Föhrenbergkreis Finanzwirtschaft

Unkonventionelle Lösungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Posts Tagged ‘Lagarde’

Löst China die nächste Finanzkrise aus?

Posted by hkarner - 19. Februar 2019

China versucht, Entwicklungsländer und deren Rohstoffquellen durch forcierte Kreditvergaben unter seinen Einfluss zu bekommen. Der IWF fürchtet, dass intransparente Kreditvergabe Schwellenländer in Zahlungsnot bringt.

In vielen Entwicklungsländern hätte die Verschuldung ein nicht mehr tragbares Ausmaß erreicht, meinte Lagarde – und forderte China auf, dem sogenannten Pariser Club beizutreten. 

München/Wien. Der chinesische Scheckbuchimperialismus, mit dem Peking seinen politischen Einfluss vor allem in Afrika und Osteuropa, aber auch in Südamerika rasant ausbaut, macht nun offenbar auch den Internationalen Währungsfonds (IWF) nervös: Dessen Chefin, Christine Lagarde, hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende vor einer neuen, von den Schwellenländern ausgehenden Finanzkrise gewarnt, deren Auslöser die intransparente Kreditvergabe durch China sein werde.

In vielen Entwicklungsländern hätte die Verschuldung ein nicht mehr tragbares Ausmaß erreicht, meinte Lagarde – und forderte China auf, dem sogenannten Pariser Club beizutreten. Das ist ein informelles Gremium, das Transparenzregeln für die Vergabe staatlicher Kredite festlegt und im Fall der Uneinbringlichkeit solcher Kredite tätig wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF-Chefin warnt vor wirtschaftlicher Nord-Süd-Kluft in der EU

Posted by hkarner - 17. Februar 2019

15. Februar 2019, 08:29 derstandard.at

Laut Christine Lagarde wurde die Situation seit der Finanzkrise schlechter

München – IWF-Chefin Christine Lagarde hat vor einer wachsenden wirtschaftlichen Kluft zwischen den Nord- und Südstaaten in der EU gewarnt: Während die osteuropäischen Länder in den vergangenen Jahren den Abstand zu den alten EU-Mitgliedsstaaten verringert hätten, sei die Anpassung zwischen Nord und Süd in den vergangenen 20 Jahren nicht vorangekommen. „Seit der (Finanz-)Krise ist die Situation sogar noch schlechter geworden“, sagte Lagarde am Donnerstagabend auf der Münchner Europakonferenz. Deshalb müsse nun eine Aufholjagd beginnen, wenn man die EU auch politisch stabil halten wolle. Nötig seien Strukturreformen vor allem auf drei Gebieten: Zum einen müssten die Arbeitsmärkte in Ländern wie Griechenland oder Italien flexibler werden. Lagarde verwies auf Portugal als positives Beispiel. Dort seien sehr viel mehr feste statt befristete Jobs entstanden, weil die Arbeitsgesetze flexibler geworden seien.

Gesetzliche Rahmenbedingungen verbessern

Zweitens sei es nötig, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Firmen zu verbessern. In Griechenland dauere es etwa neunmal so lang, eine Firma abzuwickeln, wie in Irland. „Einen gemeinsamen Versicherungsmarkt in der EU kann es aber erst geben, wenn auch die Insolvenzregeln harmonisiert sind“, sagte sie. Drittens sei es für die südlichen EU-Staaten nötig, mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren. Italien, Portugal und Spanien hätten zwischen 2000 und 2014 durchschnittlich nur ein Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Innovationen ausgegeben. Zum Vergleich: In Deutschland erreichten die Forschungsausgaben 2018 erstmals die Marke von drei Prozent des BIP. (APA, Reuters, 15.2.2019) – derstandard.at/2000098046638/IWF-Chefin-warnt-vor-wirtschaftlicher-Nord-Sued-Kluft-in-der

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Is the World Prepared for the Next Financial Crisis?

Posted by hkarner - 25. Januar 2019

Yes, correct, Madame! (hfk)

Date: 23-01-2019
Source: foreignpolicy.com BY CHRISTINE LAGARDE

New regulations and reforms have helped, but major threats still loom.

