Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Nach den kristallklaren Aussagen des Föhrenbergkreises zur Finanzwirtschaft aus dem Jahr 1999 gibt es jetzt einen neuen Arbeitskreis zum Thema.

Mit ‘Wirtschaftsblatt’ getaggte Beiträge

“Wer Schulden hat, ist niemals frei”

Geschrieben von hkarner - 18. Januar 2014

Ausgezeichnet. Grundvernünftig! Klar. lesenswert, wenn Sie die Zusammenhänge verstehen wollen. (hfk) 

Wirtschaftsblatt, 17/1

Verlieren werden wir in Zukunft alle, denn unser gegenwärtiger Wohlstand ist so nicht zu halten. Die Frage ist nur, wie viel verlieren wir? Und diejenigen, die autark sind und einen Vorsprung an Information haben, werden vielleicht 50 Prozent verlieren, aber die anderen werden voraussichtlich wesentlich mehr verlieren, wie es in allen großen Krisen der Fall war

Marc-Friedrich: “Die Prognosen des IWF sind besseres Toilettenpapier”

Interview. Bestseller-Autor Marc Friedrich (“Der größte Raubzug der Geschichte”) spricht über den Sinn eines Goldinvestments, die geringe Glaubwürdigkeit des IWF, die Folgen der ultralockeren Geldpolitik und die soziale Erosion in Südeuropa.

WirtschaftsBlatt: 2013 war nicht gerade ein gutes Jahr für den Goldpreis. Das ist offenbar nicht ganz so gelaufen, wie von vielen erwartet.

Marc Friedrich: Niemand kann in die Zukunft blicken. Jedoch sind bereits – für uns nicht allzu überraschend – Ermittlungen aufgrund des Verdachts der Manipulation bei Gold und Silber im Gange. Es gibt Anhaltspunkte, wonach der Goldpreis von gewissen Marktplayern gezielt gedrückt wurde. Es wurde der Libor manipuliert, sowie Währungen und Zinsen – ganz ehrlich, warum nicht auch der Goldpreis? Abgesehen davon kaufen Russland und China immer noch Gold, die stocken auf. Solange die Notenbanken fleißig Geld drucken und die Staaten sich weiter exorbitant verschulden, können Goldanleger entspannt sein. Ferner kann man den Goldpreisverfall als Chance nutzen, um günstig einzusteigen oder nachzukaufen.

Die Goldnachfrage aus Indien kühlt aber merklich ab. Von dieser Seite dürfte kein Aufwärtsdruck auf den Goldpreis entstehen.

Friedrich: Die Nachfrage aus Indien nimmt wegen der Regulierung ab, dafür wird aber deutlich mehr geschmuggelt und die Nachfrage ist traditionsbedingt immer noch immens. Den Rest des Beitrags lesen »

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Michael Spindelegger: “Den Finger in die Wunde legen”

Geschrieben von hkarner - 13. Januar 2014

Wirtschaftsblatt.at, 13/1

Spindelegger CCInterview. Finanzminister Michael Spindelegger spricht über Unterstützung für Banken im Ausland, die Opfer fürs Nulldefizit, sein Vertrauen in die Hypo-Taskforce und warum die ÖVAG nicht mehr mit Steuergeld rechnen kann.

WirtschaftsBlatt: Wie gut waren Sie in der Schule in Mathematik, Herr Finanzminister?

Michael Spindelegger: Mathematik war schon in der Volksschule eines der Fächer, in denen ich gut war.

Das Budgetprovisorium, an dem Sie arbeiten, umfasst 2014 und 2015. Wieso das?

Da wir das Budget für 2014 nicht – wie üblich – Ende 2013 beschlossen haben, sondern erst Anfang 2014 und einen Rahmen bis 2018 vorsehen, ist es sinnvoll, auch das Budget 2015 anzugehen. Darum haben wir entschieden, alles im Frühjahr über die Bühne zu bringen.

Vor der Wahl war die Steuerreform in aller Munde, nun stehen Steuererhöhungen ins Haus. Wie argumentieren Sie das vor den Wählern? Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Sonntagswahl hat doch auch etwas Positives gebracht!

