Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Banken’

Dancefloor-Star wird neuer Chef von Goldman

Posted by hkarner - 17. Juli 2018

16. Juli 2018, 17:46, derstandard.at

Der neue Goldman-Sachs-Chef David Solomon macht nicht nur als Banker, sondern auch als DJ Furore

New York – Don’t Stop von DJ D-Sol, ein Dance-Remake des gleichnamigen Songs von Fleetwood Mac aus dem Jahr 1977, findet dieser Tage besondere Beachtung. Mit 1,2 Millionen Aufrufen auf Spotify ist der Song zwar noch kein echter Chartstürmer, doch Interpret D-Sol macht auch anderweitig von sich reden. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich David Solomon. Und der steht kurz vor dem Aufstieg in den Wall-Street-Olymp.

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Der Hit „Don’t Stop“ von DJ D-Sol aka David Solomon.

Schon seit Monaten wird Solomon als heißestes Eisen für die Nachfolge von Lloyd Blankfein an der Spitze von Goldman Sachs gehandelt. Nun dürfte es so weit sein, wie die New York Times berichtet. Goldman Sachs ist so etwas wie die Speerspitze des Kapitalismus, steht für Profitmaximierung und politische Einflussnahme, Kritiker geißeln das Bankhaus regelmäßig als Inbegriff der Gier. US-Präsident Donald Trump bekleidete schon einige Goldmänner mit wichtigen Ämtern, darunter Steven Mnuchin als Finanzminister und Gary Cohn als Wirtschaftsberater, Letzterer ist schon Geschichte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Italiener als neuer EZB-Top-Bankenkontrolleur?

Posted by hkarner - 17. Juli 2018

Die Suche nach einem neuen obersten Bankenkontrolleur für die Euro-Zone geht in die heiße Phase.

Der Chef der EU-Bankenaufsicht, Andrea Enria, hat gute Chancen auf neue Top-Position

Die EZB veröffentlichte am Montag eine Stellenausschreibung für die Top-Position in der Finanzaufsicht – mit einer Bewerbungsfrist bis zum 24. August. Denn die Französin Daniele Nouy scheidet Ende Dezember nach fünf Jahren aus dem Amt. Zwar hat noch niemand öffentlich seinen Hut in den Ring geworfen. Doch Insidern zufolge gibt es Interesse aus Italien. Es wartet keine leichte Aufgabe. Denn die Geldhäuser im Euro-Raum schleppten Ende 2017 als Spätfolge der Finanzkrise immer noch faule Kredite im Volumen von 721 Milliarden Euro mit sich herum. Zudem hinken viele Banken in puncto Gewinnstärke angelsächsischen Rivalen weit hinterher.

Die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt seit Herbst 2014 die größten Unternehmen in der Finanzbranche – darunter hierzulande die Deutsche Bank und die Commerzbank. Bei kleineren Häusern haben nach wie vor die nationalen Behörden den Hut auf.

Für die Nouy-Nachfolge kursieren in Medienberichten bereits Namen. Dazu zählen der Chef der EU-Bankenaufsicht, Andrea Enria, EZB-Bankenwächter Ignazio Angeloni, die Vize-Notenbankchefin von Irland, Sharon Donnery, und der ehemalige Bankenaufseher bei der niederländischen Zentralbank, Jan Sijbrand. Drei mit der Situation vertraute Personen sagten Reuters, sie gingen davon aus, dass sich der Italiener Enria bewerben werde. Eine Stellungnahme war von ihm nicht zu erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Bankenreport Deutschland 2030“ – von Oliver Wyman – ein Gespenst geht um in Deutschlands Bankenwelt

Posted by hkarner - 6. Juli 2018

Dank an E.F.
Fast alles richtig und realistisch. Bis auf das Wyman-Szenario der 300 Banken (statt 1600). Weil auch die kapieren nicht die Chance für die Kleinen (=Genossenschaftsbanken, aber auch die vielen neuen Fintechs, die entstehen werden, bis sie sich halt dann viel später konsolidieren). hfk

Ralf Koelbach

Ralf Koelbach, Vorstand Westerwald Bank eG Volks- und Raiffeisenbank. CTO / Member of the Board of Managing Directors

Vor einigen Monaten erschien der „Bankenreport 2030“ von Oliver Wyman:

http://www.oliverwyman.de/our-expertise/insights/2018/feb/Bankenreport-Deutschland-2030.html

Der Untertitel „Noch da! Wie man zu den 150 deutschen Banken gehört“, zeigt die Ergebnisse der Analyse sehr plastisch auf und deutet massiven Handlungsbedarf für die Banken an.

Normalerweise bin ich kein Freund derartiger „lauter“ Über- oder Unterschriften in Ausarbeitungen mit Anspruch.

