Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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Was die Weltwirtschaft noch erwartet Corona-Krise – wir sind erst in Phase 2 Eine Meinungsmache

Posted by hkarner - 29. März 2020

von Daniel Stelter, Manager Magazin

Am Donnerstag zog die EZB im Kampf gegen eine drohende Rezession eine weitere milliardenschwere Finanzspritze auf. Die Reaktion der Finanzmärkte war eindeutig: Zu wenig, zu zaghaft, ungenügend. Auf den freien Fall folgte am Freitag zumindest in den USA ein erster Erholungsversuch, denn auch US-Notenbank Fed und die US-Regierung stemmen sich nun mit milliardenschweren Hilfsprogrammen gegen die Krise. Doch ist das Schlimmste damit bereits überstanden?

Anlass, um den Ereignissen der vergangenen Wochen auf den Grund zu gehen. Und das Ergebnis der Analyse fällt ernüchternd aus: Wir befinden uns erst in Phase 2 einer vierstufigen Krise. Auf die Corona-Epidemie und die daraus folgende aktuelle Finanzkrise folgt ein deflationärer Schock für die Realwirtschaft, und am Ende steht die Frage, ob unser Geld- und Wirtschaftssystem wirklich noch funktioniert.

Phase 1: die Epidemie, die keine Krise werden musste Den Rest des Beitrags lesen »

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So funktioniert der globale Neustart

Posted by hkarner - 27. April 2016

Die Weltwirtschaft hat sich aufgehängt – Goldreserven neu bewerten

Eine Meinungsmache von Daniel Stelter, beyond the obviousStelter Back to Mesopotamia

Was kommt früher? Der deflationäre Crash unseres globalen Schuldenturms oder die inflationäre Geldentwertung? Statt noch auf Jahre in der wirtschaftlichen Eiszeit gefangen zu bleiben, spricht viel für einen globalen Neustart. So könnte er funktionieren.

Die westliche Welt befindet sich in einem gigantischen Ponzi-Schema . In den dreißig Jahren bis zum Ausbruch der Finanzkrise hat sich die Verschuldung der westlichen Welt mehr als verdoppelt. Laut Bank für Internationalen Zahlungsausgleich stieg die reale Verschuldung der Nicht-Finanz-Unternehmen um den Faktor drei, die der Staaten um den Faktor vier und jene der privaten Haushalte um den Faktor sechs.

Seit 2008 hat sich der Trend dank tiefer Zinsen und aktiver Geldpolitik weiter beschleunigt. Laut McKinsey wachsen die Schulden von Staaten (9,3 Prozent per anno), privaten Haushalten (2,8 Prozent) und Nicht-Finanzunternehmen (5,9 Prozent) seit 2007 weltweit weiterhin drastisch und immer noch schneller als die Wirtschaft. Den Rest des Beitrags lesen »

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Weltwirtschaft Große allgemeine Verunsicherung

Posted by hkarner - 13. September 2014

Dank an H.G.

Aus Kuala Lumpur berichtet Henrik Müller, Manager MAGAZIN;  11/9

 Der Westen hat als Vorbild ausgedient, einfache Lösungen sind nicht mehr zu haben

Experten sehen die Welt in einem epochalen Umbruch, der Westen dankt als Vorbild ab: Das Global Economic Symposium hat die globale Dauermalaise vermessen und nach Lösungen gefahndet – mit Lust an radikalen Ideen.

Kuala Lumpur/Hamburg – Um große Worte sind die versammelten Denker und Macher nicht verlegen. Beginnen wir also groß, ganz groß: Die alte Ordnung ist im Begriff zu verschwinden. Eine neue Epoche beginnt, alles wird anders: wirtschaftlich, sozial, technologisch, geopolitisch. Nur wie die neue Ordnung danach aussehen wird, das weiß noch niemand. 

Es ist diese Mischung aus Verunsicherung und Aufbruch, die sich beim diesjährigen Global Economic Symposium (GES) in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur durch alle Sitzungen zieht. Zwei Tage lang sondierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen Anfang dieser Woche die globale Großwetterlage (manager magazin ist Medienpartner der Veranstaltung). Sie versuchten sich am Big Picture.

