Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Pension Funds’

Wegen Niedrigzinsen: Große Löcher in europäischen Pensionskassen

Posted by hkarner - 19. Dezember 2019

18.12.2019, kurier.at

Stresstest der Aufsicht EIOPA: Bei widrigem Börsen-Szenario könnten in Pensionstöpfen plötzlich bis zu 216 Mrd. Euro fehlen.

In den europäischen Pensionsfonds und Pensionskassen klaffen nach den Erkenntnissen der Aufsichtsbehörde EIOPA angesichts der niedrigen Zinsen Milliarden-Löcher. Das hat ein Stresstest gezeigt, den die EU-Versicherungs- und Pensionsfonds-Aufsicht am Dienstag in Frankfurt vorgestellt hat.

In dem Stresstest simulierte die EIOPA den Fall, dass die Zinsen für kurzlaufende Anleihen plötzlich in die Höhe schnellen und die Risikoaufschläge für solche Papiere steigen. Dadurch würde der Wert der niedriger verzinsten Anleihen in den Beständen der Pensionskassen fallen.

Viertel des Kapitals weg

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Pension Funds Still Making Promises They Probably Can’t Keep

Posted by hkarner - 11. Mai 2018

Date: 08-05-2018
Source: The Wall Street Journal

Public pension fund projections don’t always match actual experience

The value of investments by public pension funds declined last quarter, widening the gap between what these funds say they will earn and what they actually earn.

Pension funds across the U.S. must each year estimate how much they expect to earn on investments—a projection that determines the amount the government that is affiliated with the pension fund must pay into it. Robust returns reduce the need for government support.

But forecasts don’t always square with funds’ actual experience. Retirement plans across the country still project their investments will grow at a median rate of 7.25%, according to Wilshire Consulting, an adviser to pension funds. Yearly returns on public pension plans have returned a median 6.79% over the past decade and 6.49% over the past 20 years, according to Wilshire Trust Universe Comparison Service, a database.

Unlike corporations, public pensions have wide latitude in projecting investment returns. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vorsorgekassen müssen Sicherheitsnetz knüpfen

Posted by hkarner - 27. März 2018

Bettina Pfluger, 27. März 2018, 17:59 derstandard.at

Die Finanzmarktaufsicht sorgt mit der neuen Bilanzverordnung dafür, dass auch Vorsorgekassen für mögliche Bedrohungen abgesichert sind

Wien – Nach den Banken und Versicherungen zieht die Finanzmarktaufsicht FMA nun bei den Vorsorgekassen quasi ein Auffangnetz ein, das die Branche durch holprige Zeiten bringt. Mit der Bilanzverordnung müssen die Vorsorgekassen künftig eine Kapitalgarantierückstellung bilden. Diese soll als Vorsorge für geplante künftige Aufwände dienen. Was für Laien nach wenig Aufwand klingt, stellt die Branche aber durchaus vor Herausforderungen. Denn unklar ist, in welcher Höhe die Rückstellung zu bilden sein wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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Pensionskassen hoffen auf Steuerzuckerl durch Regierung

Posted by hkarner - 15. Januar 2018

2017 schafften die Pensionskassen, die die Zusatzpension für 925.000 Menschen verwalten, ein Ertragsplus von 6,13 Prozent.

Wien. Die heimischen Pensionskassen – sie verwalten die betrieblichen Zusatzpensionen von 925.426 Menschen – haben im Vorjahr im Schnitt einen Veranlagungsertrag von 6,13 Prozent erzielt. Das liegt über dem langjährigen Schnitt von 5,55 Prozent und ist zum Gutteil der positiven Entwicklung auf den Aktienmärkten zu verdanken.

23 Prozent der österreichischen Beschäftigten arbeiten in Betrieben mit Pensionskassenvertrag. Ihr Arbeitgeber zahlt regelmäßig ein (und sie selbst können freiwillig Zuzahlungen tätigen), dafür erhalten sie später eine Zusatzpension – zuletzt in Höhe von durchschnittlich 483 Euro im Monat. Derzeit sind es vor allem Großunternehmen, die Pensionskassenverträge abgeschlossen haben. Insgesamt verfügen nur 14.400 heimische Firmen über einen Pensionskassenvertrag. Bei Klein- und Mittelbetrieben (KMU) handelt es sich um ein Minderheitenprogramm. Die Mehrheit der Neuverträge gehe aber auf KMU zurück, berichtete Fachverbandsobmann Andreas Zakostelsky.  Den Rest des Beitrags lesen »

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(K)EINE ANLEIHE BEI DER ZUKUNFT

Posted by hkarner - 21. September 2017

FURCHE-Kolumne 224, Wilfried Stadler

Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts war die politische und wirtschaftliche Zuversicht schon einmal so hoch, dass sich genügend Käufer für Anleihen mit sehr langen Laufzeiten fanden. Auf einen eindrücklichen Beleg dafür stieß ich schon während meiner Studienzeit in einer auf einem Flohmarkt erworbenen Wiener Wochenzeitung aus 1894. Man empfahl dort wortreich den Ankauf drei-prozentiger Schuldtitel der soeben verstaatlichten SüdbahnGesellschaft. Die Verzinsung wurde als ausreichend angesehen, um den Nachteil auszugleichen, dass der Käufer – so die wörtliche Formulierung von anno dazumal – „im ungünstigsten Falle mit der Eventualität zu rechnen hat, dass er den Nominalwert erst 1968 ausbezahlt erhält.“ Wer konnte schon wissen, dass sich in den 74 Jahren bis dorthin zwei Weltkriege und zwei Totalentwertungen allen Geldes ereignen würden? Den Rest des Beitrags lesen »

