Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Raiffeisen Bank International soll – auch – wachsen

Posted by hkarner - 1. Dezember 2016

1. Dezember 2016, 15:52, derstandard.at

Johann Strobl, künftiger Chef der Raiffeisen Bank International, hält die RBI für „sehr gut positioniert“. RZB-Vorstandsmitglied Michael Höllerer wird Generalbevollmächtigter.

strobl-ccWien – „Hier bekommt jeder, was er sich wünscht“: So sprach Johann Strobl am Donnerstag bei seiner Vorstellung als designierter Chef der Raiffeisen Bank International (RBI). Er meinte damit aber nicht seinen neuen Job ab März, sondern Cappuccino und Espresso, die seinem Aufsichtsratschef, Walter Rothensteiner, und ihm während der Pressekonferenz ans Stehtischchen serviert wurden.

Nach dem Austausch von Freundlichkeiten („Strobl wird vom Mehrheitsaktionär und vom Kapitalmarkt sehr geschätzt“, so Rothensteiner; „Ich fühle mich sehr geehrt“, so Strobl) beschrieb Strobl „die Position der RBI“ als „sehr gut“. Man habe das Eigenkapitalziel (zwölf Prozent) bereits erreicht, obwohl noch nicht alle Projekte wie der Verkauf der Polbank abgeschlossen sind. Der Rückzug aus Polen werde der letzte sein, in Russland und der Ukraine will die RBI bleiben, wenngleich verkleinert. Wachsen soll sie in Tschechien, Rumänien, der Slowakei. Die Fusion der Raiffeisen Zentralbank (RZB) mit der RBI sei auf Schiene, berichteten Rothensteiner und Strobl, die Frage nach der Zweckmäßigkeit von Fusionen von Landesbanken (RLBs) beantwortete der künftige RBI-Chef nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die größten Baustellen des neuen Raiffeisenbankchefs

Posted by hkarner - 30. November 2016

30. November 2016, 17:58 derstandard.at

Mit Johann Strobl könnten die Mehrgleisigkeiten bei den Raiffeisenbanken wieder auf den Tisch kommen

Wien – Im kapitalschwachen Raiffeisen-Bankensektor wird eine Weiche nach der anderen gestellt. Nach dem Grundsatzbeschluss zur Fusion von Raiffeisen Zentralbank (RZB) und Raiffeisen Bank International (RBI) wurde nun der schon länger als Favorit gehandelte Johann Strobl als neuer Chef des zusammengelegten Instituts offiziell bestätigt. Der bisherige Vizegeneraldirektor und Risikovorstand der RBI wird Karl Sevelda (RBI-Chef) und Walter Rothensteiner (RZB-Chef) beerben.

Die RZB-Vorstände Johannes Schuster und Michael Höllerer gehören dem Vorstand der Fusionsbank nicht mehr an. Dieser besteht künftig neben Strobl aus Klemens Breuer (stellvertretender Vorstandsvorsitzender), Finanzchef Martin Grüll, Andreas Gschwenter, Peter Lennkh sowie Hannes Mösenbacher, der bisher kein Mitglied des Vorstands war. Strobl wurde zum logischen Favoriten der Raiffeisen-Bankenspitze, nachdem Heinrich Schaller, der die Landesbank Oberösterreich führt, für den Posten abgesagt hatte. Der 57-Jährige wird sich gleich um mehrere Baustellen kümmern müssen.

Schwache Kapitalquote Den Rest des Beitrags lesen »

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Johann Strobl soll Raiffeisen-International-Chef werden

Posted by hkarner - 4. November 2016

Renate Graber 3. November 2016, 18:04 derstandard.at

RLB-Oberösterreich-General Heinrich Schaller hat abgesagt. Nun soll Johann Strobl aufsteigen

