Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Schelling’

Eurogruppenvorsitz: Schelling will Bewerbung bald klären

Posted by hkarner - 20. November 2017

Die Wahl des künftigen Eurogruppenchefs könnte wegen der politischen Instabilität in Deutschland verschoben werden.

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) will in den nächsten zehn Tagen klären, ob er sich offiziell als neuer Eurogruppenchef bewerben wird. Es gebe Gerüchte, wonach aufgrund der speziellen Situation in Deutschland die Wahl des Eurogruppenchefs verschoben werde, sagte Schelling Montag in Brüssel. „Das kann ich derzeit nicht beurteilen, ob das Wirklichkeit ist oder nur Gerüchte sind.“

„Wir werden das in den nächsten zehn Tagen sowohl in Österreich als auch auf internationaler Ebene mit der Europäischen Volkspartei diskutieren, wie wir hier weiter vorgehen. Wir werden auch sondieren, welche Kandidaten überhaupt zur Verfügung stehen, auch von anderen Fraktionen“, sagte Schelling. Es gebe wahrscheinlich zwei weitere Kandidaten, nachdem Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire seine Bewerbung zurückgezogen habe.

Die Bewerbungsfrist läuft am 30. November ab. Am 4. Dezember sollte planmäßig die Wahl des Nachfolgers von Jeroen Dijsselbloem an der Spitze der Eurogruppe stattfinden

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Schelling im Rennen um Job als Eurogruppenchef

Posted by hkarner - 10. Oktober 2017

Wenn er im Amt bleibe, könnte er einer der drei bis vier Kandidaten für die Nachfolge von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem sein, sagt Finanzminister Schelling.

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) rechnet für die Nachfolge von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem mit „drei bis vier Kandidaten“. Auf die Frage, ob er selbst Interesse habe, sagte Schelling nach dem EU-Finanzministerrat Dienstag in Luxemburg, „wenn ich weiterhin Finanzminister in Österreich bleibe, dann wird diese Diskussion auf mich zukommen“. Der bisherige Amtsinhaber Dijsselbloem aus den Niederlanden scheidet Mitte Jänner aus. Er ist seit Jänner 2013 Präsident der Eurogruppe. 2015 war er von seinen Ministerkollegen für eine zweite Amtszeit bis zum 13. Jänner kommenden Jahres gewählt worden.

Er sei schon einmal gefragt worden, ob er das machen würde, sagte Schelling. „Es ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Positionen auf europäischer Ebene, aber es ist deutlich zu früh, ob man das Amt überhaupt übernehmen könnte. Man müsse auch andere Strukturen aufbereiten“. Schelling verwies darauf, dass er der „erste Finanzminister ohne Staatssekretär seit Androsch“ sei. Dies würde künftig nicht mehr möglich sein, sollte er für eine solche Position berufen werden. Doch „ist die Diskussion völlig verfrüht“.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Aktien an Mitarbeiter: 4500 Euro pro Jahr ohne Steuern

Posted by hkarner - 12. Juni 2017

SPÖ und ÖVP haben sich auf einen gemeinsamen Vorschlag für ein Gesetz über Mitarbeiterstiftungen geeinigt. Es soll ab 2018 gelten.

Wien. Nach der Sommerpause dürften konkrete Gesetze aufgrund des Wahlkampfes wohl kaum beschlossen werden. In den letzten Wochen vor der Pause schafft es die Regierungskoalition nun aber doch noch, das eine oder andere auf Schiene zu bringen. Neben der Bildungsreform ist dies auch bei der Mitarbeiterbeteiligung gelungen. Wie „Die Presse“ exklusiv berichtete, wurde ein entsprechender Vorschlag von Finanzminister Hans Jörg Schelling bereits im April an die SPÖ übermittelt. In leicht abgewandelter Form soll dieser Vorschlag nun am 21. Juni in den Finanzausschuss des Parlaments kommen und in der nächsten darauf folgenden Plenarsitzung beschlossen werden.

