Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Austria’

Raiffeisen Bank International verdoppelte Konzernergebnis

Posted by hkarner - 14. November 2017

14. November 2017, 08:37 derstandard.at

Ergebnis liegt bei 910 Millionen Euro – Deutlich weniger neue Kreditrisikovorsorgen

Wien – Die börsenotierte Raiffeisen Bank International (RBI) hat 2017 nach drei Quartalen deutlich mehr verdient. Das Konzernergebnis konnte von 433 auf 910 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Der Zinsüberschuss stieg im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 2,39 (2,34) Milliarden Euro. Die neuen Kreditrisikovorsorgen gingen um 68 Prozent von 501 auf 160 Millionen Euro zurück. Am Ausblick wurde nichts geändert. „Wir sind mit dem Ergebnis der ersten neun Monate sehr zufrieden“, so RBI-Chef Johann Strobl am Dienstag in einer Presseaussendung. Der breite wirtschaftliche Aufschwung in CEE spiegle sich in allen Segmenten wider. „Wir schreiben in allen Märkten Gewinne“, betont Strobl. Bei der Reduzierung der notleidenden Kredite sei man gut vorangekommen und habe die Ziele für dieses Jahr bereits übererfüllt.

Zinsüberschuss in Russland

Die Kreditrisikovorsorgen konnte die RBI deutlich zurückfahren, und auch das operative Geschäft hat sich positiv entwickelt. Hauptverantwortlich für das leicht verbesserte Zinsergebnis war ein währungsbedingter Anstieg des Zinsüberschusses in Russland in Höhe von 62 Millionen Euro. In anderen Märkten kam es dagegen wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus zu leichten Rückgängen. Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Experten beklagen Versäumnisse in Österreichs Klimapolitik

Posted by hkarner - 14. November 2017

13. November 2017, 18:29 derstandard.at

Heimisches Energiesystem auf Kollisionskurs

Bonn/Wien – Die Kohlendioxid-Emissionen sind in Österreich – trotz der Vereinbarungen im Pariser Klimaabkommen – in den vergangenen drei Jahren gestiegen. „Der Trend setzt sich fort“, sagte die Umweltökonomin des Wirtschaftsforschungsinstituts Wifo, Angela Köppl am Montag in einem Pressegespräch. Auch der Energieverbrauch wird heuer in Österreich voraussichtlich erneut steigen. Die Emissionsproblematik könne langfristig nicht nur durch erneuerbare Energien gelöst werden, warnt Köppl. Diese Meinung teilt auch Wifo-Experte Stefan Schleicher(Bild) : „Das österreichische Energiesystem befindet sich auf Kollisionskurs.“ Er hält ein „kräftiges Reset“ für notwendig.

Nächstes Level

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Wirtschaftskammer startet Programm „Go Stanford“

Posted by hkarner - 13. November 2017

Mit „Go Stanford“ wurde nach dem Programm „Go Silicon Valley“ eine weitere Technologie-Initiative der Wirtschaftskammer ins Leben gerufen.

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) hat mit der US-Universität Stanford ein Abkommen unterzeichnet, das heimischen Unternehmen ermöglicht, ihre F&E-Mitarbeiter zu Forschungszwecken an die Elite-Uni zu entsenden, wie die WKO Los Angeles am Montag in einer Aussendung mitteilte. Nun startet der Anmeldeprozess für österreichische Unternehmen.

Mit „Go Stanford“ wurde nach dem Programm „Go Silicon Valley“ eine weitere Technologie-Initiative der Wirtschaftskammer ins Leben gerufen. Schon über 115 österreichische Start-ups nahmen den Angaben zufolge an „Go Silicon Valley“ teil. Auch etablierte Unternehmen würden bei sogenannten Zukunftsreisen des AußenwirtschaftsCenter Los Angeles und des Open Austria Büros in San Francisco nach neuen Technologietrends Ausschau halten.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

EU widerspricht Türkis-Blau: Budgetloch nicht einmal halb so groß

Posted by hkarner - 10. November 2017

9. November 2017, 16:40, derstandard.at

Auch Brüssel sieht ein Haushaltsloch. Das ist allerdings deutlich geringer als es zuletzt die ÖVP-FPÖ-Verhandler vorgerechnet haben

Brüssel/Wien – In der Debatte über ein allfälliges Budgetloch und ein möglicherweise notwendiges Sparpaket in Österreich hat sich am Donnerstag die EU-Kommission zu Wort gemeldet. Diese sieht ebenfalls größeren Anpassungsbedarf. Sie erwartet im kommenden Jahr ein strukturelles Defizit von 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Erlaubt sind allerdings nur 0,5 Prozent. Die Lücke, die es zu schließen gilt, liegt beirund 1,5 Milliarden Euro. Trotz des Konsolidierungsbedarfs werden die zuletzt im Rahmen der Koalitionsverhandlungen vorgelegten Zahlen dadurch alles andere als bestätigt.

