Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Mayer’

Working for a purpose

Posted by hkarner - 5. Dezember 2018

Date: 03-12-2018
Source: The Economist: Bartleby

An academic calls for an overhaul of the conventional company

The modern company has morphed into a “money monster” enslaved to the doctrine of shareholder value. That is the thesis of a new book* by Colin Mayer, a professor at the Saïd Business School in Oxford. It is the latest challenge to the principle enunciated by Milton Friedman, an economist: namely, that “there is one and only one social responsibility of business—to use its resources and engage in activities designed to increase its profits so long as it stays within the rules of the game.” An influential paper** by Oliver Hart and Luigi Zingales last year argued that profitability is not the only criterion that should apply and that shareholders’ welfare is affected by a broad range of factors, including social and environmental conditions.

Mr Mayer takes a similar line, arguing that companies have relationships with many more people than just shareholders. As well as financial capital, they use several other types—human, intellectual, material (buildings and machinery), natural (the environment) and social (public goods like infrastructure).

He also notes that the original conception of a firm was quite different from now. The societas publicanorum were Roman bodies that performed public functions such as tax-collecting or maintaining buildings. They raised finance from shareholders and their shares were traded. The medieval idea of a company revolved around a family business. The founders were people who took bread together (hence the term cum panis). In the early-modern era, firms such as the Dutch and English East India Companies` were set up in order to pursue national trade objectives. Den Rest des Beitrags lesen »

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Geld aus dem Helikopter

Posted by hkarner - 26. Oktober 2015

Mayers Weltwirtschaft . Dank an R.K.Mayer Thomas

Die Zentralbanken tun derzeit alles, um die Inflation anzuheizen. Bald könnten sie auf die nächste verrückte Idee kommen.

24.10.2015, FAZ

Die Inflationsziele unserer Zentralbanken nehmen immer mehr den Charakter der früheren Planvorgaben im real existierenden Sozialismus an: Soll- und Ist-Werte klaffen trotz größter Anstrengungen der Planer hartnäckig auseinander. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit der Planungsbüros, damals wie heute. Kaum jemand versteht noch, was die amerikanische Fed wirklich will, da sich ihre Repräsentanten mit ihren Äußerungen seit geraumer Zeit im Widerspruch zwischen Plan und Wirklichkeit verheddern. Von der Europäischen Zentralbank und der Bank von Japan erwartet man weitere Ankäufe von Vermögenswerten, obwohl das Kaufmaterial auszugehen droht und nur noch wenig Hoffnung besteht, damit die Inflationsziele zu erreichen. Wie im real existierenden Sozialismus könnte die nächste Wirtschafts- und Finanzkrise das real existierende Geldsystem über den Haufen werfen. Womit muss man rechnen?

Halten wir zunächst fest, dass wir uns gegenwärtig eher im Vorhof der nächsten Rezession als eines neuen Aufschwungs befinden. Der gegenwärtige Aufschwung ist altersschwach. In Amerika drohen ihm Gefahren von der Kompression der Unternehmensgewinne, wie sie sich in der gegenwärtigen Berichtsperiode für das vergangene Quartal andeutet. Aus den Schwellenländern weht kalter Wind zu uns, seit diese unter dem Abschwung des Kredit- und Rohstoffzyklus leiden. Es braucht also nicht mehr viel, und die nächste Rezession ist da. Den Rest des Beitrags lesen »

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„Wir haben das falsche Geldsystem“

Posted by hkarner - 30. August 2015

„Es ist auf den Finanzmärkten wie Kreml-Watching“

InterviewAloysius Widmann29. August 2015, 10:00, derstandard.at

Mayer ThomasThomas Mayer (61) war bis 2012 Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Zuvor war er unter anderem bei Goldman Sachs und dem IWF tätig. Nun leitet er das von ihm gegründete Forschungsinstitut Flossbach von Storch.

Die EU-Länder schaffen kein Wachstum, sagt der Ökonom Thomas Mayer. Das liege auch am Geldsystem

STANDARD: China hält die Weltwirtschaft in Atem. Was, wenn das Wachstum in China einbricht?

Mayer: Es wird zu einer weltweiten Wachstumsdämpfung kommen, man könnte sagen: zu einer Wachstumsrezession. Das globale Wachstum wird sich im nächsten Jahr wohl knapp unter drei Prozent einpendeln. Und nicht über drei Prozent, die der Internationale Währungsfonds erwartet.

STANDARD: Da ändert auch die Yuan-Abwertung nichts? Sie soll ja die chinesische Wirtschaft stützen?

