Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Archive for the ‘Stellungnahmen des FK’ Category

„Austerity ODER Investieren?“ Die falsch gestellte Frage!

Posted by hkarner - 21. Oktober 2014

Stellungnahme des Föhrenbergkreises 21/10/2014

Wir haben genug von der dümmlichen Vereinfachung der Frage – sowohl auf europäischer wie auf österreichischer Ebene:

  1. Austerity („Deutschland/Merkel“) versus Investieren über neue Schulden („Frankreich – Italien/Hollande-Renzi“). Alle Medien sind diese Woche wieder voll davon. Vom fortgesetzten Bruch der Maastricht und Fiscal Pact Kriterien durch Frankreich und Budgetsanierung  bzw. zuwenig Infrastrukturinvestitionen in Deutschland.
    Oder: Krugman und die Keynesianer gegen den Rest der Ökonomen
  2. In Österreich wird die Diskussion um die (notwendige) Steuerreform bzw. Budgetsanierung mindestens ebenso primitiv geführt:
    • der Finanzminister will „nur sparen
    • ÖGB, AK und somit die SPÖ wollen 6 Milliarden entlasten (ohne konkrete Vorschläge zur Gegenfinanzierung). Und Schuldenreduktion: Wozu? Zusätzliche Investitionen: Woher?
    • die Industriellenvereinigung ist da gleich aggressiver: 15 Milliarden Entlastung, schlampig zur Gegenfinanzierung (1% vom BIP für diese, 1% für jenes, …). Auf die Schuldenreduktion hat man halt ganz vergessen, ebenso auf das Freispielen für Investitionen.
  3. Und alle haben in der Hektik wieder darauf vergessen, dass ab 2017 lt. dem Fiscal Compact (=Staatsvertrag zwischen den Staten der Eurozone und der EU) jährlich 1/20 des Staats-Schuldenstandes, der über den 60% von Maastricht liegt, pro Budgetjahr abgebaut werden muss. Für Österreich wird das etwa 5 Mrd € jährliche zusätzliche Einsparungen im Budget bedeuten, das ist etwa „eine Steuerreform pro Jahr“. Den Rest des Beitrags lesen »
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Grundsätzliches vom Föhrenbergkreis zur Steuerreform

Posted by hkarner - 26. Juni 2014

Ergebnis des heutigen Arbeitskreises:

FBK Steuern 1 Den Rest des Beitrags lesen »

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KLEINER, BESSER ODER ANDERS – Stellungnahme H.F. Karner

Posted by hkarner - 29. Oktober 2013

OENB PODIUMSDISKUSSION, Dienstag, 29.10.2013, 18:00 UhrFMVÖ Nationalbank2

Ort: Österreichische Nationalbank, Kassensaal, 1. Stock
Bei der gut besuchten Veranstaltung am Podium:

Univ. Prof. Dr. Ewald Nowotny
Gouverneur, Oesterreichische Nationalbank

Willibald Cernko

Vorstandsvorsitzender, UniCredit Bank Austria AG

Mag. Erwin Hameseder
Aufsichtsrats-Präsident RZB AG, Obmann Raiffeisen-Holding NÖ-Wien

Prof. Helmut F. Karner
Management Consultant und Donau Universität Krems

Dr. Stephan Schulmeister
Wirtschaftsforscher und Universitätslektor

Diskussionsleitung: Dr. Eric Frey, Der Standard

Müssen sich die österreichischen Banken anders aufstellen oder werden sie deutlich schrumpfen? Oder wird beides eintreten?

Als Gary Hamel und C. K. Prahalad diesen Positionierungsansatz in ihrem in den Neunzigerjahren erschienenen Buch „Wettlauf um die Zukunft“ vorstellten, haben sie ganz sicher nicht daran gedacht, dass sich die Frage „Kleiner, besser oder anders?“ für die Banken – nicht nur die österreichischen – durch die Finanzkrise so extrem zuspitzen würde. In Island ist das Bankensystem auf zehn Prozent seines Vorkrisenstandes geschrumpft, in Zypern ist von der Hälfte die Rede und auch in Österreich gibt es deutliche Anzeichen und Schritte einer Redimensionierung.

