Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Wirtschaftsblatt’

Schelling: 4,6 Milliarden Hetaschaden eingepreist

Posted by hkarner - 14. August 2015

14. August 2015, 11:44, derstandard.at

Wenn die Vergleiche gelingen, könnte der Schaden geringer ausfallen

Wien/Klagenfurt – Die weiteren Verluste aus der Hypo-Abwicklung hängen vom Ergebnis der Verhandlungen mit den Anleihegläubigern über einen Schuldenschnitt ab. Wieviel das die Steuerzahler letztlich kosten wird, ist offen. “Wir haben im Budget 4,6 Milliarden Euro an potenziellem Schaden eingepreist”, sagt Finanzminister Hans Jörg Schelling. “Wenn die Vergleiche gelingen, könnte er geringer werden.”

In einem Interview mit dem “Wirtschaftsblatt” (Freitag) stellt Schelling in Abrede, dass die in der Bilanz der Hypo-Bad-Bank Heta 2014 aufgezeigte Bilanzlücke von 7 Mrd. Euro ein neues Loch ins Budget reißt: “Ich habe beauftragt, dass man in einem Asset-Review den Worst Case berechnet. Das heißt nicht, dass bei der Verwertung nichts Besseres herauskommt.” Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB lässt die ÖVAG zappeln

Posted by hkarner - 23. Juni 2015

22.06.2015, 17:56  von APA

Die ÖVAG erhält einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zufolge nur ein bedingtes Okay der Europäischen Zentralbank für ihren Kapitalplan.

Wien/Frankfurt/Brüssel.  Die ÖVAG erhält laut Finanzagentgur Bloomberg zufolge ein bedingtes Okay der Europäischen Zentralbank (EZB) für ihren Kapitalplan im Rahmen der Schaffung der Bad Bank Immigon für die Rest-ÖVAG und die Neustrukturierung des Volksbankensektors. Es braucht aber noch Garantien durch Dritte, so die Agentur. Im EZB-Stresstest war eine Lücke von 865 Millionen Euro festgestellt worden.

Die ÖVAG braucht dem Agenturberichtzufolge Garantien von einem Dritten für die Mittel, die sie ihren Genossenschaftern aus dem Volksbanken-Verbund schuldet – bevor sie ihre Bankenlizenz abgeben könne und als Immigon ohne Banklizenz zum Portfolio-Abbau weiterfirmiert und ein neuer Verbund weiter besteht.

Bloße Formalakte sind die Aufsichtsgenehmigungen jedenfalls nicht, verlautete schon Ende Mai. Die Volksbanker müssen für den Start der Bad Bank beispielsweise noch Abklärungen zu von ihnen gehaltenen ÖVAG-Anleihen liefern. Da geht es um Haftungsfragen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Volksbank Osttirol bleibt „abtrünnig“

Posted by hkarner - 6. Mai 2015

wirtschaftsblatt.at, 6/5

Volksbank Osttirol-Westkärnten “fliegt” auf Hypo Tirol.

Die in Sachen Volksbankenfusionen abtrünnige Volksbank Osttirol-Westkärnten lotet eine Kooperation mit der Hypo Tirol aus. Hypo-Vorstand Hörtnagl: “Gespräche laufen”.

Innsbruck. “Es gibt Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit in einzelnen Sachbereichen”, sagte Hypo-Vorstand Hans-Peter Hörtnagl. Die Osttiroler hatten kürzlich erklärt, den Volksbankensektor verlassen und unter “Dolomitenbank Osttirol-Westkärnten” firmieren zu wollen.

Eine Beteiligung der Hypo Tirol an der Volksbank Osttirol sei jedoch nicht geplant, so Hörtnagl: “Die Volksbank Osttirol-Westkärnten will selbstständig bleiben und nur in einzelnen Bereichen mit uns zusammenarbeiten”. Beispielsweise in der Wertpapierabwicklung oder im Zahlungsverkehr. Derzeit werden laut Hörtnagl laufend Gespräche geführt. Wie weit sie fortgeschritten sind, wollte der Hypo-Vorstand nicht kommentieren.

Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Osttirol-Kärnten, Hansjörg Mattersberger, hatte vor kurzem sein Institut als “klassische Privatbank, die fest in der Region verankert ist”, bezeichnet. Noch vor Ende Juli sollen die rund 5.400 Mitglieder der Bankgenossenschaft in einer Generalversammlung seinem Willen nach die Eigenständigkeit absegnen. Mit dem Volksbankensektor wolle man maximal noch in puncto Einlagensicherung verbunden sein, hatte Mattersberger betont. Beim künftigen Zentralinstitut, der Volksbank Wien-Baden, wird genau das aber in Zweifel gezogen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Ende der ÖVAG – so wird sie aufgeteilt

Posted by hkarner - 25. April 2015

24.04.2015, 12:11  von APA/schu, Wirtschaftsblatt.com

Der Abbau der Krisenbank ÖVAG (Volksbanken AG) ist eingeleitet, am 28. Mai wird mit einem Kapitalschnitt der Verlust aus den Büchern geräumt. Am 4. Juli geht die ÖVAG als Bank vom Markt, legt die Lizenz ab und wird zur Bad Bank “Immigon”.

