Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘ÖNB’

NEUE AUFSICHT – ABER BITTE MIT UMSICHT!

Posted by hkarner - 6. Dezember 2018

FURCHE-Kolumne 255, Wilfried Stadler

Dumm gelaufen. Ohne die irrtümlich öffentlich gewordene SMS-Nachricht des Vizekanzlers hätte sich kaum jemand für die Reform der Österreichischen Finanzmarktaufsicht interessiert. So aber erfuhren wir unfreiwillig von gravierenden Ängsten des freiheitlichen Parteiobmanns – nein, nicht etwa um die Stabilität des Finanzsystems, sondern um ausreichenden Einfluss seiner Fraktion im künftigen Direktorium der Nationalbank. Für den Fall der Konzentration der Aufsichts-Agenden des Bankensystems bei der schon bisher dafür mit-zuständigen Finanzmarktaufsicht (FMA) befürchtete er eine Verkleinerung des Notenbankdirektoriums von vier auf drei Mitglieder. Nun, nachdem der Ministerrat eine entsprechende Gesetzesvorlage beschlossen hat, ist er diese Sorge los: es bleibt trotz Abwanderung von 170 Experten aus der OENB hin zur FMA wie bisher bei vier Direktoriumssitzen. Abgehakt. Aber was hat es mit der Sache selbst auf sich?

Als es vor gut zehn Jahren zur großen Finanzkrise kam, bewährte sich das Eurosystem als Fels in der Brandung. Man übertrug deshalb der EZB im Rahmen der 2014 endlich geschaffenen Europäischen Bankenunion die Verantwortung für die gesamteuropäische Bankenaufsicht mit direkter Zuständigkeit für alle Großbanken. Mittlere und kleinere Geldinstitute hingegen sollten weiterhin auf nationaler Ebene beaufsichtigt werden. Diese Aufgabe ordnete man in Österreich wegen großkoalitionärer Kompetenzkonflikte zunächst sowohl der Nationalbank als auch der FMA zu. Trotz gewisser Akzentunterschiede in der Art der damit verbundenen Kontrollaufgaben musste das in der Praxis zu faktischen Doppelgleisigkeiten führen, die angesichts immer komplexer werdender Regulierungen nicht selten in Unübersichtlichkeit ausarten. Hier setzt nun die aktuelle Reform an. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bankenaufsichtsumbau: Strache setzt sich bei Reform durch

Posted by hkarner - 20. November 2018

Renate Graber, 19. November 2018, 17:41 derstandard.at

Nationalbank muss Aufsichtsagenden an FMA abgeben. Die Zahl der Direktoriumsmitglieder wird aber nicht verringert

Wien – Die Reform der Bankenaufsicht steht. Am Mittwoch wird sie der Ministerrat beschließen – und sie dürfte so ausfallen, wie zuletzt kolportiert. Die Aufsicht über die Finanzinstitute wird bei der FMA gebündelt – das heißt, dass die Nationalbank (OeNB) ihre Aufgaben in dem Bereich abgeben muss. Die Nationalbanker führen bisher im Auftrag der FMA etwa Vor-Ort-Prüfungen durch. Themengebiete rund um die Finanzmarktstabilität sollen der OeNB bleiben, ebenso das Meldewesen. Österreichs Banken müssen ja regelmäßig ihre Daten an die OeNB weiterleiten. Damit, dass das so bleibt, dürfte die türkis-blaue Regierung unter Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) die Bedenken des Gouverneurs der OeNB, Ewald Nowotny (SPÖ), wegargumentieren. Er hat davor gewarnt, Kompetenzen aus der OeNB abzuziehen, unter anderem, weil die dann im Fall von Bankenabwicklungen von Informationen abgeschnitten sei. Bei der jetzigen Lösung soll der nötige Informationsfluss gewährleistet bleiben; auch das Personal dafür darf die OeNB behalten.

