kritisiert.

Quelle: WELT

Die amerikanische Zeitschrift „Businessweek“ widmet Deutschlands Wirtschaft eine große Titelgeschichte. Ihr Urteil ist vernichtend, die Zukunft erscheint in düsteren Farben. Das Urteil über Angela Merkel überrascht.

Beispielhaft war das Cover des britischen „Economist“, der im August 2005 „Germany’s surprising economy“ erkannte. Und tatsächlich überraschte die deutsche Wirtschaft in den folgenden Jahren viele, denn es folgte eine goldene Ära mit hohem Wachstum und stetig sinkenden Arbeitslosenzahlen.

Am Freitag erscheint Deutschland wieder auf dem Titel eines großen englischsprachigen Wirtschaftsblatts – doch diesmal ist der Tenor ein ganz anderer. „Germany’s fragile future“ steht auf der aktuellen Ausgabe der „Businessweek“, dem Wirtschaftsblatt aus New York, für das mehr als 2000 Journalisten in über 70 Ländern arbeiten. Und eigentlich wird Deutschlands Wirtschaft dort nicht nur als zerbrechlich dargestellt. Es ist eher ein Abgesang. Den Rest des Beitrags lesen »

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Antwort auf Macron-Appell Kramp-Karrenbauer hat eigene Pläne für Europa

Posted by hkarner - 11. März 2019

Auf den Europa-Appell von Emmanuel Macron antwortet nicht die Kanzlerin, sondern CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer: In einem eigenen Konzept erteilt sie vielen seiner Reform-Ideen eine Absage.

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer
Samstag, 09.03.2019 20:44 Uhr, spiegel.de

In einem leidenschaftlichen Appell hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor einigen Tagen tiefgreifende Reformen für die Europäische Union gefordert. Er schlug unter anderem eine europäische Asylbehörde vor und eine „europäische Klimabank“, die den ökologischen Wandel finanzieren solle. Macron hatte mit der Notwendigkeit argumentiert, Nationalisten vor der Europawahl im Mai etwas entgegenzusetzen.

Die Bundesregierung hatte zunächst zurückhaltend auf Macrons Appell reagiert. Statt Bundeskanzlerin Angela Merkel meldet sich nun die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zu den Reformvorschlägen aus Frankreich. Macrons Vorschlägen setzt „AKK“ ein eigenes Konzept entgegen, das sie unter dem Titel „Europa richtig machen“ als Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“ veröffentlicht.

Macrons Idee, einen europaweit geltenden Mindestlohn einzuführen, erteilt sie in ihrem Papier ebenso eine Absage wie seinem Vorschlag, europäische Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen und Ausschreibungen zu bevorzugen. Auf letztere Idee geht sie schlicht nicht ein in ihrem Konzept. Ebenso unerwähnt bleibt Macrons Lieblingsprojekt eines gemeinsamen Eurozonen-Haushalts.

Europäischer Sicherheitsrat statt Europakonferenz

Stattdessen schlägt die CDU-Vorsitzende eigene Modifikationen vor, zum Beispiel, den zweiten Sitz des Europäischen Parlaments in Straßburg abzuschaffen. EU-Beamte sollten zudem nicht mehr von der Einkommensteuer ausgenommen sein. Für die EU beansprucht sie einen gemeinsamen ständigen Sitz im Uno-Sicherheitsrat. Vorstellen könnte sie sich auch ein EU-Investitionsbudget für gemeinsame Forschungen, Entwicklungen und Technologien. Den Rest des Beitrags lesen »

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Selbst Nachbarländer fürchten um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit

Posted by hkarner - 28. Januar 2019

Date: 27-01-2019
Source: Die Welt

Zukunftstechnologien: Im benachbarten deutschsprachigen Ausland würden Entscheider sich mehr Engagement von Berlin

Manager und Politiker warnen, dass Deutschland bei wichtigen Zukunftstechnologien kaum noch aufholen kann: Berlin habe bis heute nicht verstanden, wie aggressiv die internationale Konkurrenz vorgehe.