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ONLY ROBOTS CAN TALLY WHAT THE LARGEST U.S. PENSION FUND PAYS IN FEES

Posted by hkarner - 24. Mai 2017

Date: 23-05-2017
Source: The Wall Street Journal

The nation’s largest pension plan has 380 people overseeing roughly $320 billion in assets. But when one of its top officials was asked during a board meeting how much in performance fees was paid to private-equity managers, he had to acknowledge no one knew.

“We can’t track it today,” said Wylie Tollette, the chief operating investment officer of the California Public Employees’ Retirement System, at the 2015 meeting. The disclosure surprised board member JJ Jelincic, who said: “If you can’t track them they are kind of hard to manage.”

“WE CAN’T TRACK IT…”

Only algorithms could find the answer. A software program developed by outside firms determined at the end of 2015 that Calpers had paid $3.4 billion in performance fees over the past quarter-century to the private-equity firms that managed its money. In 2016, that number was $490 million. Den Rest des Beitrags lesen »

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Altersvorsorge wird soeben zu Grabe getragen

Posted by hkarner - 17. Oktober 2016

17.10.2016 | 18:28 | Josef Urschitz (Die Presse)

Deutschland kapituliert bei der Kapitaldeckung von Beamtenpensionen.

Eigentlich hätte es ein Vorbild für ganz Europa sein können: Deutschland hatte 2007 einen Fonds gegründet, der Kapitaldeckung für die Pensionen aller ab diesem Zeitpunkt eintretenden Beamten erwirtschaften sollte.

Ein gutes Konzept, das soeben zu Grabe getragen wird: Das Ziel der „ursprünglich intendierten vollständigen Kapitaldeckung der späteren Versorgungsausgaben“ lasse sich wegen der Niedrigzinsphase „bis auf Weiteres“ nicht erreichen. Dem sei „durch Umstellung auf ein anteiliges Deckungsverfahren Rechnung zu tragen“, zitiert die „FAZ“ aus einem Gesetzesentwurf, der gerade den Bundestag passiert.

Der hätte sich durchaus mehr Beachtung verdient: Hat die deutsche Regierung damit doch nicht weniger als das vorläufige Ende der privaten und betrieblichen Pensionsvorsorge eingestanden. Denn wenn ein von der Deutschen Bundesbank verwalteter Fonds, in den der Bund bis zu 36,9 Prozent der „ruhegenussfähigen Bezüge“ seiner Neo-Beamten als Beitrag einzahlt, am Zinsumfeld scheitert, wie sollen dann kleinere Pensionskassen oder gar Private ausreichende Erträge erwirtschaften? Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Erträge öffentlicher Pensionsfonds brechen ein

Posted by hkarner - 24. August 2016

Genial daneben | 22.08.2016, MakroskopFlassbeck CC

Staatliche Pensionsfonds geraten unter Druck. Die Renditen sinken. Nun stellt man fest, dass das mit dem Zurücklegen von Geld nicht so einfach ist und schon bricht Panik aus. Was läuft da falsch?

Wissen Sie, was ein staatlicher Pensionsfonds ist? Wenn nicht, ist das eine entscheidende Wissenslücke. Weil nämlich staatliche Pensionsfonds die genialste menschliche Idee seit der Erfindung des Rades sind. Besonders anfällig für diese grandiose Idee sind solche deutschen Landesregierungen, die ihren geistigen Horizont freiwillig dadurch beschränken, dass sie die schwäbische Hausfrau zu ihrem wichtigsten ökonomischen Ratgeber machen. Ein Brett vor dem Kopf reicht da nicht, da müssen schon ganz dicke Balken her.

„In den Fonds der Länder“, so die Süddeutsche Zeitung (hier) mit größtem bayrischem Bierernst, „wird Geld zurückgelegt, das für die Auszahlung von Beamtenpensionen verwendet werden soll.“ Nur, wohin wird das Geld eigentlich „zurückgelegt“? Gibt es eine irgendwie automatische Geldvermehrung, wenn man das Geld nur ordentlich „zurücklegt“? Nun stellt man fest, dass das mit dem Zurücklegen nicht so einfach ist und schon bricht Panik aus.

