Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Austria’

Nowotny erwartet schnelles Sterben der Bankenfilialen

Posted by hkarner - 19. Juli 2017

Österreichs Notenbankchef sagte in einem Interview, dass Bankenfilialen noch schneller verschwinden werden. An Bitcoin lässt er kein gutes Haar.

Ewald Nowotny lässt an Bitcoin kein gutes Haar

Am österreichischen Bankensektor werde sich das Tempo der Fusionen, Filialschließungen und auch des Mitarbeiterabbaus noch beschleunigen. Österreich liege bei der Zahl der Einwohner je Bankstelle noch immer deutlich unter den Niederlanden oder Frankreich, sagte Österreichs Notenbankchef, Ewald Nowotny, der „Kleinen Zeitung“ und dem „Neuen Vorarlberger Volksblatt“ in einem gemeinsamen Interview (Mittwochausgaben).

Nowotny gibt aber zu bedenken, „dass dieses Kleinteilige auch einige Vorteile hat – etwa, was Kundennähe betrifft“. „Die Frage ist nun, ob es gelingt, Methoden zu entwickeln, wo ich den Vorteil der Kundennähe verbinden kann mit den zentralistischen Erfordernissen, die sich von der Technologie und der Aufsicht her ergeben“. Der Notenbankchef geht aber davon aus, dass es noch zu einer deutlichen Zentralisierung im genossenschaftlichen Bankenbereich kommen wird. Die zwei wichtigsten Themen für die österreichischen Banken seien Kapitalaufbau und Kostendisziplin.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Dividenden: Des Anlegers unterschätzter Freund

Posted by hkarner - 17. Juli 2017

Alexander Hahn, 16. Juli 2017, 10:00 derstandad.at

Ob als Beiwerk oder als ausgewählte Strategie: Dividenden sind für Anleger ein interessantes Instrument. Doch was sagt die Dividendenrendite aus, und wer bestimmt die Höhe?

Wien – Für viele Aktienanleger gelten Dividenden nur als willkommenes Beibrot, eigentlich hoffen sie jedoch auf üppige Kursgewinne. Dass diese selbst über längere Zeiträume keineswegs gewiss sind, zeigt die genaue Betrachtung des österreichischen Leitindex ATX und seines deutschen Pendants Dax in den vergangenen zehn Jahren. Während das Wiener Börsenbarometer mehr als ein Drittel unter dem Stand von 2007, also unmittelbar vor der Finanzkrise, notiert, hat der Dax heuer wieder neue Rekordmarken erklommen. Ein Plus von 56 Prozent steht seither zu Buche. Den Dax deshalb als Kursrakete zu betrachten täuscht jedoch, werden bei ihm doch als sogenannter Performanceindex – im Gegensatz zum ATX – die Dividenden der Unternehmen mit eingerechnet. Lässt man die Ausschüttungen außen vor und betrachtet allein die Kursentwicklung der Indexfirmen, ergibt sich ein wesentlich bescheideneres Bild. Dann kommen Anleger in zehn Jahren bloß auf knapp 13 Prozent Wertzuwachs. Diesen gewaltigen Unterschied, immerhin fast 43 Prozentpunkte in der Wertentwicklung, machen allein die Ausschüttungen der Unternehmen aus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich verdiente 240 Millionen Euro mit Griechenland-Hilfe

Posted by hkarner - 12. Juli 2017

András Szigetvari12. Juli 2017, 16:09 derstandard.at

Bisher sind 111 Millionen an Zinsen an das Finanzministerium geflossen. Die Nationalbank erzielte einen Erlös von 190 Millionen

Wien – Eine Anfrage der deutschen Grünen an Finanzminister Wolfgang Schäuble hat frischen Wind in eine alte Debatte über den Stellenwert der europäischen Solidarität gebracht. Die Grünen wollten von dem CDU-Politiker wissen, wie viel Gewinn die Bundesrepublik mit den Nothilfen für das hoch verschuldete Griechenland gemacht habe. Über 1,3 Milliarden Euro seien es gewesen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. Nicht allein die Deutschen haben sich mit den Griechenland-Programmen ein Körberlgeld verdient – sondern auch Österreich, wie eine Anfrage des STANDARD zeigt. Österreich hatte Griechenland 2010 einen bilateralen Kredit in Höhe von rund 1,56 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dafür hat die Republik bisher 111,44 Millionen Millionen an Zinsen erhalten. Das sind nicht die einzigen Einnahmen der Republik. Auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise hatte die Europäische Zentralbank (EZB) begonnen, in einem ersten, damals noch zögerlich aufgesetzten Notprogramm Staatsanleihen von Krisenländern zu kaufen. Die EZB erwarb dabei auch massenhaft griechische Staatspapiere.

Bis zum Februar 2012 hatte die Notenbank griechische Anleihen im Wert von gut 42,7 Milliarden Euro gekauft. Danach wurde das Kaufprogramm beendet. Die griechische Regierung muss seither auf die Anleihen Zinsen bezahlen.

