Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ÖNB’

Notenbank-Präsident soll an die Freiheitlichen gehen

Posted by hkarner - 22. Juni 2018

Renate Graber, 22. Juni 2018, 17:49 derstandard.at

Generalratsmitglied und FP-Bezirksrat Peter Sidlo ist im Rennen um den Posten

Wien – Am 1. September muss die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) einen neuen Präsidenten und einen neuen Vizepräsidenten für ihren Generalrat haben. Und so, wie es derzeit aussieht, dürfte der Präsident an die FPÖ gehen. Die türkis-blaue Regierung möchte die Nachbesetzung der Posten von Claus Raidl (ÖVP) und Max Kothbauer (SPÖ) in ein Paket mit den 2019 frei werdenden Direktoriumsjobs schnüren. Noch im Juni soll eine politische Grundsatzeinigung stehen. Das heißt: Es müssen nicht unbedingt Namen feststehen, aber Entscheidungen darüber, welche und wie viele Posten die ÖVP und welche die FPÖ besetzen darf. Gouverneur Ewald Nowotnys Vertrag endet im August 2019.

Für den Job als Präsident des Aufsichtsgremiums wird neuerdings der Wiener FPÖ-Bezirksrat Peter Sidlo gehandelt. Er kam vor kurzem in den Generalrat, ist Finanzchef der Sigma Investment und im Aufsichtsrat der Wiener Privatbank. Ihm wird Appetit auf den reputierlichen Posten nachgesagt, die FPÖ soll nicht abgeneigt sein. Angeblich räumt sich der 44-Jährige bessere Chancen ein, als er der Chefin des Hayek-Instituts, Barabara Kolm, zugesteht.

Sache der Regierung

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Österreich lässt Debatte um Banken-Verluste wieder aufleben

Posted by hkarner - 17. April 2018

Österreichische Behörden sind der Ansicht, dass osteuropäische Länder mögliche Pleiten von Tochtergesellschaften innerhalb ihrer Grenzen abwickeln und sicher stellen sollten.

Österreichische Banken, die nach dem Ende des kommunistischen Regimes rasch nach Osteuropa strömten und dadurch zu den größten Kreditinstituten in der Region wurden, stehen vor einer Wiederbelebung der zehn Jahre alten Debatte, wer für den Zusammenbruch einer lokalen Tochtergesellschaft aufkommt, sagt ein führender Notenbanker.

Österreichische Behörden sind der Ansicht, dass osteuropäische Länder mögliche Pleiten von Tochtergesellschaften innerhalb ihrer Grenzen abwickeln und sicher stellen sollten, dass die Kosten durch lokal begebene Wertpapiere abgedeckt werden, sodass die Banken-Muttergesellschaften und Österreich effektiv abgeschirmt sind, sagte Vize-Gouverneur Andreas Ittner in einem Interview.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Der „gefährlichste Mann Europas“ zu Besuch in Wien

Posted by hkarner - 26. März 2018

Jens Weidmann könnte der nächste EZB-Chef werden. Der deutsche Hardliner wird oft angefeindet. Nicht so in Österreich.

Warum wird der deutsche Bundesbank-Chef, Jens Weidmann, mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet? Diese Frage sollte am Montag bei der Verleihung dieses Ordens in der Nationalbank beantwortet werden. Gouverneur Ewald Nowotny meinte aber gleich zu Beginn: „Die Verleihung der Auszeichnung bedarf bei Jens Weidmann eigentlich keiner speziellen Begründung.“ Immerhin sei Weidmann einer der „wichtigsten Notenbanker der Welt“, ein „Freund“ und ein „überzeugter Kämpfer für Europa“.

Also wurde der Orden rasch verliehen, um zum eigentlichen Grund des Termins zu kommen. Jens Weidmann, von Angela Merkel persönlich auserkoren, soll 2019 auf Mario Draghi als Chef der Europäischen Zentralbank folgen. Da kann es nicht schaden, ihn mal live zu erleben – und die Freundschaft zu betonen. Immerhin sitzen Österreich und Deutschland im selben Hartwährungs-Boot. Weder Wien noch Berlin will aus Europa eine Transferunion machen, aber beide wollen den Euro stärken. Die Frage ist nur: wie? Den Rest des Beitrags lesen »

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Nationalbank besetzt wichtige Posten ohne Ausschreibung

Posted by hkarner - 29. November 2017

 Renate Graber28. November 2017, 07:43, derstandard.at

Kanzler-Mitarbeiter kehrt zurück in OeNB, bei weiteren Posten beruft man sich auf Ausnahmeregelung

Wien – In der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) stehen 2018 wichtige Postenbesetzungen an; auch abseits der Mandate von Generalratsmitgliedern sowie Präsidium des Kontrollgremiums. Spekulationen, wer ihnen nachfolgt, haben angesichts der in Entstehung begriffenen neuen Regierung Hochkonjunktur. So laufen 2018 die Fünfjahresverträge der Chefs von wichtigen Hauptabteilungen aus. Im April endet der Vertrag der Chefin der Hauptabteilung Volkswirtschaft, Doris Ritzberger-Grünwald und Ende Juni jener des Leiters der Hauptabteilung Treasury, Franz Partsch.