Der Zentralinstitutsteil wandert in die Volksbank Wien-Baden. An der müssen die anderen Volksbanken nun Kapitalanteile zeichnen.

Für die betroffenen Mitarbeiter der ÖVAG – im Einzelinstitut arbeiten rund 600 – hieß es in den letzten Monaten bangen. Jetzt steht fest, dass in der Abbaubank 75 Leute bleiben werden. 355 bisherige ÖVAG-Leute wandern zur Volksbank Wien-Baden. Rund 180 Mitarbeiter fallen dem ÖVAG-Abbau zum Opfer, da gibt es Kündigungen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Fall Heta: Alpenrepublik mit Hang zur Bananenrepublik

Posted by hkarner - 17. April 2015

16.04.2015, 06:38  von Manfred Biegler, wirtschaftsblatt.at

Steuerfachmann Manfred Biegler,  Partner 7TC Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs- gesellschaft m.b.H

Wieso die Hypo Alpe Adria bzw. die Abwicklungsgesellschaft Heta überhaupt auf dem Prüfplan der Österreichischen Prüfstelle für Rechnungslegung stand ist nicht nachvollziehbar, schreibt Steuerfachmann Manfred Biegler. Die Prüfstelle an sich sollte sich ebenfalls hinterfragen.

Dieser Tage wurde man Zeuge einer typisch österreichischen Episode, die man als Staatsbürger dieses Landes einer breiteren, internationalen Öffentlichkeit gern vorenthalten hätte. Sie bestätigte nämlich exakt jenes „Prüfurteil“ deutscher Politiker über Österreich, das uns in die unrühmliche Nähe einer der ältesten Kulturpflanzen bringt. Und das zu Recht.

Die Geschichte entwickelte sich wie folgt: Unter dem Titel „Bilanzpolizei verfolgt Hypo mit Blaulicht“ berichtete eine Tageszeitung am Wochenende ganzseitig über die angebliche Verfolgung der ehemaligen Hypo Alpe Adria durch die Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung (OePR) – so die korrekte Bezeichnung der durch das Rechnungslegungskontrollgesetz eingerichteten Prüfstelle. Den Rest des Beitrags lesen »

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Landes-Hypos bekommen ein Problem

Posted by hkarner - 3. März 2015

Wirtschaftsblatt.at

Die Pfandbriefstelle der Landes-Hypos hängt mit insgesamt 1,238 Milliarden Euro bei der Heta drin /

Der geplante Schuldenschnitt für Gläubiger wird nicht nur internationale Fonds treffen, sondern auch heimische Hypos. Noch sind die Details des Bail-in aber offen – jetzt ist die FMA am Zug.

Wien. Dass Finanzminister Hans Jörg Schelling bei der Heta Asset Resolution die Notbremse zieht, sich weigert, weitere Milliarden in die ehemalige Hypo Alpe Adria zu pumpen und die Finanzmarktaufsicht (FMA) nun mit deren Abwicklung beginnt, trifft auch alle österreichischen Landes-Hypos. Denn zu den Gläubigern, deren Schuldtitel bzw. Verbindlichkeiten vorerst bis 31. Mai 2016 nicht bedient werden, gehört auch die Pfandbriefstelle der Landes-Hypothekenbanken. Diese hat als gemeinsames Emissionsinstitut vor allem die Aufgabe, Pfandund Kommunalbriefe sowie nicht fundierte Teilschuldverschreibungen zu begeben und die so beschafften Mittel ihren Mitgliedern zur Verfügung zu stellen.

Die Hypo Bad Bank Heta schuldet der Pfandbriefstelle immerhin 1,24 Milliarden € und müsste bis Ende Mai nächsten Jahres 797 Millionen € zurückzahlen. Wenig verwunderlich, dass sich die Chefs der Pfandbriefstelle, Claus Fischer-See und Kurt Sumper, gestern den ganzen Tag in Telefonkonferenzen mit ihren Mitgliedern und Juristen berieten. Zu einem Kommentar waren sie auf Wirtschafts-Blatt-Anfrage nicht bereit. Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen-Rückzug aus Polen stößt auf Hindernisse

Posted by hkarner - 20. Februar 2015

wirtschaftsblatt.at, 19/2

Die polnische Finanzaufsicht (Komisja Nadzoru Finansowego) erwarte von der RBI, dass sie ihre Polen-Bank erst nach einem Börsengang verkaufe, teilte die Behörde mit.

Der vollständige Verkauf der Raiffeisen Bank Polska durch die Raiffeisen Bank International (RBI) könnte sich bis zum Börsengang der Polen-Tochter verzögern, berichtet der Finanznachrichtendienst Bloomberg am Donnerstag.

Die polnische Finanzaufsicht bestehe nämlich darauf, dass die RBI ihre Zusagen einhalte, heißt es in dem Bericht.

