Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ÖNB’

OeNB-Chef hat Zweifel an EZB-Geldpolitik

Posted by hkarner - 2. September 2019

Robert Holzmann sieht negative Zinsen skeptisch.

 

Wien. Der neue Nationalbankgouverneur, Robert Holzmann, will im EZB-Rat „eine etwas kritischere Haltung gegenüber den Vorschlägen einer weiteren monetären Vertiefung“ einnehmen. Darüber diskutieren wolle er mit seinen EZB-Kollegen jedenfalls, hat Holzmann am Wochenende im ORF-Radio mitgeteilt. Er hat sein neues Amt mit 1. September übernommen.

Die Sitzungen des Rats der EZB seien jetzt besonders wichtig, da es mit Christine Lagarde ab November eine neue Präsidentin der EZB geben werde und eine Revision der EZB-Strategie angedacht sei, sagte Holzmann. Er werde die anderen EZB-Direktoren nicht „in einer einzigen Sitzung überzeugen können“, wolle aber „einen Anstoß geben, dass in der Revision der Strategie stärker über Alternativen nachgedacht wird“.

Seine Ausbildung, seine Einstellung und auch seine beruflichen Erfahrung hätten ihn in Bezug auf die Geldpolitik „mehr zum Falken als zur Taube werden lassen“, also zum Kritiker einer Ausweitung der Geldzufuhr an die Wirtschaft. Aber „empirische Evidenz“ sei immer der Maßstab für seine Entscheidungen. Die expansive Geldpolitik von 2010/2012 sei als monetäre Entlastung und Unterstützung des staatlichen Anleihenmarkts „zum Überleben des Euro notwendig“ gewesen, so Holzmann. Aber jetzt, als die EZB schon zahlreiche Anleihen gekauft hat, seien „die Wahrscheinlichkeit weiterer Effekte gering, Risiken hingegen erhöht“.

Holzmann ist generell gegenüber negativen Zinsen skeptisch, vor allem auch für Sparer. Wenn Menschen eigentlich sparen wollen, würden negative Zinsen nicht zu mehr Konsum führen. Das niedrige Zinsniveau berge die Gefahr der „Fehlallokation von Ressourcen und Preisen“ – konkret sehe man das an den steigenden Immobilien- und Goldpreisen sowie an „erratischen Aktienpreisen“. (APA)

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 02.09.2019)

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Casinos Austria AG Razzia wegen Postenschacher-Vorwurfs: Strache spricht von „politischem Angriff“

Posted by hkarner - 14. August 2019

Ja, auch das ist korrupt! (hfk)

Die Bestellung von Peter Sidlo zum Casinos-Austria-Finanzchef und vermutete Versprechen der FPÖ an Novomatic sorgen für einen Eklat – Ex-Vizekanzler: „Vorwurf entbehrt jeder Grundlage“

Renate Graber, derstandard.at

Als Türkis-Blau vor eineinhalb Jahren Peter Sidlo in den Generalrat der Nationalbank schickte, war die Aufmerksamkeit für die Bestellung überschaubar. Der FPÖ-Bezirksrat aus Wien-Alsergrund fungiert nur als einfaches Mitglied des Gremiums, weshalb echte Turbulenzen ausblieben. Ein gutes Jahr später folgte der nächste Aufstieg Sidlos, als er zum Finanzchef der Casinos Austria AG ernannt wurde. Doch diesmal blieb es nicht lange ruhig um die Bestellung.

DER STANDARD enthüllte Ende Mai, dass die Rochaden – wohlwollend formuliert – nicht ganz reibungslos über die Bühne gingen. Denn der mit der Evaluierung der Kandidaten betraute Personalberater gelangte zu der Auffassung, dass Sidlo für den Job nicht qualifiziert sei. Starker Tobak, immerhin ist die Casinos Austria AG (Casag) nicht irgendeine Firma. Die Republik fungiert als Großaktionärin des Unternehmens, zudem ist die Vergabe von Spielbanklizenzen ebenso eine öffentliche Angelegenheit wie die Einhebung der einträglichen Glücksspielabgabe. Da wäre die Bestellung eines unumstrittenen Fachmanns zum Finanzvorstand des 4200 Mitarbeiter zählenden Konzerns eine Selbstverständlichkeit – sollte man meinen. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Saalschlacht in der Notenbank oder warum dort ein Rechter ausgezeichnet wird

Posted by hkarner - 16. Juni 2019

Renate Graber,15. Juni 2019, 10:00 derstandard.at

In der Nationalbank wird ein Konferenz mit „libertären“ Ökonomen stattfinden – inklusive Preisverleihung an einen extrem rechten Ökonomen. (Mit-)Veranstalterin: OeNB-Vizepräsidentin Kolm

So richtig willkommen ist sie – aus jetziger Sicht – nicht. Im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) findet am 13. und 14. November eine internationale Konferenz statt, die Austrian Economics Center sowie Hayek-Institut unter Barbara Kolm (mit)veranstalten. Konferiert wird laut Ankündigung im Internet über „Die österreichische Schule der Nationalökonomie im 21. Jahrhundert“, „libertäre“ Ökonomen werden die Referate halten, ebensolche teilnehmen. Und: Dem umstrittenen US-Historiker, Autor, Blogger und Podcaster (Contra Krugman) Thomas Woods soll der 2019 Hayek Lifetime Achievemet Award verliehen werden. Woods gilt als Murray-Rothbard-Anhänger; der US-Ökonom war Vordenker der anarchokapitalistischen Bewegung und der Libertarian Party. Harvard- und Columbia-Absolvent Wood war zudem bei der Gründung der rassistischen, weißen und nationalistischen League of the South dabei, die er auch unterstützte. Man könnte ihn also getrost einen extrem Rechten nennen.

„Nowotny nicht zuständig“

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Regierung baut Finanzmarktaufsicht um und entfernt roten Vorstand

Posted by hkarner - 16. April 2019

S0 sehr die Umfärbung eine Sauerei ist: um den Arbeiterkämmerer Ettl ist wirlich nicht schade, Kumpfmüller ist aber auch nicht besser. Die FMA GF ist eine der grössten Baustellen der Republik, und die wird nun auch nicht ordentlich saniert! (hfk)

Andreas Schnauder, Renate Graber, 15. April 2019, 17:50 derstandard.at

Mit der Aufsichtsstruktur wird die FMA umgebaut, Helmut Ettl muss gehen. Die Regierung erwartet Effizienzsteigerungen und Einsparungen, die OeNB nicht

Wien – Die österreichische Aufsichtsreform hat internationale Ausmaße angenommen – jedenfalls im Zusammenhang mit der Präsentation des Gesetzesentwurfs und den Aufenthaltsorten der Betroffenen. In New York gaben am Montagvormittag (Ortszeit) Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) und sein Staatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) die Details zum Gesetzesentwurf für die Bankenaufsichtsreform bekannt, den sie in Begutachtung schicken. Wie berichtet wird die Bankenaufsicht in der Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA zusammengefasst. Jene rund 180 Mitarbeiter der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), die bislang mit Aufsichtstätigkeiten – etwa mit von der FMA beauftragten Vor-Ort-Prüfungen – beschäftigt waren, übersiedeln in die FMA. Allerdings wird mit der Struktur der Aufsicht gleich auch die FMA umgebaut. Das erschließt sich aus dem Gesetzestext und den Aussagen des Finanzministers, der gerade auf einer Roadshow in den USA unterwegs ist. Künftig wird es in der FMA nur noch einen Alleinvorstand geben und drei Exekutivdirektoren, jeweils einen für die Bereiche Banken, Versicherungen und Wertpapiere. Derzeit besteht die FMA-Führung aus zwei Vorstandsmitgliedern, eines vom Finanzministerium und eines von der Nationalbank nominiert. Klaus Kumpfmüller (ÖVP) sitzt auf dem Ticket der Regierung und Helmut Ettl (SPÖ) auf jenem der OeNB. Ettl sitzt dort aber nicht mehr lange. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Nationalbank hat kein Problem mit Parteispende der Vizepräsidentin

Posted by hkarner - 26. März 2019

Schauen Sie sich einmal die Finanziers und Beiräte des Hayek Instituts an und entscheiden Sie, ob die auch Acre-freundlich sind! (hfk)

Renate Graber, 25. März 2019, 18:18 derstandard.at

Die Nationalbank hat geprüft, ob die Parteispende der Vizepräsidentin des Generalrats ihre Ordnung hat. Alles okay damit, heißt es, und der Präsident sieht es auch so

Wien – Die Parteispendentätigkeit von Barbara Kolm und ihrem Umfeld beschäftigt die Öffentlichkeit – und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Deren Vizepräsidentin ist Kolm seit September, sie wurde von der FPÖ entsandt. Präsident des Aufsichtsgremiums ist Harald Mahrer, Chef der Wirtschaftskammer und der ÖVP zuzurechnen. Vorige Woche wurde bekannt, dass die Triple A, die Kolms Ehemann gehört und deren Chefin Kolm ist, der EU-Abgeordnetenallianz Acre (Alliance for Conservatives and Reformists in Europe) 2018 eine Großspende von 18.000 Euro zukommen ließ.

