Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Austria’

Why cosying up to populists rarely ends well for moderates

Posted by hkarner - 25. Mai 2019

Date: 23-05-2019
Source: The Economist: Charlemagne

“Ibizagate” in Austria is just the latest example

On a freezing morning in Vienna in December 2017, Charlemagne heard a tempting case for what might be called “the hug strategy”. He was drinking coffee with an ally of Sebastian Kurz, the young leader of the centre-right Austrian People’s Party who was hours from a coalition deal with the hard-right Austrian Freedom Party (fpö). “He has grown up,” said the Kurz-ite of Heinz-Christian Strache, the fpö’s leader, adding that, in any case, Mr Kurz would be able to manage his new ally. Having already edged towards some fpö positions and won back some of its supporters, the incoming chancellor would render his coalition partner irrelevant in government and thus contain the hard-right while governing pragmatically. It all sounded very clever.

It proved otherwise. Mr Kurz’s big hug failed to stifle Mr Strache. At recent rallies in the South Tyrol and Linz your columnist watched the vulpine vice-chancellor charge in to the boisterous oomph of Johann Strauss’s Radetzky March before unveiling his latest designs: Austrian passports for German-speakers in northern Italy, mosque closures, an end to the “population replacement” of white Europeans by immigrants. Support for the fpö remained high and stable at around 25%. Its ministers undermined the independence of Austria’s state broadcaster and attacked the rights of asylum-seekers. Karin Kneissl, the fpö-backed foreign minister, danced with Vladimir Putin at her wedding. Some containment this was turning out to be. Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta: 300 Mio. mehr

Posted by hkarner - 24. Mai 2019

Laut aktualisiertem Abbauplan soll die Abwicklung der Skandalbank 10,8 Mrd. Euro bringen.

Wien. Die Bad Bank der Hypo Alpe Adria, Heta, wird aus der Abwicklung der früheren Kärntner Skandalbank voraussichtlich 10,83 Mrd. Euro erlösen statt wie zuletzt erwartet 10,5 Mrd. Euro. Das geht aus dem am Donnerstag vom Aufsichtsrat genehmigten aktualisierten Abbauplan hervor. Am Anfang des Abbaus war die Heta lediglich von einem Erlös von 7,68 Mrd. Euro ausgegangen.

Laut aktuellem Abbauplan werden die Einnahmen der Heta letztlich knapp 87 Prozent der Heta-Schulden entsprechen. Noch vor einem Jahr – im Abbauplan 2018 – war eine Erfüllungsquote von 81,31 Prozent angenommen worden. Die FMA hat zuletzt im März der Heta vorgeschrieben, den Gläubigern gut 85 Prozent (85,54 Prozent) ihrer Forderungen zurückzuzahlen.

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OECD warnt: Schulden doppelt so hoch wie vor der Krise

Posted by hkarner - 22. Mai 2019

21.05.2019, kurier.at

Viele Risiken: Firmen haben hohe Kredite angehäuft, Handelsstreit bremst, Digitalisierung hilft bisher nur „Superstarfirmen“.

Die vielen Handelskonflikte hinterlassen Spuren. Die Industrieorganisation OECD hat am Dienstag ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2019 auf 3,2 Prozent gesenkt. Das liegt unter dem Durchschnitt der vergangenen dreißig Jahre.

„Die Aussichten sind weiterhin trübe“, warnte OECD-Chefökonomin Laurence Boone. Sollten die Spannungen zwischen USA und China sich verstärken, würde das globale Wachstum über zwei bis drei Jahre um 0,6 Prozentpunkte geringer ausfallen.

Die OECD warnt überdies vor stark gestiegener Verschuldung im Privatsektor. Weil die Zinsen schon lange tief sind und weniger auf Risiken geachtet wurde, hätten Unternehmen jetzt doppelt so viele Kredite offen wie im Finanzkrisenjahr 2008. So seien Anleihen von fast 13.000 Milliarden Dollar (11.700 Milliarden Euro) ausständig. „Es könnte also zu erneuten Schwierigkeiten an den Finanzmärkten kommen“, so Boone.