Ihre Nachfolger stehen so gut wie fest, sie heißen Ritzberger-Grünwald und Partsch. Das OeNB-Direktorium unter Ewald Nowotny hat am 15. November beschlossen, die Verträge beider um eine weitere Funktionsperiode zu verlängern – allerdings soll das noch der Generalrat in seiner Sitzung Mitte Dezember absegnen. Dem Vernehmen nach wird er das auch tun: Bankerin und Banker genießen einen hervorragenden Ruf, ihrer Wiederbestellung steht laut namhaften Generalräten nichts im Wege.

Ohne Ausschreibung Den Rest des Beitrags lesen »

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Postenkarussell in Nationalbank und FMA quietscht

Posted by hkarner - 18. September 2017

 Welche großartigen Lösungen sich da anbahnen! (hfk)

16. September 2017, 14:00 derstandard.at

Der FMA-Vorstand sollte eigentlich noch vor der Wahl verlängert werden, allerdings sind nun Dissonanzen aufgetaucht

Wien – Die bevorstehende Nationalratswahl wirft ihren Schatten voraus – und die fallen auch auf die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA und die Oesterreichische Nationalbank (OeNB). Wie so oft vor Wahlen geht es um Machtabsicherung per Personalentscheidungen – und Letztere stehen bei FMA und OeNB demnächst an. Die Verträge des FMA-Vorstands, von Helmut Ettl (rot; sitzt als Exnotenbanker auf einem Ticket der OeNB) und Klaus Kumpfmüller (schwarz; ihn hat das Finanzministerium nominiert), laufen kommendes Jahr aus. Ihrer Vertragsverlängerung stehe nichts im Wege – so hieß es bis vor kurzem. Am 24. Juni wurden die Posten ausgeschrieben, die Bewerbungsfrist lief einen Monat – und nach den Hearings stand fest, dass die Verträge von Ettl und Kumpfmüller um weitere fünf Jahre verlängert werden sollen. Diese Entscheidung sollte plangemäß beim Ministerrat am kommenden Mittwoch getroffen werden, die Ernennung folgt dann durch den Bundespräsidenten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Österreich verdiente 240 Millionen Euro mit Griechenland-Hilfe

Posted by hkarner - 12. Juli 2017

András Szigetvari12. Juli 2017, 16:09 derstandard.at

Bisher sind 111 Millionen an Zinsen an das Finanzministerium geflossen. Die Nationalbank erzielte einen Erlös von 190 Millionen

Wien – Eine Anfrage der deutschen Grünen an Finanzminister Wolfgang Schäuble hat frischen Wind in eine alte Debatte über den Stellenwert der europäischen Solidarität gebracht. Die Grünen wollten von dem CDU-Politiker wissen, wie viel Gewinn die Bundesrepublik mit den Nothilfen für das hoch verschuldete Griechenland gemacht habe. Über 1,3 Milliarden Euro seien es gewesen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. Nicht allein die Deutschen haben sich mit den Griechenland-Programmen ein Körberlgeld verdient – sondern auch Österreich, wie eine Anfrage des STANDARD zeigt. Österreich hatte Griechenland 2010 einen bilateralen Kredit in Höhe von rund 1,56 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Dafür hat die Republik bisher 111,44 Millionen Millionen an Zinsen erhalten. Das sind nicht die einzigen Einnahmen der Republik. Auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise hatte die Europäische Zentralbank (EZB) begonnen, in einem ersten, damals noch zögerlich aufgesetzten Notprogramm Staatsanleihen von Krisenländern zu kaufen. Die EZB erwarb dabei auch massenhaft griechische Staatspapiere.

Bis zum Februar 2012 hatte die Notenbank griechische Anleihen im Wert von gut 42,7 Milliarden Euro gekauft. Danach wurde das Kaufprogramm beendet. Die griechische Regierung muss seither auf die Anleihen Zinsen bezahlen.

Auch Nationalbank beteiligte sich Den Rest des Beitrags lesen »

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OeNB: Kaum Gefahr aus Osteuropa für Banken

Posted by hkarner - 6. Juni 2017

Osteuropäische Haushalte sind zwar relativ höher verschuldet als jene in Österreich. Die Risken für heimische Banken seien aber gering.

 , diepresse.com

Wien. Das Geschäft in Osteuropa ist für heimische Banken bereits seit langem Segen und Fluch zugleich. Einerseits gibt es nach wie vor keine Region, in der Raiffeisen oder Erste Bank so hohe Renditen erzielen können, wie in den östlichen Nachbarstaaten. Andererseits sorgen die wirtschaftliche Volatilität und die höhere Quote an Kreditausfällen in diesen Schwellenländern auch immer wieder für Kritik von Ratingagenturen und Verunsicherung bei den Aktionären.

