Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Posts Tagged ‘Nowotny’

Nach Interview: EZB geht auf Distanz zu OeNB-Chef Nowotny

Posted by hkarner - 10. April 2018

 orf.on, 10.04.2018

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich von den jüngsten Äußerungen des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und Ratsmitglieds, Ewald Nowotny, zu Anleihenkäufen und Zinsentwicklung distanziert. Das seien die Ansichten von Nowotny, die nicht jene des EZB-Rats widerspiegeln würden, erklärte heute ein Sprecher.

Ende des Anleihenkaufprogramms angekündigt

Nowotny hatte in einem Reuters-Interview unter anderem gesagt, die EZB werde wohl ihr billionenschweres Anleihenkaufprogramm bis zum Jahresende auslaufen lassen. Das werde den Weg für die erste Zinserhöhung seit dem Jahr 2011 bereiten. Dabei sollten die Währungshüter graduell vorgehen, wobei zuerst der Einlagensatz angehoben werden könnte. „Ich würde kein Problem damit haben, in einem ersten Schritt von minus 0,4 Prozent auf minus 0,2 Prozent zu gehen und dann als zweiten Schritt den Leitzins einzubeziehen“, sagte Nowotny.

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Goldman sieht Bitcoin bei 4800 Dollar

Posted by hkarner - 15. August 2017

Bitcoin werde auf 4800 Dollar steigen und dann auf 2300 fallen, sagt Goldman Sachs. Für andere Analysten ist das dicke Ende der Bitcoin-Bubble aber schon in Sicht.

Wien/New York. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat ihr Kursziel für die Kryptowährung Bitcoin auf 4800 Dollar angehoben. Danach werde es zu einer Korrektur kommen, schreibt die Goldman-Analystin Sheba Jafari in einer Notiz für Kunden und Investoren.

Die berühmte Investmentbank hat Analysen für Bitcoin erst in diesem Juni in ihr Programm aufgenommen, nachdem eine Reihe von Hedgefonds darum gebeten hatten. Bisher liegt Goldman auch goldrichtig – nur dass der Preis für Bitcoin das zuletzt ausgegebene Ziel der Analystin schon übertroffen hat.

Entscheidend für Anleger ist aber vor allem der zweite Teil ihrer neuesten Analyse: Bitcoin werde auf bis zu 4827 Dollar steigen – und dann um mehr als 30 Prozent korrigieren. Das würde bedeuten, dass die Kryptowährung auf bis zu 2300 Dollar fallen könnte.

Bis Sonntag früh hat Bitcoin einen sehr starken Anstieg auf knapp 4400 Dollar erlebt. Seitdem ist es in einer kleinen Korrektur. Die Kryptowährung hat sich damit von den Marktturbulenzen von Juni und Juli erholt, als Unsicherheiten über die Zukunft von Bitcoin und Streitereien in der Community zu fallenden Preisen geführt haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nowotny erwartet schnelles Sterben der Bankenfilialen

Posted by hkarner - 19. Juli 2017

Österreichs Notenbankchef sagte in einem Interview, dass Bankenfilialen noch schneller verschwinden werden. An Bitcoin lässt er kein gutes Haar.

Ewald Nowotny lässt an Bitcoin kein gutes Haar

Am österreichischen Bankensektor werde sich das Tempo der Fusionen, Filialschließungen und auch des Mitarbeiterabbaus noch beschleunigen. Österreich liege bei der Zahl der Einwohner je Bankstelle noch immer deutlich unter den Niederlanden oder Frankreich, sagte Österreichs Notenbankchef, Ewald Nowotny, der „Kleinen Zeitung“ und dem „Neuen Vorarlberger Volksblatt“ in einem gemeinsamen Interview (Mittwochausgaben).

Nowotny gibt aber zu bedenken, „dass dieses Kleinteilige auch einige Vorteile hat – etwa, was Kundennähe betrifft“. „Die Frage ist nun, ob es gelingt, Methoden zu entwickeln, wo ich den Vorteil der Kundennähe verbinden kann mit den zentralistischen Erfordernissen, die sich von der Technologie und der Aufsicht her ergeben“. Der Notenbankchef geht aber davon aus, dass es noch zu einer deutlichen Zentralisierung im genossenschaftlichen Bankenbereich kommen wird. Die zwei wichtigsten Themen für die österreichischen Banken seien Kapitalaufbau und Kostendisziplin.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Nowotny: Nie mehr Wachstumsraten wie nach dem Zweiten Weltkrieg

