Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Austria’

Postenkarussell in Nationalbank und FMA quietscht

Posted by hkarner - 18. September 2017

 Welche großartigen Lösungen sich da anbahnen! (hfk)

16. September 2017, 14:00 derstandard.at

Der FMA-Vorstand sollte eigentlich noch vor der Wahl verlängert werden, allerdings sind nun Dissonanzen aufgetaucht

Wien – Die bevorstehende Nationalratswahl wirft ihren Schatten voraus – und die fallen auch auf die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Wie so oft vor Wahlen geht es um Machtabsicherung per Personalentscheidungen – und Letztere stehen bei FMA und OeNB demnächst an. Die Verträge des FMA-Vorstands, von Helmut Ettl (rot; sitzt als Exnotenbanker auf einem Ticket der OeNB) und Klaus Kumpfmüller (schwarz; ihn hat das Finanzministerium nominiert), laufen kommendes Jahr aus. Ihrer Vertragsverlängerung stehe nichts im Wege – so hieß es bis vor kurzem. Am 24. Juni wurden die Posten ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist lief einen Monat – und nach den Hearings stand fest, dass die Verträge von Ettl und Kumpfmüller um weitere fünf Jahre verlängert werden sollen. Diese Entscheidung sollte plangemäß beim Ministerrat am kommenden Mittwoch getroffen werden, die Ernennung folgt dann durch den Bundespräsidenten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Industrie: Österreich bei Lohnstückkosten im Spitzenfeld

Posted by hkarner - 13. September 2017

 Luise Ungerboeck13. September 2017, 13:10, derstandard.at

Unter dem Motto „Standort absichern“ mahnt die Metallindustrie zu Zurückhaltung bei der nächste Woche beginnenden Metaller-Herbstlohnrunde. Wohl seien die Auftragsbücher voll, aber der Aufschwung flache ab. Die Gewerkschafter wollen freilich ernten

Wien – Der Konjunkturaufschwung macht die Herbstlohnrunde, die mit den Metallern und Industrieangestellten am 20. September beginnt, heuer spannend – und herausfordernd. Erstmals seit Jahren boomen die Exporte, und die Auftragsbücher sind voll. Für das erste Quartal 2017 vermeldeten die im Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI) versammelten Maschinenbauer und Metallverarbeiter plus 14,2 Prozent beim Auftragseingang (auf 17,6 Milliarden Euro). Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonom Schulmeister: „Die Politik hat sich entmündigen lassen“

Posted by hkarner - 11. September 2017

InterviewGerald John, 11. September 2017, 13:38 derstandard.at

Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister sieht Europa in einer Strangulierungskrise – und fürchtet, dass die Leidtragenden in Österreich ihren Metzger einmal mehr selbst wählen

STANDARD: Als Ökonom versuchen Sie seit 35 Jahren, wirtschaftspolitische Fehlentwicklungen aufzeigen. Hat’s etwas genutzt?

Schulmeister: Eher wenig, zumal meine Grunddiagnose ja lautet, dass die Politik seit Anfang der 70er-Jahre nach einer falschen Navigationskarte steuert.

STANDARD: Inwiefern?

Schulmeister: Begonnen hat es mit der Liberalisierung der Finanzmärkte. Seither schwanken Rohstoffpreise, Aktienkurse und Wechselkurse massiv, was Investitionen in die Realwirtschaft enorm erschwert. Verständlicherweise haben sich viele Unternehmer auf Finanzspekulationen verlegt, weil sie dank der Kursschwankungen attraktiv sind. Das allein bremst bereits die Wirtschaft und lässt die Arbeitslosigkeit steigen. Wenn dann auch noch der Staat mit Sparprogrammen die Nachfrage einschränkt, führt das ein System immer tiefer in den Abgrund. Europa hat seit zehn Jahren kein nennenswertes Wachstum mehr erreicht. Der Kontinent steckt in einer historisch einzigartigen Krise – und da setzen die Rechtspopulisten an, indem sie die soziale Wärme der Volksgemeinschaft versprechen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Langer Schatten der Finanzkrise: Staat hilft Ex-Kommunalkredit aus

