Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Sinn’

Euro für ganz Osteuropa: Für Ökonomen nicht die beste Idee

Posted by hkarner - 21. September 2017

András Szigetvari, 21. September 2017, 09:00 derstandard.at

Ungarn, Polen und Tschechien sind zuletzt mit ihren Währungen gut gefahren, aber für Kroatien und Bulgarien bleibt der Euro reizvoll

Wien – Eine Gruppe von Wanderern hat sich oben auf dem Berg verirrt. Der Bergführer findet den Weg zur Hütte nicht, sondern leitet die Gruppe im Zickzackkurs. Unbeirrt motiviert er aber immer mehr Wanderer dazu, ihm zu folgen. Mit diesen Worten hat der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn vor kurzem die Eurozone beschrieben. Die Wanderer, das sind die Euroländer. Sie haben den schlimmsten Teil der Krise überstanden. Doch die drängendsten Probleme im Währungsraum bleiben ungelöst, etwa die Frage, wie wirtschaftlich schwächere Staaten im Süden mit dem Rest mithalten sollen.

Der Bergführer Juncker

Der Bergführer ist Jean-Claude Juncker. Trotz aller Turbulenzen drängt er weitere EU-Länder darauf, der Eurozone beizutreten, so wie vergangene Woche im Zuge seiner Rede zur Lage der Union. Juncker sprach damit insbesondere die Osteuropäer, die Polen, Ungarn, Tschechen, Rumänen, Bulgaren und Kroaten an. Für Sinn ist der Vorstoß des Kommissionspräsidenten eine Verschwendung von Energien in einem heiklen Moment für die Union. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jean-Claude Juncker’s Roadmap for European Disaster

Posted by hkarner - 20. September 2017

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the Ifo Institute for Economic Research and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

This month, the European Commission’s president called for an acceleration of the eurozone’s eastward expansion. But his plan for doing so could recreate the conditions that fueled the EU-wide crisis stemming from Southern Europe just a few years ago.
MUNICH – A group of hikers has lost its way. They want to get to a castle on a hill in the distance, but the path they are on seems to be leading in a different direction, and their leader’s only advice is to hurry up.
Today, the eurozone is in the same situation as those hikers. It has become increasingly clear that establishing the euro was the wrong path to take. The single currency caused an inflationary credit bubble in Southern Europe. When the bubble burst, the region’s competitiveness was destroyed, and Northern Europe was called on to provide huge loan guarantees, public credit, and transfers. These measures have sustained the wrong relative prices that resulted from the bubble, and papered over the underlying problem. Den Rest des Beitrags lesen »

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How to Reduce Germany’s Surplus

Posted by hkarner - 22. Juli 2017

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Ökonom Sinn: Pensionen sollten an Kinderzahl gekoppelt werden

Posted by hkarner - 7. Juni 2017

7. Juni 2017, 15:37 derstandard.at

Österreich sei bei der Altersvorsorge ein Nachzügler, vor allem die zweite Pensionssäule müsste gestärkt werden

Wien – Österreich hinkt in der Altersvorsorge im europäischen Vergleich hinterher. Auf diesen Punkt konnten sich Bernd Marin, Gründer des Europäischen Bureaus für Politikberatung und Sozialforschung, und der ehemalige Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in einem Pressegespräch am Mittwoch einigen. Kritik gab es vor allem an der zweiten Säule, der Betriebspension. Diese ist laut Marin in Österreich ein Minderheitenprogramm. „Politik und Interessenverbände agieren häufig unfassbar verantwortungslos“, sagt der Sozialwissenschafter. Er vergleicht Pensionen mit Vorsorgeuntersuchungen und Safer Sex: Jeder wisse, dass es gut sei, und halte sich dennoch nicht immer daran. „Österreicher sind Vorsorgemuffel.“ Als Lösung nennt Marin die Integrierung von Firmenpensionen in Kollektivverträge.

Pension abhängig von der Kinderzahl

Sinn geht einen Schritt weiter und plädiert für die Schaffung einer weiteren Pensionssäule, abhängig von der Anzahl der eigenen Kinder: „Junge Leute müssen, wenn sie ins Arbeitsleben eintreten, über ein Pflichtsparprogramm sparen, und wenn sie dann Kinder kriegen, wird dieses Ersparnis sukzessive mit jedem weiteren Kind erlassen“, erklärt Sinn. Als Ausgleich würden Eltern eine zusätzliche umlagefinanzierte Pension erhalten. Kinderlose Menschen hätten aufgrund der wegfallenden Kosten der Kindererziehung mehr Ressourcen und müssten „halt weiter sparen“. Das derzeitige Modell sieht Sinn aufgrund der niedrigen Geburtenrate gefährdet: „Die Babyboomer wollen in 15 Jahren eine Pension von Kindern haben, die es nicht gibt.“ Das System der umlagefinanzierten Pension beschreibt er als paternalistisch: „Eltern erbringen Erziehungsleistungen, aber die Arbeitskraft steht später nicht den Eltern zur Verfügung, sondern der Gemeinschaft insgesamt.“ Marin bezeichnet diese Idee als reaktionär, auch die Idee einer alternden Gesellschaft treffe nicht zu: „Europa verjüngt sich eher, als dass es altert.“