Sie bilanziert zudem bisherige Effekte aus der Digitalisierung als „enttäuschend“. Die Technologie besitze zwar enormes Potenzial, damit Unternehmen effizienter arbeiten und die Lebensstandards steigen. Bisher profitiere von den höheren Gewinnen aber „nur eine kleine Gruppe von Superstarfirmen“ , analysiert Boone. Das Lohnwachstum sei schleppend, viele Jobs gerieten unter Druck.

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Filialnetz der heimischen Banken schrumpft

Posted by hkarner - 22. Mai 2019

Österreichs Banken-Filialnetz schrumpft laut einer AT-Kearney-Studie jährlich um zwei bis drei Prozent. Dafür steigen die Erträge pro Kunde.

Trotz steigender Erträge reduzieren Banken in Österreich die Zahl ihrer Kundenfilialen immer weiter. So schrumpft laut einer Studie des Beratungsunternehmens AT Kearney das heimische Filialnetz um zwei bis drei Prozent pro Jahr und auch die Mitarbeiterzahl geht zurück, während die Erträge in den vergangenen vier Jahren pro Kunde um 7,2 Prozent gestiegen sind.

Im Vergleich mit den beiden Nachbarländern Deutschland (Ertragsminus von 1,3 Prozent) und der Schweiz (Ertragsplus von 0,4 Prozent) stehe Österreich in Bezug auf die Ertragssituation damit recht solide da. Positiv wird von den Beratern vor allem die Bawag hervorgehoben: „Sie reihte sich unter die 14 Institute, die ihre Kostenstruktur verbessern und gleichzeitig ihr Aufwand-Ertrags-Verhältnis unter 55 Prozent drücken konnte“, heißt es in der Studie. AT Kearney hat Daten von 92 Privatkundenbanken in 22 Ländern untersucht.

In den vergangenen zehn Jahren sei der Ertrag pro Kunde im gesamteuropäischen Branchenschnitt allerdings um deutliche elf Prozent gesunken. Dieser Trend dürfte sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Für die nächsten fünf Jahre rechnen die Berater mit einem Umsatzrückgang im Privatkundengeschäft um 2,3 Mrd. Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

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Austria and the Plot Against Europe

Posted by hkarner - 21. Mai 2019

Date: 20-05-2019
Source: by Charles Tannock

Charles Tannock is a member of the foreign affairs committee of the European Parliament. He is British citizen and member of the conservative party.

The collapse of Austria’s government has revealed how extensive Russian manipulation of Europe’s politics has become. The question every European democrat of the left, right, and center must now ask is whether the true scope and scale of the political, moral, and material corruption of Europe’s far-right parties has been exposed in time.

LONDON – Across Europe, the looming European Parliament elections have long been viewed as the biggest showdown yet between populism and Europe’s established democratic parties. The collapse of Austria’s government has now revealed just how high the stakes are. The question every European democrat of the left, right, and center must now ask themselves is whether the true scope and scale of the political, moral, and material corruption of Europe’s far-right parties, as revealed in Austria, have been discovered in time.

Austria has been ruled since 2017 by a coalition government comprising the Austrian Peoples’ Party (dubbed the Sebastian Kurz list, after the party leader and current chancellor) and the Freedom Party (FPÖ), founded by ex-SS officers in the 1950s. The release of a video by two of Germany’s leading news outlets, Der Spiegel and Süddeutsche Zeitung, has ruptured the coalition, and a new election has been called for this September. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das große Zittern der blauen Manager vor dem Rausschmiss

Posted by hkarner - 21. Mai 2019

Renate Graber, Andreas Schnauder, 20. Mai 2019, 08:00 derstandard.at

Gerade erst hat die FPÖ ihre Leute bei ÖBB, Notenbank und Co untergebracht. Müssen sie jetzt wieder gehen? Die Abberufung ist nicht so einfach möglich

Wien – Das Ibiza-Video und das Ende der türkis-blauen Koalition werden nicht nur Politiker um ihren Job bringen. Auch zahlreiche Manager, die die Blauen in den vergangenen eineinhalb Jahren seit ihrer Regierungsbeteiligung in diverse Posten staatsnaher Unternehmen und Institutionen gehievt haben, dürften um Amt und Macht zittern – oder zumindest um ihre Rückendeckung durch die freiheitlichen Machthaber.

