Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Real Estate’

Neue Risken nach dem Rückzug

Posted by hkarner - 11. Dezember 2017

Banken. Dass sie in Osteuropa leisertreten, hat Österreichs Institute sicherer, aber weniger mächtig gemacht. Droht nun neuer Übermut?

Wien. Emotional lässt sich das Osteuropa-Abenteuer von Österreichs Banken in drei Phasen teilen: Euphorie, Entsetzen und Erleichterung. Letztere dominiert bis heute. Denn die Institute haben das Risiko nach der Krise in den Griff bekommen. Der Anteil notleidender Kredite sinkt kontinuierlich. Aber die Sicherheit hat ihren Preis: Sie erforderte einen Rückzug aus besonders volatilen Märkten, Verkauf von Töchtern und Kreditpaketen. Damit hat sich der Marktanteil der rot-weiß-roten Pioniere in der Region seit 2004 halbiert, von 16 auf acht Prozent. Das zeigt der aktuelle Stabilitätsbericht der Nationalbank (OeNB; siehe rechte Grafik). In die Lücke stießen lokale Player und Konkurrenten aus Westeuropa vor. Dass die Unicredit ihr Ostgeschäft seit 2016 direkt von Mailand aus steuert und nicht mehr über die Bank Austria in Wien, war hier nur der letzte Schlag.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Ökonomen warnen vor Risiken am Immobilienmarkt

Posted by hkarner - 21. August 2017

Die Preise für Immobilien steigen. Das Institut der deutschen Wirtschaft sieht für Deutschland in drei Teilbereichen des Immobilienmarktes Risiken.

Seit Jahren gibt es wegen rasant steigender Preise Warnungen vor einer Immobilienblase in Deutschland. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in Teilbereichen des Markts Bedenken: Zu viele Einfamilienhäuser auf dem Land, zu viele Studentenapartments in Großstädten – das sind nach Einschätzung des Instituts Risiken für den Immobilienmarkt.

Dazu kommen möglicherweise überoptimistische Erwartungen von Immobilieninvestoren in Sachen Mietsteigerungen, wie IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer und seine Kollegen in einer aktuellen Studie schreiben. Strenger werdende Mietregulierung könnte den Kalkulationen der Investoren zuwider laufen, heißt es darin.  Den Rest des Beitrags lesen »

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China’s Growth Masks Unresolved Debt and Real-Estate Problems

Posted by hkarner - 19. Juli 2017

Date: 18-07-2017
Source: The Wall Street Journal

Behind strong expansion figures are troubling signs including a heavy reliance on real-estate market

The property market, together with construction and home furnishings, now contributes to a third of the country’s overall economy.

BEIJING—China touted its buoyant economic expansion this year as evidence it can reduce debt without harming growth. But the outlook appears hazier when considering the property market’s outsize role in the economy, jittery consumers and signs that significant deleveraging hasn’t fully set in.

Beijing said domestic demand fueled 6.9% growth in the second quarter, a result that matched the first-quarter growth rate and beat economists’ forecasts. However, economists and analysts say the result has to be measured against a continued reliance on problematic sectors such as real estate and a lack of meaningful progress toward cutting the country’s debt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutscher Bundesbanker warnt vor Immobilienblase: „Ampel auf gelb“

Posted by hkarner - 4. Mai 2017

Beim Blick auf die Entwicklung der Preise für Immobilien in den Städten würden zunehmend die Alarmglocken läuten, sagt der Chef der deutschen Bundesbank.

Die Bundesbank warnt wegen der langanhaltenden Niedrigzinsen und der Renditejagd von Geldhäusern vor dem Entstehen einer gefährlich Immobilienblase in Deutschland. Im Moment gebe es zwar keine die Finanzstabilität gefährdende Blase, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret am Donnerstag auf einer Veranstaltung in Frankfurt laut Redetext. „Aber die Ampel steht eindeutig auf gelb: Das gilt insbesondere für die Preisentwicklung“, sagte Dombret. Zudem deuteten Indikatoren bei Kreditvolumen und Vergabestandards auf eine erhöhte Risikonahme der Geldhäuser hin. Als Bankenaufseher mache er sich ernste Sorgen. Dombret ist im Bundesbank-Vorstand für die Bankenaufsicht zuständig.