Der Rest (rund 200 Leute) wird in die FMA übersiedeln, die gleich vis-à-vis der Notenbank residiert. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein weiterer FPÖ Skandal

Posted by hkarner - 16. November 2018

So stellt sich der kleine Maxi  HC die (verfassungsmäßig gesicherte) Unabhängigkeit der Nationalbank vor.  Haben diese Typen komplett den Sinn für staatliche Verantwortlichkeit verloren? Stellen Sie sich vor: FPÖ Mehrheit im ÖNB Direktorium (durch Dirimierungsrecht)! Und mich würde es nicht wundern, wenn die ÖVP wieder nachgäbe! Und ist Holzmann dann noch tragbar als („designierter“) Gouverneur? Als gäbe es nicht heute schon genug inkompetente politische Besetzungen in ÖNB und FMA, die Folgen sind ja an den Bankenkrisen abzulesen !(hfk)

Strache schickte „Machtplan“ per SMS an falsche Person

15. November 2018, 08:34 derstandard.at

Nachricht an Gegner ist nicht der erste Fall, der zeigt, dass Politiker Irrläufer versenden Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist ein peinlicher Fehler beim Versand einer SMS passiert. Laut „Krone“ ging ein „Machtplan“, der die Besetzungspolitik in der Nationalbank betrifft, nicht nur an Vertraute, sondern auch an einen politischen Gegner. Der spielte die Nachricht der „Krone“ zu. Strache bestätigte den Faux-Pas, gab aber an, dass es sich um „kein Geheimnis“ gehandelt hat. Die vom Finanzministerium geplante Verlagerung der Bankenaufsicht in die FMA würde die Bestellung von vier Direktoren in der Nationalbank unterlaufen und, so befürchtet Strache, „unsere Macht dort schwächen“. Finanzminister Hartwig Löger habe nämlich „in US-Fachmedien“ angekündigt, dass er nach der Verlagerung der Kompetenzen das Direktorium von vier auf drei Personen verkleinern wolle. „Dann sind wir in der Defensive: Wie sollen wir einen 4. Direktor argumentieren, wenn dieser keine Arbeit mehr hat? Sonst muss der zweite Direktor auch von uns sein“, schreibt Strache in der SMS, die von der Kronen Zeitung veröffentlicht wurde.

Holzmann-Modell sichert Einfluss

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Kreditnachfrage erreicht neue Höhen, Wachstum flacht sich jedoch ab

Posted by hkarner - 25. Oktober 2018

Dank an J.G.

Banken/OeNB/Konjunktur/Wirtschaft und Finanzen 24/10
>
> Utl.: Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Oktober 2018

> Wien (OTS) – Seit Ende 2016 ist die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen.
> Dieser Trend hat sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im  Privatkundengeschäft verläuft vergleichsweise moderater. Das zeigen die Ergebnisse der vierteljährlichen Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum, in der führende Banken nach ihren Einschätzungen gefragt werden. Die aktuellen Entwicklungen vollziehen sich vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes.

> Der aktuelle Kreditboom wird vom gestiegenen Finanzierungsbedarf infolge der kräftigen Investitionstätigkeit der heimischen Unternehmen getrieben. Die Bruttoanlageinvestitionen legten 2016 und 2017 real um 4,3% bzw. 3,9% zu, die Ausrüstungsinvestitionen sogar  um 10,6% bzw. 4,6%. Die OeNB erwartet für 2018 eine ähnlich gute  Konjunktur wie im vergangenen Jahr. Steigende globale handels- und wirtschaftspolitische Risiken werden das Wachstum in weiterer Folge jedoch bremsen.

> Die starke Kreditnachfrage von Seiten der österreichischen Unternehmen trifft auch auf anhaltend attraktive Konditionen. Seit Mitte 2016 haben die Banken die Margen für durchschnittlich risikoreiche Kredite – hauptsächlich aus Wettbewerbsgründen – kontinuierlich gesenkt.

