Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Banken’

ING, a Dutch bank, finds a winning digital strategy

Posted by hkarner - 17. November 2017

Date: 16-11-2017
Source: The Economist

An approach that came unstuck in the crisis has provided the foundation for success

GERMANY’S third-biggest retail bank has no branches. It is also Dutch. And it is highly profitable. ING-DiBa, an online bank owned by ING, the Netherlands’ biggest lender, looks after €133bn ($154bn) of deposits for over 8m customers. In a fragmented market—most Germans entrust their savings to small, local banks—that means a share of around 6%. ING-DiBa’s lack of branches keeps costs down, allowing it to resist charging for current accounts and offer savers a tad more than rivals, despite a recent cut; and it has won a name for good service in a country not renowned for it. While other banks struggle after years of ultra-low interest rates, ING-DiBa thrives. Its return on equity exceeds 20%.

ING as a whole is in fair shape, too. On November 2nd it reported net third-quarter earnings of €1.4bn, slightly more than a year earlier. The group’s return on equity was a healthy 11%, nearly two percentage points up. Since 2014 the number of “primary” customers (with an active current account and another product) has climbed by 25%, to 10.5m. By 2020 ING aims to have 14m. They are especially valuable because they want further services and because frequent transactions yield reams of data. Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen Bank International verdoppelte Konzernergebnis

Posted by hkarner - 14. November 2017

14. November 2017, 08:37 derstandard.at

Ergebnis liegt bei 910 Millionen Euro – Deutlich weniger neue Kreditrisikovorsorgen

Wien – Die börsenotierte Raiffeisen Bank International (RBI) hat 2017 nach drei Quartalen deutlich mehr verdient. Das Konzernergebnis konnte von 433 auf 910 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Der Zinsüberschuss stieg im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 2,39 (2,34) Milliarden Euro. Die neuen Kreditrisikovorsorgen gingen um 68 Prozent von 501 auf 160 Millionen Euro zurück. Am Ausblick wurde nichts geändert. „Wir sind mit dem Ergebnis der ersten neun Monate sehr zufrieden“, so RBI-Chef Johann Strobl am Dienstag in einer Presseaussendung. Der breite wirtschaftliche Aufschwung in CEE spiegle sich in allen Segmenten wider. „Wir schreiben in allen Märkten Gewinne“, betont Strobl. Bei der Reduzierung der notleidenden Kredite sei man gut vorangekommen und habe die Ziele für dieses Jahr bereits übererfüllt.

Zinsüberschuss in Russland

Die Kreditrisikovorsorgen konnte die RBI deutlich zurückfahren, und auch das operative Geschäft hat sich positiv entwickelt. Hauptverantwortlich für das leicht verbesserte Zinsergebnis war ein währungsbedingter Anstieg des Zinsüberschusses in Russland in Höhe von 62 Millionen Euro. In anderen Märkten kam es dagegen wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus zu leichten Rückgängen. Den Rest des Beitrags lesen »

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HSBC-Deutschland-Chefin erwartet großes Fintech-Sterben

Posted by hkarner - 14. November 2017

13. November 2017, 14:52 derstandard.aat

Carola von Schmettow gibt vielen der neuen Player trotz des aktuellen Booms nur wenig Überlebenschance

Berlin – Die Deutschland-Chefin der Großbank HSBC, Carola von Schmettow, traut vielen sogenannten Fintechs trotz des aktuellen Booms nur eine sehr begrenzte Lebensdauer zu. „Das große Fintech-Sterben wird noch kommen“, sagte von Schmettow am Montag auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt. Derzeit gibt es in Deutschland etwa 700 dieser innovativen Unternehmen an der Schnittstelle von IT und Banken. „Nur einige wenige Große werden überleben“, prognostizierte die Bank-Managerin. Ähnlich wie beim Auftreten der Biotech-Firmen vor einigen Jahren, als viele von großen Pharmakonzernen aufgekauft wurden, werde es auch bei den Fintechs sein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banking on the Unbanked

Posted by hkarner - 12. November 2017

Reeta Roy

Reeta Roy is President and CEO of the Mastercard Foundation.

