Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘NPL’

Moody’s senkt Ausblick für österreichisches Bankensystem

Posted by hkarner - 22. August 2018

orf.on, 22/8

Die US-Ratingagentur Moody’s ändert den Ausblick für das österreichische Bankensystem von positiv auf stabil. Als Begründung wurde die Darlehensqualität und Innenfinanzierung genannt. Die Ratingagentur erwartet, dass Verbesserungen bei der Kreditqualität moderater ausfallen und sich die Fähigkeit zur Bildung von Eigenkapital abschwächen werde, teilte sie in einer Aussendung heute mit.

Die Ratingagentur geht in ihrem Lagebericht für das österreichische Bankensystem davon aus, dass sich die heimische Wirtschaft weiterhin robust entwickeln wird: Für dieses Jahr wird mit einem Wachstum von drei Prozent und für 2019 mit einem Wachstum von 2,5 Prozent gerechnet, was geringfügig über der Wachstumsrate anderer, vergleichbarer Euro-Länder liegt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Europas Banken sitzen auf 813 Mrd. Euro an faulen Krediten

Posted by hkarner - 5. August 2018

Es drohe „Ansteckungsgefahr“ für das europäische Bankensystem, zitiert die „Bild“ einen Bericht des deutschen Finanzministeriums. Besonders Griechenland, Zypern und Italien seien betroffen.

Vor allem in den Bilanzen südeuropäischer Banken sind die faulen Kredite zu finden.

Die Europäische Bankenaufsicht schätzt einem Medienbericht zufolge die Summe der Problem-Kredite in den Bilanzen europäischer Banken zehn Jahre nach der Finanzkrise auf 813 Milliarden Euro. Das berichtete „Bild“ am Samstag mit Verweis auf eine Antwort des deutschen Finanzministeriums auf eine Frage der FDP-Fraktion im Bundestag.

Der Umfang dieser Kredite sei „im historischen Vergleich hoch“, schreiben die Beamten demnach. Es drohten Schwierigkeiten für einzelne Banken und eine „Ansteckungsgefahr“ für das europäische Banken-System. Genau wie vor zehn Jahren sei ein Großteil der faulen Kredite „im Immobilienbereich zu verorten“, berichtete das Blatt weiter. Den Rest des Beitrags lesen »

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A critical task for the Greek economy enters a new phase

Posted by hkarner - 1. Juni 2018

Date: 31-05-2018
Source: The Economist

Greek banks have begun to reduce their enormous pile of bad loans

OF THE €57.7bn ($68.2bn) of loans that Piraeus Bank, one of Greece’s four dominant lenders, had on its books at the end of March, €20.5bn were more than 90 days overdue. A further €11.7bn were also deemed unlikely to be repaid. In all, at the end of 2017 Greek banks carried €95.7bn of such non-performing exposures (NPEs)—at 43.1% of loans, the heaviest burden in Europe. Still, the pile was €13bn smaller than at its peak in March 2016. The banks plan to reduce it by €30bn this year and next.

Dealing with bad loans to business—around 60% of NPEs, mostly to small firms—is the most daunting part of this monumental job. It means resetting the balance-sheet of much of Greece’s economy, from restaurants to manufacturing. But a new phase of this task is under way, with the first sale of secured commercial loans. On May 29th Piraeus said it had agreed to sell Amoeba, a €1.45bn bundle of loans to around 180 borrowers, to Bain Capital Credit, which has previously bought bad debts in Italy and Spain. The collateral, comprising about 1,700 properties, is mainly in big cities. Other banks have been watching keenly. Alpha Bank, another of the four big banks, is weighing a similar sale. Bankers and investors say Amoeba has helpfully spawned an ecosystem of buyers and advisers. Den Rest des Beitrags lesen »

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Brandlöschung mit Benzin: Die europäische Einlagensicherung

Posted by hkarner - 29. Mai 2018

Hans-Werner Sinn, Professor of Economics and Public Finance at the University of Munich, was President of the ifo Institute and serves on the German economy ministry’s Advisory Council. He is the author, most recently, of The Euro Trap: On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs.