Im Privatkundengeschäft verläuft die Entwicklung moderater. Langfristig betrachtet zieht die Nachfrage nach Wohnbaukrediten sowie Konsum- und sonstigen Krediten seit 2010 tendenziell an. Seit Mitte 2017 ist es, den Umfrageergebnissen zufolge, jedoch kaum noch zu merklichen Nachfrageänderungen gekommen. Wie im Unternehmenskundengeschäft hat sich auch im Privatkundengeschäft die Wettbewerbssituation der Banken zu Gunsten der Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer ausgewirkt. So wurden die Margen für durchschnittlich risikoreiche Wohnbaukredite von den Banken ab 2017 immer weiter gelockert – auch im dritten Quartal 2018.

Themen der Umfrage waren diesmal auch das erweiterte Programm des Eurosystems zum Ankauf von Vermögenswerten und der negative Einlagenzinssatz des Eurosystems. Gemäß den Ergebnissen belastet das Ankaufprogramm seit seinem Bestehen aufgrund von gesunkenen  Nettozinsmargen die Ertragslage der Banken, hatte aber auch positive Einflüsse auf ihre Liquidität und ihre Finanzierungsbedingungen.

Ihre Ertragslage sehen die Banken auch vom negativen Einlagenzinssatz nachteilig betroffen. Dieser verursacht – den Angaben der Umfrageteilnehmer zufolge – einen anhaltenden Abwärtsdruck auf die Kreditzinsen und -margen und damit auch auf die Nettozinserträge der Banken. Es bleibt anzumerken, dass die allgemeine Wirksamkeit der geldpolitischen Maßnahmen des Eurosystems (Ankaufprogramm,  Einlagenzinssatz), die auf den Euroraum insgesamt abzielen, nicht anhand der hier präsentierten nationalen Effekte besprochen werden kann.

Die Zentralbanken des Euroraums – in Österreich die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) – führen gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Anfang 2003 viermal jährlich eine Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum durch, um ihren Informationsstand über das Kreditvergabeverhalten der Banken, das Kreditnachfrageverhalten von Unternehmen und privaten Haushalten, sowie sonstige die Geldpolitik betreffende Themen zu verbessern. Dabei werden rund 150 führende Banken aus allen Ländern des Euroraums befragt, darunter acht Institute aus Österreich. Eine ausführlichere Darstellung der österreichischen Ergebnisse wird in Statistiken – Daten & Analysen Q4/2018 veröffentlicht. Die Resultate für den Euroraum werden von der EZB auf ihrer Website publiziert ( http://www.ecb.europa.eu/stats/money/surveys/lend/html/index.en.html ).
> Rückfragehinweis:>    Oesterreichische Nationalbank
>    Dr. Christian Gutlederer
>    Pressesprecher

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Modernes Banking spaltet die Österreicher

Posted by hkarner - 29. September 2018

Bettina Pfluger, 29. September 2018, 14:00 derstandard.at

Für Bezahlen und Banking gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten. Das Verhalten der Kunden teilt Österreich in zwei Hälften, zeigt eine Studie.

Wie stehen die Österreicher zum Bargeld? Bezahlen sie lieber mit Karte oder bar? Nutzen sie Onlinebanking, oder brauchen sie noch eine Bankfiliale? Und wie sieht es mit den Angeboten von Fintechs und Kryptogeld aus? Diesen Fragen ist die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) nachgegangen. Die Ergebnisse der Studie „How Austrians bank and pay in an increasingly digitalized world“ zeigen deutlich: „Es gibt eine digitale Trennlinie“, erklärt Doris Ritzberger-Grünwald, Direktorin der Hauptabteilung Volkswirtschaft der OeNB. Die eine Seite agiert digital und modern, zahlt oft mit Karte oder kontaktlos, macht Onlinebanking und braucht die Infrastruktur einer Bank nicht unbedingt. Die andere Hälfte setzt auf Bargeld, geht regelmäßig in eine Bankfiliale und ist „weit entfernt vom Onlinebanking“, sagt Ritzberger-Grünwald. So nutzen 58 Prozent der Österreicher ab dem 15. Lebensjahr Onlinebanking, 32 Prozent besuchen einen Bankschalter höchstens einmal im Jahr, und 50 Prozent bezahlen mit der Karte – gern auch kontaktlos. Demgegenüber stehen 43 Prozent, die zumindest einmal im Monat zum Bankschalter gehen.