Posted by hkarner - 9. September 2017

FRAGE & ANTWORT: Andreas Schnauder

8. September 2017, 06:00 derstandard.at

Der Rest der Kommunalkredit, KA Finanz, wird nun direkt vom Bund finanziert, der dafür acht Milliarden Euro in die Hand nimmt Erinnert sich noch jemand an die Notverstaatlichung der Kommunalkredit? Sie war 2008 eines der ersten Opfer der Finanzkrise, die Volksbanken delegierten das Problem an die Republik. Neun Jahre später sind die guten Teile verkauft, der Rest blieb der Allgemeinheit. Künftig wird die Abbaueinheit KA Finanz direkt vom Staat finanziert. Acht Milliarden Euro muss der Bund dafür an Kredit aufnehmen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Bad Bank:

Frage: Der Bund borgt der KA Finanz acht Milliarden Euro. Was sind die Gründe für dieses Engagement? Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta-Reste: Bad Bank schlägt weiteres Kapitel zu

Posted by hkarner - 7. September 2017

7. September 2017, 12:31 derstandard.at

Lokale Abbau-/Leasingfirma in Montenegro zum Verkauf gestellt – Altlasten in Italien, Mazedonien, Bulgarien weg

Wien/Klagenfurt/Podgorica – Nachdem die staatliche österreichische Hypo-Abbaufirma Heta ihre zur Abwicklung bestimmten Geschäfte in Italien, Mazedonien und Ende Juni auch in Bulgarien dichtgemacht hat, ist nun die finale Resteverwertung in Montenegro eingeleitet worden. Darin enthalten sind auch Frankenkreditforderungen, die beim Verkauf der Montenegro-Bank vor zwei Jahren an der Heta hängengeblieben waren.

Nach dem Verkauf der Balkan-Bankentöchter der ehemaligen Hypo Alpe Adria an den US-Fonds Advent (mit EBRD) blieben Abbauteile, faule Kredite und Immobilien in lokalen Heta-„Bad Banks“ und besonders auch Leasinggesellschaften in diesen Ländern im Besitz der staatlichen österreichischen Heta Asset Resolution.

Kein Käufer Für die Hypo Italien

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Bund braucht für KA Finanz-Abwicklung acht Milliarden Euro mehr

Posted by hkarner - 7. September 2017

Die für die Kapitalaufnahme des Staates zuständige Bundesfinanzagentur muss ihren Finanzierungsplan für 2017 erhöhen.

Die Republik Österreich muss heuer wegen der Abwicklung der jetzt in eine Abbaugesellschaft umgewandelten KA Finanz AG, die ehemalige Bad-Bank der Kommunalkredit, um rund acht Milliarden  Euro mehr Kapital aufnehmen. Die für die Kapitalaufnahme des Staates zuständige Bundesfinanzagentur (OeBFA) hat heute dementsprechend ihren Finanzierungsplan für 2017 um acht Milliarden Euro erhöht.

Durch die von der Finanzmarktaufsicht FMA genehmigte Umwandlung der KA Finanz AG in eine Abbaugesellschaft und die Rückgabe der Bankkonzession könne sich die KA Finanz AG für den Schuldenabbau jetzt nicht mehr über den Kapitalmarkt refinanzieren, sondern über die Abbaumanagementgesellschaft des Bundes (ABBAG). „Das führt zu einem höheren Finanzierungsvolumen für den Bund“, sagte OeBFA-Chef Markus Stix am Donnerstag zur APA.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Weniger Pleiten im CEE-Raum

Posted by hkarner - 7. September 2017

Studie. Nur sechs von tausend Firmen im CEE-Raum wurden im Vorjahr insolvent. Die Unterschiede je nach Land und Branche sind aber groß.

