Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Deutschland in fünfzehn Jahren

Posted by hkarner - 16. März 2015

Date: 15-03-2015
Source: SPIEGEL

Wie entwickeln sich Deutschlands Regionen bis 2030? Die Bevölkerung wird immer älter – doch diese Entwicklung verläuft regional sehr unterschiedlich. Unsere Karten zeigen, wo die Extreme liegen.

Die Zukunft der Regionen liegt irgendwo zwischen München und Brandenburg. Zwischen der prosperierenden bayerischen Hauptstadt, deren Bevölkerung zwischen 2010 und 2030 um stolze 20 Prozent wachsen soll. Und schrumpfenden Landkreisen wie Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg, der in diesem Zeitraum fast 30 Prozent seiner Einwohner verlieren soll.

Gerade ländliche Gegenden sind vom Bevölkerungsschwund betroffen, wie die Karten der 402 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland zeigen. Zwei Drittel von ihnen sollen laut Prognose des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) bis 2030 an Einwohnern verlieren. Prozentuale Zuwächse seien dagegen selten, zweistellige allenfalls in Bayern und Baden-Württemberg zu erwarten.

D2030Der demografische Wandel erfasst also nicht alle Regionen gleichermaßen. Und doch wird er von einem bundesweiten Trend geprägt – der flächendeckend ansteigenden Lebenserwartung. Besonders deutlich soll die Alterung in ostdeutschen Landkreisen spürbar werden, etwa in der Uckermark in Brandenburg oder der Mecklenburgischen Seenplatte. Der älteste Fleck Deutschlands soll im Jahr 2030 laut der BBSR-Prognose die thüringische Stadt Suhl sein – mit fast 56 Jahren im Durchschnitt.

Die jüngste Region soll von diesem Durchschnitt ganze 13 Jahre entfernt sein und überraschenderweise weder in Bayern noch in Baden-Württemberg liegen. Es ist Offenbach am Main in Hessen, gefolgt von München, Freising und Mainz. Die folgenden Deutschlandkarten zeigen, wie stark sich der demografische Wandel im Durchschnittsalter Ihrer Region niederschlägt.

D Durchchnittsalter

Der SPIEGEL widmet sich dem demografischen Wandel in einer vierteiligen Serie. Im ersten Teil lesen Sie, welche Prozesse diesen Wandel beeinflussen und wie er sich auf die Gesellschaft auswirkt, wie Forscher die Zukunft errechnen und was sie von der Politik erwarten.

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Endgame: Power Struggle in Brussels and Berlin over Fate of Greece

Posted by hkarner - 14. März 2015

Date: 14-03-2015
Source: DER SPIEGEL

European Commission President Juncker wants to keep Greece in the euro zone, no matter what the price. Member states, though, are beginning to lose their patience. Who will ultimately have the final say?

Jean-Claude Juncker understands the importance of symbols in politics. When he became president of the European Commission last fall, he surprised the political powers that be in Brussels with a mini-coup. One of the privileges reserved for the new head of the European Union executive is that of promoting a close confidant to be his spokesman. After all, the position of spokesman is crucial for ensuring that the Commission president is seen in a positive light.

But Juncker tapped a man named Margaritis Schinas, a 52-year-old lawyer from Thessaloniki who had until that moment been just another in the unremarkable army of bureaucrats that walk the Commission halls in Brussels. Even today, Schinas remains astonished at his huge promotion. What made him, a rather reserved bureaucrat, qualified to explain the daily work of the Commission to journalists from around Europe and the world? But for Juncker, the gesture was the important thing. He wanted to show that oft-reviled Greece was a crucial part of the European Union. Den Rest des Beitrags lesen »

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Entschädigung für Kriegsverbrechen: Griechenland will deutsches Eigentum beschlagnahmen

Posted by hkarner - 11. März 2015

Date: 11-03-2015
Source: Spiegel

Im Streit um NS-Reparationen verschärft Athen den Tonfall. Der griechische Justizminister droht, deutsches Eigentum im Land beschlagnahmen zu lassen, und deutet an, dass sein weiteres Vorgehen von einer Einigung im Schuldenstreit abhängt.

Parlament in Athen: Tsipras zitiert die Bergpredigt

Thessaloniki – Im Streit um Reparationen für NS-Verbrechen plant die Regierung von Alexis Tsipras die Beschlagnahmung von deutschem Eigentum in Griechenland. Der griechische Justizminister Nikos Paraskevopoulos sagte am Dienstagabend im Parlament, auf diese Weise sollten die Opfer eines Massakers im Dorf Distomo entschädigt werden.

Das griechische Verfassungsgericht hatte zuvor eine Entscheidung von 1997 bestätigt, wonach den Familien der 218 Opfer von Distomo 28 Millionen Euro zustehen. Nach griechischem Recht muss der Justizminister eine solche Beschlagnahmung genehmigen. Paraskevopoulos erklärte seine Bereitschaft, will seine endgültige Entscheidung aber von der “Komplexität des Falls” und weitreichenderen “nationalen Fragen” abhängig machen.
Diese Formulierung legt nahe, dass Griechenland das Vorhaben aufgeben könnten, wenn es zu einer Einigung im derzeitigen Schuldenstreit kommen könnte – obwohl die beiden Fragen offiziell nichts miteinander zu tun haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Thomas Piketty on the Euro Zone: ‘We Have Created a Monster’

Posted by hkarner - 11. März 2015

Date: 10-03-2015
Source: SPIEGEL

Thomas_PikettyThe euro-zone is struggling and star French economist Thomas Piketty says EU institutions are partly to blame.

In an interview with SPIEGEL, celebrated French economist Thomas Piketty speaks about Alexis Tsipras’ election victory in Greece, Europe’s inability to fix its financial woes and what EU leaders can learn from the United States.

SPIEGEL: You publicly rejoiced over Alexis Tsipras’ election victory in Greece. What do you think the chances are that the European Union and Athens will agree on a path to resolve the crisis?

Piketty: The way Europe behaved in the crisis was nothing short of disastrous. Five years ago, the United States and Europe had approximately the same unemployment rate and level of public debt. But now, five years later, it’s a different story: Unemployment has exploded here in Europe, while it has declined in the United States. Our economic output remains below the 2007 level. It has declined by up to 10 percent in Spain and Italy, and by 25 percent in Greece.

SPIEGEL: The new leftist government in Athens hasn’t exactly gotten off to an impressive start. Do you seriously believe that Prime Minister Tsipras can revive the Greek economy? Den Rest des Beitrags lesen »

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Schuldenstreit: Griechischer Minister droht Europa mit Flüchtlingswelle

Posted by hkarner - 10. März 2015

Date: 09-03-2015
Source: Spiegel

Kammenos ccPanos Kammenos: “Dann ist Europa selbst schuld”

Wer uns nicht hilft, dem schicken wir Flüchtlinge: Der griechische Verteidigungsminister Kammenos hat laut Agenturberichten damit gedroht, Reisepapiere an Migranten zu geben, damit diese nach Berlin gehen könnten.

Athen – Griechenlands Verteidigungsminister hat mit der Weiterleitung von Flüchtlingen nach Deutschland gedroht, falls das von der Staatspleite bedrohte Land nicht ausreichend unterstützt werde.

“Wenn sie Griechenland einen Schlag versetzen, dann sollen sie wissen, dass […] die Migranten Papiere bekommen und nach Berlin gehen”, sagte der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos laut Nachrichtenagentur dpa am Sonntag bei einer Sitzung seiner rechtspopulistischen Partei “Unabhängige Griechen”.

Und wenn unter den Flüchtlingen auch Mitglieder der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) sein sollten, sei Europa durch seine Haltung zu Griechenland in der Schuldenfrage selbst dafür verantwortlich, sagte Kammenos. Kammenos Partei ist Juniorpartner in der Koalitionsregierung des linken Regierungschefs Alexis Tsipras. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ärger vor Griechenland-Abstimmung: Schäuble “fassungslos” über Varoufakis

Posted by hkarner - 26. Februar 2015

Date: 26-02-2015
Source: Spiegel

SchäubleFinanzminister Schäuble: Varoufakis macht ihm das Leben schwer

Trotz zahlreicher Abweichler stimmt die Union der Verlängerung der Griechenland-
Hilfen zu – zum womöglich letzten Mal. Denn der Ärger über die fortgesetzten Provokationen aus Athen ist groß.

Berlin – Unmittelbar vor der Bundestagsabstimmung über die Verlängerung der Griechenland-Hilfen wächst in der Union erneut der Ärger über die Athener Regierung. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) äußerte sich in einer Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion “fassungslos” über die jüngsten Äußerungen seines griechischen Amtskollegen Giannis Varoufakis.

Er könne nicht erkennen, dass Varoufakis etwas tue, “um uns das Leben leichter zu machen”, zitieren Teilnehmer der Sitzung Schäuble. “Wenn die Griechen gegen die Absprachen verstoßen, dann sind diese hinfällig.” Die Griechen würden mit Füßen auf der Solidarität der Europäer herumtreten, wird Schäuble wiedergegeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ukraine-Krise: Die fehlerhafte Revolution

Posted by hkarner - 23. Februar 2015

Date: 22-02-2015
Source: Spiegel eine Analyse von Benjamin Bidder

Ein Jahr nach den Schüssen auf dem Maidan ist es Zeit für eine Bilanz: Kiew und der Westen haben es dem russischen Aggressor zu leicht gemacht. Ihre Fehler spielten dem Kreml in die Hände.

Eine Bitte: Denken Sie nicht an Skat, wenn an dieser Stelle die Rede ist von Spieltheorie. Denken Sie an den englischen Begriff “Game”, wie in “Great Game”. Das war die Bezeichnung für das Ringen zwischen dem imperialen Russland und dem englischen Empire um die Vorherrschaft in Zentralasien.

