Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Münchau’

Europe’s Reverse Domino Effect

Posted by hkarner - 20. März 2017

At last a sober realistic view – instead of all the  panicking! (hfk)

Date: 19-03-2017
Source: www.foreignaffairs.com

No One Is Following Britain Out of the EU
By Pierpaolo Barbieri

Following France’s 1954 humiliation at the hands of the Viet Minh at Dien Bien Phu, U.S. President Dwight D. Eisenhower divined the phrase “domino effect” to suggest that the victory of communist guerrillas would lead to a cascade of parallel events elsewhere: “You have a row of dominos set up,” Eisenhower said. “You knock over the first one. … What will happen to the last one is the certainty that it will go over very quickly.” Ike’s idea caught on; the “domino” concept was applied to everything from the Cuban Revolution to the Prague Spring.

Most recently, the prospect of a domino effect was a staple of discussions of the British referendum on EU membership. In this case, a first-mover (the United Kingdom) would trigger the implosion of the EU by daring to exit first. It would be swiftly followed by others eager to free themselves from the shackles of transnational regulators and their world-leading single market. Den Rest des Beitrags lesen »

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Germany-IMF Staredown on Greece: The Election Calculus

Posted by hkarner - 14. Februar 2017

Posted on February 13, 2017 by Yves Smith

The next big round of extend and pretend for Greece isn’t set to take place until July, yet serious jockeying between the key actors, the IMF versus the European countries acting as lenders, is underway now. Why? The politicians and Eurocrats are keen to get a deal, at least in general terms, agreed now so as to keep Greece out of the headlines as much as possible for an upcoming series of European elections.

Of course, the European view of “getting to a deal” means knuckling the IMF into joining a new round of financing. As we’ve discussed since 2015, the Fund’s staff has been in open revolt, and has leaked important internal documents to the press more than once, making clear the agency’s view that Greek debts are not sustainable (note that these leaks may have been sanctioned at a more senior level). By the Fund’s own rules, that means it cannot provide additional loans. The latest Financial Sustainability Report reached the same conclusion, although it did uncharacteristically say that some fund directors (as in board members) did not agree with that view.

If the IMF does not provide more dough, the consequences are serious, as we’ve stressed and Wolfgang Munchau underscores in a comment at the Financial Times: Den Rest des Beitrags lesen »

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Italy’s Day of Reckoning Is Coming

Posted by hkarner - 15. Dezember 2016

John Mauldin | Dec 14, 2016

Italy has a new government, and Matteo Renzi is not in charge of it. The former prime minister kept his word and resigned following his constitutional reform plan’s crushing defeat at the polls. Is all now well in that beautiful land?

Not exactly, though we did see a glimmer of hope this week. Unicredit, Italy’s largest bank, announced job cuts and asset sales that may buy it some time. This does not, however, mean the crisis is over. At best, it means the beginning of the crisis is over. We have a long way to go.

Our first OTB selection today begins, “Chronic inability to separate the probable from the desirable has been the tragedy of 2016.” Those fateful words come from Financial Times columnist Wolfgang Münchau, who is normally very calm but now sees wishful thinking about Italy as a major threat. As much as some might wish Italy to remain in the eurozone, Münchau thinks it’s increasingly improbable. Timing is the main question.

A brief sample of his analysis:

One day Italy will be led by a party in favour of withdrawal from the euro. When that happens, euro exit would turn into a self-fulfilling prophecy. There would a run on Italy’s banks and its government’s bonds. Den Rest des Beitrags lesen »

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Währungsunion: Deutschland zahlt – oder das System explodiert

Posted by hkarner - 27. November 2015

Date: 27-11-2015Münchau
Source: Spiegel: Eine Kolumne von Wolfgang Münchau

Die Euroländer sind abhängiger voneinander, als bei Einführung der Währungsunion zugegeben wurde. Wollen wir sie erhalten, wird Deutschland dafür aufkommen müssen.

Sie kennen die Floskeln. Der Euro wird so stark sein wie die Mark. Eine Währungsunion kann ohne gegenseitige Hilfen bestehen. Ihr Bankguthaben ist sicher.

