Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

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The Money’s More Than Free. Why Won’t Europeans Borrow?

Posted by hkarner - 24. Juli 2019

Date: 22-07-2019
Source: The Wall Street Journal

Which explanation you prefer determines whether you think the European Central Bank is right to be considering another cut

It is plausible that negative rates have worked, as eurozone investment since rates went negative in June 2014 has been slightly ahead of the U.S.

When it comes to interest rates, the U.S. and Europe are upside down.

A big worry about the expected interest-rate cut in the U.S. is that it will encourage too much borrowing, inflating bubbles in debt and equity markets. A big worry about the expected interest-rate cut in Europe is that it will discourage borrowing, with many companies, households and governments paying down debt even with negative central-bank rates. Den Rest des Beitrags lesen »

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Kreditnachfrage erreicht neue Höhen, Wachstum flacht sich jedoch ab

Posted by hkarner - 25. Oktober 2018

Dank an J.G.

Banken/OeNB/Konjunktur/Wirtschaft und Finanzen 24/10
>
> Utl.: Österreich-Ergebnisse der euroraumweiten Umfrage über das Kreditgeschäft vom Oktober 2018

> Wien (OTS) – Seit Ende 2016 ist die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen.
> Dieser Trend hat sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im  Privatkundengeschäft verläuft vergleichsweise moderater. Das zeigen die Ergebnisse der vierteljährlichen Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum, in der führende Banken nach ihren Einschätzungen gefragt werden. Die aktuellen Entwicklungen vollziehen sich vor dem Hintergrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes.

> Der aktuelle Kreditboom wird vom gestiegenen Finanzierungsbedarf infolge der kräftigen Investitionstätigkeit der heimischen Unternehmen getrieben. Die Bruttoanlageinvestitionen legten 2016 und 2017 real um 4,3% bzw. 3,9% zu, die Ausrüstungsinvestitionen sogar  um 10,6% bzw. 4,6%. Die OeNB erwartet für 2018 eine ähnlich gute  Konjunktur wie im vergangenen Jahr. Steigende globale handels- und wirtschaftspolitische Risiken werden das Wachstum in weiterer Folge jedoch bremsen.

> Die starke Kreditnachfrage von Seiten der österreichischen Unternehmen trifft auch auf anhaltend attraktive Konditionen. Seit Mitte 2016 haben die Banken die Margen für durchschnittlich risikoreiche Kredite – hauptsächlich aus Wettbewerbsgründen – kontinuierlich gesenkt.

Im Privatkundengeschäft verläuft die Entwicklung moderater. Langfristig betrachtet zieht die Nachfrage nach Wohnbaukrediten sowie Konsum- und sonstigen Krediten seit 2010 tendenziell an. Seit Mitte 2017 ist es, den Umfrageergebnissen zufolge, jedoch kaum noch zu merklichen Nachfrageänderungen gekommen. Wie im Unternehmenskundengeschäft hat sich auch im Privatkundengeschäft die Wettbewerbssituation der Banken zu Gunsten der Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer ausgewirkt. So wurden die Margen für durchschnittlich risikoreiche Wohnbaukredite von den Banken ab 2017 immer weiter gelockert – auch im dritten Quartal 2018.

Themen der Umfrage waren diesmal auch das erweiterte Programm des Eurosystems zum Ankauf von Vermögenswerten und der negative Einlagenzinssatz des Eurosystems. Gemäß den Ergebnissen belastet das Ankaufprogramm seit seinem Bestehen aufgrund von gesunkenen  Nettozinsmargen die Ertragslage der Banken, hatte aber auch positive Einflüsse auf ihre Liquidität und ihre Finanzierungsbedingungen.

Ihre Ertragslage sehen die Banken auch vom negativen Einlagenzinssatz nachteilig betroffen. Dieser verursacht – den Angaben der Umfrageteilnehmer zufolge – einen anhaltenden Abwärtsdruck auf die Kreditzinsen und -margen und damit auch auf die Nettozinserträge der Banken. Es bleibt anzumerken, dass die allgemeine Wirksamkeit der geldpolitischen Maßnahmen des Eurosystems (Ankaufprogramm,  Einlagenzinssatz), die auf den Euroraum insgesamt abzielen, nicht anhand der hier präsentierten nationalen Effekte besprochen werden kann.

