Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Realwirtschaft’

A monetary case for value-added negative tax

Posted by hkarner - 6. Oktober 2015

Michael Kowalik[Toolangi, Australia], real-world economics review, issue no. 70, 2/2015

Abstract
We address the most fundamental yet routinely ignored issue in economics today: that of distributive impact of the monetary system on the real economy. By re-examining the logical implications of token re-presentation of value and Irving Fisher’s theory of exchange, we argue that producers of value incur incidental expropriation of wealth associated with the deflationary effect that new value supply has on the purchasing power of money. In order to remedy the alleged inequity we propose a value-added negative tax (VANT) based on net individual contribution to the economic output, which is structured as a negative tax function geared to profits derived from eligible productive activities in consideration of their estimated deflationary impact. We show that an adequately optimised VANT can be non-inflationary and have zero net cost to the public. Furthermore, economic output stands to improve due to direct incentivisation of value creation, making the proposed scheme not only politically feasible but economically desirable. The proposal advances the principle of ‘fair money’, where all forms of economic value are attributed to their rightful owners prior to any positive taxation.

Full text: 2015 Feb Kowalik REWR Vol 70

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Griechische Unternehmen verlassen das Land wegen Chaos-Politik

Posted by hkarner - 23. Juli 2015

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Die griechischen Unternehmen schalten auf Exit: Sie flüchten ins Ausland, weil man in Griechenland wegen dem von den Euro-Rettern oktroyierten Crash-Kurs nicht mehr vernünftig arbeiten kann.

In Griechenland werden die Lebensbedingungen für die Bürger und die Arbeitsbedingungen für die Unternehmen von Tag zu Tag schlechter.

Griechische Unternehmen wandern aufgrund der derzeitigen Krise ins Ausland ab. Nach einer Unternehmens-Umfrage der Nichtregierungs-Organisation Endeavour Greece zwischen dem 13. Und 17. Juli sollen 58 Prozent der befragten 300 griechischen Unternehmen berichtet haben, dass die Kapitalverkehrskontrollen „eine erhebliche Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit“ hätten.

„Viele dieser Unternehmen können keine Rohstoffe mehr importieren und haben keinen Zugang zu ausländischen Dienstleistungen (…) Deshalb planen 23 Prozent der Unternehmen aus Gründen des Cash-Flows, der Stabilität und der Sicherheit, ihre Hauptsitze ins Ausland zu verlegen“, meldet Endeavour Greece in einer Mitteilung. Die geplante Verlagerung der Hauptsitze ist sehr wahrscheinlich, weil 70 Prozent der befragten Unternehmen der Ansicht sind, dass die Kapitalverkehrskontrollen für mindestens weitere vier Monate aufrechterhalten werden sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Machtkampf ist eröffnet: Frankreich will Allianz gegen Deutschland

Posted by hkarner - 14. Juli 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Zwischen Deutschland und Frankreich zeichnet sich ein grundsätzlicher Konflikt über die Zukunft der Euro-Zone ab: Präsident Francois Hollande fordert ein Euro-Parlament, in dem die Südstaaten die Kontrolle. Außerdem will er eine politische Kontrolle über den Wechselkurs des Euro. Das ist genau das Gegenteil dessen, was Schäuble will.

Nach dem desaströsen Wochenende beim Euro-Gipfel und einer notdürftig zusammengezimmerten „Lösung“ für Griechenland zeigt sich überraschend schnell die fundamentale Bruchlinie, die sich durch die Euro-Zone zieht: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will die aus seiner Sicht schwachen Performer aus dem Euro werfen. Mit Griechenland möchte Schäuble den Anfang machen. Danach kann es zu einer Integration kommen – möglichst ohne die Südstaaten, doch wenn möglich, mit Frankreich. Schäuble hat eine ganz klare Strategie: Er will den Euro als Verbund der Disziplin und der Starken. Diesen Kurs will er zum Ende seiner Amtszeit mit aller Macht durchsetzen, um nicht als der größte Geldvernichter unter allen deutschen Finanzministern in die Geschichte eingehen zu müssen.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Grieche will die Welt retten

Posted by hkarner - 8. Februar 2015

07.02.2015 | 18:38 | Norbert Mayer (Die Presse)

Varoufakis ccFinanzminister Yanis Varoufakis ist der Programmatiker der neuen Regierung in Athen. Sein Buch „Der globale Minotaurus“ zeigt, was er will. Was stört, ist die Polemik in der Schuldzuweisung.

