Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Austria’

Die nächste Finanzkrise naht! – Fragen an die Spitzenkandidaten zur EU-Wahl

Posted by hkarner - 25. April 2019

Das Dokument:    Was haben wir aus der Finanzkrise gelernt _ Neue Krise

Dieser Brief erging an die Spitzenkandidaten der Parteien zur EU-Wahl:

der Föhrenbergkreis ist der führende Think-Tank zur Finanzkrise. Wir haben Followers aus 151 Ländern.

Seit 2008 ist nichts Seriöses zur Verhinderung der nächsten Krise passiert. Und wir haben die große Sorge, dass etwa ab 2020 der nächste Tsunami droht, ärger als 2008 (weil ja inzwischen nicht entschuldet wurde, ganz im Gegenteil!). Diesmal wird es besonders die Arbeitsplätze treffen, was ja durchaus gegen Ihre Kerninteressen geht.

Dass die EU am wenigsten getan hat, liegt nicht an den Staaten, sondern ausschließlich an den EU-Institutionen. Dabei ist das EU-Parlament ja peinlich wirkungslos geblieben. Und wir sehen dieses (unter den zwei wichtigsten) Thema nicht ordentlich auf der Agenda der wahlwerbenden Parteien bzw. deren Spitzenkandidaten.

Deswegen haben wir die beiliegende Analyse erstellt, mit den Fragen an die 7 Spitzenkandidaten Österreichs. Wir werden Ihre Antworten – zusammen mit den anderen – auf unserer Homepage – und mit wichtigen Medien – veröffentlichen und bitten um Ihre Stellungnahme bis 19. Mai.

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Kurz: „Schulden sind das Unsozialste, was ein Staat tun kann“!

Posted by hkarner - 25. April 2019

24. April 2019, 13:43 derstandard.at

Die Regierung verspricht, die Schuldenquote unter die Marke von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken

Wien – Die Regierungsspitze hat sich am Mittwoch nach dem Ministerrat ob des beschlossenen Stabilitätsprogramms hocherfreut gezeigt. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sprach angesichts dessen, dass keine neuen Schulden mehr eingemeldet werden, von einer „Trendwende“. „Seit 1954 erstmals keine neuen Schulden zu machen, das ist keine Selbstverständlichkeit“, ergänzte Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ). Schulden seien das „Unsozialste“, was ein Staat seinen Bürgern antun könne, „aber auch, was er den nachfolgenden Generationen antun kann“, sagte Kurz im Presserfoyer nach der Regierungssitzung. Das Erreichen des Nulldefizits sei keineswegs nur der Konjunktur geschuldet sei: „Ich bitte um einen Funken Objektivität“, sagte Kurz. Denn wenn man zurückblicke, so habe es auch in der Vergangenheit wirtschaftlich „sehr starke Jahre“ gegeben. Aber damals sei eines immer gleich geblieben: „Es gab immer neue Schulden. Es gab schon viele Jahre in der Geschichte, wo die Konjunktur gleich gut oder besser war als im vergangenen Jahr – und trotzdem wurde immer mehr ausgegeben. Insofern kann man stolz sein, dass es uns als Bundesregierung gelungen ist, diese 60 Jahre andauernde Schuldenpolitik zu stoppen“, noch dazu bei „gleichzeitiger Steuerentlastung“.

Maastricht-Ziel für 2023 angepeilt „

Ja, da sind wir wirklich froh, aber auch stolz darauf“, sagte Strache über die Budgetdaten. „Die Stabilitätsdaten stellen sicher, dass wir keine neuen Schulden machen.“ Zwar sei es „vollkommen richtig, wenn immer behauptet wird, es liegt an der guten Konjunktur – ja, auch“, räumte er ein. „Aber in der Vergangenheit haben die Sozialisten bewiesen, dass es auch für sie bei guter Konjunktur kein Problem war, Steuergeld zu verschwenden.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Smartphone-Bank N26 will bis zu 300 Mitarbeiter in wien einstellen