The world in 2019 is still reckoning with the legacy of the global financial crisis, which is hardly surprising given its scale and lasting impact. Ten years on from the Lehman Brothers collapse, one question about the financial system keeps coming up: Are we safer than we were in 2008? The short answer is yes—but not safe enough. While there has been marked progress, more needs to be done, including keeping pace with potential new risks from a rapidly evolving financial landscape.

First, the progress. Banks have bigger and better capital buffers and more liquidity. Countries have taken steps to address systemic risks posed by institutions seen as too big to fail. Regulation and supervision have been strengthened; many countries have stepped up their focus on monitoring financial stability, and many now also conduct regular stress tests to check banks’ health. A substantial portion of trading in over-the-counter derivatives has shifted to safer central clearing systems.

For its part, the International Monetary Fund (IMF) has improved its ability to analyze and monitor sources of systemic risk. The IMF has improved its ability to analyze and monitor sources of systemic risk. It has partnered with national authorities to help them identify potential trouble spots, such as excessive consumer or corporate debt; develop tools to curb risks; and strengthen analysis of their financial systems.

What about areas where progress has been inadequate or where new risks have emerged? Den Rest des Beitrags lesen »

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IMF Chief Calls for Exploration of Digital Currencies

Posted by stgara - 20. November 2018

Nov 14, 2018 at 09:00 UTC, Coin Desk
NEWS

Christine Lagarde, managing director and chairwoman of the International Monetary Fund (IMF), has encouraged the “exploration” of central bank digital currencies (CBDCs) in the light of decreasing demand for cash and rising preference for digital money.

In a prepared speech for the Singapore Fintech Festival on Wednesday, Lagarde said:

“I believe we should consider the possibility to issue digital currency. There may be a role for the state to supply money to the digital economy.”

Various central banks around the world are “seriously” considering the issuance of digital currency, including Canada, China, Sweden and Uruguay, she said. “They are embracing change and new thinking – as indeed is the IMF.”

Lagarde noted that major cryptocurrencies like bitcoin, ethereum and XRP, are also “vying for a spot in the cashless world, constantly reinventing themselves in the hope of offering more stable value, and quicker, cheaper settlement.” Den Rest des Beitrags lesen »

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DIE TÜCKEN STAATLICHER BILANZEN

Posted by hkarner - 24. Oktober 2018

FURCHE-Kolumne 252 Wilfried Stadler

Seit 2011 steht Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF). Unter ihrer souveränen Führung leistete diese nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete, globale Zentralbank entscheidende Beiträge zur Überwindung der Eurokrise. Aus den Reihen der für den Währungsfonds tätigen Ökonomen gehen immer wieder Wirtschafts-Nobelpreisträger hervor, wie zuletzt vor wenigen Wochen der US-Amerikaner Paul Romer und vor ihm schon 2001 Joseph Stiglitz.

Vor kurzem traten nun die die IWF-Experten mit einem neuen Thema an die Öffentlichkeit, von dem sie vielleicht insgeheim hoffen, wieder eine Grundlage für spätere Auszeichnungen zu schaffen. Es geht um den ambitionierten Versuch, Staatshaushalte nicht nur nach der Höhe des Schuldenstandes zu bewerten und danach, ob diese Schulden aller Voraussicht nach auch bedient werden können. Das höchst ehrgeizige Ziel ist, darüber hinaus eine Art Vermögensbilanz des öffentlichen Sektors zu erarbeiten. Den Rest des Beitrags lesen »

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IWF-Chefin prophezeit Wetterumschwung in der Weltwirtschaft

Posted by hkarner - 2. Oktober 2018

Die Weltwirtschaft werde nicht mehr auf dem noch im Juli prognostizierten Niveau von 3,9 Prozent wachsen, sagt IWF-Chef Christine Lagarde.

IWF-Chef Christine Lagarde

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht einen Wetterwechsel in der Weltwirtschaft bevorstehen. Viele Länder hätten Probleme, ihr Versprechen von größerem Wohlstand einzulösen, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Montag in Washington.