Despite significant gains in financial inclusion, a quarter of the planet still lacks a bank account or easy access to one. With bank accounts, budding entrepreneurs can establish their creditworthiness and tap responsible, formal lenders, enabling small enterprises to grow and create urgently needed employment, especially for young people.

TORONTO – In a sea of gloomy news, one bright headline appears on the horizon. The World Bank’s latest figures on individuals’ bank accounts, to be released next spring, are expected to show that the number of people holding accounts at banks or other formal financial institutions has grown.

The last time the World Bank published its Global Findex report, in April 2015, an estimated 700 million adults, mainly in developing countries, had obtained access to financial services during the previous three years. That amounted to an increase of more than 21% in the global number of “banked” individuals. Because broader access to financial services helps to create a path out of poverty, any increase in this metric is a positive sign for human development.

But my organization won’t be declaring victory when the new report comes out. No matter what the World Bank data show, universal financial inclusion for the world’s poorest remains a distant goal. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ausländer dürfen Mehrheit an chinesischen Finanzfirmen übernehmen

Posted by hkarner - 10. November 2017

Zunächst sollen Anteile von bis zu 51 Prozent möglich sein. Die Begrenzung soll dann mit der Zeit ganz aufgehoben werden.

China macht einen großen Schritt bei der Öffnung seines bisher für Ausländer oft verschlossenen Finanzmarkts: Bald soll es ausländischen Unternehmen erlaubt sein, die Mehrheit an chinesischen Banken, Brokern oder auch Versicherern zu übernehmen.

Damit dürften frustrierende Jahre für viele westliche Finanzkonzerne enden, die auf dem Riesenmarkt China nur schwer mit den örtlichen Großbanken konkurrieren konnten.

Die zuständigen Behörden würden gerade die Details der neuen Regelungen ausarbeiten, sagte der stellvertretende Finanzminister Zhu Guangyao in Peking. Diese sollten dann bald veröffentlicht werden. Nach seinen Worten sollen Ausländer künftig bis zu 51 Prozent an Finanzfirmen halten dürfen; diese Begrenzung würde dann mit der Zeit ganz aufgehoben.

Bisher nur Juniorpartner Den Rest des Beitrags lesen »

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Oikocredit-Chef: „Die Geldflut macht uns Sorgen“

Posted by hkarner - 6. November 2017

 Thos Gieskes, Chef der Oikocredit, warnt vor Überschwemmung der Ärmsten mit Mini-Krediten.

, kurier.at

KURIER: Herr Gieskes, Sie waren vor Ihrer Zeit bei Oikocredit Chef einer Kommerzbank. Was ist für Sie der große Unterschied zur jetzigen Arbeit?Thos Gieskes: In einer Bank macht man das, was finanziell gut für die Kunden ist. Bei Oikocredit steht die soziale Wirkung der Kredite, die wir vergeben, im Vordergrund. Aber natürlich muss das Ganze auch wirtschaftlich sein.

Offenbar ist es sehr wirtschaftlich. Denn auch Banken reißen sich neuerdings um das Mikrokredit-Geschäft . . .

 Ja. Es gibt im Moment viel Geld in der Welt. Die Zentralbanken drucken Geld, die Banken suchen Veranlagungsmöglichkeiten. Mikrokredite bieten solche Veranlagungschancen. Aber das bringt Probleme. Die Gefahr der Überschuldung der Armen steigt. Viele der neuen Kreditgeber im Mikrokreditmarkt schauen mehr auf die Rendite und weniger auf die soziale Auswirkung.

Wo passiert das zum Beispiel? In Lateinamerika. Dort ist der Wettbewerb im Mikrokreditgeschäft inzwischen enorm. Sehr viel Geld aus den USA fließt dorthin. In Mexiko sehen wir schon Fälle von Überschuldung armer Menschen. Und wir sind besorgt, dass die Ehrlichkeit im Mikrokreditgeschäft verloren geht. Menschen sehen Mikrokredite als Möglichkeit, schnell Geld zu machen.

Was tut Oikocredit dagegen?

