Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ORF’

Hypotopia – die Suche nach Verantwortung

Posted by hkarner - 19. Dezember 2016

hypotopiaDer Dokumentarfilmer Gerald Igor Hauzenberger macht sich auf die Suche nach den Verantwortlichen im radikal gescheiterten System Hypo und lässt uns hinter die Fassade von illegalen Geschäften, suspekten Politik-Machenschaften und Schwarzgeldpraktiken blicken.

 

ORF TV-Thek noch zu sehen bis 25/12

http://tvthek.orf.at/profile/Hypotopia-die-Suche-nach-Verantwortung/13886623/Hypotopia-die-Suche-nach-Verantwortung/13899765

Gemischte Qualität:

  • Besonders neu: Beiträge aus Kroatien, Interview mit Margetic
  • neue Aussagen von Griss, Petzner, Grabner/Schnauder und nachgesprochene Aussagen aus dem Hypo-Untersuchungsausschuss
  • entbehrliche Längen durch die besonders begabten Parteifraktionsführerr Lugar, Tamandl, Krainer

 

Trotzdem unbedingt sehenswert!

(hfk)

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Italien: Neue Regierung im Blitztempo

Posted by hkarner - 12. Dezember 2016

orf.on, 12/12

Parlament entscheidet am Dienstag

Schlag auf Schlag geht es in Italien: Erst am Sonntag ist Paolo Gentiloni von Staatschef Sergio Mattarella mit der Regierungsbildung beauftragt, bereits am Montagabend seine Regierung angelobt worden. Erst vor fünf Tagen war Gentilonis Vorgänger, Premier Matteo Renzi, als Folge eines gescheiterten Verfassungsreferendums zurückgetreten.

Baldige Neuwahl

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Bankenaufsicht stellt Geschäftsmodell der Banken infrage

Posted by hkarner - 5. Oktober 2016

orf.on, 5/10

enria-ccDer Chef der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA), Andrea Enria, stellt das traditionelle Geschäftsmodell der Banken infrage. Angesichts der technologischen und finanziellen Innovationen sollte es gründlich überdacht werden. „Ich glaube, wir werden eine Debatte über das Bankengeschäft starten müssen“, sagte Enria auf der siebenten FMA-Aufsichtskonferenz heute in Wien.

Eines der Hauptproblem für die Banken seien derzeit die notleidenden Kredite (NLP). So betrage der durchschnittliche Anteil der notleidenden Kredite in der EU 5,5 Prozent nach sieben Prozent vor drei Jahren. Das sei aber noch immer dreimal hoch wie etwa in den USA.

Kreditvergabe gestört

Für große Banken in der EU liege der Anteil unter vier Prozent, für kleinere Institute bei fast 25 Prozent. In zehn Mitgliedsstaaten liege der Anteil über zehn Prozent. In Summe machten die notleidenden Kredite in Europa über eine Billion Euro aus. Auch unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen wären es noch immer 600 Mrd. Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

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Heta-Frist vorbei: Gläubigerpool lehnt Deal ab

Posted by hkarner - 11. März 2016

Na, das wird dann lustig mit dem Konkurs Kärntens. Und wenn der Finanzminister weiter Fehler macht wie in letzter Zeit (Heta Nachbessern, kein Gesetz zur Regelung der Haftung von Landeskonkursen, sich bei der Pensionsreform von Muhm über den Tisch ziehen lassen, …), dann werden alle Bürger Österreichs dafür zahlen! (hfk)

orf.on, 11/3, 17:30

Im Dilemma um die Schulden der „Bad Bank“ Heta (früher Hypo Alpe-Adria) sind die großen Gläubiger dabei geblieben: Sie nehmen das Rückkaufangebot Kärntens für landesgarantierte Heta-Anleihen nicht an. Das bestätigte eine Sprecherin des Gläubigerpools kurz nach Ablauf der Annahmefrist der APA. Dieser Gläubigerpool besitzt Bonds im Wert von fünf Mrd. Euro und kann damit eine Lösung blockieren.