Die Zentralbanken des Euroraums – in Österreich die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) – führen gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) seit Anfang 2003 viermal jährlich eine Umfrage über das Kreditgeschäft im Euroraum durch, um ihren Informationsstand über das Kreditvergabeverhalten der Banken, das Kreditnachfrageverhalten von Unternehmen und privaten Haushalten, sowie sonstige die Geldpolitik betreffende Themen zu verbessern. Dabei werden rund 150 führende Banken aus allen Ländern des Euroraums befragt, darunter acht Institute aus Österreich. Eine ausführlichere Darstellung der österreichischen Ergebnisse wird in Statistiken – Daten & Analysen Q4/2018 veröffentlicht. Die Resultate für den Euroraum werden von der EZB auf ihrer Website publiziert ( http://www.ecb.europa.eu/stats/money/surveys/lend/html/index.en.html ).
> Rückfragehinweis:>    Oesterreichische Nationalbank
>    Dr. Christian Gutlederer
>    Pressesprecher

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Kreditvergabe durch Nichtbanken steigt

Posted by hkarner - 31. Januar 2018

Krise und neue Regulierungen haben Banken vorsichtiger gemacht. Jetzt boomt das Geschäft für Direct Lending Fonds. Vor allem KMUs profitieren. Aber in Österreich wird diese neue Geldquelle bisher kaum angezapft.

Wien.20 Prozent Wachstum pro Jahr: Das können nicht viele Sektoren vorweisen. Die Kreditvergabe durch Nichtbanken steigt aber tatsächlich so rasant. Das ist das Ergebnis einer Studie von Deloitte zum Direct Lending Sektor, die der „Presse“ exklusiv vorliegt.

Beim Direct Lending geht es um Unternehmenskredite, die nicht von Banken kommen. Sie werden oft für risikoreichere Deals und Investments eingesetzt. Die Fonds erhalten im Gegenzug höhere Zinsen, als Banken verlangen würden. Insgesamt verwalten derartige Fonds aktuell Gelder in Höhe von rund 600 Mrd. Dollar. 

Die meisten dieser Deals kommen in den USA und Großbritannien zustande. Kontinentaleuropa hinkt hinterher, holt aber auf. So haben Kreditfonds in Europa (inklusive UK) in den ersten drei Quartalen 2017 rund 14,7 Mrd. an neuen Geldern aufgenommen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Mittelständler weichen nach Deutschland aus

Posted by hkarner - 11. April 2017

43 Prozent der mittelständischen Unternehmen sagen, dass die Kreditvergabe der Banken restriktiver geworden ist, so eine Umfrage von EY. Immer mehr Firmen begeben daher Schuldscheine nach deutschem Recht.

Wien. Gibt es eine Kreditklemme, oder ist schlicht die Nachfrage der Unternehmen nach frischem Geld zu gering? Die Antwort auf diese Frage fällt sehr unterschiedlich aus – je nachdem, ob sie von einem Vertreter einer Bank oder von einem Vertreter eines Unternehmens kommt. Fakt ist, dass viele Firmen das Gefühl haben, dass die Kreditvergabe der Banken restriktiver geworden ist. In einer Umfrage der Unternehmensberatung EY sagen 43 Prozent der Befragten, dass es in den vergangenen drei Jahren schwieriger geworden ist, einen Kredit zu erhalten.

