Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Troika’

Anne Karrass – “Troika for everyone”? EU Commission again proposes financial rewards for cutting social welfare

Posted by hkarner - 2. April 2018

Thanks to M.R.

EU funds as a reward for raising the retirement age, making labour markets more flexible, or lowering minimum wages? This is exactly what the EU Commission is pushing for, largely unnoticed by the European public.

Anne Karrass works in the EU Liaison Office of the German union ver.di

Originally published in German in Blickpunkt WiSo

Translated be BRAVE NEW EUROPE

During the euro crisis, the Member States were forced to implement structural reforms under the rescue umbrella in return for “aid payments”. Since this was “successful” in the sense of the perpetrators, in so far as reforms such as raising the retirement age and curtailing the tariff systems against the sometimes massive protest of the population were pushed through, discussions were held in 2012/13 to introduce this instrument permanently for all Member States – also in periods where there was no crisis: Member State governments were to commit themselves by treaty to long term reform programmes and receive money from the EU budget after implementation. “Troika for everyone,” so to speak. This was mainly upon the initiative of the German Federal Government and the EU Commission with a “Competitiveness Pact” and “Contractual Arrangements”. Den Rest des Beitrags lesen »

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Troika reist ohne Ergebnis aus Athen ab

Posted by hkarner - 13. April 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die Gespräche zwischen Griechenland und den internationalen Institutionen bezüglich eines dritten Finanzierungspakets sind ohne Ergebnis abgebrochen worden. Bis zum 22. April soll eine Lösung gefunden werden. Die Forderungen der Geldgeber nach Kürzungen im Rentensystem hatten bereits zu mehreren Generalstreiks geführt.

Die internationalen Geldgeber verlangen im Gegenzug für weitere Kredite tiefe Einschnitte in die griechischen Sozialsysteme.
Die Verhandlungen der griechischen Regierung mit den internationalen Geldgebern sind am Dienstagmorgen ohne Ergebnis vertagt worden, wie AFP berichtet. Wie der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos mitteilte, wurde eine „Pause“ vereinbart. Die Gespräche sollen demnach nach der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF), die am Wochenende in Washington stattfindet, fortgesetzt werden.

Alle Beteiligten seien sich einig, dass bei der Suche nach einem Kompromiss schon Fortschritte erzielt wurden, erklärte Tsakalotos nach der nächtlichen Verhandlungsrunde. Die Gläubiger-Institutionen „kommen am Montag zurück nach Athen, damit wir bis zur Eurogruppe am 22. April eine Einigung erzielen“, fügte er hinzu. Er äußerte die Hoffnung auf eine „vorläufige Vereinbarung“ vor dem Treffen der Euro-Finanzminister. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Varoufakis Effect?

Posted by hkarner - 27. Januar 2016

Photo of Yanis Varoufakis

Yanis Varoufakis

Yanis Varoufakis, a former finance minister of Greece, is Professor of Economics at the University of Athens.

JAN 26, 2016, Project Syndicate

ATHENS – In his end-of-2015 missive, Holger Schmieding of the Hamburg investment bank Berenberg warned his firm’s clients that what they should be worrying about now is political risk. To illustrate, he posted the diagram below, showing how business confidence collapsed in Greece during the late spring of 2015, and picked up again only after my resignation from the finance ministry. Schmieding chose to call this the “Varoufakis effect.”

There is no doubt that investors should be worried – very worried – about political risk nowadays, including the capacity of politicians and bureaucrats to do untold damage to an economy. But they must also be wary of analysts who are either incapable of, or uninterested in, distinguishing between causality and correlation, and between insolvency and illiquidity. In other words, they must be wary of analysts like Schmieding.

Business confidence in Greece did indeed plummet a few months after I became Finance Minister. And it did pick up a month after my resignation. The correlation is palpable. But is the causality? Den Rest des Beitrags lesen »

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SRSS – The New „EU Task Force For Greece“

Posted by hkarner - 20. Oktober 2015

Monday, October 19, 2015, Observing GreeceKastner

The history of the EU Task Force for Greece (TFGR) is a rather sad story, in my opinion. When established in October 2011, its lofty objective was stated to be „a resource at the disposal of the Greek authorities as they seek to build a modern and prosperous Greece: a Greece characterized by economic opportunity and social equity, and served by an efficient administration with a strong public service ethos.“ What a wonderful objective!

I had always likened the Greece/TFGR relationship to a large corporation which gets into serious financial trouble due to complete mismanagement and organizational/structural chaos. Before the corporation goes out of business, it is offered virtually unlimited support from various consulting firms in order to facilitate a complete restructuring and a return to successful operations. And I would have thought that the management and the owners of that corporation would jump of joy and immediately draw on all the resources offered to them. Den Rest des Beitrags lesen »

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Was macht die Troika am Ballhausplatz?