Posted by hkarner - 24. April 2019

23. April 2019, 16:36 derstandard.at

Das Berliner Fintech will in Österreich den Fokus auf digitale Sicherheit legen

Wien – Wie verloren geglaubte Söhne werden sie empfangen: Denn die beiden Wiener Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal eröffnen in ihrer Heimatstadt in diesem Herbst ein Büro ihrer in Berlin aufgebauten Smartphone-Bank N26 (gesprochen: „N-Twentysix). Bis zu 300 neue Mitarbeiter sollen in Wien an der Zukunft des digitalen Bankings forschen. Die Botschaft wurde gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Dienstag verkündet. Die Ansiedelung ist ein „wichtiges Zeichen“ für den Standort, sagte die Ministerin. Für jeden „digitalen Job“ würden zwei bis drei weitere Arbeitsplätze entstehen, zeige die Erfahrung. N26 wurde 2013 gegründet. Mittlerweile hat das Unternehmen über 2,5 Millionen Kunden in 24 Ländern. Mit einer Bewertung von 2,7 Milliarden US-Dollar (2,4 Milliarden Euro) ist N26 Deutschlands erstes Unicorn – also ein Start-up mit Milliardenwert – unter den Fintechs. Den Rest des Beitrags lesen »

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In der Drei-Banken-Gruppe bahnt sich Streit an

Posted by hkarner - 20. April 2019

19. April 2019, 18:03 derstandard.at

Die Bank Austria beantragt eine Sonderprüfung aller Kapitalerhöhungen der Kärntner BKS Bank – BKS sieht „Angriff“ auf Regionalbank

Wien – Streit bahnt sich in der seit den 1950erjahren streng miteinander verflochtenen Drei-Banken-Gruppe (besteht aus kärntnerisch-steirischern BKS Bank, Bank für Tirol und Vorarlberg sowie Oberbank) an. Die Minderheitsaktionärin Bank Austria (BA) wird bei der Hauptversammlung der BKS am 8. Mai eine Sonderprüfung beantragen. Das erschließt sich aus der am Freitag veröffentlichten Ergänzung zur Tagesordnung für die Aktionärsversamlung.

Die BA will, dass alle Kapitalerhöhungen seit 1994 von einem externen Wirtschaftsprüfer auf ihre Rechtmäßigkeit hin untersucht werden. Die BA stellt die wechselseitige Teilnahme der Institute an den Kapitalerhöhungen in Frage. Unter anderem soll geprüft werden, ob Rückforderungsansprüche bestehen, ob einzelnen Aktionären ein Vorteil entstanden ist bzw. ob der Gesellschaft oder Aktionären Schaden entstanden ist, aus dem sich allenfalls ein Schadenersatz ableiten ließe. Den Rest des Beitrags lesen »

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Regierung baut Finanzmarktaufsicht um und entfernt roten Vorstand

Posted by hkarner - 16. April 2019

S0 sehr die Umfärbung eine Sauerei ist: um den Arbeiterkämmerer Ettl ist wirlich nicht schade, Kumpfmüller ist aber auch nicht besser. Die FMA GF ist eine der grössten Baustellen der Republik, und die wird nun auch nicht ordentlich saniert! (hfk)

Andreas Schnauder, Renate Graber, 15. April 2019, 17:50 derstandard.at

Mit der Aufsichtsstruktur wird die FMA umgebaut, Helmut Ettl muss gehen. Die Regierung erwartet Effizienzsteigerungen und Einsparungen, die OeNB nicht