Jedoch bewegt diese Studie die Branche und sie verdient, das sei schon jetzt gesagt, genaues Studium.

Aber der Reihe nach.

Im Management Summary vorneweg wird die Botschaft und Essenz der Ausarbeitung auf den Punkt gebracht: Den Rest des Beitrags lesen »

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Liechtensteinische Landesbank übernahm Semper Constantia Privatbank

Posted by hkarner - 5. Juli 2018

4. Juli 2018, 18:50 derstandard.at

Kaufpreis betrug rund 185 Mio. Euro – Ex-Hauptaktionäre zu 6 Prozent an der LLB beteiligt

Wien/Vaduz – Die Semper Constantia Privatbank AG gehört nun zur Gänze der Liechtensteinischen Landesbank AG (LLB). Die Komplettübernahme, die rund 185 Mio. Euro kostete, sei per heute, Mittwoch, abgeschlossen worden, teilte die LLB in einer Aussendung mit. Der Kaufvertrag war kurz vor Weihnachten unterzeichnet worden. Die Akquisition der Semper Constantia ermögliche es, Österreich als „dritten wichtigen Heimmarkt“ – neben Liechtenstein und der Schweiz – zu etablieren und das „Leistungsangebot in Österreich signifikant auszubauen“.

Die Übernahme eröffne der LLB-Gruppe auch den Eintritt in den österreichischen Markt für Fondsdienstleistungen. Mehr als 18 Milliarden Euro Mit der am 3. April abgeschlossenen Übernahme der LB (Swiss) Investment AG in Zürich sicherte sich die LLB bereits den Eintritt in den Schweizer Fondsmarkt. Nun baut die Gruppe laut Eigenangaben auch ihr Fondsgeschäft in Österreich stark aus. „Die beiden Akquisitionen stellen für uns einen Quantensprung in der Umsetzung unserer Strategie ‚StepUp2020‘ dar“, meint CEO Roland Matt. Den Rest des Beitrags lesen »

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How To Deal With Failed Banks

Posted by hkarner - 4. Juli 2018

By Deniz Igan, IMF Blog

July 3, 2018

Reforms since the global financial crisis have made bail-ins a credible option and bail-outs less likely 

During the global financial crisis, policymakers faced a steep trade-off in handling bank failures. Using public funds to rescue failing banks (bail-outs) could weaken market discipline and lead to excessive risk taking—the moral hazard effect.

Letting private investors absorb the losses (bail-ins) could destabilize the financial sector and the economy as a whole—the spillover effect. In most cases, banks were bailed out.

This created public resentment and prompted policymakers to introduce measures to shift the burden of bank resolution away from taxpayers to private investors.

Resolving a failing bank should rely on bail-ins: private stakeholders should bear the losses. Den Rest des Beitrags lesen »

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Löger will mehr Einfluss bei Bankenaufsicht

Posted by hkarner - 29. Juni 2018

28. Juni 2018, 11:47derstandard.at

„Presse“: FMA als weisungsfreie Institution mit Pflichten bei Regulierung und Aufsicht einzurichten war ein „systemischer Fehler“

Wien – Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) will mehr Einfluss auf die Bankenaufsicht. Es sei aus seiner Sicht „zu wenig, sich nur zu überlegen, ob die Bankenaufsicht in der FMA oder in der Nationalbank zusammengelegt werden soll …. Das Ministerium muss ein Mindestmaß an Einfluss haben, um die Unternehmen von der vielen Regulatorik zu ‚destrangulieren'“, sagte der Minister im Gespräch mit der „Presse“. Eine Aufsicht habe die Vorgaben dann vernünftig zu exekutieren. Bei der Schaffung der FMA vor 15 Jahren habe man „einen systemischen Fehler gemacht und sowohl einen Großteil der Regulierung als auch die Aufsicht selbst an eine weisungsfreie Behörde delegiert ….

Damit war das Ministerium nicht mehr gefordert, denn immer stand die FMA in der Verantwortung“, so Löger. Nun sei es „meine Aufgabe, eine neue Struktur zu konzipieren und die Aufsicht neu zu organisieren. Wohlgemerkt, ich rede jetzt nicht über die Geldpolitik, die die OeNB unabhängig wahrzunehmen hat“. Die vier Szenarien, die eine Arbeitsgruppe zur Neugestaltung der Aufsicht ausgearbeitet hat, „reichen nicht ganz aus“, so der Minister. Ihn stört, dass die Finanzmarktaufsicht exekutive und regulatorische Aufgaben, die teilweise hochpolitisch seien, übernimmt. „Die Polizei schreibt auch nicht die Gesetze, die sie dann vollzieht. Daher werden wir für eine klare Trennung dieser Verantwortungsebenen sorgen“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Banks Are Playing Chicken With Brexit

Posted by hkarner - 28. Juni 2018

Date: 27-06-2018
Source: The Wall Street Journal

Banks are running out of time to prepare for a sudden break in relations between the U.K. and Europe

There is a serious game of chicken going on in European finance and each side just told the other they need to blink.

