Wien – Bei den Volksbanken ist die große Bankenfusionswelle gelaufen, der Personalabbau geht weiter. Zur Zeit werden etliche Abwicklungsfunktionen und die Produktion beim Zentralinstitut in Wien gebündelt. Einige hundert Volksbanken-Stellen werden noch abgebaut; nach Angaben der Volksbank Wien über natürlichen Abgang. 2018 gab es für den Volksbankenverbund erstmals einen dreistelligen Millionengewinn.

Ende 2018 hatten die österreichischen Volksbanken 3.778 Mitarbeiter. Ende des ersten Quartals 2019 waren es rund 3.600. In drei Jahren will Volksbank-Wien-Vorstandschef Gerald Fleischmann in der Volksbanken-Gruppe bei einer Zielgröße von etwa 3.000 Beschäftigten gelandet sein. Bei der Filialzahl könnte es nochmals um zehn Prozent nach unten gehen.

Binnen dreier Jahre soll die Kosten-Ertrags-Relation jedenfalls von derzeit knapp 85 Prozent auf unter 60 gedrückt werden. Im vierten Quartal 2018 wurde für die Gruppe ein neues Effizienzprogramm namens „Adler“ aufgesetzt. Das soll weitere Kosten senken helfen. Für die Umsetzung dieses Programms wurden wieder Restrukturierungsrückstellungen im Personal- und Filialbereich gebildet, geht aus dem Jahresbericht 2018 hervor. Den Rest des Beitrags lesen »