Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Banken’

Erste-Chef Treichl zum Abschied selbstkritisch

Posted by hkarner - 2. Dezember 2019

Und: wer hat die faulen Kredite hereingenommen? Und lange nicht als solche deklariert. Als die EZB das Asset Quality Review machte: Welche der 129 Banken hatte den grössten Korrekturbedarf von allen bei den Non-Performing-Loans. und das um 37 % (in Worten: siebenunddreissig!!!!) Ja, die Bank des Feuerwehrmanns (T’schuldigung: des Brandsgiffters!) hfk
Wirtschaft

Seit 1997 hat der 67-jährige Andreas Treichl die Erste Group geführt, nun geht der Volkswirt in Pension – und gibt sich zum Abschied selbstkritisch. Als die Finanzkrise 2008 begann „hatten wir jede Menge fauler Kredite“, so Treichl im Interview mit dem „Standard“.

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Big Tech takes aim at the low-profit retail-banking industry

Posted by hkarner - 22. November 2019

Date: 21-11-2019
Source: The Economist

Silicon Valley giants are after your data, not your money

THE ANNUAL Web Summit in Lisbon each year is Woodstock for geeks. Over three days in November, 70,000 tech buffs and investors gather on grounds the size of a small town. Rock stars, like Wikipedia’s boss or Huawei’s chairman, parade on the main stage. Elsewhere people queue for 3D-printed jeans or watch startups pitch from a boxing ring. Money managers announce dazzling funding rounds. Panellists predict a cashless future while gazing into a huge crystal ball. A credit-card mogul dishes out company-coloured macaroons.

Yet the hype conceals rising nervousness among the fintech participants. After years of timidity Big Tech, with its billions of users and gigantic war chest, finally appears serious about crashing their party. “It’s the one group everyone is most scared about,” says Daniel Webber of FXC Intelligence, a data firm. Each of the so-called GAFA quartet is making moves. Amazon introduced a credit card for underbanked shoppers in June; Apple launched its own credit card in August. Facebook announced a new payments system on November 12th (its mooted cryptocurrency, Libra, however, has lost many of its backers and will face stiff regulatory scrutiny). The next day Google said it would start offering current (checking) accounts in America in 2020. Den Rest des Beitrags lesen »

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Next in Google’s Quest for Consumer Dominance: Banking

Posted by hkarner - 15. November 2019

Date: 14-11-2019
Source: The Wall Street Journal

Search giant plans to partner with banks to offer checking accounts

Google will soon offer checking accounts to consumers, becoming the latest Silicon Valley heavyweight to push into finance.

The project, code-named Cache, is expected to launch next year with accounts run by Citigroup Inc. and a credit union at Stanford University, a tiny lender in Google’s backyard.

Big tech companies see financial services as a way to get closer to users and glean valuable data. Apple Inc. introduced a credit card this summer. Amazon.com Inc. has talked to banks about offering checking accounts. Facebook Inc. is working on a digital currency it hopes will upend global payments. Den Rest des Beitrags lesen »

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Negativzinsen: der üble Cocktail der Finanzpoitik wird noch giftiger

Posted by hkarner - 15. November 2019

Ronald Barazon, dwn, 2.11. 2019

In den vergangenen Monaten haben immer mehr Banken Negativzinsen, welche sie an die EZB zahlen müssen, an ihre Kunden weitergegeben. Das Phänomen wird den Höhepunkt der seit Jahren eskalierenden schleichenden Enteignung von Sparern und Bürgern ganz allgemein markieren.

Kürzung der Einlagen, „wo es klug und vernünftig ist“

Wie ein Flächenbrand weitet sich derzeit in Europa die Unsitte aus, Negativzinsen zu kassieren. Den fassungslosen Einlegern muss man den Begriff immer wieder erklären: Man erhält von der Bank weniger zurück als man eingelegt hat. In den vergangenen Jahren bekam man bereits kaum Zinsen ausbezahlt, von einer Abgeltung der Inflation ist also schon lange nicht die Rede. Und jetzt erfolgen noch unter dem Begriff „Negativzinsen“ Abschläge. Die Verantwortlichen des Finanzwesens tun bereits seit länge-rem so, als ob die Perversion von Minuszinsen genau so normal wäre wie die bisher als normal empfundene Zahlung von Zinsen. Konsequent erklä-ren Kreditnehmer, dass sie keine Zinsen mehr zu zahlen hätten, sondern Zinsen bekommen müssten. Dieser Logik wollen die Banken naturgemäß nicht folgen, doch ist dieser Weg schon in einigen Rechtskommentaren und Gerichtsurteilen vorgezeichnet.

