Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Austria’

Biobauern werden Opfer ihres eigenen Erfolges

Posted by hkarner - 18. Mai 2018

Günther Strobl, 18. Mai 2018, 09:00 derstandard.at

Nicht nur Bauernhöfe und Naturkostläden, auch Supermärkte und Diskonter bieten immer mehr Bioware an

Sechs Biofreilandeier zum Aktionspreis von 2,79 Euro? Oder doch die teurere Sechserpackung vom „Wiesen- und Kräuter-Wanderhuhn“? Die Eier Marke Eigenbau gäbe es schon um 1,69 je Karton. Da sind sogar zehn statt nur sechs Stück drin. Manche Konsumenten geraten spätestens vor dem Eierregal im Supermarkt ins Grübeln. Und nicht nur dort. Längst sind Biolebensmittel der Nische, in der sie einmal steckten, entwachsen. Supermärkte und Diskonter weiten ihr Sortiment immer mehr aus. Ob Milch, Käse, Gemüse, Fleisch, Brot oder Eier – die Grundnahrungsmittel gibt es heute fast überall auch in der Ökovariante.

Mit einem Bioanteil von fast acht Prozent im Lebensmittelhandel liegt Österreich noch vor Deutschland, dem größten Bioeinzelmarkt Europas. Eine Erfolgsgeschichte – eigentlich. Der Rechtfertigungszwang so mancher Biobauern nimmt dennoch zu. „Bio steht für eine ökologische, sozial gerechtere Landwirtschaft. Mehr sollte man dazu nicht sagen müssen. Der Punkt ist aber, dass vonseiten der konventionellen Landwirtschaft zunehmend Kritik an der Biolandwirtschaft kommt“, sagt Thomas Lindenthal, Leiter des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der Universität für Bodenkultur, dem STANDARD. Der Vorwurf: Sie verbrauche zu viel Fläche und bringe zu wenig Ertrag.

Gentechnik und Drohnen „

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Möglicherweise zahlt der Staat der ÖBB zu viel

Posted by hkarner - 15. Mai 2018

Luise Ungerboeck15,Mai 2018, 11:00 derstandard.at

Anreize zur Sparsamkeit bei der Abgeltung unrentabler ÖBB-Zugverkehre sind rar. Im Raum steht der Verdacht auf Quersubventionen, die ÖBB hat zudem ihre eigene Inflation

Für Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) sollte der soeben dem Nationalrat zugeleitete Gemeinwirtschaftliche Leistungsbericht 2016 von Interesse sein. In Kapitel 2.3 des 208-seitigen Berichts weist die für Abwicklung und Kontrolle staatlicher bestellter ÖBB-Personenzüge zuständige Schieneninfrastruktur-DienstleistungsgesmbH (Schig) nämlich auf Verdacht auf Quersubventionen von der ÖBB-Personenverkehr AG zu ihrer Konzernschwester Rail Cargo Austria (RCA) hin: Eine mögliche Quersubvention könne nicht ausgeschlossen werden, „wenn man die jeweils erzielten Ebit-Margen heranzieht“, stellt die Schig auf Seite 15 fest. Die Schig lässt nun „vertiefende Untersuchungen vornehmen“ und allenfalls zu viel gewährte Beiträge zurückfordern. Im Lichte der Neuverhandlung des 2019 auslaufenden Verkehrsdienstvertrags (VDV), mit dem Zugverkehre für Schüler, Lehrlinge sowie Sozialtarife vom Staat finanziert werden, ist die Information der Schig wichtig: Sie gibt Aufschluss, ob die überwiegend öffentlich finanzierte ÖBB-Personenverkehr AG das Geld auch tatsächlich für die vorgesehenen Leistungen verwendet. Laut Schig-Bericht könnte die laut EU-Beihilfenrecht unerlaubte Quersubvention über die für Traktion zuständige gemeinsame Tochter von ÖBB-Personenverkehr und RCA, die ÖBB-Produktion GmbH gelaufen sein.

Stoff für EU-Kommission

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Neuer Anlauf für Verkauf der Wiener Privatbank

Posted by hkarner - 13. Mai 2018

Bericht Renate Graber1, 2. Mai 2018, 08:00 derstandard.at

Slowakische Arca hat umgebaut und bei der Finanzmartkaufsicht einen neuen Antrag auf Einstieg bei der Bank eingebracht

Wien – Nächster Anlauf für den Verkauf der Wiener Privatbank an die slowakische Arca Capital. Ende April haben die Slowaken bei der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA einen neuen Antrag gestellt, um durch das Eigentümerkontrollverfahren zu kommen. Dabei prüfen die Aufseher, ob die potenziellen Erwerber aus rechtlicher Sicht als Bankeigentümer taugen. Zudem geht es um die Herkunft der Gelder, mit denen der Einstieg finanziert wird und um die Potenz für etwaige Kapitalnachschüsse. Das Institut mit einer Bilanzsumme von zuletzt 492 Millionen Euro gehört mehrheitlich dem Wiener Immobilienunternehmer Günter Kerbler und seinem Kompagnon, Exbanker Johannes Kowar. 19 Prozent sind in Streubesitz.