Wien. Die Firmenpleiten in Zentral- und Osteuropa (CEE) gehen zurück. 2016 rutschten um sechs Prozent weniger Firmen in die Insolvenz als im Jahr davor. 2015 hatte der Rückgang 14 Prozent betragen, wie der Kreditversicherer Coface mitteilte.

Diese Entwicklung soll anhalten: Für heuer prognostiziert der Kreditversicherer eine weitere Abnahme von 3,9 Prozent und für 2018 von 2,3 Prozent. Aber: Dem Bausektor geht es schlecht.

Insgesamt wurden im Vorjahr nur sechs von tausend Unternehmen in der Region insolvent. Je nach Land und Branche gibt es freilich massive Unterschiede: So waren in Bulgarien im Vorjahr um 35,6 Prozent weniger Unternehmen zahlungsunfähig als 2015, dagegen schlitterten in Ungarn um 56,9 Prozent mehr Betriebe in die Pleite, in Litauen waren es um 35,2 Prozent mehr. Unter dem Strich wiesen acht der 14 in der Coface-Analyse berücksichtigten CEE-Länder für 2016 weniger Insolvenzen aus als im Jahr davor. Den Rest des Beitrags lesen »

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Soviel zu einem falschen Flüchtlingsbild …

Posted by hkarner - 5. September 2017

… wenn sich so eine grossartige Organisation wie „Way of Hope“ darum bemüht ! (hfk)

Von allen Flüchtlingen, die WAY of HOPE – Flüchtlingshilfe Weiz in den letzten 3 Jahren betreut hat, haben 66 einen Bescheid bekommen. 19 davon haben sich in Weiz angesiedelt, darunter 5 Familien. Von den 19 haben alle eine Arbeit gefunden, was hauptsächlich das Verdienst der exzellenten Arbeit von DLG (Dienstleistungsgesellschaft der Region Weiz) und AMS Weiz ist.

In all diesen 3 Jahren gab es keinen einzigen kriminellen Vorfall.
Laut AMS konnten sogar alle 40 anerkannten Flüchtlinge aus dem Bereich des AMS Weiz vermittelt werden.
Das ist natürlich nur ein kleines Beispiel.
In Österreich gibt es aber mit Sicherheit viele solcher Orte, wo auch derart positive Erfahrungen gemacht werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Studie: Gewerkschaften verlieren an Macht

Posted by hkarner - 4. September 2017

 Europäische Gewerkschaften haben ein veritables Nachwuchsproblem. Aber auch Dienstnehmergruppen, die eher Schutz brauchten als andere, sind oft unterrepräsentiert.

Wien. Durch die Gewerkschafterbrille betrachtet, ist Dänemark so etwas wie eine Insel der Seligen. 69,1 Prozent der Arbeitnehmer im Alter von 16 bis zu 65 Jahren sind dort gewerkschaftlich organisiert. Freilich: 2002 waren es noch 77,7 Prozent. Ganz rund läuft es also sichtlich auch dort nicht für die Gewerkschaften.

Mit sinkenden Mitgliederzahlen haben die Arbeitnehmerorganisationen europaweit zu kämpfen: Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), für die Daten des European Social Survey (ESS) ausgewertet wurden, verzeichneten von 16 untersuchten europäischen Ländern nur zwei, Belgien und Spanien, seit 2002 einen prozentuellen Anstieg der Gewerkschaftsmitglieder, alle übrigen einen Rückgang. Auch Österreich: Hier sind nach den aktuellen Zahlen des Survey – die allerdings aus dem Jahr 2014 stammen – nur noch 25,5 Prozent der Arbeitnehmer bei einer Gewerkschaft. 2002 waren es noch 28,9 Prozent. Wobei die jüngsten Zahlen sogar schon wieder eine leichte Erholung darstellen: 2008 war der Anteil mit 25,3 Prozent sogar noch etwas niedriger.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Volksbank Wien schielt nach Niederösterreich

