Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Banken’

EZB greift Banken mit Langfrist-Geldspritzen unter die Arme

Posted by hkarner - 7. Juni 2019

6. Juni 2019, 14:52, derstandard.at

Die Zinswende wird verschoben, die Kreditvergabe soll beflügelt werden

Vilnius – Die Europäische Zentralbank (EZB) verschiebt angesichts der zahlreichen konjunkturellen Fragezeichen die Zinswende bis weit in das nächste Jahr. Die Währungshüter um EZB-Präsident Mario Draghi stellten am Donnerstag nach ihrer Zinssitzung in Vilnius in Aussicht, ihre Leitzinsen noch bis mindestens zum Ende des ersten Halbjahrs 2020 nicht antasten zu wollen. Bislang galt dies nur bis zum Ende des laufenden Jahres. Dies ist nach März bereits das zweite Mal, dass die Euro-Notenbank ihren Zinsausblick zeitlich nach hinten verschiebt. Ursprünglich hatte sie nur bis zum Ende dieses Sommers in Aussicht gestellt, an ihren Zinsen nicht zu rütteln. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

Langfrist-Geldspritzen

Die EZB will den Banken auch mit eher großzügigen Zinskonditionen für die neuen Langfristkredite unter die Arme greifen. Bei den zweijährigen Darlehen, die in der Fachwelt „TLTRO III“ genannt werden, winkt den Banken eine Prämie, wenn sie bei der Kreditvergabe nachweislich bestimmte Ziele erfüllen, wie die EZB am Donnerstag mitteilte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Plunging Yields Expose Sorry State of European Banks

Posted by hkarner - 4. Juni 2019

Date: 03-06-2019
Source: The Wall Street Journal

After a broad selloff last week, European bank stocks have given up their gains for the year, with valuations of some major lenders at multiyear lows

The global downdraft in bond yields and rising trade tensions are falling squarely on the shoulders of European banks.

After a broad selloff last week, European bank stocks fell again on Monday, with the valuations of some at multiyear lows. The Euro Stoxx Banks index is down 1.7% in the year to date, compared with an 8% rise in the S&P 500 banks index of U.S. lenders. Shares in Deutsche Bank AG touched an all-time low Monday of €5.85.

It is a sharp reversal from a little over a month ago, when the European bank index had been up as much as 19% for the year.

Driving shares lower: European banks have been buffeted by the recent plunge in Europe’s already low interest rates. German 10-year government bond yields hit a record low of negative 0.21% on Friday. Low rates crimp banks’ net-interest margins, the difference between what banks pay for funding and what they make from loans. The low yields are being driven by worries about the strength of the global economy, making safe assets more attractive.

Investors said they expect the pain for banks to continue until interest rates eventually rise. But many economists don’t expect the European Central Bank to move benchmark rates for years.

“I can’t see a reason to invest in European banks at the moment. They are being hit from all sides,” said Chris Garsten, a European equities fund manager at U.K.-based Waverton Investment Management.

Among the worst performers is French bank Société Générale SA, whose shares are down nearly 20% so far this year and trade for less than a third of their book value, the lowest since 2012 during the throes of Europe’s sovereign-debt crisis.

The ECB last week in its financial stability report slashed forecasts for banks’ return on equity, a key profit measure, indicating more trouble may lay ahead for lenders.

“Profitability continues to fall short of the returns required by investors for the majority of euro area banks,” it said.

President Trump’s announcement on Thursday of possible tariffs on Mexico hit the shares of Banco Bilbao Vizcaya Argentaria SA and Banco Santander SA, two of the region’s largest banks. Both rely on their Mexican operations to offset their slower-growing European businesses.

The headquarters of Spanish bank BBVA, whose shares were hurt by President Trump’s tariff threat to Mexico, in Madrid.

U.S. bank shares also fell in May because of concerns about the effect of dropping Treasury yields on their lending margins. But American banks have been supported by a relatively healthy economy and cleaner balance sheets.

In a sign of the differing fortunes between European and U.S. banks, the eurozone’s eight largest banks, including France’s BNP Paribas SA and Dutch bank ING Groep NV, have a smaller combined market value than JPMorgan Chase & Co., despite the Europeans having triple the assets.