Allein in Deutschland kassieren schon weit mehr als hundert Institute Minuszinsen. Die Vorgangsweise ist unterschiedlich: Manche schlagen schon beim ersten Einlagen-Euro zu, viele lassen bestimmte Beträge frei. Zuletzt hat die Deutsche Bank, die größte Bank des Landes, erklärt, man überlege Negativzinsen abzuziehen, „wo es klug und vernünf-tig ist“. Für die Kunden ist weder die Klugheit noch die Vernunft nachvollziehbar. Die Aussage der Deutschen Bank passt zu den Erklärungen der Notenbanker in der EZB und anderen Zentralbanken, die in einer krausen Argumentation den Sinn der Negativzinsen verteidigen. Tatsächlich trifft die Notenbanker, mit ihnen aber auch die Architekten der modernen Bankenregulierung unter den Politikern und Beamten die Hauptschuld an der Vernichtung der Einlagen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europaweite Einlagensicherung: Eine totgeglaubte Idee reißt deutsche Sparer aus dem Winterclaf

Posted by hkarner - 14. November 2019

Dank an H.G.

Seit Jahren geistert das Projekt einer europäischen Einlagensicherung durch die Diskussion. Der hochtrabende Begriff bedeutet, dass alle Sparer und sonstigen Einleger in ganz Europa für alle Einlagen bei allen Banken in ganz Europa haften sollen. Bei diesem System sind alle Einleger gefährdet. Bis vor wenigen Tagen konnte man als europäischer Sparer noch ruhig schlafen, nun müssen alle Alarmglocken läuten.

11.11.2019, 07:51, Ronald Barazon, dwn

Seit Jahren geistert das Projekt einer europäischen Einlagensicherung durch die Diskussion über die Schaffung einer Banken-Union. Der hochtra-bende Begriff bedeutet, dass alle Sparer und sonstigen Einleger in ganz Europa für alle Einlagen bei allen Banken in ganz Europa haften sollen. Bei diesem System sind alle Einleger gefährdet. Bis vor wenigen Tagen konnte man als europäischer Sparer noch ruhig schlafen, weil die deutsche Bundesregierung stets tapfer Nein gesagt hat. Jetzt hat der derzeit tätige deutsche Finanzminister, Olaf Scholz, plötzlich seine Zustimmung erklärt und ebenfalls eine europäische Einlagensicherung gefordert. Nun müssen alle Alarmglocken läuten.

Manager sind geschützt, für Verluste zahlen andere

Jede Einlagensicherung ist problematisch. Die Manager können unbeküm-mert große Risiken eingehen, sie wissen, wenn etwas schiefgeht, dann springt die Einlagensicherung ein und andere zahlen für die Fehler. Als Manager kommt man meist ungeschoren davon. Somit sind auch die beste-henden Einlagensicherungen in den einzelnen Staaten ein Faulbett für Bankleiter. Solange allerdings die Einrichtung sich auf Institute beschränkt, die sich den gleichen Regeln unterwerfen, deren Einhaltung auch überprüft wird, mag eine solidarische Hilfseinrichtung zu rechtfertigen sein.

Vollends zur Absurdität wird eine Einlagensicherung aber, wenn sie auch Banken schützt, die mit waghalsigen Geschäften pleitegehen. Und genau das wäre bei einer europäischen Einlagensicherung, die alle Banken einbe-zieht, der Fall. Wie kann man dem einzelnen Sparer zumuten, dass sein gu-tes Geld verwendet wird, um einem anderen Einleger zu helfen, der Kunde einer Pleite-Bank ist? Mehr noch: Kommt es zum Zusammenbruch einer Reihe von Banken, dann zieht die Einlagensicherung andere, gesunde Banken mit in den Abgrund und aus einem überschaubaren Problem wird ein Flächenbrand. Den Rest des Beitrags lesen »

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Global Economy Struggles With Negative Rates

Posted by hkarner - 11. November 2019

Date: 10-11-2019
Source: YaleGlobal: Will Hickey

Japan and the EU use negative interest rates to maintain feeble economic growth, but such low rates for the US could destabilize the banking system

To sustain economic growth, central banks in advanced economies have steadily reduced interest rates, encouraging consumers to spend. About 30 percent of the world’s investment-grade securities is in negative rate territory – which means lenders and savers pay others to use their funds. But economies are not so easily moved. “Cheapening money to incentivize economic activity is no longer working,” explains author Will Hickey. “European central banks in particular are out of ideas to jump-start economic activity. The near negative and declining interest rates in developed countries around the world have caused the dollar to soar, which has a knock-on effect in developing countries like Indonesia, Turkey and Nigeria that have borrowed heavily in dollars and must repay them from earnings in local currencies that have steadily devalued.” Negative rates are especially harmful for pension funds and the retired who rely on interest income. One economist warns against US reliance on negative rates, which could destabilize the banking system. New ways to spur economic activity are needed, and that includes innovation. – YaleGlobal
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Revisiting the euro’s north-south rift

Posted by hkarner - 9. November 2019

Date: 07-11-2019
Source: The Economist

Income gaps remain, but cross-border flows are more balanced

Since the euro zone was first engulfed by a sovereign-debt crisis a decade ago, northern member states have dished out plenty of strictures. “Greece, but also Spain and Portugal, have to understand that hard work…comes before the siesta,” advised Bild, a German tabloid, in 2015. Two years later, even as the crisis receded, Jeroen Dijsselbloem, then the Dutch finance minister, told southerners: “You cannot spend all the money on drinks and women and then ask for help.”