Geschrieben von hkarner - 1. Oktober 2013

von Helmut F. Karner, 1/10HFKarner Foto by Eva Karner (41)

Nach 48 Stunden tiefer Depression ob des Ausgangs der österreichischen Parlaments-Wahlen lichtet sich mein Gemüt schon langsam wieder:

  1. Die so erfolgreiche Frau Zypern-Spekulations-Kommunalkredit-Mitwissende Frau Unterrichtsministerin zieht sich mit “Grandezza” zurück
  2. Die bisherigen Finanzsprecher der Koalition (Günther Stumvoll, Jan Kai Krainer) werden wohl nicht mehr im nächsten Parlament vertreten sein. Gespannt warten wir auf ihre kompetenten Nachfolger (was ja bei dem enormen Talentepool der Parteien, vor allem in Finanzfragen, kein Problem sein wird)
  3. Ganz spannend: die Banken haben keine direkten Lobbyisten mehr im Parlament: mit Ferry Maier’s (Raiffeisenverband) Ausschied schon im Mai 2012 wird nun wohl ergänzt durch das Ausscheiden von Michael Ikrath (Erste, Sparkassenverband), der sein Direktmandat nicht geschafft hat und es wohl über seinen 50.000 € teuren Vorzugsstimmenwahlkampf (den hat er doch “ganz allein gezahlt”) auch nicht schaffen wird.  Das wird sich nur in den Parlamentsausschüssen bemerkbar machen, weil Politik machen die Banken ja über das Kabinett im Finanzministerium, die Wirtschaftskammer und den Wirtschaftsbund. Wozu braucht man da noch ein Parlament?
  4. Christoph Matznetter, mit Schieder und Muhm der geniale Mastermind sozialistischer Finanzpolitik (“am Montag früh gibt es den Bankenrun auf die Schalter der Hypo in Kärnten, wenn wir nicht verstaatlichen”, Dez. 2009) kommt auch nicht mehr vor Den Rest des Beitrags lesen »

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Hypo-Aufsichtsratschef Ditz zurückgetreten

Geschrieben von hkarner - 3. Juni 2013

Da hat er ja recht. Aber wo ist er in den letzten 3 Jahren gewesen? Und das  mit einem Hypo-Alpe-Adria Vorstandsvorsitzenden, der vorher weder eine Bank noch eine grössere Organisation geführt hat! (hfk)

Wirtschaftsblatt.at, 3/6

Johannes Ditz ließ der Kritik an der Politik schnell Taten folgen

Rückzug. Deutlich schneller als erwartet hat Johannes Ditz die Konsequenzen aus der aus seiner Sicht missglückten Rolle der Politik bei der Hypo-Sanierung gezogen.

Wien/Klagenfurt. Johannes Ditz (61) ist als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hypo Alpe Adria Bank zurückgetreten. Er habe heute Montag “die Gesellschaft darüber informiert, dass er mit sofortiger Wirkung sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates sowie sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates zurücklegt”, teilte die Bank mit.
Damit zieht sich Ditz komplett aus der Kontrolle der Hypo Alpe Adria zurück. Er könne sich mit “einem Teil der Aussagen, Fakten und Zahlen, die als Verhandlungsbasis nach Brüssel übermittelt wurden, strategisch und inhaltlich nicht identifizieren”. Das mache aber aus seiner Sicht den Rücktritt unumgänglich, so der frühere ÖVP-Wirtschaftsminister am Montag.Ein enger Schulterschluss zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer noch vor Beginn der entscheidenden Verhandlungen mit Brüssel wäre jedoch “wünschenswert und notwendig”. Er wolle diesem nicht im Weg stehen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die dritte Phase der Krise

Geschrieben von egloetzl - 23. Januar 2013

21.01.2013, 13:16 von Ashoka Mody, Wirtschaftsblatt.at

Dammbruch in der Eurozone

Bild: bloomberg

  • Dammbruch in der Eurozone
     Ivy League. Eine Lösung der Krise, die auf Deutschland beruht, war immer schon politisch ungewiss. Sie könnte bald wirtschaftlich unhaltbar werden.
PRINCETON – Ist das Zentrum Europas brüchig geworden, während aller Augen auf die Peripherie gerichtet waren? Die Bundesbank hat ihre Prognose für das jährliche BIP-Wachstum Deutschlands für 2013 auf 0,4 % gesenkt. Die Zentralbank der Niederlande erwartet, dass das niederländische BIP in diesem Jahr um 0,5 % schrumpft – und 2014 weiter abnimmt.