MÜNCHEN – Europa diskutiert derzeit die gemeinsame Einlagensicherung für die Banken der Eurozone. Die Befürworter, allen voran die EU-Kommission und die EZB, verweisen darauf, dass mit einer solchen Sicherung die Gefahr einer Depositenflucht in Krisenzeiten gebannt würde. Die Gegner verweisen auf die fehlende Symmetrie der Bankenrisiken wegen des hohen Anteils der faulen Kredite in den Bilanzen der Banken mancher Länder. Erst müssten die Bankbilanzen bereinigt werden, und dann könne man weiter sehen.

In der Tat: Während die Banken stabiler Länder auf einen Anteil fauler Kredite an allen ausgereichten Krediten von weniger als 2% kommen, verzeichnet die letzte, im April veröffentlichte Statistik des IWF für Irland 11%, Italien 16%, Zypern 40% und Griechenland 46%.

Aber die asymmetrische Belastung mit faulen Krediten ist gar nicht einmal entscheidend. Gegen die Einlagensicherung spricht vor allem, dass sie die Banken zum zocken veranlassen würde. Selbst die Zombie-Banken der Eurozone würden nämlich durch die Einlagenversicherung in die Lage versetzt, sich nach Belieben Spargelder in Europa zu besorgen, um damit weltweit Ramschprojekte zu finanzieren. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB gewährt Banken Aufschub für neue Problemkredit-Regeln

Posted by hkarner - 16. März 2018

Künftig sollen Geldhäuser alle ab 1. April neu als notleidend eingestuften Darlehen schrittweise vollständig über Rückstellungen abdecken. Für den Altbestand an faulen Krediten gelten die Vorgaben der Europäischen Zentralbank allerdings nicht.

Die Europäische Zentralbank (EZB) räumt Geldhäuser in der Euro-Zone mehr Zeit ein, um sich auf neue Leitlinien zum Umgang mit faulen Krediten einzustellen. Erst ab 2021 sollen die Vorgaben der Kontrolleure in die turnusmäßige Bankenprüfung einfließen, wie die EZB-Aufsicht am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Die neuen Regeln verlangen, dass Banken in Zukunft alle Darlehen, die neu als ausfallgefährdend eingestuft werden, stärker als bisher mit Rückstellungen abfedern. So soll verhindert werden, dass Institute wie nach der Finanzkrise 2008 erneut einen Berg fauler Kredite auftürmen. An einem ersten Vorschlag der Aufseher hatte es vor allem aus Italien starke Kritik gegeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Rückkehr der Milliardengewinne

Posted by hkarner - 28. Februar 2018

Nach Jahren der Krise vermelden Österreichs Banken allesamt wieder Ergebnisse auf Rekordniveau. Grund dafür ist die Erholung in Osteuropa. Nun bauen sich aber neue Risken auf.

Wien. Vor ziemlich genau neun Jahren hat der US-Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman von einem ,Argentinien an der Donau‘ gesprochen. Er hat nicht recht behalten.“ Mit diesem Verweis auf die damalige Aussage Krugmans, Österreich drohe aufgrund der starken Verflechtung seiner Banken in Osteuropa eine Staatspleite, begann Erste-Bank-Chef Andreas Treichl am Mittwoch seine Präsentation der Bilanz des Jahres 2017. Es sind Ergebnisse, die sich sehen lassen können: Mit einem Nettogewinn von 1,32 Mrd. Euro verdiente die Erste im Vorjahr nicht nur um 51 Mio. mehr als 2016, es war auch der höchste jemals erzielte Wert und das zweite Rekordergebnis in Folge.

Grund dafür ist die Erholung im noch vor wenigen Jahren stark gescholtenen Osteuropa, so Treichl weiter. Im Vorjahr ist beispielsweise kein einziges Land, in dem die Erste tätig ist, schwächer gewachsen als der Schnitt der Eurozone. Mit Tschechien, aber auch Ungarn und Rumänien, haben bereits drei Länder geringere Arbeitslosenraten als Österreich. Den Rest des Beitrags lesen »

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The Electoral Fate of Italy’s Banks

Posted by hkarner - 16. Januar 2018

Paola SubacchiPaola Subacchi is a senior fellow at Chatham House and visiting professor at the University of Bologna. She is the author, most recently, of The People’s Money: How China Is Building a Global Currency .

To fix Italy’s banking system, the government that emerges from the general election in March will need a solid majority, a comprehensive strategy to boost economic growth, and a willingness to confront vested interests. But none of the parties has shown any indication that it can meet any of these criteria, much less all three.

