Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Weidmann’

Der „gefährlichste Mann Europas“ zu Besuch in Wien

Posted by hkarner - 26. März 2018

Jens Weidmann könnte der nächste EZB-Chef werden. Der deutsche Hardliner wird oft angefeindet. Nicht so in Österreich.

Warum wird der deutsche Bundesbank-Chef, Jens Weidmann, mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet? Diese Frage sollte am Montag bei der Verleihung dieses Ordens in der Nationalbank beantwortet werden. Gouverneur Ewald Nowotny meinte aber gleich zu Beginn: „Die Verleihung der Auszeichnung bedarf bei Jens Weidmann eigentlich keiner speziellen Begründung.“ Immerhin sei Weidmann einer der „wichtigsten Notenbanker der Welt“, ein „Freund“ und ein „überzeugter Kämpfer für Europa“.

Also wurde der Orden rasch verliehen, um zum eigentlichen Grund des Termins zu kommen. Jens Weidmann, von Angela Merkel persönlich auserkoren, soll 2019 auf Mario Draghi als Chef der Europäischen Zentralbank folgen. Da kann es nicht schaden, ihn mal live zu erleben – und die Freundschaft zu betonen. Immerhin sitzen Österreich und Deutschland im selben Hartwährungs-Boot. Weder Wien noch Berlin will aus Europa eine Transferunion machen, aber beide wollen den Euro stärken. Die Frage ist nur: wie? Den Rest des Beitrags lesen »

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ECB’s Weidmann Signals Openness to Succeeding Draghi as President

Posted by hkarner - 28. Februar 2018

Date: 27-02-2018
Source: The Wall Street Journal

Jens Weidmann has cautiously toned down his criticism of ECB policies in recent months as the economy has picked up

Jens Weidmann, president of the Bundesbank, said Tuesday that ending the ECB’s easy-money policies will “take quite some time.”

FRANKFURT—German Bundesbank President Jens Weidmann gave the clearest sign yet that he hopes to succeed Mario Draghi as president of the European Central Bank next year, suggesting he won’t be held back from applying for the job by reservations over the bank’s bond-buying program.

A candidacy from Mr. Weidmann, a 49-year-old former adviser to Chancellor Angela Merkel, would likely be supported by Berlin but opposed by some governments in Southern Europe, who have chafed at the German’s criticism of their spending habits and opposition to key ECB stimulus programs.

Mr. Weidmann’s predecessor as president of Germany’s central bank, Axel Weber, was the favorite to take over the ECB’s top job until he resigned unexpectedly in early 2011, clearing the way for Mr. Draghi to take the helm. Mr. Weber said at the time that he was worried about having to represent views he didn’t agree with on important ECB policies, including its government-bond purchases. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutscher könnte für mehr Balance an EZB-Spitze sorgen

Posted by hkarner - 20. Februar 2018

Thomas Mayer, Andreas Schnauder, 20. Februar 2018, 17:47 derstandard.at

Mit einem Spanier als Vize steigen die Chancen auf einen Deutschen als Draghi-Nachfolger und auf eine größere geografische Balance

Brüssel/Wien – Nach einem Jahr Anlauf und umfassendem Lobbying vor allem in seinem eigenen politischen Lager der europäischen Christdemokraten (EVP) hat Luis de Guindos es geschafft. Der konservative spanische Wirtschafts- und Finanzminister wird im Mai als Vizepräsident in das Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) einziehen. Er ersetzt dort den Portugiesen Vitor Constancio. Darauf haben sich die EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel geeinigt, nachdem die Minister der Eurogruppe de Guindos am Abend davor einhellig nominiert hatten. Im Herbst 2019 wird das Mandat von EZB-Chef Mario Draghi auslaufen. Die Kür de Guindos‘ deutet darauf hin, dass im Hintergrund ein Deal gelaufen ist, nach dem der nächste EZB-Präsident im Oktober 2019 aus Deutschland kommen wird: Bundesbankchef Jens Weidmann. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wird ein Deutscher Europas nächster Währungshüter?

Posted by hkarner - 3. November 2017

In Frankfurt mehren sich die Gerüchte, dass EZB-Chef Mario Draghi in zwei Jahren einem Deutschen weichen soll.

Frankfurt/Paris. Der deutsche Bundesbankpräsident, Jens Weidmann, hält sich bedeckt. Die Debatte über die Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi sei zu früh, sagte er am Freitag der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echo“. Weidmann wird seit Monaten als einer der möglichen nächsten Euro-Zentralbank-Chefs gehandelt. Mit ihm würde sich die Währungspolitik der EZB deutlich ändern, denn Weidmann drängt seit Längerem, den Aufkauf von Staatsanleihen zu stoppen und zu einem normalen währungspolitischen Kurs zurückzukehren.

