Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Volcker’

Extraordinary Measures for Ordinary Times

Posted by hkarner - 4. August 2017

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US-Banken sollen es leichter haben

Posted by hkarner - 13. Juni 2017

Finanzminister Steven Mnuchin präsentiert ein Konzept, um die US-Finanzaufsicht zu reformieren. Es ist nicht revolutionär, wird aber Bewegung in die Branche bringen.

Wien. Als US-Präsident Donald Trump im Februar gerade frisch im Amt war, beauftragte er in seinem ersten Dekret das US-Finanzministerium, das gesamte Finanzsystem einmal gründlich zu durchforsten. Alle Verträge und Gesetze, die mit „Kernprinzipien“ kollidieren, sollten ausfindig und möglichst eliminiert werden.

Nun, genau vier Monate später, hat US-Finanzminister Steven Mnuchin auf 147 Seiten seine Ausbeute präsentiert und gleichzeitig dargelegt, wie er die US-Finanzaufsicht zu reformieren gedenkt. Auf seine Vorschläge hat die Bankenbranche gierig gewartet. Schließlich, soll ihnen – so forderte es der US-Präsident mit Vehemenz – das Leben endlich wieder erleichtert werden. Insbesonders hat es Trump auf das Dodd-Frank-Gesetz abgesehen. Sein Vorgänger Barack Obama setzte es als Reaktion auf die Finanzkrise 2010 unter großen Widerständen in Kraft. Es verbot Banken etwa auf eigene Rechnung zu spekulieren. Trump bezeichnete das Dodd-Frank-Regelwerk als „Desaster“, das man größtenteils streichen könne. Es habe nämlich weder die Finanzstabilität noch den Konsumentenschutz gefördert.  Den Rest des Beitrags lesen »

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The Financial Fire Next Time

Posted by hkarner - 28. Februar 2017

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Making Crises Great Again

Posted by hkarner - 22. Februar 2017

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Wie Trump die nächste Finanzkrise heraufbeschwört

Posted by hkarner - 13. Februar 2017

Indem der US-Präsident die Bankenregulierung seines Vorgängers Obama demontiert, setzt er das globale Finanzsystem neuen Risken aus. Dabei hatte die rasche Aufstockung der Kapitalbasis die US-Banken strategisch gestärkt. Sie jetzt von der Leine zu lassen, könnte rasch eine gefährliche Kreditblase aufblähen.

Die Stimmung war bestens, beim Treffen im Dining Room des Weißen Hauses. Donald Trump hatte ein Beratergremium aus Unternehmern und Bankchefs geladen, um über einen weiteren Schlag gegen eine Reform seines Vorgängers zu informieren: den Dodd-Frank Act, mit dem die Regierung Obama die Banken bändigen und die Gefahr einer globalen Finanzkrise wie 2008 eindämmen wollte. Was der neue US-Präsident davon zu halten hat, hatte er sich von einem der Anwesenden einflüstern lassen: „Niemand kann mir so viel über Dodd-Frank erzählen wie Jamie“. Das Kompliment galt Jamie Dimon, dem Herrn über JP Morgan, der größten Bank der USA. Den Auftrag, das Gesetzespaket zu demontieren, gab Trump aber Gary D. Cohn. Dieser oberste Wirtschaftsberater kommt von Goldman Sachs. Ebenso wie der nominierte Finanzminister, sein wichtigster Geldbeschaffer im Wahlkampf. Das Wall-Street-Trio hat sein Ziel erreicht: Seit Freitag, dem 3. Februar, sind die Tage des für sie so lästigen Regelwerks gezählt. 

Noch am selben Abend unterschrieb Trump zwei entsprechende Dekrete. Über die ganze vergangene Woche verteilt hagelte es Warnungen, vor allem aus Europa. Erst langsam wurde Notenbankern, Politikern und Ökonomen bewusst, was diese radikale Kehrtwende bedeutet: ein Ende des globalen Schulterschlusses für schockresistente Banken – und zugleich die Gefahr einer US-Kreditblase als Keimzelle einer neuen Finanzkrise. Den Rest des Beitrags lesen »

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Chef von US-Finanzausschuss will Bankenregeln lockern

Posted by hkarner - 10. Februar 2017

10. Februar 2017, 06:00

Ausschuss-Vorsitzender Hensarling: Stresstest nur noch alle zwei Jahre

Washington – Der Vorsitzende des wichtigen Finanzausschusses im US-Repräsentantenhaus will die Bankenreform zurückstutzen und Geldhäusern sowie anderen Unternehmen die Kapitalaufnahme erleichtern. In einem Reuters am Donnerstag vorliegenden Papier schlägt der Republikaner Jeb Hensarling zudem vor, den Stresstest für Banken künftig nur noch alle zwei Jahre abzuhalten statt wie bisher jedes Jahr. Auf vier Seiten wird eine ganze Reihe von Änderungsvorschlägen am Financial Choice Act aufgelistet, jenem Gesetzesvorschlag, den Hensarling bereits im vergangenen Jahr unterbreitet hatte. Der neue Entwurf dürfte voraussichtlich die Mehrheit im Repräsentantenhaus erhalten. Ob dies auch im Senat, der zweiten Kammer des US-Kongresses, gelingt, ist offen. Hensarling führt in seinen Änderungsvorschlägen nicht die sogenannte Volcker-Regel auf, die ein weitgehendes Verbot des Eigenhandels der Banken vorsieht. Das lässt darauf schließen, dass der Ausschussvorsitzende erneut ihre Abschaffung im Blick hat.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa warnt vor laxeren Regeln für US-Banken