Wien – Die Umbauarbeiten im Raiffeisen-Bankensektor sind voll im Gange – und schön langsam kristallisiert sich heraus, wer Chef der neuen Raiffeisen Bank International (RBI) werden soll. Der Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ, Heinrich Schaller, hat abgesagt – nun gilt es im strobl-ccSektor als so gut wie fix, dass RBI-Vorstandsmitglied Johann Strobl zum Chef aufsteigen wird. Der 57-Jährige, der einen hervorragenden Ruf genießt, ist fürs Risiko zuständig, er kommt – wie der heutige RBI-Chef Karl Sevelda – aus der Creditanstalt und ist im Herbst 2007 zu Raiffeisen gewechselt. Strobl bemüht sich sehr um den Spitzenjob, Konkurrenten dafür hat er keine (mehr). Der Chef der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (größte RBI-Aktionärin), Klaus Buchleitner, hat schon im Vorfeld abgewunken. Der Rahmen zu alldem: Das Spitzeninstitut des Sektors, die Raiffeisen Zentralbank RZB, soll 2017 mit ihrer börsennotierten Tochter RBI (derzeit für Osteuropa zuständig) fusioniert werden. Dadurch verschieben sich die Beteiligungsverhältnisse: Die (den kleinen Raiffeisenkassen gehörenden) Landesbanken werden rund 65 Prozent an der RBI halten, der Rest ist in Streubesitz. Zweitgrößter RBI-Aktionär wird die RLB NÖ-Wien (22 Prozent), drittgrößter die RLB Steiermark (mit Martin Schaller an der Spitze; er ist der Bruder des Oberösterreichers), und dann folgt die RLB OÖ mit 9,5 Prozent. Und: Die RBI ist auf Schrumpfkurs unterwegs, sie muss ihr Eigenkapital entlasten.

Nichts für die Börse

Eine auf Schrumpfung fokussierte Bank dürfte Schallers Sache nicht sein, zudem erwartet er sich für die RLB OÖ ein Stück jenes Kuchens, der nun unter den RLBs verteilt werden dürfte. Denn: Sektorübergreifende Aufgaben wie Marketing, Werbung, Treasury, Compliance, Digitalbanking und alles sonst, was mit Backoffice zu tun hat, werden wohl aus der RBI wegübersiedeln müssen. Denn dafür interessiert sich der Streubesitz nicht im Geringsten, diese Aufgaben wird die RBI im Interesse ihres eigenen Aktienkurses daher nicht übernehmen können. Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen rückt zusammen und will simpler werden

Posted by hkarner - 6. Oktober 2016

6. Oktober 2016, 18:05

Der Grundsatzbeschluss zur Fusion der Raiffeisen Zentralbank mit der Raiffeisen Bank International steht, die endgültige Bewertung noch nicht

Wien – Eigentlich hätte es schon vor zwei Wochen geschehen sollen, aber manchmal brauchen die Dinge halt etwas länger. Gestern, Donnerstag, gaben die Vorstandschefs der Raiffeisen Zentralbank (RZB) und der Raiffeisen Bank International (RBI), Walter Rothensteiner und Karl Sevelda, dann aber ihre Pressekonferenz zum Thema „Grundsatzbeschluss“ zur Fusion. Abends zuvor hatten die beiden die Beschlüsse der Gremien auf dem Tisch, am 23. und 24. Jänner sollen dann die Aktionäre in außerordentlichen Hauptversammlungen ihr Placet zu dem Vorhaben geben.

Nötig sind dafür 75 Prozent der Stimmen – der RBI-Streubesitz (bisher 39,2 Prozent) könnte den Deal verhindern. „Das ist aber nicht wahrscheinlich“, beurteilte das Rothensteiner. Den Rest des Beitrags lesen »

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Stresstest: „Wesentliche Risikofaktoren wurden ausgeblendet“

Posted by hkarner - 31. Juli 2016

31. Juli 2016, 18:30, derstandard.at

Zweifel am jüngsten Bankenstresstest bleiben. Entscheidender ist ohnehin, wie der Markt die Banken einstuft

London/Rom/Wien – Die Aussagen hätten widersprüchlicher kaum sein können: Während Banker, attestiert von einigen Aufsehern, seit Veröffentlichung der Stresstestergebnisse am Freitagabend auf die Resistenz „ihrer“ Geldinstitute verweisen, kamen viele skeptische Stellungnahmen von Analysten und Experten. Wenn es überhaupt eine Überraschung gab, dann jene, wie schlecht die Jumbos der europäischen Banken abschnitten. Société Générale, Deutsche Bank, Commerzbank, Unicredit: Gleich mehrere gewichtige Institute landeten auf den letzten zehn Rängen.

Obwohl in Deutschland ein schwächerer Konjunktureinbruch angenommen wurde als in anderen Ländern, war die Kapitalverschlechterung von Commerzbank und Deutscher Bank mit gut fünf Prozentpunkten besonders groß. Das lag zu einem guten Teil am neuen Kriterium, das man als Verhaltensrisiko bezeichnen könnte: Die Europäische Bankenaufsicht EBA sah sich auch an, wie anfällig die Institute für Fehlverhalten oder gar kriminelle Energie sind. Die schlechten Erfahrungswerte der deutschen Banken – die Commerzbank büßt bitter für Iran-Geschäfte, bei der Deutschen Bank füllen Strafen und Klagen ganze Romane – haben sich dann entsprechend negativ ausgewirkt.

„Zahnloser Tiger

Dabei hätte es noch schlimmer kommen können – nicht nur für deutsche Banken. „Wesentliche Risikofaktoren wie die Niedrigzinsphase wurden ausgeblendet“, erklärte die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel. Sie rechnet nicht damit, dass Aufseher nun höhere Kapitalvorschriften machen. Deshalb ist der Stresstest in Schnabels Augen ein „zahnloser Tiger“. Die Frage sei allerdings, ob das die Märkte auch so sehen. „Deren Druck könnte stärker ausfallen als der der Aufseher“, sagte Schnabel zur Welt.

RZB am Zug

In Österreich brauchen die Banken mehr Kapital, hat Finanzmarktaufsicht-Vorstand Helmut Ettl nach Bekanntgabe der Ergebnisse gemeint. Vor allem die Raiffeisen Zentralbank hat ja schlecht abgeschnitten, auch die Erste Group ist mit Rang 40 gemessen am Kernkapital nicht gerade bestens aufgestellt. Allerdings waren die Annahmen für Osteuropa besonders hart, erklären die Banker das EBA-Testumfeld. Inwieweit jetzt „nur“ bestehende Kapitalvorgaben energisch verfolgt, oder noch höhere Polster verlangt werden, war am Wochenende unklar. Bei der RZB soll jetzt die Fusion mit der Raiffeisen Bank International durchgezogen werden, die 0,4 Prozentpunkte Kapital generieren soll.

Italien erleichtert

Deutliche Erleichterung war nach dem Check in Italien zu spüren. Die Geldinstitute des Landes schnitten besser ab als befürchtet. Der Präsident des Bankenverbandes ABI, Antonio Patuelli kommentierte den Ausgang: „Zweifellos hat sich die Glaubwürdigkeit der italienischen Banken durch den Stresstest verbessert.“ Banca Intesa Sanpaolo zählt zu den solidesten Banken Europas. „Unser Geschäftsmodell basiert immer mehr auf einer Wealth Management Gesellschaft, ein Sektor mit den größten Wachstumsaussichten auf internationaler Ebene“, erklärt Bankchef Carlo Messina. Überraschend gut schnitten auch Ubi Banca und Banco Popolare ab. Bei Unicredit wurde eine dünne Kapitaldecke festgestellt. Vier der fünf betroffenen italienischen Großbanken bestanden den Test ohne Schwierigkeiten.

Monte dei Paschi treibt Kapital auf

Einzig Monte dei Paschi di Siena (MPS) schnitt mit einer sagenhaften Diskrepanz am schlechtesten von allen 51 getesteten Banken ab. Dies überrascht nicht. Die Problembank ist nicht nur wegen eines überhöhten Kaufpreises für die Bank Antonveneto, sondern auch wegen fragwürdiger Derivate und einer Misswirtschaft des inzwischen entlassenen Managements an den Rand der Pleite geraten. Zusätzlichen belasten 45 Mrd. Euro Problemkredite die Bankenbilanz. Um eine Insolvenz und einen Aufstand der Kleinanleger zu verhindern, hat die Regierung nun gemeinsam mit der Zentralbank einen Rettungsplan ausgearbeitet. Dieser wurde von der Europäischen Zentralbank und von Brüssel abgesegnet, da er ohne Staatshilfe umgesetzt werden soll. Vorgesehen ist eine neuerliche Kapitalerhöhung um fünf Mrd. Euro, die von acht internationalen Banken, darunter auch der Deutschen Bank, garantiert werden soll. Gleichzeitig wird der Bankenrettungsfonds Atlante 2, der mit bis zu fünf Mrd. Euro Kapital ausgestattet werden soll, bis zu zehn Mrd. Euro notleidender Kredite übernehmen. Inwieweit der neuerliche Sanierungsversuch bei MPS Erfolg haben wird, ist fraglich. (tkb; as; red, 1.8.2016) – derstandard.at/2000042072041/Stresstest-Wesentliche-Risikofaktoren-wurden-ausgeblendet

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Die RZB wird Zweiter beim Stress-Test, aber doch weit abgeschlagen hinter Monte dei Paschi di Siena …

Posted by hkarner - 31. Juli 2016

von Helmut F. Karner, 31/7A_524-01-215

… zwar leider von hinten, aber doch mit voller internationaler Aufmerksamkeit: Vorletzter von 51 Banken!