Beim Blick auf die Entwicklung der Preise für Immobilien in den Städten würden zunehmend die Alarmglocken läuten, sagte Dombret. Insbesondere in Großstädten seien zu einem guten Teil Übertreibungen zu erkennen. „In den 127 Städten des Indikators der Bundesbank sind die Preise seit 2010 um fast 50 Prozent gestiegen; in den sieben Großstädten waren es gar mehr als 60 Prozent“, warnte der Notenbanker. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Bankkredit wird zum Auslaufmodell

Posted by hkarner - 13. März 2017

Christoph Urbanek, 13. März 2017, 18:38 derstandard.at

 Strenge Regulierung und Zinslandschaft machen es Banken schwer, langfristige Immobilienkredite zu vergeben

Wien – Immobilientransaktionen, seien es der Erwerb oder der Bau eines privaten Eigenheimes oder gewerbliche Projekte, sind langfristige Unterfangen und benötigen in der Regel auch langfristige Finanzierungen. Das sollte eigentlich auch den Geschäftsstrategien österreichischer Banken entsprechen, die als Folge der Weltfinanzkrise dazu angehalten werden, ihre Kreditrisiken zu reduzieren oder andernfalls umfangreiche Risikovorsorgen zu bilden. Und langfristige Finanzierungen erweisen sich oft als risikoärmer und weisen daher auch tendenziell niedrigere Zinsen auf. Doch derzeit ist das Gegenteil der Fall. Sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich geht der Trend in Richtung kurzläufiger Kreditfinanzierungen – ein Thema, das bei der Immobilienmesse Mipim in Cannes diese Woche viel zur Sprache kommen dürfte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sind die Regeln für Banken zu locker?

Posted by hkarner - 21. Dezember 2016

21.12.2016 | 18:19 | Von Christian Höller (Die Presse)

Der Wirtschaftsbeirat der deutschen Regierung, dem 40 Topökonomen angehören, warnt vor großen Risken im Finanzsystem. Gefordert werden strengere Regeln für Banken.

Wien/Frankfurt. Fast täglich gibt es Meldungen über Probleme bei Großbanken. Am gestrigen Mittwoch teilte die italienische Krisenbank Monte dei Paschi mit, dass ihr in vier Monaten das Geld ausgehen werde. Daher soll der italienische Staat einspringen. Experten fragen sich, warum es Europa acht Jahre nach Beginn der Finanzkrise noch immer nicht schafft, die Lage bei den Banken in den Griff zu bekommen. Nun schlägt der Wirtschaftsbeirat der deutschen Regierung Alarm, dem 40 Topökonomen angehören. Die Experten fordern in einer jetzt vorgelegten Analyse unter anderem strengere Eigenkapitalvorschriften für die Banken. Im Beirat sitzen Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut in Bonn sowie Hans Gersbach, Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomie an der ETH Zürich.

Nach Ansicht der Ökonomen habe es Europa verabsäumt, die Überkapazitäten im Finanzsektor abzubauen. So sei es in Europa nicht gelungen, marode Banken ausreichend zu sanieren oder abzuwickeln. Die USA hätten hingegen deutlich mehr für die Sanierung ihres Finanzsystems getan, heißt es. Tatsächlich wurden in den USA seit Ausbruch der Krise Hunderte Banken geschlossen.

Die Wissenschaftler kritisieren weiters die derzeitige Regelung, wonach Banken Immobilienkredite pauschal als sicherer als Unternehmenskredite behandeln dürfen. Denn Immobilienkredite stünden regelmäßig im Zentrum von Finanzkrisen. Den Rest des Beitrags lesen »

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China: „Die größte Blase der Geschichte“

Posted by hkarner - 2. Oktober 2016

30.09.2016 | 18:48 | unserem Korrespondenten Felix Lee (Die Presse)

Die Immobilienpreise in chinesischen Städten sind in den vergangenen Monaten in die Höhe geschossen – trotz abkühlender Konjunktur. Platzt die nächste Häuserblase in China?