Ökonomische Stagnation, Polarisierung von Einkommen und Vermögen, soziale Unruhen, geopolitische Instabilität – all das sind aus diesem Blickwinkel letztlich nur „Symptome für die große Umwälzung“, lässt Dennis Snower, Initiator des GES und Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, wissen. „Wir leben in einer Ära des radikalen Wandels.“ Am Ende werde kaum etwas bleiben, wie es ist.

Denn die Gegenwart, so Snower, sei durchaus vergleichbar mit der großen Transformation, die die Menschheit durchmachte, als sich die ersten Jäger und Sammler niederließen, um Ackerbau zu betreiben, Privateigentum zu erfinden, Städte zu gründen und schließlich Imperien.

Rein ökonomische Ansätze genügen nicht mehr – es geht um viel mehr  Den Rest des Beitrags lesen »

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Wall Street – Nobelpreisträger fürchtet Kurssturz

Posted by hkarner - 20. August 2014

Danke an J.G.

Managermagazin online, 18/8

Von Christoph Rottwilm

Shiller CC

„Cape-Ratio auf besorgniserregendem Niveau“: Nobelpreisträger Robert Shiller

So teuer wie zurzeit waren Aktien an der US-Börse nur dreimal in der Geschichte, hat Robert Shiller ausgerechnet. Der Nobelpreisträger fragt sich daher: Wann kommt diesmal der Einbruch?

Hamburg – An den wichtigen Börsen der Welt sind die Aktienkurse in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Der breit gefächerte Index S&P 500 an der Wall Street etwa legte allein seit Anfang 2013 um etwa 25 Prozent zu. Der Dax Chart zeigen in Frankfurt verzeichnete bis vor kurzem ein ähnliches Plus und kommt nach den Rückschlägen der jüngsten Zeit auf Sicht der vergangenen gut eineinhalb Jahre immerhin noch auf rund 15 Prozent Kursgewinn.

Was jedoch noch wichtiger ist: Die Kurse sind nicht nur optisch gestiegen, die Papiere sind vielmehr auch vergleichsweise teuer. Ablesen lässt sich das zum Beispiel an der Cape-Ratio, auch Shiller-KGV genannt. Diese Kennzahl setzt das aktuelle Kursniveau einer Aktie, einer Branche oder eines kompletten Marktes ins Verhältnis zu den Unternehmensgewinnen, und zwar letztere gemessen über die Zeit der jeweils zurückliegenden zehn Jahre.

Die schlechte Nachricht: Nach Ansicht von Robert Shiller, Erfinder und Namensgeber der Kennzahl, gibt es zumindest für die US-Börse derzeit durchaus Grund zur Sorge. Der US-Aktienmarkt erscheint zurzeit sehr teuer, schreibt der Nobelpreisträger in einemBeitrag für die „New York Times“ („NYT“). Die Cape-Ratio schwebe auf einem besorgniserregenden Niveau.

In Zahlen heißt das: Nach Angaben des Ökonomen beträgt die Cape-Ratio für die US-Börse derzeit mehr als 25. Diese Zahl sei seit 1881 überhaupt nur dreimal überschritten worden, nämlich in den Jahren um 1929, 1999 und 2007. Kenner wissen: In jeder dieser Perioden folgte auf den Höhenflug der Aktienkurse ein empfindlicher Einbruch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Neues Wirtschaftsbuch von Daniel Stelter Finanzkrise zum Selbstdenken

Posted by hkarner - 6. Mai 2014

Von Arvid Kaiser, manager magazin online, 5/5

Fotos
REUTERS

Was passiert mit unserem Geld im Jahrzehnt der Finanzkrise? Der ehemalige Boston-Consulting-Partner und MM-Kolumnist Daniel Stelter liefert den Lesern seines neuen Buchs die Instrumente, um diese Frage selbst zu beantworten. manager magazin online zeigt exklusiv Auszüge.

Noch ein Buch, das die Finanz-, Wirtschaft- und Schuldenkrise erklärt? Nicht gerade eine Marktlücke. Doch Daniel Stelter eröffnet uns tatsächlich einen neuen Zugang zum Thema.