Die Krise der Eurozone könnte in ihre dritte Phase eintreten. In der ersten Phase, die im Frühjahr 2008 begann, verlagerte sich der Hauptschauplatz der Nordatlantik-Krise von den Vereinigten Staaten in die Eurozone. Banken in der Eurozone gerieten unter Druck und die Spannungen zwischen den Banken nahmen zu.

In der zweiten Phase, die im Frühjahr 2009 ihren Anfang nahm, breitete sich die Krise auch auf souveräne Staaten aus, da die Investoren zunehmend Angst bekamen, dass die Staatskassen durch die Unterstützung der Banken belasten würden. Die staatliche Schwäche ließ die Banken wiederum riskanter erscheinen, und das Schicksal der Banken und ihrer jeweiligen Regierungen wurde unzertrennlich miteinander verbunden.

Während der gesamten Krise wurde – bisher zumindest – weithin angenommen, dass das Zentrum der Eurozone stabil bliebe und die Schecks für die in Not geratenen Regierungen und Banken der Peripherie ausstellen würde. Diese Annahme erschien plausibel. Ein Europa der „zwei Geschwindigkeiten” schien der neue Status quo zu sein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich bekommt eine wirtschaftsliberale Denkfabrik

Geschrieben von hkarner - 16. Januar 2013

Da fange ich mich aber schon über unsere neue Konkurrenz zu fürchten an!  Hayek, schau oba! Aber halt nicht aus dem Hayxek Institut. Da sind ja letzlich die Fetzen geflogen zwischen dem neuen Herrn Obmann und der Frau Hayek Präsidentin.  Im Prinzip aber positiv, weil Österreich braucht (weitere) Thinktanks(. Ein bisschen unreflektiert “Überliberales” ist da halt im Anzug.  hfk). 

19.11.2012, 15:17, Wirtschaftswoche

Christoph Kraus / Bild: WB/Foltin

  • Nach dem Vorbild von Avenir Suisse startet Anfang 2013 die “Agenda Austria”. Firmen und Stiftungen sollen diese Denkfabrik finanzieren.tes
  • Nach dem Vorbild von Avenir Suisse startet Anfang 2013 die “Agenda Austria”. Firmen und Stiftungen sollen diese Denkfabrik finanzieren.
Wien. Österreich soll eine neue wirtschaftsliberale Denkfabrik bekommen. Nach dem Muster des Schweizer Think Tanks Avenir Suisse wird Anfang 2013 ein neues Institut starten, das nach den Worten eines Insiders Studien in Auftrag geben will, die einerseits “den höchsten wissenschaftlichen Standards genügen” und die andererseits “keinerlei Placet etwa von den Sozialpartnern benötigen”.”Agenda Austria” werde “unabhängig, aber nicht neutral” sein. Interessensvertretungen seien bei der Finanzierung “mit keinem Cent” dabei, man setze nur auf Firmen und Stiftungen, hieß es. Die Leitung des Instituts wird der bisherige “Presse”-Wirtschaftschef (und stellvertretende Chefredakteur) Franz Schellhorn übernehmen. Die Finanzierung auf drei Jahre soll bereits gesichert sein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Forum Alpbach: IHS erwartet kein Nulldefizit bis 2021

Geschrieben von hkarner - 24. August 2011

23.08.2011 | 14:04 | APA (wirtschaftsblatt.at)

Das Nulldefizit ist für Österreich in weiter Ferne. So sieht es zumnindest das Institut für Höhere Studien (IHS). Für den Schuldenabbau sind Reformen und Einsparungen notwendig. Die “Frühpensionskultur” will Wirtschaftskammer-Chef Leitl abschaffen.

