Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Banken im Würgegriff von Nullzinsen und Rezession

Posted by hkarner - 5. Oktober 2019

Glaube kein Wort über die Profitabilität. Wenn ich z.B. 2013 als Ausgngsjahr nehme, kann ich viel „beweisen“ . Die Qualität der zeb ist ja aus der Beratung der Volksbanken 2015 ersichtlich. (hfk)

Die heimischen Institute sind besser aufgestellt als ihre europäischen Mitbewerber.

Wien. Negativzinsen: Seit die Europäische Zentralbank die Einlagenzinsen weiter ins Negative auf minus 0,5 Prozent gesenkt hat, was bedeutet, dass die Banken für bei der EZB geparktes Geld 0,5 Prozent Strafzinsen zahlen müssen, hängt dieses Damoklesschwert noch tiefer über den Geldinstituten. Vor allem in Deutschland gehen die Wogen hoch, haben die deutschen Institute doch schon im Vorjahr mit 2,4 Mrd. Euro „geblutet“.

Verdienen die Banken überhaupt noch Geld? Und wenn, womit? Diese und andere Fragen zu diesem Thema stellte der Strategieberater für Finanzdienste ZEB heuer zum sechsten Mal den 50 größten europäischen Banken sowie den 15 österreichischen Instituten. Die Antworten fallen durchaus gemischt aus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der erste Akt realistischer Einschätzung bei der Hypo!

Posted by hkarner - 14. März 2014

Die Regierung hat erstmals eine realistische Entscheidung zur Hypo getroffen. Sie hat nämlich das Risiko ihrer eigenen Inkompetenz, Unfähigkeit, Unverantwortlichkeit und demokratiepolitischen Fehlverhaltens richtig eingeschätzt. Also: lassen wir doch lieber die Staatsbürger, nicht die Alteigentümer, die Gläubiger, die Zocker dafür zahlen. Die Hedgefonds werden – so in Österreich beheimatet – auch bei der nächsten Wahl die vielleicht letzten sein, die ROT-SCHWARZ wählen werden! (hfk)

orf.on, 14/3

Insolvenz „zu riskant“

Spindelegger CCDie Entscheidung ist gefallen: Die Hypo Alpe-Adria wird über eine Anstaltslösung abgewickelt. Wie Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) am Freitag im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz weiter bekanntgab, sollen nun auch die „Mittel des Zukunftsfonds“ von Kärnten einbezogen werden.

Laut Spindelegger sollen die Südosteuropa-Töchter der Hypo so rasch wie möglich verkauft werden. „Der Rest der Hypo wird in eine deregulierte, privatwirtschaftlich organisierte Gesellschaft überführt“ und wertmaximierend in Einzelteilen abgewickelt. Eine Insolvenz, die von Spindelegger bis zuletzt als „kein Tabu“ bezeichnet worden war, bezeichnete der Vizekanzler nun als zu riskant.

Notfalls „Gesetz initiieren“

Obwohl von Kärtner Seite bisher ausgeschlossen, sollen die Gelder des Kärntner Zukunftsfonds nun doch für die Hypo-Rettung herangezogen werden. Notfalls will Spindelegger dazu „ein Gesetz initiieren“. Um die Nachrang- und Partizipationskapitalgeber an der Lösung zu beteiligen, werde über „verschiedene Möglichkeiten – auch über gesetzliche Maßnahmen“ – nachgedacht. „Zeitnah“ werden Verhandlungen über einen Generalausgleich mit den Bayern angestrebt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Neues Gutachten: Hypo-Pleite für Steuerzahler besser

Posted by hkarner - 13. März 2014

Renate Graber, Andreas Schnauder, derstandard.at 12. März 2014, 20:55

  • Wie viel die Bank jetzt akut als Finanzspritze benötigt, ist noch nicht klar, die kolportierte Bandbreite reicht von 500 Millionen bis eine Milliarde Euro.

Spindelegger-Berater: „Insolvenz zu favorisieren“ – Bund gibt Kärntner Hypo Bestandsgarantie – Liquiditätsengpass bei Kärntner Bank

Wien – Die Debatte um eine Insolvenz der Kärntner Hypo wird von einem neuen Gutachten im Auftrag von Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) neu angefacht. Die Beratungsgruppe ZEB kommt zu dem Ergebnis, dass eine Pleite der Bank auf Basis der Primäreffekte „aus Sicht des Steuerzahlers zu favorisieren ist“. Mit Primäreffekten sind die direkten Budgetauswirkungen einer Insolvenz gemeint. ZEB argumentiert diese Schlussfolgerung mit der Einbeziehung der BayernLB, die noch rund 2,4 Milliarden Euro in der Hypo stecken hat sowie der Anleihengläubiger.

Das Insolvenzmodell überzeuge auch deshalb „eindeutig“, weil die Schulden bei der von der Hypo-Taskforce unter Notenbankchef Ewald Nowotny vorgeschlagenen Abbaubank „deutlich stärker“ steigen. Zudem bedürfe es bei dieser Option eines eigenen Sondergesetzes, heißt es in dem Papier, das dem Standard vorliegt.

Und wie sieht es nun mit der von der Notenbank dargelegten Gefahr für Finanzplatz und Volkswirtschaft aus? Diese „Sekundäreffekte“ würden sich eher am Balkan abspielen, wo die Hypo über ein Bankennetzwerk verfügt, das bei Verwerfungen möglicherweise einem Kundenansturm ausgesetzt sein könnte. Dieses Risiko sei freilich eher ein politisches als ein wirtschaftliches, hält ZEB fest. Die von österreichischen Experten beschworene Rating-Verschlechterung und höhere Kosten bei der  Schuldenaufnahme wischt das Gutachten vom Tisch.  Die Wahl des Abwicklungsmodells habe keine Auswirkungen auf die Bonität von Bund und Ländern und schon gar nicht auf die Refinanzierungskosten, heißt es. Die Entscheidung, dass implizite Staatsgarantien künftig nicht mehr gelten, könnte sogar positiv gewertet werden. Auch negative Rückkoppelungen auf heimische Banken werden negiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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