Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘OECD’

OECD warnt: Schulden doppelt so hoch wie vor der Krise

Posted by hkarner - 22. Mai 2019

21.05.2019, kurier.at

Viele Risiken: Firmen haben hohe Kredite angehäuft, Handelsstreit bremst, Digitalisierung hilft bisher nur „Superstarfirmen“.

Die vielen Handelskonflikte hinterlassen Spuren. Die Industrieorganisation OECD hat am Dienstag ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2019 auf 3,2 Prozent gesenkt. Das liegt unter dem Durchschnitt der vergangenen dreißig Jahre.

„Die Aussichten sind weiterhin trübe“, warnte OECD-Chefökonomin Laurence Boone. Sollten die Spannungen zwischen USA und China sich verstärken, würde das globale Wachstum über zwei bis drei Jahre um 0,6 Prozentpunkte geringer ausfallen.

Die OECD warnt überdies vor stark gestiegener Verschuldung im Privatsektor. Weil die Zinsen schon lange tief sind und weniger auf Risiken geachtet wurde, hätten Unternehmen jetzt doppelt so viele Kredite offen wie im Finanzkrisenjahr 2008. So seien Anleihen von fast 13.000 Milliarden Dollar (11.700 Milliarden Euro) ausständig. „Es könnte also zu erneuten Schwierigkeiten an den Finanzmärkten kommen“, so Boone.

Sie bilanziert zudem bisherige Effekte aus der Digitalisierung als „enttäuschend“. Die Technologie besitze zwar enormes Potenzial, damit Unternehmen effizienter arbeiten und die Lebensstandards steigen. Bisher profitiere von den höheren Gewinnen aber „nur eine kleine Gruppe von Superstarfirmen“ , analysiert Boone. Das Lohnwachstum sei schleppend, viele Jobs gerieten unter Druck.

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OECD: Bildungssysteme nicht auf digitalen Wandel vorbereitet

Posted by hkarner - 10. Mai 2019

Leopold Stefan 9. Mai 2019, 18:11 derstandard.at

Automatisierung verändert Jobs. Österreich zählt zu den Ländern, in denen Menschen trotz Hochschulabschlusses besonders oft Weiterbildung brauchen, um sich vor Automatisierung zu schützen

Computer war einst eine Berufsbezeichnung. Das ist lange her. Denn der digitale Wandel hat längst die Arbeitswelt aufgemischt, in Zukunft werden Automatisierung und künstliche Intelligenz die Anforderungen vom Busfahrer bis zum Topmanager verändern. Die Industriestaatenorganisation OECD schätzt, dass 14 Prozent der bestehenden Berufe akut von Automatisierung betroffen sind, weitere 32 Prozent werden sich substanziell verwandeln. Neu ist auch die zunehmende Schwierigkeit für Junge wie Erwachsene, einen sicheren Karrierepfad im Dickicht der Bedrohungsszenarien zu finden. Das führt zu teils paradoxen Entwicklungen. out.stream powered by ADITION Wie es OECD-Chef Ángel Gurría bei der Vorstellung einer Studie zum Thema digitale Kompetenzen sagte: „Ein Hochschulabschluss bedeutet nicht automatisch, hoch qualifiziert zu sein.“ Zumindest nicht über das ganze Arbeitsleben hinweg. Den Rest des Beitrags lesen »

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A study finds nearly half of jobs are vulnerable to automation

Posted by hkarner - 26. April 2018

Date: 24-04-2018
Source: The Economist

That could free people to pursue more interesting careers

A WAVE of automation anxiety has hit the West. Just try typing “Will machines…” into Google. An algorithm offers to complete the sentence with differing degrees of disquiet: “…take my job?”; “…take all jobs?”; “…replace humans?”; “…take over the world?”

Job-grabbing robots are no longer science fiction. In 2013 Carl Benedikt Frey and Michael Osborne of Oxford University used—what else?—a machine-learning algorithm to assess how easily 702 different kinds of job in America could be automated. They concluded that fully 47% could be done by machines “over the next decade or two”.