Peking. Wang Zhiqin klappt nervös sein Laptop auf. Auf dem Bildschirm erscheint die Website einer einschlägigen Pekinger Immobilienfirma. „Schauen Sie“, sagt er und zeigt auf eine angebotene Wohnung. Gerade einmal 55 Quadratmeter ist sie groß, eine Wohnküche, eine Nasszelle, zwei kleine Schlafzimmer. Die Wohnung befindet sich in einem Neubaugebiet außerhalb des fünften Rings, rund 30 Kilometer vom Pekinger Stadtzentrum entfernt. Vergangene Woche hätte er sie für 2,6 Mio. Yuan kaufen können, für umgerechnet rund 351.000 Euro. Doch nachdem er zwei Tage brauchte, mit seiner Bank die Finanzierung zu klären, konnte er sie sich nicht mehr leisten. Der Preis war um weitere 60.000 Yuan angestiegen.

Ob in Peking, Shanghai, Guangzhou oder Shenzhen – die Immobilienpreise in Chinas Millionenstädten kennen seit Monaten nur eine Richtung: steil nach oben. Das Nationale Statistikamt hat vergangene Woche bekannt gegeben, dass die Immobilienpreise bereits den 16. Monat in Folge gestiegen sind und immer neue Rekordwerte erreicht haben.

43,8 Prozent – in einem JahrChina: „Die größte Blase der Geschichte“

Auf das gesamte Land verteilt klingt der Preisanstieg gar nicht so dramatisch. Er lag in Chinas 70 größten Städten im August bei 9,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Doch einige Metropolen stechen besonders hervor. In Peking ging es um 23,5 Prozent nach oben, in Shanghai um 31,2 Prozent und in Xiamen sogar um 43,8 Prozent – alles innerhalb von zwölf Monaten.

Bezogen auf das Durchschnittseinkommen sind die Immobilienpreise in Chinas Metropolen ohnehin schon seit Jahren exorbitant hoch. In Peking liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei umgerechnet rund 6000 Euro, in der Shanghaier Innenstadt sogar bei umgerechnet 13.400 Euro. Der Pekinger verdient jedoch im Schnitt gerade einmal rund 950 Euro im Monat. Während Wiener im Schnitt rund 14 Jahreseinkommen für den Kauf einer Durchschnittswohnung aufwenden müssen, benötigt der Pekinger 33 Jahre. In Blogs wird gewitzelt, dass ein Bauer, gemessen am derzeitigen Durchschnittseinkommen, bereits zur Ming-Dynasty im 14. Jahrhundert mit dem Sparen hätte anfangen müssen, um sich heutzutage eine Vierzimmerwohnung leisten zu können.

Diese Zahlen zeigen: Von einer Beruhigung auf Chinas Immobilienmarkt kann keine Rede sein. Und damit sind auch die Risken, die von dieser sich immer weiter aufblähenden Preisblase ausgehen, drastisch gestiegen. Denn anders als noch vor wenigen Jahren, als Chinas Wirtschaft zweistellig wuchs, liegt das Wachstum derzeit bei nur noch 6,7 Prozent. Der derzeitige Zustand der chinesischen Volkswirtschaft rechtfertigt zumindest nicht die so exorbitant gestiegenen Immobilienpreise der vergangenen Monate.

Ausgerechnet Chinas reichster Unternehmer, Wang Jianlin, der mit Immobiliengeschäften sein Imperium aufgebaut hat und nun mit der Wanda-Gruppe einen der größten Unterhaltungskonzerne der Welt führt, warnt nun vor dem Häusermarkt in seiner Heimat. In einem Interview auf CNN-Money sprach er von der „größten Blase der Geschichte“.

 

Viele Wohnhäuser stehen leer

Er sieht das Problem vor allem in den massiven Unterschieden zwischen dem boomenden Peking oder Schanghai mit den extrem hohen Immobilienpreisen und den zahlreichen kleinen Städten, in denen viele Wohnhäuser leer stehen. Diese Diskrepanz mache es schwer für die Regierung, den Markt in moderatere Bahnen zu lenken.