Angenommen, die Lehren der Ökonomie sind nicht strenge Wissenschaft, sondern freier Handel von Ideen: Dann hat der Athener Yanis Varoufakis, der viele Jahre in angelsächsischen Ländern an Universitäten Wirtschaft unterrichtet hat, eine Marktnische mit Wachstumspotenzial gefunden. Sein populärwissenschaftliches Buch „The Global Minotaur“ (2011, zweite Ausgabe 2013), von linken Intellektuellen in aller Welt als ein Fahrplan fortschrittlichen Denkens begrüßt, hat sich inzwischen in Griechenland auch zum Bestseller entwickelt.

Aber nicht nur dort ist dieser Autor „in“. Er geht hart mit neoliberalen Positionen ins Gericht, vor allem auch mit den USA und Deutschland, fordert ein radikales Umdenken beim Verteilen von Mehrwert. Seine Kritik an der Krise des Kapitalismus scheint fest im Marxismus verankert. Störend ist seine Polemik in der Schuldzuweisung. In Europa nimmt er fast singulär die Koalitionsregierung der konservativen deutschen Bundeskanzlerin, Angela Merkel, ins Visier. Sie betreibe mit ihrem strengen Sparkurs „provinziellen Merkantilismus“. Vielleicht hätte er statt des wilden Minotaurus den armen Sündenbock als plakativen Titel nehmen sollen. Aber ob die Weltwirtschaft nach derart simplen Regeln funktioniert? Im pauschalen Angriff verliert die Argumentation ihren Charme. Doch dieser Autor kann durchaus auch komplex und schlüssig argumentieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Merkel wirft Putin Einmischung in Osteuropa vor

Posted by hkarner - 7. Dezember 2014

Date: 07-12-2014
Source: Die Zeit

Die Kanzlerin beschuldigt Russland, umliegenden Ländern mit EU-Kurs Probleme zu bereiten. Derweil warnen Nato-Geheimdienstler davor, Putin falsch einzuschätzen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Russland vorgeworfen, der Ukraine und anderen osteuropäischen Staaten Schwierigkeiten zu bereiten. „Mit Moldau, Georgien und der Ukraine haben drei Länder aus unserer östlichen Nachbarschaft aus eigener souveräner Entscheidung ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterschrieben“, sagte Merkel der Welt am Sonntag. „Diesen drei Ländern bereitet Russland Schwierigkeiten.“

Als Beispiel nannte Merkel den Konflikt um Transnistrien, unter dem die Republik Moldau seit Jahren leide. „Wir haben große politische Anstrengungen unternommen, hier zu helfen, bislang leider vergeblich“, sagte die Kanzlerin. Georgien leide ebenfalls seit Jahren unter dem „eingefrorenen Konflikt“ in den abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien. Außerdem versuche Russland, „wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten in einigen Ländern des Westbalkans zu schaffen“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nobelpreisträger befürchten neuen Kalten Krieg

Posted by hkarner - 19. August 2014

Date: 19-08-2014
Source: Die Welt

Die Elite der internationalen Wirtschaftsforschung glaubt, dass der Ukraine-Konflikt den ökonomischen Niedergang Europas beschleunigen könnte. Im Expansionsdrang Putins sieht sie das Hauptproblem.

Die klügsten Köpfe der Ökonomie warnen vor den Folgen eines neuen Kalten Krieges. Das ohnehin wirtschaftlich angeschlagene Europa würde dann in einer tiefen Rezession versinken.

Nicht nur die räumliche Nähe und die ökonomische Verflechtung mit Russland machen die Alte Welt anfällig für einen Niedergang. Auch eine zaudernde Europäische Zentralbank (EZB) lässt die Euro-Zone gegenüber der Weltmacht Amerika ins Hintertreffen geraten.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage der „Welt“ unter 17 Wirtschaftsnobelpreisträgern, die in dieser Woche in Lindau am Bodensee über drängende ökonomische Probleme diskutieren.

Erstmals kommt Merkel zum Treffen der Nobelpreisträger
DAXDas mittlerweile fünfte Nobelpreisträger-Treffen kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Die Wirtschaftskrise von 2008 ist noch nicht vollständig aus der Welt, gleichzeitig gab es seit dem Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren noch nie so viele gravierende politische Konflikte und Umbrüche, die den Frieden, den weltweiten Handel und Wohlstand bedrohen.

