Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Austria’

Österreich hat sich bereits 60 Milliarden Euro wegen Niedrigzinsen erspart

Posted by hkarner - 11. Januar 2018

„Österreich hat sich noch nie so günstig finanziert“, sagt der Chef der Bundesfinanzierungsagentur.

Trotz auf 211,2 Milliarden Euro gestiegener Finanzschulden hat sich Österreich seit 2009 durch das bestehende Niedrigzinsumfeld gemessen am durchschnittlichen Zinsniveau vor der Finanzkrise rund 60 Milliarden Euro an Zinszahlungen erspart. Der Zinsaufwand in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist von 1996 bis 2017 von 3,4 auf 1,46 Prozent gesunken. Das sind 5,41 Milliarden Euro bzw. 588 Euro pro Kopf.

„Österreich hat sich noch nie so günstig finanziert“, sagte Markus Stix, Chef der für die Schuldenaufnahme zuständigen Oesterreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) am Donnerstag im Klub der Wirtschaftspublizisten in Wien. 2017 sei mit rund 40 Milliarden Euro auch das größte jährliche Finanzierungsvolumen in der Zweiten Republik umgesetzt worden. Davon entfielen allerdings acht Milliarden Euro auf die Refinanzierung der Bad-Bank der Kommunalkredit, der KA Finanz AG.

Erstmals ist laut Stix auch die durchschnittliche Verzinsung des gesamten Schuldenportfolios unter die Marke von 2,5 Prozent gefallen, nämlich auf 2,47 Prozent. Im Vorjahr waren es 2,68 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit stieg auf rund 10 Jahre.

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RBI-Chef Strobl: „Die größte Bedrohung kommt aus der Politik“

Posted by hkarner - 29. Dezember 2017

Der Chef der Raiffeisenbank International, Johann Strobl, sieht die gute Entwicklung in Osteuropa durch die Politik gefährdet, befürchtet nach 2018 einen wirtschaftlichen Abschwung und hofft, dass die neue Regierung die Zeichen der Zeit erkennt.

Wien. „Ich hoffe, dass die neue Regierung die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Österreich verbessert.“ In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ äußert sich der Chef der Raiffeisenbank International (RBI), Johann Strobl, zuversichtlich zu neuen türkis-blauen Bundesregierung. „Wirtschaftlich fürchte ich keine Rückschläge, und gesellschaftlich muss man anerkennen, dass sich ein Teil der Bevölkerung Sorgen um seine Zukunft macht“, antwortete er auf die Frage, ob ihn ein zunehmender politischer Populismus in Österreich Sorgen bereitet.

 Strobl steht seit März an der Spitze der RBI, hat heuer die Fusion mit der Raiffeisen Zentralbank gemanagt und schaffte in den ersten neun Monaten eine Verdoppelung des Ergebnisses auf 910 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite liegt laut Strobl bei elf Prozent. Der Kurs der RBI-Aktie liegt bei über 30 Euro. Zu Jahresbeginn notierte die Aktie bei unter 18 Euro.  Den Rest des Beitrags lesen »

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„Erben des Nationalsozialismus“ Politiker und Intellektuelle prangern Österreichs Regierung an

Posted by hkarner - 29. Dezember 2017

Spiegel Online,

Die „Nazi-Jäger“ Beate und Serge Klarsfeld, frühere Außenminister und ein Friedensnobelpreisträger: Sie alle rufen in einem Brief dazu auf, die neue österreichische Regierung unter Beteiligung der FPÖ zu boykottieren.

In einem gemeinsamen Brief haben ehemalige Außenminister und Intellektuelle aus aller Welt dazu aufgerufen, die neue österreichische Regierung zu ächten und die im kommenden Jahr anstehende EU-Präsidentschaft des Landes zu boykottieren.

Grund ist die Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ). Europäische Minister sollten Minister der FPÖ nicht empfangen, hieß es in dem Appell, den die Zeitung „LeMonde.fr“ am Donnerstag veröffentlichte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich: Kurz verlangt völlig neue EU-Flüchtlingspolitik

Posted by hkarner - 24. Dezember 2017

Österreichs neuer Kanzler Sebastian Kurz schlägt sich im EU-Flüchtlingsstreit auf die Seite von Ungarn und Polen. „Die Mitgliedstaaten sollten selbst entscheiden, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen.“

 

 Österreichs neuer Bundeskanzler Sebastian Kurz fordert einen Kurswechsel in der europäischen Flüchtlingspolitik: Die Verteilung von Migranten in der EU nach festen Quoten sei ein Irrweg. „Staaten zur Aufnahme von Flüchtlingen zu zwingen, bringt Europa nicht weiter“, sagte der 31-jährige konservative Politiker der „Bild am Sonntag“.

„Wenn wir diesen Weg fortsetzen, spalten wir die Europäische Union nur noch weiter“, sagte Kurz. Die Mitgliedstaaten sollten selbst entscheiden, ob und wie viele Menschen sie aufnehmen.

Im September 2015 hatten die EU-Innenminister erstmals gegen den Widerstand osteuropäischer Staaten beschlossen, 120.000 Asylbewerber nach einer Quotenregelung innerhalb der EU zu verteilen. Die Folge war ein Riss quer durch die Union. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vienna calling: A new coalition in Austria brings the far right in from the cold

Posted by hkarner - 20. Dezember 2017

Date: 19-12-2017
Source: The Economist

Austria is edging closer to the nationalist governments of eastern Europe

IT IS a measure of populism’s rise that the announcement of a coalition deal between the centre-right Austrian People’s Party (ÖVP) and the right-wing Austrian Freedom Party (FPÖ) on December 16th caused barely a ruffle. When the two last formed a government, back in 2000, the news provoked diplomatic sanctions: visits and meetings were cancelled. No longer exceptional, Austria faces no sign of any such quarantine in Europe today.

To be sure, there are concerns in Berlin and Brussels. The FPÖ, which has a “co-operation agreement” with Vladimir Putin’s United Russia party and is close to the autocratic leaders of Hungary and Poland, will henceforth run Austria’s foreign, interior and defence ministries—and with them the country’s diplomatic and security services. But this is a shift of degree, not direction: the Alpine republic has long been doveish on Russia and closer to the central Europeans than to Angela Merkel on both immigration and Islam. The coalition agreement commits Austria to the EU and the euro, and Sebastian Kurz, the incoming chancellor, will take over European competences that used to sit in the foreign ministry (as did he). Den Rest des Beitrags lesen »

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ÖBB: Ederer vor Ablöse, „Vertrauen“ in Schiefer

Posted by hkarner - 19. Dezember 2017

Na, vielleicht fängt da jemand an, bei den ÖBB aufzuräumen! (hfk)

Infrastruktur. FPÖ-Minister Hofer deutete an, dass der Posten des ÖBB-Aufsichtsratschefs neu besetzt wird.

Wien. Der neue Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) hat die Weichen für die Ablöse von Brigitte Ederer als ÖBB-Aufsichtsratschefin gestellt. „Man muss schon verstehen, und da bitte ich um Verständnis, dass ich natürlich schaue, speziell bei einem Aufsichtsgremium, dass ich dort Menschen habe, denen ich wirklich vertraue“, sagte Hofer dem ORF-Radio.

Hofer verwies darauf, dass Ederer „sehr stark auch in der SPÖ engagiert war“ und er kenne sie persönlich nicht. Wie die „Presse“ berichtete, gilt Heta-Vorstand Arnold Schiefer als aussichtsreicher Nachfolgekandidat. Hofer machte auch kein Hehl daraus. Der Heta-Chef „ist jemand, der mein Vertrauen genießt, aber wir haben noch nicht entschieden, ob und in welchem Bereich Herr Schiefer aktiv werden wird“, sagte Hofer.

„Es gibt keinen Plan“, ließ Schiefer jüngst die „Presse“ wissen. Es werde aber im Laufe der Weihnachtsferien ein Treffen mit dem Infrastrukturminister geben, bei dem all diese Punkte besprochen werden.

Der 51-jährige Schiefer wird dem innersten Kreis um FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zugerechnet. Der schlagender Burschenschaftler Schiefer gilt als FPÖ-Urgestein. Seine Managerqualitäten sind unbestritten. Als ÖBB-Manager wurde er sogar vom damaligen ÖBB-Chef Christian Kern zum Chef des Güterverkehrs befördert. Nach einem kurzen und unglücklichen Zwischenstopp beim Baukonzern Alpine dockte Schiefer Ende 2015 bei der Hypo-Abbaubank Heta Asset Resolution an. Sein Vorstandsvertrag läuft im Oktober 2018 aus.

Ob mit oder ohne Schiefer: Infrastrukturminister Hofer will bei den ÖBB die Effizienz verbessern und weiter investieren, denn davon hänge der Standort Österreich ab. Beim Personal werde man versuchen, „bei Abgängen etwas weniger nachzubesetzen“ (APA/red).

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 20.12.2017)

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Austrian Conservatives Cement Country’s Shift to the Right in New Coalition

Posted by hkarner - 18. Dezember 2017

 Too simple minded, if not to say „rubbish“! (hfk)  

Date: 17-12-2017
Source: The Wall Street Journal

Sebastian Kurz said his party and the nationalists have agreed on a platform of tax cuts, social welfare and a tough stance against illegal immigration

In Europe’s latest shift to the right, the expected next chancellor of Austria announced that his conservative party had cemented terms to form a government with the country’s anti-immigrant Freedom Party.

In announcing the deal, which comes exactly two months after the Alpine country’s parliamentary election, Sebastian Kurz said his center-right conservatives and the nationalists had agreed to govern on a platform of tax cuts, social welfare and an increasingly tough stance against illegal immigration.

Mr. Kurz, who is expected become the world’s youngest leader at 31 years old when the country’s president approves his coalition, said that Austrians voted for “change in our land” and that the two parties had agreed to govern together after “negotiations in which (we) had different opinions and positions in many areas, but met as equals.” Den Rest des Beitrags lesen »

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Neue Risken nach dem Rückzug

Posted by hkarner - 11. Dezember 2017

Banken. Dass sie in Osteuropa leisertreten, hat Österreichs Institute sicherer, aber weniger mächtig gemacht. Droht nun neuer Übermut?

Wien. Emotional lässt sich das Osteuropa-Abenteuer von Österreichs Banken in drei Phasen teilen: Euphorie, Entsetzen und Erleichterung. Letztere dominiert bis heute. Denn die Institute haben das Risiko nach der Krise in den Griff bekommen. Der Anteil notleidender Kredite sinkt kontinuierlich. Aber die Sicherheit hat ihren Preis: Sie erforderte einen Rückzug aus besonders volatilen Märkten, Verkauf von Töchtern und Kreditpaketen. Damit hat sich der Marktanteil der rot-weiß-roten Pioniere in der Region seit 2004 halbiert, von 16 auf acht Prozent. Das zeigt der aktuelle Stabilitätsbericht der Nationalbank (OeNB; siehe rechte Grafik). In die Lücke stießen lokale Player und Konkurrenten aus Westeuropa vor. Dass die Unicredit ihr Ostgeschäft seit 2016 direkt von Mailand aus steuert und nicht mehr über die Bank Austria in Wien, war hier nur der letzte Schlag.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Warum die Wiener Börse plötzlich unter den Weltbesten ist

Posted by hkarner - 8. Dezember 2017

Harald Fercher aus Wien, 8. Dezember 2017, 08:00 derstandard.at

Der Wiener Markt brummt wie schon lange nicht mehr. Manager von Austrofonds machen auf sich aufmerksam

Wonns laft, donn laft’s: Der dem oberösterreichischen Idiom entspringende Spruch beschreibt am besten den aktuellen Zustand der Wiener Börse. Seit Ende Juni 2016 strebt der Wiener Leitindex ATX gen Norden und hat in dieser Zeit nur einen einzigen Monat minimal im Minus geschlossen (Juni 2017: minus 0,54 Prozent). Im November kletterte der Index auf 3445,23 Punkte – ein neues Neunjahreshoch. Mit einem Gesamtertrag (inklusive Dividenden) von mehr als 32 Prozent rangiert der ATX heuer unter den zehn besten Leitindizes weltweit, in der EU nimmt er sogar Platz drei ein.

Aktien und Investmentfonds werden laut Umfragen auch bei den Österreichern als Veranlagungsmöglichkeiten attraktiver. Im Oktober etwa meinten 18 Prozent, dass sie eine Veranlagung in Aktien für besonders attraktiv halten, 2015 und 2016 lag dieser Prozentsatz bei 13. Investmentfonds hielten zuletzt fast ein Viertel der Befragten für interessant (2014: 14 Prozent).

Vorliebe fürs Sparen

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Nationalbank besetzt wichtige Posten ohne Ausschreibung

Posted by hkarner - 29. November 2017

 Renate Graber28. November 2017, 07:43, derstandard.at

Kanzler-Mitarbeiter kehrt zurück in OeNB, bei weiteren Posten beruft man sich auf Ausnahmeregelung

Wien – In der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) stehen 2018 wichtige Postenbesetzungen an; auch abseits der Mandate von Generalratsmitgliedern sowie Präsidium des Kontrollgremiums. Spekulationen, wer ihnen nachfolgt, haben angesichts der in Entstehung begriffenen neuen Regierung Hochkonjunktur. So laufen 2018 die Fünfjahresverträge der Chefs von wichtigen Hauptabteilungen aus. Im April endet der Vertrag der Chefin der Hauptabteilung Volkswirtschaft, Doris Ritzberger-Grünwald und Ende Juni jener des Leiters der Hauptabteilung Treasury, Franz Partsch.

Ihre Nachfolger stehen so gut wie fest, sie heißen Ritzberger-Grünwald und Partsch. Das OeNB-Direktorium unter Ewald Nowotny hat am 15. November beschlossen, die Verträge beider um eine weitere Funktionsperiode zu verlängern – allerdings soll das noch der Generalrat in seiner Sitzung Mitte Dezember absegnen. Dem Vernehmen nach wird er das auch tun: Bankerin und Banker genießen einen hervorragenden Ruf, ihrer Wiederbestellung steht laut namhaften Generalräten nichts im Wege.

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