Mayer: Im Gegenteil. Die Yuan-Abwertung ist Teil des Problems. Was wir in China jetzt gesehen haben, ist die dritte Welle der Finanzkrisen im Abschwung des Kreditzyklus‘. Dieser hat 2007 gedreht: Davor hatten wir einen riesigen Aufschwung und eine enorme Expansion von Kredit und Verschuldung. Dann ist die Subprime-Blase geplatzt und – als erster Kulminationspunkt – Lehman pleitegegangen. Lehman war enorm gut vernetzt, alle Welt hatte amerikanische Hypotheken in den Büchern und war völlig unvorbereitet.

STANDARD: Die zweite Welle war die Eurokrise? Den Rest des Beitrags lesen »

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Das Warten auf die Geldrevolution

Posted by hkarner - 28. Dezember 2014

 Analyse | Eric Frey, derstandard.at Frey
28. Dezember 2014, 08:00

Die Banken, wie wir sie kennen, sind am Ende ihrer Möglichkeiten. Selbst Vertreter des Establishments fordern ein radikales Umdenken

Der gute Ruf der Banken ist eines der Opfer der Weltfinanzkrise. Seit dem Kollaps von Lehman Brothers im September 2008 sind Kredit- institute in der Öffentlichkeit kaum besser angeschrieben als Drogenbanden und Bordelle. Aber im vergangenen Jahr hat sich die Debatte weiterentwickelt: Nicht nur Banken und Banker sind Zielscheibe von Angriffen, sondern das Bankwesen an sich. Das Überraschende: Die Fundamentalkritik, die einst nur aus der linksalternativen und rechtspopulistischen Ecke erscholl, kommt immer öfter aus der politischen Mitte.

Banken sind so alt wie der Kapitalismus oder der moderne Staat. Irgendwann im späten Mittelalter oder der frühen Neuzeit gaben Kaufleute ihre Gold- und Silbermünzen Menschen ihres Vertrauens und erhielten dafür Papierzettel mit Wertangabe und Siegel. Immer mehr Gold und Silber häufte sich in diesen frühen Banken an, kaum jemand holte sein Gold wieder ab.

Da hatte einer der Bankiers eine Idee: Er schrieb neue Goldzettel und verlieh sie für Zinsen einem anderen Kaufmann, der mit ihnen neue Waren kaufen konnte. Damit hatte sich die Geldmenge verdoppelt: Der Anleger dachte, sein Gold sei in der Bank, aber der Kreditnehmer ging damit inzwischen auf Einkaufstour. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hypo – Nebel des Grauens

Posted by stgara - 10. November 2014

Letztes Update am 08.11.2014, 22:11, Kurier

Verfassungsexperte Heinz Mayer: „Statt transparenter Aufarbeitung wird vertuscht“.Mayer Heinz

Andrea Hodoschek

Andrea Hodoschek

KURIER: Der Verfassungsgerichtshof hat nach etlichen Beschwerden von institutionellen Investoren gegen das Hypo-Sondergesetz wegen des Schuldenschnitts bei den Anleihen das Vorverfahren eingeleitet. Auch die Opposition bringt demnächst eine Verfassungsklage ein. Wie realistisch sind die Aussichten, dass die Verfassungsrichter das Gesetz tatsächlich kippen?

Heinz Mayer: Dieses Gesetz kann nicht halten. Es ist allerdings nicht ganz auszuschließen, dass politische Erwägungen eine Rolle spielen.

Das ist starker Tobak. Sie als Verfassungsrechtler misstrauen einem Höchstgericht?

Die Richter werden ja von der Politik, derzeit also von Rot und Schwarz, bestellt. Der Verfassungsgerichtshof ist damit nicht ganz unabhängig. Eine politische Entscheidung wäre freilich für die Reputation der Republik Österreich verheerend. Weil dadurch der Eindruck entsteht, dass auch die Gerichte keine verlässliche Sicherheit bieten. Dann bliebe nur noch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.

Sollte der Verfassungsgerichtshof den Haircut der Anleihegläubiger aber doch aushebeln, hätte das auch Folgen für die Abbau-Einheit?

Wenn man ein wesentliches Stück herausbricht, ist das ganze Konstrukt tot. Auch die Abbau-Einheit. Die Hypo würde rechtlich auf den Stand von Anfang 2014 zurückgeworfen. Dann herrscht ein Trümmerfeld. Aber die ganze Hypo-Geschichte ist so und so ein Horror. Wir müssen mit einem Schaden von 19 Milliarden Euro für die Steuerzahler rechnen. Das ist die größte Vermögensverschiebung, die in Österreich in Friedenszeiten passierte. Erinnern Sie sich noch an das Debakel der verstaatlichten Industrie. Damals ging es um 30 Milliarden – Schilling, nicht Euro.Es können aber auch „nur“ 15 Milliarden Euro Schaden werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche-Bank-Aussteiger Thomas Mayer: Top-Banker kämpft gegen das Geldsystem

Posted by hkarner - 13. Oktober 2014

Dank an R.B.