Natürlich hänge die Kreditvergabe immer sehr stark von der Bonität des Unternehmens ab, sagt Andreas Steiner-Posch von EY. „Seit Mitte 2015 gibt es wieder kräftigen Wettbewerb um jene Firmen mit guter Bonität. Diese erhalten die Kredite nun wieder relativ leicht.“ Anders jedoch die Situation bei Firmen, die vielleicht nicht ganz so gut dastehen. Diese hätten oft ordentliche Probleme, Investitionen mit Fremdkapital zu finanzieren. „Und dabei trifft es auch Unternehmen, die es eigentlich nicht treffen sollte“, so Steiner-Posch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Der Bankkredit wird zum Auslaufmodell

Posted by hkarner - 13. März 2017

Christoph Urbanek, 13. März 2017, 18:38 derstandard.at

 Strenge Regulierung und Zinslandschaft machen es Banken schwer, langfristige Immobilienkredite zu vergeben

Wien – Immobilientransaktionen, seien es der Erwerb oder der Bau eines privaten Eigenheimes oder gewerbliche Projekte, sind langfristige Unterfangen und benötigen in der Regel auch langfristige Finanzierungen. Das sollte eigentlich auch den Geschäftsstrategien österreichischer Banken entsprechen, die als Folge der Weltfinanzkrise dazu angehalten werden, ihre Kreditrisiken zu reduzieren oder andernfalls umfangreiche Risikovorsorgen zu bilden. Und langfristige Finanzierungen erweisen sich oft als risikoärmer und weisen daher auch tendenziell niedrigere Zinsen auf. Doch derzeit ist das Gegenteil der Fall. Sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich geht der Trend in Richtung kurzläufiger Kreditfinanzierungen – ein Thema, das bei der Immobilienmesse Mipim in Cannes diese Woche viel zur Sprache kommen dürfte. Den Rest des Beitrags lesen »

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An AI-Fueled Credit Formula Might Help You Get a Loan

Posted by hkarner - 16. Februar 2017

Date: 15-02-2017
Source: Technology Review

Startup ZestFinance says it has built a machine-learning system that’s smart enough to find new borrowers and keep bias out of its credit analysis.

Credit ratings have long been the key measure of how likely a U.S. consumer is to repay any loan, from mortgages to credit cards. But the factors that FICO and other companies that create credit scores rely on—things like credit history and credit card balances—often depend on having credit already.

In recent years, a crop of startup companies have launched on the premise that borrowers without such histories might still be quite likely to repay, and that their likelihood of doing so could be determined by analyzing large amounts of data, especially  data that has traditionally not been part of the credit evaluation. These companies use algorithms and machine learning to find meaningful patterns in the data, alternative signs that a borrower is a good or bad credit risk. Den Rest des Beitrags lesen »

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Banken: Bei den Krediten klemmt es doch

Posted by hkarner - 22. Dezember 2016

Also mich überrascht das Ergebnis der Studie wirklich nicht: das ist doch betriebswirtschaftlich realistisch, hat mit Kreditklemme in guten bzw. schlechten Zeiten nichts zu tun. (hfk)

22.12.2016 | 18:20 | Von Karl Gaulhofer (Die Presse)

Weniger Kredite seit der Krise? Nur weil die Nachfrage fehle, behaupten die Banken. Stimmt nicht, weist nun das Wifo nach: Ob eine solide Firma Kredit erhält, hängt von der Kapitalquote der Hausbank ab.

Wien. Es war bis jetzt eine offene Frage: Hat die strengere Regulierung der Banken als Folge der Finanzkrise zu einer Kreditklemme für Österreichs Wirtschaft geführt? Viele Unternehmer sind davon überzeugt. Die heimischen Banken haben das immer bestritten: Sie würden liebend gern mehr Kredite vergeben, aber leider sei eben die Nachfrage zu schwach. Tatsächlich spielen beim Kreditwachstum Angebot und Nachfrage zusammen, und Ökonomen tun sich schwer, diese Effekte zu trennen. Dazu müsste man konkrete Firmen und ihre Banken über die Zeit beobachten, wofür meist die Daten fehlen. Das Wifo hat diese Übung nun – erstmals weltweit – geschafft. Und dabei die Behauptung der Banker widerlegt. Denn das Fazit lautet: Gleich kreditwürdige Unternehmen erhalten in Österreich einen Kredit oder auch nicht – je nachdem, wie gut die Kapitalausstattung ihrer Hausbank ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Studie: Viele Sparkassen legen Kunden-Gelder in riskanten Märkten an

Posted by hkarner - 3. August 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass viele Sparkassen die Mittel der Kunden zunehmend an den Wertpapier- oder Aktienmärkten investieren müssen, um die durch die Niedrig- und Negativzinsen entstandenen Verluste auszugleichen. Einige Institute wären ohne diese Anlagen inzwischen in die roten Zahlen gerutscht.

