Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Sinn’

Europe Finally Pulls the Trigger on a Military Force

Posted by hkarner - 22. November 2018

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the ifo Institute and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

After two years of US President Donald Trump treating European allies as if they were adversaries, France and Germany have finally committed to the creation of an EU-wide army under a central command. Far from signaling a break from the transatlantic order, the move promises to shore up existing alliances for the long term.

MUNICH – US President Donald Trump is making an intolerable show of himself in Europe. Not only has he cast doubt on America’s commitment to mutual defense under NATO; he has also unilaterally withdrawn from the 2015 nuclear agreement between Iran and the five permanent members of the United Nations Security Council, plus Germany and the European Union.

Since then, the Trump administration has unilaterally imposed an embargo on goods deliveries to Iran from any third country, including the other signatories of the agreement. Foreign firms that continue to conduct business in Iran now face the , and banks that process transactions risk losing access to the US financial system. Den Rest des Beitrags lesen »

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ÖKONOMEN-STREIT UM EURO-BILLIONEN

Posted by hkarner - 16. August 2018

FURCHE-Kolumne 247, Wilfried Stadler, 16. August 2018

Eine sonderbare Magie der Zahlen bewirkt, dass oft erst bestimmte, numerisch auffällige Werte unsere Aufmerksamkeit bekommen. Die Billion – das Tausendfache einer Milliarde also – ist so ein spektakulärer Schwellenwert, der zuletzt in zwei sehr unterschiedlichen Zusammenhängen medial auffällig wurde.
Zum einen erreichte Apple, von Steve Jobs mit zwei Freunden 1976 in der sprichwörtlichen kalifornischen Garage mit einem Startkapital von nur 1.300 Dollar gegründet – vor wenigen Tagen als erster Konzern der Welt einen Börsenwert von einer Billion Dollar. Zum anderen tobt gerade ein mit schärfsten rhetorischen Waffen geführter Ökonomen-Streit um den so genannten „TARGET-Saldo“, der für Deutschland zuletzt in die Nähe der ominösen Tausend-Milliarden-Euro-Schwelle gerückt ist.

Worum es dabei geht, lässt sich im ersten Durchgang durchaus plausibel so erklären: Werden Überweisungen von einem Euroland in ein anderes vorgenommen, geschieht dies im Rahmen eines „TARGET“1 genannten Abwicklungssystems stets unter Zwischenschaltung der nationalen Notenbanken. Die Höhe aller zwischen Eurostaaten in beide Richtungen durchgeführten Überweisungen aus den unterschiedlichsten Geschäftsvorgängen ist innerhalb dieses Systems naturgemäß nie gleich. Es gibt am Ende immer einen Überschuss oder Fehlbetrag, der als positive oder negative Saldo-Größe ausgewiesen wird. All diese abwicklungstechnisch bedingten Zwischengrößen – sie werden als „TARGET-Salden“ bezeichnet – sind jedoch unspektakulär und folgenlos, solange sie sich innerhalb ein und derselben Währung abspielen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Euro am Beginn des dritten Jahrzehnts

Posted by hkarner - 31. Juli 2018

20 Jahre Euro-Geschichte in 5 Minuten: großartig! (hfk)

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the ifo Institute and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MÜNCHEN – Wenn man den Zeitpunkt der unwiderruflichen Festlegung der Wechselkurse im Mai 1998 als Startpunkt setzt, ist der Euro nun zwanzig Jahre alt. Das erste Jahrzehnt war Party in Südeuropa, im zweiten herrschte Katerstimmung und das dritte steht im Zeichen einer zunehmenden politischen Radikalisierung.

Die Party kam durch den billigen Kredit zustande, den die Kapitalmärkte Südeuropa unter dem Schutz des Euro zur Verfügung stellten. Plötzlich war Geld genug da, die Gehälter der Staatsbediensteten und die Renten zu erhöhen und außerdem mehr private Konsum- und Investitionsausgaben zu finanzieren.