Führende Vertreter aus Wirtschaft und Politik fürchten um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und verlangen daher von der Bundesregierung größere Anstrengungen bei neuen Technologien wie der künstlichen Intelligenz (KI).

„Wir brauchen bei der KI jetzt mal dringend eine konzertierte Aktion“, sagte Matthias Zachert, der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Lanxess, gegenüber WELT AM SONNTAG. Cornelius Baur, Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey, verweist in diesem Zusammenhang auf die hohen Gehälter, die im KI-Bereich gezahlt werden. Wir reden hier von einem Markt, in dem ein Wettbewerber in London den besten jungen KI-Experten zwei oder drei Millionen Euro zahlt, nur damit sie einen Arbeitsvertrag unterzeichnen.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Fürs Einlösen seines Versprechens hat Draghi den schlechtesten Moment gewählt

Posted by hkarner - 14. Dezember 2018

| Lesedauer: 5 Minuten

„Die EZB setzt ein Signal, dass die Krise vorbei ist“
Alle rechnen damit, dass die EZB den Ausstieg aus den Staatsanleihekäufen heute besiegeln wird. Dabei zeichnet sich der nächste Abschwung bereits ab. Den Währungshütern bleiben dann nur noch weitaus unangenehmere Maßnahmen.

Über den Ausstieg aus dem umstrittenen Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) ist seit Monaten diskutiert worden. Heute könnte EZB-Präsident Mario Draghi verkünden, dass das billionenschwere Programm tatsächlich zum Jahresende auslaufen wird.

Das Paradoxe ist nur, dass sich die Anzeichen für den drohenden Abschwung in Europa längst verdichten. Italien könnte sogar bereits mitten in der Rezession stecken, und auch in Deutschland mehren sich die Zweifel, dass nach dem Minus im dritten Quartal nun die kraftvolle Gegenbewegung eingesetzt hat. Sollte es so kommen, könnte die EZB ihr Programm direkt wieder auspacken, statt es einzumotten.

Falls die Notenbank die Lage genauso absurd findet wie ihre Beobachter, so lässt sie sich öffentlich dazu bisher jedenfalls nichts anmerken. Unter den professionellen EZB-Watchern hingegen wächst die Kritik an den Währungshütern und ihrem extrem langsamen Abschied von der ultralockeren Geldpolitik. „Man stelle sich vor, Europa geht mit Minuszinsen in die Rezession. Das wäre historisch einmalig“, sagt Danielle DiMartino, die während der Finanzkrise bei der Fed in Dallas gearbeitet hat und mit Quill Intelligence mittlerweile ihr eigenes Analysehaus betreibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Partei von Marine Le Pen überholt Frankreichs Präsident Macron

Posted by hkarner - 4. November 2018

Stand: 10:42 Uhr, welt.de, 4/11

Die Stimmung in Frankreich schlägt um: Ein halbes Jahr vor der Europawahl hat die rechte Partei von Marine Le Pen die En-Marche-Bewegung von Präsident Emmanuel Macron in der Wählergunst überholt.

Quelle: WELT / Christoph Hipp

Eine Umfrage zur Europawahl in Frankreich sieht die Partei der Rechtspopulistin Le Pen vor der von Präsident Macron.
  • Bei der Präsidentenwahl konnte sich Emmanuel Macron noch gegen Marine Le Pen durchsetzen.
  • Für den rechten Block aus vier Parteien in Frankreich würden der Umfrage zufolge 30 Prozent der Befragten stimmen.
In Frankreich hat die rechtspopulistische Partei von Marine Le Pen, Rassemblement National (RN), in einer Umfrage zur Europawahl im nächsten Jahr die Partei des amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron überholt. Macrons LREM kam demnach in der Befragung nur noch auf 19 Prozent der Stimmen und verlor gegenüber der letzten Umfrage einen Punkt. 21 Prozent der französischen Wähler gaben an, sie würden bei der Europawahl RN wählen.