A new working paper by the OECD, a club of mostly rich countries, employs a similar approach, looking at other developed economies. Its technique differs from Mr Frey and Mr Osborne’s study by assessing the automatability of each task within a given job, based on a survey of skills in 2015. Overall, the study finds that 14% of jobs across 32 countries are highly vulnerable, defined as having at least a 70% chance of automation. A further 32% were slightly less imperilled, with a probability between 50% and 70%. At current employment rates, that puts 210m jobs at risk across the 32 countries in the study.

https://www.oecd-ilibrary.org/employment/automation-skills-use-and-training_2e2f4eea-en Den Rest des Beitrags lesen »

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Automatisierung: Österreich bei gefährdeten Jobs im Mittelfeld

Posted by hkarner - 3. April 2018

3. April 2018, 17:43 derstandard.at

Hierzulande bestehe 49 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass ein Job automatisiert wird, so eine Studie der OECD. In der Slowakei sind die Jobs am stärksten gefährdet

Wien – Österreich liegt im Mittelfeld von 32 untersuchten OECD-Ländern, wenn es um die Gefährdung von Arbeitsplätzen durch die zunehmende Automatisierung geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Job automatisiert und verloren geht, liegt bei 49 Prozent. Am stärksten gefährdet ist die Slowakei mit 62 Prozent, am geringsten Neuseeland mit 39 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 48 Prozent. Laut der heute veröffentlichten OECD-Studie können rund 14 Prozent der Jobs in den untersuchten 32 Ländern relativ leicht automatisiert werden – die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei über 70 Prozent. Das entspricht über 66 Millionen Arbeitnehmern. Zusätzliche 32 Prozent der Jobs dürften bedeutenden Veränderungen unterworfen werden. Ein großer Teil der Aufgaben könnte automatisiert werden und damit die benötigten Anforderungen für diese Jobs verändern.

Industrie und Agrarwirtschaft besonders betroffen

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OECD Indicators Show U.K., Russia as Weak Spots

Posted by hkarner - 11. Oktober 2017

Date: 10-10-2017
Source: The Wall Street Journal

Global economy is set for strong growth into 2018

The global economy is set for continued strong growth into 2018, but the U.K. and Russia are likely to miss out, according to leading indicators released Monday by the Organization for Economic Cooperation and Development.

The Paris-based research body’s gauges of future activity, based on data for August, pointed to faster growth in China, Italy and Brazil, while the strong growth experienced over recent months is set to continue in the U.S., the eurozone as a whole and Japan. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken verschlafen die Digitalisierung

Posted by hkarner - 15. August 2017

Studie. Schon 51 Prozent der Österreicher wickeln ihre Bankgeschäfte vorwiegend digital ab. Allerdings nutzen die heimischen Banken das Potenzial neuer Technologien zu wenig.

 Wien. Kaum eine andere Branche steht vor so großen Herausforderungen wie der Finanzsektor. Österreichs Banken sind im internationalen Vergleich nach wie vor zu wenig profitabel, und auch die Kapitalausstattung ist niedrig, stellte die OECD vor Kurzem in einem Bericht fest. Mit der Nutzung neuer Technologien könnten die Banken im Privatkundengeschäft ihr Ertragspotenzial deutlich heben.

„Österreichs Banken verschlafen derzeit noch zu viele Chancen der Digitalisierung“, sagt Lukas Haider, Experte der Boston Consulting Group (BCG) für Financial Services in Österreich. Haider untermauert seinen Befund mit der neuen Studie „Global Retail Banking 2017“, die der „Presse“ vorab exklusiv vorliegt. Für die Studie wurden 42.000 Privatkunden in 16 Ländern befragt.

Herausgekommen ist, dass Österreichs Bankkunden im internationalen Vergleich zu den „digitalsten“ zählen. So erledigen nur noch elf Prozent der Kunden ihre Bankgeschäfte ausschließlich in der Filiale. In anderen Ländern ist der Anteil höher. In Deutschland, Frankreich und Kanada liegt er bei 13 Prozent, in Großbritannien bei 14 Prozent, in den USA bei 16 Prozent, in Italien bei 20 Prozent und in Japan bei 38 Prozent. Den Rest des Beitrags lesen »

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The state of trade unions, employer organisations, and collective bargaining in OECD countries

Posted by hkarner - 20. Juli 2017

Sandrine Cazes, Andrea Garnero, Sébastien Martin 10 July 2017

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OECD-Studie: Diese Jobs brechen in Deutschland weg

Posted by hkarner - 13. Juni 2017

Date: 13-06-2017
Source: SPIEGEL

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitsmarkt-oecd-immer-weniger-jobs-fuer-menschen-mit-mittlerer-qualifikation-a-1151881.html

Facharbeiter in Not: Laut einer OECD-Studie ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation in den Industrieländern dramatisch gesunken. Die Spaltung des Jobmarkts nimmt auch in Deutschland zu.

