Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Banken’

Bank-Austria-Exaktionär ruft Höchstgericht an

Posted by hkarner - 24. April 2017

Renate Graber, 24. April 2017, 18:26 derstandard.at

Hedgefonds Polygon fühlt sich in seinem Recht auf faires Verfahren verletzt

Wien – Die Folgen eines erbittert geführten Streits rund um die Bank Austria (BA) beschäftigen nun auch den Verfassungsgerichtshof (VfGH). Bei ihm ist ein Parteiantrag auf Normenkontrolle eingelangt – eingebracht vom britischen Hedgefonds Polygon. Der Sprecher des VfGH bestätigt das Einlangen des Parteiantrags. Die Anwälte von Polygon finden sinngemäß, dass die Regeln der Schiedsgerichtsbarkeit das verfassungsgesetzlich verankerte Recht auf ein faires Verfahren und das Legalitätsprinzip verletzten.

Um diesen Ansatz zu erklären, tut ein Blick in die Vorgeschichte not. Polygon hatte sich seinem Geschäftsmodell entsprechend spät an der BA beteiligt und seit dem Zwangsausschluss der Minderheitsaktionäre durch Unicredit 2008 um einen höheren Abfindungskurs gekämpft. Im Rahmen dessen kam es zu einem Schiedsgerichtsverfahren – das Polygon verloren hat. In der Folge brachte der Fonds eine Klage beim Handelsgericht (HG) Wien ein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nowotny erwartet deutlich weniger Angestellte im Bankenbereich

Posted by hkarner - 22. April 2017

Die Filialdichte sei ebenfalls immer noch zu hoch, sagt der Nationalbank-Gouverneur. Auf eine Filiale kommen in Österreich rund 2100 Einwohner, in Holland 9600.

Die Banken müssen weiter ihre Kosten senken, sagt der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny. Es gibt noch Bedarf an Verbesserungen Verhältnis zwischen Aufwendungen und Erträgen (Cost/Income-Ratio), sagt er im „profil“-Interview. Also sei davon auszugehen, „dass es im Bankenbereich zu einer deutlichen Reduzierung der Beschäftigtenzahlen kommen wird“.

Diese Entwicklung sei „zum Teil technisch bedingt. Die Digitalisierung führt zu einem geringeren Bedarf an Filialen. Das verstärkt den ohnehin spürbaren Kostendruck“, sag der OeNB-Gouverneur. Zwar sei die Filialdichte zuletzt zurückgegangen, sie sei im internationalen Vergleich aber immer noch hoch. „Auf eine Filiale kommen in Österreich rund 2100 Einwohner, das entspricht in etwa dem Niveau von Italien, Spanien und Deutschland. In Finnland sind es demgegenüber 5200 Einwohner je Filiale, in den Niederlanden etwa 9600. Wir sollten jetzt nicht unbedingt den Niederlanden nacheifern. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Aber in der Mitte sind wir noch nicht.“

Regionalität bringt Probleme Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF: Warnung vor zu vielen kleinen Banken in Europa

Posted by hkarner - 19. April 2017

 András Szigetvari aus Washington19. April 2017, 15:55, derstandard.at

Finanzstabilität bessert sich, Gefahr der Blasenbildung in China

Washington – Rund zehn Jahre nach Beginn der Weltwirtschaftskrise haben die Aufräumarbeiten im Bankensektor deutliche Fortschritte gemacht. Das Risiko einer neuen Krise sei so niedrig wie schon lange nicht mehr: Das ist die gute Nachricht aus dem am Mittwoch in Washington vorgestellten Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur internationalen Finanzstabilität. Die schlechte lautet, dass vor allem in Europa viele Institute, besonders kleine und lokal tätige, weiter mit Problemen und nicht vorhandener Profitabilität kämpfen.