Die polnische Finanzaufsicht (Komisja Nadzoru Finansowego) erwarte von der RBI, dass sie ihre Polen-Bank erst nach einem Börsengang verkaufe, teilte die Behörde mit.

Beim Erwerb der EFG Polbank vor drei Jahren um 605 Mio. Euro habe die RBI mit der Finanzaufsicht vereinbart, bis Mitte 2016 mindestens 15 Prozent ihrer Polen-Tochter über die Börse zu verkaufen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen Bank International legt ihre Verluste offen – keine Dividende – Abverkauf startet

Posted by hkarner - 9. Februar 2015

21:04  von Leo Himmelbauer, wirtschaftsblatt.at

Die Raiffeisen Bank International legte vorläufige Zahlen für 2014. Es setzt fast eine halbe Milliarde Euro Verlust. Die Dividende entfällt. Einheiten in Polen und Slowenien sowie der Direktbank Zuno werden verkauft, das Geschäft in Asien und den USA wird stark zurückgefahren.

Wien. Die Ostbank des Raiffeisen-Sektors, die Raiffeisen Bank International (RBI) muss zehn Jahre nach ihrem  Börsegang die Notbremse ziehen. Mindestens 20 Prozent der Bilanzrisken sollen abgebaut werden. Ausführliche  Details dazu will RBI-Chef Karl Sevelda am Dienstag bei seiner Bilanzpressekonferenz bekannt geben. Ziel der Maßnahmen ist , die harte Kernkapitalquote bis Ende 2017 auf rund zwölf von zuletzt rund zehn Prozent zu erhöhen.

Bereits für Montag nach Börseschluss waren vorläufige Zahlen für 2014 angekündigt. Analysten hatten unter dem Strich einen Gesamtjahresverlust in der Grössenordnung von 400 Millionen Euro erwartet –  nach 557 Millionen Gewinn im 2013. Eine Dividende wird es deshalb nicht geben, wenngleich Analysten bis zuletzt mit einer Ausschüttung von drei Cent je Aktie (nach zuvor 98 Cent) gerechnet hatten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Posted by hkarner - 9. Januar 2015

ATEMBERAUBEND! Schweizer-Nationalbank-mit-Jahresgewinn-von-38-Milliarden-Franken.
Wisst Ihr wann unsere Nationalbank Ihre Zahlen veröffentlicht? Ende Mai 2015. Da wissen wir, wieso die Schweizer ihren Franken und ihren wirtschaftlichen Erfolg haben und wie rasch dort Computer ihre Gewinnermittlung schaffen. Bei uns wird offenbar mit einer Abakus (älteste Rechenmaschine mit Kugerln!) nachgerechnet. Die Schweizer veröffentlichten ihre Erfolgsbilanz am 8. Jänner. Das sagt alles! (RB)

Wirtschaftsblatt, 9/1

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wird für das Geschäftsjahr 2014 einen Gewinn in der Größenordnung von 38 Milliarden Franken ausweisen. Den Rest des Beitrags lesen »

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ÖVAG steht offenbar vor Abwicklung

Posted by hkarner - 2. Oktober 2014

17:01  von Reuters/schu, wirtschaftsblatt.at

Die ÖVAG selbst werde zur Bad Bank ohne Bankenlizenz und solle über die Jahre abgewickelt werden.

Die angeschlagene österreichische Krisenbank ÖVAG steht Insidern zufolge vor der Abwicklung. Die guten Teile des Volksbanken-Spitzeninstituts sollen auf eine andere Volksbank übertragen werden, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Die ÖVAG steht Insidern zufolge vor der Abwicklung. Die guten Teile des Volksbanken-Spitzeninstituts sollen auf eine regionale Volksbank übertragen werden, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die ÖVAG selbst werde als Bad Bank ohne Bankenlizenz über die Jahre abgewickelt. Das Institut selbst wollte sich zunächst nicht äußern. Es hat für den Abend zu einer Pressekonferenz geladen, um die Medien über nicht näher beschriebene “Beschlüsse” zu informieren.

Mit der Abwicklung zieht die Bank die Konsequenzen aus ihrer chronischen Kapitalknappheit. Sie hat Insidern zufolge den laufenden Gesundheitscheck der europäischen Aufseher nicht bestanden. Bereits zuvor musste das Institut, das sich mit einer massiven Expansion in Osteuropa verhoben hatte, mehrmals vom Staat gerettet werden.

Durch den Umbau sollen nun die Kapitalprobleme des Spitzeninstituts gelöst werden. Geplant sei, dass die ÖVAG ihre Bankenlizenz zurückgebe, sagte einer der Insider. Damit sei das Institut künftig nicht mehr an die Vorschriften der Aufseher gebunden. “Wenn es keine Bank mehr ist, gibt es keine Eigenkapitalvorschriften mehr”, sagte einer der Insider. Zuvor müssten die Aufseher jedoch noch grünes Licht für die Maßnahmen geben. “Es gibt noch viele Unsicherheiten”, sagte die zweite Person. Den Rest des Beitrags lesen »

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