Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Regulieren’

Making Crises Great Again

Posted by hkarner - 22. Februar 2017

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Obergrenze für Managergehälter in Deutschland rückt näher

Posted by hkarner - 20. Februar 2017

In Deutschland bahnt sich eine steuerliche Begrenzung von Managergehältern an.

Die Union ist bereit, gemeinsam mit dem Koalitionspartner SPD die  Absetzbarkeit hoher Managergehälter einzugrenzen. Der deutsche Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) sagte der „Bild am Sonntag“, für diesen Weg gebe es in der CDU viel Sympathie.

„Ich halte das für richtig und denke, dass wir da zu einem parteiübergreifenden Konsens kommen werden“, wird Altermaier zitiert. Niemand verstehe, wenn die Bezahlung von Managern „exorbitante Größenordnungen“ erreiche und mit der persönlichen Leistung kaum noch etwas zutun habe. Altmaier zeigte sich offen, die Steuervorteile nicht nur für DAX-Vorstände, sondern auch für Profi-Fußballer einzuschränken. Gehälter sind als Betriebsausgaben beim deutschen Fiskus steuerlich absetzbar. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Financial Education of the Eurozone

Posted by hkarner - 15. Februar 2017

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Plan für EU-weite Bad Bank

Posted by hkarner - 14. Februar 2017

14. Februar 2017, 18:34 derstandard.at

Europas oberster Bankenregulierer drückt aufs Tempo, der EU drohe lange Stagnation, wenn sie das Problem der faulen Kredite auf die lange Bank schiebe

Brüssel/Rom – Europas oberster Bankenregulierer fürchtet, dass der EU eine lange wirtschaftliche Stagnation droht, wenn sie das Problem der faulen Kredite in den Bankbilanzen nicht schnell und entschlossen angeht. „In den 1990er-Jahren hat Japan mehr als 15 Jahre gebraucht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Darunter hat die gesamte Wirtschaft erheblich gelitten. Wenn wir im bisherigen Tempo weitermachen, dann werden wir sogar noch länger als Japan brauchen, um den Anpassungsprozess zu schaffen“, sagte der Chef der EU-Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA), Andrea Enria, im „Handelsblatt“.

EU-weite Bad Bank

Er fordert eine Art EU-weite Bad Bank, die den Banken die faulen Kredite abkauft und an private Investoren veräußert. Die von ihm favorisierte Lösung soll ohne gemeinsame Haftung der EU-Länder auskommen. „Die gesamte Struktur ist so geplant, dass jede Form der Vergemeinschaftung von Verlusten oder Risiken vermieden wird. Jede Form von Staatshilfe, die nötig sein sollte, würde auf nationaler Ebene stattfinden“, betonte Enria. Außerdem würde die Bad Bank gemäß den neuen Sanierungs- und Abwicklungsregeln für Banken arbeiten und den EU-Regeln für Staatshilfen gehorchen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie Trump die nächste Finanzkrise heraufbeschwört

Posted by hkarner - 13. Februar 2017

Indem der US-Präsident die Bankenregulierung seines Vorgängers Obama demontiert, setzt er das globale Finanzsystem neuen Risken aus. Dabei hatte die rasche Aufstockung der Kapitalbasis die US-Banken strategisch gestärkt. Sie jetzt von der Leine zu lassen, könnte rasch eine gefährliche Kreditblase aufblähen.

Die Stimmung war bestens, beim Treffen im Dining Room des Weißen Hauses. Donald Trump hatte ein Beratergremium aus Unternehmern und Bankchefs geladen, um über einen weiteren Schlag gegen eine Reform seines Vorgängers zu informieren: den Dodd-Frank Act, mit dem die Regierung Obama die Banken bändigen und die Gefahr einer globalen Finanzkrise wie 2008 eindämmen wollte. Was der neue US-Präsident davon zu halten hat, hatte er sich von einem der Anwesenden einflüstern lassen: „Niemand kann mir so viel über Dodd-Frank erzählen wie Jamie“. Das Kompliment galt Jamie Dimon, dem Herrn über JP Morgan, der größten Bank der USA. Den Auftrag, das Gesetzespaket zu demontieren, gab Trump aber Gary D. Cohn. Dieser oberste Wirtschaftsberater kommt von Goldman Sachs. Ebenso wie der nominierte Finanzminister, sein wichtigster Geldbeschaffer im Wahlkampf. Das Wall-Street-Trio hat sein Ziel erreicht: Seit Freitag, dem 3. Februar, sind die Tage des für sie so lästigen Regelwerks gezählt. 