Die Nationalbank hat sich daher in einer Studie nun angesehen, wie finanziell gesund osteuropäische Haushalte im Verhältnis zu ihren österreichischen Pendants sind. Eine Untersuchung, die erst seit kurzem möglich wurde, da die Datenbasis erst seit Ende des Vorjahres aufgrund einer von der EZB induzierten europaweiten Vermögensstudie (HFCS) verfügbar ist.

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Rechnungshof spricht sich für Zusammenführung der Bankenaufsicht aus

Posted by hkarner - 28. April 2017

Die Bankenaufsicht bleibt dual, obwohl der Rechnungshof in seinem heute vorgelegten Bericht genau das Gegenteil empfiehlt.

Gestern hat der Rechnungshof (RH) dem Nationalrat seinen Bericht über die Österreichische Bankenaufsichtarchitektur vorgelegt. Darin empfiehlt er die organisatorische Zusammenführung der auf Finanzmarktaufsicht (FMA) und Nationalbank (OeNB) aufgeteilten Bankenaufsicht. Nach der jetzigen Konstruktion gebe es keine Kostentransparenz und die Abstimmungsprozesse seien komplex, kritisieren die Prüfer. Sie empfehlen, zu untersuchen, inwieweit eine Zusammenführung zu einer Erhöhung der Kosteneffizienz beitragen würde.

Eine solche Prüfung hat wie berichtet bereits stattgefunden. Die Arbeitsgruppe untersuchte damals im Auftrag des Finanzministeriums und des Bundeskanzleramtes vier Varianten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Auf 118 Einwohner kommt ein Banker

Posted by hkarner - 11. April 2017

Österreichs Banken verdienten im Vorjahr 4,8 Mrd. Euro. Trotzdem müssen sie die Kosten senken. Seit der Finanzkrise ging die Zahl der Filialen nur um sechs Prozent zurück.

Wien. Österreichs Banken erzielten 2016 ein Jahresergebnis nach Steuern von 4,819 Milliarden Euro, wie die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) am Dienstag bekannt gab. Das sind um 359 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Von den 4,8 Milliarden Euro trugen die Töchter in Osteuropa rund zwei Milliarden Euro bei. Die OeNB forderte die Banken dennoch erneut auf, die Kosten zu senken.

Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 ist in Österreich die Zahl der einzelnen Banken von 739 auf 570 zurückgegangen. Hier hat sich vor allem bei Raiffeisen einiges getan. So schlossen sich mehrere kleinere Raiffeisenbanken zusammen. Im gleichen Zeitraum ging allerdings die Zahl der Filialen nur um sechs Prozent zurück. Hier sieht der für die Banken zuständige Nationalbank-Vorstand, Andreas Ittner, noch einigen Spielraum, wie er am Dienstag im Klub der Wirtschaftspublizisten sagte. Von einem totalen Ausbluten des Filialnetzes könne laut Ittner keine Rede sein. Den Rest des Beitrags lesen »

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Aufsichtsreform: Ein Spiegel der politischen Kräfte

Posted by hkarner - 31. März 2017

Machtkampf. Die FMA ist hochzufrieden, dass sich an der bestehenden Organisationsstruktur nun doch nichts ändern wird. Die Nationalbank ist verstimmt, und der Finanzminister will nun „endlich die Reform an sich angehen“.

Wien. Die lang angekündigte Reform der Finanzmarktaufsicht (FMA) nimmt andere Formen an, als bisher geplant. Anders als es der Rechnungshof empfohlen hatte, wird die Finanzmarktaufsicht nun doch nicht in die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) integriert, werden die beiden Häuser doch nicht zusammengelegt. Darauf einigte sich die Regierung am Dienstag bei Verhandlungen.

Ein Rückblick: Der Finanzminister und der Bundeskanzler hatten eine Arbeitsgruppe beauftragt, bis Ende 2016 Lösungen für eine effizientere Struktur der Finanzmarktaufsicht zu erarbeiten. Nicht nur der Rechnungshof, sondern auch der Finanzminister hatte kritisiert, dass es zwischen OeNB und FMA zu viele Schnittstellen gebe und die Abläufe wesentlich vereinfacht werden müssten. In vielen Monaten Arbeit hatten die Experten mehrere Modelle auf ihre Vor- und Nachteile geprüft: Die erste Variante sah die Weiterentwicklung der bereits bestehenden Allfinanzaufsicht vor. Für dieses Modell eins machte sich die FMA stark. Nach den Modellen zwei und drei, welche die Arbeitsgruppe als unter bestimmten Bedingungen empfehlenswert und erfolgsversprechend bezeichnete, wären OeNB und FMA unter einem Dach – nämlich dem der OeNB – vereint worden. Damit könne es zu Effizienzsteigerungen kommen, meinten die Experten.  Den Rest des Beitrags lesen »

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