Filippo Alloatti, a senior credit analyst at Hermes Investment Management, said European banks have little choice but to cut costs, but that “it’s a politically sensitive topic. Unions and politicians don’t want to see banks closing branches and reducing their footprint.” Den Rest des Beitrags lesen »

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Horrorfilm mit Überlänge: Deutsche-Bank-Aktionäre proben Aufstand

Posted by hkarner - 24. Mai 2019

23. Mai 2019, 18:19 derstandard.at

Der Aktienkurs erreichte einen neuen Tiefstand. Der österreichische Aufsichtsratschef Achleitner bekommt den Ärger besonders zu spüren

Die Aktie im freien Fall, beim Gewinn meilenweit hinter die Konkurrenz zurückgefallen und im öffentlichen Ansehen auch ganz tief unten: Die Aktionäre der Deutschen Bank haben auf der Hauptversammlung in Frankfurt kaum ein gutes Haar an der Strategie des größten deutschen Geldhauses gelassen. Schwer unter Druck geraten ist der österreichische Langzeit-Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Die Aktionäre machten ihrem Ärger Luft. Andreas Thomae von der den Sparkassen gehörenden Fondsgesellschaft Deka sprach von einem „Horrorfilm mit Überlänge“. Auch Alexandra Annecke von Union Investment äußerte Unmut: „Es ist traurig und schockierend, was aus der Deutschen Bank geworden ist. Das einstige Vorzeigeinstitut ist nur noch ein Koloss auf tönernen Füßen.“ Die im Dax notierte Aktie musste am Donnerstag einen neuen Tiefschlag verkraften. Während der seit einem Jahr amtierende Vorstandschef Christian Sewing und Achleitner bei den Anteilseignern um Vertrauen warben, fiel die Aktie wie ein Stein zeitweise um bis zu vier Prozent auf ein Rekordtief von 6,35 Euro, bevor sie sich etwas erholte. Die gesamte Deutsche Bank ist an der Börse inzwischen weniger als 14 Milliarden Euro wert und damit ungefähr gleich viel wie die deutlich kleinere Erste Group.

Unrunder Geburtstag

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Heta: 300 Mio. mehr

Posted by hkarner - 24. Mai 2019

Laut aktualisiertem Abbauplan soll die Abwicklung der Skandalbank 10,8 Mrd. Euro bringen.

Wien. Die Bad Bank der Hypo Alpe Adria, Heta, wird aus der Abwicklung der früheren Kärntner Skandalbank voraussichtlich 10,83 Mrd. Euro erlösen statt wie zuletzt erwartet 10,5 Mrd. Euro. Das geht aus dem am Donnerstag vom Aufsichtsrat genehmigten aktualisierten Abbauplan hervor. Am Anfang des Abbaus war die Heta lediglich von einem Erlös von 7,68 Mrd. Euro ausgegangen.

Laut aktuellem Abbauplan werden die Einnahmen der Heta letztlich knapp 87 Prozent der Heta-Schulden entsprechen. Noch vor einem Jahr – im Abbauplan 2018 – war eine Erfüllungsquote von 81,31 Prozent angenommen worden. Die FMA hat zuletzt im März der Heta vorgeschrieben, den Gläubigern gut 85 Prozent (85,54 Prozent) ihrer Forderungen zurückzuzahlen.

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Grilling Frankfurters: German banks

Posted by hkarner - 23. Mai 2019

Date: 22-05-2019
Source: The Economist

What now? Last month merger talks collapsed.

Now shareholders in Germany’s two largest listed lenders—both chronically short of profits—will want answers at their annual meetings.

At Commerzbank (which is 15% state-owned) more takeover negotiations may be coming, although the board is unlikely to say so today.

Italy’s UniCredit, which already owns Munich-based HVB, is reportedly interested; ditto ING, a Dutch bank with a thriving German digital business.

Tomorrow Deutsche Bank’s chairman, Paul Achleitner, faces the music. Deutsche’s once-swaggering investment bank is struggling, and may be in for more cuts. The bank is still integrating its two retail brands. Den Rest des Beitrags lesen »

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Filialnetz der heimischen Banken schrumpft

Posted by hkarner - 22. Mai 2019

Österreichs Banken-Filialnetz schrumpft laut einer AT-Kearney-Studie jährlich um zwei bis drei Prozent. Dafür steigen die Erträge pro Kunde.

Trotz steigender Erträge reduzieren Banken in Österreich die Zahl ihrer Kundenfilialen immer weiter. So schrumpft laut einer Studie des Beratungsunternehmens AT Kearney das heimische Filialnetz um zwei bis drei Prozent pro Jahr und auch die Mitarbeiterzahl geht zurück, während die Erträge in den vergangenen vier Jahren pro Kunde um 7,2 Prozent gestiegen sind.

Im Vergleich mit den beiden Nachbarländern Deutschland (Ertragsminus von 1,3 Prozent) und der Schweiz (Ertragsplus von 0,4 Prozent) stehe Österreich in Bezug auf die Ertragssituation damit recht solide da. Positiv wird von den Beratern vor allem die Bawag hervorgehoben: „Sie reihte sich unter die 14 Institute, die ihre Kostenstruktur verbessern und gleichzeitig ihr Aufwand-Ertrags-Verhältnis unter 55 Prozent drücken konnte“, heißt es in der Studie. AT Kearney hat Daten von 92 Privatkundenbanken in 22 Ländern untersucht.