Genauer gesagt reden wir von der Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Mehrheitsaktionärin der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RZB und somit auch die Raiffeisen Bank International AG (RBI), waren als Teil der Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH Gegenstand des EZB-Stresstests.

Mit gewohnter Nonchalance (und Ignoranz, z.B. den Aktionären – also auch mir gegenüber -) hat die RZB das Ergebnis heruntergespielt, wie auch Österreichs begabtester Finanzwissenschaftler (der Schwächste unter den 3 „Blinden“, nämlich der von der WU). Er gab der RZB nämlich noch ein „befriedigend“. (Bei dem würde ich auch mal gerne zu einer Prüfung antreten!). „Es seien ja alles Werte der Vergangenheit“. Und bei den anderen wohl nicht! Da hat sie wohl sogar die MPS mit ihrem freitägigen Beschluss der Kapitalerhöhung schon überholt.

Die Presseaussendung der RZB: „Da dem Stresstest die Bilanz per 31.12.2015 zugrunde liegt, sind wichtige Eckpunkte dieses Transformationsprogramms nicht in den Szenarien enthalten. Diese umfassen unter anderem den beabsichtigten Verkauf der polnischen Einheit, den bereits abgeschlossenen Verkauf der slowenischen Bank, den Rückzug aus den USA und die Redimensionierung in Asien sowie die weitere Reduktion der risikogewichteten Aktiva in Russland. Des Weiteren hat die RZB zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, die sich positiv auf die Kapitalstruktur auswirken“.

„Wir sind uns unserer Kapitalsituation bewusst und setzen bereits seit geraumer Zeit entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung unserer Kapitalbasis. Dazu zählen das RBI-Transformationsprogramm genauso wie der angekündigte Teilverkauf der UNIQA-Anteile und die Vereinfachung der Gruppenstruktur“, so Rothensteiner. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bei einer Rezession droht die nächste Bankenkrise

Posted by hkarner - 28. Juli 2016

28.07.2016 | 17:42 |  (Die Presse)

Banken-Stresstest. Nicht nur italienische Geldinstitute, auch deutsche und französische Großbanken stecken in Problemen. Der Bankensektor ist noch nicht saniert, bei Rezession droht die nächste Krise.

Wien. Einige europäische Großbanken könnten in einer Rezession mangels ausreichendem Kapitals gefährlich zu schlingern beginnen. In Österreich ist zumindest die Erste Group relativ gut aufgestellt, den heimischen Banken drohen aber überproportionale Risken aus Osteuropa.
Das ist, kurz zusammengefasst, das Ergebnis des mit Spannung erwarteten jüngsten europäischen Banken-Stress-Tests. Die konkreten Ergebnisse werden zwar erst am Freitag, nach US-Börsenschluss veröffentlicht. Trends sind aber bereits durchgesickert. Zudem haben die Großbanken Barclays und Credit Suisse sowie die Ratingagentur Standard & Poor‘s Modellrechnungen auf Basis der Stress-Kriterien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA angestellt, die allesamt zu ähnlichen Ergebnissen kommen.