Noch am selben Abend unterschrieb Trump zwei entsprechende Dekrete. Über die ganze vergangene Woche verteilt hagelte es Warnungen, vor allem aus Europa. Erst langsam wurde Notenbankern, Politikern und Ökonomen bewusst, was diese radikale Kehrtwende bedeutet: ein Ende des globalen Schulterschlusses für schockresistente Banken – und zugleich die Gefahr einer US-Kreditblase als Keimzelle einer neuen Finanzkrise. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fed-Architekt schärferer Bankenregeln wirft das Handtuch

Posted by hkarner - 12. Februar 2017

Führungsmitglied Tarullo verlässt die US-Notenbank Anfang April. Er sprach sich gegen weichere Banken-Regeln aus. Nun kann der US-Präsident Trump kann drei von sieben Fed-Posten neu besetzen.

12.02.2017 um 15:42, Presse

US-Präsident Donald Trump bekommt beim Umbau der mächtigen Notenbank Fed überraschend schnell mehr Spielraum. tarullo-ccDas prominente Führungsmitglied Daniel Tarullo erklärte am Freitag seinen Rückzug für Anfang April. Er gilt als Architekt verschärfter Bankenregeln (Dodd-Frank-Gesetz), mit der eine weitere Finanzkrise verhindert werden soll – und die Trump aufweichen will.

Mit Tarullos Rückzug kann der Präsident drei der sieben Sitze im mächtigen Fed-Gouverneursrat neu besetzen, der das US-Finanzsystem lenkt. Zudem setzt Trump wohl die von ihm kritisierte Fed-Chefin Janet Yellen Anfang 2018 vor die Tür. Vizechef Stanley Fischer zeigte sich unterdessen über die Entwicklung der US-Haushaltspolitik besorgt. „Es gibt deutliche Unsicherheit über das, was kommt.“

S&P-Bankenindex legt nach Tarullo-Rückzug zu

Tarullo gab seinen Rückzug in einem Schreiben an Trump bekannt. Die Fed veröffentlichte das Papier zusammen mit einer Erklärung Yellens, die Tarullos Einsatz für die Bankenregulierung hervorhob. Beobachter hatten zwar mit seinem Rückzug gerechnet, nicht aber so früh. Trump hatte Dodd-Frank als „Desaster“ bezeichnet und bereits angekündigt, einen neuen Gouverneur mit der Finanzmarktregulierung zu betrauen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Chef von US-Finanzausschuss will Bankenregeln lockern

Posted by hkarner - 10. Februar 2017

10. Februar 2017, 06:00

Ausschuss-Vorsitzender Hensarling: Stresstest nur noch alle zwei Jahre

Washington – Der Vorsitzende des wichtigen Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus will die Bankenreform zurückstutzen und Geldhäusern sowie anderen Unternehmen die Kapitalaufnahme erleichtern. In einem Reuters am Donnerstag vorliegenden Papier schlägt der Republikaner Jeb Hensarling zudem vor, den Stresstest für Banken künftig nur noch alle zwei Jahre abzuhalten statt wie bisher jedes Jahr. Auf vier Seiten wird eine ganze Reihe von Änderungsvorschlägen am Financial Choice Act aufgelistet, jenem Gesetzesvorschlag, den Hensarling bereits im vergangenen Jahr unterbreitet hatte. Der neue Entwurf dürfte voraussichtlich die Mehrheit im Repräsentantenhaus erhalten. Ob dies auch im Senat, der zweiten Kammer des US-Kongresses, gelingt, ist offen. Hensarling führt in seinen Änderungsvorschlägen nicht die sogenannte Volcker-Regel auf, die ein weitgehendes Verbot des Eigenhandels der Banken vorsieht. Das lässt darauf schließen, dass der Ausschussvorsitzende erneut ihre Abschaffung im Blick hat.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa warnt vor laxeren Regeln für US-Banken

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

6. Februar 2017, 16:33 derstandard.at

 „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagt EZB-Chef Mario Draghi, Banken fürchten Wettbewerbsverzerrung

Frankfurt/Berlin – Eine mögliche Deregulierung der US-Finanzmärkte unter Präsident Donald Trump sorgt in Europa für Unruhe. „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Montag in Brüssel. In Deutschland warnten Banker und Ökonomen vor Nachteilen, sollte Trump starke Korrekturen an den US-Bankenregeln („Dodd-Frank-Act“) vornehmen. Dann wären „transatlantische Wettbewerbsverzerrungen aufgrund unterschiedlicher Regulierungen vor allem zu Lasten Europas nicht auszuschließen“, sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Privatbankenverbands BdB.