Zu viele faule Kredite

Zu den größten Sorgen des IWF zählten in den vergangenen Jahren die faulen Kredite, die von Bankkunden nicht mehr bedient werden. Das Ausmaß dieser Non-performing Loans ist laut Währungsfonds in den vergangenen beiden Jahren zwar um rund 120 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Doch noch immer schleppen Europas Kredithäuser faule Kredite in Höhe von einer Billion Dollar (940 Milliarden Euro) mit sich herum. Die größten Probleme gibt es laut Währungsfonds in Irland, wo 8,5 Prozent der Kredite faul sind. Aber auch in Italien (6,2) und Portugal (4,3 Prozent) sei die Quote bedenklich hoch. In Österreich liegt sie bei 1,3 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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Michael Treichls Anwesen in Südengland abgebrannt

Posted by hkarner - 18. April 2017

18. April 2017, 14:43 derstandard.at

Nach Großbrand blieb vom Großteil des Schlosses in Südengland nur die steinerne Fassade übrig

Wien/London – Schock für die Treichl-Familie: Am Karsamstag ist das jahrhundertealte Anwesen des Investmentbankers und Investors Michael Treichl in Südengland abgebrannt. Michael Treichl gehört zur prominentesten österreichischen Bankerdynastie: Er ist der Bruder von Erste-Chef Andreas Treichl und ältere Sohn des 2014 im Alter von 101 Jahren verstorbenen österreichischen „Jahrhundertbankers“ Heinrich Treichl. Lokale und überregionale britische Medien (Daily Mail, BBC etc.) zeigten Bilder der Brandruine in Dorset. Das gut 500 Jahre alte schlossartige Anwesen ist eines der ältesten Herrschaftsgebäude der Grafschaft und in Großbritannien historisch wichtig. Es ist trotz der Löschversuche von hundert Feuerwehrleuten zu einem großen Teil praktisch bis auf die Steinfassade zerstört worden. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Financial World Wants to Open AI’s Black Boxes

Posted by hkarner - 15. April 2017

Date: 14-04-2017
Source: Technology Review

Some of the most powerful machine-learning techniques work in mysterious ways, which is a problem if you need to explain a decision to customers.

Powerful machine-learning methods have taken the tech world by storm in recent years, vastly improving voice and image recognition, machine translation, and many other things.

Now these techniques are poised to upend countless other industries, including the world of finance. But progress may be stymied by a significant problem: it’s often impossible to explain how these “deep learning” algorithms reach a decision.

Adam Wenchel, vice president of machine learning and data innovation at Capital One, says the company would like to use deep learning for all sorts of functions, including deciding who is granted a credit card. But it cannot do that because the law requires companies to explain the reason for any such decision to a prospective customer. Late last year Capital One created a research team, led by Wenchel, dedicated to finding ways of making these computer techniques more explainable. Den Rest des Beitrags lesen »

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Predigtintentionen des Papstes

Posted by hkarner - 14. April 2017

Georg Ringsgwandl in der SZ Nr. 252:

Vielleicht hat Gott den neuen Papst wirklich persönlich geschickt. Mit dieser Kraft im Hintergrund könnte Franziskus den hoffärtigen Bischof mit dem aufgeplusterten Namen noch einmal zu sich zitieren, ihm gehörig den Kopf waschen und ihm ein Programm kostengünstiger Reisen auferlegen. Er könnte ihm eine kleine Predigt halten: „Schluss mit den Erste-Klasse-Flügen nach Indien. Du wirst, begleitet von den wenigen, die dir geblieben sind, zu Fuß von Limburg nach Süden pilgern. Du wirst auf Autobahnbrücken haltmachen und den Verkehr segnen. Bete für die Lkw-Fahrer und sprenge mit deiner Wurzelbürste Weihwasser auf die Raser. Pilgere nach Kronberg.

Segne jedes Loch auf dem Golfplatz der Reichen und Prominenten, bete für die Erfolgreichen und Erkalteten. Wandere die Taunushänge hinab nach Frankfurt. Zelebriere eine Fronleichnamsprozession im Finanzviertel. Baue vor jedem Bankenturm einen Altar aus Bierkisten auf. Bete für die Broker und Fondsmanager: Mögen eure Seelen nicht Schaden nehmen, wenn ihr Geschäfte einfädelt, die hungernde Arbeitssklaven unter den Betontrümmern einer Textilfabrik in Bangladesch begraben. Haltet inne, ehe eure Raffgier afrikanische Bauern von ihren Feldern vertreibt.

Frohe Ostern! (hfk)

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Banks Moving to EU Post-Brexit Could Need a Year to Get License, ECB Says

Posted by hkarner - 12. April 2017

Date: 12-04-2017
Source: The Wall Street Journal

Central bank says establishing a shell company in the eurozone wouldn’t be acceptable

London’s Canary Wharf financial district could see some of its residents moving their headquarters to the EU after Brexit.

