Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Euroretter: „Schuldenreduktion für Griechenland ist ausgeschlossen“

Posted by hkarner - 26. November 2016

Interview Andreas Schnauder26. November 2016, 08:30 derstandard.at

Klaus Regling, Chef des Rettungsfonds ESM, hält Sanierungen in Spanien und Irland für eine „Erfolgsgeschichte“

Regling ccSeit dem Wahlsieg von Donald Trump hat sich der Anstieg der Zinsen deutlich beschleunigt. In Europa wachsen die Sorgen, dass (einstige) Krisenländer mit hohen Schulden wieder unter Druck geraten. Die Risikoaufschläge auf italienische und portugiesische Staatsanleihen sind bereits merklich gestiegen.

Klaus Regling leitet seit 2012 den Rettungsschirm ESM, davor den Vorläufer EFSF. Er rechnet nicht mit neuen Spannungen in der Eurozone, wenngleich die hohen Schulden einzelner Länder eine Belastung darstellen. Griechenland sieht er neuerlich in der Talsohle. Aus der war das Land schon einmal heraus, allerdings habe die neue Regierung 2014 den Aufschwung abgewürgt: „Das hat viel Zeit und Geld gekostet.“

STANDARD: Die Zinsen steigen, vor allem in südlichen Euroländern belastet das die Staatshaushalte. Wird die Währungsunion schon wieder von neuen Spannungen erfasst?

Regling: Nein, Spannungen würde ich das nicht nennen. Bei den Zinsen kommen wir von einem unglaublich niedrigen Niveau. Dass die Zinsen eines Tages wieder höher sein werden, war uns bewusst. Darauf werden sich alle einstellen.

STANDARD: Die Schuldenstände in der Eurozone sind in manchen Ländern enorm, wird die höhere Zinsbelastung einzelne Staaten nicht an die Belastbarkeitsgrenze bringen?

Regling: Natürlich ist die Schuldenproblematik nicht aus der Welt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kehrtwende: IWF gibt Forderung nach Schuldenschnitt für Griechenland auf

Posted by hkarner - 31. August 2015

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Weil die europäischen Steuerzahler die Rückzahlung der IWF-Kredite übernommen haben, rückt der IWF nun offenbar von seiner noch vor wenigen Wochen vehement vorgetragenen Forderung nach einem Schuldenschnitt für Griechenland ab. IWF-Chefin Christine Lagarde will den Posten behalten und muss sich zu diesem Zweck der Unterstützung von Angela Merkel versichern. Ihr dürfte in diesen Tagen das jähe Ende der Karriere ihres Vorgängers Dominque Strauss-Kahn vor Augen stehen.

LagardeIWF-Chefin Christine Lagarde vollzieht offenbar eine Kehrtwende in der Frage nach einem Schuldenschnitt für Griechenland auf: Schuldenerleichterungen seien nach Ansicht von Lagarde ausreichend, um das Euro-Land wieder auf die Beine zu bringen. „Wir sprechen nicht über den Erlass von Schulden“, sagte Lagarde in einem Interview der Schweizer Zeitung Le Temps vom Samstag. Verhandelt werde vielmehr über eine Verlängerung von Kreditlaufzeiten, eine Senkung von Darlehenszinsen sowie die Stundung von Zahlungen. Eine solche Umstrukturierung der Verbindlichkeiten sollte reichen, damit die Griechen ihre derzeit nicht tragfähigen Schulden in den Griff bekommen. Lagarde äußerte sich nicht zu der Frage, ob sich der Internationale Währungsfonds (IWF) auch am dritten Hellas-Kreditpaket in Höhe von 86 Milliarden Euro beteiligt.

Diese Position ist neu: Noch vor wenigen Wochen hatte der IWF eine Berechnung vorgelegt, der zufolge nur ein massiver Schuldenschnitt Griechenland entlasten könne. Doch die Aussicht, dass die europäischen Steuerzahler nun die Schulden für Griechenland übernehmen und damit auch die Rückzahlungen der IWF-Kredite sichergestellt ist, scheint diese Berechnungen obsolet zu machen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Meet Mr. Stability

Posted by hkarner - 21. August 2015

Regling ccKlaus Regling is the under-the-radar German behind the Greek bailout.