„Die Immobilienpreise spielen verrückt“, konstatiert auch Alan Jin, Analyst der Mizuho Securities. Er gibt jedoch schon der Zentralregierung die Schuld für die massiven Preisanstiege. Sie hätte sehr viel früher eingreifen müssen, kritisiert er. Sie hätte sehr viel früher die lockere Geldpolitik eindämmen sollen. Tatsächlich versucht die chinesische Führung inzwischen das dritte Jahr in Folge, die schwächelnde Wirtschaft anzukurbeln, indem sie die ihr unterstellte Zentralbank angewiesen hat, den Geldhahn aufzudrehen. Ein Großteil floss in den chinesischen Aktienmarkt. Diese Blase platzte – einmal im Sommer 2015, das zweite Mal zu Beginn des Jahres 2016. Inzwischen fließt ein erheblicher Teil in den Kauf von Wohnungen – mit der Folge von explodierenden Immobilienpreisen.

Die Auswirkungen einer geplatzten Immobilienblase auf die Gesamtwirtschaft könnten jedoch sehr viel gravierender sein. Sollten die Preise allzu abrupt in den Keller stürzen, würde die Bauindustrie sofort einbrechen. Chinas Wirtschaft drohe dann eine schwere Rezession. Das wiederum würde angesichts der schieren Größe der chinesischen Volkswirtschaft auch der Rest der Welt zu spüren bekommen. Eine Neuauflage der Weltfinanzkrise wie 2008 nach der Lehman-Pleite droht von China aus aber nicht. Denn verschuldet haben sich die chinesischen Immobilienkäufer vor allem bei den heimischen Banken. Und diese sind kaum international vernetzt.

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Resist and Thrive

Posted by hkarner - 16. November 2015

 Danke an J.H.

Last week I gave this talk at Web Summit in Dublin. It’s a first-draft of thoughts that I felt compelled to share in a room of entrepreneurs and VC’s. I’d love to hear any and all thoughts on this topic. Thx for reading — Y

This is a talk about what happens when a culture is driven by the need for money to make more money.

A simple way to think about this is through real estate. Throughout history it has been advantageous to be a land owner, and today is no different. People make a lot of money buying, developing, and selling land. Even after the crash of 2008, commercial real estate has climbed again.

As investors and developers churn through properties, there’s a significant impact on the communities that actually live and work there. For families and neighborhood businesses, they must significantly increase how much money they make or they have to leave. No matter their importance to their community, they can’t stay if they can’t pay. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dutch Banks Told to Protect Against Real-Estate Losses

Posted by hkarner - 7. Juli 2013

Date: 05-07-2013

Source: The Wall Street Journal

Downfall of SNS Reaal Fuels Worries About Property Books of Other Dutch Banks

AMSTERDAM—The Dutch central bank has told lenders to build up a bigger capital cushion for potential losses on real-estate loans, the latest move by the regulator to protect the Dutch banking sector against the country’s property slump.

Banks must set aside a buffer of €6 billion Den Rest des Beitrags lesen »

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Reyal Urbis: Spanischer Immobilienbranche droht Megapleite

Posted by hkarner - 19. Februar 2013

Date: 19-02-2013
Source: SPIEGEL

Die spanische Immobilienkrise verschärft sich dramatisch. Der Häuserentwickler Reyal Urbis muss Insolvenz anmelden, das Unternehmen ächzt unter milliardenschweren Schulden. Für eine Rettung bleiben nur wenige Tage, die Folgen der Pleite wären für das Krisenland fatal.

Bauten Spanien
Halbfertige Bauten in Spanien: Faule Kredite drängen Großkonzerne in die Pleite

Madrid – Die Krise auf dem spanischen Immobilienmarkt hat ein weiteres Unternehmen in den Abgrund gerissen: Der hochverschuldete Immobilienentwickler Reyal Urbis meldete am Dienstag Insolvenz an. Es könnte der zweitgrößte Pleitefall des Landes werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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