Posted by hkarner - 19. August 2015

19.08.2015 | 18:17 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Der österreichische Reformstau sieht verdammt griechisch aus.

Was wäre, wenn die gefürchtete Troika mit der Reformliste, die sie neulich den Griechen aufgedippelt hat, nicht in Athen, sondern in Berlin oder Wien einfallen würde? Die Kollegen von Spiegel Online haben das gestern für Deutschland durchgespielt. Und das Ergebnis war einigermaßen ernüchternd: Die Reformagenda, die zu Recht von den Griechen verlangt wird, steckt selbst in Deutschland weitgehend im Reformstau.

Und wenn die Troika nach Wien weiterzieht? Schauen wir uns einmal an, wozu sich die Griechen jetzt verpflichtet haben: Angleichung der Mehrwertsteuersätze, erleichterter Zugang zu geschützten Gewerben, Liberalisierung des Apothekenmarkts, Ende der Frühpensionierungen, Angleichung der Beamtenpensionen an die des gemeinen Fußvolks, Rente erst mit 67, umfassende Entbürokratisierung der Verwaltung, volle Transparenz bei der Parteienfinanzierung.

Kommt Ihnen alles aus ergebnislosen innerösterreichischen Reformdiskussionen bekannt vor? Wie wäre es dann damit: generelle Ausweitung der Ladenöffnungszeit auf Sonntag. Oder: Privatisierung der restlichen Staatsanteile an Telekom und Post. Den Rest des Beitrags lesen »

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Delia Velculescu, Chefin der IWF-Mission in Griechenland

Posted by hkarner - 27. Juli 2015

27. Juli 2015, 18:12, derstandard.at

VelculescuHart, aber herzlich in den Athen-Marathon: Die neue Chefin der IWF-Mission für Griechenland

Nach zwölf Jahren Erfahrung im Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die 40-jährige Ökonomin Delia Velculescu vergangene Woche zur neuen Chefin der IWF-Mission für Griechenland ernannt worden. Mit der Verhandlung des dritten Rettungsprogramms für Griechenland übernimmt sie neben den drei anderen Gläubigervertretern (EU, EZB und Eurorettungsfonds ESM) die in der internationalen Finanzwelt derzeit wohl schwierigste Aufgabe.

Velculescu ersetzt den wegen seiner angeblichen Unnachgiebigkeit unbeliebten Rishi Goyal als Lokomotive der noch unbeliebteren Gläubigerdelegation, die Griechenland mit einem Hilfspaket von 86 Milliarden Euro in der Währungsunion halten soll. In sie wird die Hoffnung gesetzt, der Griechenlandmission ein neues Gesicht und den Verhandlungen einen neuen Stil zu verpassen. Gleichzeitig soll sie harte Reformen bei jener Regierung durchsetzen, die zuletzt eher unfreiwillig mit internationalen Partnern kooperiert und die bei den Wahlen versprochen hatte, die Troika des Landes zu verweisen.

Aus Sicht des IWF, dessen 16-Milliarden-Kredit im März 2016 ausläuft, soll Velculescu nun entscheiden, ob das Land überhaupt kreditwürdig ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zentralismus – Die Euro-Vorschläge: Austeritäts-Fantasien von einem anderen Stern

Posted by hkarner - 13. Juli 2015

Die Vorschläge der Euro-Gruppe zur Rettung Griechenlands sind hanebüchener Unsinn. Das Land rast in eine Depression – und die Euro-Retter fordern die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten. Uns fehlen die Worte.

Die Mehrheit der Euro-Finanzminister hat die jüngsten griechischen Reformvorschläge als noch nicht ausreichend betrachtet und darüber auch am Sonntag beraten. Die Minister sehen in mehreren Bereichen Nachbesserungsbedarf.  Es folgt eine Auflistung der wichtigsten Forderungen an die Regierung in Athen.

Die Vorschläge der Euro-Finanzminister (zusammengefasst von Reuters) – und wie sinnvoll/sinnlos sie sind:

* Die staatlichen Einnahmen sollen durch eine Stärkung des Mehrwertsteuer-Systems und die Verbreiterung der Steuerbasis erhöht werden.

Völliger Unsinn. Die Mehrwertsteuer trifft die Ärmsten. Steuererhöhung in einer Depression = die Verabreichung von Zyankali an einen Sterbenden.