Zwei Versionen

Türkis-Blau rechnet unter Berufung auf Daten aus dem Finanzministerium mit einem strukturellen Defizit von 1,5 Prozent des BIP 2018 und folglich mit einer notwendigen Sanierung im Volumen von vier Milliarden Euro. Allerdings: Nur wenige Wochen zuvor hatte dasselbe Finanzministerium noch Zahlen nach Brüssel gemeldet, die mit jenen der EU-Kommission mehr oder weniger ident waren, weshalb die SPÖ bereits spekulierte, die Regierungsverhandler würden die Budgetlage bewusst schlechter darstellen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Bawag, Banken und die Börse

Posted by hkarner - 2. November 2017

Auf englisch würde man sagen: a lunatic! (hfk)
Von Holger Blisse, Wiener Zeitung, 2.11.2017

Ein Blick in aktuelle Entwicklungen im Volksbankensektor. Folgt dem Beispiel des Börsengangs der Bawag eine Volksbank-AG?

Holger Blisse ist Wirtschafts- und Sozialwissenschafter und unter anderem auf kreditwirtschaftliche, genossenschaftliche und sozialpolitische Themen spezialisiert.

Lange Zeit wurde spekuliert, ob in der Folge der Finanzmarktkrise nicht Bawag P.S.K. und Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) mitsamt den Volksbank-Filialen fusionieren sollten. Doch dies beruhte auf einem Irrtum. Die Volksbank-Filialen gehörten nicht zur ÖVAG, sondern waren Filialen von rechtlich selbständigen Banken, eben den rund 60 lokalen und regionalen genossenschaftlichen Volksbanken, die im Eigentum von rund einer halben Million Mitgliedern standen. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch die Tatsache personeller Verflechtungen, indem ein ehemaliges Bawag-Vorstandsmitglied an die Spitze der ÖVAG trat. Im Verlauf übernahm die Bawag das Bauspar- und Wohnbaubankgeschäft von den Volksbanken. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Österreicher beim Wohnungseigentum an vorletzter Stelle in EU

Posted by hkarner - 2. November 2017

Eine Folge des öffentlichen Wohnbaus (Gemeinde, Genossenschaften) und der Hausverwalter. Ob das wirklich so gut ist, vor allem in Bezug auf die Lebenshaltungskosten während des Alters (hfk)

In Österreich wohnen rund 55 Prozent im Eigenheim. Das ist deutlich weniger als der EU-Durchschnitt von 69,3 Prozent.

Die Österreicher liegen beim Wohnungs- und Hauseigentum nur an vorletzter Stelle unter den 28 EU-Staaten. Noch schlechter liegt nur noch Deutschland, wo 51,7 Prozent in einem Eigenheim wohnen, in der Alpenrepublik sind es mit 55,0 Prozent etwas mehr. Der EU-Durchschnitt liegt laut Eurostat bei 69,3 Prozent. Spitzenreiter ist Rumänien mit 96,0 Prozent.

Hinter Rumänien folgen Litauen (90,3 Prozent), Kroatien (90,1 Prozent), Slowakei (89,5 Prozent) und Ungarn (86,3 Prozent). Über dem EU-Durchschnitt liegen noch Polen (83,4 Prozent), Bulgarien (82,3 Prozent), Estland und Malta (je 81,4 Prozent), Lettland (80,9 Prozent), Tschechien (78,2 Prozent), Spanien (77,8 Prozent), Portugal (75,2 Prozent), Slowenien (75,1 Prozent), Griechenland (73,9 Prozent), Zypern (72,5 Prozent), Finnland (71,6 Prozent) und Belgien (71,3 Prozent).

Unter dem EU-Durchschnitt rangieren die Niederlande (69,0 Prozent), Schweden (65,2 Prozent), Frankreich (64,9 Prozent), Großbritannien (63,4 Prozent), Dänemark (62,0 Prozent), Österreich (55,0 Prozent) und Deutschland (51,7 Prozent). Keine Daten lagen aus Irland, Italien und Luxemburg vor.

Dies führt auch dazu, dass bei der EU weiten Wohlstandsverteilung der Haushalte Länder wie Slowakei, Slowenien, Griechenland etc. weit vor Österreich liegen! (hfk)

ECB Study Household Finance April 2013

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Europe’s Hard-Core Problem

Posted by hkarner - 2. November 2017

With populism endemic in its periphery, the European Union is clearly in a period of deep uncertainty. If EU leaders are ever going to right the ship, they will need to identify the root cause of today’s instability, which is not so much about economics or immigration as it is about de facto Franco-German leadership.