Posted by hkarner - 31. August 2017

Klar: Am Ende wird es nur eine Volksbank AG für Österreich geben! (wenn überhaupt, weil wohl dann verkauft). Dem Genossenschaftsgedanken zum Hohn, Schultze Delitsch wird weiter im Grab rotieren. Und die EZB – wie auch die unnötige FMA – werden sich freuen, weil dann ist die Kontrolle ud die „Governance“ einfacher! Die Kosten gehenhinauf, Mitarbeiterreduktion: nix, die Cot Income Ratio ist schlechter als 2015 (!) und mit 78,4 % unakzeptabel hoch. (hfk)

31. August 2017, 14:03 derstandard.at

Im Halbjahr deutlich mehr Gewinn bei Volksbank Wien

Wien – Bei den Volksbanken ist nach einer österreichweiten dramatischen Fusionswelle die Zielstruktur – acht Volksbanken und ein Spezialinstitut (Ärzte-/Apothekerbank) – heuer zu Jahresende erreicht. In zwei Jahren wurden rund regionale 45 Fusionen durchgezogen. 2018 könnte es nun sogar weitergehen – und zwar zwischen der Volksbank Wien und der Volksbank Niederösterreich. Wie die Volksbank Wien in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht 2017 schreibt  vbw_hb_d_2017_pw, werden mit der Volksbank Niederösterreich Gespräche aufgenommen, ob und in welcher Form die Zusammenarbeit zwischen den beiden Instituten intensiviert werden kann. Synergien sollen evaluiert werden. Gespräche laufen Ein Volksbank-Wien-Sprecher sagte, die Gespräche würden „ergebnisoffen“ geführt. Es könnte – wegen der räumlichen Nähe und dem eng verbundenen Geschäftsgebiet – von gemeinsamen Aktivitäten wie etwa regionales Marketing, Kreditabwicklung oder Logistik bis hin zu einer Fusion gehen.

Eine Fusion sei definitiv nicht ausgeschlossen, bestätigte der Sprecher. Dann wären es nur mehr sieben Volksbanken im Land. Vor 2018 sei dies aber kein Thema. Es gebe auch keinerlei Zeitdruck. Man werde die beste Lösung wählen, so der Sprecher.

Acht Fusionen

Die Volksbank Niederösterreich (St. Pölten) ist aus acht Fusionen hervorgegangen, sie hat derzeit 59 Filialen und mehr als 3 Mrd. Euro Bilanzsumme. Die Volksbank Wien – sie ist seit der Zerschlagung der alten ÖVAG Mitte 2015 das neuen Volksbanken-Spitzeninstitut und zugleich größte regionale Volksbank in Österreich – kam Ende Juni 2017 auf eine Bilanzsumme von 10,2 Milliarden Euro. Nachdem die Volksbank Wien ebenfalls mehrere Volksbanken im Umland in sich aufgenommen hat, zählte sie trotz eines Sparkurses Mitte 2017 nun 1.238 Beschäftigte. Sie betreibt 65 Filialen. Für das erste Halbjahr 2017 meldete die Volksbank Wien einen Nettogewinn von 32,8 Millionen Euro. Voriges Jahr lag der Halbjahresgewinn bei 15,6 Millionen Euro. Die Zahlen sind wegen der bis in den Spätherbst 2016 durchgezogenen Fusionen nur bedingt vergleichbar. Mit 17. August 2017 wurde die jüngste Fusion der Wiener wirksam: Da wanderte der Bankbetrieb der Sparda Bank in die Volksbank Wien. Die Verschmelzung der regionalen Volksbanken zu acht großen Banken (d.h. im wesentlichen eine pro Bundesland/außer Burgenland) war eine Auflage bei der Teilverstaatlichung der alten Volksbanken AG (ÖVAG). Die ÖVAG wurde 2015 vom Markt genommen. Neues Spitzeninstitut ist seither die Volksbank Wien, ein Teil wanderte zum Abbau in die Bad Bank Immigon. (APA, 31.8.2017) – derstandard.at/2000063416471/Volksbank-Wien-koennte-auch-Volksbank-NOe-dazufusionieren

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