Roboter in der Autofertigung

Die Struktur des Arbeitsmarktes hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Deutschland und in anderen Industrieländern tief greifend verändert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Dem Beschäftigungsausblick 2017 der OECD zufolge nimmt in allen beobachteten Staaten die Polarisierung des Arbeitsmarkts zu.

Das bedeutet: Es gibt sowohl im niedrig qualifizierten Bereich als auch im Bereich hochqualifizierter Tätigkeiten mehr Jobs. In Deutschland beträgt das Plus in den beiden Segmenten seit 1995 etwa 3,4 beziehungsweise 4,7 Prozent. Gleichzeitig nimmt allerdings die Beschäftigung im Segment mittlerer Qualifikation deutlich ab. In Deutschland liegt der Rückgang bei minus 8,1 Prozent.

In Österreich fällt dieser Effekt noch stärker aus. Dort ist der Anteil von Arbeitsplätzen mittlerer Qualifikation an der Gesamtbeschäftigung um mehr als 16 Prozent zurückgegangen. Allerdings entstanden dort laut OECD auch deutlich mehr neue Arbeitsplätze, die eine hohe Qualifikation erfordern.

Die Autoren der Studie identifizieren mehrere Faktoren, die diese Entwicklung befeuern:

  • Besonders stark ist offenbar der Einfluss eines Phänomens, dass die OECD Deindustrialisierung nennt. Damit gemeint ist der Strukturwandel in vielen etablierten Industrieländern. Dort nimmt der Anteil produzierender Betriebe an der Gesamtwirtschaft seit Jahren ab, dafür steigt der Anteil des Dienstleistungsbereichs. Dieser Strukturwandel sei verantwortlich für etwa ein Drittel der beobachteten Polarisierung des Arbeitsmarktes, so die OECD.
  • Darüber hinaus führt der technologische Fortschritt offenbar zu einer Verschiebung der Beschäftigungsstruktur innerhalb des produzierenden Gewerbes, so die OECD-Studie. Der Anteil von Arbeitsplätzen mittlerer Qualifikation sinkt, dafür gibt es mehr Jobs, die eine hohe Qualifikation erfordern. Im Dienstleistungssektor hingegen führten neue Technologien zu keinen signifikanten Verschiebungen.
  • Für ein anderes, oft vorgebrachtes Argument konnten die Autoren der Analyse keine eindeutigen Hinweise finden: Es gebe keinen klaren Beleg, dass mehr Globalisierung (die Verflechtung eines Landes in weltweite Wertschöpfungsketten oder hohe Importe aus China) die Beschäftigungsstruktur in bestimmten Branchen verändere.

Der technologische Fortschritt und die Digitalisierung könnten in den kommenden Jahren zahlreiche Arbeitsplätze vernichten beziehungsweise deren Anforderungsprofil ändern. Die OECD appelliert deshalb an die Industrieländer: Deren Regierungen müssten mehr Anstrengungen für Bildung und Weiterbildung von Arbeitnehmern unternehmen. Dazu gehöre frühkindliche Förderung ebenso wie die Weiterbildung von Arbeitnehmern und Arbeitssuchenden.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und OECD-Generalsekretär Ángel Gurría kommen nach der Vorstellung der Studie am Dienstag im Rahmen einer Konferenz in Berlin zusammen, um Wege für mehr und bessere Arbeitsplätze diskutieren. Die OECD will dort Vorschläge für Arbeitsmarktreformen in Deutschland unterbreiten.

Die Organisation sieht vor allem zwei Schwächen des deutschen Arbeitsmarkts. Zum einen liege der Anteil von Arbeitsplätzen mit starkem Stress über dem Schnitt der OECD-Länder, zum anderen bleibe das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen ein großes Problem.