Denn auflösen lassen sich Verträge natürlich nicht so einfach – es sei denn, man greift tief in die Tasche, um die Verträge vor der Zeit zu lösen. Ob Direktorium und Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Österreichische Bundesbahn (ÖBB), staatliche Autobahnbetreibergesellschaft Asfinag, Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), Aufsichtsrat der neuen Staatsholding Öbag, Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) oder Verfassungsgerichtshof (VfGH) bis hin zur Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (Ages): Die bei Regierungswechseln üblichen Umfärbungen sind längst unter Dach und Fach, die FPÖ hat ihre Leute längst untergebracht. foto: apa/punz Arnold Schiefer (FPÖ) ist vom Aufsichtsrat in den Vorstand der ÖBB übersiedelt.

ÖBB und Asfinag umgefärbt

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Austrian Video Scandal Highlights Concerns Over Nationalist Links to Russia

Posted by hkarner - 20. Mai 2019

Date: 19-05-2019
Source: The Wall Street Journal

Chancellor calls new election after his deputy resigns, dealing a blow to far-right movement

Austrian Vice Chancellor Heinz Christian Strache said he will step down from his post.

Austria’s leader called for early elections Saturday after a secretly-recorded video showed his nationalist deputy offering public contracts to a woman he believed to be a Russian oligarch.

Chancellor Sebastian Kurz said he would dissolve the government after the leader of his junior coalition partner, a prominent anti-immigration advocate with links to Russian President Vladimir Putin, resigned. Mr. Kurz’s decision to drop his partnership with the Freedom Party deals a blow to the continent’s far-right movement ahead of European Union elections.

The hidden camera tape, shot during a night of drinking in Ibiza, the Mediterranean holiday resort, was leaked to German media and aired widely on Friday evening. In it, Heinz-Christian Strache, the Freedom Party leader, promises public contracts to the unidentified woman if she purchases controlling shares in Austria’s biggest-circulation tabloid to support his election campaign.

The development topped the news agenda across Europe, which is entering the final stages of the campaign for the May 26 EU election, particularly in German-speaking countries. The scandal has amplified concerns about the links between Europe’s rising nationalist movement and Russia. Den Rest des Beitrags lesen »

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OECD: Bildungssysteme nicht auf digitalen Wandel vorbereitet

Posted by hkarner - 10. Mai 2019

Leopold Stefan 9. Mai 2019, 18:11 derstandard.at

Automatisierung verändert Jobs. Österreich zählt zu den Ländern, in denen Menschen trotz Hochschulabschlusses besonders oft Weiterbildung brauchen, um sich vor Automatisierung zu schützen

Computer war einst eine Berufsbezeichnung. Das ist lange her. Denn der digitale Wandel hat längst die Arbeitswelt aufgemischt, in Zukunft werden Automatisierung und künstliche Intelligenz die Anforderungen vom Busfahrer bis zum Topmanager verändern. Die Industriestaatenorganisation OECD schätzt, dass 14 Prozent der bestehenden Berufe akut von Automatisierung betroffen sind, weitere 32 Prozent werden sich substanziell verwandeln. Neu ist auch die zunehmende Schwierigkeit für Junge wie Erwachsene, einen sicheren Karrierepfad im Dickicht der Bedrohungsszenarien zu finden. Das führt zu teils paradoxen Entwicklungen. out.stream powered by ADITION Wie es OECD-Chef Ángel Gurría bei der Vorstellung einer Studie zum Thema digitale Kompetenzen sagte: „Ein Hochschulabschluss bedeutet nicht automatisch, hoch qualifiziert zu sein.“ Zumindest nicht über das ganze Arbeitsleben hinweg. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bank Austria beißt bei Kärntner BKS auf Granit

