Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ESM’

Macrons Krisenfonds: Risiko des „Moral Hazard“

Posted by hkarner - 21. Juli 2017

Roland Vaubel, 20. Juli 2017, Ökonomenstimme

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat einen europäischen Krisenfonds vorgeschlagen, der den existierenden „Europäischen Stabilitätsmechanismus“ ergänzen soll. Dieser Beitrag kritisiert u.a., dass damit die relativ kreditwürdigen Länder den nicht so kreditwürdigen Mitgliedern Versicherungsschutz gegen wirtschaftliche Krisen bieten und damit die Anreize für „gute“ Wirtschaftspolitik sinken würden.

Der von Präsident Macron für die Eurozone vorgeschlagene Fonds zur Krisenintervention soll Euroländern, die zum Beispiel in eine Rezession geraten, zinsgünstige Kredite geben. Zu zahlen wäre der durchschnittliche Zins, den die Euroländer am Kapitalmarkt aufbringen müssen. Der Fonds würde daher nur von den weniger kreditwürdigen Ländern in Anspruch genommen, die am Markt einen überdurchschnittlichen Zins zahlen müssten. Dabei hängt die Kreditwürdigkeit weniger von der vorübergehenden Konjunkturlage als vom Umfang der bereits bestehenden Staatsverschuldung (relativ zum Bruttosozialprodukt) und von der Vertrauenswürdigkeit der politischen Institutionen ab.

Verwässerung der Zugangsbedingungen Den Rest des Beitrags lesen »

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Vive l’Euro?

Posted by hkarner - 2. Juni 2017

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Macron Marches Into the Breach of EU Overhaul

Posted by hkarner - 16. Mai 2017

Date: 15-05-2017
Source: The Wall Street Journal By Simon Nixon

Arguably his boldest idea would establish a eurozone budget overseen by a eurozone finance minister

The symbolism could hardly be clearer: Emmanuel Macron will spend his first full day as president of France in Berlin visiting German Chancellor Angela Merkel.

The man who campaigned as an ardent pro-European, who greeted the crowds at his victory rally to the strains of the European Union anthem, and who pledged at his inauguration on Sunday to “reform and relaunch the EU” is signaling that this work starts immediately.

Yet Mr. Macron may find the challenge of overhauling the EU even more daunting than reforming France. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Die Märkte könnten den Euro in 48 Stunden zerstören“

Posted by hkarner - 5. Mai 2017

Date: 05-05-2017
Source: SPIEGEL
Subject: Möglicher Wahlsieg Le Pens

„Die Märkte könnten den Euro in 48 Stunden zerstören“

Gewinnt Marine Le Pen am Sonntag die Präsidentschaftswahl, droht Europa die wirtschaftliche Kernschmelze: Investoren würden aus Frankreich und Südeuropa fliehen, warnt der Ökonom Henrik Enderlein.

Wie geht es weiter mit Frankreich, Deutschland und Europa? Im November 2014 stellte der damalige französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron gemeinsam mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel (SPD) bei Paris ein Strategiepapier vor, das eine Antwort auf diese Frage geben sollte.

Es skizzierte ehrgeizige Wirtschaftsreformen für Frankreich, aber auch für Deutschland. Vieles daraus hat der Präsidentschaftskandidat Macron inzwischen in sein Wahlprogramm übernommen. Bilder von damals zeigen Gabriel und Macron in freundschaftlicher Pose, flankiert von zwei Wirtschaftsexperten, die das Papier geschrieben hatten. Den Rest des Beitrags lesen »

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That sinking feeling

Posted by hkarner - 25. März 2017

Date: 23-03-2017
Source: The Economist

Members agree that the single currency needs more integration, But they disagree over how

MANY BRITISH TORY Eurosceptics trace their beliefs back to the 1992 Maastricht treaty which agreed to create a single currency. To them, Maastricht represented a Franco-German stitch-up. The French president, François Mitterrand, accepted German unification, and in exchange the German chancellor, Helmut Kohl, agreed to give up the D-mark for the euro.

In fact money was crucial from the very start of the European project. In the 1950s Jacques Rueff, a leading French economist, declared that “Europe will be made through a currency, or it will not be made.” After the break-up of the Bretton Woods international monetary system in 1971, European countries made many attempts, usually in vain, to ensure currency stability through such arrangements as the “snake”, the European monetary system and the exchange-rate mechanism.

A move to a single European currency may have seemed a logical extension of such efforts, yet it was far more momentous. However fixed an exchange-rate arrangement pretends to be, it can be altered at any time. Indeed, that is what happened repeatedly in the 1980s and 1990s. The point of the single currency was to put an end to such disruption. By launching the euro in 1999 and replacing national notes and coins in 2002, the EU was not just underpinning the single European market, its most successful project. It was also taking a giant leap towards deeper political and economic integration.

The design of the euro suffered from two big defects that still haunt the single currency Den Rest des Beitrags lesen »

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The Eurozone is Still Vulnerable

Posted by hkarner - 23. März 2017

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Chef der Eurogruppe Dijsselbloem will die Troika auflösen

Posted by hkarner - 20. März 2017

Der Chef der Eurogruppe fordert, die Krisenhilfe im Euroraum auf Dauer komplett neu zu ordnen. Die bisherige Troika-Konstruktion aus IWF, EZB und EU-Kommission will Dijsselbloem beenden.