Posted by hkarner - 29. Mai 2017

29. Mai 2017, 11:07 derstandard.at

Selten zuvor ging eine Erholung nach einer Krise so bescheiden voran wie nach der jüngsten Finanzkrise

Wien – Im historischen Vergleich hat sich die Wirtschaft von der letzten Finanzkrise bisher nur schwach erfangen. Trotzdem kann Österreichs Notenbankgouverneur Ewald Nowotny der Sorge einiger Experten vor einer langen Phase der Stagnation nichts abgewinnen. Klar sei aber, dass „wir keine Rückkehr zu den hohen Wachstumsraten der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg mehr erwarten können“, meint Nowotny. Europas Anteil an der Weltwirtschaft sei in den vergangenen zehn Jahren gesunken, und das werde in den nächsten Jahren so weitergehen. Andere Volkswirtschaften haben aufgeholt. Im heutigen Umfeld gelte es aber nicht nur, Teil der internationalen Wertschöpfungsketten zu bleiben. Auch die Erträge des Wachstums müssten angemessen verteilt werden, um die politische Akzeptanz für die Wirtschaftsordnung zu gewährleisten. Gefährlich wäre es indes, die Globalisierung als „Nullsummenspiel“ zu missverstehen, in dem einige auf Kosten anderer gewinnen, warnte Nowotny bei der Volkswirtschaftlichen Tagung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Wien.

Österreich unter Topperformern Den Rest des Beitrags lesen »

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Nationalbankchef: „Der Brexit wird unterschätzt“

Posted by hkarner - 25. April 2017

Interview András Szigetvari25. April 2017, 07:00 derstandard.AT

Politische Orientierungslosigkeit in den USA und die Folgen eines Brexits sieht Ewald Nowotny als die Bedrohungen für Europas Wirtschaft

Bei der Tagung des Internationalen Währungsfonds in Washington wurden Finanzminister und Notenbanker am vergangenen Wochenende über die größten Bedrohungen für die Weltwirtschaft unterrichtet. Politische Risiken standen dabei im Vordergrund. Nebenbei versuchte die österreichische Delegation mit Nowotny Klarheit über den Kurs der Trump-Regierung zu bekommen.

STANDARD: Welche Entwicklungen bereiten Ihnen derzeit am meisten Sorgen: der Brexit, die protektionistischen Tendenzen in den USA, der Nationalismus in Europa?

Nowotny: Beunruhigend sind aktuell vor allem die Unsicherheiten, die in Bezug auf künftige Maßnahmen der US-amerikanischen Regierung bestehen. Einer unserer Gesprächspartner in Washington hat uns gesagt, dass Trump und sein Team gar nicht erwartet haben, dass sie gewinnen. Sie haben also Wahlprogramme, sind aber nicht darauf vorbereitet, wie es weitergehen soll, und müssen sich das erst mühsam erarbeiten. Das heißt, die größte Ökonomie der Welt könnte für einige Zeit orientierungslos dahinschlingern. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nowotny erwartet deutlich weniger Angestellte im Bankenbereich

Posted by hkarner - 22. April 2017

Die Filialdichte sei ebenfalls immer noch zu hoch, sagt der Nationalbank-Gouverneur. Auf eine Filiale kommen in Österreich rund 2100 Einwohner, in Holland 9600.

Die Banken müssen weiter ihre Kosten senken, sagt der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny. Es gibt noch Bedarf an Verbesserungen Verhältnis zwischen Aufwendungen und Erträgen (Cost/Income-Ratio), sagt er im „profil“-Interview. Also sei davon auszugehen, „dass es im Bankenbereich zu einer deutlichen Reduzierung der Beschäftigtenzahlen kommen wird“.

Diese Entwicklung sei „zum Teil technisch bedingt. Die Digitalisierung führt zu einem geringeren Bedarf an Filialen. Das verstärkt den ohnehin spürbaren Kostendruck“, sag der OeNB-Gouverneur. Zwar sei die Filialdichte zuletzt zurückgegangen, sie sei im internationalen Vergleich aber immer noch hoch. „Auf eine Filiale kommen in Österreich rund 2100 Einwohner, das entspricht in etwa dem Niveau von Italien, Spanien und Deutschland. In Finnland sind es demgegenüber 5200 Einwohner je Filiale, in den Niederlanden etwa 9600. Wir sollten jetzt nicht unbedingt den Niederlanden nacheifern. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Aber in der Mitte sind wir noch nicht.“

Regionalität bringt Probleme Den Rest des Beitrags lesen »

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A Scientific Outlook for a Post-Factual World

Posted by hkarner - 30. November 2016

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„Banken haben Einsparungen nicht an Kunden weitergegeben“

