Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Austria’

Nowotny: Nie mehr Wachstumsraten wie nach dem Zweiten Weltkrieg

Posted by hkarner - 29. Mai 2017

29. Mai 2017, 11:07 derstandard.at

Selten zuvor ging eine Erholung nach einer Krise so bescheiden voran wie nach der jüngsten Finanzkrise

Wien – Im historischen Vergleich hat sich die Wirtschaft von der letzten Finanzkrise bisher nur schwach erfangen. Trotzdem kann Österreichs Notenbankgouverneur Ewald Nowotny der Sorge einiger Experten vor einer langen Phase der Stagnation nichts abgewinnen. Klar sei aber, dass „wir keine Rückkehr zu den hohen Wachstumsraten der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg mehr erwarten können“, meint Nowotny. Europas Anteil an der Weltwirtschaft sei in den vergangenen zehn Jahren gesunken, und das werde in den nächsten Jahren so weitergehen. Andere Volkswirtschaften haben aufgeholt. Im heutigen Umfeld gelte es aber nicht nur, Teil der internationalen Wertschöpfungsketten zu bleiben. Auch die Erträge des Wachstums müssten angemessen verteilt werden, um die politische Akzeptanz für die Wirtschaftsordnung zu gewährleisten. Gefährlich wäre es indes, die Globalisierung als „Nullsummenspiel“ zu missverstehen, in dem einige auf Kosten anderer gewinnen, warnte Nowotny bei der Volkswirtschaftlichen Tagung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Wien.

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Christian Kern auf Viktor Klimas Spuren

Posted by hkarner - 26. Mai 2017

Zwar schon eine Woche alt, aber trotzdem treffsicher bzgl. Kern’s taktische Unterlegenheit (hfk)

– Blog Krisenfrey – derStandard.at ›

21. Mai 2017, 10:11

Der Kanzler ist als Taktiker Sebastian Kurz klar unterlegen – aber sein größter Fehler ist hausgemacht.Seit dem Rücktritt von ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner am 10. Mai hat Bundeskanzler Christian Kern sich einen taktischen Fehler nach dem anderen geleistet. Er hat zuerst darauf gepocht, mit der ÖVP weiterzuregieren, obwohl es bald klar war, dass die ÖVP dafür nicht zur Verfügung steht. Er hat dann ultimativ gefordert, dass der neue Parteichef Sebastian Kurz auch Vizekanzler wird. Dieser zwang ihm Wolfgang Brandstetter auf.Und Kern hat im Gegenzug ein freies Spiel der Kräfte im Parlament angekündigt, aber ist bei der ersten Gelegenheit (Homo-Ehe) davor zurückgeschreckt. Wieder ist es die ÖVP, die bestimmt, wo es bis zum Ende der Legislaturperiode langgeht.

Kern hat Kurz damit eine Steilvorlage nach der anderen geliefert. Er hat sich damit schwach und in der politischen Taktik eindeutig unterlegen gezeigt. Das kann zum Problem werden, muss es aber nicht – siehe den Überraschungssieg von Alfred Gusenbauer gegen den großen Taktiker Wolfgang Schüssel 2006. Mit Cleverness allein gewinnt man keine Wahlen.

Ankündigung zur FPÖ vor dem Wahltag Den Rest des Beitrags lesen »

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Wachstum in Verfassung: Juristen zerpflücken Regierungsplan

Posted by hkarner - 25. Mai 2017

András Szigetvari24. Mai 2017, 08:38, derstandard.at

Die Verankerung eines Staatsziels Wachstum in Österreichs Verfassung sorgt unter Juristen für Empörung. So werde der Spielraum der Gerichte noch größer

Wien – Selten hat eine so kleine Gesetzesänderung die Wogen in Österreich derart hochgehen lassen. Als eine Folge des Streits um den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat wollen SPÖ und ÖVP, wie berichtet, die Verfassung ändern. Die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts soll hervorgehoben werden. Zwei Neuerungen sind geplant. Ein 2013 in Kraft getretenes Verfassungsgesetz „über Nachhaltigkeit, Tierschutz, Umweltschutz, Sicherstellung der Wasser- und Lebensmittelversorgung und Forschung“ soll in „Bundesverfassungsgesetz über Staatsziele“ umbenannt werden. Zudem wird ein neues Staatsziel in das Gesetz aufgenommen, wonach sich die Republik „zu Wachstum, Beschäftigung und einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort bekennt“.

„Verfehlte Legistik“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Bawag könnte im Herbst an die Börse kommen

Posted by hkarner - 24. Mai 2017

24. Mai 2017, 14:11, derstandard.at

Angeblich sollen schon im Juni Emissionsbanken beauftragt werden – Kein Kommentar von der Bank

Wien/Stuttgart – Die österreichische Bank Bawag P.S.K. bereitet sich Finanzkreisen zufolge auf einen Sprung an die Börse im Herbst vor. Bei der Erstnotiz könnte die viertgrößte österreichische Bank mit bis zu 5 Mrd. Euro bewertet werden, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen am Mittwoch zu Reuters.