Wien – Die österreichische Aufsichtsreform hat internationale Ausmaße angenommen – jedenfalls im Zusammenhang mit der Präsentation des Gesetzesentwurfs und den Aufenthaltsorten der Betroffenen. In New York gaben am Montagvormittag (Ortszeit) Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und sein Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) die Details zum Gesetzesentwurf für die Bankenaufsichtsreform bekannt, den sie in Begutachtung schicken. Wie berichtet wird die Bankenaufsicht in der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA zusammengefasst. Jene rund 180 Mitarbeiter der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), die bislang mit Aufsichtstätigkeiten – etwa mit von der FMA beauftragten Vor-Ort-Prüfungen – beschäftigt waren, übersiedeln in die FMA. Allerdings wird mit der Struktur der Aufsicht gleich auch die FMA umgebaut. Das erschließt sich aus dem Gesetzestext und den Aussagen des Finanzministers, der gerade auf einer Roadshow in den USA unterwegs ist. Künftig wird es in der FMA nur noch einen Alleinvorstand geben und drei Exekutivdirektoren, jeweils einen für die Bereiche Banken, Versicherungen und Wertpapiere. Derzeit besteht die FMA-Führung aus zwei Vorstandsmitgliedern, eines vom Finanzministerium und eines von der Nationalbank nominiert. Klaus Kumpfmüller (ÖVP) sitzt auf dem Ticket der Regierung und Helmut Ettl (SPÖ) auf jenem der OeNB. Ettl sitzt dort aber nicht mehr lange. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mahrer sucht „radikale Ideen“

Posted by hkarner - 12. April 2019

WKO-Präsident Mahrer will die Forschungsprämie für Mittelständler zugängig machen und Start-up-Investoren steuerlich entlasten.

Wien. Dramatische Musik, Donnerknallen aus dem Lautsprecher, Wirtschaftszahlen flimmern über den Schirm: China, USA, Indien. Alles steigt. Nur Österreich nicht. Da bleibt die Kurve flach, wie das EKG eines sterbenden Patienten. So dramatisch präsentierte die Wirtschaftskammer am Mittwoch ihre neue Innovationsstrategie für Österreich. „Die globalen Entwicklungen sind quasi festgeschrieben“, sagte Kammer-Präsident Harald Mahrer: „Die Wirtschaftsmacht wird sich verschieben. Nach Asien. Aber wir haben die Möglichkeit, uns als extrem innovativer Standort zu positionieren.“

Die neue Strategie der WKO beinhaltet den Aufbau eines „Innovationsradars“. Ein Netzwerk, in dem sich große Konzerne und KMU gleichermaßen zu Innovationen informieren und austauschen können sollen. Zudem soll die Forschungsprämie, welche derzeit bei 14 Prozent liegt, erhalten bleiben – aber besser für kleine und mittelständische Unternehmen zugänglich gemacht werden, sagte Mahrer. Wie heuer Anfang Februar bekannt wurde, geht die Forschungsprämie in Österreich derzeit zu fast 90 Prozent an Großkonzerne.

Wichtig sei auch das Thema Finanzierung. Er sprach sich für einen Beteiligungsfreibetrag für Start-up-Investoren aus. „Hier unterstütze ich die Wirtschaftsministerin voll“, sagte Mahrer. Dies wäre ein Anreiz, um mehr Risikokapital für die Start-up-Branche nach Österreich zu bringen. Wie hoch der Freibetrag sein soll, sagte Mahrer nicht. Von der Jungen Wirtschaft (JW) wurde aber im Jänner ein über fünf Jahre verteilt absetzbarer Freibetrag von 100.000 Euro vorgeschlagen.

„Innovationszonen“ in Salzburg?

Und Mahrer geht noch weiter: Er wünscht sich den Aufbau eines oder mehrerer Fonds, die „radikale Innovation“ und „radikale Ideen“ unterstützen sollen. Dabei solle es um „mutige Experimente“ von Unternehmern gehen. Solch ein Fonds müsste aber aus der Privatwirtschaft kommen, so der Kammer-Chef. Der Staat könne aber die Rahmenbedingungen schaffen. „All das wird nicht funktionieren, ohne dass wir intensiv in Menschen investieren. Das ist die magische Formel. Wir müssen in Bildung investieren, damit die Menschen auf neue, vielleicht radikale Ideen kommen.“

Um die Bedingungen für Unternehmen zu verbessern, will die WKO „Innovationszonen“ einführen. So sollen sich bestimmte Regionen auf einen Innovationszweig konzentrieren und damit zu Hotspots entwickeln. So wäre Salzburg an einer Tourismus-Innovationszone interessiert, führte Mahrer als Beispiel an. Für diese Zonen könnten dann auch gesonderte, „innovationsfreundliche Regulatorien“ gelten, heißt es in dem schriftlichen Papier zur Strategie. (jil/ag.)