Viele Sparkassen legen einen Großteil ihrer Kundeneinlagen inzwischen an den Finanzmärkten an. Dies geht aus einer kürzlich erschienen Studie hervor, welche das Anlageverhalten aller 413 deutschen Sparkassen im Jahr 2014 untersucht hat.

Demnach verwenden 72 Sparkassen (17 Prozent) weniger als die Hälfte ihrer Bilanzsumme für die Kreditvergabe. Bei acht Instituten liegt diese Quote unter 30 Prozent, berichten die Autoren der Studie. Stattdessen würden die Gelder der Kunden überwiegend in Schuldverschreibungen wie beispielsweise Anleihen angelegt. „Diese Anlagepolitik hat mit der Erfüllung des gesetzlich verankerten öffentlichen Auftrags der Versorgung der regionalen Wirtschaft mit Krediten nichts mehr zu tun“, sagt Prof. Dr. Ralf Jasny von der Frankfurt University of Applied Sciences. Den Rest des Beitrags lesen »

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EZB-Milliarden erreichen die Unternehmen nicht

Posted by hkarner - 29. Januar 2016

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Die seit Jahren expansive Geldpolitik der EZB verpufft nahezu wirkungslos. Eines ihrer Hauptziele ist, die Kreditvergabe von Banken an Unternehmen zu steigern. Doch auch im Dezember vergaben die Geldhäuser der Euro-Zone praktisch genauso wenig Darlehen an die Wirtschaft wie schon vor einem Jahr.

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) droht immer mehr zu scheitern. Im Dezember wurden nur 0,3 Prozent mehr Darlehen an nicht zur Finanzwirtschaft zählende Firmen als vor Jahresfrist vergeben, wie die Notenbank am Freitag mitteilte. Für November wurde zudem der Zuwachs auf 0,7 Prozent von zuvor gemeldeten 0,9 Prozent rückwirkend nach unten revidiert. An Privathaushalte im Währungsraum vergaben Banken im Dezember 1,4 Prozent mehr Darlehen.

Volkswirte werteten die Daten als enttäuschend. Die schwache Dynamik hole die EZB auf den Boden der Tatsachen zurück, kommentierte BayernLB-Volkswirt Johannes Mayr. „Vor allem im Bereich der Unternehmenskredite wurde überraschend die positive Entwicklung der Vormonate relativiert.“ Darlehen an Firmen machen Mayr zufolge etwa 40 Prozent der Kredite an die Privatwirtschaft aus. Sie sind ein wichtiger Indikator für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung. Den Rest des Beitrags lesen »

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Non-Performing Loans And Fairness

Posted by hkarner - 16. Dezember 2015

Tuesday, December 15, 2015, Observing GreeceKastner

The four large Greek banks, supervised by the ECB, will need to make very substantial write-off’s on their loan portfolios in the next years.  Roughly half of all their loans are non-performing (107 BEUR at the ECB’s last count). At this point, there are wild guesses as to how much of that 107 BEUR will eventually have to be written off.

Loans are an asset of a bank and a liability of a borrower. When a lender writes off an asset, he takes a loss (because he doesn’t get the money which is due to him) while the borrower registers a gain (because he doesn’t have to pay everything he owes). The lender’s loss is material. The borrower’s gain is not when he truly does not have the money to pay the lender. An overdebted borrower does not benefit when the debt which he truly can’t pay is reduced.

There are essentially 3ways in which a bank can resolve non-perfoming loans which have no chance of ever returning to full performing status:

1) Initiate bankruptcy proceedings.
2) Negotiate settlements with borrowers.
3) Sell the loans to a specialized fund at a deep discount. Den Rest des Beitrags lesen »

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