Bawag kommentiert nicht

Die Bawag wollte sich dazu nicht äußern. Marktgerüchte kommentiere man nicht, beschied eine Sprecherin. Mehrheitseigentümer Cerberus plane, möglicherweise schon im Juni Banken mit den Vorbereitungen für einen potenziellen Börsengang nach der Sommerpause zu beauftragen, hieß es von namentlich nicht genannten Insidern. Den Rest des Beitrags lesen »

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Spart euch doch einfach die traditionellen Wahlprogramme

Posted by hkarner - 20. Mai 2017

Wir wollen wissen, wie die kommende Regierung die Blockadestrukturen ändern will. Bloße Überschriftensammlungen interessieren uns nicht mehr.

Die praktisch schon geschiedene Regierung hat uns zwar neulich versichert, die restlichen Wochen noch intensiv arbeiten zu wollen, aber so wirklich glauben können wir das wohl nicht mehr. Gut, Herr Kern hat die Bundesbahn noch schnell für ein paar weitere Jahre vor Wettbewerb geschützt. Aber das ist es wohl nicht, was wir unter Reform verstehen. Bei der von den Sozialpartnern ohnehin schon zur Unkenntlichkeit entstellten Gewerbereform dagegen hakt es ebenso wie bei der Bildungsreform.

Macht aber nichts. Die Karten werden im Herbst ohnehin neu gemischt. Auf die paar Monate kommt es nach mehreren Jahrzehnten des Reformstillstands jetzt auch nicht mehr an. Freilich: Was passiert dann? Das, muss man leider sagen, wissen wir einfach nicht. Denn die drei Mittelparteien, von denen wohl zwei in der nächsten Regierung vertreten sein werden und eine mit hoher Wahrscheinlichkeit den Bundeskanzler stellen wird, halten sich mit Informationen darüber äußerst nobel zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Buch als Rezept gegen Austrosklerose

Posted by hkarner - 12. Mai 2017

Podiumsdiskussion. „Presse“-Kolumnist Josef Urschitz hat ein Buch gegen den Stillstand verfasst. Das Echo ist enorm.

Wien. Wenn Hannes Androsch, Ex-Finanzminister und Unternehmer, aktuelle Um- und Zustände veranschaulichen will, bemüht er gern österreichische Schriftsteller. Am Donnerstagabend musste etwa Johann Nestroy herhalten: „Was hat die Nachwelt für uns getan? Nichts! Das Nämliche tue ich für die Nachwelt“, habe Nestroy geschrieben. Androsch schrieb es den österreichischen Entscheidungsträgern ins Buch. „Presse“-Wirtschaftsredakteur Josef Urschitz schrieb gleich ein ganzes Buch über den Stillstand hierzulande und „Wie der Reformstau unseren Wohlstand gefährdet“. Am Donnerstagabend wurde es in der Industriellenvereinigung in Wien präsentiert. Das war nicht nur vom Timing her angesichts der Regierungsumwälzung ein Volltreffer. Der Andrang von 320 Gästen bewies auch, dass Urschitz einmal mehr den Nerv der Zeit getroffen hat. Die Menschen sind sichtlich frustriert ob des besagten Stillstandes. Urschitz spricht von einer „Austrosklerose“ seit mehr als 40 Jahren, einer Blockade jeglicher Reformansätze durch die Landeshauptleute, die Sozialpartnerschaft und die Große Koalition: Ja, es ginge uns noch gut, „aber seit zehn, 15 Jahren beginnt alles zu erodieren“, so der Autor: In Wirtschaftsrankings der Industrienationen sei man binnen weniger Jahre vom zehnten auf den 20. Platz zurückgefallen. Das Problem sei ein strukturelles, die Maßnahmen, die gesetzt worden seien, „sind aber nie in die Struktur gegangen“. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mehr Kredite? Staat soll dafür bürgen

Posted by hkarner - 10. Mai 2017

Trotz der EZB-Geldflut bekommt jedes dritte Unternehmen im Land von seiner Bank nicht genug Geld für geplante Investitionen. Schuld sind geringe Sicherheiten und strenge Regulierung. Nun soll der Staat als Bürge einspringen.

Mario Draghi denkt nicht daran, Europa den Geldhahn zuzudrehen. Unter seiner Führung kauft die Europäische Zentralbank weiter Staats- und Unternehmensanleihen auf und hält die Zinsen im Keller. Doch während das billige Notenbankgeld den Börsen zu immer neuen Rekorden verhilft, bleiben reale Investitionen weiter Mangelware, so eine aktuelle Auswertung der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

Nur 7,9 Prozent von 1728 befragten Unternehmen konnten demnach 2016 größere Vorhaben umsetzen. Noch niedriger war diese Investitionsquote zuletzt im Krisenjahr 2009. Im heurigen Jahr wollen die Betriebe wieder mehr Geld ausgeben. Ob sie es sich auch leisten können, ist allerdings fraglich.