Entwarnung für Österreich Den Rest des Beitrags lesen »

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RZB-Stress beim Banken-Stresstest

Posted by hkarner - 27. Juli 2016

26. Juli 2016, 18:27

Der Verkauf einer Uniqa-Beteiligung und die damit verbundene Stärkung des Kernkapitals wird das Ergebnis des Stresstests nicht mehr verbessern

Wien – Die Raiffeisen Zentralbank verbessert mit dem Verkauf eines großen Uniqa-Aktienpakets an die Uniqa Privatstiftung ihre Kapitalbasis. Auf das für Freitag erwartete Stresstestergebnis der Europäischen Bankenaufsicht EBA wird die Transaktion allerdings keine Auswirkungen mehr haben. Hier gilt der 31. 12. 2015 als Stichtag. Beobachter gehen davon aus, dass die RZB bei dem Screening schlecht abschneiden dürfte. Konkret wird die Raiffeisen Landesbanken Holding gestresst, die als Spitzenholding fungiert. Unter ihr sind u. a. die RZB sowie deren Mehrheitsbeteiligung Raiffeisen Bank International angesiedelt. Eine RZB-Sprecherin meinte, es sei kein Geheimnis, dass die Kapitalquote des Bankenriesen nicht die beste sei und das Stresstestergebnis daher „nicht sonderlich gut“ ausfallen werde.

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RZB: Fusion soll bald stehen

Posted by hkarner - 23. Juni 2016

23.06.2016 | 18:17 |  (Die Presse)

RothensteinerWalter Rothensteiner, Chef der Raiffeisen Zentralbank, ist zuversichtlich für die geplante Fusion mit der börsenotierten RBI.

Wien. Der Chef der Raiffeisen Zentralbank (RZB), Walter Rothensteiner, hat sich am Donnerstag zuversichtlich bezüglich des Zustandekommens der geplanten Fusion mit der börsenotierten Raiffeisenbank International (RBI) gezeigt. „Wenn ich mir nicht ziemlich sicher wäre, dann hätten wir es nicht angezettelt“, sagte Rothensteiner im Klub der Wirtschaftspublizisten.

Wenn alles so bliebe wie bisher, hätte man irgendwann wegen der jährlich steigenden Abzüge zu wenig Kapital gehabt. „Das wäre eine schlechte Option gewesen“, so Rothensteiner. Die geplante Fusion, die derzeit in beiden Instituten unabhängig voneinander geprüft werde, sei ein erster Schritt, damit die Raiffeisen Bankengruppe auch weiterhin solide dastehen könne. Flexibilität sei angesagt.

Neue Details zur geplanten Fusion, die rückwirkend per 30. Juni 2016 erfolgen soll, nannte Rothensteiner keine. „Wir können noch nicht sagen, wie es am Ende aussehen wird.“ Man sei mitten in der Ausarbeitungsphase. Ziel sei die Vereinfachung der Konzernstruktur auch angesichts erhöhter regulatorischer Anforderungen. Rothensteiner erwartet auch, dass der Nutzen des Unternehmens für die Aktionäre erhöht wird, mehr Transparenz und eine effizientere Kapitalplanung. Die neue Gruppe werde bessere Kapitalzahlen haben. Auch die Kommunikation soll einfacher werden. Bis September sollen die Aufsichtsräte entscheiden, die Firmenbucheintragung sollte im ersten Quartal 2017 erfolgen können.

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Raiffeisen-Fusion schockiert Investoren an der Börse

Posted by hkarner - 11. Mai 2016

11.05.2016 | 18:18 | von Jakob Zirm (Die Presse)

Unklarheiten über die Bewertung ließen die Aktie um rund zehn Prozent abstürzen. Der Machtkampf der Landesbanken ist nicht vorbei.

Wien. Wenn der Kursverlauf einer Aktie die Meinung der Investoren widerspiegelt, dann ist dies bei der geplanten Fusion der börsenotierten Raiffeisen Bank International (RBI) mit der 60-Prozent-Mutter Raiffeisen Zentralbank („Die Presse“ berichtete in einem Teil der Mittwochausgabe) eindeutig der Fall: Die Investoren sind über die aktuelle Vorgangsweise der Bankführung richtiggehend schockiert – die Aktie gab am Mittwoch um rund zehn Prozent nach.

Hauptgrund für diese Reaktion dürfte die nach wie vor große Unsicherheit über die gegenseitige Bewertung der beiden Unternehmen sein. Eine Unsicherheit, die RBI-Chef Karl Sevelda am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit der Aussage nicht beseitigen konnte. „Die Diskussion beginnt erst, nichts ist beschlossen“, so Sevelda vor Analysten und Journalisten. Viele Anleger haben nach wie vor das negative Beispiel von 2010 vor Augen. Damals fusionierte die RBI mit den operativen Teilen der RZB und wurde nach Sicht vieler Anleger zu gering bewertet. Den Rest des Beitrags lesen »

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