Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Italy’

EZB: Italienische Krisenbanken sollen abgewickelt werden

Posted by hkarner - 24. Juni 2017

23. Juni 2017, 22:57 derstandard.at

Bedingungen für eine Rettung seien nicht gegeben

Frankfurt/Rom – Die zwei kleineren italienischen Krisenbanken Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca sollen laut der Europäischen Zentralbank (EZB) nach italienischem Insolvenzrecht abgewickelt werden. Die Bedingungen für eine Rettung seien nicht gegeben, teilte die Zentralbank am Freitagabend mit. Grund sei mangelndes Kapital. Die europäische Bankenabwicklungsbehörde SRB (Single Resolution Board) habe entschieden, dass die Rettungsbedingungen nicht gegeben seien, hieß es weiter. Die italienische Regierung werde Maßnahmen unter anderem zum Schutz von Kontoinhabern ergreifen, teilte das italienische Finanzministerium mit. Auch die EU-Kommission erklärte am Abend, dass sie im Gespräch mit Italien über die Banken sei.

Sechs Milliarden Euro benötigt

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Bankchef: Schuldenabbau muss in Italien Vorrang haben

Posted by hkarner - 26. Mai 2017

Thesy Kness-Bastaroli aus Turin, 26. Mai 2017, 16:41 derstandard.at

 Carlo Messina von Intesa Sanpaolo gegen Gründung von Bad Bank – Keine Beteiligung mehr an Alitalia

Turin – Italien müsse seine Schulden abbauen, um in der EU eine tragende Rolle spielen zu können: Der Chef der Mailänder Großbank Intesa Sanpaolo, Carlo Messina, räumt im STANDARD-Gespräch der Schuldentilgung unbedingte Priorität ein. Sein Land habe alle Voraussetzungen, um ein Schwergewicht in Europa zu sein. Doch müsse es beweisen, dass es die Regeln einhalten kann. Mit einer Verschuldungsrate von 133 Prozent gemessen am BIP zählt Italien nach Griechenland zu den höchstverschuldeten Ländern im Euroraum. Der Schuldenabbau soll nach Vorstellung Messinas durch eine Beschleunigung der Privatisierung forciert werden. Der Chef der ertragreichsten Bank Italiens und einer der besten Performer im EU-Vergleich, Intesa Sanpaolo, sprach sich auch gegen die Gründung einer Bad Bank aus: „Die Zeit dafür ist abgelaufen, eine solche Bank hätte vor fünf Jahren Sinn gemacht.“ Die Bildung einer entsprechenden Institution würde nur die Initiativen der einzelnen Banken zum Abbau ihrer ausfallgefährdeten Kredite bremsen.

Inwieweit der staatliche Eingriff bei der Krisenbank Monte dei Paschi berechtigt sei, meinte Messina: „Der Staat hätte schon längst eingreifen müssen“. Zur Frage, ob es denn nicht zu einer Überregulierung seitens der EU-Bankenaufsichtsbehörden gekommen sei, meinte er: „Es ist offensichtlich, dass die Behörden nach einer Krise von einem Regulierungseifer besessen sind. Doch ich bin gut damit gefahren, die jeweiligen Richtlinien zu befolgen.“

Krisenfluglinie

Die Beteiligung an der Fluglinie Alitalia ist Banca Intesa Sanpaolo teuer zu stehen gekommen. „Wir haben sie inzwischen voll abgeschrieben.“ Sein Unternehmen sei nicht bereit, als Aktionär bei einer „neuen“ Alitalia einzuspringen. Sollte ein gültiger Geschäftsplan präsentiert werden, schließt Messina weitere Kredite an die Airline nicht aus. „Wir sind Banker, und unser Kerngeschäft liegt nicht bei Industriebeteiligungen.“ Intesa Sanpaolo will Messina zufolge auch in Zukunft auf Wealth-Management, wachsende Digitalisierung und Ausbau des Online-Banking fokussieren. Ausgebaut werden soll die Position in China. „Wir sehen ein hohes Sparpotenzial bei den Chinesen und wollen dort in Zukunft neue Filialen eröffnen.“ (Thesy Kness-Bastaroli aus Turin, 27.5.2017) – derstandard.at/2000058306812/Bankchef-Schuldenabbau-muss-in-Italien-Vorrang-haben

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Italien – Regulierung: Banken wollen „Verschnaufpause“

Posted by hkarner - 11. Mai 2017

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, 11. Mai 2017, 14:00 derstandard.at

 Die italienische Bankenkrise ist nach Ansicht des Präsidenten der Europäischen Bankenvereinigung, Giovanni Sabatini, innert weniger Jahre gelöst

„Man kann nicht von einer Überregulierung im Bankensektor sprechen. Aber eine gewisse Verschnaufpause wäre derzeit angebracht“, sagt Giovanni Sabatini, Präsident der Europäischen Bankenvereinigung (EBF). Sabatini war selbst jahrelang als „Regulierer“ bei der italienischen Börsenaufsicht Consob tätig. Nicht nur, dass sich die Regulierungen kontinuierlich änderten, es kämen auch ständig neue hinzu. Nach Basel 3 würden nun die Basel-4-Bestimmungen ausgearbeitet. Der Zeitpunkt, wann diese in Kraft treten, sei ungewiss, sagt Sabatini. „Ich plädiere nicht nur für eine Pause, sondern auch für eine Kultur der Regulierung.“ Diese sollte für mehr Transparenz und Kohärenz gegenüber dem EU-Prinzip der besseren Regulierung wie Beachtung der Rechenschaftspflicht sorgen.

Langwierige Prozesse Den Rest des Beitrags lesen »

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Posted by hkarner - 8. Mai 2017

Ein Italexit wäre ein Schock für den Euroraum, sagt der Chef von Italiens Börsenaufsicht. Die Zustimmung zum Euro sinkt dramatisch.

Rom. Nach Frankreich ist vor Italien: Während die Finanzmärkte erleichtert auf den Wahlsieg von Emmanuel Macron über Marine Le Pen reagieren, richten sich die Augen bereits auf das Nachbarland. Dort steht vielleicht schon im Herbst, spätestens aber in einem Jahr, die Parlamentswahl an. „Anders als in den Niederlanden und in Frankreich gibt es eine realistische Möglichkeit dafür, dass Parteien eine Mehrheit erlangen, die die Zukunft Italiens außerhalb des Euro-Raums sehen“, sagt der Europa-Chefvolkswirt der Nordea-Bank, Holger Sandte. An den Finanzmärkten werde die Unsicherheit schlecht ankommen.Und Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer ist sich angesichts der Lage in Italien sicher: „Der Euro-Raum kommt nicht zur Ruhe.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Reprieve or Reform in Europe?

Posted by hkarner - 2. Mai 2017

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Franzosen und Amerikaner geben bei Unicredit Ton an

Posted by hkarner - 10. April 2017

Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand10. April 2017, 17:48 derstandard.at

Kapitalaufstockung brachte deutliche Veränderung bei Beteiligungsverhältnissen

Nach der Anfang März erfolgreich beendeten Kapitalaufstockung von 13 Milliarden Euro haben sich die Beteiligungsverhältnisse bei der Bank Austria Mutter Unicredit Group wesentlich verändert. Die Franzosen preschen nun bei der Unicredit vor, die Libyer ziehen sich zurück. Franzosen und Amerikaner halten inzwischen mehr als ein Viertel des Kapitals. Größter Einzelaktionär ist die State Street Bank Boston mit 10,8 Prozent, gefolgt von der französischen Société Générale (SG) mit 7,9 Prozent. Die SG-Beteiligung fördert zudem Gerüchte über ein mögliches Zusammengehen der beiden Banken – auch wenn sowohl die State Street Bank wie auch SG angeblich auch auf Konto Dritter gekauft haben sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Forget Trump v. Congress. The Real Political Danger’s Still in Europe

Posted by hkarner - 29. März 2017

Date: 28-03-2017
Source: The Wall Street Journal

Italy is the biggest political threat on the horizon for investors

Beppe Grillo leads the 5 Star Movement, which wants Italians to have a national vote on whether to leave the eurozone.

Politics has been a big driver of markets, but investors may be worrying about the wrong politics. Squabbling over health care hurts the chance of a big U.S. tax cut, and the neurotic can find plenty to fear in the French presidential election. Much less attention has been paid to the biggest political threat on the horizon for investors: Italy.

Italian elections are events investors have learned to disregard after 44 governments in 50 years. The next election might be different, thanks to the potential for a nasty three-way feedback loop between populist politics, the European Central Bank and the bond market.

To see how it could go wrong, think about things from the point of view of holders of Italian government bonds. Their ever-present worry is a repeat of 2011, when a standoff between a populist Italian prime minister and the rest of Europe pushed 10-year yields above 7% (they are now at just 2.37%, even after more than doubling since last summer). Den Rest des Beitrags lesen »

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Italy is Europe’s leaden-toed boot

Posted by hkarner - 25. März 2017

Date: 23-03-2017
Source: The Economist: Charlemagne

The host of the EU’s 60th anniversary party is the country most likely to bring it down

THE European Union may be a Franco-German construction, but when the project needs a dose of grandiosity it invariably turns to Italy. This weekend the leaders of 27 EU countries (all bar Britain) will convene in Rome’s glorious Palazzo dei Conservatori, beneath 17th-century frescoes and flanked by sculptures of sundry popes, to proclaim their unity—60 years after their forefathers signed the Treaty of Rome, the EU’s founding document, in the same room. In today’s fractious union the symbolism counts for something, even if the declaration the leaders will issue is crushingly bland. Yet there will be a note of irony to the proceedings, for if you ask officials in Brussels or Berlin which country keeps them up at night, the answer is always the same: Italy.

Very little changes here, sighs a local who emigrated as a child and recently returned to Rome. Sadly, that includes the size of the economy. The European Commission forecasts Italian growth at 0.9% this year, the slowest in the euro zone. Since 2008 Italy has been in recession as often as not. Real income per head is lower than when Italy joined the euro in 1999, and could soon be overtaken by zippy Spain. Youth unemployment stands at 38%, and the employment rate is among the lowest in the OECD. No wonder barely half the population of this traditionally pro-European country think the euro was a good idea. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mixed Signals from the Eurozone

Posted by hkarner - 17. März 2017

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EU-Kommission und EZB arbeiten an Rettung für Monte dei Paschi

Posted by hkarner - 23. Februar 2017

23. Februar 2017, 19:02 derstandard.at

 Marktgerücht über Hängepartie

Siena/Rom/Frankfurt – Die EU-Kommission, die EZB-Bankenaufsicht und Italiens Regierung arbeiten an einem Rettungsplan für das angeschlagene Geldhaus Monte dei Paschi di Siena. Dies sagten Sprecher der zwei europäischen Behörden am Donnerstag, nachdem zuvor Berichte aufgekommen waren, das Vorhaben stecke in einer Sackgasse. Die Krisenbank, die 2016 einen Milliardenverlust schrieb, muss dringend ihre Kapitaldecke stärken. Weil es ihr nicht gelang, genügend Kapital bei privaten Investoren einzusammeln, hatte sie beim italienischen Staat um eine Geldspritze nachgesucht. Den Rest des Beitrags lesen »

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