Eine Überprüfung der nach der Finanzkrise erlassenen Regeln sei durchaus sinnvoll. Aber wertvolle Errungenschaften wie eine international abgestimmte Regulierung sollten „nicht einfach über den Haufen geworfen werden“.

Finanzmärkte nicht stabil

Aus Sicht von Gustav Horn, dem Direktor des gewerkschaftsnahen Forschungsinstitut IMK, vernachlässigt Trump die von unzureichend beaufsichtigten Finanzmärkten ausgehenden Risiken: „Dies kann durch die weltweite Verknüpfung der Märkte letztlich auch die europäischen und deutschen Steuerzahler viel Geld kosten, wenn die Risiken relevant werden.“ Der neue US-Präsident scheine zu glauben, dass die Finanzmärkte stabil seien – doch das sei nicht der Fall. Trump will den Dodd-Frank-Act nach offiziellem Bekunden nicht abschaffen, aber überprüfen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hans-Werner Sinn: „Wir müssen den Euro jetzt neu verhandeln“

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

25 Jahre nach der Unterzeichnung der Verträge von Maastricht brauche die Eurozone dringend einen Neustart, sagt der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn. Sonst drohe eine Haftungsunion – und neue Spannungen in Europa.

Von Nikolaus Jilch, Presse

Die Presse: Sind die Maastricht-Kriterien heute mausetot?

Sinn cc1Hans-Werner Sinn: Ja. Sie wurden auch schon beim Eintritt in die Währungsunion verletzt. Das waren ja ohnehin nur Eintrittskriterien. Das wichtigste Kriterium war die Verschuldungsgrenze von 60 Prozent des Sozialprodukts. Italien und Belgien hatten damals schon 120 Prozent und durften trotzdem mitmachen. Die anderen Kriterien wurden nachher beschlossen – aber auch nicht respektiert. Der Stabilitätspakt, der eine Defizit-Obergrenze von drei Prozent vorgibt, wurde 165 mal überschritten, davon 112 strafbar. Strafen gab es jedoch nie. Auch der gehärtete Fiskalpakt aus dem Jahr 2012, der von Deutschland als Gegenleistung für den Rettungsfonds ESM gefordert wurde und eine laufende Senkung der Schuldenquoten vorsieht, wurde von fast allen Ländern wiederholt verletzt.

Was ist schief gelaufen?

Der größte Fehler war, dass die No-Bail-Out-Klausel, nach der die Gläubiger von Pleitestaaten nicht rausgehaut werden sollen, verletzt wurde. Die EU hat es versäumt eine Insolvenzordnung für Staaten zu etablieren. So hatten die Investoren die Erwartung, dass man sie im Krisenfalle heraushauen würde, und es floss viel zu viel Geld nach Südeuropa. Mit der Folge, dass dort inflationäre Kreditblasen entstanden sind. Das hat die Länder überteuert und ihre Wettbewerbsfähigkeit zerstört. Den Rest des Beitrags lesen »

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Trump Begins to Chip Away at Banking Regulations

Posted by hkarner - 5. Februar 2017

Justifying his latest executive order, he said that „so many people, friends of mine, with nice businesses” had trouble getting loans.

Gillian B. White, theatlantic.com, Feb 3, 2017

Prior to a meeting with his economic advisory council on Friday morning, President Donald Trump held a briefing to set the agenda for it. “There’s nobody better to tell me about Dodd-Frank than Jamie,” Trump said, referring to 2010’s Dodd-Frank Act, the single most visible legislative consequence of the banking crisis, and also to J.P. Morgan’s CEO, Jamie Dimon, with whom he would later meet to discuss regulation. “We expect to be cutting a lot out of Dodd-Frank,” Trump said. “I have so many people, friends of mine, with nice businesses, they can’t borrow money, because the banks just won’t let them borrow because of the rules and regulations and Dodd-Frank.”

Hours later, as promised, the president issued a memorandum that sets in motion his plan to scale back the provisions of Dodd-Frank and repeal the upcoming fiduciary rule—the latest in his slate of executive orders aimed at decreasing regulations. Named for Senators Barney Frank and Chris Dodd, the bipartisan act—formally, it’s the Dodd–Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act—was responsible for creating more stringent rules regarding bank capitalization (that is, the amount of money that banks must have on hand), increasing compliance and reporting standards for banks, introducing stricter mortgage requirements, creating the Financial Stability Oversight Council (FSOC) and the Consumer Financial Protection Bureau (CFPB), and curbing excessive risk-taking and the existence of too-big-to-fail institutions on Wall Street.

Despite Trump’s calls for “cutting a lot,” Friday’s executive order is actually more of a command to review Dodd-Frank than to dismantle it. Den Rest des Beitrags lesen »

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