Anbei die Stellungnahme von Helmut F. Karner, Föhrenbergkreis Stellungnahme Karner FMVÖ

Pressemeldungen dazu: http://derstandard.at/1381370416766/Notenbankchef-will-rote-und-gruene-Pickerl-fuer-Finanzprodukt

http://orf.at/#/stories/2204405/

http://kurier.at/wirtschaft/finanzen/oesterreich-banken-weniger-filialen-weniger-jobs/33.306.935

http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE99T00D20131030

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/1470355/In-Oesterreich-gibt-es-zu-viele-Banken-

http://www.salzburg24.at/oesterreichs-banken-bauen-filialen-und-jobs-ab/apa-s24_1315354196

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Offener Brief an die österreichische Finanzministerin wegen möglichen Zypern-Bailouts, Ihre Antwort, unsere Gegenstellungnahme

Posted by hkarner - 3. Juni 2013

Fekter III

Dies ist ja gut gemeint und wahrscheinlich auch so beabsichtigt – wenn es nur so wäre! Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Die Zypern zur Verfügung gestellten Mittel fließen in das Staatsbudget und nachdem Zypern überschuldet ist, also die bestehenden Staatsschulden ohne Hilfe nicht mehr zins-und tilgungsmäßig bedienen kann, wird dieses Geld primär für Zinsen und Tilgung von fälligen Staatsschulden aufgewandt, fließt also hauptsächlich den finanzierenden ausländischen (westeuropäischen) Banken und Investoren zu. Den Rest des Beitrags lesen »

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Offener Brief: Was in Zypern und den mit den Steueroasen falsch läuft

Posted by hkarner - 19. April 2013

  • Offener BriefZypern soll also gerettet werden. Machen sich also Brüssel, Berlin und Frankfurt wirklich Sorgen um Zypern, seine Wirtschaft und um das Wohl seiner Bürger? Wohl eher nicht, in Wirklichkeit besteht Panik, dass ein Bankrott Zyperns das Euro-Währungssystem kippen  könnte. Es geht daher wieder einmal tatsächlich um die Rettung des Euro. Wenn aber der Euro „gerettet“ werden muss („koste es was es wolle“!), kann er nur (vorher) gescheitert sein – wenn Rettungsaktionen nicht nur in einzelnen Ländern wiederholt werden müssen, sondern auf weitere Länder übergreifen greifen die Rettungen nicht, sind also nicht erfolgreich, der Euro verharrt also im Status des Scheiterns und das Ende eines unveränderten Weges sollte unschwer erkennbar sein.
  • Wie fragil und daher wie gefährdet muss ein Währungssystem sein, wenn der Zusammenbruch einer für den gesamten Währungsraum so unbedeutenden Volkswirtschaft schon einen Gesamtzusammenbruch auslösen könnte.
  • Wie bei allen bisherigen Rettungsversuchen wird wieder einmal nicht Zypern oder der zyprische Bürger gerettet, sondern die Finanzoligarchie bzw. die Finanzfeudalisten, im Wesentlichen Banken und Besitzer großer Geldvermögen. Dies allerdings zu Lasten der Bürger (zumindest für den ESM Anteil von 10 Mia.) Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Endspielszenario des Föhrenbergkreises: Reset !

Posted by hkarner - 10. April 2013

Wir haben nun genug von der Darstellung von Weltuntergangsszenarien. Die sind nun ziemlich klar. Siehe untenstehende Darstellung. Ab nun wenden wir unsere Energie dem Szenario danach, also nach dem „Reset“, zu.Endgame 1

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Offener Brief an die österreichische Finanzministerin zum Zypern-Bailout

Posted by hkarner - 16. März 2013

Fekter Brief II Den Rest des Beitrags lesen »

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Das RESET-MANIFESTO des Föhrenbergkreises

Posted by hkarner - 29. Juni 2012

29. Juni 2012   Als pdf: Stellungnahme Reset Manifesto Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft v6 final

  • In mehreren Mitgliedsstaaten findet im Schnitt jede fünfte eine Beschäftigung suchende Person keine Arbeitsmöglichkeit. Unter Jugendlichen ist dies jede zweite Person.
  • Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren signalisieren eine weitere Verschärfung dieser sich auf ganz Europa ausbreitenden wirtschaftlichen Krise.

Die gut vier Jahre andauernden Rettungsversuche vor allem auf der Ebene der Mitgliedsstaaten in der Euro-Zone zeigen nicht die gewünschten Wirkungen, schlimmer noch: sie können die Krisensituation möglicherweise sogar noch verschlechtern. 

