Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Banken’

Warum Europa bei Start-ups aus Finanzbranche den Anschluss verliert

Posted by hkarner - 27. Februar 2017

Alexander Hahn, derstandard.at

26. Februar 2017, 11:00

Am Alten Kontinent wird der Ruf nach einem Aktionsplan der EU-Kommission für junge Finanzdienstleister, auch Fintechs genannt, laut

Wien – Beim Thema Fintechs ist China zum weltweiten Hotspot geworden. Im Vorjahr hat das Reich der Mitte nicht nur in den ersten drei Quartalen die Vereinigten Staaten als Nummer eins bei den Finanzierungen dieser aufstrebenden, jungen Finanzdienstleister überholt, wie aus einer aktuellen Erhebung der Citigroup hervorgeht, vielmehr hat der chinesische Drache mehr als die Hälfte der weltweiten Investitionen in Fintechs von rund 18 Milliarden Dollar auf sich konzentriert. Das entspricht mehr als einer Verdoppelung im Reich der Mitte verglichen mit den ersten neun Monaten des Jahres zuvor.

Aus Sicht der Studienautoren ist das keine große Überraschung, bietet doch das riesige Land günstige Rahmenbedingungen für rasantes Wachstum in diesem Bereich: Einerseits wächst der Wohlstand, sodass laut der Studie im Jahr 2020 bereits 54 Prozent der Chinesen in der oberen Mittelschicht angekommen sein sollen, was die Citigroup mit einem jährlichen Haushaltseinkommen zwischen 16.000 und 34.000 Dollar definiert. Zudem hat das Land eine hohe Durchdringung mit mobilen Internetgeräten, auf die viele Fintech-Lösungen setzen. Im Jahr 2015 waren bereits neun von zehn Chinesen mit einem mobilen Zugang zum Netz ausgestattet.

Neue Technologien

Fintechs setzten auf neue Technologien wie Smartphones, um neue Finanzdienstleistungen anzubieten oder an die Kundenbedürfnisse anzupassen. Die Angebotspalette reicht von Zahlungsverkehr über Finanzierung wie Crowdfunding bis zu Kreditvermittlungsplattformen für Privatpersonen. Weit abgeschlagen bei den Fintech-Finanzierungen hinter China und den USA befindet sich Europa, auf das nur rund ein Zehntel der globalen Investitionen entfallen ist. Als Ursachen führt die Citigroup einerseits die Knappheit an Venture Capital, das ist unternehmerisches Risikokapital, an. Dazu komme das Fehlen von großen Internetkonzernen wie Google, Facebook, Amazon oder auch Alibaba in China. Damit will sich Cora van Nieuwenhuizen nicht zufriedengeben. Sie ist Fintech-Beobachterin im Europäischen Parlament und hat Ende des Vormonats Alarm geschlagen. Die liberale niederländische Abgeordnete hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, Fintechs auch in Europa zum Durchbruch zu verhelfen und dazu Hindernisse für Start-ups und innovative Finanzprodukte im Banken- und Versicherungssektor auf dem Alten Kontinent abzubauen.

Aktionsplan der EU gefordert Den Rest des Beitrags lesen »

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EU-Kommission und EZB arbeiten an Rettung für Monte dei Paschi

Posted by hkarner - 23. Februar 2017

23. Februar 2017, 19:02 derstandard.at

 Marktgerücht über Hängepartie

Siena/Rom/Frankfurt – Die EU-Kommission, die EZB-Bankenaufsicht und Italiens Regierung arbeiten an einem Rettungsplan für das angeschlagene Geldhaus Monte dei Paschi di Siena. Dies sagten Sprecher der zwei europäischen Behörden am Donnerstag, nachdem zuvor Berichte aufgekommen waren, das Vorhaben stecke in einer Sackgasse. Die Krisenbank, die 2016 einen Milliardenverlust schrieb, muss dringend ihre Kapitaldecke stärken. Weil es ihr nicht gelang, genügend Kapital bei privaten Investoren einzusammeln, hatte sie beim italienischen Staat um eine Geldspritze nachgesucht. Den Rest des Beitrags lesen »

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In search of a European solution for banks’ non-performing loans

Posted by hkarner - 22. Februar 2017

It is no surprise to me that this guy is Italian! (hfk)

Marco Onado

Professor at Bocconi University, Milan and former Commissioner of the Italian public authority responsible for regulating the Italian securities market (CONSOB).