Vorsorgewüsten und Vorsorgeparadiese

Viel Kritik gibt es von Marin auch an der „Koexistenz aus Vorsorgewüsten und Vorsorgeparadiesen“ in Österreich. Laut aktuellen Berechnungen der Statistik Austria (Stand 2015) beziehen rund 2,3 Millionen Menschen in Österreich eine Pension, tatsächlich ausgezahlt werden jedoch 2,7 Millionen Pensionen. Die Schräglage ergibt sich aus Doppel- und Mehrfachpensionen: 14 Prozent aller Pensionisten erhalten zwei oder mehrere Renten. „Eine dreiviertel Million bis eine Million Menschen sind im besten Erwerbsalter und beziehen eine Pension“, sagt Marin. Kritik gibt es auch an „Übergenüssen bei staatlichen Pensionen und Luxusrenten im geschützten Sektor“. Als Beispiel nennt Marin ehemalige Angestellte der Bundesbahnen, deren Pensionen teilweise höher seien als die Einkommen aktiver Mitarbeiter. „Das Pensionssystem muss ein Gesamtkunstwerk sein“, sagt Marin – eine Neujustierung sei notwendig, stehe in Österreich aber noch weitgehend aus. Er schlägt eine Konsolidierung der ersten Säule, der gesetzlichen Pension, und eine Stärkung der zweiten Säule vor. Staat und Betriebe müssten dabei Hand in Hand gehen. Die dritte Säule der privaten Vorsorge würde nach Marin erst nach der Sanierung der ersten beiden eine Rolle spielen. Dazu gehöre auch die Abschaffung des nach Geschlecht unterschiedlichen Pensionsantrittsalters, das der Rentenexperte eine „zurückgebliebene Idee“ nennt. (lauf, 7.6.2017) – derstandard.at/2000058878346/Oekonom-Sinn-Pensionen-sollten-an-Kinderzahl-gekoppelt-werden

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How Macron Can Unite Europe

Posted by hkarner - 24. Mai 2017

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Hans-Werner Sinn: „Wir müssen den Euro jetzt neu verhandeln“

Posted by hkarner - 6. Februar 2017

25 Jahre nach der Unterzeichnung der Verträge von Maastricht brauche die Eurozone dringend einen Neustart, sagt der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn. Sonst drohe eine Haftungsunion – und neue Spannungen in Europa.

Von Nikolaus Jilch, Presse

Die Presse: Sind die Maastricht-Kriterien heute mausetot?

Sinn cc1Hans-Werner Sinn: Ja. Sie wurden auch schon beim Eintritt in die Währungsunion verletzt. Das waren ja ohnehin nur Eintrittskriterien. Das wichtigste Kriterium war die Verschuldungsgrenze von 60 Prozent des Sozialprodukts. Italien und Belgien hatten damals schon 120 Prozent und durften trotzdem mitmachen. Die anderen Kriterien wurden nachher beschlossen – aber auch nicht respektiert. Der Stabilitätspakt, der eine Defizit-Obergrenze von drei Prozent vorgibt, wurde 165 mal überschritten, davon 112 strafbar. Strafen gab es jedoch nie. Auch der gehärtete Fiskalpakt aus dem Jahr 2012, der von Deutschland als Gegenleistung für den Rettungsfonds ESM gefordert wurde und eine laufende Senkung der Schuldenquoten vorsieht, wurde von fast allen Ländern wiederholt verletzt.

Was ist schief gelaufen?

Der größte Fehler war, dass die No-Bail-Out-Klausel, nach der die Gläubiger von Pleitestaaten nicht rausgehaut werden sollen, verletzt wurde. Die EU hat es versäumt eine Insolvenzordnung für Staaten zu etablieren. So hatten die Investoren die Erwartung, dass man sie im Krisenfalle heraushauen würde, und es floss viel zu viel Geld nach Südeuropa. Mit der Folge, dass dort inflationäre Kreditblasen entstanden sind. Das hat die Länder überteuert und ihre Wettbewerbsfähigkeit zerstört. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why the EU Must Be Generous to Britain

Posted by hkarner - 1. Februar 2017

 

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Europe’s Secret Bailout

Posted by hkarner - 28. November 2016

 

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Der deutsche Sparer wird weiterhin enteignet“

Posted by hkarner - 2. November 2016

Date: 02-11-2016
Source: Die Welt

Sinn cc1Hans Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo Instituts warnt

Durch die Niedrigzins-Politik der EZB findet eine Enteignung der Deutschen statt, meint Ökonom Hans-Werner Sinn. Wie das funktioniert, macht er an einem einfachen Beispiel deutlich.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auch nach ihrer letzten Zinssitzung im Oktober nicht den Anschein erweckt, von ihrer aktuellen Nullzins-Politik abzurücken. Im Gegenteil: Auf das Schweigen von EZB-Chef Mario Draghi zur Geldpolitik der nächsten Monate reagierten die Märkte eher mit Verunsicherung.

Die Nullzins-Politik in Kombination mit der im Oktober angezogen Inflation sorgt derweil beim Sparer für lange Geschichter. Durch die niedrigen Zinsen bekommt er wenig für das, was auf seinen Konten liegt und die Inflation entwertet das Geld noch zusätzlich. Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn kritisiert die Rolle der Europäischen Zentralbank jetzt deutlich im Interview mit bild.de. „Der deutsche Sparer wird weiterhin enteignet“. Zwar handele es sich nicht um eine Enteignung des schon vorhandenen Kapitals, „aber dessen, was er sich in Zukunft an Rente aus seinen Ersparnissen erwartet“, sagte Sinn. Den Rest des Beitrags lesen »

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