Von , Köln, Spiegel Online, 13/10

Thomas Mayer war mittendrin im Finanzsystem, als er an ihm zu zweifeln begann. Er verlor seinen Job als Chefvolkswirt der Deutschen Bank und schrieb ein Buch. Darin fordert er eine neue Geldordnung: Sie soll die Banken entmachten.

Mayer BuchEx-Chefvolkswirt Mayer: Plan für eine radikal neue Geldordnung

Wer Thomas Mayer in diesen Tagen besucht, trifft auf einen entspannten Menschen. Er ist jetzt raus aus dieser Welt, die ihm zuletzt immer fremder vorkam. Statt auf die Bankentürme in Frankfurt blickt er nun aus der Glasfront seines Büros direkt auf den Kölner Dom. Davor fließt ruhig der Rhein.

Mayer hat eine rasante Verwandlung hinter sich: Von einem führenden Protagonisten des Finanzsystems zu einem seiner größten Kritiker. Mit 60 Jahren hat er alles, woran er bis dahin glaubte, über den Haufen geworfen. Nun ist er überzeugt: Die Geldordnung, auf der unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert, ist zum Scheitern verurteilt. Wir brauchen ein neues System – eines, das die Banken entmachtet.Wie konnte das passieren?

Äußerlich passte Mayer noch nie so recht in die geschniegelte Bankenwelt: Die Haare dünn und blond, der Bart wild und rot, die Anzüge immer ein bisschen zu groß für den schmächtigen Körper. Und doch hat er dort 30 Jahre lang Karriere gemacht. Er arbeitete für den Internationalen Währungsfonds (IWF), bei der US-Investmentbank Goldman Sachs und bei der Deutschen Bank. Er nutzte die mathematischen Modelle und ökonomischen Glaubenssätze, die er gelernt hatte: Der Markt ist effizient, die Menschen handeln rational, und am Ende kommt alles schon wieder ins Gleichgewicht.

Im Jahr 2010 stieg Mayer bei der Deutschen Bank zum Chefvolkswirt auf, einer der renommiertesten Posten des Hauses. Doch da nagten längst die Zweifel an ihm.

Drei Jahre zuvor war die Finanzkrise über die Welt hereingebrochen – ausgelöst durch ein Schuldeninferno, unter dessen Folgen die großen Volkswirtschaften heute noch immer leiden. Große Banken gerieten ins Wanken. Thomas Mayer saß in seinem Frankfurter Büro und begann, nach neuen Antworten zu suchen. „Je mehr ich mich damit beschäftigte“, erzählt er, „desto klarer wurde mir, dass das ein Problem im System ist.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Hypo-Desaster: „Ansprüche nach Amtshaftung“

Posted by hkarner - 2. Juli 2014

02.07.2014 | 18:42 |  (Die Presse)

mayerVerfassungsrechtler Heinz Mayer thematisiert in Zusammenhang mit der Hypo-Pleite eine Amtshaftung des Landes Kärnten und der Republik. Mit dem Hypo-Sondergesetz geht er scharf ins Gericht.

Wien. „Am Rande sei erwähnt, dass die rechtswidrige Säumigkeit der Aufsichtsbehörden Ansprüche nach dem Amtshaftungsgesetz gegen das Bundesland Kärnten und gegen die Republik begründen kann.“

Was Heinz Mayer, Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und prominenter Verfassungsjurist, hier „am Rande“ eines umfangreichen Gutachtens erwähnt, ist eine Bombe. Untersucht hat Mayer das Hypo-Sondergesetz im Auftrag der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP für die BayernLB. Mit dem geplanten Gesetz gibt es einen Schuldenschnitt für landesgarantierte Hypo-Anleihen, die BayernLB müsste zudem einen Sanierungsbeitrag in Höhe von 800 Millionen Euro leisten.

Mayer erörtert die Frage der Amtshaftung nicht im Detail („nähere Überlegungen dazu können derzeit nicht angestellt werden“), führt aber zuvor zur staatlichen Aufsicht aus: „Diese Aufsicht dient auch dem Gläubigerschutz. Neben der Aufsicht durch die Nationalbank und die Finanzmarktaufsicht besteht auch eine Aufsicht durch das Land Kärnten. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die letztlich desaströse Lage der HBInt. durch ein völliges Versagen der Aufsichtsbehörde mitverursacht wurde.“