Konkret geht es bei dem Gesetz darum, eine einheitliche rechtliche Form für Mitarbeiterstiftungen zu schaffen. So sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die Angestellten erhalten eine steuerliche Verbesserung, wenn ihre Unternehmen Aktienprogramme zur Bindung der Angestellten an ihre Firma nutzen. Und die Firmen erhalten in Form der Mitarbeiterstiftung einen stabilen Aktionär. Bisher dürfen Aktien nur direkt an einzelne Mitarbeiter ausgegeben werden und nicht an eine Stiftung. Bei bestehenden Mitarbeiterstiftungen – wie etwa bei der Voest – musste dies mit einer aufwendigen Konstruktion gelöst werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schelling scheitert mit Aufsichtsreform

Posted by hkarner - 30. März 2017

Bei Bankenaufsicht ändert sich nun doch nicht viel.

Wien.Finanzminister Hans Jörg Schelling dürfte mit seiner geplanten Reform der Bankenaufsicht gescheitert sein: Die vom Rechnungshof empfohlene und von Schelling (ÖVP) gewünschte Zusammenführung der bisher auf Nationalbank (OeNB) und Finanzmarktaufsicht (FMA) aufgeteilten Bankenaufsicht ist vom Tisch, berichtet die APA aus involvierten Kreisen. Die Zusammenführung – entweder in der FMA oder OeNB – soll am politischen Widerstand gescheitert sein. Sie war der wesentliche Bestandteil der Reform.

Was aber kommen werde, sei eine Reform der Bankenaufsicht, die zu beschleunigten Verfahren führen sollte, hieß es. SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer wollte auf Anfrage diese Gerüchte nicht kommentieren. Die dafür eingesetzte Expertengruppe habe vier Varianten für die Bankenaufsicht vorgestellt, eine davon sei uneingeschränkt positiv beurteilt worden, zwei eingeschränkt positiv und eine negativ. „Wir haben uns das sehr pragmatisch angeschaut“, sagte Krainer, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen. „Wir haben schon länger wahrgenommen, dass es sich da spießt“, sagte der grüne Finanzsprecher, Werner Kogler, und wies darauf hin, dass es viele öffentliche Behauptungen der Beteiligten gebe, die nicht stimmten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Staates stimmt nicht mehr

Posted by hkarner - 16. Januar 2017

Macht der Staat das Richtige mit dem Geld, das er von den Bürgern erhält? Finanzminister Schelling bezweifelt das. Und er ist wohl nicht der Einzige.

Finanzminister Schelling hat seit seinem Amtsantritt ein Credo, das er immer wieder äußert, auch am Montag bei seiner Rede, die er selbstbewusst „Pakt für Österreich“ genannt hat. „Wir haben kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem“, sagte er also neuerlich. Zweieinhalb Jahre nach seiner Angelobung muss er sich aber schön langsam doch auch die Frage gefallen lassen: „Warum tun Sie nichts gegen dieses Problem?“ Denn auch unter Schelling gibt der Staat immer mehr Geld aus. Knapp 175 Milliarden Euro sind es mittlerweile, und ein Ende dieses leidigen Trends ist nicht in Sicht.

Und weil wir gerade bei einfachen Rechnungen sind: Je mehr Geld der Staat ausgibt, umso mehr muss er seinen Bürgern abknöpfen. Ist der Staat unfähig zu sparen, muss es früher oder später der Unternehmer, der Angestellte oder die Pensionistin für ihn tun. Wie dramatisch das enden kann, zeigt gerade Griechenland vor. Dort sind öffentliche Krankenhäuser mittlerweile auf Hilfslieferungen – unter anderem auch aus Österreich – angewiesen, weil es an Spritzen, Operationshandschuhen und Windeln fehlt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreichs Finanzminister: Deutsche Bank wird nicht Europas Lehman

Posted by hkarner - 30. September 2016

… und der muss es ja wissen ! (hfk)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Schelling CCDer österreichische Finanzminister lässt mit einer saloppen Aussage aufhorchen: Die Deutsche Bank werde nicht Europas Lehman-Event. Und selbst wenn, so wäre das auch nicht schlimm, meint Minister Schelling.

Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling sieht keine Parallelen zwischen der Krise von Deutschlands größtem Geldinstitut Deutsche Bank und dem Kollaps der US-Bank Lehman Brothers. Einen Zusammenbruch der Deutschen Bank befürchte er nicht. Selbst wenn, würde dies keine wirkliche Krise auslösen, sagte Schelling am Donnerstag zur Nachrichtenagentur Reuters. Die Turbulenzen rund um die Bank seien auch kein Diskussionsthema beim Treffen der europäischen Finanzminister, sagte er. „Über Deutschland brauchen wir uns jetzt wirklich keine Sorgen machen, das ist eine hochstabile Wirtschaft und eine hochstabile Finanzsituation“.

Eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wie nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers 2008 sollte nach Ansicht des Finanzministers überhaupt nicht mehr möglich sein. „Dazu haben wir die Bankenunion, die einheitliche Bankenaufsicht, die europäische Einlagensicherung, das heißt, wir haben alle Maßnahmen auf europäischer Ebene gesetzt, um den Finanzmarkt zu stabilisieren“, sagte Schelling.

Alle Probleme sind nach Ansicht des Ministers nach der Finanzkrise aber noch nicht ausgestanden. „Ich bin überzeugt davon, dass wir gar keine Bankenkrise haben, sondern wir haben eine Profitabilitätskrise der Banken“, sagte Schelling. Die Gewinnmargen seien derzeit von der Niedrigzins-Politik belastet. „Die Banken werden sich den Herausforderungen stellen müssen und Reorganisieren müssen“, sagte Schelling.

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Finanzminister: Heta-Prozesse können zehn Jahre dauern

Posted by hkarner - 14. März 2016

 14. März 2016, 18:01, derstandard.at

Nur rund 25 Prozent der Heta-Anleihegläubiger haben das Rückkaufanbot Kärntens akzeptiert, der Deal ist geplatzt. Finanzminister Hans Jörg Schelling glaubt nicht an eine Insolvenz des Landes, das ist nun aber auf sich allein gestellt

Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) hat es kurz gehalten, am Montag. Für zwölf Uhr hatte er zum Pressegespräch zum Thema Rückkaufanbot für die Heta-Anleihen gebeten, keine halbe Stunde später war die Veranstaltung im lichtdurchfluteten Dachgeschoß des Ministeriums auch schon wieder vorbei.

Was sich abgezeichnet hatte, wurde bestätigt: Das Offert des Landes Kärnten wurde abgelehnt, hat es nicht auf die 66 Prozent Zustimmung gebracht, die es zur Annahme gebraucht hätte. „Das müssen wir mit großem Bedauern zur Kenntnis nehmen“, kommentierte Schelling die Niederlage.

Selbige haben die Gläubiger, die sich in einem Lock-up-Agreement zum Halten der Anleihen verpflichtet und auf hundert Prozent ihrer Forderungen bestanden hatten, in seinen Augen aber sich selbst zugefügt. „Einige von ihnen werden Probleme mit ihren Organen (Aufsichtsräten; Anm.) bekommen“, glaubt Schelling. Er geht ja davon aus, dass die Gläubiger letzten Endes schlechter aussteigen werden. „Gescheitert“ seien daher die Gläubiger, die das Angebot abgelehnt haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta-Frist vorbei: Gläubigerpool lehnt Deal ab

Posted by hkarner - 11. März 2016

Na, das wird dann lustig mit dem Konkurs Kärntens. Und wenn der Finanzminister weiter Fehler macht wie in letzter Zeit (Heta Nachbessern, kein Gesetz zur Regelung der Haftung von Landeskonkursen, sich bei der Pensionsreform von Muhm über den Tisch ziehen lassen, …), dann werden alle Bürger Österreichs dafür zahlen! (hfk)

orf.on, 11/3, 17:30

Im Dilemma um die Schulden der „Bad Bank“ Heta (früher Hypo Alpe-Adria) sind die großen Gläubiger dabei geblieben: Sie nehmen das Rückkaufangebot Kärntens für landesgarantierte Heta-Anleihen nicht an. Das bestätigte eine Sprecherin des Gläubigerpools kurz nach Ablauf der Annahmefrist der APA. Dieser Gläubigerpool besitzt Bonds im Wert von fünf Mrd. Euro und kann damit eine Lösung blockieren.