Einige der Risiken, die der IWF in seinen zurückliegenden Wirtschaftsprognosen skizziert habe, seien im Begriff einzutreten. „Es schüttet noch nicht, aber es nieselt schon ein bisschen“, sagte Lagarde, die in einer früheren Rede die Politiker in aller Welt aufgefordert hatte, sie sollten „das Dach reparieren, solange die Sonne scheint.“

Trump-Politik nicht zielführend

Die Weltwirtschaft werde nicht mehr ganz auf dem noch im Juli prognostizierten Niveau von 3,9 Prozent wachsen, sagte Lagarde. Es bedürfe jetzt klarer politischer Entscheidungen. „Wir müssen steuern, nicht uns treiben lassen“, betonte Lagarde. Sie untermauerte ihre Position, dass die von US-Präsident Donald Trump eingeschlagene Abschottungspolitik nicht zielführend sei. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ten Years After Lehman—Lessons Learned and Challenges Ahead

Posted by hkarner - 6. September 2018

By Christine Lagarde

September 5, 2018, IMF Blog

The global financial crisis remains one of the defining events of our time. It will forever mark the generation that lived through it. The fallout from the crisis—the heavy economic costs borne by ordinary people combined with the anger at seeing banks bailed out and bankers enjoying impunity, at a time when real wages continued to stagnate—is among the key factors in explaining the backlash against globalization, particularly in advanced economies, and the erosion of trust in government and other institutions.

In this sense, the crisis cast a long shadow, which shows no sign of going away any time soon. Yet the tenth anniversary of the collapse of Lehman Brothers—what I once referred to as a “holy cow” moment—gives us an opportunity to evaluate the response to the crisis over the past decade.

The collapse of Lehman Brothers provoked a broader run on the financial system, leading to systemic crisis. All told, twenty-four countries fell victim to banking crises, and economic activity has still not returned to trend in most of them. One study suggests that the average American will lose $70,000 in lifetime income because of the crisis. Governments continue to feel the pinch too. Public debt in advanced economies rose by more than 30 percentage points of GDP—partly due to economic weakness, partly due to efforts to stimulate the economy, and partly due to bailing out failing banks.

We are now facing new, post-crisis, fault lines. Den Rest des Beitrags lesen »

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Estimating Cyber Risk for the Financial Sector

Posted by hkarner - 23. Juni 2018

June 22, 2018

Average annual losses to financial institutions from cyber-attacks could reach a few hundred billion dollars a year 

Cyber risk has emerged as a significant threat to the financial system. An IMF staff modeling exercise estimates that average annual losses to financial institutions from cyber-attacks could reach a few hundred billion dollars a year, eroding bank profits and potentially threatening financial stability.

Recent cases show that the threat is real. Successful attacks have already resulted in data breaches in which thieves gained access to confidential information, and fraud, such as the theft of $500 million from the Coincheck cryptocurrency exchange. And there is the threat that a targeted institution could be left unable to operate.

Not surprisingly, surveys consistently show that risk managers and other executives at financial institutions worry most about cyber-attacks, as in the graphic below. Den Rest des Beitrags lesen »

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Creating a Better Global Trade System

Posted by hkarner - 30. Mai 2018

May 29, 2018

Trade in services has risen dramatically and the use of technology is changing how countries trade with each other 

Recent news on global trade has tended to focus on protectionist measures and diplomatic tensions. These challenges have raised concerns over growth and jobs across the world.

Yet what is often lost in the current discussions is that we are entering a new era of trade—an era in which data flows are becoming more important than physical trade.

The new era

Think about it: between 1986-2008, global trade in goods and services grew at more than twice the rate of the global economy. In recent years, however, growth in this more traditional type of trade has barely exceeded global GDP growth. Den Rest des Beitrags lesen »

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Shining a Bright Light into the Dark Corners of Weak Governance and Corruption

Posted by hkarner - 24. April 2018

By Christine Lagarde, IMF Blog

April 22, 2018

Anti-corruption strategies require broader regulatory and institutional reforms (Kritchanut/iStock).

The IMF Executive Board has just endorsed a new framework for stepping up engagement on governance and corruption in our member countries. Let me talk about why this is important and what it means for our work.

Costs of corruption

We all know that entrenched corruption is economically pernicious, undermining the ability of countries to deliver inclusive and sustainable economic growth. Den Rest des Beitrags lesen »

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