PRINCETON – President Emmanuel Macron’s election in France and the likely continuation of Angela Merkel’s chancellorship in Germany are dramatically at odds with developments in the rest of Europe, which has become increasingly unstable and unpredictable. One wonders if the European Union’s hard Franco-German core is becoming too hard for the rest of the bloc. If so, those who dream of “ever closer” European integration may have to settle for a modestly enlarged Franco-German axis.

Europe today is being torn apart by centrifugal forces, including Catalonia’s secessionist movement and the more muted push for autonomy in the Italian regions of Lombardy and Veneto. Right-wing populism is in power in Hungary and Poland, and may now be resurgent in Austria, too. Left-wing populists govern in Greece, and centrist populism seems to be coming to the Czech Republic, where the mogul Andrej Babiš is on track to be the country’s next prime minister. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Fall Chorherr: Was macht man mit der Macht?

Posted by hkarner - 31. Oktober 2017

Userkommentar | Klaus Gabriel, derstandard.at

31. Oktober 2017, 12:17

Wer politische Macht hat, muss mit dem damit einhergehenden Vertrauensvorschuss sorgsam umgehen

Moralische Debatten darüber, was man tun darf und was nicht, entzünden sich gerne an prominenten Beispielen. Auf den ersten Blick mögen die Fälle Weinstein und Chorherr nichts miteinander zu tun haben: dort der Filmproduzent, über den Frauen aussagen, dass er sie bedrängt und gedemütigt hat, hier der Politiker, dem vorgeworfen wird, sich von Geldspenden zugunsten eines karitativen Projekts beeinflussen zu lassen. Auf den zweiten Blick wird aber eine Gemeinsamkeit ersichtlich: das Problem des adäquaten Umgangs mit Macht.

Machtverhältnisse sind etwas Alltägliches: Wir alle haben mal Macht, mal unterstehen wir der Macht anderer. Machtverhältnisse haben es an sich, als ungerecht empfunden und hinterfragt zu werden. In vielen Bereichen akzeptieren wir jedoch Machtstellungen, weil sie für das Funktionieren einer Gesellschaft oder eines Unternehmens wichtig sind. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Beiträge von Mitgliedern | Verschlagwortet mit: , , , , | 1 Comment »

Can France and Germany Come Together?

Posted by hkarner - 31. Oktober 2017

Date: 31-10-2017
Source: Project Syndicate by DOMINIQUE MOISI

Dominique Moisi is Senior Counselor at the Institut Montaigne in Paris. He is the author of La Géopolitique des Séries ou le triomphe de la peur.

The crisis in Catalonia and the resilience of European populists have made a well-functioning Franco-German partnership more important than ever. But if the European project is going to have any chance of surviving, the gap between German prudence and French audacity will have to be bridged.

PARIS – Seven months ago, when Marine Le Pen of the far-right National Front had a chance of winning the French presidency, Germany feared for France’s future. But after Germany’s federal election in September, France has not been particularly afraid for its neighbor. The extreme-right Alternative für Deutschland (AfD), for all its gains, is not about to come to power. Germany, after all, is not Austria.

Nevertheless, French and German elites have found a common cause for concern: Germany may be unable to seize the exceptional opportunity created by French President Emmanuel Macron’s victory. Before, the problem was not that Germany was too strong, but that France was too weak. Now the problem is not that France is too ambitious for Europe, but that Germany is not ambitious enough. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Wifo: Österreichs Budget saniert sich bis 2019 von selbst

Posted by hkarner - 24. Oktober 2017

Leopold Stefan, 24. Oktober 2017, 17:52 derstandard.at

Statt einer expansiven Ausgabenpolitik sollte die nächste Regierung aber auch Strukturreformen angehen, so die Wirtschaftsforscher

Mit dem Aufschwung sinkt zwar auch die Arbeitslosenquote von derzeit 8,5 Prozent auf acht Prozent 2019. Danach soll sie aber bis 2020 wieder auf das aktuell höhere Niveau zurückkehren.

Was früher als Vollbeschäftigung galt, bleibt heute außer Reichweite. Das hat drei Gründe: Erstens sinkt mit dem erwarteten Konjunkturabschwung wieder die Nachfrage nach zusätzlichen Mitarbeitern. Zweitens steht der heimische Arbeitsmarkt ab 2020 auch kroatischen Staatsbürgern offen. Drittens kommen endlich mehr Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt an, wohlgemerkt keine Neuankömmlinge, sondern Asylberechtigte, die bisher in den Mühlen der Bürokratie oder in Sprachkursen verharrten. Maastricht, wir kommen Die zusätzlichen Jobsucher treffen nicht auf einen schrumpfenden Stellenmarkt in Österreich. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »