Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Woltron’

Fantastisch! Aber wohl chancenlos?

Posted by hkarner - 11. Januar 2017

Der ganze offene Brief: woltron-offener-brief. Chapeau, Klaus Woltron!

woltron-offener-brief

Woltron

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Wie Griechenland zum Sündenbock gemacht wurde. Eine Replik von Klaus Woltron an Stefan Schulmeister

Posted by hkarner - 5. Juli 2015

Stefan Schulmeister im Profil,04-07-15090428_wir_schulmeister_fr

Klaus Woltron, hier, am 05-07-15Woltron

Präambel – Stefan Schulmeister

Viele meinen, Griechenland hätte nie in die Währungsunion aufgenommen werden dürfen, da zu rückständig und auf Abwertungen angewiesen. Stimmt so nicht: Zwischen 1950 und 1971 gab es feste Wechselkurse, der Rückstand Griechenlands war viel größer, und es holte dennoch stetig auf. Allerdings:Damals herrschten keynesianisch- realkapitalistische Rahmenbedingungen (feste Wechselkurse, niedrige Zinssätze, schlafende Aktienbörsen, aktive Wirtschaftspolitik), die das Gewinnstreben auf unternehmerische Aktivitäten lenkten. Der Euro wurde hingegen unter neoliberal-finanzkapitalistischen Spielbedingungen geschaffen („Mehr privat, weniger Staat“ plus „Lassen wir unser Geld arbeiten!“). Daraus resultiert ein fataler Widerspruch: Inhaltlichist die Währungsunion ein anti- neoliberales Projekt (endgültige Überwindung der Devisenspekulation), die Regeln seiner Umsetzung sind aber neoliberal pur(Geldwert vor Beschäftigung; Sparpolitik und Sozialabbau; Finanz-Alchemie).

KlausWoltron: Prinzipiell: Ja. Allerdings änderten sich die Zeiten – und Griechenland wurde, gerade aus Angst vor diesen,auf der Basis nachweislich gefälschter Unterlagen, an deren Erstellung Goldman Sachs  in bezahlter Form beteiligt war, in die die Währungsunion aufgenommen. http://bfy.tw/f2U 

Etappe1 – Stefan Schulmeister : Im Jahr 2000 kippt der langjährige Aktienboom (Bullenmarkt) in einen Bärenmarkt, eine Rezession folgt.Das „neoliberalste“ Land, Deutschland, kombiniert Sparpolitik mit Reallohnsenkungen und bleibt in einer Stagnation hängen. Südeuropa profitiert von den niedrigen Eurozinsen, Löhne und Konsum expandieren kräftig. Zwischen2001 und 2007 nimmt das BIP in Deutschland nur um 9,5 Prozent zu, in Spanien hingegen um 24,1 Prozent und in Griechenland sogar um 27,0 Prozent. Daherweiteten sich die Ungleichgewichte in der Leistungsbilanz aus: Mit dendeutschen Überschüssen werden die Defizite Südeuropas finanziert, diese stabilisieren wiederum die deutsche Wirtschaft.

Klaus Woltron: Die Sparpolitik Deutschlands (Agenda 2000 der rot – grünen !!   Regierung Schröder  https://goo.gl/U9RBJW ) katapultiert Deutschland binnen weniger Jahre zur viel bewunderten (und beneideten, naturgemäß auch gehassten) Lokomotive Europas. Mit der Übernahme des Euro durch Griechenland nahm das Verhängnis dann seinen Lauf: Geldgeber verließen sich auf eine durch Dritte (andere Euroländer) garantierte, unechte  Bonität und gaben Geld für unsinnige, unrentable Projekte, welche später eine Refinanzierung unmöglich machten und die teils privaten Geldgeber in  eine schwere Krise stürzten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Was tun, um pleite zu machen?

Posted by hkarner - 26. Februar 2015

NZZ.atEine Anleitung von Klaus Woltron in der heutigen WoltronAusgabe(26-2):

Die nachstehenden Handlungsanleitungen sind erprobt: Ich habe meine ganz konkreten, jahrzehntelangen Erfahrungen mit Pleiten und Zusammenbrüchen aller Art in der Praxis verarbeitet.

Alsdann: Die Kunst Pleite zu machen, hängt zum Ersten wesentlich von der Art des Unternehmens ab.

  • Sind Sie Jungunternehmer?
  • Oder haben Sie Ihre Firma über viele Jahre hinweg aufgebaut und wollen Sie sich zurückziehen?
  • Besitzen oder leiten Sie einen Konzern?
  • Oder sind Sie gar Finanzminister, Bundeskanzler oder Präsident?

Für die letzte Gruppe hat er die folgenden Anleitungen:

  • Halten Sie die Wahlversprechen, die Sie abgegeben haben, strengstens ein! Schütten Sie das zugesagte Füllhorn, finanziert mit Anleihen von den gleich nachher beschimpften Kapitalisten, über dem dankbaren Volke aus, und das mehrmals.
  • Besetzen Sie das Finanzministerium mit Experten für Baustoffe, Ackerbau und Viehzucht oder anderen ehrbaren Gewerben. Dasselbe auch im Schulwesen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mich wundert, dass ich so fröhlich bin…………..

Posted by hkarner - 24. November 2013

22. November 2013 um 10:05, Klaus WoltronWoltron

Die Selbsthemmung der Demokratie und die Arroganz des Westens

Ich bin und weiß nicht wer. Ich komm‘ und weiß nicht woher. Ich geh‘, ich weiß nicht wohin.

Mich wundert, dass ich so fröhlich bin…………..
(Martinus von Biberach; um 1460)

Wohin man auch blickt: Viele, allzu viele  Entwicklungen verlaufen in Richtungen, die nichts Gutes versprechen. Es erübrigt sich, sie alle aufzuzählen:  Es geschieht jeden Tag, jeden Orts. Das Gefühl, man nähere sich einem Kulminationspunkt, einer Explosion,einem Klimax, der früher oder später unvermeidlich eintreten wird, ist unabweisbar. Wie alle schicksalhaften Entwicklungen ist diese nicht monokausal.Eine ihrer mächtigsten Ursachen ist die zunehmende Unfähigkeit demokratischer Strukturen zu vorausschauendem Handeln. Dies manifestiert sich in höchst erbärmlicher Weise in der Flucht der Verantwortlichen in zeit- und ressourcenraubende Untersuchungen früher begangener Fehler.

. Die exponentiell an Lautstärke gewinnende, selbsthemmende Erstarrung sklerotisch degenerierender Demokratien – auch in den USA – hat eine recht einfach zu erklärende, leider aber irreversible Ursache. Sie resultiert aus der Kombination von drei einander beschleunigenden Entwicklungen: Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa – ein Kontinent ohne Eigenschaften

Posted by hkarner - 23. August 2011

von Klaus Woltron. 20/8/2011

http://www.woltron.com/fileadmin/Dateien/Presseartikel/Ein_Kontinent_ohne_Eigenschaften.pdf

„.....ein Mann ohne Eigenschaften!“ „Was ist denn das?“ „Nichts, eben
nichts....jede schlechte Handlung wird ihm in irgendeiner Beziehung gut erscheinen....
nichts ist für ihn fest.....jede seiner Antworten ist nur eine Teilantwort, jedes
seiner Gefühle nur eine Ansicht.....“
Diese Zitatensammlung aus dem „Mann ohne Eigenschaften lässt sich in eindrücklicher
Weise auf den Zustand unseres schwächelnden Staatenbundes anwenden. Ein
Land hat viele Gesichter: Das der Landschaft, des Menschenschlags, der Religion,
Kultur, Kunst und Wissenschaft, der Freund – und Feindschaften, der Wirtschaft.
Seine Geschichte lebt in stets neu verstandener Form fort. Die Befindlichkeiten der
europäischen Völker sind höchst unterschiedlich: Ein bedächtiger Schwede wird
den sorglosen Italiener, eine schwermütige Portugiesin den lebensfrohen Griechen
im Urlaub erfrischend finden. Ansonsten verbindet sie - gefühlt - fast nichts, außer
einer pubertierenden Wirtschaftsunion und der ungeliebten Zentrale in Brüssel.
Wenn, wie es jüngst evident wird, auch dieses Bindeglied ein fragiles ist: Was bleibt
dann noch? Den Rest des Beitrags lesen »

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