Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘PIIGS’

Portugal and Greece: The Odd Return to Markets

Posted by hkarner - 12. Mai 2014

Author: Dan Steinbock  ·  May 9th, 2014  ·  RGE EconoMonitor

In the past few weeks, Portugal and Greece have returned to the markets in moves seen in Brussels as heralding a rebound in Southern Europe. In reality, a fragile recovery has barely begun and will take years.

On Sunday (4 May), Portugal’s Prime Minister Pedro Passos Coelho announced that his government will not seek a precautionary credit from the Troika lenders: the European Commission (EC), the International Monetary Fund (IMF), and the European Central Bank (ECB). Instead, Lisbon seeks to rely only on markets for financing.

After it shortly takes its final installment of a €78 billion bailout package, Portugal hopes to have a “clean exit” from its three-year rescue programme.

In Brussels, Coelho’s announcement was welcomed with a sigh of relief. It was timed well; just a month before the European Parliament election, which is expected to squeeze the political middle but strengthen the minorities of radical left, eurosceptics and extreme right.

At the EC, the IMF and the ECB, the hope is that Portugal’s “great turnaround”, along with the Greek “return to markets” will make the impending election protest just a little less painful. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Spanien hat das Gröbste hinter sich“

Posted by hkarner - 23. März 2014

21.03.2014 | 18:42 | Nikolaus Jilch (Die Presse)

Dirk Schumacher, Chefökonom von Goldman Sachs, sieht Spanien am richtigen Weg, sorgt sich um Reformen in Italien und hat Fragen zum österreichischen Bankensektor.

„Die Presse: Als wir vor einem Jahr zusammengesessen sind, haben Sie einen zweiten Schuldenschnitt für Griechenland kommen sehen. Der ist aber bisher ausgeblieben. Warum?

Dirk Schumacher: Das ist natürlich erstmal ein gutes Zeichen, und der griechische Schuldenstand entwickelt sich derzeit nicht explosiv. Gleichzeitig kann man aber noch nicht von Nachhaltigkeit sprechen.

Die Schulden steigen noch immer zu schnell?

Die Annahmen vom Internationalen Währungsfonds und Co. waren vielleicht zu rosig. Damit Griechenland mit seinem Schuldenstand leben kann, könnte langfristig doch ein Schuldenschnitt in der ein oder anderen Form notwendig sein.

Ist die Eurozone als Ganzes inzwischen aus dem Ärgsten raus?

Wir haben signifikante Fortschritte in vielen Ländern gesehen. Aber es gibt ein großes Land, wo wir in Sachen Strukturreform noch nicht viel gesehen haben: Italien. Auf der fiskalischen Seite hat es da unter Mario Monti durchaus Fortschritte gegeben. Er hat es geschafft, den Schuldenstand zu stabilisieren. Aber damit das langfristig nachhaltig bleibt, muss die italienische Wirtschaft flexibler werden. An der Stelle ist aber nicht viel passiert, weil Monti aufgrund seiner Maßnahmen in der Fiskalpolitik sein politisches Kapital verbraucht hat. Als es dann um die Arbeitsmarktreform und Ähnliches ging, hat er nicht mehr viel zustande gebracht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Schuldenkrise befällt nun nordeuropäische Länder

Posted by hkarner - 25. Februar 2014

Dank an H.G. Mich wundert das nicht, weil die skandinavischen Länder die höchsten Privat (vor allem Unternehmens-) Verschuldungsquoten in der EU haben (hfk)

Die Welt, 24/2

Die Euro-Krise steht laut Ökonomen kurz davor, auch Finnland und Belgien zu infizieren. Zudem zeigen neue Zahlen, dass sich die Kreditfähigkeit von Italien und Griechenland bedrohlich verschlechtert. Von

So steht es um die Kreditfähigkeit in der EU
Erstmals weisen laut einer Studie des Centrums für Europäische Politik (CEP) auch Belgien und Finnland eine abnehmende Kreditfähigkeit aus. Der Think Tank berücksichtigt in seinem Default-Index zum einen die Verschuldung des privaten und des öffentlichen Sektors im Ausland. Der gesamtwirtschaftliche Finanzierungssaldo bildet hierbei den Nettokapitalimportbedarf einer Volkswirtschaft.