Auch Nationalbank beteiligte sich Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen-Deal: Justiz ermittelt gegen 18 Beschuldigte

Posted by hkarner - 11. Juli 2017

Renate Graber, 11. Juli 2017, 07:00 derstandard.at

Die Staatsanwaltschaft prüft den Verkauf der Raiffeisen-Tochter Syscom. Es gibt 18 Beschuldigte, darunter Raiffeisen-Manager und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien

Wien – Der Verkauf ist knappe zehn Jahre her, nun wird er von der Staatsanwaltschaft Wien noch einmal aufgerollt. Die Rede ist von der Raiffeisen-eigenen IT-Gesellschaft Syscom, die 2007 schwer angeschlagen von der Spot GmbH Thomas Scheiners erworben wurde. Syscom ging dann pleite, Scheiner fühlt sich hintergangen. Flapsig formuliert behauptet er, die Syscom sei rund um den Deal von den Verkäufern diskret ausgeräumt worden. Scheiner hat die Verkäuferin Raiffeisen Informatik BeteiligungsgmbH (RIB) und den Wirtschaftsprüfer KPMG beim Handelsgericht Wien geklagt; das Verfahren läuft seit rund sieben Jahren. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. Die Beklagten bestreiten die Darstellung, die KPMG weist auch den Vorwurf, sie hätte die Bilanz fälschlicherweise uneingeschränkt testiert, zurück.

Verdacht auf Betrug und Untreue Den Rest des Beitrags lesen »

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Bitcoin und Co. erleben große Korrektur

Posted by hkarner - 11. Juli 2017

Die Post will bald in 1800 Filialen Bitcoin verkaufen.

Wien. Das Timing ist eigentlich ideal. Pünktlich zum aktuellen Marktcrash von Bitcoin und anderen Kryptowährungen führt die österreichische Post den Bitcoin-Handel in rund 1800 Filialen ein. Soll heißen: Wer sich Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin oder Dash bei der Post holt, die sie in Zusammenarbeit mit der Wiener Plattform BitPanda anbietet, bekommt zumindest einen günstigen Preis. Bitcoin ging im Verlauf des Dienstag kurz sogar unter 2000 Euro, Litecoin unter 35 Euro.

Damit ist Bitcoin jetzt schon um rund 600 Euro billiger als bei seinem letzten Allzeithoch Mitte Juni. Seitdem befindet sich die Kryptowährung in einer Korrektur. Anfang August stehen wichtige Entscheidungen über die Zukunft von Bitcoin an – und die Community ist gespalten. Das hat Unsicherheit in den Markt gebracht, beflügelt derzeit aber auch alternative Währungen wie Litecoin. Vor allem auf den asiatischen Märkten ist dieser „kleine Bruder“ von Bitcoin besonders beliebt.

Ethereum mit Problemen

Generell ist der Sektor, der aus rund 800 Kryptowährungen und anderen Blockchain-Projekten besteht, aber stark von Bitcoin abhängig, das als Reservewährung dient. Heißt: Wenn es mit Bitcoin runter geht, geht es mit den anderen Coins erst recht bergab. Der ganze Sektor hat in den vergangenen Wochen rund 30 Mrd. Dollar an Marktkapitalisierung eingebüßt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kärntner Landtag setzt Schlussstrich unter Hypo-Desaster

Posted by hkarner - 29. Juni 2017

Der Landtag hat 68 Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds für einen Vergleich mit dem Bund gegen die Stimmen der FPÖ beschlossen.

Der Kärntner Landtag hat am Donnerstag mehrheitlich beschlossen, 68 Millionen Euro aus dem Zukunftsfonds an den Bund zu zahlen. Dieser verzichtet im Gegenzug auf 1,62 Mrd. Euro. Damit wurde ein weiterer Schlussstrich unter das Hypo-Desasters gesetzt. Beschlossen wurde der Antrag mit den Stimmen der Koalitionsparteien SPÖ, ÖVP und Grüne. Beim Team Kärnten herrschte Uneinigkeit. So stimmte Abgeordneter Martin Rutter entgegen der Parteilinie dagegen. Auch die Mandatare der FPÖ erteilten dem Antrag keine Zustimmung.

Abgeordneter Anton Leikam (SPÖ) sagte, dieser Schritt sei die einzige Chance Kärntens, aus dem Hypo-Desaster herauszukommen. Für einen Rechtsstreit habe man weder die Zeit noch das Geld. Denn dafür müsste man eine Rücklage von 146 Mio. Euro bilden und mit rund 100 Mio. Euro an Gerichtskosten rechnen, so Leikam. Das würde bedeuten, dass Kärnten die 400 Mio. Euro zur Tilgung der ersten Tranche des 1,2 Mrd. Euro schweren Kärntner Haftungsbeitrags für die Einigung mit den Heta-Gläubigern gar nicht würde zahlen können. Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisenbanken verteilen Steuerungsaufgaben

Posted by hkarner - 27. Juni 2017

27. Juni 2017, 18:30 derstandard.at

Die Banken im Raiffeisensektor werden sich über den Sommer neu ordnen und ihre zentrale Steuerung (wahrscheinlich) über eine neue Genossenschaft regeln