Auch die übrigen vier österreichischen Großspender stammen aus Kolms Umfeld. Das hat die „Wiener Zeitung“ vorige Woche thematisiert. Insgesamt geht es um 88.000 Euro, gespendet hat etwa auch Kolms Mutter. Barbara Kolm hat das Austrian Economics Center und das Hayek-Institut (mit)begründet.

Spende an Nationalkonservative

Bei der Acre ist kein österreichischer EU-Abgeordneter dabei, wichtigste Vertreter sind die Mandatare der als nationalkonservativ und rechtspopulistischen geltenden polnischen PiS und der britischen Konservativen. Acre gilt als europafeindlich, was Kolm bestreitet. Acre sei „in erster Linie marktliberal und aus diesen Überlegungen heraus auch in manchen Fragen EU-kritisch“, ließ sie den STANDARD wissen. Und nicht sie, sondern „das Unternehmen meines Mannes“ habe gespendet. Das Austrian Economic Center sei ein „wertkonservativer und wirtschaftsliberaler Thinktank“ und unterhalte eine jahrelange Beziehung zur Acre. Warum andere Personen aus Kolms Umfeld auch gespendet haben? Das kann die OeNB-Vizepräsidentin nicht sagen, wiewohl es nicht überrasche, „dass in meinem Netzwerk starke Sympathien für wirtschaftsliberale Ideen vorhanden sind“. Die Leute hätten jedenfalls ihr eigenes Geld gespendet. Und: „Spenden sind reine Privatsache.“

Eine Privatsache

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Wie viel die neue Spitze der Nationalbank verdient

Posted by hkarner - 2. Februar 2019

Also: an der Donau-Uni wird Haber, ehemals profilloser und unkritischer Professor für FINANZWissenschaften ganz furchtbar(!) fehlen! hfk

1. Februar 2019, 09:55 derstandard.at

Der neue Vizegouverneur Haber könnte zwar Fiskalratspräsident bleiben, aber nicht Uni-Professor

Wien – Die Direktoriumsposten in der Nationalbank sind gut dotiert. So verdient derzeit der Gouverneur gut 300.000 Euro im Jahr, der Vizegouverneur knapp 290.000 und die beiden weiteren Mitglieder gut 275.000. Ausgeschlossen sind dafür entgeltliche Nebentätigkeiten. Der designierte Vizegouverneur Gottfried Haber könnte aber Chef des Fiskalrats bleiben, da dies eine ehrenamtliche Tätigkeit ist. Ob Haber den Fiskalrat weiter führen will, ist noch offen. Fix ist nur, dass die Funktionsperiode des gesamten Fiskalratspräsidiums im Herbst nach sechs Jahren ausläuft. Den Job als Vizegouverneur tritt Haber bereits im Juli an. Es könnte also schon recht bald ein neuer Fiskalratspräsident gebraucht werden. Nicht bleiben kann Haber Vizedekan der Fakultät für Gesundheit und Medizin und Universitätsprofessor am Department für Gesundheitswissenschaften und Biomedizin der Donau-Universität für Weiterbildung in Krems. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

Wie die FPÖ ihre Leute in einflussreichen Positionen unterbringt

Posted by hkarner - 31. Januar 2019

Ungustiös. Aber dafür ist nicht nur die FPÖ verantwortlich zu machen! (hfk)

30. Jänner 2019, 17:45 derstandard.at

Ein FPÖ-Direktor „fürs Däumchendrehen“ in der Nationalbank, viele weitere Jobs in ÖBB und anderen Staatsbetrieben sorgen für Kritik

Postenschacher, Umfärbung, Politbesetzungen: Die am Mittwoch vom Ministerrat abgesegnete Bestellung des neuen Direktoriums der Nationalbank sorgt für heftige Kritik der Opposition.

Besonders ins Visier genommen wurde die Nominierung von Eduard Schock (FPÖ). Der nicht amtsführende Wiener Stadtrat sei ein „Direktor fürs Däumchendrehen“, wetterte beispielsweise Liste-Jetzt-Klubobmann Bruno Rossmann.

