Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Euro’

Posted by hkarner - 25. Februar 2017

Date: 24-02-2017
Source: The Wall Street Journal By JAMES MACKINTOSH
Subject: Can You Make Money in a Euro Collapse?

In a euro breakup scenario, there are a few ways bond investors can protect against a redenomination into a devalued currency

As Europe is roiled by fears of a breakup of its currency, investors and lawyers have begun digging through bond documentation in the hope of finding ways to protect themselves against the possible return of the franc, lire and deutsche mark.

The plethora of bonds available offer many ways to bet on the possibility of the end of the euro. One opportunity comes from ancient bonds dating from before the single currency was created, another from bonds sold under English rather than French or Italian law. But so far, investors seem to be making significant bets on only the simplest option—that of switching to the bonds of safe countries such as Germany, even though the safety that its bonds appear to offer could prove illusory in a worst-case European breakup.

There is no sure-fire way to protect an investment against what would be the biggest default in history—the redenomination of French or Italian bonds from euros into new francs and lire. Even though the bonds would be paid in full in francs or lire, investors paid in the devalued currencies would still class it as a default. Den Rest des Beitrags lesen »

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KRÖNUNGSTHEORIEN AM PRÜFSTAND

Posted by hkarner - 23. Februar 2017

Wilfried Stadler, FURCHE-Kolumne 209 23. Februar 2017Stadler CC

Es war keine unbeschwerte Geburtstagsfeier, zu der Jens Weidmann, Chef der Deutschen Bundesbank, anlässlich des 25. Jubiläums der Unterzeichnung des im Februar 1992 besiegelten Vertrages von Maastricht eingeladen hatte. Befürworter und Gegner der europäischen Währungsunion trafen zusammen, um Zwischenbilanz zu ziehen: Was hat funktioniert, welche der seinerzeitigen Warnungen waren berechtigt, wo soll die Reise hingehen?

Die Grundthese der Skeptiker von damals: erst wenn sich Volkswirtschaften in Bezug auf ihre Wettbewerbsfähigkeit aneinander weitgehend angeglichen haben, kann eine Gemeinschaftswährung als krönender Abschluss gegenseitiger Annäherung funktionieren. Deren frühzeitige Einführung würde hingegen zu noch größeren Ungleichgewichten und letztlich auch politischen Krisen führen, da der Verzicht auf Wechselkursschwankungen die außenwirtschaftliche Anpassung erschwert.
Die Anhänger dieser „Krönungstheorie“ unterlagen jedoch einer deutlichen Mehrheit von Ökonomen und Europapolitikern, die „Krönung“ ganz anders – nämlich politisch – definierten: sie sahen die Einführung des Euro als Voraussetzung einer schrittweisen realwirtschaftlichen und budgetpolitischen Annäherung der Teilnehmerstaaten, die eines Tages in einen europäischen Bundesstaat und damit auch eine „Fiskalunion“ münden sollte. Um bis dahin kein unkoordiniertes Nebeneinander zu riskieren, führte man die als „Maastricht-Regeln“ bekannten Grenzwerte für die Staatsverschuldung ein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe’s Periphery Debt Market Welcomes New Member: France

Posted by hkarner - 22. Februar 2017

Date: 21-02-2017
Source: The Wall Street Journal

Some investors are selling French government debt over concerns the country could leave the eurozone

Le PenA poll on Monday showing French presidential candidate Marine Le Pen in the lead for April’s first round of the presidential election drove yields on French 10-year bonds to jump to 1.064%.

Investors are once again selling the bonds of Europe’s peripheral economies amid political concerns. This time around, France has joined the club.

Some investors are selling French government debt, worried that the country will elect Marine Le Pen as its president, a candidate that has promised to take the country out of the eurozone. That has left French bonds behaving increasingly like their peers in the parts of Europe hit hardest by the 2011-12 sovereign-debt crisis.

It is quite a flip for Europe’s second-largest economy. After that crisis, French bonds traded with Germany’s. On Monday, a poll showing Ms. Le Pen comfortably in the lead for April’s first round of the presidential election drove yields on French 10-year bonds to jump to 1.064%. Yields rise as bond prices fall. Den Rest des Beitrags lesen »

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Athen feiert Durchbruch bei Sparverhandlungen

Posted by hkarner - 21. Februar 2017

Die griechische Regierung erhofft nach einer Annäherung mit den Geldgebern mehr budgetären Spielraum, den sie allerdings erst erwirtschaften muss. Die Reformprüfer kehren indes ins Land zurück.

Athen. Bittere Pillen musste Griechenlands Finanzminister Efkleidis Tsakalotos diese Woche bei der Sitzung der Eurogruppe in Brüssel schlucken. Und trotzdem gab es im Anschluss in Athen viele lachende Gesichter: Die Koalitionsregierung unter Alexis Tsipras war durch die Verzögerungen in den Verhandlungen mit den Gläubigern über die Zukunft des griechischen Rettungsprogramms schwer unter Druck geraten. Jeder Tag der Unsicherheit verringerte die Chancen auf eine Stärkung des zarten Wachstums und eine Rückkehr an die Kapitalmärkte. Da waren die Rückkehr der Prüfer des Gläubiger-Quartetts nach Athen und die Aussicht auf eine endgültige Einigung in den kommenden zwei Monaten eine gute Nachricht. Neuwahlen, von der Opposition und vielen Medien immer intensiver herbeigeredet, sind damit vorerst vom Tisch.

Erstmals gab es in Brüssel wieder aufmunternde Worte. Eurogruppenvorsitzender Jeroem Dijsselbloem merkte an, dass die griechischen Budgets im Gegensatz zu früher „halten“, und Klaus Regling, Chef des EU-Rettungsschirms, sprach von „Vertrauen“, das Athen gewonnen habe. Das hörte sich schon ganz anders an als die scharfen Töne zu Weihnachten, nachdem Tsipras den griechischen Pensionisten eine Sonderzahlung in der Höhe von insgesamt 600 Millionen Euro überwiesen hatte.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Kapitalflucht aus Südeuropa wird immer bedrohlicher

Posted by hkarner - 19. Februar 2017

19. Februar 2017, 09:00, derstandard.at

Die deutsche Forderungen im Eurosystem sind auf 800 Milliarden gewachsen

Wien – Von Griechenland kommend ziehen wieder ein paar Gewitterwolken über die Eurozone. Doch für die Währungsunion ist der Krisenstaat beileibe nicht das einzige Sorgenkind. Man könnte auch von einem Adriatief und einem Spanientief sprechen, das sich einfach nicht auflösen will. Die Finanzmarktturbulenzen in den beiden großen südlichen Volkswirtschaften konnte die Europäische Zentralbank zwar in den Griff bekommen, doch fundamental beruhigt hat sich die Lage keineswegs. Denn das Misstrauen in die Stabilität der Länder ist nach wie vor groß und scheint sogar zuzunehmen. Das lässt sich anhand der Zahlungsbilanzsalden im Eurosystem darlegen, die auf eine schleichende Kapitalflucht aus dem „Club Med“ hinweisen.

Die Lücke, die zwischen den Notenbankgläubigern und -schuldnern klafft, hat beachtliche Dimensionen erreicht. Italien steht in diesem Target 2 genannten System Ende Dezember 2016 mit 356 Milliarden Euro in der Kreide, Spanien folgt mit 328 Milliarden Euro. Griechenland und Portugal liegen mit einem Minus von gut 70 Milliarden Euro deutlich dahinter. Geliehen wurden die Mittel im Wesentlichen von der Deutschen Bundesbank, die auf Forderungen von 754 Milliarden Euro sitzt. Luxemburg (187 Mrd.) und die Niederlande (87 Mrd.) sind weitere nennenswerte Gläubiger.

Wachsende Sorgen

Was zusehends Sorgen bereitet, ist die anhaltende Dynamik bei den Salden. So stieg das Target-Minus Italiens im zweiten Halbjahr 2016 um 60 Milliarden an, jenes von Spanien um 25 Milliarden. Deutschland wieder erhöhte sein Engagement um fast 100 Milliarden. Die Bundesbank hat bereits die Jännerzahlen veröffentlicht, und die bestätigen den Trend: In nur einem Monat sind die Forderungen um weitere 40 Milliarden Euro angestiegen. Die EZB versucht seit geraumer Zeit zu beruhigen. Das Auseinanderklaffen der Eurozone sei eine rein technische Folge der Wertpapierkäufe der Euronotenbank, so die Erklärung. Tatsächlich wurden im Zuge der Aktion bereits 1,6 Billionen Euro in diverse Papiere wie Staatsanleihen gesteckt.

Wenn etwa eine deutsche Bank italienische Schuldverschreibungen an die Banca d’Italia verkauft, senkt das den Target-Wert Roms und erhöht jenen Frankfurts. Da die erlösten Gelder aber nicht im jeweiligen Land reinvestiert werden, wächst das wirtschaftliche Risiko sehr wohl. Im Falle einer Insolvenz, eines Austritts aus der Währungsunion oder gar eines Eurozerfalls würde die Bundesbank letztlich auf ihren Forderungen gegenüber der EZB sitzenbleiben. Die Kapitalflucht aus dem Süden wird somit über Umwege vergemeinschaftet.

Risiken der Eurozone

Einige Ökonomen weisen wieder verstärkt auf das Ungleichgewicht in der Eurozone und die damit verbundenen Risiken hin. Carmen Reinhart beispielsweise hat schon vor zwei Monaten vor einer Zahlungsbilanzkrise in Italien gewarnt. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz rechnet ohnehin mit einem Zusammenbruch der Währungsunion in den kommenden Jahren. Zuletzt sind wieder Griechenland und seine hohe Verschuldung in den Fokus gerückt. Sollte sich der Internationale Währungsfonds nicht am dritten Hilfspaket beteiligen, stehen auch frische Kredite der Europartner zur Debatte. Der Deutsche Bundestag beispielsweise hat eine Kofinanzierung durch den Fonds zur Bedingung für weitere Zahlungen an Griechenland gemacht. Mehrere Wahlen in Europa dürften die Lage nicht gerade einfacher machen. (as, 19.2.2017) – derstandard.at/2000052796036/Kapitalflucht-aus-Suedeuropa-wird-immer-bedrohlicher

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Why European institutions cannot handle the Greek crisis

Posted by hkarner - 19. Februar 2017

Date: 17-02-2017
Source: The Economist
Subject: The European Union’s delicate political economy

GREECE’S marathon crisis is at least instructive. Past flare-ups have illustrated a textbook’s worth of economic principles. The latest episode—a dispute over the sustainability of Greece’s mammoth debt—provides a lesson in political economy. The beleaguered economy itself is not at the centre of the disagreement; rather it is the European Commission and the IMF and others that are at loggerheads, squabbling over projections of Greek growth. This sort of institutional wrangling is not incidental to the process of European integration; it has historically been a crucial ingredient, helping defang the continent’s tricky interstate relations. But as Greece’s latest turn in the spotlight demonstrates, the role of Europe’s institutions has changed during the euro-area crisis. Paradoxically, they themselves have become part of the existential threat facing the European project. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Financial Education of the Eurozone

Posted by hkarner - 15. Februar 2017

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Plan für EU-weite Bad Bank

Posted by hkarner - 14. Februar 2017

14. Februar 2017, 18:34 derstandard.at

Europas oberster Bankenregulierer drückt aufs Tempo, der EU drohe lange Stagnation, wenn sie das Problem der faulen Kredite auf die lange Bank schiebe

Brüssel/Rom – Europas oberster Bankenregulierer fürchtet, dass der EU eine lange wirtschaftliche Stagnation droht, wenn sie das Problem der faulen Kredite in den Bankbilanzen nicht schnell und entschlossen angeht. „In den 1990er-Jahren hat Japan mehr als 15 Jahre gebraucht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Darunter hat die gesamte Wirtschaft erheblich gelitten. Wenn wir im bisherigen Tempo weitermachen, dann werden wir sogar noch länger als Japan brauchen, um den Anpassungsprozess zu schaffen“, sagte der Chef der EU-Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority, EBA), Andrea Enria, im „Handelsblatt“.

EU-weite Bad Bank

Er fordert eine Art EU-weite Bad Bank, die den Banken die faulen Kredite abkauft und an private Investoren veräußert. Die von ihm favorisierte Lösung soll ohne gemeinsame Haftung der EU-Länder auskommen. „Die gesamte Struktur ist so geplant, dass jede Form der Vergemeinschaftung von Verlusten oder Risiken vermieden wird. Jede Form von Staatshilfe, die nötig sein sollte, würde auf nationaler Ebene stattfinden“, betonte Enria. Außerdem würde die Bad Bank gemäß den neuen Sanierungs- und Abwicklungsregeln für Banken arbeiten und den EU-Regeln für Staatshilfen gehorchen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Weidmann kontert US-Vorwurf der Währungsmanipulation

Posted by hkarner - 7. Februar 2017

Die Anschuldigungen, Deutschland beute andere Länder mit unterbewerteter Währung aus, seien „mehr als abwegig“, weist der deutsche Bundesbank-Chef zurück.

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, hat Vorwürfe der Wechselkursmanipulation aus den USA scharf zurückgewiesen. „Der Vorwurf, Deutschland beute die USA und andere Länder mit einer unterbewerteten Währung aus, ist mehr als abwegig“, sagte Weidmann laut Redetext am Dienstag in Mainz. Der allerjüngste Dollaranstieg dürfte vielmehr hausgemacht sein, ausgelöst durch politische Ankündigungen der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump.

Deutsche Unternehmen sind Weidmann zufolge vor allem deshalb so erfolgreich, „weil sie hervorragend auf den Weltmärkten positioniert sind und mit innovativen Produkten überzeugen“. Als sehr beunruhigend bezeichnete der Bundesbank-Chef die protektionistische Rhetorik der neuen US-Administration, „zumal Deutschland zunehmend ins Visier der amerikanischen Regierung gerät.“  Den Rest des Beitrags lesen »

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Hans-Werner Sinn: „Wir müssen den Euro jetzt neu verhandeln“

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

25 Jahre nach der Unterzeichnung der Verträge von Maastricht brauche die Eurozone dringend einen Neustart, sagt der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn. Sonst drohe eine Haftungsunion – und neue Spannungen in Europa.

Von Nikolaus Jilch, Presse

Die Presse: Sind die Maastricht-Kriterien heute mausetot?

Sinn cc1Hans-Werner Sinn: Ja. Sie wurden auch schon beim Eintritt in die Währungsunion verletzt. Das waren ja ohnehin nur Eintrittskriterien. Das wichtigste Kriterium war die Verschuldungsgrenze von 60 Prozent des Sozialprodukts. Italien und Belgien hatten damals schon 120 Prozent und durften trotzdem mitmachen. Die anderen Kriterien wurden nachher beschlossen – aber auch nicht respektiert. Der Stabilitätspakt, der eine Defizit-Obergrenze von drei Prozent vorgibt, wurde 165 mal überschritten, davon 112 strafbar. Strafen gab es jedoch nie. Auch der gehärtete Fiskalpakt aus dem Jahr 2012, der von Deutschland als Gegenleistung für den Rettungsfonds ESM gefordert wurde und eine laufende Senkung der Schuldenquoten vorsieht, wurde von fast allen Ländern wiederholt verletzt.

Was ist schief gelaufen?

Der größte Fehler war, dass die No-Bail-Out-Klausel, nach der die Gläubiger von Pleitestaaten nicht rausgehaut werden sollen, verletzt wurde. Die EU hat es versäumt eine Insolvenzordnung für Staaten zu etablieren. So hatten die Investoren die Erwartung, dass man sie im Krisenfalle heraushauen würde, und es floss viel zu viel Geld nach Südeuropa. Mit der Folge, dass dort inflationäre Kreditblasen entstanden sind. Das hat die Länder überteuert und ihre Wettbewerbsfähigkeit zerstört. Den Rest des Beitrags lesen »

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