* Die Rentenreformen sollen ambitionierter ausfallen. Zudem soll die griechische Regierung klären, wie sie die Auswirkungen eines Gerichtsurteils vom Juni gegen die Rentenreform 2012 abfedern will.

Rechtsstaatlicher Bankrott: Nicht mehr die Gesetze gelten, sondern der Wunsch der Kreditgeber. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Raub der Troika: Europa verliert Tsipras, den tragischen Helden

Posted by hkarner - 10. Juli 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Von der Demokratie in Griechenland bleibt ein Haufen Asche. Sie war das Brandopfer auf dem Altar für die Gottheit Troika. Diese hatte Tsipras die Pistole an die Brust gesetzt. Nach dem Referendum hat sie die Waffe entsichert. Alexis Tsipras bleibt nur die Wahl, sich zu verbiegen oder als tragischer Held in die Geschichte einzugehen. Den Tsipras, der die europäische Demokratie belebt hat, gibt es nicht mehr.

tsipras cc

Der Kredit-Antrag der Syriza-Regierung verwandelt das Nein des Referendums in ein Ja. Der Übergang von der Demokratie in die Finanzdiktatur ist vollzogen. Mit einer Vollmacht hebelt Tsipras als nächstes das Parlament aus. Er hat keine Wahl, weil sonst am Montag die humanitäre Verelendung ausbricht. Tsipras muss scheitern, damit sein Volk ein paar Monate mehr bekommt. Sein Unterfangen, eine Wende in Griechenland zu erzwingen, war aussichtslos. Die nächsten Schritte sind der Rückzug auf Raten.

Das griechische Parlament soll bereits am Freitagabend im Schnelldurchgang über das Austeritätsprogramm beraten, mit dem die Regierung neue Finanzhilfen der Gläubiger aushandeln will. Die Abgeordneten sollten der Regierung im Schnellverfahren die Vollmacht geben, am Wochenende in Brüssel eine Vereinbarung zu unterzeichnen, berichtete der staatliche griechische Rundfunk. Der Zeitpunkt der Abstimmung am Freitagabend sei noch unklar.

Bereits am Vormittag kam die Fraktion der regierenden Linkspartei Syriza hinter verschlossenen Türen zusammen, um über den Maßnahmenkatalog zu beraten. Der linke Parteiflügel soll aufgebracht sein. Es gilt aber als sicher, dass das Parlament der Regierung die Vollmacht mit den Stimmen fast aller Oppositionsparteien geben wird. Früher hätte man das Selbstausschaltung genannt.

Regierungschef Alexis Tsipras erklärte griechischen Reportern: «Wir haben alle gemeinsam für ein sozial gerechteres Abkommen gekämpft. Jetzt müssen wir geschlossen weitermachen.»

Das Parlament soll Tsipras, Finanzminister Euklid Tsakalotos und Vizeregierungschef Giannis Dragasakis beauftragen, im Falle einer Einigung mit den Gläubigern Verträge zu unterzeichnen. Die endgültige Billigung des Kreditprogramms solle dann später nachgeholt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Greece – the day after: Time for a fresh start?

Posted by hkarner - 28. Juni 2015

Thorsten Beck 28 June 2015, voxeu

Thorsten Beck

Professor of Banking and Finance, Cass Business School; Research Fellow, CEPR

While seen by some observers as end-point to a failed crisis resolution, I will argue that it should be the beginning of a new dialogue, building on the difficult lessons of the past years and using the new institutions and possibilities in place within the Eurozone. Whether Greece stays in the Eurozone or leaves it, is only one of several important decisions to be taken in Athens, though with support by Frankfurt, Brussels and Washington. Den Rest des Beitrags lesen »

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Macht ohne Kontrolle – Die Troika

Posted by hkarner - 26. Februar 2015

Arte- Macht ohne Kontrolle

Ein ausgezeichneter Film von „arte“. Eeine Fülle von Skandalen und ein demokratiepolitisches Trauerspiel. Zeigt auch die eigenartige Rolle, die zwei Österreicher dabei spielten: Otmar Karas als Troika „Untersucher“ im Europäischen Parlament und Thomas Wieser, der Koordinator der Eurozonengruppe der finanzminister (hfk).

Um ihre Notkredite zu erhalten, mussten sich die Krisenstaaten der Eurozone den Vorgaben Beamter beugen, die keinerlei parlamentarischer Kontrolle unterliegen: der Troika. Rekrutiert aus den Institutionen IWF, EZB und Europäischer Kommission forderten sie Einsparungen in verheerendem Ausmaß. Doch die positiven Auswirkungen der Sparpolitik blieben für die meisten aus.

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