Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

The Upgrade Myth

Posted by hkarner - 16. November 2017

Tony Rothman

Tony Rothman’s latest book is The Course of Fortune, A Novel of the Great Siege of Malta. He teaches physics at NYU.

We are encouraged to believe that the newest technology is also the best. But, at a time when functionality and marketability are valued more highly than simplicity and durability, adopting the newest technology can be a recipe for frustration and misery.

NEW YORK – From the pocket calculator to the Prius, I’ve always been what they call an “early adopter.” I was a technology enthusiast, a lover of progress, eager to move into the future. No more. With the wisdom of age, I now concede the maxim of the occasional software engineer: motion is not progress.

Marketers tell us that endless iterations of word-processing software or smartphone apps are taking us forward, by “adding new features” and “improving the user experience.” More often than not, each new update and upgrade represents little improvement over the last. Den Rest des Beitrags lesen »

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ALLES WAS RECHT IST

Posted by hkarner - 16. November 2017

FURCHE-Kolumne 228 Wilfried Stadler

Nach den „Panama-Papers“ nun also die „Paradise Papers“: Wieder hat ein internationales Journalisten-Konsortium Dokumente ans Licht gebracht, mit denen sich systematische Umgehungen von steuerlichen Verpflichtungen durch vermögende Private und internationale Großunternehmen nachweisen lassen. Auch der Name jenes Wolfgang Flöttl ist dabei aufgetaucht, für dessen milliardenschwere Verlustgeschäfte sich im seinerzeitigen BAWAG-Prozess niemand interessieren wollte.

Diesmal stammen die Unterlagen aus einem auf den Bermudas angesiedelten Beratungsunternehmen, das praktischerweise auch Niederlassungen auf den Virgin Islands, Jersey, Mauritius und den Seychellen unterhält. Dessen hoch profitables Oasen-Geschäftsmodell ist simpel: man bietet Kunden aus aller Welt unter dem Siegel der Verschwiegenheit komplexe Rechtskonstruktionen zur Minimierung oder gar gänzlichen Vermeidung von Steuerzahlungen an.

Das Kunststück besteht im Austanzen sämtlicher, gerade noch als legal darstellbarer Möglichkeiten der Steuervermeidung. Dabei gilt es, den Anschein zu wahren, man bewege sich auch dann noch im Rahmen der geltenden Gesetze, wenn von Legitimität des Handelns längst nicht mehr die Rede sein kann. Gerade weil die Gesetzeslage derart komplex und zwischenstaatlich widersprüchlich ist, finden hoch bezahlte Spezialisten immer neue Umgehungs-Konstrukte, die im Ernstfall unangreifbar sind. Aber nicht alles was Recht ist, ist rechtens. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Schande“: Schärfere Regeln gegen Steueroasen geplatzt

Posted by hkarner - 16. November 2017

Andreas Schnauder, 15. November 2017, 17:43 derstandard.at

EU-Mitgliedsstaaten verhindern mit österreichischer Unterstützung strengere Geldwäscheregeln

Wien – Die Paradise Papers sorgen für rege Debatten, einige Länder haben auch konkrete Schritte gesetzt, um Steuern insbesondere über den Umweg von Offshore-Gesellschaften zu vermeiden. Im Netz kursieren derzeit mehrere offene Briefe, in denen diverse Staats- und Regierungschefs oder Institutionen zu einer härteren Gangart im Kampf gegen Steueroasen aufgerufen werden. Der frühere britische Premier Gordon Brown beispielsweise fordert von der Gruppe der 20 größten Industrie- und Schwellenländer die „Schließung von Steueroasen“. Mehr als eine Million Menschen hat nach eigenen Angaben unterzeichnet. Ob die Initiativen von Erfolg gekrönt sein werden, lässt sich derzeit schwer abschätzen. Bei einem Vorstoß für mehr Transparenz auf EU-Ebene sieht es derzeit schlecht aus. Es geht u. a. um eine Verschärfung der Geldwäscherichtlinie, die nach Veröffentlichung der Panama Papers angestoßen wurde. In dem Entwurf finden sich einige Punkte, die stark in das Thema Steuervermeidung hineinspielen.