Umstrittener Oligarch stieg aus

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Ex-Banker führt als Lehrer Wiener Klasse ins Finanzquiz-Finale

Posted by hkarner - 4. Mai 2018

Bettina Pfluger, 4. Mai 2018, 11:00 derstandard.at

Budgetplanung, Prozentrechnen, Inflation: Das European Money Quiz macht diese Themen lebendig. Eine Wiener HTL ist im Finale

Beim Aufräumen im Keller wird eine 1.000-Schilling-Note der letzten Serie gefunden. Was nun? Kann man damit noch einkaufen gehen? Auf zur Oesterreichischen Nationalbank, weil ein Umtausch in Euro unbegrenzt möglich ist? Ist der Tausender wertlos und kann weggeschmissen werden? Mit Fragen wie diesen haben Schüler in den vergangenen Wochen für das European Money Quiz trainiert. Im Klassenverband sind die Schüler dann live und online gegeneinander angetreten. Innerhalb der Schulklassen mussten sich die Schüler bei dem circa 20-minütigen Finanzquiz binnen kürzestmöglicher Zeit auf die richtige Antwort bei insgesamt zehn Fragen einigen. 50 Schulklassen aus Österreich mit rund 1100 Schülern waren dabei. Gewonnen hat diese Vorausscheidung eine Schulklasse der HTL 16 aus Wien. Zwei Vertreter dieser Klasse reisen nun für das Finale am 8. Mai nach Brüssel. Mit dabei ist auch ihr Lehrer, Alfred Reisenberger. Er unterrichtet erst seit kurzem. Reisenberger hat vor knapp vier Jahren seine Karriere als Investmentbanker und Analyst beendet und die Seiten gewechselt. Jetzt unterrichtet er Wirtschaftsfächer und Rechnungswesen in der HTL. „Die Schüler waren richtig aufgeregt und hochmotiviert“, sagt er. Hochmotiviert durch das Finanzquiz war auch Reisenberger „Das gewinnen wir ganz sicher!“ – so hat er laut eigenen Erzählungen reagiert, als er die Einladung zu dem Quiz in seinem Schulpostfach gefunden hat.

Thema geht alle an

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Österreich haftet mit 11,14 Milliarden Euro für Griechenland

Posted by hkarner - 3. Mai 2018

Die Haftungen für Griechenland haben Österreich bereits Zinseinnahmen von 112 Millionen Euro gebracht.

Österreich hat in den vergangenen Jahren in Summe Haftungen für Griechenland in Höhe von 11,14 Milliarden Euro übernommen, geht aus dem Quartalsbericht des Finanzministeriums hervor. Die Zinseinnahmen aus den bilateralen Darlehen für die Griechen betrugen demnach zum Ende des 1. Quartals 2018 kumuliert rund 112 Millionen Euro.

Der gesetzlich relevante Stand der österreichischen Haftungen für die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) inklusive Übergarantien per Ende des Quartals betrug rund 9,86 Milliarden Euro für Kapital. Der freie Rahmen für Haftungen des Bundes in Form von Garantien für die Begehung von Finanzierungen durch die EFSF wird vom Bericht mit rund 11,78 Milliarden Euro beziffert. Die Haftungen für Zinsen inklusive Übergarantien beliefen sich auf rund 1,29 Milliarden Euro.

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Studie sieht Vorteile bei Hartz IV gegenüber Mindestsicherung

Posted by hkarner - 1. Mai 2018

Andreas Schnauder, 1. Mai 2018, 18:13 derstandard.at

Die Arbeitsanreize sind in der deutschen Grundsicherung höher – das liegt auch an besseren Zuverdienstmöglichkeiten.

Hartz IV, das viel gescholtene System der Grundsicherung in Deutschland, wurde wieder einmal einer Untersuchung unterzogen. Im Unterschied zu den vielfach kritischen Evaluierungen der Vergangenheit lobt eine aktuelle Analyse des Wirtschaftspolitischen Zentrums (WPZ) viele von Hartz IV ausgehende Effekte, kritisiert aber gleichzeitig zu geringe Anreize für die Annahme von Beschäftigung. Dieses Manko wird auch bei der österreichischen Mindestsicherung konstatiert. Das WPZ an der Universität St. Gallen in der Schweiz wird vom österreichischen Nationalökonomen Christian Keuschnigg geleitet, der früher Leiter des Instituts für Höhere Studien in Wien war. Durchgeführt wurde der aktuelle Report von Ronnie Schöb, der beim WPZ und an der Freien Universität Berlin lehrt.