Österreich wird auch in den kommenden zehn Jahren kein Nulldefizit verzeichnen können. Eine entsprechende Modellrechnung präsentierte der Chef des Instituts für Höhere Studien, Bernhard Felderer Dienstagmittag am Rande des Forum Alpbach. Demnach würde das Defizit 2021 noch immer bei rund 1,8 Prozent des BIP zu liegen kommen. Die Staatsschuldenquote würde bis dahin zwar auf 65 Prozent gedrückt, die 60-Prozent-Marke sei aber ohne zusätzliche Reformen und Einsparungen nicht erreichbar.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl gab zu bedenken, dass das Nulldefizit in Wahrheit seit einem halben Jahrhundert verfehlt worden sei. Der einmalige Ausreißer zu Beginn des Jahrtausends sei nur ein statistischer Zufallstreffer gewesen.

Der Kammerchef erwartet nun von der Regierung, eine entsprechende Ansage zu machen. Dass es diese noch nicht gibt, lastet Leitl freilich nicht Finanzministerin Maria Fekter (V) an. Denn die könne auch kein entsprechenden Ankündigungen machen, wenn nicht die gesamte Regierung eine entsprechend konsistente Politik betreibe. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jetzt komt die Rezession doch – weil Nowotny sagt das Gegenteil!

Geschrieben von hkarner - 18. August 2011

vergangene Woche sagte er noch eine schwere Krise vorher, unser hochbegabter Herr Notenbankgouverneur. Was ist inzwischen passiert: Merkel und Sarkozy trafen sich, um nichts zu beschliessen, und die EZB kauft weiter – gegen ihr Statut – wie wahnsinnig italienische und spanische Staatsanleihen!. Ich hoffe, auf dieser Hochschaubahn wird dem Herrn Gouverneur so schlecht wie mir beim Lesen seiner Ergüsse! (hfk)

“Ein Rückfall in die Rezession ist derzeit nicht wahrscheinlich”

18.08.2011 | 10:49 | Eva Komarek (Wirtschaftsblatt)

Notenbankgouverneur Ewald Nowotny spricht mit dem WirtschaftsBlatt über das Ausmaß der Krise, Eurobonds, Anleihenkaufprogramme, und wie der Stabilitätspakt mehr Biss bekommt.

WirtschaftsBlatt: EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat vergangene Woche von der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg gesprochen. Wie ernst ist die Lage? Erwarten Sie einen Double Dip?

Ewald Nowotny: Man muss immer vorsichtig sein. Nach derzeitiger Sicht ist eine nochmalige Rezession im Sinne eines Double Dip nicht wahrscheinlich. Was dagegen nicht auszuschließen ist, ist dass wir auf der weltwirtschaftlichen Seite eine Wachstumsverlangsamung haben werden, also dass der Aufschwung, den wir ja schon hatten, an Dynamik verliert. Ich gehe aber nicht davon aus, dass es zu einem zweiten Absinken in einen negativen Bereich kommt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Warren Buffet: Lasst die Reichen zahlen

Geschrieben von hkarner - 23. November 2010

Wirtschaftsblatt-online vom 22.11.2010, 15:33

Der US-Milliardär Warren Buffet spricht sich für eine höhere Besteuerung der Reichen in den USA aus: „Ich denke, dass Menschen mit hohen Einkommen, so wie ich, deutlich mehr Steuern zahlen sollen. Uns geht es besser als je zuvor.“

Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert.

Der US-Millionär Warren Buffet hat sich für höhere Steuern für Reiche ausgesprochen. Außerdem sollen die von der früheren US-Regierung eingeführten Steuervergünstigungen für Topverdiener nicht weiter verlängert werden.

Die Steuern für die Unterschicht, für den Mittelstand und vielleicht sogar für den obersten Mittelstand sollen dagegen noch weiter reduziert werden, so Buffett, Investmentguru und einer der reichsten Menschen der Welt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kleine Zeitung übernimmt die APA-Meldung über Föhrenbergkreis Stellungnahme zur Hypo

Geschrieben von hkarner - 18. Dezember 2009

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/hypo/2239595/foehrenbergkreis-uebernahme-staat-schwerer-fehler.story. Man beachte dazu auch den Kommentar.

Das Wirtschaftsblatt hat die Meldung auch übernommen. http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/branchen/401906/index.do

Und “Österreich” meldet sich - ??? – auch zu Wort. http://www.oe24.at/money/Wirtschaft_geld/Foehrenbergkreis-uneins-ueber-Hypo-Verstaatlichung-0600774.ece

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