Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Regulieren’

Cash Is Dead. Long Live Cash.

Posted by hkarner - 11. April 2017

Date: 10-04-2017
Source: The Wall Street Journal

The push to end hard-currency payments in favor of digital ones keeps hitting speed bumps

Authorities hope digital payment systems will make illicit activities harder to finance, but for many countries, cash still rules.

As credit card use and digital payment systems like Venmo and Android Pay spread, Americans use less and less cash to buy things. Yet the amount of bills and coins in circulation continues to grow: Hard currency as a percentage of U.S. gross domestic product is now at 8.6%, the highest level since the early 1950s, an era long before the widespread use of plastic and smartphones. Europe, Japan, and Australia have similar trends.

The most likely reason for the cash paradox, analysts say: a thriving global underground economy of tax evasion, organized crime and terrorism financing. Digital payments may be faster and more efficient, but cash cloaks transactions in privacy.

In a 2015 report titled “Why Is Cash Still King?” Europe’s police agency, Europol, concluded that “while cash is slowly falling out of favor with consumers, it remains the criminals’ instrument of choice.” Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

UMGANG MIT UNBEQUEMEN WAHRHEITEN

Posted by hkarner - 6. April 2017

FURCHE-Kolumne 206, Wilfried Stadler


Unbequeme Wahrheiten kann man entweder zur Kenntnis nehmen oder verdrängen. Eine dritte Möglichkeit ist, sie einfach für unwahr zu erklären. Das funktioniert allerdings nicht auf dem Weg einer sachlichen Widerlegung durch anders geartete Fakten. Viel verlässlicher wirkt die Diskreditierung derer, die sie verbreiten.
Wie das geht, führt uns ein auch in Ökologie-Fragen wild um sich twitternder US-Präsident vor. Das Problem des menschengemachten Klimawandels sei, so behauptet er, nichts als eine Erfindung Chinas, das sich damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem durch Klima-Rücksichtnahmen in seinem Wachstum gehemmten Westen verschaffen will. Sein Umweltminister Scott Pruitt, ein ehemaliger Lobbyist der Erdölindustrie und dezidierter Gegner alternativer Energien, dreht eilfertig die ökologische Uhr zurück. Der „Clean Power Plan“ zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen ist bereits außer Kraft gesetzt. Als nächstes soll das Pariser Klima-Abkommen aufgekündigt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , , | 3 Comments »

Bundesbank-Vorstand sieht „ein Ende der Umsonstkultur“

Posted by hkarner - 3. April 2017

Banken und Sparkassen können an Kundenguthaben kein Geld mehr verdienen, weil die Zinsen alle ähnlich niedrig sind, sagt Andreas Dombret.

Deutsche-Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret sieht bei vielen Geldhäusern „ein Ende der Umsonstkultur“ für die Kunden. „Die Häuser verlangen für viele Dienstleistungen und Produkte wieder Gebühren“, sagte er der Zeitung „Die Welt“. „Allerdings müssen diese Produkte auch attraktiv sein, sonst werden Banken und Sparkassen dafür diese Preise nicht am Markt durchsetzen können“, warnte Dombret.

Viele Geldhäuser machen derzeit wegen niedriger Zinsen schlechtere Geschäfte – sie können etwa beim Geldverleihen weniger verdienen. Ursprünglich hätten Banken und Sparkassen an Kundenguthaben Geld verdient. „Heute ist das nicht mehr möglich, weil die Zinsen alle ähnlich niedrig sind. Der Bankensektor kann da nur Kosten senken oder Provisionen und Gebühren erhöhen“, sagte Dombret.

Wettlauf um niedrigste Regulierung schadet Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Aufsichtsreform: Ein Spiegel der politischen Kräfte

Posted by hkarner - 31. März 2017

Machtkampf. Die FMA ist hochzufrieden, dass sich an der bestehenden Organisationsstruktur nun doch nichts ändern wird. Die Nationalbank ist verstimmt, und der Finanzminister will nun „endlich die Reform an sich angehen“.

Wien. Die lang angekündigte Reform der Finanzmarktaufsicht (FMA) nimmt andere Formen an, als bisher geplant. Anders als es der Rechnungshof empfohlen hatte, wird die Finanzmarktaufsicht nun doch nicht in die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) integriert, werden die beiden Häuser doch nicht zusammengelegt. Darauf einigte sich die Regierung am Dienstag bei Verhandlungen.

Ein Rückblick: Der Finanzminister und der Bundeskanzler hatten eine Arbeitsgruppe beauftragt, bis Ende 2016 Lösungen für eine effizientere Struktur der Finanzmarktaufsicht zu erarbeiten. Nicht nur der Rechnungshof, sondern auch der Finanzminister hatte kritisiert, dass es zwischen OeNB und FMA zu viele Schnittstellen gebe und die Abläufe wesentlich vereinfacht werden müssten. In vielen Monaten Arbeit hatten die Experten mehrere Modelle auf ihre Vor- und Nachteile geprüft: Die erste Variante sah die Weiterentwicklung der bereits bestehenden Allfinanzaufsicht vor. Für dieses Modell eins machte sich die FMA stark. Nach den Modellen zwei und drei, welche die Arbeitsgruppe als unter bestimmten Bedingungen empfehlenswert und erfolgsversprechend bezeichnete, wären OeNB und FMA unter einem Dach – nämlich dem der OeNB – vereint worden. Damit könne es zu Effizienzsteigerungen kommen, meinten die Experten.  Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Schelling scheitert mit Aufsichtsreform

Posted by hkarner - 30. März 2017

Bei Bankenaufsicht ändert sich nun doch nicht viel.