Foto: Die Welt InfografikErstmals weisen laut einer Studie des Zentrums für Europäische Politik (CEP) auch Belgien und Finnland eine abnehmende Kreditfähigkeit aus. Der Thinktank berücksichtigt in seinem Default-Index zum einen die Verschuldung des privaten und des öffentlichen Sektors im Ausland. Der gesamtwirtschaftliche Finanzierungssaldo bildet hierbei den Nettokapitalimportbedarf einer Volkswirtschaft.

Die europäische Schuldenkrise droht sich trotz der momentanen Ruhe an den Finanzmärkten auf weitere Länder auszuweiten. Denn erstmals weisen nun auch Belgien und Finnland eine abnehmende Kreditfähigkeit aus, heißt es in einer neuen Studie des Centrums für Europäische Politik (CEP), die der “Welt” vorab vorlag. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe’s Destructive Creation: Why the Euro’s Biggest Problem is the Flawed Crisis Narrative

Posted by hkarner - 31. Januar 2014

A highly intelligent and different point of view. Worth reading! (hfk)

Author: William Oman  ·  September 3rd, 2013  ·  RGE EconoMonitor

William Oman, Economist for Western Europe and Finance & Banking at RGE, argues that a flawed narrative holds back more than just the euro crisis debate.

What are the causes of the eurozone crisis? As basic as this question may be, European policymakers’ typical understanding of the causes of the crisis is incomplete at best. As a result, the approach to solving the crisis has been, and continues to be, inappropriate in several ways. If the crisis has one merit, though, it is that it can serve as a pedagogical opportunity to understand the deeper origins of Europe’s troubles.

Europe’s Great Deception: Disentangling Symptoms and Causes of the Crisis

Since 2009, a flawed crisis narrative has dominated both the media and politics. After the introduction of the euro in 1999, the dominant diagnosis goes, profligate Southern European countries took advantage of the low interest rates resulting from being thrown into a union with a credible, inflation-averse Germany to embark on private and public spending binges. This caused wages and prices to get out of hand and a decline in competitiveness of Southern European economies vis-à-vis their Northern European neighbors. Southern Europe then reaped the fruits of this irresponsibility when the global financial crisis broke out in 2008.

Given this diagnosis, many Germans understandably feel that “if we were able to do it, southern Europeans should be able to do it too.” In other words, if Germans tightened their belts, their Southern European neighbors should be able to do so too. Den Rest des Beitrags lesen »

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Analyst: “Europa hat die Krise hinter sich”

Posted by hkarner - 29. Januar 2014

Und dazu findet man immer noch einen dummen US Analysten (der offensichtlich Staatsanleihen verkaufen will), und einen Herrn Sustala vom Standard, der das noch verzapft. Wie steht es um die höchsten Schulden in der Geschichte des Euroraums, um die Arbeitslosigkeit, um die anämischen Wachstumsraten? (hfk)

Lukas Sustala, derstandard.at

29. Jänner 2014, 12:20

 Die Zinsen Spaniens sind auf dem niedrigsten Stand seit langem, die PIIGS-Länder sind an der Börse gefragt. Unsicherheiten bleiben trotzdem

An Europas Finanzmärkten findet aktuell eine Party statt. Seit Jahresbeginn sind die zehnjährigen Zinsen für Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien im Schnitt um 0,3 Prozentpunkte gefallen, seit dem Jahresbeginn 2013 sogar um mehr als zwei Prozentpunkte. Die Fieberkurve zeigt damit eine Besserung des Patienten an, die ehemaligen Krisenländer haben das Vertrauen der Investoren zurückerobert.