Kein zweites Angebot

Ein zweites Angebot werde es nicht geben, sagte Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) am Vorabend bei einer Vortragsveranstaltung vor Finanzjournalisten in Wien. Wenn das Angebot scheitere, komme die Finanzmarktaufsicht ins Spiel. Sie werde die Heta-Schulden viel dramatischer schneiden, sagte Schelling.

Schaden schon entstanden

Zeichnet sich bei der Ex-Hypo der Maximalschaden ab, der der nächsten Generationen umgehängt wird? Der Schaden sei ja schon entstanden, er lasse sich nicht mehr rückgängig machen, sagte der Finanzwissenschaftler Gottfried Haber im Ö1-Morgenjournal. Jetzt gehe es nur um ein „schlechtes, ganz schlechtes oder ein katastrophales Aussteigen“.

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Zeitenwende für Bankkunden

Posted by hkarner - 30. November 2015

orf.on, 30/11

Wissende, emanzipierte Kunden gewünscht

Was derzeit in der Bankenwelt passiert, ist für den WIFO-Experten Franz Hahn eine „Digitalrevolution“. Filialen werden geschlossen, Personal abgebaut und der Privatkunde nur noch aus der „Distanz“ betreut. Bankgeschäfte werden vermehrt digital erledigt. Für den Kunden heißt das, dass er diese zunehmend selbst in die Hand nehmen muss.

Kredit zum Selbergestalten

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Rapid finanziert neues Stadion auch über Crowdinvesting

Posted by hkarner - 23. November 2015

orf.at, 23/11

„Weitere Säule unseres neuen Stadions“

Rapid geht bei der Finanzierung des Baus des Allianz-Stadions in Hütteldorf neue Wege. Am Montag wurde in Wien unmittelbar vor der Ordentlichen Hauptversammlung des Tabellendritten der tipico-Bundesliga ein Crowd-Investment präsentiert. Der „Rapid InvesTOR“ ist eine Veranlagung in Form von qualifizierten Nachrangdarlehen, die Anleger der SK Rapid GmbH gewähren.

„Alle Sympathisanten, Freunde, Fans und Familienmitglieder des Vereins sind eingeladen, eine starke weitere Säule unseres neuen Stadions zu werden“, verlautbarte Präsident Michael Krammer. Die neue Finanzierungsidee mache den Club unabhängiger von Banken und rücke ihn noch näher an die Fans. Investoren können sich ab einem Investitionsvolumen von 100 Euro am Crowd-Investment beteiligen.

Bonuszinsen bei sportlichem Erfolg

„Der Rapid InvesTOR richtet sich an alle, die ihr Vermögen mittel- bis langfristig veranlagen wollen, an den Erfolg des SK Rapid glauben und einen Weg mit dem SK Rapid gemeinsam gehen möchten“, sagte Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek. Investoren können zwischen den Laufzeiten fünf, sieben und neun Jahre wählen, die Basiszinssätze (zwei, 2,5 und drei Prozent) variieren dabei. Neben den jährlichen Basiszinsen warten – abhängig vom sportlichen Erfolg im Europacup – auch Bonuszinsen. So winken bei dem Erreichen der EL-Gruppenphase Bonuszinzen in der Höhe von einem Prozent und beim Einzug in die CL-Gruppenphase vier Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreicher Wieser bleibt Euro-Chefkoordinator

Posted by hkarner - 9. November 2015

orf.at, 9/11

WieserDer Österreicher Thomas Wieser (60) bleibt für weitere zwei Jahre Chefkoordinator der Euro-Gruppe. Beim heutigen Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel wurde ein entsprechender Vorschlag der Euro-Arbeitsgruppe bestätigt, wie es in Ratskreisen hieß. Wieser war nach Angaben von Diplomaten der einzige Kandidat für den Posten.

Wieser ist seit Jänner 2012 Vorsitzender der Euro-Arbeitsgruppe, eines Beamtengremiums, das die Sitzungen der Euro-Finanzminister vorbereitet. Öffentlich in Erscheinung getreten ist Wieser in dieser Funktion vor allem im Rahmen der Griechenland-Krise.

Vor seinem Wechsel nach Brüssel war Wieser Sektionschef für Wirtschaftspolitik und Finanzmärkte im österreichischen Finanzministerium, davor arbeitete er u. a. bei der EFTA in Genf und verhandelte den österreichischen EU-Beitritt mit. Geboren wurde Wieser am 17. November 1954 in Bethesda (USA), er studierte Wirtschaftswissenschaft in Innsbruck.