Hohe Affinität

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FPÖ soll Nationalbank-Gouverneur bekommen, ÖVP Präsidenten-Posten

Posted by hkarner - 22. August 2018

21. August 2018, 19:33 derstandard.at

Medienbericht: Früherer Weltbank-Direktor Holzmann soll OeNB-Gouverneur werden, Wirtschaftskammer-Chef Mahrer Präsident

Wien – Das Postenkarussell in der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) dreht sich in verschiedene Richtungen. Am Mittwoch, wird die Regierung die Nominierungen für den Präsidenten und Vizepräsidenten beschließen – die Mandate von Claus Raidl (ÖVP) und Max Kothbauer (SPÖ) laufen aus.

An der Spitze des Generalrats soll nun nicht – wie seit Wochen kolportiert – der als FPÖ-nah geltende frühere Weltbank-Manager Robert Holzmann stehen, sondern Harald Mahrer. Mahrer soll das Gremium parallel zu seiner Funktion als Chef der Wirtschaftskammer leiten. Dass die ÖVP im Generalrat den Ton angibt, lässt darauf schließen, dass die FPÖ den deutlichen wichtigeren Posten des Nationalbank-Gouverneurs besetzen darf.

Argumente gegen schnelle Bestellung

Die „Presse“ brachte für diese Position nun Holzmann ins Spiel. Allerdings dürften auch noch andere Personen im Rennen sein. Gegen eine rasche Bestellung spricht jedenfalls, dass die Periode des jetzigen Gouverneurs, Ewald Nowotny, noch bis August 2019 läuft. Eine rasche Klärung der Nachfolge würden den SPÖ-Mann an der Spitze der Institution schwächen, meinen Eingeweihte. Überdies laufen auch die Verträge der weiteren Direktoren aus, wobei auch hier eine vorzeitige Nominierung Probleme bereiten könnte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nationalbank sucht neues Präsidententeam

Posted by hkarner - 4. August 2018

3. August 2018, 12:00 derstandard.at

Ex-IWF-Experte Holzmann als Präsident gehandelt

Wien – In vier Wochen braucht die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) einen neuen Präsidenten und einen neuen Vizepräsidenten für ihren Generalrat. Die Verträge von Claus Raidl (ÖVP) und Max Kothbauer (SPÖ) laufen Ende August aus – wer ihnen ins Kontrollgremium folgen wird, ist aber noch nicht bekannt. Auch OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny weiß nicht, wer kommen wird. Man gehe davon aus, „dass eine verantwortungsvolle Regierung die Nachfolger rechtzeitig nominieren wird“, sagt er nur.

Ringen um Farbe und Jobs

Der Ministerrat wird wohl am 22. August entscheiden, zuletzt haben ÖVP und FPÖ heftig gerungen, wer was wird – schließlich geht es um ein größeres Personalpaket. Das Farbmuster für die OeNB steht dem Vernehmen nach schon fest; Namen werden freilich nur wenige kolportiert. Der Präsident des Generalrats soll von der FPÖ, der Vizepräsident von der ÖVP kommen. Nächster Gouverneur (das Mandat des Sozialdemokraten Nowotny läuft im August 2019 aus) soll dafür ein Schwarzer werden, sein Stellvertreter im Gegenzug ein Blauer. Kolportiert wird, dass die Regierung das gesamte Direktorium austauschen möchte. Den Rest des Beitrags lesen »

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Notenbank-Präsident soll an die Freiheitlichen gehen