The face-off is between banks and European authorities over how far banks should prepare for Brexit. It is a classic moral-hazard problem: Banks seem to be hoping that politicians will be forced to give them a pass because finance is too important to suffer major disruption.

But the European Banking Authority, which writes the rules, and the European Central Bank’s regulatory arm, which enforces them, both warned banks this week that time was running out.

Britain’s exit from the European Union at the end of March 2019 will bring an end to agreements that allow banks to operate seamlessly between the U.K. and continental Europe. To continue operations, banks need a replacement trade deal or other legal settlement. And while a deal could still be struck in time, the chances of a hard split are mounting.

That would mean major disruption for the banking and securities trading industry. Loans, derivatives contracts and even banks’ own bonds and capital securities could suddenly face higher capital charges or be deemed ineligible.

London is Europe’s financial center, so lots of business would be hit. British, U.S. and European banks have $1.7 trillion of euro-denominated loans outstanding from U.K.-based arms, according to the Bank for International Settlements, much of which may have to be moved to an EU-licensed bank. Then there is about €750 billion ($878 billion) of loans in the other direction, according to the EBA. Den Rest des Beitrags lesen »

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Estimating Cyber Risk for the Financial Sector

Posted by hkarner - 23. Juni 2018

June 22, 2018

Average annual losses to financial institutions from cyber-attacks could reach a few hundred billion dollars a year 

Cyber risk has emerged as a significant threat to the financial system. An IMF staff modeling exercise estimates that average annual losses to financial institutions from cyber-attacks could reach a few hundred billion dollars a year, eroding bank profits and potentially threatening financial stability.

Recent cases show that the threat is real. Successful attacks have already resulted in data breaches in which thieves gained access to confidential information, and fraud, such as the theft of $500 million from the Coincheck cryptocurrency exchange. And there is the threat that a targeted institution could be left unable to operate.

Not surprisingly, surveys consistently show that risk managers and other executives at financial institutions worry most about cyber-attacks, as in the graphic below. Den Rest des Beitrags lesen »

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Italy’s Quadruple Threat to Europe

Posted by hkarner - 20. Juni 2018

Michael J. Boskin is Professor of Economics at Stanford University and Senior Fellow at the Hoover Institution. He was Chairman of George H. W. Bush’s Council of Economic Advisers from 1989 to 1993, and headed the so-called Boskin Commission, a congressional advisory body that highlighted errors in official US inflation estimates.

Italy’s new Five Star Movement/League government has been assuring financial markets that its intentions with respect to the euro and EU fiscal rules are pure. But soothing words will not change the fact that Italy is beset by political and economic crises that could plunge it – and Europe – into the abyss.

STANFORD – Italy’s new Minister of Economy and Finance, Giovanni Tria, has sought to reassure financial markets that the new Five Star Movement/League coalition government will neither abandon the euro nor blow up the budget deficit in violation of EU fiscal rules. But Europe is not out of the woods. Italy’s populist, Euroskeptic government has further heightened the medium-term risks posed by the country’s banking sector, public debt, labor and migration policies, and growth model.

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Volksbanken sagen Kooperation mit der Post ab

Posted by hkarner - 19. Juni 2018

Anscheinend gibt es bei der Intelligenz in Österreich ein West-Ost Gefälle! (hfk)

19. Juni 2018, 18:11

Projekt scheiterte an internem Widerstand

Wien – Die Volksbanken haben am Dienstag die angedachte Kooperation mit der Post abgesagt. Die Post sucht einen Kooperationspartner, da die Zusammenarbeit mit der Bawag Ende 2019 ausläuft. In der Aufsichtsratssitzung der Volksbanken am Dienstag fiel kein Beschluss für eine Kooperation. Das Thema wurde von der Tagesordnung der Sitzung genommen und wird nicht weiterverfolgt. Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung wurde das Thema intensiv und vor allem zwischen der Volksbank Wien und Volksbanken in westlichen Bundesländern kontroversiell diskutiert.

Schlussendlich kamen die Volksbanken gemeinsam zum Schluss, dass die Partnerschaft mit der Post nur funktionieren würde, wenn alle dahinterstünden. Und das ist nicht der Fall. Mitbegründet wird die negative Entscheidung laut Insidern auch damit, dass die Volksbanken nach ihren vielen Fusionen zuletzt noch Prozesse konsolidieren müssen. Auch deswegen sei es für eine Partnerschaft zu früh. Befürworter sahen Wachstums- und Synergiepotenziale.

Einspruch aus dem Westen

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