  1. Die Euro-Zone hat nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2007/2008 keine ausreichenden  Lösungsanstrengungen unternommen:

1.1.   Keines der systemischen Probleme der Finanzwirtschaft wurde einer Lösung zugeführt, die meisten  sind nicht einmal angedacht Den Rest des Beitrags lesen »

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Spareinlagen besichern Kreditausfälle. Neue Erkenntnisse zur Bankenbetriebswirtschaftslehre*

Posted by hkarner - 20. Januar 2012

Stellungnahme des Föhrenbergkreises AK Finanzwirtschaft zu Aussagen der Notenbank und eines Bank CEOs

Frage: Als ich es in der Zeitung las (Presse, SN …) dachte ich zuerst an einen Druckfehler. Als Treichl das dann auch noch „Im Zentrum“ behauptet hat und niemand widersprochen hat, konnte ich es nicht fassen: Treichl behauptet allen Ernstes, dass das Ost-Engagement der Erste Group kein Risiko bedeutet, weil die Kredite mit entsprechenden lokalen Einlagen unterlegt sind. Zitat in der Presse: „In Tschechien und der Slowakei haben wir Kredite ausschließlich mit Einlagen aus diesen Ländern finanziert. Ich sehe nicht, wie das die Bonität Österreichs gefährden könnte.“ Ja was heißt denn das? Dass tschechische und slowakische Sparer für Kredite haften, die nicht mehr zurückbezahlt werden? So einfach ist es ja wohl nicht, oder?

Antwort: Natürlich läuft das nicht so – es wäre ja auch fatal, wenn ich als Sparer für Kredite haften muss, welche die Bank vergibt. Einleger haften nie für die Aktiva der Bank, im Gegenteil:  die Bank haftet mit ihren gesamten Nettoaktiven für die Einlagen und da spielt es praktisch auch keine Rolle, in welcher rechtlichen Einheit (Mutter- oder Tochtergesellschaft)  Vermögen bzw. Einlagen sich befinden. Im  Insolvenzfall sind allerdings die Einlagen gefährdet. Es gibt wohl auch in Tschechien und in der Slowakei für diesen Fall eine Einlagensicherung.  In dem Fall trifft es halt dann die dortigen Steuerzahler.

Frage: Und was ist das überhaupt für eine Logik: macht es die Situation besser, wenn nicht die österreichischen, sondern „nur“ die tschechischen und slowakischen Sparer betroffen sind?  Den Rest des Beitrags lesen »

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Schuldenbremse: Der Sanierungsbedarf pro Jahr liegt bei etwa 26 Milliarden Euro, das sind 37% der Staatseinnahmen

Posted by hkarner - 18. Dezember 2011

23-10-2013.

Wir haben diese Berechnungen nun heute nochmals den Verhandlern „Finanzen“ der Koalitionsgespräche, LH Pühringer und Staatssekretär Schieder zur Verfügung gestellt! Mit dem Hinweis, dass nach unseren Berechnungen der Sanierungsbedarf 3 x (in Worten: drei mal) so hoch ist wie von der Regierung bisher geplant. 

Stellungnahme des Föhrenbergkreises AK Finanzwirtschaft zur Schuldenbremse in der österreichischen Verfassung 18.12.2011


Diese Stellungnahme ergeht an die Vorsitzenden und Klubobleute aller österreichischen Parlamentsparteien und an die Frau Finanzministerin.  

1. Wir sind für eine intelligente Schuldenbremse. Wir sind aber besorgt:

1.1.   Über die Realitätsverweigerung der „Experten“

  • Die meinen, die Sanierung könne nur über Einsparungen bei den  Ausgaben erfolgen!

1.2.   Über die Realitätsverweigerung verschiedener Nationalratsclubs, die meinen,

  • Es ginge ohne Einschnitte in das Sozialsystem
  • Es ginge nur über die Ausgabenreduktion
  • Bei den Steuererhöhungen nur über eine Erhöhung der Vermögenssteuern
  • Es ginge mit einer Limitierung auf die heutige  Steuer- und Abgabenquote
  • Etc.

2. Deswegen haben wir eine einfache Rechnung („Milchmädchenrechnung“) angestellt, um Klarheit zu schaffen, von welcher Dimension wir eigentlich reden Den Rest des Beitrags lesen »

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