Northerners’ constant fear of underwriting southern irresponsibility has led politicians from Amsterdam to Helsinki to put the brake on banking reforms and fiscal integration across the zone. It has caused numerous fights over monetary policy, the latest of which is in full swing. On November 1st the European Central Bank (ecb) resumed quantitative easing (qe), the purchase of bonds using newly created money. The decision to do so, made in September, was roundly attacked by newspapers—and even former and current central bankers—in northern countries including Germany and the Netherlands. The complaints reflect savers’ dread of negative interest rates and a suspicion that easing lets indebted southern countries off the hook. Together this can make monetary policy seem like a source of transfers. Den Rest des Beitrags lesen »

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Negativzinsen: Warum die Zinswelt auf dem Kopf steht

Posted by hkarner - 30. Oktober 2019

Wie kann es dazu kommen, dass jemand freiwillig Geld dafür zahlt, um es an andere verborgen zu können? Wer zu dem Phänomen Negativzinsen beiträgt

Alexander Hahn, derstandard.at

Naturwissenschafter haben es gut. Sie müssen – im Gegensatz zu ihren auf Wirtschaft spezialisierten Kollegen – nicht befürchten, dass sich die Schwerkraft plötzlich umkehrt.

Eine vorübergehende Marktanomalie – so dachten die meisten Finanzexperten, nachdem vor etwas mehr als fünf Jahren die Rendite zweijähriger deutscher Bundesanleihen ins Minus abgerutscht war. Welch grundlegende Fehleinschätzung, denn die Zinswelt steht auch heute noch auf dem Kopf. Heuer lagen nicht nur deutsche Staatspapiere aller Laufzeiten bis zu 30 Jahren im Spätsommer im negativen Terrain. Insgesamt wiesen zu diesem Zeitpunkt weltweit Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 15 Billionen Euro eine Negativrendite auf. Den Rest des Beitrags lesen »

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A massive money-laundering scandal stains the image of Nordic banks

Posted by hkarner - 22. Oktober 2019

Date: 21-10-2019
Source: The Economist

Danske and Swedbank will struggle to regain clients’ and regulators’ trust

Danske bank’s headquarters in Copenhagen, reminiscent of a Greek temple, speaks of an illustrious past. But Denmark’s biggest bank has “no vanity left”, says a spokesman. Since 2008 it has been embroiled in a disaster every five years. After one during the financial crisis, it was again in crisis mode in 2013 when the board sacked Eivind Kolding after 18 catastrophic months at its helm. Last year Thomas Borgen, Mr Kolding’s successor, resigned amid revelations about Danske’s role in a vast money-laundering scandal. In May Mr Borgen was charged by Denmark’s prosecutor.

The money-laundering crisis is the most damaging yet for Danske, and for other Nordic banks allegedly involved. Last year the Organised Crime and Corruption Reporting Project, a group of investigative journalists, gave Danske its “Corrupt Actor of the Year” award. How did the bank squander its good name—and can it regain clients’ and regulators’ trust? Den Rest des Beitrags lesen »

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Strafzinsen: Immer mehr Banken planen Negativzinsen für Private

Posted by hkarner - 17. Oktober 2019

Als erste Bank in Italien will die Bank-Austria-Mutter Unicredit reiche Privatkunden zur Kassa bitten. In Österreich schützt ein OGH-Urteil Sparer

Leopold Stefan, derstandard.at

Banken zahlen Milliarden an Strafzinsen an die EZB. Immer mehr Institute wollen diese Kosten auf ihre Kunden abwälzen.

Wien/Mailand – Vielen Banken brennt es längst unter den Nägeln. Im September hob die Europäische Zentralbank den Strafzins auf 0,5 Prozent an. Die EZB verlangt von Europas Geldhäusern seit fünf Jahren Zinsen für geparktes Geld. Seither lieferten die Banken über 21 Milliarden Euro in Frankfurt ab, wie eine Auswertung der Plattform Deposit Solutions berechnet. Immer mehr Finanzinstitute wollen diese Kosten in Form von Negativzinsen an ihre Kunden weitergeben.

In den meisten Fällen sind davon Unternehmen betroffen – in Deutschland etwa jedes dritte, wie eine aktuelle Umfrage ergab. Doch auch wohlhabende Privatkunden werden zunehmend zur Kassa gebeten. Nun will als erste Bank in Italien die Bank-Austria-Mutter Unicredit private Spareinlagen mit Negativzinsen belegen. Betroffen sind Kunden mit einem Vermögen von über einer Million Euro. Ähnliche Schritte haben bereits die Berliner Volksbank und die dänische Jyske Bank unternommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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