Die Amtszeit des Italieners, der weiterhin einen Antikrisenkurs bei der Europäischen Zentralbank (EZB) fährt, endet in etwa zwei Jahren. Weidmann verneinte die Frage der Zeitung, ob er sich im Draghi-Nachfolgerennen befinde. Er sei ein Zentralbanker, kein Politiker. „Ich bin sehr glücklich, an der Spitze der Bundesbank zu sein.“  Den Rest des Beitrags lesen »

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ECB Critic Holds His Tongue as Race Nears for Bank’s Top Job

Posted by hkarner - 9. Juni 2017

Date: 08-06-2017
Source: The Wall Street Journal

Jens Weidmann would be first German to lead the European Central Bank; his new tone has provoked skepticism

Jens Weidmann, president of the German central bank (the Bundesbank), may emerge as a leading candidate for the presidency of the European Central Bank.

FRANKFURT— Jens Weidmann, the German central-bank chief who made his name by loudly attacking the European Central Bank’s crisis-fighting efforts, has become a quiet defender of the ECB against its German critics.

The shift has been subtle. Mr. Weidmann still criticizes the bank’s radical stimulus measures. But his tone has softened as evidence accumulates that the ECB’s policies are working—and as the race to become the institution’s next president approaches.

“There is currently no doubt that an expansionary monetary policy stance is appropriate,” Mr. Weidmann said in a speech late last month, while suggesting he might not agree with his colleagues on the details.

Only five years ago, he was boasting of clashes with fellow policy makers, and comparing easy-money policies to drugs and alcohol. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bundesbank Head Says ECB Needs to Be Ready to Rein In Stimulus

Posted by hkarner - 24. Mai 2017

Date: 23-05-2017
Source: The Wall Street Journal

But Jens Weidmann says easy-money policies are currently appropriate

President of the German Bundesbank, Jens Weidmann

The European Central Bank shouldn’t wait too long before withdrawing its large
monetary stimulus, German central-bank president Jens Weidmann warned on Monday, wading into a debate over how quickly the ECB should signal a policy shift.

Pressure has been building in Northern Europe for a policy change from Frankfurt as the region’s economy picks up. Eurozone inflation recently jumped to 1.9%, within the ECB’s target range, after languishing close to zero for years.

But top ECB officials have yet to signal they are ready to change course and start winding down their €60 billion-a-month bond-purchase program, known as quantitative easing or QE. ECB President Mario Draghi says the topic hasn’t even been discussed by the bank’s 25-member governing council. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Regierung bringt Weidmann als Draghi-Nachfolger ins Spiel

Posted by hkarner - 20. Mai 2017

Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble wollen einem Medienbericht zufolge den Bundesbank-Chef ins Spiel springen. Weidmann wäre demnach bereit, EZB-Chef zu werden.

Führende Vertreter der Regierung in Berlin wollen sich laut einem „Spiegel“-Bericht für Bundesbankchef Jens Weidmann als künftigen EZB-Präsidenten einsetzen. Laut Vorabbericht des Nachrichtenmagazins vom Freitag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble deutsche Ansprüche geltend machen, wenn EZB-Präsident Mario Draghi 2019 aus dem Amt ausscheidet.

Wie der „Spiegel“ weiter ohne Angaben von Quellen berichtet, halten Merkel und Schäuble die Zeit dann für einen Deutschen an der Spitze der Zentralbank für gekommen. Sie war vor Draghi von dem Franzosen Jean-Claude Trichet (2003-2011) und dem Niederländer Wim Duisenberg (1998-2003) geführt worden.

Schäuble für geldpolitische Wende Den Rest des Beitrags lesen »

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KRÖNUNGSTHEORIEN AM PRÜFSTAND

Posted by hkarner - 23. Februar 2017

Wilfried Stadler, FURCHE-Kolumne 209 23. Februar 2017Stadler CC

Es war keine unbeschwerte Geburtstagsfeier, zu der Jens Weidmann, Chef der Deutschen Bundesbank, anlässlich des 25. Jubiläums der Unterzeichnung des im Februar 1992 besiegelten Vertrages von Maastricht eingeladen hatte. Befürworter und Gegner der europäischen Währungsunion trafen zusammen, um Zwischenbilanz zu ziehen: Was hat funktioniert, welche der seinerzeitigen Warnungen waren berechtigt, wo soll die Reise hingehen?