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DAS BUDGETPLUS – EINE SCHWALBE

Posted by hkarner - 4. April 2019

FURCHE-Kolumne 264     Winfrie Stadler

Auf das Vorzeichen kommt es an: der Staatshaushalt für das Budgetjahr 2018 weist erstmals seit Jahrzehnten einen Nettoüberschuss aus. Trotz beträchtlicher Ausgabensteigerungen für Soziales, Gesundheit, Pensionen und Verwaltung steht unter dem Strich letztendlich eine „schwarze Null“ in Höhe von immerhin 426 Millionen Euro. Dieser Achtungserfolg verdankt sich allerdings nicht nur einem disziplinierten Budgetvollzug, sondern vor allem auch außergewöhnlich hohen Steuereinnahmen, die dank guter Konjunktur und kalter Progression üppiger ausfielen als erwartet.

Dazu kommen zwei entlastende Sonderfaktoren, die beide ursächlich mit der Finanzkrise zusammenhängen. Zum einen konnten in den so genannten Abbaubanken sowohl der früheren Hypo-Alpe-Adria als auch der einstigen Volksbanken AG aus dem Verkauf alter Vermögensbestände unerwartete Mehreinnahmen erzielt werden. Dieser Effekt hatte schon im Jahr zuvor eine deutliche Senkung der Verschuldungsquote bewirkt und dürfte auch heuer noch ein letztes Mal für schmerzlindernde Nachrichten sorgen.

Noch mehr Rückenwind verschaffen jedoch die extrem niedrigen Kosten der Staatsschuld. Bekanntlich liegen ja die Anleihezinsen für Staaten guter Bonität – zu denen Österreich erfreulicherweise zählt – auf einem historisch einzigartig niedrigen Niveau. Trotz seit 2008 im Durchschnitt des Euro-Raumes um über 50 Prozent angestiegener Staatsschulden liegen die Gesamtkosten für die Bedienung der dafür ausgegebenen Anleihen im selben Zeitraum um 13 Prozent niedriger als zuvor. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nationalbank hat kein Problem mit Parteispende der Vizepräsidentin

Posted by hkarner - 26. März 2019

Schauen Sie sich einmal die Finanziers und Beiräte des Hayek Instituts an und entscheiden Sie, ob die auch Acre-freundlich sind! (hfk)

Renate Graber, 25. März 2019, 18:18 derstandard.at

Die Nationalbank hat geprüft, ob die Parteispende der Vizepräsidentin des Generalrats ihre Ordnung hat. Alles okay damit, heißt es, und der Präsident sieht es auch so

Wien – Die Parteispendentätigkeit von Barbara Kolm und ihrem Umfeld beschäftigt die Öffentlichkeit – und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Deren Vizepräsidentin ist Kolm seit September, sie wurde von der FPÖ entsandt. Präsident des Aufsichtsgremiums ist Harald Mahrer, Chef der Wirtschaftskammer und der ÖVP zuzurechnen. Vorige Woche wurde bekannt, dass die Triple A, die Kolms Ehemann gehört und deren Chefin Kolm ist, der EU-Abgeordnetenallianz Acre (Alliance for Conservatives and Reformists in Europe) 2018 eine Großspende von 18.000 Euro zukommen ließ.

Auch die übrigen vier österreichischen Großspender stammen aus Kolms Umfeld. Das hat die „Wiener Zeitung“ vorige Woche thematisiert. Insgesamt geht es um 88.000 Euro, gespendet hat etwa auch Kolms Mutter. Barbara Kolm hat das Austrian Economics Center und das Hayek-Institut (mit)begründet.