Statt langatmiger Erklärungen liefert der Ex-BCG-Partner und regelmäßige mm-Gastautor 77 Grafiken „zum Selberdenken und Mitreden“. Schon der Titel erinnert an ein interaktives Spielbuch des Genres „Choose your own adventure“. Drei Varianten zum Ankreuzen stehen da: „Die Krise … ist vorbei, … macht Pause, … kommt erst richtig.“

Die Zahlen und Fakten sprechen weitgehend für sich selbst. „Ohne große Worte“, so der Anspruch, bringt Stelter sie in einen Zusammenhang. Aber Stelter wäre nicht Stelter (dessen voriges Buch den Untertitel „Wie die Krise begann und warum sie noch lange nicht zu Ende ist“ trägt), wenn er die Leser auf diesem Weg nicht zu klaren Erkenntnissen führen würde.

Die bisherigen Versuche, der Folgen eines auf Pump erzeugten Booms Herr zu werden, sind untauglich. In der Euro-Zone hat die Europäische Zentralbank zwar eindrucksvoll die Krise beruhigt, damit aber nur Zeit gekauft. Im Ergebnis der Spar- und Rettungspolitik wächst der Schuldenüberhang nur weiter. Den Rest des Beitrags lesen »

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Deutsche Bank – McKinsey-Mann wird Oberkontrolleur

Posted by hkarner - 10. Dezember 2013

Genau das richtige Profil. Und ein Mann mit hohem Erfolg in seiner Beratung der EU-Kommission (hfk)

Manager-Magazin, 10/12

Die Deutsche Bank hat zuletzt vor allem mit Problemen und Streitigkeiten für Schlagzeilen gesorgt. Um das zu ändern, hat das Institut die Stelle eines Oberkontrolleurs neu geschaffen – und bereits besetzt.

Frankfurt am Main – Nach zahlreichen Skandalen soll jetzt ein Sonderbeauftragter bei der Deutschen Bank Chart zeigen für Ordnung sorgen. Thomas Poppensieker, der bisher für die Unternehmensberatung McKinsey arbeitet, werde die neu geschaffene Kontrolleursposition Anfang nächsten Jahres übernehmen, teilte Deutschlands größtes Geldhaus am Montag mit. Der 43-Jährige soll die verschiedenen Controlling-Abteilungen der Bank koordinieren und einheitliche Standards durchsetzen.

Poppensieker, der den Bankchefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain direkt unterstellt ist, hilft Finanzinstituten seit Jahren bei Risikomanagement- und Kontrollprojekten. Zudem beriet er die Europäische Kommission bei der Einführung von strengeren Regeln für die Finanzbranche.

Die Deutsche Bank, die weltweit in zahlreiche Rechtsstreitigkeiten verwickelt ist, hat sich vorgenommen, ihre Kontrollsysteme zu stärken. Erst in der vergangenen Woche hatte die EU-Kommission dem Institut im Skandal um Zinsmanipulationen eine Rekordstrafe von 725 Millionen Euro aufgebrummt. In zahlreichen anderen Fällen laufen noch Ermittlungen, milliardenschwere Strafen drohen.

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Euro-Krise – Der Fluch des weißen Elefanten

Posted by hkarner - 11. März 2013

Wie lange hat es eigentlich gebraucht, dass jemand darauf hinweist: die Unternehmensschulden sind ja noch viel höher als die Schulden der Staaten (die sich etwa mit den Schulden der Bürger die Waage halten!). Wie kann denn da die Entschuldung gelingen, die Voraussetzung für einen Aufschwung ist?Sie die von  mir eingefügte Tabelle! (hfk) Danke für den Link an GV!