Wir überprüfen unsere Partner sehr genau. Wir schauen, ob die Gewinne der lokalen Mikrokreditgesellschaften, an die wir Geld vergeben, nicht zu hoch geworden sind. Es ist nicht unsere Idee, dass das Geld in die Taschen der Eigentümer der Mikrokreditgesellschaften fließt. Wir müssen also sehr vorsichtig sein. Und: Wir müssen uns noch stärker auf den sozialen Aspekt konzentrieren und auf Geschäfte, die andere nicht so interessant finden, weil der Ertrag kleiner ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Paradise Papers: Datenleak enthüllt geheime Geschäfte in Steueroasen

Posted by hkarner - 5. November 2017

Das Meinl-Imperium und Investmentbanker Flöttl befinden sich in prominenter Gesellschaft. In den Daten der Anwaltskanzlei Appleby finden sich auch US-Handelsminister Ross, die britische Royal Family sowie Konzerne wie Nike und Apple.

Foto: Bermuda CC.

Panama Papers war gestern, Paradise Papers  ist heute: Das neueste Daten-Leck, das Einblicke in die Offshore-Finanzindustrie, deren reiche Klientel und in Steuerparadiese bringt, hat es in sich. Ergebnisse der Recherche in insgesamt 1,4 Terabyte Daten durch die Plattform ICIJ, zu der in Österreich ORF und „Falter“ gehören, zeigen, wie Großkonzerne Gewinne fast steuerfrei ins Ausland transferieren.

Aus Österreich taucht das Meinl-Imperium in den Dokumenten auf – und auch der Investmentbanker Wolfgang Flöttl, der einen Milliardenbetrag der Bawag verspekuliert hat. Die 13,4 Millionen Dokumente geben laut ORF und „Falter“ tiefe Einblicke in die komplexen Strukturen der Offshore-Finanzwelt. So lasse sich detailliert nachvollziehen, wie beispielsweise Apple oder Nike in Europa erzielte Gewinne nahezu steuerfrei ins Ausland transferieren.

Größten Konzerne der Welt als Topkunden

Im Zentrum der Enthüllungen steht diesmal eine Anwaltskanzlei namens Appleby. Aus dieser Firma, die auf die Gründung und Betreuung von Briefkastenfirmen spezialisiert ist, stammen rund 6,8 Millionen vertrauliche Dokumente. Dazu kommen weitere rund sechs Millionen Dokumente von Firmenbüchern aus 19 Offshore-Destinationen und noch einmal rund 600.000 weitere Dokumente einer weiteren Offshore-Dienstleistungsfirma aus Singapur – also insgesamt 13,4 Millionen Dokumente. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bawag, Banken und die Börse

Posted by hkarner - 2. November 2017

Auf englisch würde man sagen: a lunatic! (hfk)
Von Holger Blisse, Wiener Zeitung, 2.11.2017

Ein Blick in aktuelle Entwicklungen im Volksbankensektor. Folgt dem Beispiel des Börsengangs der Bawag eine Volksbank-AG?

Holger Blisse ist Wirtschafts- und Sozialwissenschafter und unter anderem auf kreditwirtschaftliche, genossenschaftliche und sozialpolitische Themen spezialisiert.

Lange Zeit wurde spekuliert, ob in der Folge der Finanzmarktkrise nicht Bawag P.S.K. und Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) mitsamt den Volksbank-Filialen fusionieren sollten. Doch dies beruhte auf einem Irrtum. Die Volksbank-Filialen gehörten nicht zur ÖVAG, sondern waren Filialen von rechtlich selbständigen Banken, eben den rund 60 lokalen und regionalen genossenschaftlichen Volksbanken, die im Eigentum von rund einer halben Million Mitgliedern standen. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die Tatsache personeller Verflechtungen, indem ein ehemaliges Bawag-Vorstandsmitglied an die Spitze der ÖVAG trat. Im Verlauf übernahm die Bawag das Bauspar- und Wohnbaubankgeschäft von den Volksbanken. Den Rest des Beitrags lesen »

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Geldpolitik: Ein neuer Steuermann bei tückisch ruhiger See

Posted by hkarner - 2. November 2017

Jerome Powell dürfte als Trumps Wahl für den Fed-Chefposten die Zinspolitik von Janet Yellen fortsetzen, aber die Zügel für Banken leicht lockern. Das wirtschaftliche Umfeld ist dafür viel heikler und unsicherer, als es erscheint.