Posted by hkarner - 22. Juni 2018

Renate Graber, 22. Juni 2018, 17:49 derstandard.at

Generalratsmitglied und FP-Bezirksrat Peter Sidlo ist im Rennen um den Posten

Wien – Am 1. September muss die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) einen neuen Präsidenten und einen neuen Vizepräsidenten für ihren Generalrat haben. Und so, wie es derzeit aussieht, dürfte der Präsident an die FPÖ gehen. Die türkis-blaue Regierung möchte die Nachbesetzung der Posten von Claus Raidl (ÖVP) und Max Kothbauer (SPÖ) in ein Paket mit den 2019 frei werdenden Direktoriumsjobs schnüren. Noch im Juni soll eine politische Grundsatzeinigung stehen. Das heißt: Es müssen nicht unbedingt Namen feststehen, aber Entscheidungen darüber, welche und wie viele Posten die ÖVP und welche die FPÖ besetzen darf. Gouverneur Ewald Nowotnys Vertrag endet im August 2019.

Für den Job als Präsident des Aufsichtsgremiums wird neuerdings der Wiener FPÖ-Bezirksrat Peter Sidlo gehandelt. Er kam vor kurzem in den Generalrat, ist Finanzchef der Sigma Investment und im Aufsichtsrat der Wiener Privatbank. Ihm wird Appetit auf den reputierlichen Posten nachgesagt, die FPÖ soll nicht abgeneigt sein. Angeblich räumt sich der 44-Jährige bessere Chancen ein, als er der Chefin des Hayek-Instituts, Barabara Kolm, zugesteht.

Sache der Regierung

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Österreich lässt Debatte um Banken-Verluste wieder aufleben

Posted by hkarner - 17. April 2018

Österreichische Behörden sind der Ansicht, dass osteuropäische Länder mögliche Pleiten von Tochtergesellschaften innerhalb ihrer Grenzen abwickeln und sicher stellen sollten.

Österreichische Banken, die nach dem Ende des kommunistischen Regimes rasch nach Osteuropa strömten und dadurch zu den größten Kreditinstituten in der Region wurden, stehen vor einer Wiederbelebung der zehn Jahre alten Debatte, wer für den Zusammenbruch einer lokalen Tochtergesellschaft aufkommt, sagt ein führender Notenbanker.

Österreichische Behörden sind der Ansicht, dass osteuropäische Länder mögliche Pleiten von Tochtergesellschaften innerhalb ihrer Grenzen abwickeln und sicher stellen sollten, dass die Kosten durch lokal begebene Wertpapiere abgedeckt werden, sodass die Banken-Muttergesellschaften und Österreich effektiv abgeschirmt sind, sagte Vize-Gouverneur Andreas Ittner in einem Interview.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Der „gefährlichste Mann Europas“ zu Besuch in Wien

Posted by hkarner - 26. März 2018

Jens Weidmann könnte der nächste EZB-Chef werden. Der deutsche Hardliner wird oft angefeindet. Nicht so in Österreich.

Warum wird der deutsche Bundesbank-Chef, Jens Weidmann, mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet? Diese Frage sollte am Montag bei der Verleihung dieses Ordens in der Nationalbank beantwortet werden. Gouverneur Ewald Nowotny meinte aber gleich zu Beginn: „Die Verleihung der Auszeichnung bedarf bei Jens Weidmann eigentlich keiner speziellen Begründung.“ Immerhin sei Weidmann einer der „wichtigsten Notenbanker der Welt“, ein „Freund“ und ein „überzeugter Kämpfer für Europa“.

Also wurde der Orden rasch verliehen, um zum eigentlichen Grund des Termins zu kommen. Jens Weidmann, von Angela Merkel persönlich auserkoren, soll 2019 auf Mario Draghi als Chef der Europäischen Zentralbank folgen. Da kann es nicht schaden, ihn mal live zu erleben – und die Freundschaft zu betonen. Immerhin sitzen Österreich und Deutschland im selben Hartwährungs-Boot. Weder Wien noch Berlin will aus Europa eine Transferunion machen, aber beide wollen den Euro stärken. Die Frage ist nur: wie? Den Rest des Beitrags lesen »

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