11.03.2013, Manager Magazin

Von Henrik Müller

Währungsunion unter Druck: Das größte Hindernis auf dem Weg zur ökonomischen Gesundung sind die Unternehmensschulden

In Teilen Europas taumeln halbtote Firmen am Abgrund. Die hohen Schulden der Unternehmen sind Europas größte Herausforderung. Doch man schaut lieber beharrlich daran vorbei, als sich dem Riesenproblem zu widmen.

debt gov+corp+privHamburg – Europas größte Wachstumsbremse? Nicht die Staatsschulden, die soviel Aufmerksamkeit bekommen haben. Auch nicht die vielerorts verkrusteten Arbeitsmärkte, über die deutsche Wirtschaftspolitiker so gern reden. Nein, das größte Hindernis auf dem Weg zur ökonomischen Gesundung sind – die Schulden der Unternehmen. Und dafür gibt es bislang nicht einmal den Ansatz einer Lösung. Gerade deshalb werden sie als wirtschaftspolitisches Problem ignoriert.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Finanzkollaps in den USA

Posted by egloetzl - 29. Dezember 2011

29. Dezember 2011, 07:25 Uhr

Pleitewelle erfasst US-Kommunen

Aus den USA berichtet Markus Gärtner

Während die US-Regierung Geld druckt, um einem Finanzkollaps zu entgehen, reichen die schwer verschuldeten Bundesstaaten ihre Fiskalprobleme an die Städte weiter. In immer mehr Rathäusern geht nichts mehr. Unter den nächsten Pleitekandidaten: San Diego, Detroit und New York.

Amerikas bekannteste Bankenanalystin, Meredith Whitney, hat sich von Interviews weitgehend zurückgezogen. Einst war sie eine Ikone im US-Wirtschaftsfernsehen mit viel beachteten täglichen Auftritten. Doch vor einem Jahr gab sie die vielleicht spektakulärste Fehlprognose für 2011 ab. Seitdem lassen Anleiheexperten und Fondsmanager an der Wall Street keinen Seitenhieb auf die einst gefürchtete Bilanzprüferin aus.

Die mit scharfem Verstand und spitzer Zunge bewaffnete Whitney, die mit einem professionellen Ringer verheiratet ist, sagte dem 3700 Milliarden Dollar umfassenden Markt für städtische Anleihen in den USA ein Debakel vorher. 2011, so Whitney, würden wie in einer biblischen Epidemie zahlreiche Städte von ihren immensen Schulden dahingerafft, ungezählte Anleihebesitzer mit Verlusten in Milliardenhöhe abgestraft. Den Rest des Beitrags lesen »

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Inflationsforscher Brachinger „Inflationsraten um 4 Prozent realistisch“

Posted by hkarner - 27. März 2011

Von Christoph Rottwilm, Manager Magazin, 23/3

Hans Wolfgang Brachinger erwartet künftig eine starke Geldentwertung. Im Gespräch erklärt der Inflationsexperte, warum viele Menschen das Gefühl haben, die Preise stiegen viel schneller als offiziell angegeben. Und weshalb eine restriktive Zentralbank machtlos ist, wenn selbst Bademäntel teurer werden.

mm: Herr Professor Brachinger, der Ölpreis steigt, auch andere Rohstoffe werden immer teurer. Weltweit ziehen die Lebensmittelpreise an, ebenso wie in Schwellenländern die Löhne. Und jetzt lässt die Atomdiskussion auch noch den Strompreis nach oben springen. Gibt es überhaupt noch ein Entrinnen vor einer bevorstehenden dramatischen Inflation hierzulande?

Brachinger: Ich glaube nicht. Die Leute müssen sich darauf einstellen, dass das Preisniveau allgemein in den nächsten Jahren deutlich höher liegen wird, als man das in den vergangenen ein, zwei Jahren gewohnt war.

mm: An welche Größenordnung denken Sie?

Brachinger: Ich halte Inflationsraten um 4 Prozent für realistisch.

mm: Was ist aus Ihrer Sicht der Haupttreiber dieser Entwicklung?

Brachinger: Die aktuelle Problemlage wird deutlich, wenn Sie den Warenkorb, der zur Berechnung der Inflation genutzt wird, aufteilen, in den Teil der Güter, die am häufigsten gekauft werden, und jenen Teil der Güter, die am seltensten gekauft werden. Oft gekauft werden zum Beispiel Lebensmittel, Benzin, Energie und ähnliche. Die treiben die Preise zurzeit stark nach oben. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Lebensmittel zum Beispiel, weil die Nachfrage steigt und gleichzeitig das Angebot verknappt wird. Denken Sie nur an die Ernteausfälle in Russland oder die Brände in Australien. Den Rest des Beitrags lesen »

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