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Heta-Kapitalloch bei acht Milliarden

Posted by hkarner - 31. August 2015

orf.on, 31/8

Das Kapitalloch, das bei der staatlichen Hypo-Alpe-Adria-Bad-Bank „Heta“ klafft, ist in den vergangenen Monaten noch tiefer geworden: Zur Jahresmitte 2015 waren es bereits 8,1 Milliarden Euro. Das geht aus dem Halbjahresbericht hervor, der am Montag bekannt gegeben wurde.

Damit beträgt das sogenannte „negative Eigenkapital“ um eine Milliarde mehr, als in der ersten Zerschlagungsbilanz vor einem halben Jahr. Damals fehlten sieben Mrd. Euro. Großteils lag das an Verlusten – rund 800 Millionen Euro – die anfielen, weil der Verfassungsgerichtshof (VfGH) den ersten Schuldenschnitt von 2014 kippte. Mit dem Höchstgerichtsspruch mussten zunächst rund 800 Mio. Euro Anleiheschulden, die voriges Jahr für wertlos erklärt worden waren, wieder als Heta-Verbindlichkeiten eingebucht werden.

Weitere rund 200 Mio. Euro wurden nötig, weil beim Verkauf des Balkanbankennetzwerks noch eine weitere „Mitgift“ an die Käufer nötig wurde, als heuer das Hypo-Balkanbankennetzwerk verkauft wurde. Die Käufer der Südosteuropabanken (Advent/EBRD) hatten unter anderem noch weitere Kreditabsicherungen durch die Österreicher verlangt. Rund 100 Millionen mussten noch für Rechtsfälle und Schadenersatzansprüche beiseite gelegt werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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FMA erläutert Rolle bei Hypo-Abwicklung

Posted by hkarner - 5. Mai 2015

orf.on, 5/5

Im Finanzausschuss des Nationalrats haben heute die Vorstände der Finanzmarktaufsicht (FMA) ihre Rolle als Abwicklungsbehörde für die Hypo Alpe Adria Bank erläutert. Die EU-Bankenabwicklungsrichtlinie sei auf die Hypo-Abbaubank Heta anwendbar.

Durch die neuen Kompetenzen der FMA bei der Bankenabwicklung müsse man nun präventiv Abwicklungspläne erstellen und diese im gegebenen Fall auch umsetzen.

Das seit Jahresbeginn geltende diesbezügliche Gesetz gebe der FMA dabei Abwicklungsinstrumente wie die Unternehmensveräußerung, die Errichtung eines Brückeninstituts, die Ausgliederung von Vermögenswerten und Gläubigerbeteiligung im Rahmen eines Bail-in zur Hand, berichtet die Parlamentskorrespondenz heute aus dem Ausschuss. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hypo-Prüfung als „Machtkampf“

Posted by hkarner - 29. April 2015

orf.on, 29/4

Mit der Befragung von gleich zwei Auskunftspersonen ist am Donnerstag der Hypo-Untersuchungsausschuss in die dritte Runde gegangen. Aufhorchen ließ dabei der ehemalige Prüfer der Finanzmarktaufsicht (FMA), Johann Schantl, der zwischen 2002 bis 2007 als „On-Site-Prüfer“ bei der Hypo Alpe-Adria auf reichlich Alarmsignale gestoßen sein will.

So habe er sich etwa bei der Betrachtung der Cross-Border-Geschäfte der Bank gefragt, ob „das gutgehen kann“, so Schantl. Einen deutlichen Hinweis auf mögliche Ungereimtheiten gab der 2007 von der FMA ausgeschiedene Schantl in diesem Zusammenhang zudem mit seiner Aussage: „Mir ist schlecht geworden“. Alles andere als ein gutes Zeugnis stellte Schantl jedenfalls dem Hypo-Risikomanagement aus. Auf die Frage, ob er hier neben all den Schwächen auch Stärken ausgemacht habe, folgte die Antwort: „Da tu’ ich mir jetzt schwer.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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