Und wer, bitte schön, ist jetzt so dreist, sich an den Pensionen unserer Landesbeamten zu vergreifen? Wer reduziert die Erträge des zurückgelegten Geldes derart, dass die schönen Pensionen unsere Beamten in 20 bis 30 Jahren gefährdet sind? Was haben die klugen Länder, die auf moderne Art und Weise vorsorgen wollten, falsch gemacht? Zurücklegen ist doch immer gut – oder? Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe Faces Pension Predicament

Posted by hkarner - 8. März 2016

Date: 07-03-2016
Source: The Wall Street Journal

Mismatch of lifespans and birthrates means too few workers are paying into state pension plans

ZARASZÓW, Poland— Krystyna Trzcinska, 68 years old, has farmed a strip of land in this corner of eastern Poland for more than four decades. Retired now, she grows clover between neat rows of raspberry bushes to feed her rabbits. The rabbits she eats, the berries she sells.

The berries bring in the equivalent of about $1,300 a year. To survive, she and her husband depend on pensions provided by Poland’s government.

State-funded pensions are at the heart of Europe’s social-welfare model, insulating people from extreme poverty in old age. Most European countries have set aside almost nothing to pay these benefits, simply funding them each year out of tax revenue. Now, European countries face a demographic tsunami, in the form of a growing mismatch between low birthrates and high longevity, for which few are prepared. Den Rest des Beitrags lesen »

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Pensionsübertrag bringt Bank Austria 300 Millionen

Posted by hkarner - 11. Februar 2016

von den Zahlen der BA nach Abgabe des Osteuropa Geschäftes glaube ich dem Jakob Zirm kein Wort ! (hfk)

10.02.2016 | 18:24 |  (Die Presse)

Die Bank Austria erzielte 2015 wie im Jahr zuvor einen Gewinn von 1,3 Mrd. Euro. Die Auflösung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des Sanierungsplans brachte der Bank einen positiven Effekt von 312 Mio. Euro.

Wien. Es ist die letzte Bilanz in der bisherigen Größe, die von der Bank Austria am Mittwoch veröffentlicht wurde. Denn wie berichtet wird das Osteuropageschäft künftig ja direkt bei der Mutter UniCredit in Mailand angedockt werden. Die Bilanzsumme wird sich daher von 193 Mrd. Euro auf rund 110 Mrd. Euro beinahe halbieren. Und auch der Gewinn dürfte künftig wesentlich geringer ausfallen. War es 2015 – trotz der um 29 Prozent auf eine Mrd. gestiegenen Kreditwertberichtigungen – mit 1,3 Mrd. Euro noch genauso viel wie im Jahr 2014, dürften es in Zukunft nur mehr rund 500 Mio. Euro sein.

Die größte Aufmerksamkeit in der vorjährigen Bilanz galt allerdings dem Bank-Austria-eigenen Pensionssystem. Höchst umstritten ist der Übertrag von 3300 Mitarbeitern in die allgemeine Pensionsversicherung. Dieser soll laut Plänen der Bank noch im ersten Quartal abgeschlossen werden. Wie berichtet, bezieht sich die Bank dabei auf ein Gesetz, laut dem bei einem Übertrag ins ASVG-System sieben Prozent der Bemessungsgrundlage, des letzten Monatsgehalts der betreffenden Person, pro für die Pension anrechenbarem Arbeitsmonat zu zahlen sind.

Zwar ist die Bemessungsgrundlage aufgrund des durchschnittlichen Alters und der entsprechenden Gehälter der übertretenden Bank-Austria-Mitarbeiter relativ hoch, der Prozentsatz beträgt mit sieben Prozent jedoch weniger als ein Drittel jener 22,8 Prozent, die sonst von Arbeitnehmer und -geber pro Monat zu bezahlen sind. Dies sorgte bereits in den vergangenen Wochen für heftige Kritik von Sozialministerium und Pensionsversicherungsanstalt – Letztere wünscht sich daher sogar eine neue gesetzliche Regelung für einen Übertrag einer so großen Anzahl an Mitarbeitern.

Kritik dürfte schärfer werden

Diese Kritik dürfte durch die nun vorgelegten Zahlen noch verschärft werden. Denn die Bank Austria hat im Vorjahr ihre Pensionsrückstellung in Höhe von 1,9 Mrd. Euro aufgelöst (siehe nebenstehenden Kommentar). In der Ergebnisrechnung wurden dieser Summe die Kosten für den Übertrag und die notwendigen Abschlagszahlungen an die Mitarbeiter (diese haben künftig höhere Dienstnehmerbeiträge) sowie sonstige Restrukturierungskosten gegengerechnet. Unter dem Strich bleibt ein positiver Ergebnisbeitrag von 312 Mio. Euro.

Bei der Bank sieht man diesen Vorteil dadurch ausgeglichen, da es auch einen negativen Effekt auf das Eigenkapital in etwa derselben Höhe gibt. Dieses wurde bisher durch in der Rückstellung enthaltene Steuerforderungen erhöht. Allerdings lässt die Bank bei dieser Argumentation unter den Tisch fallen, dass die 312 Mio. Ergebnisbeitrag nach Versteuerung als Nettogewinn wiederum eine stärkende Wirkung auf das Kapital haben.

Zwischen Bank und Sozialministerium finden inzwischen bereits Gespräche über eine Lösung des Problems statt. Am wahrscheinlichsten ist dabei ein höherer Prozentsatz für den Übertrag ins ASVG. Zuletzt wurden 18 Prozent kolportiert. (jaz)

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