Die Spieltheorie analysiert, wie sich Gegner in Konfliktsituationen verhalten, ähnlich wie bei einem Schachspiel. Wenn Seite A einen Zug macht, wie wird Seite B reagieren? Wenn A Fehler macht, wie wird er ausgeschlachtet? Die Spieltheorie hatte eine Blüte im Kalten Krieg. Der Westen wollte sie nutzen, um das Verhalten der Sowjets zu simulieren. Sie ist emotionslos, eine Kunst kalter Berechnung.
Das hat sie zuletzt in Verruf gebracht, als Disziplin gefühlloser Neoliberaler und Kalter Krieger. Grundkenntnisse der Spieltheorie würden in der Ukraine-Krise allerdings nicht schaden. Schließlich sitzt mit Wladimir Putin auf der anderen Seite ein Mann, bei dem man nur schwer sagen kann, ob er nun einen neuen Kalten Krieg anzetteln will, oder einfach nur den alten nicht für beendet hält. Den Rest des Beitrags lesen »

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Merkel’s Unintended Creation: Could Tsipras’ Win Upset Balance of Power in Europe?

Posted by hkarner - 31. Januar 2015

Date: 30-01-2015
Source: SPIEGEL

Greek election victor Alexis Tsipras wants an entirely different Europe from the one envisioned by Angela Merkel. His success is likely to stoke anger over Germany’s EU dominance. Leaders in France and Italy are also hoping for an end to austerity.

Alexis Tsipras couldn’t have picked a more symbolic place to show his voters that he is a prime minister like no other Greece has seen before — — and that he is truly serious about standing up to the Germans.

Greece economic developmentOn Monday, right after he was sworn in, he was chauffeured in his sedan to the Kesariani rifle range, a memorial to Greek resistance fighters that is revered in the country as the “altar of peace.”

It was here, on the outskirts of Athens, that German occupying troops shot a total of some 600 resistance fighters — some just before the end of the war, on May 1, 1944 — along with roughly 200 communists from the Haidari concentration camp. The youngest victim was only 14 years old.

As Tsipras stepped out of his car and made his way through the park to the memorial stone, several hundred people crowded around him. People reached out to touch, congratulate, hug and kiss him. The few bodyguards surrounding the politician barely shielded him from the crowd, apparently as he desired. Alexis Tsipras, 40, the youngest prime minister in Greek history, also intends to be its most unusual leader — a man of the people who is determined to fundamentally change his country. Den Rest des Beitrags lesen »

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Draghi’s Dangerous Bet: The Perils of a Weak Euro

Posted by hkarner - 29. Januar 2015

Date: 28-01-2015
Source: SPIEGEL

The European Central Bank’s last week’s decision to weaken the common currency could have long-lasting effects.

The recent decision by the European Central Bank to open the monetary floodgates has weakened the euro and is boosting the German economy. But the move increases the threat of turbulence on the financial markets and could trigger a currency war.

The concern could be felt everywhere at this year’s World Economic Forum in Davos, the annual meeting of the rich and powerful. Would the major central banks in the United States, Europe and Asia succeed in stabilizing the wobbling global economy? Or have the central bankers long since become risk factors themselves? The question was everywhere at the forum, being addressed by experts at the lecturns and by participants in the hallways. Den Rest des Beitrags lesen »

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EU should have a public holiday called Konstantinos Karamanlis day. The man who ruined the EU

Posted by hkarner - 29. Januar 2015

Date: 28-01-2015
Source: SPIEGEL
Subject: Griechenlands Anti-Europa-Kurs: Tsipras setzt auf Russland
tsipras ccPremierminister Tsipras: Sucht Nähe zu Russland

Premier Tsipras richtet die griechische Politik nach Moskau aus. Wenige Stunden nach seiner Vereidigung eilte er zum russischen Botschafter. Es war mehr als ein Höflichkeitsbesuch.

Der Termin mit dem russischen Botschafter in Athen war schnell gefunden, Premierminister Alexis Tsipras eilte nur wenige Stunden nach seiner Vereidigung zu dem Treffen. Offiziell hieß es, dass der russische Botschafter dem neu gewählten griechischen Premierminister die Glückwünsche von Wladimir Putin überbringen sollte. Wie sich nun zeigt, hatten die Gründe für das schnell einberufene Treffen nur wenig mit diplomatischen Formalitäten zu tun. Vielmehr ging es um den Wunsch der griechischen Regierung, Russlands Favorit innerhalb der EU zu werden.

Syriza-Politiker hatten sich darüber echauffiert, dass ihre Zurückhaltung beim Thema neue Sanktionen gegen Russland von der EU “eklatant ignoriert” worden seien. Die EU-Außenminister werden das Thema am Donnerstag erneut diskutieren. Nun überlegt Athen laut Mitgliedern des Linksbündnisses, gegen die Strafmaßnahmen ein Veto einzulegen.

Moskau wäre laut den Quellen bereit, griechische Produkte vom EU-weiten Boykott auszunehmen. Ein wichtiges Entgegenkommen – immerhin exportierte Griechenland 2013 Waren im Wert von mehr als 400 Millionen Euro nach Russland. Den Rest des Beitrags lesen »

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