21 February 2017, voxeu

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Chart of the Week: Access to Banking Services

Posted by hkarner - 20. Februar 2017

Posted on by iMFdirect

By iMFdirect

Did you know that while many people in advanced economies have multiple bank accounts, there are barely two bank accounts for every ten people in low-income economies? Access to financial services is essential to spread the fruits of economic growth to all, not just to the fortunate few. 

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Read more here about how necessary reforms can be tweaked or completed by measures to ensure a win-win for both the rich and the poor of low-income economies:

  • Blog by Christine Lagarde, IMF Managing Director
  • Staff note on macro-structural policies and inequality in low-income countries.

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Volksbank Wien verliert Vorstandsdirektor

Posted by hkarner - 17. Februar 2017

Wolfgang Schauer wurde von einer regionalen Volksbank (Kufstein) 2015 in den Vorstand der Volksbank Wien geholt, um die schauerVolksbanken und deren Kultur in der Zentrale zu vertreten. Er hat den Bereich „Markt“ und damit auch die Liaison zu den regionalen Volksbanken übernommen.

Nun ist er ausgeschieden. So attraktiv und zukunftssicher ist ihm der Job wohl erschienen.

Es spricht auch für die transparente Kommunikation der Volksbank Wien, dass es dazu keine Mitteilung an die Öfffentlichkeit gab. (hfk)

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Volksbanken haben gutes Moody’s-Rating zurück – Fit für Kapitalmarkt

Posted by hkarner - 17. Februar 2017

boerse-express, 17/2

Die alte ÖVAG musste 2012 vom Staat aufgefangen werden

(c)   

Nach der Zerschlagung der Volksbanken AG (ÖVAG) haben sich die Volksbanken wieder erfangen. Am Donnerstag bekam das neue Volksbanken-Zentralinstitut, die Volksbank Wien, das lang ersehnte Investmentgrade-Rating von der US-Agentur Moody’s zurück. Die Volksbank Wien wird mit Baa2 eingestuft – eine sichere Note, mit der sie bei moody-ratingsBedarf wieder Emissionen am Kapitalmarkt begeben kann.

Die alte ÖVAG musste 2012 vom Staat aufgefangen werden und wurde in der Folge von den Ratingagenturen abgestraft. Die ÖVAG-Anleihen wurden als spekulativ bzw. Ramsch tituliert. Moody’s stellte die Benotung ganz ein, Fitch beurteilte die Bonität immer schlechter, zuletzt Anfang 2015.

Zwischenzeitlich hat die neu formierte Volksbankengruppe ihren Fusionsplan abgearbeitet, Ende 2016 eine erste Tranche an Staatsgeld zurückgezahlt.

Laut Moody’s ist die Volksbank Wien kapitalmäßig jetzt deutlich besser ausgestattet. Die Kreditrisiken seien moderat, die Liquidität stark. Der Ausblick für alle Langzeitratings ist stabil.

„Alle wesentlichen Finanzkennzahlen konnten in den letzten zwei Jahren aus eigener Kraft verbessert werden und belegen, dass die Volksbanken Wien AG heute auf sehr soliden Beinen steht“, so Generaldirektor Gerald Fleischmann am Freitag.

Kritisch merkt die Ratingagentur an, dass sich die einzelnen Volksbanken schwertun, intern Kapital aufzustellen. Dies wegen der derzeit niedrigen Zinsen und der hohen Betriebskosten.

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The Coming Italian or French Phases of Europe’s Economic Crisis

Posted by hkarner - 16. Februar 2017

By on February 13, 2017  RGE EconoMonitorDAS 2

While the near term focus is political, the French and Italian election, any new government will face a series of problems that cannot be easily resolved, even if there is the will to tackle the political and economically difficult issues.

