Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘LTRO’

Is banks’ home bias good or bad for public debt sustainability?

Posted by hkarner - 8. April 2015

Tamon Asonuma, Said Bakhache, Heiko Hesse (all IMF) 05 April 2015, voxeu

Introduction and literature

Issues related to the entrenched sovereign-bank nexus, particularly home bias—banks’ holdings of sovereign domestic debt—have gained prominence during the Global Crisis in recent years as public debt was rising especially in the European periphery.1 Den Rest des Beitrags lesen »

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Geldspritzen: “Das Undenkbare ist zur Routine geworden”

Posted by hkarner - 11. Dezember 2014

10.12.2014 | 16:46 | Von Nikolaus Jilch (Die Presse)

Die Märkte reagieren heute nur noch auf die Aktivitäten der Zentralbanken, an deren Nadel sie wie Drogensüchtige hängen.

Wien/Frankfurt/New York. Wird sie es wagen oder nicht? Und falls ja, wann genau? Und in welchem Umfang? Die Rede ist von der Europäischen Zentralbank. Von ihr erhoffen sich die „Märkte“ die nächste Geldspritze, den nächsten Fix, um ihre Sucht nach Liquidität zu befriedigen. Wie besessen blicken Analysten, Banken und Medien auf Mario Draghi, beurteilen jedes Wort, jede Geste. Hat er sich gerade an die Schläfe gefasst? Was könnte das für die Zinsen bedeuten?

Dass die „Märkte“ hier unter Anführungszeichen stehen, hat seinen Grund. Denn im Zeitalter der gelddruckenden Notenbanken noch von echten Märkten zu schreiben wäre eigentlich verfehlt. Nichts geht heute noch ohne die Notenbanken, die von einer passiven Rolle als zentraler Zinsplanungsbehörde in eine sehr, sehr aktive gewechselt sind. Die Zentralbanken sind heute der Markt. Oder, wie es der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock (Portfolio: fünf Billionen Dollar) in einer aktuellen Analyse ausdrückt: „Investoren sind heutzutage darauf konditioniert, auf die Geldpolitik zu warten, die Marktbewegungen zu diktieren.“

Geld NotenbankenWie die Grafik zeigt, haben sich die großen Zentalbanken seit der Krise dabei abgewechselt, ihre Geldschleusen immer weiter und weiter zu öffnen – und gemeinsam tausende Milliarden in die „Märkte“ geschüttet – die es mit einem märchenhaften Höchststand nach dem anderen gedankt haben. Aber es gibt Nuancen in der Methode.

 

Widerstand aus Deutschland

Die Bank of Japan beispielsweise hat seit der Amtsübernahme von Premier Shinzo Abe jede Vorsicht – und auch ihre angebliche Unabhängigkeit – vergessen und fährt im Verhältnis zur Größe der von ihr betreuten Volkswirtschaft ein brutales Gelddruckprogramm („Abenomics“), das die „Märkte“ im Alleingang mit Liquidität versorgt. Aber auch die Europäische Zentralbank spielt eine Sonderrolle. Den Rest des Beitrags lesen »

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Why is euro inflation so low?

Posted by hkarner - 4. Dezember 2014

Jean-Pierre Landau 02 December 2014, voxeu

Economics Department, Sciences Po

 

Inflation in the Eurozone stood at 0.4% (year on year) in November. It has been persistently declining for almost a year, and constantly undershooting forecasts. The Eurozone is now clearly diverging from many advanced economies, where inflation is either on the rise – albeit at moderate levels – as in the US, or, when falling, still remaining close to target, as the UK.

Inflation has kept falling even in ‘core’ economies, where employment remains strong and the output gap has been reduced, such as Germany. Recent data show little prospect for improvement. According to the October World Economic Outlook (IMF 2014b), under current policies, the Eurozone inflation rate “is expected to remain substantially below the ECB’s price stability objective through at least 2019”. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nowotny stimmte gegen Draghis Plan

Posted by hkarner - 3. Oktober 2014

Alle Ehre! (hfk)

02.10.2014 | 18:54 | Christian Höller (Die Presse)

Bis zu einer Billion Euro will die EZB in die Hand nehmen, um riskante Wertpapiere aufzukaufen. Der Chef der Österreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny, stimmte dagegen.

Wien/Neapel. Zweimal im Jahr trifft sich der EZB-Rat außerhalb von Frankfurt. Am Rande der gestrigen EZB-Sitzung in der süditalienischen Stadt Neapel kam es zu Ausschreitungen. Vermummte Demonstranten bewarfen die Polizisten mit Steinen und Flaschen. Italienischen Medienberichten zufolge waren 2000 Sicherheitskräfte im Einsatz, um das Museo di Capodimonte, wo die EZB-Direktoren tagten, zu sichern. Aus Angst vor Krawallen waren Geschäfte in der Umgebung geschlossen.