Spende an Nationalkonservative

Bei der Acre ist kein österreichischer EU-Abgeordneter dabei, wichtigste Vertreter sind die Mandatare der als nationalkonservativ und rechtspopulistischen geltenden polnischen PiS und der britischen Konservativen. Acre gilt als europafeindlich, was Kolm bestreitet. Acre sei „in erster Linie marktliberal und aus diesen Überlegungen heraus auch in manchen Fragen EU-kritisch“, ließ sie den STANDARD wissen. Und nicht sie, sondern „das Unternehmen meines Mannes“ habe gespendet. Das Austrian Economic Center sei ein „wertkonservativer und wirtschaftsliberaler Thinktank“ und unterhalte eine jahrelange Beziehung zur Acre. Warum andere Personen aus Kolms Umfeld auch gespendet haben? Das kann die OeNB-Vizepräsidentin nicht sagen, wiewohl es nicht überrasche, „dass in meinem Netzwerk starke Sympathien für wirtschaftsliberale Ideen vorhanden sind“. Die Leute hätten jedenfalls ihr eigenes Geld gespendet. Und: „Spenden sind reine Privatsache.“

Eine Privatsache

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Bankchef: „Wir müssen jährlich150 Millionen Euro verdienen“

Posted by hkarner - 22. März 2019

Nun, dass dieser Herr schon seit 3 Jahren behauptet, die Cost-Income Ratio müsse von 80 auf 60 gesenkt werden, macht den Sanierungserfolg nicht beeindruckender! https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2018/07/26/volksbanken-bremsen-rueckzahlung-von-staatsgeld/ https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2017/07/30/volksbanken-chef-wir-verdienen-viel-zu-wenig/ https://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/2015/10/07/die-volksbanken-werden-einfach-einfach-einfach/

Als studierter Mathematker verstehe ich auch eines nicht: „die Kosten wurden um zwölf Prozent reduziert,“ aber die CIR ist noch immer seit 3 Jahren gleich hoch, nämlich 80% (hfk)

Volksbank Wien-Chef Gerald Fleischmann erklärt, wo die Gruppe noch sparen muss und wie sie am Markt bestehen will.

Die österreichischen Volksbanken haben eine wahre Rosskur hinter sich: Nach der Beinahe-Pleite ihres ehemaligen Spitzeninstituts ÖVAG Ende 2011 und der Teilverstaatlichung haben sie Hunderte Mitarbeiter abgebaut und einen Großteil ihrer ehemaligen regionalen Unabhängigkeit an die neue Spitze, die Volksbank Wien, abgegeben. Der KURIER sprach mit Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien, über Kunden, Zinsen und die Chancen der Volksbanken am hart umkämpften Bankenmarkt.

KURIER: Herr Fleischmann, ist der Volksbankensektor nun endgültig saniert?

Gerald Fleischmann: Wir haben innerhalb der vergangenen vier Jahren mehr als 40 Fusionen durchgeführt und sind jetzt auf unserer Zielstruktur von acht regionalen Volksbanken plus die Ärzte- und Apothekerbank. In derselben Zeit haben wir es geschafft, uns von 10,5 Prozent Kapitalquote auf zwölf Prozent hochzuarbeiten und eine Gruppe zu schaffen, die nachhaltig Geld verdient. Wir sind aber noch nicht am Ziel.

Was ist das Ziel?

Die Kapitalquote muss weiter steigen auf 13 bis 14 Prozent und die Kosten müssen weiter sinken. Außerdem muss das restliche Staatsgeld zurückbezahlt werden.

Wie wollen die Volksbanken das alles erreichen?

Die Regionalbanken werden weitere Aufgaben an die Zentrale übertragen und der Sektor muss nachhaltig 120 bis 150 Millionen Euro im Jahr verdienen.

Wie viel konnte durch die Fusionen eingespart werden? Den Rest des Beitrags lesen »

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Rochaden im Raiffeisen-Bankenbereich

Posted by hkarner - 7. März 2019

Im Management der Kathrein Privatbank und der Raiffeisen Centrobank kommt zu Veränderungen.

Neubesetzungen im Raiffeisen-Bankenbereich: Wilhelm Celeda, bisher RCB-Vorstandschef, wird mit 1. Mai neuer CEO der RBI-eigenen Kathrein Privatbank. Ebenfalls mit 1. Mai avanciert RBI-Bereichsleiter Harald Kröger zum CEO der Raiffeisen Centrobank (RCB). Das teilte die Raiffeisen Bank International (RBI) am Mittwoch mit. Den Rest des Beitrags lesen »

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