Zwar sitzen manche Großkonzerne nach den Schrumpfkuren der vergangenen Jahre auf regelrechten Cashbergen. Viele kleine und mittlere Unternehmen sitzen hingegen in der (Kredit)Klemme. 26,9 Prozent aller Betriebe, die im Vorjahr um einen Bankkredit für eine mittlere oder größere Investition angesucht haben, wurden ohne einen Cent wieder weggeschickt. Weitere 12,4 Prozent bekamen teils deutlich weniger als erhofft. Praktisch alle Firmen unter 50 Beschäftigten nahmen 2016 weniger Bankkredite in Anspruch als im Jahr davor. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ernst Fehr Ehrenmitglied im weltweit bedeutendsten Ökonomen-Club

Posted by hkarner - 10. Mai 2017

Die Ökonomen-Vereinigung geht sehr selektiv bei der Wahl ihrer Ehrenmitglieder vor. Der Vorarlberger Fehr forscht seit 1994 an der Uni Zürich.

Die weltweit bedeutendste Ökonomen-Vereinigung, die American Economic Association (AEA), hat den aus Österreich stammenden Ökonomen Ernst Fehr zum Ehrenmitglied ernannt. Er ist der erste Österreicher, dem diese Ehrung zuteil wird. Er wird mit der Auszeichnung für sein Lebenswerk geehrt.

Die AEA ernennt nur eine sehr beschränkte Anzahl ausländischer Ökonomen zu Ehrenmitgliedern, teilte die Uni Zürich mit, wo Fehr seit 1994 forscht und lehrt. Der am 21. Juni 1956 in Hard (Bezirk Bregenz) geborene Fehr ist ein Vertreter der Verhaltensökonomie und Mitbegründer der Neuroökonomie. Seine Forschungsansätze reichen weit in die Psychologie, die Soziologie, die Biologie und die Neurowissenschaften hinein.

Mit seinen Forschungsarbeiten hat er das Institut für Volkswirtschaft der Uni Zürich zu einem der weltweit führenden Zentren in der experimentellen Wirtschaftsforschung gemacht. Im Ranking der einflussreichsten Ökonomen im deutschsprachigen Raum der „Neue Zürcher Zeitung“ belegte Fehr im Vorjahr den ersten Rang.

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Alexander Labak soll neuer Chef der Casinos Austria werden

Posted by hkarner - 3. Mai 2017

 Renate Graber, 3. Mai 2017, 17:30

Nach dem Abgang von Karl Stoss haben es die Aktionäre eilig. Die Karten sind gemischt, am Montag tagt die Aufsichtsratsspitze. Als Favorit gilt ein Finanzfachmann aus Tirol: Alexander Labak

Wien – So, wie’s aussieht, steht fest, wer bei der Casinos Austria AG (Casag) künftig die Kugel rollen lassen wird. Neuer Vorstandsvorsitzender des teilstaatlichen Glücksspielkonzerns soll der gebürtige Tiroler Alexander Labak werden, ein studierter Ökonom, der den allergrößten Teil seine Karriere im Ausland gemacht hat. Das hat der STANDARD aus Casag-Kreisen erfahren.

Am kommenden Montag tagt das Aufsichtsratspräsidium der Casag unter Leitung von Ex-Raiffeisen-Banker Walter Rothensteiner, und dort soll über Labak diskutiert werden, wie es heißt. Einen „kommunizierbaren Beschluss“ des Personalausschusses dürfte es laut Wohlinformierten am Montag noch nicht geben, so weit soll es erst nach einer ordentlichen Aufsichtsratssitzung sein. Das nächste reguläre Treffen des Kontrollgremiums ist für 23. Juni geplant – eine Vorverlegung wird allenthalben erwartet.

Ex-Banker Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta: FMA schneidet etwas weniger tief

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

Die Finanzmarktaufsicht reduziert den Schuldenschnitt bei der Hypo-Bad Bank Heta von 53,98 Prozent auf 35,60 Prozent. Die Kosten für die Steuerzahler werden kleiner. Grund ist, dass die Abwicklung besser läuft als erwartet.

Seither ist ein Jahr vergangenen und die Abwicklung noch weiter fortgeschritten. Wie „Die Presse“ berichtete verfügte die Heta per Anfang April 2017 bereits über Barmittel im Ausmaß von 7,9 Mrd. Euro. Angesichts von Gesamtschulden in Höhe von 13,4 Mrd. Euro wäre somit bereits heute eine Quote von fast 60 Prozent möglich (also ein Schnitt von nur mehr 40 Prozent notwendig). Am Dienstag reagierte die Behörde nun darauf und erließ einen neuen „Mandatsbescheid“ vulgo Schuldenschnitt. Demnach werden die Schulden der Heta nur mehr um 35,6 Prozent geschnitten, was eine Quote von 64,4 Prozent ergibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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