The Unthinkable…

Defenders argue that Italy and France are large modern nations, with enviable economic pedigree. Italy and France are amongst the largest economies in the world.

Gross domestic product (“GDP”) per capita in 2015 is estimated at around US$35,000 and US$43,000. They have large populations, well-educated and productive workforce, well developed infrastructure as well as considerable economic and social capital. Both countries are major agricultural and industrial powers, strong in advanced technical products, luxury goods, food processing, pharmaceuticals and fashion. Both are major exporters and significant tourist destinations. France even has a favourable demographic outlook, with a birth rate just above replacement level mainly among its immigrant population. They are simply too large to fail. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Schelm und die Parteifinanzen

Posted by hkarner - 15. Februar 2017

Das Wohnpaket der Regierung macht Experten ein wenig ratlos.

Im neuen Regierungsprogramm hat sich die Koalition unter anderem auch vorgenommen, institutionelle Anleger zu Investitionen in gemeinnützige Wohnbauträger zu animieren. Und seitdem sind Experten ein wenig ratlos.

Geschehen soll das nämlich dadurch, dass Anteile an solchen Wohnbauträgern nicht mehr nur (wie jetzt) zum ursprünglich einbezahlten Wert, sondern zu einer Art Marktpreis gehandelt werden können. Im Regierungspapier heißt es, dass der „künftige Verkaufspreis über dem Kaufpreis“ liegen können soll. Mit dem Zusatz „ohne dass es zu höheren Gewinnausschüttungen der Wohnbauträger kommen muss“. Die sind derzeit mit 3,5 Prozent des (niedrigen) einbezahlten Grundkapitals begrenzt.

Da könnte die Investorensuche schwierig werden: Ein solcher Investor würde nämlich ohne Aussicht auf eine vernünftige Rendite teure Anteile kaufen. Wieso sollte er das wollen? Eine Möglichkeit wäre, auch die Begrenzung der Gewinnausschüttungen zu kippen. Aber dann wären das keine gemeinnützigen Wohnbauträger mehr. Sondern ganz normale Immo-Firmen. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Financial Education of the Eurozone

Posted by hkarner - 15. Februar 2017

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Plan für EU-weite Bad Bank

Posted by hkarner - 14. Februar 2017

14. Februar 2017, 18:34 derstandard.at

Europas oberster Bankenregulierer drückt aufs Tempo, der EU drohe lange Stagnation, wenn sie das Problem der faulen Kredite auf die lange Bank schiebe

Brüssel/Rom – Europas oberster Bankenregulierer fürchtet, dass der EU eine lange wirtschaftliche Stagnation droht, wenn sie das Problem der faulen Kredite in den Bankbilanzen nicht schnell und entschlossen angeht. „In den 1990er-Jahren hat Japan mehr als 15 Jahre gebraucht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Darunter hat die gesamte Wirtschaft erheblich gelitten. Wenn wir im bisherigen Tempo weitermachen, dann werden wir sogar noch länger als Japan brauchen, um den Anpassungsprozess zu schaffen“, sagte der Chef der EU-Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA), Andrea Enria, im „Handelsblatt“.

EU-weite Bad Bank

Er fordert eine Art EU-weite Bad Bank, die den Banken die faulen Kredite abkauft und an private Investoren veräußert. Die von ihm favorisierte Lösung soll ohne gemeinsame Haftung der EU-Länder auskommen. „Die gesamte Struktur ist so geplant, dass jede Form der Vergemeinschaftung von Verlusten oder Risiken vermieden wird. Jede Form von Staatshilfe, die nötig sein sollte, würde auf nationaler Ebene stattfinden“, betonte Enria. Außerdem würde die Bad Bank gemäß den neuen Sanierungs- und Abwicklungsregeln für Banken arbeiten und den EU-Regeln für Staatshilfen gehorchen. Den Rest des Beitrags lesen »

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