Wien.Finanzminister Hans Jörg Schelling dürfte mit seiner geplanten Reform der Bankenaufsicht gescheitert sein: Die vom Rechnungshof empfohlene und von Schelling (ÖVP) gewünschte Zusammenführung der bisher auf Nationalbank (OeNB) und Finanzmarktaufsicht (FMA) aufgeteilten Bankenaufsicht ist vom Tisch, berichtet die APA aus involvierten Kreisen. Die Zusammenführung – entweder in der FMA oder OeNB – soll am politischen Widerstand gescheitert sein. Sie war der wesentliche Bestandteil der Reform.

Was aber kommen werde, sei eine Reform der Bankenaufsicht, die zu beschleunigten Verfahren führen sollte, hieß es. SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer wollte auf Anfrage diese Gerüchte nicht kommentieren. Die dafür eingesetzte Expertengruppe habe vier Varianten für die Bankenaufsicht vorgestellt, eine davon sei uneingeschränkt positiv beurteilt worden, zwei eingeschränkt positiv und eine negativ. „Wir haben uns das sehr pragmatisch angeschaut“, sagte Krainer, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen. „Wir haben schon länger wahrgenommen, dass es sich da spießt“, sagte der grüne Finanzsprecher, Werner Kogler, und wies darauf hin, dass es viele öffentliche Behauptungen der Beteiligten gebe, die nicht stimmten. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Transparency International fordert strengere Aufsicht für EZB

Posted by hkarner - 28. März 2017

Die Europäischen Zentralbank muss nach Auffassung von Transparency International stärker beaufsichtigt werden.

Die EZB stoße in den Bereich politischer Entscheidungen vor ohne dabei jedoch genauer überprüft zu werden, begründete die Nichtregierungsorganisation Transparency International ihre Forderung in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Die Zentralbank müsse transparenter werden. Sie solle mehr von ihren Entscheidungen und Stellungnahmen veröffentlichen, Integritätsvorschriften stärken und offener über politische Entscheidungen Auskunft geben. Die EZB verliere in der Öffentlichkeit erheblich an Vertrauen, gleichzeitig habe sie aber mehr Verantwortung. Das belaste die Rechenschaftspflicht der EZB. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

New European rules will open up retail banking

Posted by hkarner - 23. März 2017

Date: 23-03-2017
Source: The Economist

The dangers to privacy and security are outweighed by the benefits

MORE treasured than the bullion in its vaults are the data a bank has stored on its servers. Bankers know what their customers eat, where they shop and, increasingly, what they get up to online. It is possible for customers to share these data with others, but the process is cumbersome. In effect, banks enjoy a monopoly over data that has helped them get away with lousy service and fend off newcomers with better ideas. In Europe, at least, that is all about to change.

The source of this upheaval is a new set of regulations, snappily named the Second Payment Service Directive, or “PSD2”. The rules, which are being finalised and will be in force from January next year, will compel banks to share data easily with licensed third parties (if that is what their account-holders want). Bankers in Europe squeal that their profits and customer relationships are under threat. Fearing they could be next, America’s bankers are already lobbying their regulators to keep their data monopoly intact. Such reactions are predictable and wrong. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Der Bankkredit wird zum Auslaufmodell

Posted by hkarner - 13. März 2017

Christoph Urbanek, 13. März 2017, 18:38 derstandard.at

 Strenge Regulierung und Zinslandschaft machen es Banken schwer, langfristige Immobilienkredite zu vergeben

Wien – Immobilientransaktionen, seien es der Erwerb oder der Bau eines privaten Eigenheimes oder gewerbliche Projekte, sind langfristige Unterfangen und benötigen in der Regel auch langfristige Finanzierungen. Das sollte eigentlich auch den Geschäftsstrategien österreichischer Banken entsprechen, die als Folge der Weltfinanzkrise dazu angehalten werden, ihre Kreditrisiken zu reduzieren oder andernfalls umfangreiche Risikovorsorgen zu bilden. Und langfristige Finanzierungen erweisen sich oft als risikoärmer und weisen daher auch tendenziell niedrigere Zinsen auf. Doch derzeit ist das Gegenteil der Fall. Sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich geht der Trend in Richtung kurzläufiger Kreditfinanzierungen – ein Thema, das bei der Immobilienmesse Mipim in Cannes diese Woche viel zur Sprache kommen dürfte. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Jeden Tag 200 neue Regeln für Banken

Posted by hkarner - 1. März 2017

Europäische Banken verharren im Krisenmodus und leiden unter komplexer Regulierung, so eine Studie.

Wien. Etwa 50.000 Mal wurde im Vorjahr irgendwo auf der Welteine regulatorische Vorschrift für Finanzinstitute geändert. Umgerechnet auf jeden Arbeitstag bedeutet das rund 200 Änderungen täglich, so die Unternehmensberatung BCG in ihrem Global Risk Report 2017, in dem an Hand der Ergebnisse von 300 Banken, die Situation der weltweiten Finanzwirtschaft dargestellt wird.

Natürlich ist nicht jede Bank von jeder Änderung irgendwo auf der Welt betroffen. Für überregional oder gar global tätige Institute bedeutet die zunehmend komplexer werdende Regulierung aber hohen administrativen Aufwand, der einerseits Managementkapazitäten bindet und andererseits auch die „Kostenbasis in die Höhe treibt“, so BCG weiter. Dass die Komplexität deutlich zugenommen hat, zeigt ein historischer Vergleich: Gab es 2011 global noch etwa 14.200 regulatorische Änderungen hat sich diese Zahl in nur sechs Jahren auf die eingangs erwähnten 50.000 mehr als verdreifacht.

321 Mrd. Strafe seit 2009 Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

“America First” Financial Regulation?

Posted by hkarner - 1. März 2017

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , | Leave a Comment »