Wien – Der Generalanwalt des Raiffeisenverbands, Walter Rothensteiner, geht davon aus, dass sich die Sektorbanken „in den nächsten zwei Monaten“ auf eine Struktur für ihre künftige Zusammenarbeit einigen werden. Das sagte er am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten. Nötig ist die Neuordnung wegen der Fusion des bisherigen Spitzeninstituts RZB mit der Raiffeisen Bank International (RBI); das börsennotierte Institut gibt die Steuerungsaufgaben für den Sektor ab. Die großen Landesbanken (RLBs) sind aber noch nicht ganz einig, wer welche zentrale Funktion übernehmen wird. Dabei geht es um Aufgaben wie EDV, Werbung, Zahlungsverkehr – wie berichtet soll dafür demnächst eine Genossenschaft gegründet werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Aufsichtsjobs: Finanzminister schreibt FMA-Vorstand aus

Posted by hkarner - 25. Juni 2017

Renate Graber, 24. Juni 2017, 15:27 derstandard.at

Die Verträge der amtierenden Chefs Ettl und Kumpfmüller laufen im nächsten Jahr aus – dem Vernehmen nach wollen sie sich erneut bewerben

Wien – Nächstes Jahr laufen die Verträge der beiden Chefs der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA, Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller, aus. Die Nachbesetzung der Posten könnte sich theoretisch noch in der derzeitigen Regierungskonstellation ausgehen, denn: Am Samstag wurden die Posten vom Finanzministerium im Amtsblatt der Wiener Zeitung ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist läuft bis 24. Juli. Wie zu hören ist, wollen sich der 51-jährige Exnotenbanker Ettl (er ist der SPÖ zuzurechnen) und der der ÖVP zuzurechnende 47-jährige Exbanker Kumpfmüller (Raiffeisenlandesbank und Hypo OÖ, später Bundesfinanzierungsagentur sowie einst im Kabinett der damaligen Wirtschaftsstaatssekretärin Maria Fekter) bewerben und ihre Verträge verlängern. Die Funktionsperiode beträgt fünf Jahre.

Neue Rahmenbedingungen

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Wenn nur jemand Bankkunden fragen würde

Posted by hkarner - 18. Juni 2017

Regina Bruckner, 18. Juni 2017, 08:00 derstandard.at

Persönliche Beratung wird auch von jenen geschätzt, die mit digitalen Angeboten groß werden. Flexiblere Öffnungszeiten wären hilfreich

Wien – Österreicher galten lange als treue Seelen. Zumindest was ihre Beziehung zu ihrer Hausbank betrifft. Doch der Umbruch in der Bankenlandschaft sorgt auch bei den Kunden für Bewegung. Gründe dafür gibt es viele. Die mehr oder weniger zaghaften Versuche der Institute, angesichts des herausfordernden Umfeldes für Services auch Geld zu verlangen, Umstrukturierungen in den Filialen, Ausdünnen des Filialnetzes, Online-Konkurrenz und die zunehmend von Fintechs angebotenen Dienstleistungen helfen den Kunden auf die Sprünge. Meinen es die Befragten der aktuellen „Kundenbankstudie“ der Unternehmensberatung Eurogroup Consulting (EGC) ernst, so wird jeder Zehnte wahrscheinlich im nächsten Jahr das Konto bei seiner Bank kündigen und zur Konkurrenz wechseln. Wobei die größte Bereitschaft mit 36,8 Prozent in der Altersgruppe der 46- bis 64-Jährigen besteht, gefolgt von den 22- bis 30-Jährigen. Die meisten Wechselwilligen sind in Wien, Kärnten und im Burgendland zu Hause und die wenigsten mit gut acht Prozent in Vorarlberg.

Auf dem Irrweg Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich bei Innovationen nur auf Platz 20

Posted by hkarner - 15. Juni 2017

Weltmeister ist schon zum siebenten Mal die Schweiz.

Genf. Was Innovationen angeht, ist die Schweiz Weltmeister – und dies bereits zum siebenten Mal in Folge. Die weiteren Spitzenränge belegen Schweden, Holland, die USA und das Vereinigte Königreich. Österreich liegt im Globalen Innovationsindex der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), der Cornell University und der französischen Wirtschaftsuniversität Insead wieder auf Platz 20. Der Studie zufolge ist die Schweiz besonders stark im Innovations-Output sowie in der Generierung und Verbreitung von Wissen. WIPO Global Innovation Index 2017

Österreich punktet vor allem mit dem stabilen politischen und regulatorischen Umfeld, hoher Rechtssicherheit sowie mit gut ausgebildetem Personal und den relativ hohen Forschungsausgaben, gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung. Auch die Onlinedienstleistungen der Regierung werden gut bewertet. Eher schwächer schneidet Österreich hingegen bei der Entwicklung der Märkte ab, etwa beim Zugang zu Krediten oder dem Schutz von Minderheitsinvestoren. Beim Innovationsoutput ist Österreich gemessen an der Spitzengruppe eher schwach. Den Rest des Beitrags lesen »

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