Die zwei Seiten des Niedriglohnsektors

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VOLKSBANK WIEN AG: Gewinn 2017 mehr als verdoppelt

Posted by hkarner - 27. April 2018

Nur zum Vergleich: Raiffeisen OÖ machte einen Gewinn von 534 Mio €. (hfk)

Wien – 24.04.2018 (OTS)

  • Konzernergebnis stieg um 125% auf EUR 54 Mio.
  • Kernkapitalquote verbesserte sich auf 15,4% im Konzernabschluss
  • Wachstum bei Kreditvolumen und Zinsüberschuss
  • Erfolgreiches „Shop-in-Shop“-Modell mit externen Produktpartnern  
  • Hauptversammlung beschließt Fusion mit Waldviertler Volksbank Horn

Die VOLKSBANK WIEN AG hat das Geschäftsjahr 2017 mit einer kräftigen Gewinnsteigerung abgeschlossen: Bei einem Wachstum des Kreditvolumens von 6,6% und einem Zinsüberschuss von EUR 127 Mio. (2016: EUR 100 Mio.) erwirtschaftete das Zentralinstitut des Volksbanken-Verbunds ein im Jahresvergleich um 125% höheres Konzernergebnis von EUR 54 Mio. (2016: EUR 24 Mio.). Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen OÖ: Doppelter Gewinn statt mehr Macht

Posted by hkarner - 27. April 2018

Das Geschäft der Landesbank boomt, die Zentralisierung des Sektors stockt.

Wien. Um ein großes Projekt ist es still geworden: Die Raiffeisen-Landesbanken sollten näher zusammenrücken, sich besser koordinieren und damit viele unnötige Kosten sparen. Das hätte freilich auch die Macht im Sektor neu verteilt. Vielleicht liegt es daran, dass sich die „Giebelkreuzler“ nicht einigen konnten. Fest steht: Die Pläne liegen auf Eis. Das bestätigt nun eine Schlüsselfigur, Heinrich Schaller. Was dem Chef der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich durchaus recht ist, wie er bei der Präsentation der Bilanz für 2017 erklärt: „Es ist mir wichtiger, wenn wir uns auf das Operative konzentrieren können.“ Zumal wenn es so blendend läuft wie im vergangenen Jahr. Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta-Gläubigern winkt wieder eine Ausschüttung

Posted by hkarner - 20. April 2018

Renate Graber, 20. April 2018, 17:39 derstandard.at

2020 soll die Hypo-Abbaugesellschaft ihr Vermögen verwertet haben, früher als geplant. Heuer soll es wieder eine Zwischenausschüttung geben

Wien – Als Kärntner Bank Hypo Alpe Adria hat sie auf rapides Wachstum gesetzt, jetzt, als staatliche Abwicklungsgesellschaft Heta, setzt sie auf Schrumpfung. Und: 2017 hat die Heta mehr Assets als geplant abgebaut und 3,3 Milliarden Euro daraus erlöst. Damit lag sie Ende des Vorjahres um rund 2,7 Mrd. Euro besser als veranschlagt. Derzeit sind noch rund 1,5 Mrd. Euro an zu versilberndem Vermögenswerten übrig, bis 2020 sollen die abgebaut sein. Diesen Rück- und Ausblick haben die drei Heta-Chefs am Freitag vor Journalisten in Wien gegeben. Bis zur endgültigen Auflösung der Gesellschaft werde es dann aber „noch ein paar Jährchen dauern“, erklärte Vorstandssprecher Alexander Tscherteu. 9,5 Milliarden Euro hat der Abbau der Heta bisher in Cash eingespielt. Voriges Jahr haben die Gläubiger eine Zwischenausschüttung von 5,8 Mrd. Euro bekommen – für heuer ist eine weitere derartige Auszahlung geplant. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung der Abwicklungsbehörde in der FMA sowie ein Beschuss der Hauptversammlung. Diese besteht nur aus einem Aktionär (die Republik, vertreten durchs Finanzministerium) und wird am 16. Juni entscheiden.

Staat hat gute Aussichten

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Social Impact Bond-Modellprojekt „Ökonomisches und soziales Empowerment von gewaltbetroffenen Frauen“

Posted by hkarner - 19. April 2018

Social Impact Bond

Ein Social Impact Bond (SIB) ist eine Kooperations- und Finanzierungsform zwischen öffentlicher Hand und privaten (gemeinnützigen) InvestorInnen – die Rückzahlung der von den InvestorInnen eingesetzten Mittel und Ausschüttung einer Zielprämie sind davon abhängig, ob ein bestimmtes soziales Problem (besser) gelöst werden konnte. Bezahlt wird nur bei erfolgreicher Umsetzung der sozialen Ziele.

Die österreichische Bundesregierung bekannte sich im Arbeitsprogramm 2013-2018 dazu, mittels SIB innovative Ansätze in der Sozialpolitik zu erproben, um sich den aktuellen Herausforderungen in der Sozialpolitik zu stellen, mögliche Lücken zu schließen und mit neuen Initiativen den sozialen Zusammenhalt in Österreich zu stärken.

Wie funktioniert ein Social Impact Bond?

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