Die Geldflut erzeugte inflationäre Wirtschaftsblasen, die am Ende des ersten Jahrzehnts platzen, als die Lehman-Krise auch Europa erfasste. Zurück blieben völlig überteuerte Torsos einst halbwegs wettbewerbsfähiger Volkswirtschaften, die in ernste Schwierigkeiten gerieten, weil sich die Kapitalmärkte einer Fortführung der Kreditfinanzierung verweigerten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brandlöschung mit Benzin: Die europäische Einlagensicherung

Posted by hkarner - 29. Mai 2018

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the ifo Institute and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MÜNCHEN – Europa diskutiert derzeit die gemeinsame Einlagensicherung für die Banken der Eurozone. Die Befürworter, allen voran die EU-Kommission und die EZB, verweisen darauf, dass mit einer solchen Sicherung die Gefahr einer Depositenflucht in Krisenzeiten gebannt würde. Die Gegner verweisen auf die fehlende Symmetrie der Bankenrisiken wegen des hohen Anteils der faulen Kredite in den Bilanzen der Banken mancher Länder. Erst müssten die Bankbilanzen bereinigt werden, und dann könne man weiter sehen.

In der Tat: Während die Banken stabiler Länder auf einen Anteil fauler Kredite an allen ausgereichten Krediten von weniger als 2% kommen, verzeichnet die letzte, im April veröffentlichte Statistik des IWF für Irland 11%, Italien 16%, Zypern 40% und Griechenland 46%.

Aber die asymmetrische Belastung mit faulen Krediten ist gar nicht einmal entscheidend. Gegen die Einlagensicherung spricht vor allem, dass sie die Banken zum zocken veranlassen würde. Selbst die Zombie-Banken der Eurozone würden nämlich durch die Einlagenversicherung in die Lage versetzt, sich nach Belieben Spargelder in Europa zu besorgen, um damit weltweit Ramschprojekte zu finanzieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Warum Europa sich nicht an einem Handelskrieg beteiligen sollte

Posted by hkarner - 25. März 2018

Die Wahrheit über die „Unschuld“ der EU! (hfk)

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the ifo Institute and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MÜNCHEN – Europa hat zwar eine Verschnaufpause im Handelsstreit mit den USA erwirken können, doch wird Präsident Trump nicht locker lassen. Das Damokles-Schwert höherer Zölle auf Aluminium, Stahl und schließlich auch deutschen Autos lässt er an einem dünnen Faden hängen, weil er die amerikanischen Produzenten schützen möchte. Dabei nimmt er die Belastung der amerikanischen Verbraucher in Kauf. Wie stets setzt sich das Produzenteninteresse gegenüber dem Verbraucherinteresse durch, weil der Streitwert pro Kopf bei ersteren höher als bei letzteren ist und sie deshalb stärkere Lobbys aufbauen können.

Die EU-Kommission hat gedroht, auf die neuen Zölle der USA mit eigenen Strafzöllen auf Importe aus Amerika zu reagieren. Sie hat eine Liste von möglichen Sanktionen ausarbeiten lassen, die von Zöllen auf den Import der Motorräder der Marke Harley Davidson bis zu einer Vielzahl von Einzelprodukten reicht, um bei den betroffenen amerikanischen Produzenten Gegendruck auf Trump zu erzeugen. Das hat offenbar gewirkt.

Doch so plausibel diese Reaktionen der EU-Kommission auf den ersten Blick erscheinen mögen, sie führen in die falsche Richtung, weil sie einem Handelskrieg Vorschub leisten, der allen schadet, weil er die Arbeitsteilung unterminiert. Wie echte Kriege lassen sich Handelskriege nicht gewinnen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sinn: „Diese Politik reißt uns in einen neuen Schuldensumpf“

Posted by hkarner - 25. Februar 2018

Date: 25-02-2018
Source: Die Welt

Bekannt für klare Worte: Hans-Werner Sinn war von 1999 bis 2016 Präsident des Ifo-Instituts

Hans-Werner Sinn warnt die deutsche Politik vor Macrons Plänen für die Euro-Zone. Sie führten schnurstracks in eine neue Schuldenkrise.