FRANKFURT—Banks relocating to the eurozone as a result of Brexit will probably have to wait six months to secure a license, and the process could take up to a year, the European Central Bank said.

The comments, from the eurozone’s top banking supervisor, underline the pressure on U.K.-based banks to move quickly ahead of Britain’s expected departure from the European Union by March 2019.

In a document published Tuesday to address banks’ Brexit-related queries, the ECB said it usually takes six months to decide whether to grant a banking license. That period may be shorter if a bank already operates in the eurozone and simply wants to extend its license, the supervisor said. Den Rest des Beitrags lesen »

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Auf 118 Einwohner kommt ein Banker

Posted by hkarner - 11. April 2017

Österreichs Banken verdienten im Vorjahr 4,8 Mrd. Euro. Trotzdem müssen sie die Kosten senken. Seit der Finanzkrise ging die Zahl der Filialen nur um sechs Prozent zurück.

Wien. Österreichs Banken erzielten 2016 ein Jahresergebnis nach Steuern von 4,819 Milliarden Euro, wie die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) am Dienstag bekannt gab. Das sind um 359 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Von den 4,8 Milliarden Euro trugen die Töchter in Osteuropa rund zwei Milliarden Euro bei. Die OeNB forderte die Banken dennoch erneut auf, die Kosten zu senken.

Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 ist in Österreich die Zahl der einzelnen Banken von 739 auf 570 zurückgegangen. Hier hat sich vor allem bei Raiffeisen einiges getan. So schlossen sich mehrere kleinere Raiffeisenbanken zusammen. Im gleichen Zeitraum ging allerdings die Zahl der Filialen nur um sechs Prozent zurück. Hier sieht der für die Banken zuständige Nationalbank-Vorstand, Andreas Ittner, noch einigen Spielraum, wie er am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten sagte. Von einem totalen Ausbluten des Filialnetzes könne laut Ittner keine Rede sein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Franzosen und Amerikaner geben bei Unicredit Ton an

Posted by hkarner - 10. April 2017

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand10. April 2017, 17:48 derstandard.at

Kapitalaufstockung brachte deutliche Veränderung bei Beteiligungsverhältnissen

Nach der Anfang März erfolgreich beendeten Kapitalaufstockung von 13 Milliarden Euro haben sich die Beteiligungsverhältnisse bei der Bank Austria Mutter Unicredit Group wesentlich verändert. Die Franzosen preschen nun bei der Unicredit vor, die Libyer ziehen sich zurück. Franzosen und Amerikaner halten inzwischen mehr als ein Viertel des Kapitals. Größter Einzelaktionär ist die State Street Bank Boston mit 10,8 Prozent, gefolgt von der französischen Société Générale (SG) mit 7,9 Prozent. Die SG-Beteiligung fördert zudem Gerüchte über ein mögliches Zusammengehen der beiden Banken – auch wenn sowohl die State Street Bank wie auch SG angeblich auch auf Konto Dritter gekauft haben sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schelling: Österreich nur mit 4,7 Prozent Anteil an faulen Krediten

Posted by hkarner - 8. April 2017

8. April 2017, 08:44 derstandard.at

Finanzminister: Griechenland mit 40 Prozent negativer Spitzenreiter – Zypern bei 35 Prozent – Deutschland mit nur 1,2 Prozent Klassenbeste

Valletta – Österreich liegt beim Anteil der sogenannten „faulen Kredite“ (non performing loans NPL) mit nur 4,7 Prozent sehr gut im EU-Vergleich. Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) erklärte beim ECOFIN am Wochenende in Malta, dass die Spannweite in der EU zwischen 1,2 Prozent und 40 Prozent betrage. 40 Prozent an diesen faulen Krediten weist Griechenland auf, Zypern folgt mit 35 Prozent. Klassenbester ist Deutschland mit nur 1,2 Prozent. Jedenfalls habe sich die Lage der österreichischen Banken in den vergangenen Jahren nach der Finanzkrise deutlich verbessert. Ein gemeinsames EU-Vorgehen sei nicht gewünscht. Die EZB und Kommission seien dafür, verschiedenartige Maßnahmen einzusetzen, bis hin zu nationalen Abbaugesellschaften. Die Kommission soll auf Wunsch der EU-Finanzminister diese Maßnahmen definieren. (APA, 8.4.2017) – derstandard.at/2000055598075/Schelling-Oesterreich-nur-mit-4-7-Prozent-Anteil-an-faulen

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