Posted by hkarner - 27. September 2016

27. September 2016, 17:10 derstandard.at

 Wirtschaftsforscher Hahn sieht Fintechs im Kommen, OeNB-Chef Nowotny rät zu „pragmatischer Universalbank“

Wien – Geht es um Zukunft und Existenzberechtigung von Banken, reicht der Meinungsbogen weit. Da wird Mark Twain zitiert („Die Nachrichten über meinen Tod sind stark übertrieben“), da wird die Erwartung geäußert, Banken „als zweitältestes Gewerbe der Welt“ würden wohl ebenso wenig aussterben wie das älteste (also die Prostitution), ja, da werden sogar die Zehn Gebote thematisiert. Den Dekalog bemühte der Chef der Raiffeisen Bank International (RBI), Karl Sevelda, am Montagabend im Kassensaal der Nationalbank, wohin der Finanz-Marketing-Verband (FMVÖ) zur Diskussion „Wozu überhaupt noch Banken? Österreichs Geldinstitute im Anpassungs- und Überlebensstress“ geladen hatte; Medienpartner des FMVÖ ist der STANDARD.

„Nicht alles regulierbar“

Was denn eine wichtige Grundlage fürs Überleben sei, wurde Diskutant Sevelda gefragt, er antwortete, man müsse die Politik überzeugen, dass „nicht alles im Leben regulierbar ist, es wird immer etwas geben, das den Zehn Geboten überlassen bleibt“. Der Gouverneur der Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, hatte zuvor eben Twain zitiert, der Bankenexperte des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) Franz Hahn hatte das „zweitälteste Gewerbe der Welt“ ins Spiel gebracht. Zukunftschancen billigt der OeNB-Chef der „pragmatischen Universalbank“ zu, die zwar ihren Kunden auch Investmentbankprodukte anbietet, für sich selbst aber keine Handelsgeschäfte tätigt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Karger Ausflug nach Kroatien und OeNB-Neuauflage

Posted by hkarner - 24. Mai 2016

24. Mai 2016, 17:28, derstandard.at

Hypo-Ausschuss: Zagorec und Nowotny als Zeugen

Wien – Der Untersuchungsausschuss stand am Dienstag noch ein wenig unter dem Eindruck der Bundespräsidentschaftswahlen. Norbert Hofer stand den auf die Hypo-Befragung wartenden Journalisten erstmals Rede und Antwort, um dann am Nachmittag als Vertretung von Parlamentspräsidentin Doris Bures den Vorsitz im Kontrollgremium zu führen.

Da war dann der kroatische Exgeneral Vladimir Zagorec im Zeugenstand. Der Hypo-Kunde war dem Ausschuss davor trotz mehrerer Ladungen ferngeblieben. Der Kroate wollte dann öfters nicht antworten, weil er schon vielfach in diversen Prozessen ausgesagt hat. Ein wenig war ihm dann doch zu entlocken. Etwa dass Zagorec sechs Geschäfte mit der Hypo abwickelte und dabei 44 Millionen Euro an Krediten erhielt. Zu seinen angeblich engen Banden zu Ex-Hypo-Vize Günter Striedinger gab sich der Kroate zugeknöpft. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nowotny: Jeder dritte Job im Bankensektor ist bedroht

Posted by hkarner - 18. Dezember 2015

So selten er bisher Recht gehabt hat, der Herr Gouverneur: diesmal stimmt es! (hfk)

18.12.2015 | 11:16 |  (DiePresse.com)

Auch wenn es in Österreich einen Abbau von Bankjobs gab, lief der Strukturwandel bisher sehr langsam, so der OeNB-Vergleich.

Es ist nicht unrealistisch, dass der heimische Bankensektor in den nächsten Jahren ein Drittel seiner Jobs verliert – das sind rund 25.000 Arbeitsplätze, sagte Notenbankchef Ewald Nowotny am Freitag bei der Vorstellung des Finanzmarktstabilitätsberichts. Österreich hatte 2008 noch 80.283 Bankjobs, Ende 2014 waren es 75.714 und jetzt seien es wohl noch einmal um 1.000 weniger.

Auch wenn es in Österreich einen Abbau von Bankjobs gab, lief der Strukturwandel in internationalen Vergleich langsam, so Nowotny. Österreich hat nicht nur einen sehr hohen Anteil von Bankbeschäftigten im Vergleich zur Gesamtbeschäftigung des Landes, dieser Anteil geht auch langsamer zurück als in anderen Ländern. Auch international gibt es einen rapiden Rückgang bei der Bankbeschäftigung. Den Rest des Beitrags lesen »

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