Kein Mandat

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US-Investor Jim Chanos prophezeit Teslas Pleite

Posted by hkarner - 15. November 2017

15. November 2017, 15:06 derstandard.at

Der Großanleger geht von Elon Musks Rücktritt bis 2020 und fallende Kurse aus

Der US-amerikanische Investor Jim Chanos setzt auf die Pleite des Automobilkonzerns Tesla, wie er beim Global Investment Outlook Summit der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte. Chanos geht davon aus, dass CEO Elon Musk noch vor 2020 zurücktreten wird. Laut dem Investor mit griechischen Wurzeln wird sich Musk künftig vermehrt auf sein privates Raumfahrtunternehmen Space X konzentrieren. Der Investor machte keine genaueren Zeitangaben zu einer möglichen Pleite des E-Auto-Konzerns. Laut Chanos würden Anleger nicht auf Tesla selbst setzen, sondern auf die Innovationskraft von Musk. Tesla hat bisher noch nicht auf das Statement von Chanos reagiert. Der US-Amerikaner ist Chef der Investorenfirma Kynikos Associates und seit 1980 als Leerkäufer tätig – er setzt also auf fallende Kurse. Den Rest des Beitrags lesen »

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Democracy Beyond the Nation-State

Posted by hkarner - 15. November 2017

Kemal Derviş, former Minister of Economic Affairs of Turkey and former Administrator for the United Nations Development Program (UNDP), is Senior Fellow at the Brookings Institution.

According to the Harvard economist Dani Rodrik, it is impossible to have full national sovereignty, democracy, and globalization simultaneously. The concept of a “political trilemma of the world economy” is useful, but it becomes less binding when one takes into account levels of government above and especially below the nation-state.

WASHINGTON, DC – According to the Harvard economist Dani Rodrik, it is impossible to have full national sovereignty, democracy, and globalization simultaneously. The concept of a “political trilemma of the world economy,” which Javier Solana also recently explored, is useful, but incomplete.

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„Keinen Schuldennachlass für einen Gauner“

Posted by hkarner - 15. November 2017

Jeffrey SachsKurier.at, 13/11

Ohne Regimewechsel könne es keine Lösung geben, sagt Krisenberater Jeffrey Sachs

Der US-Starökonom und UN-Sonderbeauftragte Jeffrey Sachs ist seit Jahrzehnten ein gefragter Berater, wenn Länder in Krisen schlittern.

KURIER: Wie ließe sich die humanitäre Krise und  Staatspleite in Venezuela jetzt lösen?
Jeffrey Sachs:Venezuela ist ein tragisches Beispiel für jene Spielart des lateinamerikanischen Populismus, die immer im Bankrott an sich reicher Staaten endet. Hugo Chávez hat in der Phase der hohen Ölpreise die Reserven verbraucht. Als die Preise dann sanken, fiel das Land leider in die Hände des noch schlimmeren Führers Nicolás Maduro – ein verantwortungsloser Gauner, der sich nur noch mit militärischer Hilfe und mit Gewalt an der Macht hält.    Den Rest des Beitrags lesen »

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China’s Vision for the Next 30 Years

Posted by hkarner - 15. November 2017

Zhang JunZhang Jun is Professor of Economics and Director of the China Center for Economic Studies at Fudan University, Shanghai.

Achieving the lofty development goals China’s leaders have set will not be easy. But with a clear development blueprint and a powerful leader whose political clout all but guarantees continued reform, the country seems to be in a strong position to sustain its unprecedented economic success in the coming decades.

SHANGHAI – Every five years, the Communist Party of China convenes a National Congress, where two key decisions are made: who will lead China for the next five years, and what path to development those leaders will follow. The CPC’s recently completed 19th National Congress did all that and more.

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Raiffeisen Bank International verdoppelte Konzernergebnis

Posted by hkarner - 14. November 2017

14. November 2017, 08:37 derstandard.at

Ergebnis liegt bei 910 Millionen Euro – Deutlich weniger neue Kreditrisikovorsorgen

Wien – Die börsenotierte Raiffeisen Bank International (RBI) hat 2017 nach drei Quartalen deutlich mehr verdient. Das Konzernergebnis konnte von 433 auf 910 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Der Zinsüberschuss stieg im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 2,39 (2,34) Milliarden Euro. Die neuen Kreditrisikovorsorgen gingen um 68 Prozent von 501 auf 160 Millionen Euro zurück. Am Ausblick wurde nichts geändert. „Wir sind mit dem Ergebnis der ersten neun Monate sehr zufrieden“, so RBI-Chef Johann Strobl am Dienstag in einer Presseaussendung. Der breite wirtschaftliche Aufschwung in CEE spiegle sich in allen Segmenten wider. „Wir schreiben in allen Märkten Gewinne“, betont Strobl. Bei der Reduzierung der notleidenden Kredite sei man gut vorangekommen und habe die Ziele für dieses Jahr bereits übererfüllt.