Schon seit Längerem gibt es Kritik an den Reiseaktivitäten der EZB-Leute. Denn die Kosten für die EZB-Tagung in Neapel gehen in die Millionen. Hätten sich die Banker in Frankfurt getroffen, wäre der Aufwand geringer gewesen.

Interessant ist auch, was sich hinter den verschlossenen Türen abgespielt hat. Um der Wirtschaft auf die Sprünge zu helfen, startet die EZB ein umstrittenes Ankaufprogramm von riskanten Wertpapieren. Dabei geht es um ein Volumen von bis zu einer Billion Euro. Dem Vernehmen nach will die EZB auch „Ramschpapiere“ von Griechenland und Zypern erwerben. Das Programm soll eine Laufzeit von zwei Jahren haben. Die Causa hat auch Auswirkungen auf Österreich. Denn über das Zentralbankensystem werden die Risken auf alle Euroländer verteilt. In Österreich ist die Nationalbank an der EZB beteiligt.

EZB wird Europas Bad Bank

„Presse“-Informationen zufolge stimmten zwei Notenbanker gegen einen Teil dieses Programms. Dabei handelte es sich um den Chef der deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, und den Chef der Österreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny. Sie wurden allerdings im EZB-Rat von den anderen Mitgliedern überstimmt. Den Rest des Beitrags lesen »

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The ECB’s Leap into the Unknown

Posted by hkarner - 2. Oktober 2014

Date: 02-10-2014
Source: Project Syndicate

JÜRGEN STARKStark

Jürgen Stark is a former Member of the Executive Board of the European Central Bank and former Deputy Governor of the Deutsche Bundesbank

FRANKFURT – The European Central Bank is in the middle of a big, risky experiment. Key interest rates have remained close to zero for six years now. Financial markets are flooded with liquidity. Crisis management has resulted in major market distortions, with some segments’ performance no longer explainable by fundamental economic data. The unintended consequences of this policy are increasingly visible – and will become increasingly tangible with the US Federal Reserve’s exit from post-2008 ultra-loose monetary policy.

And yet Europe’s crisis is far from over, as the decisions by the European Central Bank’s Governing Council in June and September demonstrate. This reflects two factors: too little ambition in carrying out essential balance-sheet corrections, and slow progress – negligible in France and Italy – in restructuring Europe’s national economies.

The ECB’s decision to double down on monetary stimulus should thus be regarded as an act of desperation. Its key rate has been cut to 0.05%, the deposit rate is negative, and targeted longer-term refinancing operations are supposed to support bank lending. Moreover, the asset-backed securities market is to be revived by the purchase of ABSs. All of this is intended to flood the markets, expand the euro system’s balance sheet by €700 billion ($890 billion), and return to the balance-sheet volume recorded at the start of 2012. Den Rest des Beitrags lesen »

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ECB First Four-Year Loan Uptake Disappoints

Posted by hkarner - 21. September 2014

Date: 19-09-2014
Source: The Wall Street Journal

Amount Borrowed Was Less Than Expected, Raising Doubts About the Program’s Impact on Economy

FRANKFURT—The European Central Bank’s first offering of cheap, four-year loans to eurozone banks failed to generate as much interest as expected, raising pressure on the ECB to find other ways of stimulating the region’s weak economy and boosting inflation from its worrisomely low levels.

The eurozone’s central bank announced the loan program—otherwise known as targeted longer-term refinancing operations—in June as part of a package of stimulus measures, which also included interest-rate cuts.

“The takeup in the first [loan offering] is disappointing and will raise further doubts about the feasibility of the ECB’s intention to increase its balance sheet by around €1 trillion,” said ING analyst Martin van Vliet.

The ECB said Thursday that 255 eurozone banks borrowed €82.6 billion ($106.9 billion) in four-year loans from a new program aimed at lowering the cost of borrowing and therefore spurring lending to businesses. The hope is that this would stimulate demand for goods and services and, in turn, raise annual inflation. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken saugen sich bei EZB mit 82 Milliarden voll

Posted by hkarner - 18. September 2014

18. September 2014, 11:21, derstandard.at

Erstmals konnten Banken günstige Kreditlinie für vier Jahre ziehen

Die Europäische Zentralbank hat in einem ersten Schwung für die bessere Kreditversorgung in der Eurozone 82,6 Milliarden Euro Kredite an Europas Banken vergeben. Am Donnerstag ist der erste zielgerichtete Milliardenkredit von der Euronotenbank aufgelegt worden. Diese “Targeted Longer Term Refinancing Operations” (TLTRO) genannten Geldspritzen erhalten Banken nur proportional zu ihrer realen Kreditvergabe. Die Finanzierungen sind für vier Jahre vereinbart und damit die bis dato längste Kreditversorgung der europäischen Banken mit Zentralbankgeld. Die Banken zahlen nur 0,15 Prozent Zinsen für die Mittel aus Frankfurt.