Tatsächlich können sich ehemalige Wackelkandidaten plötzlich günstig  (???? hfk) und ohne Probleme finanzieren. Die zehnjährigen Zinsen für Spanien sind am Mittwoch auf den niedrigsten Stand seit 2006 gefallen, die Regierung konnte zudem vergangene Woche eine zehn Milliarden Euro große Anleihe platzieren. Das Orderbuch von willigen Investoren, die dem noch vor einem Jahr wankenden Staat Geld borgen wollten, war so gut gefüllt wie fast noch nie bei einer europäischen Anleihenauktion.

Europa peripherie zinsen

“Die Märkte sagen uns, dass Europa die Krise hinter sich hat”, sagt Timothy Hayes, Chefstratege bei Ned Davis Research, einem unabhängigen US-Analyseunternehmen. Die stark gefallenen Zinsen und die zuletzt stark gestiegenen Aktienkurse in Ländern wie Spanien könnten sich kaum anders interpretieren lassen.

Die Erholung kommt aber nicht von ungefähr. Zum einen fördert die Europäische Zentralbank die Finanzmärkte mit ihrem Versprechen, im Krisenfall Staatsanleihen aufzukaufen (das OMT-Programm der Outright Monetary Transactions). Doch mehr noch haben Investoren und Ökonomen ihre Sicht auf Südeuropa revidiert: “Die Wirtschaftsdaten sprechen eine klare Sprache: Der Start ins Jahr 2014 war gut”, sagt etwa Christian Schulz, Ökonom der Berenberg Bank.

Der Euroraum nimmt Fahrt auf. Wer es nicht glaubt, kann sich die jüngsten Einkaufsmanagerindizes ansehen. Sie zeigen, dass die Stimmung zumindest in den Unternehmen besser wird, die Auftragslage wird deutlich stärker gesehen. Diese Indizes sind ein Frühwarnsignal für die Konjunktur, für Löhne und Beschäftigung, und sie zeigen, dass sich die Lage in Europa stabilisiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Needed in Europe: More Inflation

Posted by hkarner - 27. Januar 2014

Date: 26-01-2014
Source: The Wall Street Journal

Stagnant Prices Restrains Recovery in Weaker ‘Peripheral’ Countries Such as Spain, Italy

As Europe’s economy recovers from its crisis, afflicted countries such as Spain and Italy are trying to pare their debts while also becoming more internationally competitive.

The trouble is, it’s hard to do both at once. And the euro zone’s weak inflation is making it even harder.

So, even as the world’s economic elite welcomed a strengthening global recovery at last week’s gabfest in Davos, Switzerland, the euro zone’s wounds are likely to heal only very slowly—and might even reopen.

Here’s why:

Until the crisis, the euro zone’s “periphery” countries, mostly in Southern Europe, had higher inflation than the region’s “core” economies around Germany. The periphery countries’ products became too expensive, often leading to unsustainably large trade deficits paid for by borrowing from abroad. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why hasn’t Japan’s massive government debt wreaked havoc (yet)?

Posted by hkarner - 21. Januar 2014

Charles Yuji Horioka, Takaaki Nomoto, Akiko Terada-Hagiwara, 21 January 2014, voxeu

Japan’s sovereign debt-to-GDP ratio is higher than any country in Europe and more than twice the OECD average. This column explains why Japan’s massive government debt did not wreak havoc in the past. Robust domestic saving and a temporary inflow of foreign capital caused by the Global Crisis have prevented a crisis thus far. As both of these factors become less applicable the government faces pressure to reduce debt-to-GDP ratio can be brought under control quickly.

The potential sovereign debt crisis in Japan looks even grimmer than those in the Eurozone economies if one looks only at the gross general government debt-to-GDP ratio. According to the OECD, this ratio ranged from 90 to 166% in some developed economies in 2012 (“only” 166% in Greece, 140% in Italy, 139% in Portugal, 123% in Ireland, and 91% in Spain—collectively referred to as the PIIGS economies) but was a full 219% in Japan in the same year. Thus, Japan’s gross general government debt-to-GDP ratio is more than twice the OECD-wide average (109 percent) and by far the highest in the developed world. Moreover, the OECD projects that Japan’s gross general government debt-to-GDP ratio will increase even further to 231% in 2014.