Die Grundthese der Skeptiker von damals: erst wenn sich Volkswirtschaften in Bezug auf ihre Wettbewerbsfähigkeit aneinander weitgehend angeglichen haben, kann eine Gemeinschaftswährung als krönender Abschluss gegenseitiger Annäherung funktionieren. Deren frühzeitige Einführung würde hingegen zu noch größeren Ungleichgewichten und letztlich auch politischen Krisen führen, da der Verzicht auf Wechselkursschwankungen die außenwirtschaftliche Anpassung erschwert.
Die Anhänger dieser „Krönungstheorie“ unterlagen jedoch einer deutlichen Mehrheit von Ökonomen und Europapolitikern, die „Krönung“ ganz anders – nämlich politisch – definierten: sie sahen die Einführung des Euro als Voraussetzung einer schrittweisen realwirtschaftlichen und budgetpolitischen Annäherung der Teilnehmerstaaten, die eines Tages in einen europäischen Bundesstaat und damit auch eine „Fiskalunion“ münden sollte. Um bis dahin kein unkoordiniertes Nebeneinander zu riskieren, führte man die als „Maastricht-Regeln“ bekannten Grenzwerte für die Staatsverschuldung ein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Weidmann kontert US-Vorwurf der Währungsmanipulation

Posted by hkarner - 7. Februar 2017

Die Anschuldigungen, Deutschland beute andere Länder mit unterbewerteter Währung aus, seien „mehr als abwegig“, weist der deutsche Bundesbank-Chef zurück.

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, hat Vorwürfe der Wechselkursmanipulation aus den USA scharf zurückgewiesen. „Der Vorwurf, Deutschland beute die USA und andere Länder mit einer unterbewerteten Währung aus, ist mehr als abwegig“, sagte Weidmann laut Redetext am Dienstag in Mainz. Der allerjüngste Dollaranstieg dürfte vielmehr hausgemacht sein, ausgelöst durch politische Ankündigungen der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump.

Deutsche Unternehmen sind Weidmann zufolge vor allem deshalb so erfolgreich, „weil sie hervorragend auf den Weltmärkten positioniert sind und mit innovativen Produkten überzeugen“. Als sehr beunruhigend bezeichnete der Bundesbank-Chef die protektionistische Rhetorik der neuen US-Administration, „zumal Deutschland zunehmend ins Visier der amerikanischen Regierung gerät.“  Den Rest des Beitrags lesen »

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Bundesbank geht auf Konfrontation mit der EU-Kommission

Posted by hkarner - 8. Dezember 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Bundesbank-Chef Weidmann fordert, der EU-Kommission die Überwachung der Haushaltsregeln der Euro-Mitgliedstaaten zu entziehen.

Linke fordert Aufpasser fuer Bundesbankpraesident WeidmannBundesbank-Präsident Jens Weidmann befürchtet nach dem klaren Nein beim italienischen Verfassungsreferendum, dass sich die Reformen in dem Land nun verlangsamen werden. „Und das wäre nicht nur für Italien eine bedenkliche Entwicklung“, sagte Weidmann am Montag in München. Italien habe seit Jahren ein sehr schwaches Wirtschaftswachstum. Dazu komme eine sehr hohe Staatsverschuldung und große Bestände an faulen Krediten in den Bank-Bilanzen. Die 14 wichtigsten Geldhäuser des Landes ächzten im zweiten Quartal laut EZB-Daten unter mehr als 271 Milliarden Euro an notleidenden Darlehen.

Das Nein im Referendum sei sicher nicht das Ende der Welt, so Weidmann. „Umso wichtiger ist aber nun, dass die italienische Politik überzeugende Zeichen aussendet, die wirtschaftlichen Probleme an der Wurzel anzupacken.“ Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hatte nach der Niederlage seinen Rücktritt angekündigt. Damit droht eine Regierungskrise in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone.

Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Erfolg seien wichtig für die Stabilität der Euro-Zone, ergänzte Weidmann. Jedes Mitgliedsland sei auf seine Weise gefordert – „auch vermeintliche Musterschüler wie Deutschland“. Rufe nach mehr gemeinschaftlicher Haftung im Währungsraum erteilte er eine Absage. Dabei nannte Weidmann die Forderung nach einer gemeinsamen Einlagensicherung für Bankguthaben sowie nach einer europäischen Arbeitslosenversicherung. Die Bereitschaft, Souveränitätsrechte abzugeben, sei in den Ländern begrenzt, daher halte er den Weg hin zu einer stärkeren gemeinschaftlichen Haftung für falsch.

In seiner Rede forderte Weidmann zudem, der EU-Kommission die Überwachung der Haushaltsregeln der Euro-Mitgliedstaaten zu entziehen. Denn diese verstehe sich nicht nur als Hüterin der Verträge, sondern auch als politische Institution. „Der Zielkonflikt lässt sich nur dann wirklich auflösen, wenn die Überwachung der Einhaltung der Fiskalregeln einer unabhängigen Behörde übertragen wird.“ Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte unlängst ins Spiel gebracht, dem Euro-Rettungsfonds ESM diese Funktion zu übertragen.

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