19.03.2017 FAZ.net

Der Chef der Eurogruppe und bisherige niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem will die Krisenhilfe im Euroraum auf Dauer komplett neu ordnen. „Ich hielte es für sehr sinnvoll, wenn sich der Euro-Krisenfonds ESM mittel- bis langfristig zum europäischen IWF entwickelte. Er sollte eine klar führende Rolle in künftigen Programmen erhalten“, sagte Dijsselbloem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das bedeute auch, dass die bisherige Troika-Konstruktion aus IWF, EZB und EU-Kommission längerfristig ganz aufgelöst werden sollte. „Die EZB fühlt sich in der Troika-Rolle zunehmend unwohl, und ich glaube zurecht“, sagte Dijsselbloem. Die EU-Kommission habe andere „wichtige Aufgaben“, auf die sie sich konzentrieren solle. Der ESM solle „die fachliche Expertise aufbauen, die heute nur der IWF hat“.

Für das aktuelle Griechenland-Programm will Dijsselbloem die bewährte Aufgabenverteilung beibehalten. Er erwarte weiterhin, dass der IWF ein neues Programm beschließe. Es wäre „höchst willkommen“, wenn dies bis zum Sommer geschehe. Einen schnellen Abschluss der laufenden zweiten Reformüberprüfung durch die Gläubiger-Institutionen hält Dijsselbloem für unwahrscheinlich. Die Institutionen seien voraussichtlich auch bis zum April-Treffen der Eurogruppe auf Malta noch nicht so weit. Ursprünglich war der Abschluss zum Treffen der Euro-Finanzminister an diesem Montag in Brüssel geplant. Den Rest des Beitrags lesen »

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Democracy Over Sovereignty in Europe

Posted by hkarner - 15. März 2017

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Hans-Werner Sinn: „Wir müssen den Euro jetzt neu verhandeln“

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

25 Jahre nach der Unterzeichnung der Verträge von Maastricht brauche die Eurozone dringend einen Neustart, sagt der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn. Sonst drohe eine Haftungsunion – und neue Spannungen in Europa.

Von Nikolaus Jilch, Presse

Die Presse: Sind die Maastricht-Kriterien heute mausetot?

Sinn cc1Hans-Werner Sinn: Ja. Sie wurden auch schon beim Eintritt in die Währungsunion verletzt. Das waren ja ohnehin nur Eintrittskriterien. Das wichtigste Kriterium war die Verschuldungsgrenze von 60 Prozent des Sozialprodukts. Italien und Belgien hatten damals schon 120 Prozent und durften trotzdem mitmachen. Die anderen Kriterien wurden nachher beschlossen – aber auch nicht respektiert. Der Stabilitätspakt, der eine Defizit-Obergrenze von drei Prozent vorgibt, wurde 165 mal überschritten, davon 112 strafbar. Strafen gab es jedoch nie. Auch der gehärtete Fiskalpakt aus dem Jahr 2012, der von Deutschland als Gegenleistung für den Rettungsfonds ESM gefordert wurde und eine laufende Senkung der Schuldenquoten vorsieht, wurde von fast allen Ländern wiederholt verletzt.

Was ist schief gelaufen?

Der größte Fehler war, dass die No-Bail-Out-Klausel, nach der die Gläubiger von Pleitestaaten nicht rausgehaut werden sollen, verletzt wurde. Die EU hat es versäumt eine Insolvenzordnung für Staaten zu etablieren. So hatten die Investoren die Erwartung, dass man sie im Krisenfalle heraushauen würde, und es floss viel zu viel Geld nach Südeuropa. Mit der Folge, dass dort inflationäre Kreditblasen entstanden sind. Das hat die Länder überteuert und ihre Wettbewerbsfähigkeit zerstört. Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF: Athens Schuldenberg ist „unhaltbar“ und „explosiv“

Posted by hkarner - 30. Januar 2017

Laut Währungsfonds ist ein Schuldenschnitt unumgänglich. Die Eurozone müsste „glaubwürdigere“ Maßnahmen ergreifen, um den Schuldenberg zu verringern.

Wien. Seit dem kurzfristigen Aufflackern der Griechenlandkrise in der Folge der Wahl von Alexis Tsipras zum Premierminister vor rund eineinhalb Jahren ist es ruhig geworden um Athen, die Eurokrise und die Troika aus EU, EZB und IWF. Andere Themen – von der Migrationswelle bis hin zu Brexit und dem neuen US-Präsidenten Trump – bestimmen inzwischen die politische Großwetterlage. Doch auch abseits der allgemeinen Öffentlichkeit köchelt die Griechenlandkrise weiter vor sich hin. Das zeigt ein vertraulicher Bericht des IWF über die Schuldentragfähigkeit des Landes, der Anfang Februar den Mitgliedsländern vorgelegt werden soll und nun vorab publik wurde. 

Der in Washington beheimatete Währungsfonds stuft die Schuldenlast des Landes darin als derzeit „unhaltbar“ und langfristig „explosiv“ ein. „Selbst bei einer vollständigen Umsetzung der im Rettungsprogramm gebilligten Reformen werden die Staatsverschuldung und der Finanzbedarf langfristig explosiv werden“, heißt es wörtlich. Die Eurozone müsste „glaubwürdigere“ Maßnahmen ergreifen, um den Schuldenberg zu verringern. Konkret schlägt der IWF vor, Griechenland zu erlauben, die Rückzahlung der bisher gewährten Milliardenkredite bis 2040 auszusetzen und die Laufzeiten bis 2070 auszudehnen. Mit anderen Worten: Griechenland solle einen Schuldenschnitt erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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