Damit legte die Partei von Le Pen gegenüber der letzten Umfrage deutlich um vier Prozentpunkte zu. Zusammen mit den Parteien von Nicolas Dupont-Aignan sowie zwei „Frexit“-Parteien von ehemaligen politischen Weggefährten von Le Pen kommen rechte Parteien insgesamt auf 30 Prozent der Stimmen in der Befragung, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die konservative Partei Les Républicains von Laurent Wauquiez kommt hingegen nur noch auf 13 Prozent, die linke Partei Insoumise, die von Jean-Luc Mélenchon geführt wird, sackte von 14 auf nur noch elf Prozent ab.

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Das „Krisenmetall“ Gold gerät selbst in eine Krise

Posted by hkarner - 4. August 2018

| 3.08.2018, welt.de

Leitender Wirtschaftsredakteur
Steigende Zinsen sind Gift für den Goldpreis
Vor allem in Krisenzeiten flüchten sich viele Anleger in den Kauf von Gold. Das Edelmetall galt bisher als sicher. Nun ist die Nachfrage so gering wie seit 2009 nicht mehr.
Die Gold-Nachfrage stürzt auf den tiefsten Stand seit 2009. Dabei müsste das Edelmetall durch das globale Chaos für Spekulanten attraktiver werden. Doch eine Entwicklung macht dem Krisenmetall deutlich zu schaffen.

Stell dir vor es herrscht Handelskrieg und keiner geht hin. Dieser leicht abgewandelte Satz von Bertolt Brecht lässt sich gerade beim Gold erleben. Das Edelmetall, das seine Qualitäten immer in der Krise entfaltet und deshalb unter Investoren auch Krisenmetall heißt, steckt selbst in der Krise.

Obwohl die Welt in Unordnung steckt und die Nachfrage nach sicheren Anlagen steigen müsste, hat das Krisenmetall den schlechtesten Start seit nahezu einer Dekade hingelegt. Im ersten Halbjahr rutschte die Nachfrage nach Gold auf 1959 Tonnen ab, das waren 127 Tonnen weniger als im Vorjahr und gleichzeitig das niedrigste Niveau seit 2009. Das offenbart der neueste Report des World Gold Council, einer globalen einer globalen Interessenvereinigung der Minenindustrie. Den Rest des Beitrags lesen »

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Orbán rüstet sich für seine nächste Schlacht

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

Date: 05-07-2018
Source: WELT

Viktor Orbán macht der Kanzlerin seine Aufwartung in einer Zeit, in der Angela Merkel so angeschlagen ist wie selten zuvor. Umso strahlender dürfte der Ungar in Berlin auftreten.

In der Asylpolitik ist die EU nun dort, wo Ungarns Premier sie haben will. Doch bei seinem Berlin-Besuch kann er sich auf diesem Erfolg nicht lange ausruhen – denn Angela Merkel hat etwas, was Orbán unbedingt braucht.

Es ist ein heikler Besuch in schwierigen Zeiten, wenigstens aus Sicht des Kanzleramts. Am Donnerstag kommt ausgerechnet Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán nach Berlin zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU). Der Termin mit Europas ältestem Abschottungsbefürworter dürfte aus Sicht der Kanzlerin zur Unzeit kommen, haben sich die beiden Schwesterparteien doch eben erst auf einen Asylkompromiss geeinigt, der allerdings noch vom Koalitionspartner SPD abgesegnet werden muss.

Tatsächlich aber war das Treffen bereits direkt nach Orbáns Wiederwahl vereinbart worden, noch bevor der Streit die Union in Flammen setzte und das Ende von Merkels Kanzlerschaft nahe schien. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europäische Grenzen, die funktionieren, sind die Lösung

Posted by hkarner - 22. Juni 2018

Date: 21-06-2018
Source: Die Welt Von Klaus Geiger Redakteur Außenpolitik

Die halbherzigen Vereinbarungen der vergangenen Jahre haben Europa fast zerstört. Die Bundeskanzlerin setzt auf eine EU-weite Lösung. Das ist richtig. Nur eine große gemeinsame Lösung kann Europas Jahrhundertproblem der Migration lösen.