Gut schneidet Deutschland dagegen ab in den Bereichen Einkommenshöhe und Arbeitsplatzsicherheit sowie wegen des derzeit hohen Beschäftigungsgrades.

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Ist schon wieder Schluss mit Sparen?

Posted by hkarner - 26. Mai 2017

Die OECD-Staaten stehen mit 42,2 Billionen Dollar in der Kreide. Zuletzt gingen sie beim Schuldenmachen zwar vom Gas. Doch das dürfte sich bald ändern.

Wien. Die Industrienationen haben ihren Hunger nach mehr und mehr frischem Geld in den vergangenen Jahren etwas gezügelt. Im Verhältnis zum BIP kletterten die Staatsschulden seit 2007 zwar von unter 50 auf mittlerweile 73 Prozent an. Und die Gesamtverschuldung aller OECD-Staaten wird auch heuer um zwei Prozent auf 42,2 Billionen US-Dollar weiter anwachsen (siehe Grafik). Die Rasanz der Neuverschuldung nimmt aber seit einiger Zeit wieder ab, so das Ergebnis des „OECD Sovereign Borrowing Outlook 2017“.

Geld verdienen mit Schulden

Zum Vergleich: In den ersten Jahren nach der Finanzkrise (2008 bis 2010) stieg der absolute Schuldenstand der Staaten im Schnitt um zwölf Prozent pro Jahr. Zwischen 2010 und 2012 waren es immer noch sechs Prozent mehr in jedem Jahr. Vor allem die G7-Staaten hätten sich seither jedoch etwas zurückgehalten, so die Autoren.

Diese Entwicklung hat in ihren Augen vor allem einen Grund: Die niedrigen Zinsen der großen Zentralbanken. Sie verschaffen den Nationen ausreichend Spielraum, um die eigenen Kosten zu trimmen – ohne der Bevölkerung sonderlich große Einschnitte zumuten zu müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutschland ist Zahl-Vizeweltmeister

Posted by hkarner - 12. April 2017

SPIEGEL ONLINE

11. April 2017, 11:03 Uhr

Steuern und Abgaben

Von

Fast 50 Prozent eines Durchschnittseinkommens werden laut einer neuen OECD-Studie an Steuern und Sozialabgaben abgezogen. Nur in Belgien ist der Wert höher. Für den Wahlkampf taugt die Quote aber nur bedingt.

Die Belastung von Arbeitseinkommen durch Steuern und Sozialabgaben ist nur in einem Industrieland höher als in Deutschland. Das geht aus der neuesten Ausgabe der Studie „Taxing Wages“ der Industrieländerorganisation OECD hervor, die am Dienstag vorgestellt wird und dem SPIEGEL vorab vorlag.

Demnach lag die Abgabenlast auf das Einkommen eines deutschen Durchschnittsverdieners 2016 bei 49,4 Prozent und damit weit über dem OECD-Schnitt von 36,0 Prozent. Nur in Belgien war die Belastung mit 54,0 Prozent noch höher. Der deutsche Wert blieb gegenüber 2015 zwar unverändert. Weil die Abgabenlast in Österreich jedoch im selben Zeitraum deutlich sank, rückte Deutschland vom dritten auf den zweiten Platz auf.

Im Jahr der Bundestagswahl dürfte die OECD-Statistik besonders viel Aufmerksamkeit erregen. Mehrere Parteien wollen mit dem Versprechen auf Steuerreformen um Wählerstimmen werben. So hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) Entlastungen im Wert von 15 Milliarden Euro versprochen, von denen nach SPIEGEL-Informationen insbesondere mittlere Einkommen profitieren sollen. Die FDP verspricht sogar eine rund doppelt so hohe Summe.

Alle skandinavischen Länder schneiden besser ab

Zur Begründung reiner Steuersenkungen eignen sich die OECD-Zahlen jedoch nur begrenzt. Denn zum einen liegt Deutschlands schlechtes Abschneiden weniger an den Einkommensteuersätzen als an besonders hohen Sozialabgaben für Arbeitnehmer und -geber. Zum anderen spiegelt das Ranking nicht wider, was Bürger im Gegenzug für ihre Abgaben bekommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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