Lindau gilt als eine Art Gipfeltreffen der Ökonomenzunft, ähnlich dem prominenten Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Welche Bedeutung das Treffen in diesem Jahr hat, zeigt sich auch an der Tatsache, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erstmals in Lindau eine Grundsatzrede halten wird. Vor zehn Jahren fand das erste Treffen dieser Art statt, und noch nie war die Erwartung höher.

US-Ökonom Edmund S. Phelps glaubt, dass sich der Ukraine-Konflikt zu einem neuen Kalten Krieg auswachsen könnte

„Eine offene Aggression von Russland in der Ostukraine würde einen dunklen Schatten auf Europa werfen: Investitionen gehen zurück, Jobs verloren, das Wachstum bricht weg“, warnt Edmund Phelps von der New Yorker Columbia-Universität.

Top-Ökonom sieht in der Person Putin das Hauptproblem Den Rest des Beitrags lesen »

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Many countries want a Mittelstand like Germany’s.

Posted by hkarner - 11. Juli 2014

Date: 10-07-2014
Source: The Economist: Schumpeter
Subject: German lessons

Many countries want a Mittelstand like Germany’s. It is not so easy to copy

GERMANY’S midsized manufacturers, collectively known as the Mittelstand, are often praised as a group for providing the backbone of the world’s fourth-largest economy. Individually, they are world leaders in hiding their light under a bushel. They tend to be family-owned, tucked away in small towns and familiar only to the businesses that buy their specialised machinery and components. “We are not digging for gold,” says Joachim Kreuzburg, the boss of Sartorius, a maker of laboratory equipment. “We are selling shovels to the gold-diggers.”

Increasingly, though, Germany’s hidden champions are enjoying a measure of international celebrity. Officials and businesspeople from the world over are making pilgrimages to Germany to learn from the Mittelständler, much as they flocked to Japan in the 1970s to study Toyota. Mario Ohoven, president of the BVMW, a trade body for the Mittelstand, says that wherever he goes these days, he is pressed to explain the secrets of his members’ success. Recent suitors include Iran and Egypt.

Germany’s economic strength in recent years is the most obvious reason why other countries want to emulate it. But the Mittelstand also appears to offer a solution to some of the biggest worries haunting the capitalist system. One is about inclusiveness: some countries worry that too much economic activity is becoming concentrated in a small number of giant companies and in a few megacities. Another is youth unemployment: millions of young people remain idle while bosses complain of skill shortages. Winfried Weber, a professor of management at the University of Mannheim, explains that the combination of medium-sized companies with deep local roots and a strong apprenticeship system means that in Germany only 7.8% of those aged 25 or under are unemployed, compared with 22.1% in Sweden and 54% in Spain. Mittelstand firms inspire extraordinary loyalty in their workers: on average only 2.7% of them leave each year, compared with the 30% turnover at some big American companies. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wirtschaftsbericht: „Brauchen einen Ruck nach vorne“

Posted by hkarner - 8. Juli 2014

Können wir nicht glücklich sein, in so eine gut regierten Land zu leben? (hfk)

07.07.2014 | 18:54 | von Josef Urschitz (Die Presse)

Die Regierung sieht ihre Arbeit durch vergleichsweise gute Wirtschaftsdaten bestätigt, doch Minister Mitterlehner warnt: „Wir fallen zurück.“

Wien. Die Präsentation des Wirtschaftsberichts bietet den Regierungsspitzen einmal jährlich die Gelegenheit, einander öffentlich anerkennend auf die Schulter zu klopfen. So auch gestern, Montag, in der Wiener Hofburg: Seht her, wie toll wir das wieder hingekriegt haben! Niedrigste Arbeitslosenrate, zweithöchstes BIP pro Kopf, vergleichsweise niedrige Staatsverschuldung. Die explodiert im Augenblick zwar geradezu. Aber: Die Hypo, Sie wissen …

Es existieren zwar auch kleinere Problemchen wie ein drohendes Budgetloch von „hunderten Millionen“ (Finanzminister und Vizekanzler Spindelegger), das es aber ohnehin „nicht gibt“ (Bundeskanzler Werner Faymann). Doch sonst können wir stolz sein. Infrastrukturministerin Doris Bures zitiert noch eine Jubelstudie, derzufolge eine Rezession Gottseidank durch ihre rein schuldenfinanzierte Bahntunnelorgie verhindert werden konnte: „Man kann sagen, dass es ohne unsere Infrastrukturinvestitionen eine Rezession gegeben hätte“, stellt sie wörtlich fest.

Doch dann kommt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Diesmal in der Rolle des Partyschrecks: Österreich sei unzweifelhaft gut durch die Krise gekommen, stellt er einleitend anlasskonform fest. „Doch jetzt fallen wir zurück.“ Die Krise verlagere sich gerade vom Staat zu den Betrieben, das Wachstum sei „sehr schwach“, die Probleme der Banken seien ungelöst und der Niedrigzinskurs der EZB samt dazugehöriger Geldschwemme habe es nicht geschafft, die für einen Aufschwung notwendigen Investitionen anzustoßen. Mitterlehners Fazit: „Wir brauchen einen Ruck nach vorne.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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More Money Please: A New Plan to Boost Europe’s Straggling Investments

Posted by hkarner - 2. Juli 2014

Date: 01-07-2014
Source: SPIEGEL

Even German companies aren’t investing enough.

The euro crisis may have eased recently, but companies and countries in the common currency zone still aren’t investing enough to fuel growth. The best solution, a Berlin economics institute argues, is to establish an EU-wide investment fund.

Among economists, Marcel Fratzscher is considered to be particularly creative. As head of the German Institute for Economic Research (DIW), Fratzscher publishes more than almost any other economist in the German-speaking world and even politicians come to him for expertise. Indeed, he has been tasked by Economics Minister Sigmar Gabriel — who is also German vice chancellor and head of the center-left Social Democratic Party — with heading up a working group to examine how investments in Germany can be boosted.

Fratzscher’s report, to be released on Wednesday, will likely garner the economist even more high-level attention. The study shows how Europe might be able to mobilize the kind of investment it badly needs, despite empty state coffers and the shackles imposed by the debt and deficit limitations of the European Stability Pact.
„We need an impulse to trigger growth in the crisis countries and to prevent the return of recession in the euro zone,“ Fratzscher says. He believes the recent proposal from France and Italy, which have insisted that stability rules be adjusted to allow for more investment, have merit as long as the debt rules are not weakened.

The DIW proposal adheres to the long-held economic axiom that today’s investments ensure future growth — that money left unspent on new technology or facilities today will not still be available tomorrow. Since the beginning of the financial crisis, gross fixed capital formation — a macroeconomic measure of investment — has dropped by 14 percent in the European Union and by 15 percent in the common currency area, DIW researchers have determined. Den Rest des Beitrags lesen »

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Three events that shaped our world

Posted by hkarner - 12. Juni 2014

Date: 11-06-2014
Source: The Financial Times By Martin WolfMartin Wolf, the Financial Times Chief Economics Commentator.

If there is one lesson from the past 100 years it is that we are doomed to co-operate

This year is the 100th anniversary of the start of the first world war, the 70th anniversary of D-Day and the 25th anniversaries of the collapse of the Soviet empire and the savage crackdown around Tiananmen Square.

One hundred years ago, Europe’s fragile order fell apart. Seventy years ago, the democracies launched an assault on totalitarian Europe. Twenty-five years ago, Europe became whole and free, while China chose market economics and the party state. We have now lived for a quarter of a century in an era of global capitalism. But the political and economic pressures of such an era are also increasingly evident.

In 1913, western Europe was the economic and political centre of the world. It generated a third of world output (even measured at purchasing power parity, which raises the shares of poor countries above those at market exchange rates). European empires controlled most of the world, directly or indirectly. European business dominated world trade and finance. While the US already had the largest integrated national economy, it remained peripheral.

Global GDP by RegionThe rivalry among the European powers tore this world apart. The war led to the Russian (and so subsequent) communist revolutions. It shifted power across the Atlantic. It left global economic stability at the mercy of the US, by then the world’s principal creditor. It decisively weakened the old imperial powers. It destroyed European self-confidence. What the first world war had not done, the Great Depression, Nazism and the second world war did. By the time of D-Day, the world economy had disintegrated, Europe was prostrate and the abomination of the Holocaust was under way. Disaster was complete. Den Rest des Beitrags lesen »

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