Zinsüberschuss in Russland

Die Kreditrisikovorsorgen konnte die RBI deutlich zurückfahren, und auch das operative Geschäft hat sich positiv entwickelt. Hauptverantwortlich für das leicht verbesserte Zinsergebnis war ein währungsbedingter Anstieg des Zinsüberschusses in Russland in Höhe von 62 Millionen Euro. In anderen Märkten kam es dagegen wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus zu leichten Rückgängen. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB drängt: Banken müssen endlich Problemkredite loswerden

Posted by hkarner - 14. November 2017

Angesichts eines immer noch rund 800 Milliarden Euro schweren Berges an notleidenden Krediten drängen Aufseher die Banken in der Währungsunion zum Handeln.

Zwar sei es in den vergangenen beiden Jahren gelungen, die Problemkredite in den Bankbilanzen um etwa 200 Milliarden Euro zu reduzieren. Allerdings bleibe der Rest eine immense Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems, warnte die für die Bankenaufsicht zuständige EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger am Dienstag auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt. „Darum müssen Banken jetzt handeln.“

Der Chef der europäischen Bankenaufsicht EBA, Andrea Enria, bemängelte, es gebe nach wie vor „eine Menge Banken, die nicht genug unternommen haben“. In acht der 28 EU-Staaten liege die Rate der notleidenden Kredite des Bankensystems bei mehr als zehn Prozent – deutlich über dem EU-Schnitt von 4,5 Prozent. Betroffen seien vor allem Geldhäuser in Südeuropa. Auch die Chefin europäischen Bankenabwicklungsbehörde, Elke König, forderte, die Banken müssten sich dringend Gedanken machen wie sie ihre Last an faulen Krediten reduzieren.

Die EZB, die die 120 wichtigsten Banken in der Euro-Zone seit gut drei Jahren direkt beaufsichtigt, führt derzeit mit den betroffenen großen Instituten Gespräche über eine Lösung des Problems. Ein hoher Grad an notleidenden Krediten ist nicht nur für ein einzelnes Institut ein Problem, weil es dadurch in eine Schieflage geraten kann. Gesamtwirtschaftlich ist ein hoher Bestand fauler Kredite ebenfalls schlecht, weil das Bankensystem nicht mehr richtig in der Lage ist, Unternehmen und Haushalte mit neuen Krediten für Investitionen zu versorgen. Das bremst die Wirtschaft und belastet die Konjunktur. Den Rest des Beitrags lesen »

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Venezuela: Eine Staatspleite als Posse

Posted by hkarner - 14. November 2017

Beim Schuldengipfel bekamen die verdutzten Gläubiger statt eines Angebots nur Schokolade. Welches Spiel spielt Präsident Maduro?

Wien/Caracas. Immerhin: Der rote Teppich war ausgerollt. Im weißen Palast in Caracas grüßte der verstorbene Revolutionsführer Hugo Chávez die rund 100 angereisten Investoren von einem Poster. Die Verhandlungen über eine „Umstrukturierung“ der Staatsschulden von Venezuela führten wie angekündigt zwei Geächtete: der Vizepräsident und der Wirtschaftsminister, beide auf der Sanktionsliste der Amerikaner, wegen Drogenhandels und Korruption. Schon nach einer guten halben Stunde war das als „wirr“ beschriebene Treffen zu Ende. „Es gab kein Angebot, keine Konditionen, keine Strategie“, wunderte sich ein Teilnehmer. Stattdessen erhielt jeder Gläubiger ein buntes Geschenksackerl mit Schokolade und Kaffee.

Die groß angekündigte Investorenkonferenz war also eine Farce. Es drängt sich die Frage auf: Was führt Präsident Nicolás Maduro im Schilde? Bemüht er sich überhaupt ernsthaft, die Staatspleite im letzten Moment zu verhindern? Und warum reagieren die Geldgeber so gelassen? – Die Kurse der venezolanischen Anleihen brachen auch nach dem skurrilen Termin nicht ein. Dabei wissen alle: Es ist nur eine Frage der Zeit bis zum offiziellen Bankrott. Den Rest des Beitrags lesen »

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