Der Verfassungsrechtler kann daher auch der Argumentation der Regierung, dass Anleihenzeichner von der angespannten Lage der Bank wissen mussten, nichts abgewinnen. „Bedenkt man diesen Umstand (Versagen der Aufsicht, Anm.) bei der Beurteilung der Sachlichkeit der vorgeschlagenen Regelung mit, so erscheint es geradezu abwegig, aus dem Umstand, dass die Gesellschafter der HBInt. über die finanzielle Lage dieser Gesellschaft Bescheid wussten, eine sachliche Rechtfertigung für ihre Enteignung abzuleiten.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Two bold writers on what needs to be done to fix the euro

Posted by hkarner - 17. November 2012

Date: 15-11-2012
Source: The Economist
Subject: Eurogeddon

Greekonomics. By Vicky Pryce. Biteback Publishing; 282 pages; £12.99. Buy from Amazon.com

Europe’s Unfinished Currency. By Thomas Mayer. Anthem Press; 262 pages; $26.95 and £19.99. Buy from Amazon.com, Amazon.co.uk

USEFUL books on the euro crisis are hard to write; the subject is confusing and it never seems to end. Yet a number of bold writers are having a go, especially those who say European governments are getting it wrong. That group includes Vicky Pryce and Thomas Mayer, two leading commentators who agree that the euro needs fixing and that the politicians don’t get it—but disagree on how and why.

As a Greek economist working in London, Ms Pryce naturally begins with Greece. She calls it a classic clientelist state. Not least because it made up its numbers, it should never have got into the euro. Greece also fell into the Mediterranean trap of enjoying low interest rates but failing to reform the economy. It should have surprised nobody when, in May 2010, it became the first country needing a bail-out.

Ms Pryce canters briefly around other troubled countries, including Britain, before returning to the Greek mess. She offers three persuasive, if irreconcilable, conclusions unless Germany pays much more: that a Greek exit from the euro is too dangerous; that Greece cannot repay its debts; and that a diet of perpetual austerity risks killing the patient. Greece needs growth and debt relief, not more budget cuts and youth unemployment at over 50%.
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Schuldenkrise: Deutsche-Bank-Berater warnt vor sinkender Kaufkraft

Posted by hkarner - 7. Oktober 2012

Date: 07-10-2012
Source: SPIEGEL

Die Notenbanken überschwemmen die klammen Industriestaaten mit Geld – Ökonomen warnen vor den Risiken. Der Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank spricht im SPIEGEL von einer Spekulationsblase bei Staatsanleihen. Die Niedrigszinsen zehrten schon jetzt an Kaufkraft und Ersparnissen der Bürger.

Hamburg – Der frühere Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, hat vor den Folgen der Politik gewarnt, mit der Amerika und Europa ihre Schulden- und Wachstumskrise bekämpfen. Die extrem lockere Geldpolitik der USA strahlt auf große Schwellenländer wie China aus. „Dort sind die Zinsen zu niedrig. Dort überhitzt die Wirtschaft als Erstes“, sagte Mayer dem SPIEGEL.

Auch in Deutschland wachse die Gefahr der Geldentwertung. „Die Inflationsdebatte wird extrem verkürzt geführt“, sagte Mayer. „Der Verbraucherpreisindex bildet große Anschaffungen wie Immobilien nicht ab.“ Die tatsächliche Kaufkraft der Verbraucher sinke stetig. Den Rest des Beitrags lesen »

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How central banks contributed to the financial crisis

Posted by hkarner - 12. September 2012

Michael Biggs, Thomas Mayer,10 September 2012, voxeu

Global Economist at Deustche Bank

Senior Fellow at the Center of Financial Studies, Goethe Universität Frankfurt

Even before the crisis, there were some who stressed that monetary policy should keep an eye on asset bubbles and the growth of credit. This column argues that the policy of inflation targeting, used widely in the 1990s and 2000s, did indeed lead to excessive credit growth that eventually bred financial instability.

As numerous studies over the last two decades have shown, interest rate policies of a large number of central banks can be explained by the so-called Taylor Rule. According to this rule, which is consistent with inflation targeting, the policy rate is determined by a neutral real rate, the target inflation rate, the output gap, and the deviation of inflation from the target (or expected) rate. In this formula, the output gap can be interpreted as a leading indicator for inflation, as suggested by an augmented Phillips-curve inflation model, where the deviation of actual inflation from the target has the character of an error-correction term.

There is no room for financial variables, such as money, credit, or asset prices, in this policy rule.

  • Leading economists and central bankers have indeed suggested that monetary policy should abstain from trying to prick asset price bubbles, but stand ready to support banks and financial markets when the bubbles burst (Bernanke and Gertler 2001).
  • Only a minority have seen this differently and argued that monetary policy should lean against asset price inflation and monitor credit developments closely to this effect (ECB 2005). Den Rest des Beitrags lesen »

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