Genüsslich wurde erneut auf die fehlgeleitete SMS von Vizekanzler Heinz-Christian Strache eingegangen. Der FPÖ-Chef hatte in einer Mitteilung gegen eine offenbar diskutierte Reduktion des Nationalbank-Gremiums von vier auf drei Personen protestiert. Da schon Neo-Gouverneur Robert Holzmann auf einem FPÖ-Ticket unterwegs ist, wäre Schock bei einer Verkleinerung wohl nicht zum Zug gekommen. Weshalb SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer nun die Frage stellt, ob Schock denn ein „arbeitsloses Einkommen in der Oesterreichischen Nationalbank“ erhalte. Zudem wird die Managementerfahrung der neuen Direktoren hinterfragt. Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Türkis-Blau hat Überraschungsmann im Nationalbank-Team

Posted by hkarner - 30. Januar 2019

Renate Graber, Bettina Pfluger, 29. Jänner 2019, 18:40 derstandard.at

Neben Robert Holzmann und zwei weiteren Kandidaten hat der Generalrat den Chef der Bundesfinanzierungsagentur nominiert

Wien – Neue Chefs und der Umbau der Bankenaufsicht, die mit rund 72 Mitarbeitern von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA übersiedelt wird, wirbeln in der Notenbank Staub auf. Am Dienstagnachmittag hat der OeNB-Generalrat den Vorschlag des Präsidiums für die vier freiwerdenden Chefposten beschlossen – am Mittwoch soll der Ministerrat entscheiden.

Wie berichtet wird Robert Holzmann (FPÖ) Gouverneur, Fiskalratchef Gottfried Haber (ÖVP) dessen Vize. Als Direktoren kommen Eduard Schock (FPÖ) und ein bisher gut geheimgehaltener Kandidat: Thomas Steiner, derzeit Chef der Bundesfinanzierungsagentur Öbfa. Der 39-Jährige Niederösterreicher hat in Finanzmathematik dissertiert und leitet die Schuldenagentur des Bundes seit 2013.

Unruhe

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Ex-Notenbank-Präsident Raidl warnt vor Postenschacher in der Nationalbank

Posted by hkarner - 21. Januar 2019

Claus Raidl mischt sich in das personelle Tauziehen bei der Nationalbank ein. Einen der beiden FPÖ-Kandidaten für das Direktorium nennt er eklatant ungeeignet für den Posten.

Im türkis-blauen Tauziehen um Einfluss in der Nationalbank warnt der ÖVP-nahe frühere Notenbank-Präsident Claus Raidl nun vor Postenschacher. 

Im türkis-blauen Tauziehen um Einfluss in der Nationalbank warnt der ÖVP-nahe frühere Notenbank-Präsident Claus Raidl nun vor Postenschacher. Im „profil“ bezeichnet Raidl einen der beiden FPÖ-Kandidaten für das Direktorium, den Wiener Landtagsabgeordneten Eduard Schock, als eklatant ungeeignet für den Posten.

ÖVP und FPÖ wollen sich das Direktorium der Nationalbank aufteilen: beide Koalitionsparteien sollen je zwei Mitglieder nominieren. Während Raidl den von der FPÖ als Nationalbank-Gouverneuer ins Rennen geschickten früheren Weltbank-Direktor Robert Holzmann als gute Entscheidung lobt, weicht der Lebenslauf des Wiener Kommunalpolitikers Schock aber eklatant von den Ausschreibungsbedingungen ab, wie der frühere Nationalbank-Präsident meint.

„Wird als parteipolitische Entscheidung gesehen werden“ Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Notenbank-Studie: Bauern haben die größten Vermögen

Posted by hkarner - 15. Januar 2019

Günther Oswald, 14. Jänner 2019, 17:01 derstandard.at

Von einer Erbschaftssteuer halten die Österreicher wenig, selbst jene, die davon wohl gar nicht betroffen wären

Wien – Martin Bartenstein erntete seinerzeit viel Spott für seinen Sager, wonach er sich nicht als reich, sondern als „typischen Mittelständler“ bezeichnen würde. Dem früheren Wirtschaftsminister, der als Pharmaunternehmer zu ordentlichem Wohlstand kam, geht es in der Selbsteinschätzung aber ähnlich wie anderen Reichen. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie der Nationalbank (OeNB) zu den Vermögensverhältnissen in Österreich. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2017. Bei den obersten zehn Prozent (die Ökonomen sprechen vom obersten Dezil) gehen Realität und Selbstwahrnehmung am weitesten auseinander. Wer statistisch in diese Gruppe fällt, glaubt fälschlicherweise, dass 40 Prozent der Haushalte mehr haben. Theoretisch könnte es natürlich auch sein, dass diese Menschen bei der Befragung (Sample 3.000, durchgeführt von Ifes) lügen, also einfach nicht ehrlich sagen wollen, wie viel sie besitzen. Dagegen spricht aber eine andere Auswertung: Wer sich unterschätzt, ändert nämlich auch sein Sparverhalten, legt also mehr Geld zur Seite.

Ungleiche Verteilung

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Artikel | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »