Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘QE’

Deutsche Wirtschafts-Optimisten

Posted by hkarner - 8. November 2017

Konjunktur. Der deutsche Expertenrat fordert angesichts des „lang anhaltenden Aufschwungs“ von der Europäischen Zentralbank endlich eine Zinswende.

Berlin. Die deutschen Wirtschaftsweisen setzen sich an die Spitze der Konjunkturoptimisten. Für das kommende Jahr sagen sie der deutschen Wirtschaft ein Wachstum von 2,2 Prozent voraus. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresgutachten des Sachverständigenrates hervor, das Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde. Die Bundesregierung erwartet lediglich 1,9 Prozent, die führenden Institute zwei Prozent. Für das laufende Jahr hob das Expertengremium seine Prognose von 1,4 auf 2,0 Prozent an. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen und lang anhaltenden Aufschwung“, heißt es in dem Gutachten mit dem Titel „Für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik“.

Den Aufschwung sehen die fünf Professoren auf einem immer breiter werdenden Fundament. „Der private Konsum, die Staatsausgaben und die Bauinvestitionen steigen bereits seit längerem robust“, betonen sie. Zusätzlich investieren inzwischen die Unternehmen wieder stärker in Ausrüstungen sowie in Forschung und Entwicklung.Außerdem entwickelten sich wichtige Exportmärkte, insbesondere die Euro-Zone, zuletzt sehr dynamisch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wird ein Deutscher Europas nächster Währungshüter?

Posted by hkarner - 3. November 2017

In Frankfurt mehren sich die Gerüchte, dass EZB-Chef Mario Draghi in zwei Jahren einem Deutschen weichen soll.

Frankfurt/Paris. Der deutsche Bundesbankpräsident, Jens Weidmann, hält sich bedeckt. Die Debatte über die Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi sei zu früh, sagte er am Freitag der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echo“. Weidmann wird seit Monaten als einer der möglichen nächsten Euro-Zentralbank-Chefs gehandelt. Mit ihm würde sich die Währungspolitik der EZB deutlich ändern, denn Weidmann drängt seit Längerem, den Aufkauf von Staatsanleihen zu stoppen und zu einem normalen währungspolitischen Kurs zurückzukehren.

Die Amtszeit des Italieners, der weiterhin einen Antikrisenkurs bei der Europäischen Zentralbank (EZB) fährt, endet in etwa zwei Jahren. Weidmann verneinte die Frage der Zeitung, ob er sich im Draghi-Nachfolgerennen befinde. Er sei ein Zentralbanker, kein Politiker. „Ich bin sehr glücklich, an der Spitze der Bundesbank zu sein.“  Den Rest des Beitrags lesen »

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Kräftige Verringerung der EZB-Anleihenkäufe erwartet

Posted by hkarner - 19. Oktober 2017

Die Europäische Zentralbank wird Volkswirten zufolge ihr billionenschweres Anleihen-Kaufprogramm wohl ab dem kommendem Jahr kräftig herunterfahren.

Ökonomen gehen laut einer Reuters-Umfrage davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer Ratssitzung am kommenden Donnerstag beschließen wird, ab Jänner 2018 die monatlichen Käufe um 20 Milliarden Euro auf dann 40 Milliarden Euro zu verringern. An der Erhebung nahmen 45 Experten teil. Die Antworten rangierten zwischen Kürzungen von fünf bis 40 Milliarden Euro. Der Mittelwert lag bei 20 Milliarden Euro.

EZB-Präsident Mario Draghi hat signalisiert, dass die Notenbank am 26. Oktober über die Zukunft der Maßnahmen entscheiden wird, das noch bis Ende 2017 läuft. Dann wird das in Deutschland umstrittene Kaufprogramm ein Volumen von 2,28 Billionen Euro erreicht haben. Es ist aktuell das wichtigste geldpolitische Instrument der Währungshüter im Kampf gegen eine aus ihrer Sicht zu schwache Inflation. Den Rest des Beitrags lesen »

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US-Starökonom: „Die Deutschen brauchen keine Angst zu haben“

Posted by hkarner - 18. Oktober 2017

Interview András Szigetvari18. Oktober 2017, 07:00 derstandard.at

Trotz wachsender Wirtschaft müsse die EZB ihre ultralockere Geldpolitik fortsetzen, sagt Barry Eichengreen

STANDARD: Der Internationale Währungsfonds warnt vor einem Crash am Finanzmarkt. Investoren gehen zu viele Risiken ein, weil sich mit sicheren Investitionen keine Zinsen verdienen lassen. Zentralbanken haben zu dieser Entwicklung mit ihrer lockeren Geldpolitik beigetragen. Ein Fehler?