Die Realität einer Wirtschaft in einer Währungsunion ist eine andere. Man ist deutlich von einander abhängiger, als man zugegeben hatte. Wenn irgendwo Ungleichgewichte auftreten, wie die massiven deutschen Handelsüberschüsse oder eine griechische Haushaltskrise, dann schießt das alles quer durch die Währungsunion und wieder zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

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Wiedereinführung von Grenzkontrollen: Europa ist auf dem Weg zurück zu Nationalstaaten

Posted by hkarner - 15. September 2015

Date: 15-09-2015
Source: Spiegel Wolfgang MünchauMünchau CC

Das demokratische Deutschland hat seine größten politischen Fehler gemacht, wenn die Einwanderung plötzlich anstieg. Nach dem Mauerfall, während der Balkankriege und jetzt mit der panischen Wiedereinführung von Grenzkontrollen.

Europa zerfällt.

Nach dem Mauerfall im November 1989 kamen bis März 1990 jeden Monat rund 50.000 Menschen aus dem Osten in den Westen Deutschlands. Die Regierung Kohl reagierte damals auf den Strom der Migranten mit dem Angebot eines Wechselkurses zwischen Ostmark und D-Mark von eins zu eins.

Damit handelte Kohl gegen jeden wirtschaftlichen Sachverstand, vor allem auch gegen den Rat des damaligen Bundesbankpräsidenten Karl Otto Pöhl. Die Entscheidung jagte die Kosten der Wiedervereinigung in die Höhe und, schlimmer noch, erschwerte die Anpassung des Ostens. Trotz Transferleistungen in Billionenhöhe verkamen weite Teile Ostdeutschlands zu wirtschaftlichen Wüstengebieten.

Im Dezember 1991 – kurz nach Beginn der Balkankriege – beschloss die Europäische Union (EU) auf Drängen Deutschlands und gegen den Widerstand von Großbritannien die Anerkennung von Kroatien und Slowenien als unabhängige Staaten. Auch hier spielte ein kurzfristiger Anstieg von Flüchtlingen nach Deutschland eine Rolle. Über die Konsequenzen dieser Entscheidung wird im Ausland anders geurteilt als in Deutschland. In den USA und Großbritannien gilt die deutsche Politik als wesentlicher Faktor für die Eskalation der Balkankriege in den Neunzigerjahren. Den Rest des Beitrags lesen »

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Zukunft der Währungsunion: Der Euro-Finanzminister darf kein Sparkommissar sein

Posted by hkarner - 1. September 2015

Date: 01-09-2015
Source: SPIEGEL Eine Kolumne von Wolfgang MünchauMünchau

EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Cœuré : Eigenes Budget für europäischen Finanzminister

Mittlerweile ist es fast schon Konsens: Die Eurozone braucht einen eigenen Finanzminister. Doch es kommt auf die Ausgestaltung des Amtes an. Mit einem Grüßaugust von Schäubles Gnaden wäre der Währungsunion nicht geholfen – im Gegenteil.

Benoît Cœuré sagte vergangene Woche etwas sehr Interessantes. Das Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank forderte einen europäischen Finanzminister. Das wirklich Interessante steckte aber in den Details seiner Ausführungen.

Spulen wir kurz zurück in das Jahr 2011, in dem der ehemalige EZB-Chef Jean-Claude Trichet den Karlspreis erhielt. Während seiner Festrede sprach sich Trichet ebenfalls für einen europäischen Finanzminister aus. Auf den ersten Blick sind Cœurés Äußerungen also nicht neu. Aber Trichet stellte sich darunter etwas ganz anderes vor: einen Finanzminister, der lediglich die Stabilitätsregeln überwacht und die Banken reguliert. Cœuré sprach hingegen von einem Finanzminister, der darüber hinaus noch für die gesamten Ungleichgewichte im Privatsektor zuständig ist und über ein eigenes Budget verfügt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Euro: Ein echter Föderalismus für Europa

Posted by hkarner - 4. August 2015

Date: 04-08-2015
Source: SPIEGEL

Eine Kolumne von Wolfgang MünchauMünchau

Die Griechenlandkrise hat den Streit über die Zukunft der EU und des Euro offengelegt. Ein echter Föderalismus wäre das Gegenteil von Wolfgang Schäubles Vision – und würde ökonomisch funktionieren. Es wäre ein fundamentaler Schritt.

Wie soll Europa künftig aussehen? Und wie geht es weiter mit der gemeinsamen Währung? In der vergangenen Woche habe ich die erste von fünf grundsätzlichen Positionen zur Zukunft des Euro beschrieben, die meines Erachtens existieren: die von Wolfgang Schäuble. Sie gehört zu den zwei föderalistischen Positionen, und sie könnte ebenso von Sigmar Gabriel sein oder anderen.

Es ist ein deutscher Föderalismus, mit einer deutschen ordoliberalen Wirtschaftspolitik, ein Föderalismus, der auf Regeln basiert und die demokratische Kontrolle weitestmöglich begrenzt. Es ist ein Föderalismus von der Art, wie sie sich Franz Josef Strauß einmal vorstellte, dem es angeblich ja auch egal war, wer unter ihm Kanzler war. Den Rest des Beitrags lesen »

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S.P.O.N. – Die Spur des Geldes: Schäubles Europa ist brandgefährlich

Posted by hkarner - 4. August 2015

Eine Kolumne von , Spiegel.online, 27/7Münchau CC

Der Streit über Griechenland zeigt: Die Zukunft Europas steht auf dem Spiel. Nun wird darum gekämpft, wie die Europäische Union künftig aussehen soll. Auch Wolfgang Schäuble hat eine Vision davon – doch die kann kaum funktionieren.

Schäuble ccFinanzminister Schäuble: Ein Europa nach deutschen Regeln

Wird der Euro überleben? Und wie soll Europa künftig aussehen? Angefeuert von der Griechenlandkrise ist das Thema so aktuell wie selten zuvor. Doch es ist zugleich auch so komplex, dass es wichtig ist, die verschiedenen Standpunkte klar zu machen. Das will ich in den kommenden Kolumnen in einer Serie versuchen. Von den unterschiedlichen Positionen sind meines Erachtens fünf einer Diskussion würdig. Die erste davon ist die von Wolfgang Schäuble. Ich fange damit an, weil man Schäubles Ideen jetzt schon diskutiert. Um es vorweg zu sagen: Es ist nicht meine Vorstellung von Europa.Mir geht es aber vor allem darum, die Positionen zunächst einmal voneinander zu trennen. Denn der Föderalismus von Wolfgang Schäuble ist ein radikal anderer als der Föderalismus eines Guy Verhofstadt, des ehemaligen belgischen Premierministers, der im Europäischen Parlament die Fraktion der Liberalen anführt. Den Rest des Beitrags lesen »

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Greece’s brutal creditors have demolished the eurozone project

Posted by hkarner - 13. Juli 2015

July 13, 2015 10:45 am, FT
Stripped of ambitions for a political and economic union, the bloc changes into a utilitarian project

few things that many of us took for granted, and that some of us believed in, ended in a single weekend. By forcing Alexis Tsipras into a humiliating defeat, Greece’s creditors have done a lot more than bring about regime change in Greece or endanger its relations with the eurozone. They have destroyed the eurozone as we know it and demolished the idea of a monetary union as a step towards a democratic political union.

In doing so they reverted to the nationalist European power struggles of the 19th and early 20th century. They demoted the eurozone into a toxic fixed exchange-rate system, with a shared single currency, run in the interests of Germany, held together by the threat of absolute destitution for those who challenge the prevailing order. The best thing that can be said of the weekend is the brutal honesty of those perpetrating this regime change. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why the Yes campaign failed in Greece

Posted by hkarner - 6. Juli 2015

July 5, 2015 11:25 pm, FT, 

It is not that hard to explain why Alexis Tsipras won the referendum by a landslide. It is a lot harder to see what’s going to happen now.

His opponents, both inside Greece and in the European Union went wrong because of serial misjudgments, ranging from the petty to the monumental. For me, three stand out.

 The biggest was the clearly concerted intervention by several senior EU politicians, who said that a No vote would lead to Grexit, a Greek exit from the eurozone. One of them was Sigmar Gabriel, the German economics minister and SPD chief. He even doubled up on this threat right after the results came out. The Greeks correctly interpreted these threats as an attempt to interfere in the democratic process of their country. The news last week that eurozone officials tried to suppress the latest debt sustainability analysis of the International Monetary Fund did not help either. The IMF report essentially revealed that the Greek government had been right after all to demand debt relief. The rest of the EU gave the impression that it wanted to rig the referendum, and it did not even bother to conceal this.
If you have been unemployed for five years, with no prospect of a job, it makes no difference whether the money you do not get is denominated in euros, or in drachma

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