Viel Lob hat er allerdings für den voraussichtlichen Finanzminister Olaf Scholz übrig.

Der Top-Ökonom Hans-Werner Sinn hat die kommende Bundesregierung davor gewarnt, dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron bei der Reform der Euro-Zone zu weit entgegenzukommen. „Die Bundesregierung macht einen großen Fehler, wenn sie auf Macrons Vorschläge eingeht“, sagte Sinn im Gespräch mit WELT AM SONNTAG. „Würden die Ideen von Macron umgesetzt, würde das die Euro-Zone kurzfristig stabilisieren, aber langfristig destabilisieren.“

Zunächst würde eine vertiefte Währungsunion zwar die Banken und andere Großanleger beruhigen, insbesondere die französischen Banken, die hohe Kredite an die Euro-Krisenländer gegeben haben. Langfristig aber würden die vorgeschlagenen Reformen die Grundlage für eine neue Schuldenkrise legen, warnte der ehemalige Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung gegenüber WELT AM SONNTAG. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Weg in die Transferunion

Posted by hkarner - 30. Januar 2018

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the ifo Institute and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MÜNCHEN – Nun, zehn Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise, ist es Zeit sich zu besinnen. Was ist in Europa passiert, und wohin geht die Reise?

Vor 20 Jahren wurden die Wechselkurse zum Euro unwiderruflich fixiert. Die Zinsaufschläge von etwa fünf bis 20 Prozent, die die damals konkursreifen Länder Südeuropas kurz zuvor auf Bundespapiere hatten zahlen müssen, waren schon in der Erwartung dieses Ereignisses verschwunden. Billiger Kredit erzeugte einen keynesianischen Wirtschaftsboom, der Löhne und Preise in den Himmel trieb und eine Blase wurde.

Vor 10 Jahren platzte die Blase, die sich zeitgleich auf dem amerikanischen Subprime-Markt entwickelt hatte. In der Folge platzte auch die Blase in Südeuropa. Nun zogen die Krisenländer riesige Überziehungskredite im Eurosystem als Ersatz für die wegbrechenden privaten Kredite. Zur Eindämmung dieser Überziehungskredite gewährten ihnen die Staaten des Nordens fiskalische Rettungskredite. Als die nicht reichten, gab die EZB den Gläubigern der südeuropäischen Staaten zu Lasten der Steuerzahler Europas unbegrenzte Bürgschaften, die ihre Bereitschaft stärkten, den Krisenländern neue Kredite zu gewähren. Zu den früheren Gläubigern, die auf diese Weise mitgerettet wurden, gehörten neben Investoren aus aller Welt auch Gläubiger aus den nördlichen Staaten selbst. Vor allem wurden die französischen Banken gerettet, die das mit Abstand größte Exposure in Südeuropa hatten. Auch die Gläubiger mussten freilich bluten, indem sie kaum noch Zinsen für ihre Anlagen erhielten. Ihre Zinsverluste summierten sich auf mehrere hunderte Milliarden Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

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2017 12 28 Eine Studie über die Begrenztheit der deutschen Energiewende

Posted by hkarner - 1. Januar 2018

Dank an H.F.

