Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Reformpläne für Putin: Duell um Russlands Zukunft

Posted by hkarner - 5. Juni 2017

Date: 03-06-2017
Source: SPIEGEL

Wie kann Russlands Wirtschaft den Rückstand zum Westen aufholen? Beim Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg streiten Experten über zwei Strategien. Wird Präsident Putin auf sie hören?

Der erste Tag der Konferenz gehört ganz ihm, dem treuesten Revolutionär des Kreml. Alexej Kudrin, 56, war ein Jahrzehnt lang Wladimir Putins Finanzminister. Im September 2011 ist er zurückgetreten, doch er ist immer ein „Teil des Teams“ geblieben, so hat es Putin einmal formuliert.

Österreichs Kanzler Christian Kern spricht in Sankt Petersburg, Indiens Premier Narendra Modi, Horst Seehofer war da, Sigmar Gabriel. Alexej Kudrin aber ist der eigentliche Star der Tagung: Er soll dort seine „Strategie 2035“ vorstellen, ein Paket liberaler Wirtschaftsreformen. Den Auftrag hat er von Putin persönlich bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Paris Disagreement Donald Trump’s Triumph of Stupidity

Posted by hkarner - 5. Juni 2017

German Chancellor Angela Merkel and other G-7 leaders did all they could to convince Trump to remain part of the Paris Agreement. But he didn’t listen. Instead, he evoked deep-seated nationalism and plunged the West into a conflict deeper than any since World War II. By SPIEGEL Staff

June 02, 2017  06:00 PM, Spiegel Online 

Until the very end, they tried behind closed doors to get him to change his mind. For the umpteenth time, they presented all the arguments — the humanitarian ones, the geopolitical ones and, of course, the economic ones. They listed the advantages for the economy and for American companies. They explained how limited the hardships would be.

German Chancellor Angela Merkel was the last one to speak, according to the secret minutes taken last Friday afternoon in the luxurious conference hotel in the Sicilian town of Taormina — meeting notes that DER SPIEGEL has been given access to. Leaders of the world’s seven most powerful economies were gathered around the table and the issues under discussion were the global economy and sustainable development.

The newly elected French president, Emmanuel Macron, went first. It makes sense that the Frenchman would defend the international treaty that bears the name of France’s capital: The Paris Agreement. „Climate change is real and it affects the poorest countries,“ Macron said.

Then, Canadian Prime Minister Justin Trudeau reminded the U.S. president how successful the fight against the ozone hole had been and how it had been possible to convince industry leaders to reduce emissions of the harmful gas.

Finally, it was Merkel’s turn. Renewable energies, said the chancellor, present significant economic opportunities. „If the world’s largest economic power were to pull out, the field would be left to the Chinese,“ she warned. Xi Jinping is clever, she added, and would take advantage of the vacuum it created. Even the Saudis were preparing for the post-oil era, she continued, and saving energy is also a worthwhile goal for the economy for many other reasons, not just because of climate change. Den Rest des Beitrags lesen »

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Trump und Europa: Merkels Reality-Check

Posted by hkarner - 30. Mai 2017

Date: 30-05-2017
Source: SPIEGEL

Die deutsche Kritik an Trump sorgt auch in den USA für Aufsehen. Dabei sagen Merkel, Gabriel und Schulz nur, was längst nicht mehr zu leugnen war: Die Welt hat sich radikal verändert – und muss reagieren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump

Donald Trump hat seine kleine Weltreise längst vergessen. Der US-Präsident lief wieder twitternd durchs Weiße Haus. Er legte am Soldatenfriedhof Arlington einen Kranz nieder. Er beriet mit seinen Anwälten, wie er sich am besten aus der eskalierenden Russlandaffäre ziehen kann. Alles beim Alten.

In Deutschland aber scheint auf einmal nichts mehr wie früher. Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag ungewohnt kritisch von Trump abgesetzt hatte, zogen Vizekanzler Sigmar Gabriel und SPD-Kandidat Martin Schulz am Montag flott nach. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner dagegen warnte vor einer transatlantischen Entfremdung: „Es verbindet uns mit den USA mehr, als eine einzige Präsidentschaft zerstören könnte.“

Das stimmt natürlich. Trotzdem hat Trump sein kurzfristiges Ziel erreicht: Er hat Unruhe gestiftet in der Nachkriegsallianz, hat mit seinen rüden Gesten und Worten eine Debatte ausgelöst, die zwar spätestens seit seinem Wahlsieg überfällig war, doch nun prompt aus dem Ruder zu laufen droht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europa und Macron Koste es, was es wolle

Posted by hkarner - 15. Mai 2017

Date: 14-05-2017
Source: SPIEGEL Ein Kommentar von Stefan Kuzmany

Am Sonntag wird Emmanuel Macron als französischer Präsident vereidigt. Er braucht unsere uneingeschränkte Solidarität, denn sein Scheitern wäre das Ende der Europäischen Union.

Der Anlass war schrecklich, die Ansage eindeutig: Am 12. September 2001, einen Tag nach den Anschlägen in den USA, hielt der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Rede vor dem Deutschen Bundestag, in der er die terroristische Gewalt verdammte – sie bedrohe, sprach Schröder, „unmittelbar die Prinzipien menschlichen Zusammenlebens in Freiheit und Sicherheit, all das also, was in Generationen aufgebaut wurde“. Doch werde man sich diese Werte nicht zerstören lassen. Schröder sicherte den USA die „uneingeschränkte Solidarität“ Deutschlands zu und ebnete so den Weg für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr.

Man kann lange darüber streiten, ob dieser Krieg, der viele Menschenleben und viel Geld kostete, die Welt tatsächlich sicherer gemacht hat, ob er das menschliche Zusammenleben und die Freiheit befördern konnte. Aber Schröder und seine Regierung haben ihn damals mit diesem Ziel beschlossen, sie sahen ihn offenbar als notwendig an, um auf die Bedrohung zu reagieren.

Auch heute ist unsere Freiheit, unser Friede bedroht, die Art, wie wir leben, die Werte, die uns zusammenhalten. Zur andauernden terroristischen Bedrohung ist eine neue, ebenso gefährliche gekommen. Sie operiert nicht mit gekaperten Flugzeugen und Bomben. Sie sickert schleichend ein, sie nimmt ihren Ausgang in den Köpfen und Herzen vieler Menschen in Europa. Die Grundlage unseres Friedens und Wohlstands ist in Gefahr: Die Europäische Union droht auseinanderzubrechen. Den Rest des Beitrags lesen »

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How Merkel Got Her Groove Back

Posted by hkarner - 8. Mai 2017

Date: 05-05-2017
Source: SPIEGEL

When Chancellor Merkel announced her re-election bid last November, it seemed as though she didn’t really want the job. Recently, however, she has rediscovered her drive — and is convinced that her experience is vital in these uncertain times.

On this cheerful Tuesday morning, Angela Merkel is at peace with herself and her country. She is standing in a factory loft in central Berlin and listening to Rami Rihawi, a refugee from Syria, who, in his blue suit and only slightly accented German, looks as though he has just jumped out of a glossy brochure on successful integration.

After fleeing his homeland to Germany, Rihawi attended a school for computer experts, the site of Merkel’s visit. He then received an internship at steel retailer Klöckner before being offered a fulltime job at the company. „We were extremely happy that Rami accepted our job offer,“ says Klöckner CEO Gisbert Rühl, who is standing proudly next to Rihawi. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Die Märkte könnten den Euro in 48 Stunden zerstören“

Posted by hkarner - 5. Mai 2017

Date: 05-05-2017
Source: SPIEGEL
Subject: Möglicher Wahlsieg Le Pens

„Die Märkte könnten den Euro in 48 Stunden zerstören“

Gewinnt Marine Le Pen am Sonntag die Präsidentschaftswahl, droht Europa die wirtschaftliche Kernschmelze: Investoren würden aus Frankreich und Südeuropa fliehen, warnt der Ökonom Henrik Enderlein.