Wien/Washington. Donald Trump macht aus allem eine Show. Aber am Ende des inszenierten Schaulaufens um die neue Spitze der Notenbank Fed traf der US-Präsident offenbar eine erstaunlich ausgewogene, unspektakuläre Entscheidung: Jerome Powell wäre ein Pragmatiker, Zentrist, Kompromisskandidat – und vor allem ein Garant dafür, dass die wichtigste Zentralbank der Welt ihre Politik der behutsamen Zinserhöhungen und des vorsichtigen Ausstiegs aus den Anleihekäufen fortsetzt. Der Favorit galt am Donnerstag schon als fix gesetzt; offiziell verkündet hat Trump seine Entscheidung erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe. Der Senat muss Trumps Wahl noch absegnen; das Mandat der aktuellen Fed-Chefin Janet Yellen läuft Anfang Februar aus.

Überspitzt lässt sich sagen: Der größte Unterschied zu ihrem erwarteten Nachfolger wäre, dass er nicht Janet Yellen heißt. Seit 2012 gehört Powell dem Direktorium der Fed an; keine einzige Entscheidung hat er seitdem nicht mitgetragen oder auch nur öffentlich infrage gestellt. Dennoch wollte Trump einen Akzent setzen (worauf die meisten früheren Herren im Weißen Haus verzichteten: Seit 1979 wurde noch jedem Fed-Chef eine zweite Amtszeit gewährt). Den Rest des Beitrags lesen »

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Telekom-Konzern Orange steigt ins Online-Banking ein

Posted by hkarner - 1. November 2017

„Wir wollen binnen zehn Jahren zwei Millionen Kunden gewinnen, das entspricht 25 Prozent des Markts im Online-Banking“, sagte Orange-Bank-Chef Andre Coisne.

Der französische Telekom-Konzern Orange steigt ins Online-Banking ein und will dort langfristig die Nummer 1 auf seinem Heimatmarkt werden. „Wir wollen binnen zehn Jahren zwei Millionen Kunden gewinnen, das entspricht 25 Prozent des Markts im Online-Banking“, sagte Andre Coisne, Chef der neuen Orange Bank, der Nachrichtenagentur Reuters. „Aber ich hoffe, dass wir da nicht stehen bleiben, sondern einige Jahre später Marktführer sind.“ Orange verspricht sich allein schon dadurch Vorteile, dass immer mehr Menschen Bankgeschäfte über das Smartphone abwickeln – und da hat der Telekom-Konzern einen Fuß in der Tür.

Orange will seine Online-Bank an diesem Donnerstag an den Start bringen. Der Konzern dringt in den Bereich auch deshalb vor, weil er auf der Suche nach neuen Umsatz-Feldern ist und im Telekom-Sektor ein scharfer Preiskampf tobt. Da bietet sich das Online-Banking mit seinen kräftigen Wachstumsraten an. So sagt die Beraterfirma Ernst & Young voraus, dass sich binnen zehn Jahren die Zahl der Menschen, die in Frankreich ein Konto online eröffnen werden, auf 17 Millionen versechsfachen wird.

21 Millionen Mobilfunk-Kunden

Orange dringt dabei in Neuland vor, denn es ist der erste Versuch eines Telekom-Konzerns in einer großen Volkswirtschaft, eine eigenständige Bank zu etablieren. Mit dessen Führung haben sie allerdings mit Andre Coisne einen Manager betraut, der in Frankreich schon die Online-Ableger für die Institute ING und Credit Agricole an den Start gebracht hat. Die Orange Bank wird aber zunächst klein anfangen: Coisne zufolge haben 25.000 Kunden des Telekom-Konzerns im Vorfeld Interesse an der Online-Bank geäußert. Insgesamt hat Orange 21 Millionen Mobilfunk-Kunden.

Auch sich abzeichnende Änderungen in der EU spielen der Orange Bank in die Hände. Denn ab 2018 will die Gemeinschaft Banken dazu drängen, Kundendaten auch anderen Unternehmen zur Verfügung zu stellen, sofern die Kunden dies erlauben. Das könnte Firmen wie Orange helfen, mögliche neue Kunden zu identifizieren und ihnen bessere Konditionen als bei ihren bisherigen Banken anzubieten.

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