Posted by Andreas van de Kamp on 28. Dezember 2017

Der frühere Ifo-Chef Hans-Werner Sinn hat ausgetüftelt, wie viel Speicher man benötigte, um wenigstens 50-60% der deutschen Stromproduktion für das Netz “auszubalancieren”, käme diese aus “Zappelstrom” durch Wind und Sonne. Ergebnis: In “Nord-Süd-Mitteleuropa” vom Polarkreis zum Brenner müssten alle topographischen Möglichkeiten ausgeschöpft und ca. 1.500 Pumpspeicher-Kraftwerke neu gebaut werden – vor allem in Norwegen . NB zur Ver-wandlung von Kultur- in Industrielandschaften.

https://youtu.be/ZzwCpRdhsXk

Selbst dann wäre freilich noch nicht allzuviel gewonnen, weil

 Strom insgesamt nur 23 Prozent des Primärenergieverbrauchs in Deutschland aus-macht und
 durch die geplante Elektrifizierung des Personentransports sowie durch den absehbar vermehrten Einsatz von Wärmepumpen zusätzlicher Strombedarf entstehen wird; und weil
 damit die verringerte Produktion (das verringerte Angebot) und der zusätzliche Be-darf mit dem hier gewohnten “Lifestyle einer modernen Welt” (Raumwärme, elektri-sches Licht, Warmwasser) womöglich nicht mehr vereinbar sind. Um das zu garantie-ren, müsste die Effizienz bei der Verwendung von Strom in einem schwer vorstellba-ren Maß steigen bzw. die Nachfrage aus der heute damit betriebenen Infrastruktur müsste dramatisch sinken (sagt dieser Blogger). Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutschland’s Götterdämmerung

Posted by hkarner - 22. November 2017

English: https://www.project-syndicate.org/commentary/germany-merkel-minority-government-by-hans-werner-sinn-2017-11

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the Ifo Institute for Economic Research and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MÜNCHEN – Deutschland erlebt gerade seine Götterdämmerung, denn Angela Merkel muss nach dem Ausstieg der Liberalen aus den Koalitionsverhandlungen mit den Grünen, der CSU und der FDP nun ernsthaft um ihre Macht fürchten. Eine Koalitionsregierung mit der SPD wird es nur ohne sie geben, und eine andere Mehrheitskoalition kommt nicht mehr in Frage, weil weder die Linken noch die AfD als akzeptable Partner gesehen werden.

Allerdings ist eine Minderheitsregierung unter Angela Merkel vorstellbar. Nach der vom deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier bekundeten Abneigung gegenüber Neuwahlen ist sie sogar wahrscheinlich, wenn die Kanzlerin nicht von sich aus zurücktritt. Und wenn es doch Neuwahlen gibt, dann werden sie vermutlich kaum zu anderen Ergebnissen als die bisherigen Wahlen führen, es sei denn, Martin Schulz tritt dann zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

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Euro für ganz Osteuropa: Für Ökonomen nicht die beste Idee

Posted by hkarner - 21. September 2017

András Szigetvari, 21. September 2017, 09:00 derstandard.at

Ungarn, Polen und Tschechien sind zuletzt mit ihren Währungen gut gefahren, aber für Kroatien und Bulgarien bleibt der Euro reizvoll

Wien – Eine Gruppe von Wanderern hat sich oben auf dem Berg verirrt. Der Bergführer findet den Weg zur Hütte nicht, sondern leitet die Gruppe im Zickzackkurs. Unbeirrt motiviert er aber immer mehr Wanderer dazu, ihm zu folgen. Mit diesen Worten hat der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn vor kurzem die Eurozone beschrieben. Die Wanderer, das sind die Euroländer. Sie haben den schlimmsten Teil der Krise überstanden. Doch die drängendsten Probleme im Währungsraum bleiben ungelöst, etwa die Frage, wie wirtschaftlich schwächere Staaten im Süden mit dem Rest mithalten sollen.

Der Bergführer Juncker

Der Bergführer ist Jean-Claude Juncker. Trotz aller Turbulenzen drängt er weitere EU-Länder darauf, der Eurozone beizutreten, so wie vergangene Woche im Zuge seiner Rede zur Lage der Union. Juncker sprach damit insbesondere die Osteuropäer, die Polen, Ungarn, Tschechen, Rumänen, Bulgaren und Kroaten an. Für Sinn ist der Vorstoß des Kommissionspräsidenten eine Verschwendung von Energien in einem heiklen Moment für die Union. Den Rest des Beitrags lesen »

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