Posted by hkarner - 9. Mai 2019

Walter Müller. 8. Mai 2019, 17:28 derstandard.at

Die Unicredit wollte in der Hauptversammlung eine Sonderprüfung der BKS-Bank erzwingen, scheiterte aber an den Schwesterbanken

Klagenfurt – In Klagenfurt war am Mittwoch ein freundlich sonniger Frühlingstag angesagt, doch drinnen im gläsernen Bankhaus am St. Veiter Ring braute sich ein kräftiges Gewitter zusammen. Die Bank für Kärnten und Steiermark (BKS) hatte zu ihrer Hauptversammlung geladen, in der Regel ein Event von regionaler, unspektakulärer Relevanz. Diesmal allerdings wollte der größte Einzelaktionär das Eigentümertreffen aufmischen. Die Unicredit Bank Austria, die direkt und indirekt über die Cabo-Beteiligungsgesellschaft 30,3 Prozent der Stimmrechte an der BKS hält, verlangt eine Sonderprüfung der Kapitalerhöhungen seit 1994 (37 Millionen Euro). Dabei geht es auch um Rückforderungsmöglichkeiten und eventuellen Schadenersatz, den der BKS-Vorstand und Aufsichtsrat zu leisten hätten.

Stundenlange Debatte

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Die nächste Finanzkrise naht! – Nun doch einige Antworten der Spitzenkandidaten zur EU-Wahl

Posted by hkarner - 25. April 2019

Das Dokument:    Was haben wir aus der Finanzkrise gelernt _ Neue Krise

25. April 2019.

Dieser Brief erging an die Spitzenkandidaten der Parteien zur EU-Wahl:

der Föhrenbergkreis ist der führende Think-Tank zur Finanzkrise. Wir haben Followers aus 151 Ländern.

Seit 2008 ist nichts Seriöses zur Verhinderung der nächsten Krise passiert. Und wir haben die große Sorge, dass etwa ab 2020 der nächste Tsunami droht, ärger als 2008 (weil ja inzwischen nicht entschuldet wurde, ganz im Gegenteil!). Diesmal wird es besonders die Arbeitsplätze treffen, was ja durchaus gegen Ihre Kerninteressen geht.

Dass die EU am wenigsten getan hat, liegt nicht an den Staaten, sondern ausschließlich an den EU-Institutionen. Dabei ist das EU-Parlament ja peinlich wirkungslos geblieben. Und wir sehen dieses (unter den zwei wichtigsten) Thema nicht ordentlich auf der Agenda der wahlwerbenden Parteien bzw. deren Spitzenkandidaten.

Deswegen haben wir die beiliegende Analyse erstellt, mit den Fragen an die 7 Spitzenkandidaten Österreichs. Wir werden Ihre Antworten – zusammen mit den anderen – auf unserer Homepage – und mit wichtigen Medien – veröffentlichen und bitten um Ihre Stellungnahme bis 19. Mai.

Update 23/05/2019.

Grüne

Als Einzige haben zeitgerecht die Grünen (Werner Kogler) geantwortet, also die mit den geringsten Ressourcen. Wohl auch, weil sie als Einzige gute Vorschläge in Ihrem Programm haben, sogar den Vorschlag zu einem Trennbankensystem. Wahlprogramm_DieGruenen_EPWahl2019  Siehe SS. 16/17.

Nach einer Urgenz haben andere Spitzenkandidaten wie folgt geantwortet:

ÖVP/Karas: Mi. 22.05.2019 23:28

Sehr geehrter Herr Professor Karner, Den Rest des Beitrags lesen »

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