Kein zweites Angebot

Ein zweites Angebot werde es nicht geben, sagte Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) am Vorabend bei einer Vortragsveranstaltung vor Finanzjournalisten in Wien. Wenn das Angebot scheitere, komme die Finanzmarktaufsicht ins Spiel. Sie werde die Heta-Schulden viel dramatischer schneiden, sagte Schelling.

Schaden schon entstanden

Zeichnet sich bei der Ex-Hypo der Maximalschaden ab, der der nächsten Generationen umgehängt wird? Der Schaden sei ja schon entstanden, er lasse sich nicht mehr rückgängig machen, sagte der Finanzwissenschaftler Gottfried Haber im Ö1-Morgenjournal. Jetzt gehe es nur um ein „schlechtes, ganz schlechtes oder ein katastrophales Aussteigen“.

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Hypo-Desaster: Herr Schelling, schneiden Sie!

Posted by hkarner - 5. März 2016

04.03.2016 | 18:24 | Josef Urschitz (Die Presse)urschitz

Wenn ohnehin alles beim Steuerzahler bleibt, ist der Schnitt eine Option.

Die Gans ist also noch nicht knusprig genug: Selbst das stark verbesserte Angebot der Republik an die Heta-Gläubiger findet bei den deutschen Anleihehaltern keinen Gefallen. Man versteht das: Es trifft ja keine Reichen. Die Deutsche Bank etwa, deren Vermögensverwaltungsgesellschaft abgelehnt hat, ist durch ihre geschickte Geschäftspolitik an der Börse gerade noch ein bisschen mehr wert, als der voraussichtliche Hypo-Gesamtschaden ausmacht. Da braucht man jeden Cent.

Aber irgendwann muss Schluss sein mit dem Bankensozialismus: Wenn es den Gläubigern tatsächlich gelingt, per Laufzeitverkürzung noch einmal zehn Prozentpunkte herauszuholen, dann bleibt de facto ohnehin alles beim hiesigen Steuerzahler hängen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hypo-Pleite: Ein gutes Angebot – aber nicht für Steuerzahler

Posted by hkarner - 3. März 2016

03.03.2016 | 18:39 | Josef Urschitz (Die Presse)Urschitz CC

Kolumne Die Kärntner FPÖ hat einen Milliardenschaden angerichtet, SPÖ und ÖVP haben diesen im Bund maximiert – und die Rechnung zahlen fast zur Gänze die Steuerzahler.

Es wird bei den Heta-Gläubigern noch getüftelt und gerechnet, aber so schlecht scheinen die Karten für Finanzminister Schelling im Hypo-Heta-Poker nicht zu stehen: Seit gestern ist der „Zero Coupon Bond“, mit dem Ansprüche der Gläubiger landesgarantierter Hypo-Anleihen befriedigt werden sollen, offiziell auf der Homepage der Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA) angekündigt. Und das tut man ja wohl nur, wenn man zumindest von einer deutlich mehr als 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit der Realisierbarkeit des Deals ausgeht, oder?

Die Details: Die Emission werde „am oder um den 18. März 2016“ erwartet, die Laufzeit ende „am oder um den 18. März 2034“, emittiert werde – wie berichtet – zu 75 Prozent. Auch die Leadmanager der Emission stehen schon fest: Citigroup und JPMorgan.

Tatsächlich ist der Deal für Gläubiger, auch wenn einige (siehe unten stehender Bericht) noch heftig Widerstand leisten, nicht unattraktiv. Sie bekommen nominell ja 100 Prozent ihrer Forderungen erfüllt, wenn auch erst in 18 Jahren. Abgezinst ergibt das einen Haircut bei den landesgarantierten Hypo-Anleihen von rund 82 Prozent. Gegenüber den ursprünglichen Plänen hat die Republik also noch ordentlich draufgelegt. Den Rest des Beitrags lesen »

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