Hat eine Bank in der Vergangenheit viele Kredite an Konsumenten und Unternehmen vergeben, darf sie sich nun relativ viel Geld aus Frankfurt borgen, hat sie hingegen hauptsächlich Finanzprodukte in ihrem Portfolio, dann relativ wenig. So soll garantiert werden, dass das Geld auch in der Realwirtschaft ankommt. Ab 2015 bis 2016 legt die EZB dann ein laufendes TLTRO-Programm auf, das nur jene Banken nutzen können, die neue Kredite vergeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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ECB’s Draghi Gives Nod to Weaker Euro

Posted by hkarner - 9. August 2014

Date: 09-08-2014
Source: The Wall Street Journal

European Central Bank Pauses on Rates After Easing Measures in June, Despite Weak Inflation

Draghi ccMario Draghi, president of the European Central Bank.

FRANKFURT—European Central Bank President Mario Draghi signaled Thursday he was pleased with the recent decline in the euro’s exchange rate and outlined a number of forces that may weaken it further—providing a potential boost to weak inflation in the region.

Mr. Draghi, at his monthly news conference after the bank held its key interest rates at record lows, made unusually blunt comments about exchange rates. Central bankers typically shy away from such direct remarks on currencies.

Instead, Mr. Draghi offered a long list of reasons why the euro has cheapened, which in addition to raising inflation should provide a boost to the bloc’s fragile economic recovery via stronger exports.

“The fundamentals for a weaker exchange rate are today much better than they were two or three months ago,” Mr. Draghi said. Since a recent peak around $1.40 in the spring, the euro has fallen steadily. The currency, which had been trading at $1.3386 just before Mr. Draghi’s comments, fell to $1.3340 after the news conference before recovering slightly. Den Rest des Beitrags lesen »

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Euro Area – Q&A on QE

Posted by hkarner - 15. Juli 2014

Posted on by iMFdirect

By Reza Moghadam and Ranjit Teja 

As inflation has sunk in the euro area, talk of quantitative easing (QE)—and misgivings about it—have soared. Some think QE is not needed; others that it would not work; and yet others that it only creates asset bubbles and may even be “illegal.” In its latest report on the euro area, the IMF assesses recent policy action positively but adds that “… if inflation remains too low, the ECB should consider a substantial balance sheet expansion, including through asset purchases.” Given all the reservations, would the juice be worth the squeeze?

 

QE Blog-2.001

QE Blog-3.002

Q1.      What is QE and how would it differ from other ECB balance sheet expansions?

A1.      QE at heart is a sustained expansion of a central bank’s balance sheet—something all major central banks have done since the onset of the crisis. Against a backdrop of reduced wholesale funding, the European Central Bank (ECB) launched 3-year Long Term Refinancing Operations (LTROs) in 2012, which significantly expanded reserve money as the ECB offered funding to banks against eligible collateral. The hope was that stable multi-year funding would encourage banks to restart lending and support activity. Den Rest des Beitrags lesen »

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Central Bank Smackdown

Posted by hkarner - 7. Juli 2014

I can only agree 100% to the BIS Chapter! (hfk)

By John Mauldin

July 5, 2014

Smackdown: smack·down, ˈsmakˌdoun/, noun, US informal

1.  a bitter contest or confrontation.

“the age-old man versus Nature smackdown”

2.  a decisive or humiliating defeat or setback.

The term “smackdown” was first used by professional wrestler Dwayne Johnson (AKA The Rock) in 1997. Ten years later its use had become so ubiquitous that Merriam-Webster felt compelled to add it to their lexicon. It may be Dwayne Johnson’s enduring contribution to Western civilization, notwithstanding and apart from his roles in The Fast and The Furious movie series. All that said, it is quite the useful word for talking about confrontations that are more for show than actual physical altercations.

And so it is that on a beautiful July 4 weekend we will amuse ourselves by contemplating the serious smackdown that central bankers are visiting upon each other. If the ramifications of their antics were not so serious, they would actually be quite amusing. This week’s shorter than usual letter will explore the implications of the contretemps among the world’s central bankers and take a little dive into yesterday’s generally positive employment report.

BIS: The Opening Riposte Den Rest des Beitrags lesen »

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