Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

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Löger will Österreicher auf EZB-Topposten

Posted by hkarner - 5. September 2018

Österreich stellte zuletzt 2011 mit der Ökonomin Gertrude Tumpel-Gugerell ein Mitglied für das EZB-Direktorium. Nun bietet sich wieder die Chance auf einen Topposten in der Europäischen Zentralbank.

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP hat die Bereitschaft Österreichs bekundet, ein Mitglied für das Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) zu stellen. „Österreich ist bereit, auch einen Vorschlag zu machen“, so der Minister im Interview mit der Nachrichtenagentur „Bloomberg“. Er hoffe, dass es hier auch eine Chance für einen Österreicher gebe.

Die mächtige EZB hat mit ihrer Nullzinspolitik mehrmals Kritik aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden einstecken müssen. Denn Sparzinsen unter der allgemeinen Teuerungsrate führen zu einer Wertreduktion des Ersparten, Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von einer „kalten Enteignung“.

Österreich stellte zuletzt mit der Ökonomin Gertrude Tumpel-Gugerell ein Mitglied für das EZB-Direktorium, sie schied turnusmäßig 2011 aus.

Der erste freiwerdende Direktoriumsposten im kommenden Jahr ist der des Belgiers Peter Praet. Gute Chancen auf seinen Posten werden dem Iren Philip Lane zugesprochen. Die Amtszeit von Draghi endet im Oktober, der Franzose Benoit Coeure geht Ende Dezember.

„Italien muss Schulden reduzieren“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Löger will mehr Einfluss bei Bankenaufsicht

Posted by hkarner - 29. Juni 2018

28. Juni 2018, 11:47derstandard.at

„Presse“: FMA als weisungsfreie Institution mit Pflichten bei Regulierung und Aufsicht einzurichten war ein „systemischer Fehler“

Wien – Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) will mehr Einfluss auf die Bankenaufsicht. Es sei aus seiner Sicht „zu wenig, sich nur zu überlegen, ob die Bankenaufsicht in der FMA oder in der Nationalbank zusammengelegt werden soll …. Das Ministerium muss ein Mindestmaß an Einfluss haben, um die Unternehmen von der vielen Regulatorik zu ‚destrangulieren'“, sagte der Minister im Gespräch mit der „Presse“. Eine Aufsicht habe die Vorgaben dann vernünftig zu exekutieren. Bei der Schaffung der FMA vor 15 Jahren habe man „einen systemischen Fehler gemacht und sowohl einen Großteil der Regulierung als auch die Aufsicht selbst an eine weisungsfreie Behörde delegiert ….

Damit war das Ministerium nicht mehr gefordert, denn immer stand die FMA in der Verantwortung“, so Löger. Nun sei es „meine Aufgabe, eine neue Struktur zu konzipieren und die Aufsicht neu zu organisieren. Wohlgemerkt, ich rede jetzt nicht über die Geldpolitik, die die OeNB unabhängig wahrzunehmen hat“. Die vier Szenarien, die eine Arbeitsgruppe zur Neugestaltung der Aufsicht ausgearbeitet hat, „reichen nicht ganz aus“, so der Minister. Ihn stört, dass die Finanzmarktaufsicht exekutive und regulatorische Aufgaben, die teilweise hochpolitisch seien, übernimmt. „Die Polizei schreibt auch nicht die Gesetze, die sie dann vollzieht. Daher werden wir für eine klare Trennung dieser Verantwortungsebenen sorgen“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Im Schatten des US-Wahlkampfs

Posted by hkarner - 23. April 2018

Bei der Frühjahrstagung von Weltbank und IWF traf Finanzminister Hartwig Löger unter anderem Microsoftgründer Bill Gates. In den USA ist der Wirtschaftsgipfel ein Randthema.

Die Stiftung des Multimilliardärs Bill Gates und die Weltbank arbeiten seit Langem eng zusammen

Ob Bill Gates tatsächlich nach Salzburg kommen wird, ist noch nicht sicher. Fest steht, dass er am Freitag in Washington von Finanzminister Hartwig Löger im Namen der Bundesregierung nach Salzburg eingeladen worden ist. Löger hatte den Microsoft-Gründer am Rande der Frühjahrstagung der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington getroffen. Gates hatte mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim eine neue Initiative für Afrika präsentiert. Unter den knapp 30 Gästen war auch Löger. Immerhin übernimmt Österreich in zwei Monaten den EU-Ratsvorsitz.

Die Stiftung des Multimilliardärs Bill Gates und die Weltbank arbeiten seit Langem eng zusammen. Vor allem wenn es darum geht, in Afrika bessere Rahmenbedingungen herzustellen. Die Gates-Stiftung investiert jedes Jahr Milliarden in Bildungseinrichtungen und Gesundheitsversorgung. Nur so sei es möglich, mittelfristig eine Basis für Arbeitsplätze und Stabilität in Afrika zu schaffen. Finanzminister Löger will nun auch gezielte Projekte mit österreichischen Firmen in Afrika initiieren, sagte er im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“. „Das Geld ist vor Ort besser investiert“, ist der Finanzminister überzeugt. Um Wirtschaftsmigration zu begegnen, müssen Perspektiven in Afrika geschaffen werden.
Das beherrschende Thema beim Frühjahrstreffen war allerdings der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China und dessen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Der Chef der Welthandelsorganisation (WTO) Roberto Azevedo hat davor gewarnt, dass der von US-Präsident Donald Trump befeuerte Handelsstreit bei einer Eskalation das weltwirtschaftliche Wachstum abwürgen könnte. Die Spannungen im Handel seien eine der größten Bedrohungen für den globalen Aufschwung, sagte Azevedo vor dem IWF-Lenkungsausschuss IMFC.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Löger will Bitcoin „mit Maß und Ziel“ regulieren

Posted by hkarner - 23. Februar 2018

Angestoßen von der Causa Optioment will Finanzminister Hartwig Löger die Regulierung von Bitcoin angehen. Das soll Kriminellen das Handwerk legen und die Reputation der neuen Technologie verbessern.

Wien. Die Finanzwirtschaft leidet unter einer Überregulierung, die eine Folge der Finanzkrise war. Unternehmen, die sich in Österreich mit Bitcoin- und Blockchaintechnologie befassen, klagen hingegen darüber, dass es in ihrer jungen Industrie überhaupt keine Regulierung gibt.

Klare Regeln – wenn auch nicht zu viele – wären für die Branche und damit auch für den Standort Österreich ein großer Gewinn, so der Grundtenor. Bei Finanzminister Hartwig Löger stoßen sie dabei auf Verständnis. Er wolle Kryptowährungen wie Bitcoin strenger regeln, gab er am Freitag bekannt.

Der Handel damit soll ähnlich wie der von Gold und Derivaten geregelt werden. Schon lang habe man sich intensiv mit dem Thema befasst, aber die von der „Presse“ aufgedeckte Causa Optioment, bei der Tausende Anleger Opfer eines potenziellen Betrugs wurden, sei nun ein Weckruf gewesen, heißt es aus dem Finanzministerium: „Geschäftsmodelle wie das erwähnte sind nur möglich, weil momentan noch der Wilde Westen herrscht. Aber es gibt viele seriöse Player, deren Reputation darunter leidet, mit kriminellen Unternehmungen in einen Topf geworfen zu werden.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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