Updated 8/21/15, 1:58 PM CET

LUXEMBOURG — In the drab office with white walls, black carpet tiles and waxy green houseplants, a photocopied sign reads “Keep Calm and Audit.” Notice-boards picture new hires by year of entry. One balances a soccer trophy on his head, another poses next to a barbecue — and a third, wearing a navy suit and red tie, stares down into his Blackberry.

Meet Klaus Regling, the studiously modest head of what is arguably the most important institution on the continent right now. The European Stability Mechanism, which he set up and runs, will pay out up to €86 billion over the next three years to, the EU hopes, keep Greece in the eurozone and save the European Union’s most ambitious project so far — monetary union — from failure.

Nestled between a shopping center and the chamber of commerce in Luxembourg, this is Europe’s answer to the International Monetary Fund, where the 65-year-old German began his career in the 1970s. By Regling’s own calculations, the ESM’s financial firepower far outstrips the Washington-based Fund and has a lending capacity of €500 billion. Den Rest des Beitrags lesen »

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ESM-Chef: Regling widerspricht Schäuble bei Bankenhaftung

Posted by hkarner - 14. Juli 2012

14.07.2012, 16:39 Uhr, Handelsblatt.com

In bestimmten Fällen soll es möglich sein, dass der ESM angeschlagenen Banken direkt Geld leiht. Der künftige ESM-Chef sieht darin einen besonderen Vorteil: Das Heimatland der Bank wäre „damit raus aus der Haftung“.

Der designierte ESM-Chef Klaus Regling. Quelle: dapd

Der designierte ESM-Chef Klaus Regling. Quelle: dapd

Berlin. Der künftige Manager des Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, hat in einem wichtigen Punkt der Darstellung der Bundesregierung widersprochen. Staaten könnten künftig durchaus aus der Haftung für EU-Notkredite an ihre Krisenbanken entlassen werden, sagte Regling der „Welt am Sonntag“. Wenn die Hilfen aus dem ESM wie vorgesehen künftig direkt an Banken gegeben werden und nicht über die Regierungen des betreffenden Landes liefen, „dann ist das Land raus aus der Haftung“, sagte Regling.

Dies könnte bedeuten, dass die den ESM tragenden Länder insgesamt für einen Kreditausfall haften müssten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte kürzlich gesagt, er erwarte, dass auch weiterhin die Heimatländer der Banken hafteten. Der EU-Gipfel hatte im Juni beschlossen, dass Banken in bestimmten Fällen direkte Hilfen aus dem ESM bekommen können. Bislang wurden Rettungshilfen nur an Regierungen ausgezahlt. Den Rest des Beitrags lesen »

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‚The Crisis Will Be Over in Two to Three Years‘

Posted by hkarner - 30. August 2011

Date: 30-08-2011
Source: SPIEGEL

Head of Euro-Zone Bailout Fund

The head of the European Financial Stability Facility, Klaus Regling (right), chats with German Finance Minister Wolfgang Schauble in Brussels in Febuary 2011.

Klaus Regling, the German CEO of the euro zone’s bailout fund, the European Financial Stability Facility, is confident that the monetary union can overcome the current crisis. He considers the euro zone to be in a better position than the US when it comes to public debt, and accuses his fellow Germans of „hysteria.“

The picture, a Balinese island landscape, is still leaning against the wall where it was a year ago. Back then, the European Financial Stability Facility (EFSF) had just recently been set up, and its chief executive officer, Germany’s Klaus Regling, was too busy to hang the souvenir from Indonesia on the wall.

He is still just as busy today. Three European bailout packages later, it is clear that the EFSF and the European Stability Mechanism (ESM), which will succeed it in 2013, will have even more to do in the future. European heads of state and government recently decided to substantially upgrade both funds. Den Rest des Beitrags lesen »

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