Wie geht es weiter mit Frankreich, Deutschland und Europa? Im November 2014 stellte der damalige französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron gemeinsam mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel (SPD) bei Paris ein Strategiepapier vor, das eine Antwort auf diese Frage geben sollte.

Es skizzierte ehrgeizige Wirtschaftsreformen für Frankreich, aber auch für Deutschland. Vieles daraus hat der Präsidentschaftskandidat Macron inzwischen in sein Wahlprogramm übernommen. Bilder von damals zeigen Gabriel und Macron in freundschaftlicher Pose, flankiert von zwei Wirtschaftsexperten, die das Papier geschrieben hatten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ex-Premier Tony Blair zum Brexit: „Dann sind wir zweite Liga“

Posted by hkarner - 30. April 2017

Date: 30-04-2017
Source: SPIEGEL Ein Interview von Jörg Schindler

Der britische Ex-Premier Tony Blair ruft vor der Parlamentswahl zum Kampf gegen das „Kartell der Europafeinde“ in seiner Heimat auf. Er hofft, dass sich das Brexit-besessene Land doch noch besinnt.

SPIEGEL ONLINE: Mr Blair, als Sie vor 20 Jahren Premierminister wurden, galt Ihr Land als „Cool Britannia“. Ist davon seit dem Brexit-Votum noch etwas übrig?

Blair: Ich glaube nicht, dass Großbritannien seine kreative und innovative Kraft eingebüßt hat. Aber es gibt offensichtlich einen Riss einen Riss zwischen den Generationen. Vergessen Sie nicht, dass rund zwei Drittel der jungen Briten für den Verbleib in der EU gestimmt haben, während zwei Drittel der über 65-Jährigen für den Austritt waren. Der Geist, für den wir damals standen, ist immer noch da – er muss sich nun jedoch mit einem anderen Geist messen.

SPIEGEL ONLINE: Haben zu wenige Menschen von Ihrer Politik profitiert?

Blair: Nun ja, ich bin seit zehn Jahren nicht mehr im Amt. Seither hatten wir eine Finanzkrise, und die Globalisierung hat viele große Veränderungen erzwungen. Die Antwort darauf kann aber nicht sein, den Laden dicht zu machen. Wir sollten die Globalisierung nicht stoppen, sondern die Menschen besser darauf vorbereiten. Sonst werden wir überall in Europa noch mehr Isolationismus und noch mehr politische Schlachten über Einwanderung erleben. Es ist einfach so, dass wir auch in Zukunft viele Arbeitskräfte brauchen werden. Wenn wir einen jungen Polen daran hindern, in einer Londoner Bar zu arbeiten, ist einem jungen Arbeitslosen in Nordost-England doch nicht geholfen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutschland ist Zahl-Vizeweltmeister

Posted by hkarner - 12. April 2017

SPIEGEL ONLINE

11. April 2017, 11:03 Uhr

Steuern und Abgaben

Von

Fast 50 Prozent eines Durchschnittseinkommens werden laut einer neuen OECD-Studie an Steuern und Sozialabgaben abgezogen. Nur in Belgien ist der Wert höher. Für den Wahlkampf taugt die Quote aber nur bedingt.

Die Belastung von Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben ist nur in einem Industrieland höher als in Deutschland. Das geht aus der neuesten Ausgabe der Studie „Taxing Wages“ der Industrieländerorganisation OECD hervor, die am Dienstag vorgestellt wird und dem SPIEGEL vorab vorlag.

Demnach lag die Abgabenlast auf das Einkommen eines deutschen Durchschnittsverdieners 2016 bei 49,4 Prozent und damit weit über dem OECD-Schnitt von 36,0 Prozent. Nur in Belgien war die Belastung mit 54,0 Prozent noch höher. Der deutsche Wert blieb gegenüber 2015 zwar unverändert. Weil die Abgabenlast in Österreich jedoch im selben Zeitraum deutlich sank, rückte Deutschland vom dritten auf den zweiten Platz auf.