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

6. Februar 2017, 16:33 derstandard.at

 „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagt EZB-Chef Mario Draghi, Banken fürchten Wettbewerbsverzerrung

Frankfurt/Berlin – Eine mögliche Deregulierung der US-Finanzmärkte unter Präsident Donald Trump sorgt in Europa für Unruhe. „Das Letzte, was wir im Augenblick brauchen, ist eine Lockerung der Regulierung“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi am Montag in Brüssel. In Deutschland warnten Banker und Ökonomen vor Nachteilen, sollte Trump starke Korrekturen an den US-Bankenregeln („Dodd-Frank-Act“) vornehmen. Dann wären „transatlantische Wettbewerbsverzerrungen aufgrund unterschiedlicher Regulierungen vor allem zu Lasten Europas nicht auszuschließen“, sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Privatbankenverbands BdB.

Eine Überprüfung der nach der Finanzkrise erlassenen Regeln sei durchaus sinnvoll. Aber wertvolle Errungenschaften wie eine international abgestimmte Regulierung sollten „nicht einfach über den Haufen geworfen werden“.

Finanzmärkte nicht stabil

Aus Sicht von Gustav Horn, dem Direktor des gewerkschaftsnahen Forschungsinstitut IMK, vernachlässigt Trump die von unzureichend beaufsichtigten Finanzmärkten ausgehenden Risiken: „Dies kann durch die weltweite Verknüpfung der Märkte letztlich auch die europäischen und deutschen Steuerzahler viel Geld kosten, wenn die Risiken relevant werden.“ Der neue US-Präsident scheine zu glauben, dass die Finanzmärkte stabil seien – doch das sei nicht der Fall. Trump will den Dodd-Frank-Act nach offiziellem Bekunden nicht abschaffen, aber überprüfen lassen. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Age of Hyper-Uncertainty

Posted by hkarner - 15. Dezember 2016

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Europas Banken brauchen dringend ein Spekulations-Verbot

Posted by hkarner - 11. Oktober 2016

Die europäischen Banken sind in deutlich schlechterem Zustand als die US-Konkurrenz. Der Grund: Die US-Regierung hat nach der Finanzkrise ein Spekulationsverbot verhängt. Doch die Europäer lehnten diese sinnvolle und wirksame Maßnahme ab. Nun fürchten sie sich täglich vor dem Crash.

Ein spektakulärer Kurssturz der Aktie der Deutschen Bank hätte in anderen Zeiten auch die US-amerikanischen Großbanken mitgerissen. In den vergangenen Tagen war dies nicht der Fall. Im Gegenteil. Man zeigte sich an der Wall Street vom Schicksal der bedeutendsten Bank Europas unbeeindruckt. Diese Entwicklung ist kein Zufall: Die US-Banken sind heute tatsächlich solider aufgestellt als die Deutsche Bank. Vor einigen Jahren galt das genaue Gegenteil.

In den USA wurde eine Spekulations-Bremse eingezogen

Das Geheimnis liegt in der unterschiedlichen Politik begründet. In den USA wurde mit dem Dodd-Frank-Act den Banken bis auf geringe Ausnahmen untersagt, mit Derivaten und anderen Finanzkonstruktionen zu spekulieren. Die Regelung wurde unter der Bezeichnung „Volcker-Rule“ bekannt. Die Bezeichnung trägt dem Initiator Rechnung, dem früheren Präsidenten der US-Notenbank Federal Reserve Board Paul Volcker.

Die Diskussion begann in den USA nach der Finanzkrise 2008, das Gesetz wurde 2010 beschlossen und ist in Etappen bis 2014 in Kraft getreten. Banker und Vertreter der Republikaner lehnen die Volcker-Rule ab und erklären, die Bestimmungen seien wirtschaftsfeindlich, weil sie den Aktionsradius der Institute einengen. Die Demokraten betonen die heute größere Stabilität der Kreditwirtschaft. Den Rest des Beitrags lesen »

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From Golden Dollar to Petro Dollar to Narco Dollar

Posted by hkarner - 10. Mai 2016

Dank an H.F.
9.05.2016 Author: F. William Engdahl, NEO

3454344The role as world reserve currency is something no financial hegemon in history has willingly surrendered. It took two world wars for the City of London and Bank of England to reluctantly concede hegemony of the Pound Sterling to the Dollar. As Henry Kissinger is said to have remarked decades ago, “If you control the money, you can control the entire world.” Whether or not Kissinger ever said that publicly, he and his patron, David Rockefeller, certainly believed it. Now, with US government debt shooting past $19 trillion and the true state of the American economy and its infrastructure at its worst since the Great Depression, with most Americans living on the brink of financial disaster, the brilliant financial engineers of Wall Street and Washington have once again come up with a scheme to prolong the role of Dollar as King in the world economy.

The recent Panama Papers revelations by a select group of Western mainstream media including the New York Times, BBC and Süddeutsche Zeitung, were notable as a brazen attempt to attack foreign leaders such as Russia’s Vladimir Putin and China’s Xi Jinping for alleged corruption. Notably, the leaked files of the Panama law firm, Mossack Fonseca, so far have failed to leak even one significant name of a US citizen hiding money in offshore accounts of the Panama facilitators. Den Rest des Beitrags lesen »

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