Eichengreen: Die Zentralbanken haben das getan, was sie tun mussten, um die Wirtschaft zu stabilisieren und die Inflation anzufachen. Wie bei jeder medizinischen Behandlung gibt es Nebenwirkungen. Aber nur deshalb, weil es auf den Finanzmärkten zu Ausschweifungen kommt, dürfen Notenbanken ihre Kernaufgabe nicht aus den Augen verlieren, und diese lautet nun einmal für Preisstabilität zu sorgen. Den Rest des Beitrags lesen »

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$2 Trillion Later, Does the Fed Even Know if Quantitative Easing Worked?

Posted by hkarner - 23. September 2017

Date: 22-09-2017
Source: The Wall Street Journal

As the central bank sets out to reverse quantitative easing, there are at least three reasons not to worry too much about its impact on markets—and one good reason to be concerned

U.S. Federal Reserve Chairwoman Janet Yellen  after the central bank indicated it remained on track to raise short-term rates later this year and said it would begin shrinking its portfolio of bonds next month.

After spending $2 trillion on government bonds in an effort to stimulate the economy, the U.S. Federal Reserve can hardly admit that it doesn’t know how, or even if, it worked.

Fed Chairwoman Janet Yellen on Wednesday came as close as she’s ever likely to get to accepting that quantitative easing is still poorly understood even by the experts. Explaining why the central bank prefers to set short-term rates rather than buy or sell stuff, she said it was because “we believe we understand pretty well what the effects [of rate changes] are on the economy,” and so do investors. Left unsaid: No one’s really sure how, or if, QE works.

This matters enormously to investors as the Fed sets out on quantitative tightening. It’s starting small, allowing a maximum of $10 billion of bonds a month to mature without the money being reinvested. But in a year, that will be up to $50 billion a month—more than the Fed bought each month during the first phase of QE3 in 2013. Den Rest des Beitrags lesen »

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Happiness Is a Normal Yield Curve

Posted by hkarner - 30. Juli 2017

July 29, 2017

“I never liked quantitative easing. Flattening the yield curve is not stimulative; flattening the yield curve is anti-stimulative.”

– Ken Fisher

“There is a limit to how much the United States Treasury can borrow.”

– Alan Greenspan

“In other words, we have the models we have because of inertia and theology, but also because all we can do is all we can do.”

– Kit Webster

“[T]he specific manner by which prices collapsed is not the most important problem: A crash occurs because the market has entered an unstable phase, and any small disturbance or process may have triggered the instability. Think of a ruler held up vertically on your finger: This very unstable position will lead eventually to its collapse, as a result of a small (or an absence of adequate) motion of your hand or due to any tiny whiff of air. The collapse is fundamentally due to the unstable position; the instantaneous cause of the collapse is secondary.”

– Didier Sornette, French geophysicist Den Rest des Beitrags lesen »

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Nie wieder Finanzkrise?

Posted by hkarner - 22. Juli 2017

Von André Tomfort, Wiener Zeitung, 21/07/2017

  • Gastkommentar: Warum sich die Chefin der US-Notenbank fatal geirrt haben könnte.

Vor kurzem machte die Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, eine bemerkenswerte Aussage: Auf einer Pressekonferenz in London sagte sie, dass sie nicht mehr damit rechne, in ihrem Leben nochmals eine schwere Finanzkrise wie im Jahr 2008 zu erleben. Sie begründete ihren Optimismus mit den Reformen des Finanzsystems und damit, dass die Banken jetzt krisenfest seien.

Können wir der Fed-Chefin wirklich glauben? Der Sturm der vergangenen Finanzkrise ist abgeebbt, und die Aktien- und Immobilienmärkte bewegen sich in einem langfristigen Aufwärtstrend. Dies ist nicht zuletzt der expansiven Geldpolitik von Yellen und ihren Kollegen in der Eurozone und in Asien zu verdanken. Knapp ein Jahrzehnt lang rekordtiefe Zinsen verfehlen ihre Wirkung an den Finanzmärkten nicht, und auch die globale Konjunktur hat seit einiger Zeit wieder an Fahrt aufgenommen. Trotzdem ist die Nervosität überall zu spüren, und viele Anleger fragen sich: „Wo stehen wir heute? Und wie sicher sind unsere Anlagen?“

Die Immobilienkrise 2008 und 2009 war kein Einzelfall Den Rest des Beitrags lesen »

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The New Abnormal in Monetary Policy

Posted by hkarner - 11. Juli 2017

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The Inflation Target Trap

Posted by hkarner - 7. Juli 2017

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European Central Banks Face Added Political Constraints

Posted by hkarner - 4. Juli 2017

Date: 03-07-2017

Source: The Wall Street Journal By Simon Nixon

The banks’ own rules, along with wider political trends and mixed economic signals complicate any move to tighten policy

Central bankers around the world are grappling with a common problem: when and how to normalize monetary policy at a time of normal levels of economic growth, normal levels of unemployment but abnormal levels of wage growth that is keeping inflation lower than their economic models predict.

Policy makers at the European Central Bank and Bank of England are facing political challenges that are making their task even harder.

At the ECB, the political constraint is its own self-imposed rules setting limits on the size and scale of its quantitative easing program. Den Rest des Beitrags lesen »

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