What makes Japan different?

Why has Japan been able to avoid the fiscal crises of the magnitude faced by the PIIGS economies even though her gross general government debt-to-GDP ratio is much higher? What is different about Japan? The most commonly given answer is that domestic saving is much higher (relative to domestic investment) and home bias is much stronger in Japan, as a result of which a much higher proportion of her massive government debt could be absorbed domestically without having to rely on foreign investors.

However, Reinhart and Rogoff (2008) have argued that domestic sovereign debt is just as important as external sovereign debt and that it is the total amount of sovereign debt that is of paramount importance. Why then has Japan’s massive government debt not wreaked havoc – at least not yet? This column tries to answer to this question. Den Rest des Beitrags lesen »

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Euro Zone Rode the Shock Waves in 2013

Posted by hkarner - 31. Dezember 2013

Date: 30-12-2013

Source: The Wall Street Journal By SIMON NIXON

The euro zone in 2013 proved remarkably resilient to a series of shocks in Cyprus, Greece, Italy and Portugal.

For the euro zone, the real story of 2013 has been what didn’t happen rather than what did.

Confronted by a series of shocks that in previous years might have reignited concerns over the survival of the currency bloc, the euro has proved remarkably resilient.

The decision to force uninsured depositors in the two biggest banks in Cyprus to take losses didn’t lead to bank runs across the periphery as many had feared. Unemployment remained painfully high in much of Southern Europe, yet there was little evidence of the social unrest that the doomsayers had predicted. There were political crises in Italy, Greece and Portugal. But on each occasion, the outcome was a stable government committed to reforms designed to make the economy more productive and competitive.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Beraterfirmen verdienen an Troika Millionen

Posted by hkarner - 17. Dezember 2013

Und wen beschäftigen die Berater als Subcontractors? Die grossen Wirtschaftsprüfungskonzerne (KPMG, PWC, …)! Und wer prüft die Banken, die die Staatsschulden finanzieren? Die grossen Wirtsschaftsprüfungsunternehmen! Keine Unvereinbarkeit, oder ? (hfk)

16.12.2013 | 18:56 |  (Die Presse)

Krisengeldgeber engagierten Consultants für Reformprogramme.

Wien/Brüssel. In den Euro-Krisenländern erfreute sich die Troika noch nie großer Beliebtheit. Nun aber muss sich das internationale Kontrollgremium aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) selbst mit dem Vorwurf auseinandersetzen, nicht ordentlich zu haushalten: Die Geldgeber haben zur Evaluierung der Hilfsprogramme für Portugal, Griechenland, Irland, Spanien und Zypern private Finanzberater engagiert, die sich an den Aufträgen eine goldene Nase verdient haben sollen. Das schreibt der „Euobserver“. Recherchearbeiten von Journalisten aus mehreren Ländern brachten die Vorwürfe ans Licht.

Es sind nur einige wenige Unternehmen, die stets zum Zug kamen: Alvarez & Marsal, BlackRock, Oliver Wyman und Pimco. Insgesamt sollen sie an der Arbeit für die bisherigen Rettungsaktionen über 80 Millionen Euro verdient haben. Dass die Troika die Expertise von Beratungsfirmen in Anspruch nimmt, war bisher nicht bekannt. Dass die Aufträge in vielen Fällen ohne öffentliche Ausschreibung vergeben wurden, macht die Sache noch brisanter. Etwaige Interessenkonflikte aufgrund eines bestehenden Naheverhältnisses zu einem Finanzdienstleister oder Investmentfonds spielten bei der Vergabe keine Rolle, schreibt der „euobserver“. Den Rest des Beitrags lesen »

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