Im Jahr der Bundestagswahl dürfte die OECD-Statistik besonders viel Aufmerksamkeit erregen. Mehrere Parteien wollen mit dem Versprechen auf Steuerreformen um Wählerstimmen werben. So hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) Entlastungen im Wert von 15 Milliarden Euro versprochen, von denen nach SPIEGEL-Informationen insbesondere mittlere Einkommen profitieren sollen. Die FDP verspricht sogar eine rund doppelt so hohe Summe.

Alle skandinavischen Länder schneiden besser ab

Zur Begründung reiner Steuersenkungen eignen sich die OECD-Zahlen jedoch nur begrenzt. Denn zum einen liegt Deutschlands schlechtes Abschneiden weniger an den Einkommensteuersätzen als an besonders hohen Sozialabgaben für Arbeitnehmer und -geber. Zum anderen spiegelt das Ranking nicht wider, was Bürger im Gegenzug für ihre Abgaben bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wie wir den Euro – und damit Europa retten können

Posted by hkarner - 3. April 2017

Europa versucht, sich neu zu erfinden. In den kommenden Monaten soll die große Reformdiskussion in Gang kommen. Entscheidend wird am Ende aber nur eins sein: Ob es gelingt, den Euro zu retten.

 Eine Kolumne von , spiegel.de
 Die Briten gehen, und die übrigen 27 Staaten haben sich geschworen zusammenzubleiben. Nun wollen sie die EU umbauen, damit sie ihr Versprechen auch halten können. Kann das gelingen?
 Es wird spannend für Europa. Wieder einmal.

Ein Diskussionsprozess hat begonnen. Nach und nach werden in den kommenden Monaten immer neue Ideen auf den Markt kommen. Viel Papier, viele wohlklingende Absichten.

Entscheidend aber wird am Ende eine einzige Frage sein: Können sich die Nationen der Eurozone dazu durchringen, eine echte Währungsunion zu schaffen?

Wenn das gelänge, würden sie beweisen, dass es einen harten Kern Europas gibt, der unverbrüchlich zusammenbleiben will. Und wenn es schiefgeht? Dann würden sich die Chancen für die EU insgesamt rapide verschlechtern.

Der Euro ist nicht nur Geld Den Rest des Beitrags lesen »

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What we need is a POXIT and a HUXIT instead of a BREXIT

Posted by hkarner - 29. März 2017

What an i….! Unfortunately I hesitate whether I should characterize this article under „Jokes“.(hfk)

Date: 29-03-2017
Source: DER SPIEGEL
Subject: Interview with Poland’s Foreign Minister

‚We Want Our Concerns to Be Taken Seriously‘

Poland’s foreign minister complains that his country has been mistreated by the European Union. SPIEGEL spoke with Witold Waszczykowski about what Warsaw wants, what Warsaw gets and his country’s troubled relationship with Germany.

Witold Waszczykowski in his office in Warsaw

Poland is at risk of perishing in the „mix of cultures and races“ and of becoming „part of a world of cyclists and vegetarians.“ Such claims helped Polish Foreign Minister Witold Waszczykowski, 59, to notoriety, and he hasn’t become any more diplomatic during the year he has served in the national conservative government in Warsaw. Waszczykowski, who holds a Ph.D. in history requested an interview one week after Poland became the only European Union member state to vote against Donald Tusk, a former Polish prime minister, for the position of European Council President. We met with Waszczykowski in his office, which is decorated with a portrait of Józef Pilsudski, who secured Poland’s independence following World War I — and who later eliminated democracy by way of military coup.

Waszczykowski: May I please start the interview for a change?

SPIEGEL: Go ahead.

Waszczykowski: Were you given political directives from your boss prior to this interview?

SPIEGEL: No, of course not. Are you referring to the email sent out by the Ringier Axel Springer publishing house to journalists working for its Polish subsidiary, requesting them to report positively on the European Union? Den Rest des Beitrags lesen »

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