LONDON – As Italy approaches what promises to be one of its most contentious general elections since 1945, banks are the elephant in the room. Too big and cumbersome to be ignored, they are a constant source of embarrassment for the parties that have been in government since the global financial crisis of 2008, especially for former Prime Minister Matteo Renzi, who hopes to rekindle his political career in March. They are also an inviting anti-establishment target for the populists of the Five Star Movement.

Indeed, Italy’s banks epitomize all the problems that the financial crisis brought to the country, and on which the populists are capitalizing: a double-dip recession followed by sluggish GDP growth, high unemployment, especially among the young, and a collapse of domestic demand. Banks also embody the tangle of vested interests, malpractice, and even corruption that, together with la dolce vita, have come to be associated with Italy. Den Rest des Beitrags lesen »

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A fresh approach to complete the banking union in the Eurozone

Posted by hkarner - 16. Dezember 2017

Stefano Micossi 11 December 2017, vox.eu

Director General, ASSONIME; Honorary Professor College of Europe; Member of the Board of CEPS and of Cassa Depositi e Prestiti; Chairman of the School of European Political Economy, LUISS

Tackling legacy risks Den Rest des Beitrags lesen »

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Europe’s banks are stronger than they were, but not strong enough

Posted by hkarner - 2. Dezember 2017

Date: 30-11-2017
Source: The Economist

A marathon of regulatory reform has further to run

THE permanent revolution rumbles on. Ten years after the financial crisis, Europe’s bankers must wonder whether the regulatory upheaval will ever cease. Next month two European Union directives start to bite. MiFID2 will make trading more transparent and oblige banks to charge clients separately for research; PSD2 will expose banks to more competition from technology companies, and each other, in everything from payment services to budgeting advice. A new accounting rule, IFRS 9, also kicks in, demanding timelier provisions for credit losses. The global capital standards drawn up after the crisis, Basel 3, may at last be on the verge of completion—implying yet another uptick in equity requirements for some European lenders.

Amid this blizzard of letters and digits, the European Commission is pushing ahead on yet another front. It is urging governments and the European Parliament to complete the EU’s banking union by 2019 and thus cut the “doom loop”, in which weak banks and sovereigns drag each other down. Because regulators treat all euro-area government bonds, regardless of origin, as risk-free, banks have an incentive to load up on them in order to economise on equity; and they favour their home governments’ bonds. Should the sovereign-bond prices fall, as they did in Greece, local banks take a big hit; if governments have to prop up lenders, the spiral goes on down. Den Rest des Beitrags lesen »

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Raiffeisen Bank International verdoppelte Konzernergebnis

Posted by hkarner - 14. November 2017

14. November 2017, 08:37 derstandard.at

Ergebnis liegt bei 910 Millionen Euro – Deutlich weniger neue Kreditrisikovorsorgen

Wien – Die börsenotierte Raiffeisen Bank International (RBI) hat 2017 nach drei Quartalen deutlich mehr verdient. Das Konzernergebnis konnte von 433 auf 910 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Der Zinsüberschuss stieg im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 2,39 (2,34) Milliarden Euro. Die neuen Kreditrisikovorsorgen gingen um 68 Prozent von 501 auf 160 Millionen Euro zurück. Am Ausblick wurde nichts geändert. „Wir sind mit dem Ergebnis der ersten neun Monate sehr zufrieden“, so RBI-Chef Johann Strobl am Dienstag in einer Presseaussendung. Der breite wirtschaftliche Aufschwung in CEE spiegle sich in allen Segmenten wider. „Wir schreiben in allen Märkten Gewinne“, betont Strobl. Bei der Reduzierung der notleidenden Kredite sei man gut vorangekommen und habe die Ziele für dieses Jahr bereits übererfüllt.

Zinsüberschuss in Russland

Die Kreditrisikovorsorgen konnte die RBI deutlich zurückfahren, und auch das operative Geschäft hat sich positiv entwickelt. Hauptverantwortlich für das leicht verbesserte Zinsergebnis war ein währungsbedingter Anstieg des Zinsüberschusses in Russland in Höhe von 62 Millionen Euro. In anderen Märkten kam es dagegen wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus zu leichten Rückgängen. Den Rest des Beitrags lesen »

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