In den vergangenen zehn Jahren sei der Ertrag pro Kunde im gesamteuropäischen Branchenschnitt allerdings um deutliche elf Prozent gesunken. Dieser Trend dürfte sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Für die nächsten fünf Jahre rechnen die Berater mit einem Umsatzrückgang im Privatkundengeschäft um 2,3 Mrd. Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

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Beneath the dull surface, Europe’s stockmarket is a place of extremes

Posted by hkarner - 18. Mai 2019

Date: 17-05-2019
Source: The Economist: Buttonwood

The gap between value and quality stocks has widened into a chasm

It would be hard to tell a story about America’s stockmarket without mention of at least one company that listed this century—Google or Facebook, say. Europe is rather different. Its bourses are heavy with giants from the age of industry but light on the digital champions of tomorrow. It is telling, perhaps, that its character can be captured in the contrasting fortunes of two companies, Nestlé and Daimler, with roots not even in the 20th century, but in the 19th.

Nestlé began in 1867 when Henri Nestlé, a German pharmacist, developed a powdered milk for babies. The firm, based in Switzerland, is now the world’s largest food company. It owns a broad stable of well-known brands, including Nescafé and KitKat. Its coffee, cereals and stock cubes are sold everywhere, from air-conditioned supermarkets in rich countries to sun-scorched stalls in poor ones. Daimler was founded a bit later, in 1890. Its Mercedes-Benz brand of saloon cars and suvs is favoured by the rich world’s professionals and the developing world’s politicians. Den Rest des Beitrags lesen »

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UniCredit treibt Planungen für Commerzbank-Übernahme voran

Posted by hkarner - 15. Mai 2019

14. Mai 2019, 15:45 derstandard.at

Nach dem Scheitern der Übernahme durch die Deutsche Bank, steht die Commerzbank nun im Visier der italienischen UniCredit

Frankfurt/Mailand – Die italienische Großbank und Bank-Austria-Mutter UniCredit treibt ihre Planungen für eine mögliche Übernahme der deutschen Commerzbank Insidern zufolge voran. UniCredit habe die Investmentbanken Lazard und JP Morgan als Berater für ein mögliches Übernahmeoffert engagiert, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag. Der Mailänder Finanzkonzern, der 2005 bereits die Münchener HypoVereinbank (HVB) schluckte, ist schon seit längerem an einem Ausbau seines Deutschland-Geschäfts interessiert. Ein Zusammenschluss mit der Commerzbank würde zu dem Ziel von UniCredit-Chef Jean Pierre Mustier passen, die Abhängigkeit vom italienischen Heimatmarkt weiter reduzieren.

Staat redet mit

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Talent in wholesale banking: Building a sustainable competitive advantage

Posted by hkarner - 14. Mai 2019

People with the right skills and talents are the greatest differentiator for banks. They are also the scarcest resource.

The heart of wholesale banking, and the prime differentiator among firms, is talent. A small subset of talent creates the majority of value in the industry, making it critical to identify, attract, develop, and retain the right people. This task has become more challenging, however, as financial services has lost some of its allure as a destination for many top new graduates.

Here is the challenge: banks must envision the future value chain for products, customers, and technologies in their sector and then pinpoint what talent they will need to bring this value chain to life. They must assess what sorts of talent their business lines need, recruit and identify the individuals best suited for those roles, align talent to the value those functions produce for the organization and maximize their productivity, and broaden their organizations’ reach to create more diverse and inclusive teams of talent.

Best-practice talent management can deliver highly cost-effective incremental value. At capital-markets firms, for instance, full electronification combined with the astute talent management required to attract and retain the talent that remains could shrink the front office by 20 to 30 percent in the long term, while increasing the productivity, value, and rewards to the remaining team. For the largest capital markets and investment-banking firms, this combination of a smaller, more highly rewarded team could cut compensation costs by about 10 to 20 percent, realizing savings of $300 million to $600 million annually off of the average $9 billion in capital markets and investment-banking costs (3 to 7 percent). Den Rest des Beitrags lesen »

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What bankers need to know about the mobile generation

Posted by hkarner - 6. Mai 2019

Date: 02-05-2019
Source: The Economist

Younger customers have high expectations for speedy, convenient service

If you turn 18 this year, you are younger than Amazon and Google. You turned three with Facebook’s arrival, four with YouTube, five with Spotify, six with the iPhone and eight with WhatsApp. If you are at the upper end of the 18-30 age range considered in this special report, you will remember a time before mobile internet, but not a time before mobile phones. If you are anywhere in that range, you use your mobile to read, chat and play, stream music and videos, hail taxis, order food, and search for dates and jobs.

You use mobile phones to manage your money, too. Research last year by Raddon, a consultancy, found that 85% of American millennials (those born between 1981 and 1996) used mobile banking, and predicted that the share would be higher still for Gen z (born after 1996). The main reason people choose a bank is convenience, the consultancy says. For older people that means a nearby branch; for younger ones it means an excellent app. Den Rest des Beitrags lesen »

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