Es sah aus wie ein Duell. Hier die „Europäer“, Angela Merkel und Emmanuel Macron. Auf der anderen Seite die „Nationalisten“ um Sebastian Kurz, Horst Seehofer und Italiens Innenminister Matteo Salvini. Die einen verfolgen eine gemeinsame, europäische Lösung, während die anderen Häfen schließen und mit der Zurückweisung von Migranten drohen. Aber je länger der aktuelle Streit um die Migration dauert, desto klarer wird, dass die Positionen gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Und dass die provokante Haltung von Österreichern, Italienern und Bayern keineswegs eine Gefahr für die EU ist.

Sie könnte vielmehr eine Chance sein, sich nach Jahren des Lavierens einer echten europäischen Lösung der Migrationsfrage zu nähern. Einer ehrlichen, fairen und rechtsstaatlichen Migrationspolitik. Der Einstieg in einen solchen Prozess, das ist die Chance des anstehenden EU-Gipfels. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Gründe für den geheimnisvollen Dax-Verlust

Posted by hkarner - 29. März 2018

Von Frank Stocker | 29-03  |welt.de

Auslöser für das Börsenbeben ist die Zinsangst – vor allem in den USA. Aber ist die Sorge berechtigt? Bernd Meyer, Chefstratege bei Berenberg, erklärt, welche Fehler Anleger jetzt vermeiden sollten.

Gerüchten zufolge spekulieren Hedgefonds massiv gegen den Dax. Tatsächlich schneidet dieser seit Wochen wesentlich schlechter ab als US-Indizes. Doch die wirklichen Ursachen dafür liegen woanders.

Es scheinen geheimnisvolle Mächte am Werk, klandestine Händler, die den Aktienmarkt zuungunsten der europäischen Börsen beeinflussen. Denn steigt der Dow Jones um zwei Prozent, dann legt der Dax am folgenden Tag nur um ein Prozent zu.

Und gibt der Dow Jones ab, sei es ein Prozent, folgt der Dax mit einem Abschlag von zwei Prozent. So geht das seit rund vier Monaten, seit Ende November hat sich dadurch ein Unterschied von rund zwölf Prozentpunkten bei der Entwicklung deutscher und amerikanischer Aktienindizes aufgebaut.

Doch wer steckt dahinter? Gerüchte wabern, dass einige große US-Hedgefonds Wetten gegen europäische und insbesondere gegen deutsche Unternehmen laufen haben. Solche Wetten können den Trend zwar verstärken, sie sind aber sicher nicht die Ursache dafür.

Die Wette auf fallende Kurse ging auf Den Rest des Beitrags lesen »

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Sinn: „Diese Politik reißt uns in einen neuen Schuldensumpf“

Posted by hkarner - 25. Februar 2018

Date: 25-02-2018
Source: Die Welt

Bekannt für klare Worte: Hans-Werner Sinn war von 1999 bis 2016 Präsident des Ifo-Instituts

Hans-Werner Sinn warnt die deutsche Politik vor Macrons Plänen für die Euro-Zone. Sie führten schnurstracks in eine neue Schuldenkrise.

Viel Lob hat er allerdings für den voraussichtlichen Finanzminister Olaf Scholz übrig.

Der Top-Ökonom Hans-Werner Sinn hat die kommende Bundesregierung davor gewarnt, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bei der Reform der Euro-Zone zu weit entgegenzukommen. „Die Bundesregierung macht einen großen Fehler, wenn sie auf Macrons Vorschläge eingeht“, sagte Sinn im Gespräch mit WELT AM SONNTAG. „Würden die Ideen von Macron umgesetzt, würde das die Euro-Zone kurzfristig stabilisieren, aber langfristig destabilisieren.“

Zunächst würde eine vertiefte Währungsunion zwar die Banken und andere Großanleger beruhigen, insbesondere die französischen Banken, die hohe Kredite an die Euro-Krisenländer gegeben haben. Langfristig aber würden die vorgeschlagenen Reformen die Grundlage für eine neue Schuldenkrise legen, warnte der ehemalige Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung gegenüber WELT AM SONNTAG. Den Rest des Beitrags lesen »

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